12 Dinge, die ein Mann für eine wohnliche Wohnung braucht

Mit dem 1. Oktober steht der nächste grosse Zügeltermin vor der Tür. Zügeln ist immer eine Gelegenheit, sich mit der eigenen Einrichtung auseinanderzusetzen. Erwiesen ist, dass die meisten Kaufentscheidungen von Frauen getätigt werden, auch sind es meist die Frauen, die eine Wohnung zum Zuhause machen. Nun, liebe Männer, das könnt ihr auch! Diese 12 Tipps helfen dabei, dass eine Wohnung stilvoll, freundlich und erwachsen wird.

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1 EIN SOFA, AUF DAS MANN STOLZ SEIN KANN
Ein gutes, schönes Sofa kann einen Mann ein Leben lang begleiten. Verabschieden Sie sich von Ihrem Ikea-Jugendtraum, dem Fernsehsessel oder der geerbten Couch, und investieren Sie in ein tolles Stück. Dieses elegante, schlichte italienische Sofa ist von Cassina.
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2 EIN GROSSER TISCH MIT SCHÖNEN STÜHLEN
Mit Essen vor dem Fernseher werden Sie nie ein Gourmet. Irgendwann ist es an der Zeit, sich einen schönen grossen Tisch anzuschaffen mit schicken Sitzmöbeln. Dann laden Sie auch lieber Freunde ein, kochen, geniessen und fühlen sich zu Hause wohl. Dieser Tisch und die Stühle sind von der deutschen Designfirma e15.
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3 WEISSE LEINTÜCHER UND EDLE BETTWÄSCHE
Auch ein Schlafzimmer hat das Recht auf Stil. Kaufen Sie endlich ein paar schöne weisse Leintücher und Bettwäsche, für die Mann sich nicht schämen muss. Mit Weiss liegen Sie nie falsch. Möchten Sie aber Muster, dann wählen Sie lieber dezente und helle, zum Beispiel feine Streifen. (Bild über: Sadecor)
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4 MEHR ALS NUR DIE EINE DESIGNERLEUCHTE
Wenn Männer Möbel kaufen, sind sie vor allem an raffinierten Designerleuchten interessiert. Nur: Mit einer einzelnen schicken Lampe geht Ihnen noch kein Licht auf, schon gar kein stimmungsvolles. Sie brauchen verschiedene Lichtquellen, am besten punktuell eingesetzt, damit Ihre Wohnung schön und wohnlich beleuchtet wird. Blickfänger können Sie zum Beispiel über den Tisch hängen. Neben das Sofa kommen entweder Tischleuchten auf Beistelltischen oder schöne Stehleuchten. Vergessen Sie die Nachttischlampen nicht und die richtige Beleuchtung für das Entree. Diese edle Leuchte ist von Apparatus Studio.
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5 GUTE REGALE, DIE EINFACH ORDNUNG SCHAFFEN
Ordnung im Haus entsteht nur mit genügend Stauraum, und den bieten Regale, die auch mal etwas verstecken, wie die wunderschönen Klassiker von USM, die einen auch ein Leben lang begleiten.
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6 ZWEI NACHTTISCHCHEN AN DEN BETTSEITEN
