Wunderwohnung in Paris

In dieser aussergewöhnlichen Wohnung in Paris, eingerichtet und entworfen vom Innenarchitekten Gregoire de Lafforest, steht die Küche in einem Glashaus, zieren Tintenflecken die Wände, gehen die Regale um die Ecke und in der Mitte wächst ein Baum. 

Innenarchitektur: Gregoire de Lafforest

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Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Wohnzimmer unter einer mediterranen Pinie. Diesen fantastischen Wohntraum hat der Designer und Innenarchitekt Grégoire de Lafforest verwirklicht. Zugegeben, ganz echt ist nicht alles. Die Pinie ist getrocknet, die Piniennadeln aus Plastik, aber der Effekt kann sich sehen lassen. 
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Dem talentierten Mann fehlt es nicht an Ideen: Die Küche dieses Lofts stellte er kurzerhand in ein Glashaus, was dem Wohnzimmer einen gewissen Dorfplatzcharakter verleiht. Ausserdem beweist Grégoire de Lafforest auch ein gutes Händchen für Design, Farbe und Stil. So kombiniert er im Wohnzimmer ein gelbes Ikeasofa zu einem von den Gebrüdern Bouroullec. 
Grégoire de Lafforest - Voltaire -04
Auch im Essbereich hat er verschiedene Preiskategorien frech gemixt: Der Tisch, ganze fünf Meter lang, ist aus zwei Platten von Ikea entstanden. Drumherum stehen formschöne Designerstühle aus Holz im nordischen Stil. 
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Die Farbgebung in der Wohnung ist reduziert, in verhaltenen Grau- und Beigetönen – ganz wie die Stadt Paris, in der sich dieser poppige, verspielte Loft befindet. Akzente sind in warmem Sonnengelb gesetzt.
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Regale können sich auch um die Ecke bewegen. Das beweist Grégoire de Lafforest mit dieser raffinierten Idee: Kuben, die Platz für Bücher bieten, aber auch Raum, um Dinge darauf zu präsentieren, sind leicht erhöht an die Wand montiert.
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 Tintenflecken, ganz im Trend, sind hier in Form einer Tapete zu sehen. 
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Eine andere Tapete, die im Schlafzimmer, zeigt ein wolkiges Rüschenmuster. Die lineare Optik wiederholt sich in den Mustern auf den Zierkissen. Auch wärmt das Sonnengelb als Farbtupfer.

11 Kommentare zu «Wunderwohnung in Paris»

  • Kristina sagt:

    Schön kombiniert, hell und nicht kalt. Verspielt und nicht überladen.
    Das gelbe Sofa ist nicht IKEA – aber das andere, beige Sofa ist es! Genauso wie das Kissen rechts im letzten Foto.

  • Christine sagt:

    Schön, witzige Ideen, aber für meinen Geschmack viel zu wenig Farbe – mir fällt vor allem ein bisschen Rot …

  • MM sagt:

    Künstlicher Baum im Wohnzimmer? Ach nee,… Dann doch lieber echte Tintenkleckse.

  • lala sagt:

    „So kombiniert er im Wohnzimmer ein gelbes Ikeasofa zu einem von den Gebrüdern Bouroullec.“ Das gelbe Sofa ist von den Bouroullecs (Sofa „Facett“), nicht von Ikea.

  • Andrea Stirnimann sagt:

    Toll! Unglaublich toll, diese Wunderwohnung! Da möcht‘ man grad einziehen!

  • déjà-vu sagt:

    die mückenschwarm-tapete ist heiss! auch das rundum regal mit ablagefläche gefällt gut. das oberlicht gibt ein schönes streulicht und lenkt ab, dass es auf augenhöhe (ausser in der küche) keine fenster zum rausschauen hat. so ist aus dem wohnraum ein eigenes kleines universum geworden. toll!

  • Tom Müller sagt:

    Teilweise echt witzige Ideen. Mir persönlich ist die Wohnung jedoch etwas zu arg vollgestellt und die Tintenflecken gefallen mir gar nicht. Das sieht einfach schmuddelig aus…

    • Ach, da krieg ich Heimweh, hier in NY muss alles original, selten und teuer sein, in Frankreich ist es Stil, Finesse und Schönheit. Was will die Schweiz?
      Sauberkeit und Ordnung! )

  • Henri sagt:

    Das ist kein grosser Wurf, denn nur skurrile Ideen zu haben, reicht nicht. Und zum Glück muss ich da nicht putzen. Das Dach vom Glashaus zum Beispiel. Oder die Plastikpinie, die sicher ein Staubfänger ist.

  • Dänu sagt:

    Ähm, beim „gelben Ikea Sofa“ handelt es sich um das Modell Facett von Ligne Roset. Nicht ganz die selbe Preisklasse. Aber coole Wohnung, auch mit Plastik-Baum!

  • Die Idee mit dem Baum im Wohnzimmer ist super.
    Allerdings würde ich nach Möglichkeit einen echten bevorzugen, dafür etwas kleiner.
    Und für ein schönes Zuhause braucht es manchmal wirklich wenig.

    Liebe Grüsse

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