Diät für die Wohnung

Heute verschwindet traditionellerweise der Weihnachtsbaum aus der Wohnung – und mit ihm die festliche Stimmung, der Glimmer und Glitter. Zurück bleibt der Alltag, der Jahresbeginn, aber auch bereits ein wenig längere Tage. Nutzen Sie die Gelegenheit und die Energie: Setzen Sie Ihre Wohnung auf Diät. Putzen Sie nicht nur die Tannennadeln raus, sondern machen Sie gleich eine Grossputzaktion. Entsorgen Sie Unnützes und geben Sie den wichtigen Dingen einen besseren Platz. Diese 10 Ideen und Inspirationen zum Thema Stauraum helfen Ihnen dabei:

 

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Putzen und ordnen ist eine meditative Beschäftigung, eine Art Standortbestimmung. Es hilft, den Alltag und damit das Leben besser, angenehmer und schöner zu gestalten. Und das macht glücklicher! Beginnen Sie mit den Dingen, die Ihnen besonders am Herzen liegen, und arbeiten Sie sich von dort aus zu den anderen Sachen.

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1 — Geben Sie Kleidern und Kram ein neues Zuhause 

Herumliegende Kleider, Schuhe und Accessoires sind nicht nur nicht besonders schön anzuschauen, sie erschweren auch den Alltag. Wenn Sie nämlich jeden Tag nach dem Aufstehen zuerst suchen müssen, was Sie denn anziehen wollen, oder zerdrückte Kleider finden, und dann noch das Bügeleisen hervorkramen müssen, ist das kein guter Start. Geben Sie Ihren Kleidern ein stilvolles Zuhause oder ordnen einfach mal rigoros Ihre Schränke. Meist hat man zu viel von allem. Ich merke immer in den Ferien, wie einfach es ist, mit weniger auszukommen. Man packt die Kleider, die man gerne anzieht, und hat somit immer das Richtige bereit. Wenn Sie sich hinter das Aussortieren von Kleidern machen, denken Sie ans Packen. Sortieren Sie alles genau so, wie wenn Sie es für eine Ferienreise bereitstellen würden. Dann schauen Sie sich den Rest an und geben alles weg, das sie ein Jahr lang nicht getragen haben. Eine schöne und praktische Erweiterung von Stauraum ist das Einsetzen von hübschen Körben. Sie eignen sich zum Beispiel gut für Stricksachen. Ersetzen Sie auch grosse Kleiderbügel mit feinen Drahtbügeln. Damit schaffen Sie mehr Platz auf den Kleiderstangen. Hier ist ohne Schrank eine schöne Kleiderordnung entstanden mit schlichten Ständern, einer Kommode für Wäsche und Körben für Pullover. (Bild über: Badlands)

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2 — Entscheiden Sie sich für einen klassischen Ordnungshüter 

Ordnung entsteht mit dem richtigen Stauraum: Den Schweizer USM-Regalen gebührt hier ein Ehrenplatz. Denn ihr streng architektonisch aufgebautes System lässt gar keine Unordnung zu, sondern inspiriert automatisch zum ordentlichen Einräumen. Hinter praktischen Klapptüren können persönliche und weniger schöne Dinge verstaut werden. Die Regale, ursprünglich für den Arbeitsbereich konzipiert, passen dank dem schlichten Design auch gut in den Wohnbereich. Und das Beste: Sie halten auch schwere Stapel von Zeitschriften und Bücher problemlos.

3 — Wählen Sie durchdachte Badezimmermöbel 

Im Badezimmer können Mieter oft nicht viel ändern. Trotzdem braucht es meist das eine oder andere Möbelstück, das die bereits eingebaute Einrichtung ergänzt. Da lohnt es sich, Möbel zu wählen, die schön und durchdacht sind, wie zum Beispiel dieses schlichte Bestellmöbel von Graff.

