12 Ideen für mehr Stil im Schlafzimmer

Anfang Jahr ist in der Möbelbranche immer die Saison der Schlafzimmer. Diesem, dem persönlichsten Raum der Wohnung, wird oft zu wenig Beachtung geschenkt, dabei hätte er viel Potenzial. So sind denn diese letzten Winterwochen, in denen wir es noch gemütlich haben wollen, aber zugleich auch Lust auf Neues verspüren, die ideale Zeit, uns ein wenig um das Schlafzimmer zu kümmern. Diese 12 Ideen, Inspirationen und Shoppingtipps helfen Ihnen dabei. 

 

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1 — Setzen Sie auf sanfte Farben und Symmetrie 

Es herrscht eine allgemeine Sehnsucht nach Ruhe und Harmonie. Das macht sich auch stilmässig bemerkbar. Das Laute, Schrille ist weder in der Mode und noch weniger im Heimbereich angesagt. Nun wird natürlich nicht alles plötzlich konservativ und langweilig, sondern einfach dezenter. Setzen Sie deshalb vor allem auch in dem Raum, in dem Sie sich am meisten vom Alltag erholen und zurückziehen können, auf Farbtöne, die sanft und leicht gebrochen sind. Richten Sie mit einem ruhigen, sich wiederholenden Rhythmus ein. (Bild über: Blissful

Das Wohnrezept für diesen Look: 
  • Wände in einem hellen graublauen Farbton streichen, zum Beispiel Lulworth Blue von Farrow and Ball
  • Mit Nachttischchen und Leuchten Symmetrie schaffen. 
  • Schlichte Beistelltische statt schwere Nachttischchen wählen, zum Beispiel FK12 Fortyforty von e15
  • Hübsche Tischleuchten mit Schirm als Nachttischleuchten wählen, Leuchten in dieser Art finden Sie zum Beispiel bei Les Tissus Colbert in Zürich 
  • Eine Betthaupt installieren und diese mit einem nudefarbenen Samt beziehen. Samtstoffe in vielen Farben bietet zum Beispiel Designers Guild an.
  • Eine Bettbank mit einer Leinenhousse versehen.
  • Eine schlichte Leinendecke über das Bett werfen und einige farblich abgestimmte Zierkissen dazu kombinieren. Schöne Leintücher gibt es zum Beispiel bei La Redoute in der AM-PM Kollektion
  • Entscheiden Sie sich für eine grosse weisse Hängeleuchte, die wie eine Wolke an der Decke schwebt, zum Beispiel Taraxacum von Floss,  Cloud von Belux oder Le Klint.

 
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2 — Wählen Sie leichte Retroformen 

Die Zeiten, in denen man ein Schlafzimmer sozusagen komplett kaufte, sind vorbei. Es wird, wie auch in der übrigen Wohnung, mit Einzelstücken eingerichtet. So hat denn das Bett, das zentrale Möbelstück des Schlafzimmers, stilmässig die wichtigste Rolle. Zuerst gewählt, gibt es sozusagen den Takt an, in dem dann der Rest des Raums eingerichtet wird. Und dieser Takt ist leicht, beschwingt und mutet an die Fünfzigerjahre an. Doch da man in den Fünfzigerjahren eben diese Kompletteinrichtungen hatte und das Schlafzimmer damals im Designbereich eine unbedeutende Rolle spielte, sind die neuen Betten wirklich neu. Sie zeigen mit Vorliebe abgerundete Formen, stehen auf feinen Beinen und haben eine gepolsterte Bettstatt, die ein klein wenig Sofa- oder Sesselcharakter vermittelt. Ein wunderschönes, brandneues Stück ist echtes Schweizer Design: vom Designer This Weber für Team by Wellis entworfen und erhältlich bei Pfister. Bezogen ist es hier mit feiner Schweizer Leinenbettwäsche von Alfredo Häberli für Atelier Pfister. 
 

