Luxus mit klaren Linien

Strenge Architektur ist aktuell sehr begehrt. Bei diesem Haus in Connecticut, geplant von Specht Harpman, steht die Linienführung im Einklang mit dem Grundstück und schafft einen interessanten Gegensatz zum lieblichen Wald, der das Haus umgibt.

sweet home

Eine streng konzipierte Oase mitten im lauschigen Grün: Das Haus ist pavillonartig gebaut und verfügt über einen passend reduzierten Garten, der auf verschiedenen Ebenen angelegt ist.

sweet home

Leicht erhöht, über einige Treppenstufen erreichbar, thronen die grosszügigen Wohnräume über dem flächigen Garten und bieten mit grossen Fenstern eine Rundumaussicht.

sweet home

Im starken Kontrast zum üppigen, wilden Wald zeigt sich die Landschaftsarchitektur streng formal mit geschnittenen Buchsbäumchen und gewalzten Rasenflächen.

sweet home

Im grossen Swimmingpool spiegeln sich Natur und Haus. Was luxuriös erscheint, hat eigentlich ganz bescheiden angefangen: Das Haus ist eine gelungene Renovation eines bestehenden Hauses aus den 50er-Jahren.

sweet home

Eigentlich wünschten sich die Eigentümer nur eine neue Küche, entschlossen sich aber dann, sich von weniger gelungenen Anbauten aus den 60er- und 70er-Jahren zu trennen und dem Haus mit einer kompletten Renovation wieder eine starke Aussage zu verleihen.

27 Kommentare zu «Luxus mit klaren Linien»

  • Weber sagt:

    Ein wunderbares Beispiel, was man für Geld kaufen kann. Mein Architektenherz freut sich über dieses Unbeliebige, wenn es nur grafisch richtig ist. Aber meine Seele leidet arg unter der Unergonomie, wie mein Rücken, wenn er auf einer dieser ungesunden Liegen am Pool ruhen müsste. Eine Herzform könnte auch grafisch einfacher sein, dann müssten wir nicht über seine Kurven diskutieren…

  • monika sagt:

    Von wegen Mainstream, zeitlose grossartige Architektur, klare Linien und kein Wischiwaschi von verschiedenen Materialen
    und Schnörkel. Das Haus hat eine Seele. Schaut mal richtig hin!

  • Zacasa sagt:

    Das sieht echt klasse aus. Da würd ich sofort einziehen. Hmm, bisserl sparen noch.

  • Irene feldmann sagt:

    Ich bin überzeugt wenn dieses Haus mit Umschwung für ein volles Jahr gratis zu bewohnen wäre, ohne zusätzliche, persönliche Ausgaben, wäre die bewerbungsschlange kilometerlang. ich persönlich finde es schön, beruhigend und ein klassischer Style von wohnen. Die stürmische Welt dringt nicht in dieses Anwesen rein.

    • Veronica sagt:

      Jetzt dass ich die Fotos vom Interiör gesehen habe, weiss ich es sicher: nur für viel Geld würde ich dort wohnen gehen: ein Alptraum. Es bestätigt mir die Beschreibung von Snoopy, 26. Oktober 2014 um 12:01.

  • Snoopy sagt:

    Würg.. Das sieht ja genau so aus, wie bei uns, damals in den 70 er Jahren, in der Dorfbadi. Links die Garderoben, hinten das Restaurant und rechts das Gebäude für die Geräte. Hinter der Mauer rechts, die Veloständer. Einfach kalt und abweisend.

  • sonja sagt:

    wunderschön

  • adam gretener sagt:

    Ich hatte das irgendwo schon mal erwähnt. Bei so einem Haus würde ich mir einen verwilderten Garten wünschen. Meine ganz persönliche Meinung.

    In der tasmanischen Wildnis zum Beispiel.

  • Tele sagt:

    Klar, schlicht, elegant, passend zur Umgebung, zeitlos. Architektonisches Understatement. Gratuliere.

  • Markus sagt:

    Schön, ja. Zum Träumen. – Aber es macht mich immer traurig von solche Sachen zu lesen. So ein Haus ist zu tiefst undemokratisch. Das gehört einem Diktator, einem Chef von Nestle oder Novartis, mit einem entsprechenden Vermögen. Kein normaler Mensch kann in der Schweiz so wohnen, geschweige denn VIELE normale Menschen gleichzeitig. Da verdichtet man die Bauweise in den Siedlungen, und baut dem einen Haus noch ein zweites in den Garten. Da verkleinert man den Wohnraum in den Städten und der Nachbar muss seinen Spielplatz im Garten abreissen weil es nicht der Vorschrift entspricht… Warum zeigen Sie nicht einmal wie man sich seine 60m2 Mietwohnung mit Ausblick auf ein hässliches Betonsilo schön einrichten kann, und ohne einen Kündignungsgrund zu provozieren vor lauter unbewilligter Umbauerei?? Sowas scheint mir viel schwieriger als die Millionen zu verteilen für solche Prachtshäuser.

    • Gerber sagt:

      Bin ganz einverstanden mit Ihnen!