Eine Matratze am Boden und daneben Zeitungen, Kleenexboxen, Wasserflaschen oder ein Wecker passen vielleicht in jugendliche WGs. Ein Mann, der angekommen ist, hat ein gutes Bett und zwei Nachttischen daneben. Dafür eignen sich auch einfache Holzkuben, kleine Beistelltische aus dem Wohnbereich oder ein toller Hocker. Selbstverständlich hat darauf auch eine gute Leselampe Platz, am besten eine, die man dimmen kann. (Bild über: Japanese Trash)
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7 GESCHIRR, DAS ZUSAMMENPASST
Viele sammeln ein Leben lang irgendwelche Einzelstücke, die sie von zu Hause, der WG oder der Freundin mitgenommen haben, oder geben sich mit irgendeinem Basisset zufrieden. Ein erwachsener Geschirrschrank und ein schön gedeckter Tisch brauchen aber Geschirr, das zusammenpasst. Und wenn Sie schon dabei sind: Dasselbe gilt für Gläser und Besteck. Dieses schöne Keramikgeschirr ist von Andrei Davidoff.
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8 EINE LÖSUNG FÜR DEN KABELSALAT
Heute hat man oft mehr Geräte als Möbel im Haus, und alle haben Kabel, Ladestecker, Adapter etc. Lenken Sie nicht mit unattraktiven Kabelsalaten von Ihrer schönen Einrichtung ab, sondern suchen Sie nach einer guten Lösung. Eine mögliche ist die Kvissle-Ladestation mit Kabelaufbewahrung von Ikea.
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9 ECHTE KUNST AN DEN WÄNDEN
Leere Wände sind nicht besonders gemütlich, aber billige Poster oder Bilder, die Ihnen einmal eine Freundin gemalt hat, sind auch nicht die stilvollste Lösung. Irgendwann kommt die Zeit für echte Kunst. Entdecken Sie in Galerien und an Gruppenausstellungen junge Künstler, deren Werke Sie ansprechen und die Sie sich leisten können. Kaufen Sie gute Fotos, und lassen Sie diese auch schön und passend rahmen. (Bild über: Japanese Trash)
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10 GUTE, SCHÖNE TÖPFE UND PFANNEN
Schmorgerichte brauchen eine gute Gusseisenpfanne, zum Anbraten und für Spiegeleier genügt die zerkratzte Teflonpfanne aus der WG leider auch nicht mehr. Kaufen Sie sich ein paar gute Pfannen und Töpfe, und werden Sie damit zum besseren Koch. Und das Beste: Eine schöne Pfanne kann man durchaus auch mal auf den Tisch stellen. Achten Sie beim Kauf auch auf ofenfeste Ausführungen, denn oft möchte man ein Gericht im Backofen fertig kochen oder warm stellen, da sollten keine Griffe schmelzen. (Bild über: Remodelista)
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11 CHAMPAGNER IM KÜHLSCHRANK
Vergessen Sie das Bier in der Garage: Champagner im Kühlschrank für eine besondere Gelegenheit ist ein Must-have für einen Mann, der etwas auf sich hält und bei dem auch mal die Liebste vorbeischaut. Und manchmal ist die besondere Gelegenheit auch einfach der Champagner im Kühlschrank. (Bild über: Couture Cuisine)
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12 EIN GUTER PLATZ FÜR SCHUHE
Wild aufgetürmte Schuhe im Eingang heissen niemanden freundlich willkommen – auch Sie selber nicht. Suchen Sie nach einer guten Lösung. Stilvoll ist zum Beispiel dieses alte Industrieregal von Walter.