Bonaldo

3 — Verlieben Sie sich in die neuen Betten mit hohen Kopfteilen 

Die Bettstatt ist zum wichtigen Bestandteil der neuen Betten geworden. Und manchmal bestimmt sie gar den ganzen Look des Bettes. Dieser mitternachtsblaue Schlaftraum von Bonaldo ist ein tolles Beispiel dafür. Das hohe Kopfteil verleiht dem Bett zugleich etwas Königliches und Privates. Status und Kuschelecke in einem, sozusagen. 
 

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4 — Spielen Sie mit Mustermix und Retrofeeling 

Werden Sie beim Einrichten ruhig ein bisschen mutiger. Das Schlafzimmer ist der perfekte Raum, um damit zu beginnen. Muster, Farben, Stoffe und spannende Stilemente sind die wichtigsten Zutaten beim Dekorieren. Auf diesem Bild ist das Zusammenspiel wunderbar gelungen. Die Tapete und der Bettüberwurf harmonieren, mit der Wahl der Möbel ist charmantes Retrofeeling eingezogen und die gebrochenen, sanften Farbtöne strahlen Harmonie aus. (Bild über: Automatism)

Shoppingtipps zum Look: 
  • Eine grosse Auswahl an Stoffen und Tapeten finden Sie bei Decoris in Zürich
  • Hübsche Möbel und Lampen im Retrostil der Fünfzigerjahre bietet Bliss in Zürich an. 
  • Wunderschöne Farben für Räume finden Sie bei Farrow and Ball

 

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5 — Schaffen sie praktischen Stauraum am Fussende 

In englischen Hotelzimmern steht am Bettende meist ein kleines Sofa oder eine Bank. Das sorgt dafür, dass das Bett ein wenig abgeschlossen wird vom Rest des Raums, und es entsteht Wohnlichkeit und Ablageplatz. Hier ist diese Idee gleich mit einem Regal verbunden, das Platz bietet für Lesestoff oder andere Dinge. Mit einigen Kissen darauf kann eine solche Idee die Doppelfunktion von Bank und Regal bekommen. (Bild über: Frenchbydesign)
 

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6 — Schlafen Sie italienisch 

Geben Sie dem Bett auch eine neue Frühlings- und Sommergarderobe – mit schöner Leinenwäsche zum Beispiel. Als erste Firma hat Society aus Italien das farbige, gewaschene Leinen wieder gross in Mode gebracht und zeigt damit, wie stilvoll man auf die italienische Art schlafen kann. 
 
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7 — Träumen Sie in Stoff 

Stoff ist es auch, der vielen der neuen Betten den weichen, sanften Rahmen gibt und Holz oder Metall von den ersten Rängen vertreibt. Dieses Bett und der Schrank sind von der italienischen Firma Flou. Schön sind hier auch die Kombination von dunkler Wäsche in Blau- und Grautönen mit dem sandfarbenen Bett und die leichten Beistelltischchen aus Metall. 
 

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8 — Ersetzen se Ihr Nachttischchen mit einer Leiter 

Nicht für alle Einrichtungsideen braucht es eine grosse Shoppingtour. Für diese hier reicht es, erst mal im Gartenhäuschen oder in der Garage nachzuschauen, ob da noch eine kleine, hübsche Leiter dasteht. Denn eine solche gibt ein perfektes, unkonventionelles Nachttischchen ab. Wählen Sie dazu eine Schreibtischleuchte, die Sie einfach an die Leiter anschrauben können und die Ihnen bestes Leselicht gibt. (Bild über: Stilinspiration)
 

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9 — Verstauen Sie Dinge unterm Bett 

Not macht erfinderisch. Wenn der Platz fehlt ist jeder zusätzliche Stauraum willkommen. So hat denn Letti&Co. ein elegantes Bett entwickelt, das man einfach aufklappen kann, um Dinge darunter zu verstauen. 
 