    • Jasmin Walder sagt:

      Ich finde es im Gegensatz zu Ihnen toll, in solche Häuser zu „spienzeln“.
      Das Haus und Garten finde ich top- Einrichtung für meinen Geschmack eher flop.
      Ich verstehe jedoch, dass es Sie traurig macht. Wenn man ein gewisses Budget nicht hat, macht Einrichten wohl wirklich weniger Spass, weil schlicht und einfach das Geld fehlt.

    • Anne Baynor sagt:

      Weshalb immer dieser Neid? Ich freue mich immer, wenn ich sehe, dass Leute mit Geld etwas Wunderschönes zustande bringen (was leider nicht immer der Fall ist). Dieses Haus ist nicht nur schön sondern lädt auch zum gemütlichen Wohnen ein – im Gegensatz zu vielen „super interessanten Architekten-Schöpfungen“ die zwar für’s Auge hübsch sind aber, zumindest nach meinem Empfinden, absolut unbewohnbar sind. Mögen noch viele Leute, die das nötige Kleingeld dafür haben, so geschmackvolle Villen bauen und uns mit deren Anblick erfreuen! Neid ist hier fehl am Platz!

      • Veronica sagt:

        Wenn es wunderschon wäre, wurde ich auch geniessen. Hier kann ich nur staunen übers eckige und verrückt grosses Haus dass sich in die Natur gefressen hat.

      • markus sagt:

        @Anne Baynor: Nein, an Neid hatte ich eigentlich gar nicht gedacht. Ich finde es auch schön in den Parks von Schönbrunn, Versailles, oder Schwetzingen zu wandeln, das sind zum Glück heutzutage öffentliche Parks, auch wenn der Unterhalt wohl sehr teuer ist, Private Häuser so zu gestalten ist jedoch für den normalen Menschen nicht möglich. Mich deprimiert es deswegen umso mehr, wenn das bisschen Raum, das uns noch bleibt, durch verdichtende Vorschriften Bauvorschriften „verungeniessbart“ wird. Der Tagesanzeiger ist ja kein elitistisches Blatt. Die Augen zu öffnen wie man die unmittelbare Umgebung schöner gestalten könnte wäre doch eine sehr reizvolle Aufgabe. Dazu gehört auch das Gestalten meiner hässlichen 60m2 Wohnung, für die ich 3000 CHF /Mt. zahlen muss.

    • karin sagt:

      bin auch ganz Ihrer Meinung! Sage schon lange: wer es schafft, mit wenig Geld auf kleiner Fläche toll einzurichten, derjenige hat Applaus verdient!

  • Zora sagt:

    cool – aber eben auch kühl, blank, unbelebt, streng, kontrolliert, auch der Garten. Was wird hier alles getrimmt?
    Ich mag grundsätzlich klare Linien auch, aber dazu etwas Verspieltheit/Wildheit tut dem Gemüt eben auch gut… die Seele will auch leben, nicht nur das Hirn :-)

  • filo sof sagt:

    Friedensreich Hundertwasser sagte: Das Architektenlineal ist eine Mordwaffe.
    Tatsächlich muten diese kahlen Behausungen mit eckigen eckigen Formen seelenlos und leer an. Mit einem Wort: kalt.
    Was man hier sieht, sieht man tausendfach überall, es verkommt zu 0815 Bauwerken. Nach Feierabend möchte ich dort nicht nachhause kommen müssen. In die grossen Fenster kann jeder reinglotzen und leicht zu reinigen sind sie auch nicht. Das andere Extrem sind natürlich die biederen Einfamilienhäuschen mit Schrägdach und kleinen Fenstern, dahinter vergilbte Gardinen. – Warum fällt den studierten Herren nichts besseres ein?

  • Lorena sagt:

    Sieht irgendwie nach einem dieser langweiligen Museen fuer moderne Kunst aus.

  • Eine traumhaft schöne Villa mit einem traumhaften Garten und Swimmingpool.
    Ich hätte gerne auch die ganze Inneneinrichtung gesehen.
    Die stilvollen Lampen und die elegante weisse Polstergruppe sind ebenfalls ein Traum.

    Liebe Grüsse

  • Markus sagt:

    Schön, aber gleichzeitig habe ich das Gefühl dieses Haus hier schon mindestens 3 Mal in leichter Variation gesehen zu haben. Heisst wohl, diese neuen, klaren Linien sind endgültig im Mainstream angekommen.

    • plop sagt:

      Ja, find ich jetzt auch nicht ein allzu spannendes Projekt. Und diese „neuen klaren Linien“ kamen schon vor fast 100 Jahren auf… Was damals wirklich NEU war.

    • s. weber sagt:

      klar haben sie das schon 10mal gesehen, aber ihr auto in der garage, oder velo – wenn sie mit der zeit gehen, gibt es in variationen janauch zu 100erten :)

      was dieses haus für mich so besonders macht ist die lage im wald und die intelligente räumliche aufteilung, mit offenem hof, abgetremntem pool, kleinem poolhaus, offener wiese… es ist halt intelligenter mainstream ;)

    • rimaka sagt:

      Ja, diesen Eindruck habe ich auch. Und noch ein bisschen MURR, MURR. es hat zu wenig Fotos für einen richtigen Eindruck.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.