Echter Stil liegt im Detail

Stil entdeckt man eigentlich erst beim zweiten Blick, denn er liegt im Detail und zeigt die Persönlichkeit der Bewohner. Im Wohnbereich sind das die kleinen Dinge, die Wohnaccessoires, das Geschirr, Alltagsgegenstände, die durch Form, Farbe und Kombination besonders werden und aus einer Wohnung ein Zuhause machen.

 

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1 — Frühstücken mit Freude am Schönen 

Das Frühstück ist der Einstieg in den Tag und macht noch mehr Freude, wenn es mit Liebe und Stil serviert und genossen wird. Da hilft ein Frühstücksgeschirr, das entweder Farbe oder, wie hier, ein freches Muster und schöne Formen zeigt. Das Kreuzstich-Service von Menu hat sehr viele hübsche Schalen, Platten und Becher und ist perfekt für die liebste Mahlzeit des Tages.

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2 — Schönheit im Bad 

Sie wünschen sich ein Bad, das so stilvoll wirkt wie ein Spa oder ein schickes Hotelbad? Sammeln Sie dafür schöne Dinge wie Ihre Lieblingsbeautyprodukte und persönliche, kleine Objekte zusammen und geben ihnen mit einer schönen Schale ein schickes und praktisches Zuhause. Was einem Bad auch guttut, sind edle Tücher, zum Beispiel Hamam-Tücher, und etwas aus der Natur, wie Blumen, Zweige, eine Pflanze, hübsche Muscheln oder Steine. (Bild über: The design chaser)

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3 — Mehr Zucker für das Leben 

Mal ehrlich: Haben Sie eine schöne Zuckerdose? Ich finde, dass das in den meisten Haushalten fehlt, und wähle oft spezielle Zuckerdosen, wenn ich jemandem etwas schenken möchte. Zucker kann aber auch ganz anders serviert werden, nämlich wie hier in den schicken Glasschalen von Ikea. Andere Lebensmittel wie Mehl, Tee, Linsen etc. werden in traditionellen Vorratsdosen aufbewahrt. Auf diesem schönen Bild entdeckt man auch noch zwei Fotos, die das Küchenregal persönlich beleben. 

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4 — Dosen bieten Inhalt und Form 

Suchen Sie nach formvollendeten Steindosen, und benutzen Sie diese, um persönlichen Krimskrams im Bad oder im Schlafzimmer aufzubewahren. (Bild über: My scandinavian home)

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5 — Das Büro kann Design gut gebrauchen!

Immer wenn ich in anderen Büros bin, bin ich ein wenig geschockt ob des Chaos, das in den meisten herrscht. Dabei gibt es so viele aussergewöhnliche Dinge, die helfen, Ordnung und Stil in den Arbeitsbereich zu bringen. Die hübschen Schachteln von Hay etwa, aber auch Mäppchen und Ordner, die man in Papeterien findet. Wählen Sie für Alltagsdinge wie Locher, Bostitch oder Scheren die Klassiker, die sind meist kleine Designwunder! Bilder und Pflanzen tun einem Arbeitsplatz auch sehr gut. Hier ist eine exzellente Idee, umgesetzt mit einem Bild auf einem Clipboard, das man immer wieder einfach austauschen kann. Bei Pflanzen gilt: ansehnliche Übertöpfe, kleine Pflanzen und diese sorgfältig pflegen. Sonst lieber ein paar Blumen, Zweige oder Gräser in hübsche Gläser oder schlichte Vasen stellen. Halten Sie den Arbeitsbereich stilvoll, persönlich, aber dezent und verzichten auf alles Lustige und allzu Farbige. (Bild über: Allies dream)

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6 — Küchenwerkzeug, das sich zeigen darf

Wer kocht, weiss es: Man braucht das Werkzeug in Reichweite und möchte nicht immer in den Schubladen herumkramen müssen, bis man das Gesuchte gefunden hat. Bloss bieten Küchen in vielen Mietwohnungen nicht wirklich Platz dafür, denn sie sind meist zugepflastert mit den typisch schweizerischen Chuchichäschtli. Wenn Sie aber doch einen Platz in Kochherdnähe finden, montieren Sie ein einfaches Gitter und hängen daran Kellen, Löffel und Siebe auf. Wenn Sie dann sehen, was Sie wirklich haben, inspiriert das auch, um das eine oder andere Stück durch ein hübscheres zu ersetzen. (Bild über: The design chaser)

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7 — Menagère der anderen Art 

Kennen Sie die typischen Ménagèren, die auf vielen Restaurant- und Kantinentischen stehen? Das kann man auch edel lösen, mit einer auserlesenen Marmorplatte etwa und den wunderschönen Gewürzmühlen von Menu. (Bild über: Atelier deco)

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8 — Ein Fensterplatz für attraktive Dinge 

Stellen Sie Dinge, die Sie gerne anschauen, an einen guten Platz, auf den Fenstersims in der Küche etwa. Mischen Sie auch Alltagsgegenstände dazu, die schön und praktisch sind, etwa einen tollen Mörser. Pflanzen wie Küchenkräuter oder ein kleines Olivenbäumchen, wie es hier auf dem Bild von My scandinavian home zu sehen ist, gehören in schöne Töpfe. 