66 Kommentare zu «12 Dinge, die ein Mann für eine wohnliche Wohnung braucht»

  • Urs sagt:

    Diesem Text entnimmt Mann folgende Informationen:

    1. Mann ist ein kulturloses, primitives und ein der Frau in Stilfragen bezüglich Ästhetik und Design (und auch sonst) grundsätzlich unterlegenes Wesen.

    2. Mann muss daher seine Wohnung nach den potentiellen Wünschen seiner potentiellen Zukünftigen einrichten.

    3. Dazu muss Mann viel Kohle haben.

    Aus diesen Informationen kann Mann folgende Schlussfolgerung ziehen:

    Hände weg von Frauen mit einem solch herablassenden Mindset, und Mann wird sich eine Menge Ärger und Geld ersparen.

  • Übrigens: Wenn du schon so geschlechter-spezifisch schreibst, warum nicht einen Beitrag über wie FRAU wohnen sollte?

  • Martin sagt:

    Ein Mann muss gar nichts! Und dieser ewige Druck von wegen Kunst und Champagner usw.. Als wäre Bier nur ein billig Getränk. Es gibt sehr hochwertig Biere. Und mal ehrlich: Für eine Frau, eine Flasche Champagner aufmachen, damit sie dann ein Glas trinkt und dem Rest die Kohlensäure ausgeht, dafür ist es mir zu schade. Aber ein gutes Sofa muss sein, genauso, wie eine gute Hifi Anlage bzw. Heimkino. Auch bei der Bettwäsche stimme ich zu.

    • déjà-vu sagt:

      geizige männer sind der ablöscher schlechthin! mal ehrlich, für einen mann ein bier aufmachen…??

      • adam gretener sagt:

        Plop, Frau Déja-Vu, setzen wir uns auf die Terrasse und geniessen ein Gläschen und erfreuen uns am Kiwi-Baum. Und vom Cuvee vom Mauler im Val de Travers bleibt bestimmt nichts ohne Kohlensäure übrig. Ausser vielleicht dann im Bauch.

  • Andy sagt:

    Ich finde die Bilder durchaus ansprechend und kann auch die Begründungen zu diesem kleinen Einrichtungsknigge nachvollziehen. Aber, liebe Bloggerin, ich finde es schon beängstigend, wenn das Ideal des reifen, erwachsenen, „angekommenen“ Mannes sich so einfach in die Sprache des Konsums übersetzen lässt.
    Können Sie sich auch einen reifen Mann vorstellen, der gemerkt hat, dass er nicht von allem das Neueste und Beste braucht und daher gerade nicht auf einheitliches Geschirr und das Designer-Sofa setzt?
    Können Sie sich auch einen erwachsenen Mann vorstellen, der zwar gemütlich und stilvoll lebt, dazu aber weder auf helle Bettwäsche noch auf schöne Töpfe noch auf Champagner im Kühlschrank angewiesen ist?

    Wahrscheinlich stimmen Sie mir zu, dass es verwerflich ist, wenn Weiblichkeit auf die „richtigen“ Masse, Schminke und Kleidung reduziert wird und so eine bestimmte Norm des Frauseins durchsetzt. Ihr Beitrag tut leider nichts Anderes, als ein sehr enges Bild des idealen Mannes zu zeichnen (übrigens ganz unabhängig von seinem eigentlichen Charakter, denn der lässt sich ja glücklicherweise direkt vom grossen Tisch und den Designstühlen ablesen), und dazu gleich noch diejenigen als unreif und unerwachsen abstempeln, die diesem Ideal nicht entsprechen können oder wollen.

  • Peter sagt:

    Ich find die Lampe über dem Esstisch der Hammer. Wo gibt’s die zu kaufen?

  • Hugo Knüselberger sagt:

    Jö!

    Bin ja froh, dass ich es endlich sehe, wie ich mir ein Bünzliweib angeln kann.

  • mike sagt:

    sich mit stilvollen gegenständen zu umgeben, macht einen nicht stilsicher. mein tip: seien sie freundlich und gelassen, interessiert und aufmerksam, smart und charmant, pflegen sie einen guten humor, und seien sie in allem was sie tun ehrlich. und benutzen sie die gegenstände ohne sie zu schonen oder übermässig zu pflegen. egal ob es ein sofa von cassina oder aus der ikea ist.

  • Markus Matter sagt:

    Wo ist der Grill, das Mountain Bike, das Rennrad, die Messer Sammlung, der Holzofen zum einfeuern, die ultimative HiFi Anlage mit den Monster Lautsprechern?
    Ausserdem haben in dem Schuhregal meine 4 Paar Bergschuhe nicht wirklich Platz.

  • Rosanna sagt:

    hey, Männer : ein bisschen mehr Humor bitte…!