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10 — Basteln Sie ein cooles Kopfteil 

Wer handwerkliches Talent hat, der kann eine solch clevere Bettstatt einfach selber machen. Aus Sperrholz mit einigen Stauboxen versehen, ist dieses Kopfteil hübsch und praktisch zugleich. (Bild über: The Designchaser)

 
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11 — Fürchten Sie sich nicht mehr vor dem Dunkeln 

Dunkle Töne vermitteln Geborgenheit. Fürchten Sie sich also nicht mehr vor Schwarz & Co. im Einrichtungsbereich, sondern setzen Sie diese Farben zum Beispiel in einem kleinen Raum wie dem Schlafzimmer ein. Dunkle Farben schaffen Tiefe und vermitteln so optisch Grösse. Und sie wirken erst noch sinnlich. Hier ist die Einrichtung ein gelungener Stil- und Materialmix. Da ist einmal das Bett, das mit einem anthrazitfarbenen Samt bezogen ist, und aus dem helle Bettwäsche frisch leuchtet. Als Nachttisch dient ein skulptureller Beistelltisch aus Messing, und daneben bietet ein Vintage-Industrial-Regal Platz für schöne Dinge. (Bild über: Automatism)
 

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12 — Kreieren Sie einen eleganten Schrankersatz 

Dunkel ist elegant und schafft es, auch improvisierte Lösungen chic aussehen zu lassen. So ist denn hier ein wunderschöner Schrankersatz entstanden. Eine Nische, die man übrigens auch mit einer kleinen Wandattrappe kreieren kann, bietet Platz für Stangen, Regale und Boxen. (Bild über: Mackapar)

16 Kommentare zu «12 Ideen für mehr Stil im Schlafzimmer»

  • ina müller sagt:

    Liebe Leute, Liebe Frau Kohler,
    ich gucke gerade den ganzen morgen online nach einem neuen Bett und hab grässliche Augenschmerzen davongetragen: EInes hässlicher als das andere!! Wo guckt man da?
    Bin dankbarst um jeden Tip!

  • Annema sagt:

    In diesen wunderbaren Betten könnte man doch glatt zum Winterschläfer werden. Ich wünschte wir Menschen täten es den Bären gleich, seufz. Probieren Sie das: zwei kuschelige Kissen und ein federleichtes Daunenduvet – das hält herrlich warm. Da kann man den kalten Nächten getrost entgegen sehen.

  • Heidi Arn sagt:

    Nr. 5: Suche schon lange so ein Regal, auf das ich Sitzkissen legen könnte, finde aber keines in der richtigen Höhe. Ueber den „Frenchbydesign“-Link komme ich nicht weiter, hm. Aufklappbare Sitztruhen scheint es nicht mehr zu geben. Natürlich streife ich durch Brockenhäuser. Tipps?

  • Andreas sagt:

    was so genau ist daran „retro“.

  • MichelleJF sagt:

    Ganz toll ist die Idee ein Kopfende selber zu basteln. Sie kann ständig verändert werden, bemalt, mit Stoff überzogen usw. Tolle Idee! Wird im Frühling kreiert!

  • Hauser sagt:

    Mein Tipp: Warme Rottöne verwenden. Dunkelroter Teppich, Möbel aus rötlichem amerikanischen Kirschholz, Oranges Leintuch, italienische Bettwäsche mit rotem Muster / Farbtönen.
    Adieu Tristesse!

    • ri kauf sagt:

      Hilfe! Das für mich erschlagen! Nein, Schlafzimmer brauchen ruhige Töne.

    • HomeImprovementQueen sagt:

      Da wünsch ich gute Nacht: Aber wundern Sie sich nicht, wenn Sie nicht schlafen können, sich öfters mit dem Parter/der Partnerin in die Haare kriegen und plötzlich hohen Blutdruck kriegen ….

  • rimaka sagt:

    Das Bett von Bild 2 ist wunderschön. Würde ich sofort kaufen, wenn ich ein Bett brauchen würde. Wieder sehr schöne Idden!

  • Monica sagt:

    Die Schlafzimmer wirken zwar alle sehr gediegen und schön, kuschelig, heimelig oder gar gemütlich ist aber keines. Ich hätte jedenfalls keine Lust, einen verregneten oder kalten Tag an einem solchen Ort im Bett zu verbringen.

  • Peter Schmid sagt:

    Was mir bei diesen Bildern und auch bei der derzeitigen Schlafzimmer-Kollektion auffällt: was ist mit den warmen Farbtönen? Muss sich wirklich mitten im Winter in einer kalt-grauen Wetterkulisse auch noch im Schlafzimmer ein Fröstelgefühl einstellen?

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