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4 — Nehmen Sie sich kleine Hilfen zur Seite 

Rollwagen im Industrialstil passen schlichtweg überall dazu. Sie sind wunderbare Ordnungshelfer. Zum Beispiel wie hier für die Lieblingsbücher, persönliche Dinge und Zeitschriften neben dem Bett, Pult oder Sofa. Sie funktionieren auch im Bad für Tücher und Kosmetika, als offener Korpus im Büro, als kleine Hausbar oder als Ablage in der Toilette. (Bild über: The everygirl)

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5 — Suchen Sie nach Lösungen, die zu Ihnen passen 

Dieses einfache Gitterregal, entdeckt auf dem Blog Copenhagensluts, gibt nicht nur einen stilvollen offenen Schrank ab, sondern eignet sich auch gut als praktische und ansehnliche Garderobe.

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6 — Geben Sie Haushaltsdingen einen schönen Ort 

Putzsachen, Toilettenpapier und Hauswäsche finden oft einen lieblosen Platz in irgendeiner Ecke eines Wandschranks oder einer Küchenschublade und machen somit auch nicht besonders Lust auf Putzen und Ordnen. Ändern Sie das und richten zum Beispiel einen schönen Landhausschrank dafür ein. (Bild über: An angel at my table)

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7 — Vereinen Sie Apartes und Praktisches 

Mischen Sie Stauraum mit aparten Accessoires, die sie gut anordnen. Kleine Körbe und Boxen sind attraktiv und passen gut auch auf Regale. Diese Körbchen sind von Broste

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8 – Bringen Sie in der Küche etwas zum Rollen 

Rollwagen sind gute Küchenhelfer. Darauf finden Dinge Platz, die täglich gebraucht werden, wie zu Beispiel eine Kaffeemaschine, Kochbücher, Schalen, Vorratsdosen. (Bild über: Trendspanarna)

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9 — Tauschen Sie angebrochene Packungen mit Vorratsdosen 

Ob im Schrank oder auf dem Regal: offene Pastapackungen und Mehltüten sind weder ein schöner Anblick, noch sind sie besonders hygienisch! Ersetzen Sie sie sich mit hübschen Vorratsdosen und schreiben Sie diese gut an, damit Sie wissen, was drin ist. (Bild über: Transito inicial)

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10 — Denken Sie an die kleinen Dinge

Ordnung schaffen und sich von Altem trennen heisst nicht, auf die kleinen, persönlichen Dinge zu verzichten. Diese finden zum Beispiel einen guten Platz in kleinen Körbchen. (Korb: The white company)

 

18 Kommentare zu «Diät für die Wohnung»

  • Theresa sagt:

    Vielen Dank für die hilfreichen und toll gestalteten Beispiele!
    Woher bekommt man diesen Rollwagen? Ich war auf der schwedischen Seite, aber ich verstehe kein Wort Schwedisch! Weiß jemand mehr?

  • Natalija sagt:

    Ich finde den Blogeintrag super und bin sehr für Ordnung und Sauberkeit.
    Vieles kann in schönen Kisten, Kommoden und Schränken verstaut und somit auch vor Staub geschützt werden.
    Freue mich auf noch mehr Einträge!

  • Maja Müller sagt:

    Schade nur dass irgendwie immer genau die Sachen, die schön anzuschauen sind, so schlecht sauber zu halten sind :-) Z.B. offene Schränke, aber auch diese Rollwagen. Mein erster Gedanke dabei ist halt einfach der ganze Staub der sich da ansammelt…. Denn wer hat schon Lust das ganze Ding jede Woche auszuräumen und komplett abzustauben? Aber um beim Thema zu bleiben: Der Putzschrank ist tatsächlich wunderschön (und geschlossen, hehe, so bleiben wenigstens die Putzsachen staubfrei).

  • Marion sagt:

    hihi – gesagt, getan!! grad mal eine neue kommode gekauft heute, damit etwas mehr ordnung ist…

  • Nina sagt:

    Ich verstehe nicht, wie man Kleider im Schrank liegen haben kann, die man nie oder seit über einem Jahr nicht mehr trägt. Bei mir ist das Problem eher umgekehrt, dass ich mich hin und wieder durchringen muss, etwas wirklich Abgetragenes endlich zu entsorgen und durch was Neues zu ersetzen… ;-)

  • JT sagt:

    Ich fand diese Stauraum-Ideen schon toll. Es wäre hilfreich gewesen, wenn die gezeigten Produkte auch in der Schweiz erhältlich wären. Z.B., die Bademöbel von Graf: laut der Firmenwebseite sind Graf-Produkte in der Schweiz nirgends erhältlich.