  • Susanna sagt:

    Die Lampen finde ich echt scheusslich – käme mir nie in die Wohnung/Haus – aber… Lampen sind natürlich auch mein Steckenpferd. Ansonsten… naja, Schuhgestell… überdimensioniert, 2 Nachttischchen, eigentlich selbstverständlich und USM Haller für Ordnung… und dann unten so reingestellt, ist nicht wirklich ordentlich… irgendwie fehlt mir etwas in dieser Einrichtung

  • Micha Weber sagt:

    Das kann nicht ganz ernst gemeint sein. Zum einen habe ich das Gefühl, diese Liste richtet sich an Männer mit Jahreseinkommen von gegen 200’000.– CHF. Zum anderen denke ich, dass es die meisten Männer reuht, 11’000.– Franken für ein Sofa auszugeben – andere Dinge erwärmen das Herz von Männern viel eher, zum Beispiel das Motorrad in der Garage. Ich würde mir auch eher einen Sportwagen anschaffen anstatt „echte Kunst“: Ich werfe nun den Laptop auf die rote Versandhaus-Bettwäsche meines IKEA-Bettes und gehe das Motorrad polieren.

  • robin sagt:

    Super Liste! einzig der seidene Morgenmantel von Zimmerli fehlt..

  • Irene feldmann sagt:

    Ein Genuss diese Bilder….( ich muss wohl ein Mann sein:)) und 50’000.- ist wohl ein Klacks fürs schöne wohnen…:) die kabelaufbewahrung schnapp ich mir.

  • peter sagt:

    Gewissen Dingen stimme ich zu, ja. Aber „schöne Töpfe“ braucht ein Mann nun wohl wirklich nicht. Nie.

  • chris sagt:

    Ja genau so geht’s Fr. Kohler, seit Jahrtausenden, das Männchen baut das Nestchen nach den Wünschen des Weibchens, sonst geht das Männchen leer aus! Danke für den Reminder…

  • Hans Nötig sagt:

    Liebe Frau Kohler
    Wo finde ich dieses Regal?
    Danke und Grüsse

  • Kaller sagt:

    Geht ja nur um Produktplatzierung und Marketing bzw. Werbung.Wenn es wirklich um Männer gehen würde, dann würde ich ein Foto von einem Billiard-Tisch, ein Boxsack, einen Dart-Kasten, einen Fussballkasten, etc. erwarten. Oder was kreatives um die Werkzeuge zu verstauen (obwohl da was ganz normales genügt).

  • Didu sagt:

    Auso…die Tipps sind ok und bei mir sieht es in etwa so aus…ausser dem Kühlschrank voller Champagner…2-3 Flaschen genügen auch…ABER: ich habe tatsächlich nur ein Nachttischchen (das zweite ist im Gästezimmer)! Ha…das werde ich ändern….

  • christoph sagt:

    Ich bin schon der Meinung, dass Mann von heute eine aufgeräumte und schön eingerichtete Wohnung haben soll. Schöne (dezente) Bettwäsche obligatorisch, in der Küche sollte mehr als nur eine Pizza im Tiefkühler liegen, frisches Gemüse und Früchte sind immer gut. EINE Flasche Champagner darf auch im Kühlschrank stehen, aber nicht mehr.
    Die Einrichtung sollte schlicht und praktisch sein, muss sicher nicht von der IKEA sein, aber auch kein Vermögen kosten. Frau wird es nicht zu wertschätzen wissen.
    Wichtig ist nur, dass Mann weiss was er wirklich Wert hat und der Frau die Welt zeigt.

  • sacha sagt:

    Wow! Ich kann alles bereits erfüllen! Glück gehabt!! ;)

  • Ma Matt sagt:

    Selten so gelacht über die Kommentare! Aber es ist schon oftmals so: während Mann sich dem kompetiven schaukochen hingibt, überlässt er der Frau dann doch lieber die alltägliche wochenküche… Und ja, es sind die Frauen die in der Regel das Massband beim Möbeleinkauf zücken während die Männer sich mit irgendwelchem technischen Firlefanz aufhalten. Toller Beitrag, das mit dem Geschirr nehm ich mir zu herzen!