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9 — Alles im Glas

Oft kauft man Kräuter gleich im Topf. So bleiben sie frischer und können gar noch wachsen. Nehmen Sie sie aus dem Topf und stellen sie in attraktive Gläser. Gläser und Glasteller bieten übrigens auch anderen Dingen wie Messern, Besteck oder Knoblauch ein ansehnliches Zuhause. (Bild über The design chaser

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10 — Sie werten das Bad auf 

Auch im Bad brauchen wir jeden Tag Dinge – und das macht natürlich mehr Freude, wenn diese Schönheit zeigen wie diese kleine Designfamilie von Menu.

21 Kommentare zu «Echter Stil liegt im Detail»

  • Sara sagt:

    @7: eine Menagerie (Tierhaltung) verbiirgt sich hoffentlich nicht in dieser Ménage

    • Marianne Kohler sagt:

      Herzlichen Dank für den Hinweis – das wurde leider falsch korrigiert! -Aber wer weiss, da gibt es bestimmt Küchen mit Menagerien….

  • hanne sagt:

    So sehr ich mich auch bemühe, an diesem Frühstückstisch kann ich nichts Schönes finden. Die Kräuter im Glas haben was Nachahmenswertes.

  • Nowhere sagt:

    Ich finde das alles zwar hübsch, aber so geziert stylisch. Ach, so persönlich, aber doch klinisch wie ein Einzelzimmer im Spital.

  • Richard sagt:

    Das Olivenbäumchen im zweitletzten Bild wird aber nicht lange überleben: Trockene aufströmende Hitze vom darunter stehenden Radiator mit der Kälte des Luftzugs vom Fenster versetzen die Pflanz in unpassenden Dauerstress und wird eingehen – sieht zwar für das inszenierte Bild gut aus, ist aber sinnfrei…

  • Mike sagt:

    Help! Ich suche seit einiger Zeit eine Wandleiste wie in Bild 5 und kein Möbelgeschäft in Zürich konnte mir weiter helfen. Hat jemand einen Tipp?

  • ri kauf sagt:

    Sehr schöne Ideen. Ich lasse mich von den Kräutern im Glas inspirieren! Der Wasserkocher (Galdor, nannte ihn meine Mutter) von Bild 6 würde ich gerne kaufen. Leider gibt es bei uns in Zürich fast gar keine schönen Modelle mehr. Alles ist elektrisch. Ich habe aber einen Gasherd und will dann nicht so einen meist hässlichen Wasserkocher kaufen. Die Steindosen finde ich auch toll! Wo kann man die kaufen?

  • narusca sagt:

    Und schon wieder ein überaus hässliches Exemplar von Frau Kohlers Lieblings“möbel“: dem dreibeinigen Wackelschemel in entsprechend gruseliger Ambiance, auf dem untersten Bild.. Dagegen ist die Idee mit den Kräutern im Glas geradezu genial!

    • ri kauf sagt:

      Ihre Kritik finde ich seltsamer als den 3beinige Hocker (der mir auch nicht gefällt) in anscheinend gruseligem Ambiente. Noch nie was von Gegensätzen gehört die Spannung erschaffen?

    • Ben sagt:

      Was für eine hässliche Antwort. Dreibeinige Stühle wie Tische wackeln nicht. Einfachste Physik. Das ist auch geradezu genial!

    • rené van Saramacca sagt:

      Das geniale an dreibeinigen Konstruktionen ist eben, dass sie nie wackeln «können», wenn auch dieser Hocker etwas gar klumpfüssig daher kommt. Seltsamerweise gibt es – trotz allen augenscheinlichen Vorteilen – keine dreifüssigen Tiere !!!!! Die Umgebung finde ich durchaus nicht gruselig, wenn sie denn so angetroffen wird oder sich ergibt – als Tapete hingegen fände ich das sehr manieriert.

      Zu Bild 7: Was tut denn da der rohe Knoblauch ?? etwas unhandlich wenn der auch manchmal sehr willkommen wäre, ich liebe Knoblauch.

      • michael sagt:

        Es gibt keine dreibeinigen Tiere weil die Natur schlauer alls der Mensch ist. Wenn einem Dreibeiner ein Bein abhanden kommt ist es nicht mehr überlebensfähig. Deswegen hat die Evolution nichts Dreibeiniges hervorgebracht.

    • adam gretener sagt:

      Marusca: Physik erste Stunde. Ein Hocker/Tisch/Schemel kann per Naturgesetz frühestens erst ab 4 Beinen wackeln. Vorher bei ebenem Boden unmöglich. Obwohl Sie natürlich auch schon so eine Sensation sind, aber im Nobel-Komitee würden Sie alle Preise absahnen, wenn Sie den Schemel zum Wackeln bringen könnten.

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