  • In die Idee von Bild Nr.6, und den wunderschönen weissen Schrank im Landhausstil, habe ich mich gleich verliebt :-)
    So schön kann Ordnung sein.

    Liebe Grüsse

  • Sara sagt:

    alle Kleider in offenen Schränke – auf Dauer eine staubige Angelegenheit, besser in richtigen Kleiderschränken. Es gibt ganz praktische schöne, sehr dünne, rutschfeste Kleiderbügel bei Coop zu kaufen. Bei mir hängt fast alles an solchen Bügeln. Wenn ich verreise, geht das Kleidungsstück samt dem dünnen Bügel in einer klaren Hülle in den Koffer. Am Urlaubshotel kann ich alles samt Bügel in den Schrank hängen. So habe ich auch immer genug Bügel, denn die paar vom Hotel reichen grad für Hosen.

    • Veronica sagt:

      Nicht nur Kleider/Textil. Auch die immer wieder als originalle Neuordung vorgeschlagen Glasvorratsbehälter und das Geschirr auf Regalen gehören im Schrank, wo Licht und Staub möglichst viel gewehrt werden.

      • wagneg sophia sagt:

        Ach du meine Güte! Die oberen Kommentatorinnen hören sich wie meine alte Hauswirtschaftslehrerin an! Es sind INSPIRATIONEN und es mag durchaus zutreffen, dass es Menschen gibt die sowohl offene Kleiderschränke oder ihr tägliches Müsli in der Küche in einem Glas rumliegen haben.

  • Delfina sagt:

    Es gibt die Drahtbügel inzwischen auch aus Kupferdraht…

    • pe küchlin sagt:

      @delfina – Ist völlig egal aus welcher Metalllegierung diese Drahtbügel sind – da bin ich mit Ruth einig :
      Sie eignen sich nie und NIMMER für feine Materialien – Merino-Wolle, Kaschmir, Seide – schon gar nicht für Leinen.
      Nach kurzer Zeit sind die Achseln wie flach dampfgebügelt – zudem „wachsen“ Ärmel und Länge in die „Tiefe“. Feine Gewebe
      gehören locker gefaltet (Rücken nach unten – Ärmel in Naht nach innen – untere Hälfte des Teils hochklappen und anschliessend locker stapeln).

  • Ebi sagt:

    Mein Vorschlag: Firma Stange in Berlin (stange-design.de) verkauft praktische Kartonmöbel. Liefert auch in die Schweiz, gegen Vorkasse. Seriöse Firma. Die Ware wird umgehend verschickt. Per Post direkt vor die Haustüre. Ohne D-MWSt. Es gibt noch eine kleine Nachrechng durch den Postimport.

  • exshopper sagt:

    Meiner Ansicht nach haben Drahtbügel in einem gepflegten Haushalt nichts zu suchen. Die sind nicht etwa cool, sondern nur billig und schaden den Kleidern. Das Ziel sollte auch nicht sein, möglichst viele Sachen nebeneinander quetschen zu können, sondern den Kleidungsstücken einen angemessenen Raum einzuräumen und dazu gehört ein kleiner Abstand zwischen den Bügeln. Von offenen Kleiderständern in der Wohnung kann ich nur abraten: Staub, Motten, Lichtschäden.

  • Ruth sagt:

    Liebe Frau Kohler, inspirierend wie immer, mit guten Tipps und Ideen. Nur, mit einem ihrer Tipps kann ich mich nicht anfreunden, mit diesen hässlichen Drahtkleiderbügeln. Für schöne weiche Materialien sind diese ungeeignet. Für meine Kleider die ich mag leiste ich mir auch geeignete schöne Kleiderbügel, zum Beispiel aus Holz. Ich freue mich auf weitere inspirierende Blogs von Ihnen.

  • lieberlecker sagt:

    Hach … hätte ich doch bloss Platz in der Küche für so einen Rollwagen … :-)
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

    • ri kauf sagt:

      …ja, geht mir genau so. tolles ding! habe auch keinen platz. auch nicht im bad: der schrank im bad ist so richtig schön!

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