  • diego sagt:

    Nachdem dann eine Lebensabschnittsgefährtin gefunden ist, darf man(n) sich vom Meisten verabschieden..auch vom Champagner, um dem Gemüse Platz zu machen. Darum hier noch noch 13. Punkt: Einen 2. Kühlschrank!
    PS: Ich bin seit 2 Monaten stolzer Besitzer eines solchen, und meine Teuerste würde ihn auch nicht mehr hergeben ;-)

  • Peter Wyss sagt:

    Das einzige, was mir an den Bildern gefällt, ist der rustikale Charme der Räume, sei es nun eine Altbauwohnung, ein Loft oder ein Landhaus. Die gezeigten Gegenstände wiederum können getrost gegen jegliche anderen ersetzt werden. Ich selbst behalte mein durchgesessenes, aber bequemes Sofa, meine dunkle, aber zu mir passende Bettwäsche, ein anständiges Schuhregal, in welchem auch Motorradstiefel und Bergschuhe passen und nicht nur Pumps, ein Kühlschrank, welcher das beinhaltet was ich trinke und nicht das was die Nachbarin trinkt (die hat nämlich einen eigenen Kühlschrank) und natürlich die Harley in der Garage.
    Und wenn meine Partnerin dann alles neu eingerichtet hat, dann nehme ich die Harley und trinke mein Bier eben woanders ;-)

  • Stephan sagt:

    Und wenn’s dann Kinder gibt, dann hätte man gescheiter ein günstigeres Sofa gekauft……

  • filosof sagt:

    Diese Beispiele sind auch nur als Beispiele zu verstehen. Solche und ähnliche Möbel und Accessoires bieten auch Billigläden
    wie Ikea etc. Es muss garnicht 50 000 Fr. kosten. Aber die Kommentare sind wie so oft recht unterhaltsam, die kosten nix ;-)
    Ausgesucht wird die Einrichtung ohnehin meist zusammen mit Freunden oder mit der Frau. Man wohnt ja schliesslich nicht nur für sich allein. Auch Gästen solls gefallen.

  • D.S. sagt:

    Ich finde es stets sehr amüsant, wie Frauen versuchen, Männern einzureden, was gut ist und was nicht, einzig allein mit dem Ziel, dass es ihnen selbst besser geht. Gegen die reine Auflistung der Gegenstände ist nicht so viel zu sagen, wenn man mal von dem eindeutigen Alkoholproblem absieht. Aber das Wichtigste ist und und bleibt in einer reinem Männerwohnung, dass Mann sich wohlfühlt. Und wie zuvor bereits von jemand anderem erwähnt, wird eine Frau bei einem Zusammenziehen ohnehin jeweils das letzte Wort in der Wohnungseinrichtung haben. Also liebe andere Männer dort draussen: Wenn euch hier etwas gefällt und ihr es euch gut leisten könnt, dann holt es euch und wenn nicht, ist das auch nicht weiter schlimm.

  • Marco Meister sagt:

    Und wo gibt es genügend Platz für meine Schminksachen?

  • Geschmacksache u.Geldsache sagt:

    Die diversen Vorschläge sind sehr schön, zumindest für meinen individuellen Geschmack, aber in diesem Blog fehlt mir eigentlich das wichtigste: woher kommt das viele, viele, viele Geld für solche Einrichtungen. Also echte Kunst, Regale von USM, Designer Beleuchtungen und zusammenpassendes Geschirr sind weder auf dem Flohmarkt, noch bei IKEA, oder Mi-Casa zu finden. Alle Vorschlage kommen ja deshalb auch von Designern und die haben ihre (zum Teil überzogenen) Preise.Das einzige leicht realisierbare wäre der mit Champagner gefüllte Kühlschrank. Aber welcher Mann füllt seinen Kühlschrank schon mit Champagner? Doch eher mit Bier.

  • Flo sagt:

    Uebrigen; bei einen Mann mit einem solchen Schuhgestell würde ich sofort einziehen – und das dürfte er behalten!

  • Da sind einige an sich gute Tipps dabei. Wobei diese auch für die Frauen gelten. Auch da gibt es welche, die weder passendes Geschirr noch schlichte Bettwäsche besitzen und das Ü30.
    Bin ich froh, musste ich meinen Mann wohntechnisch nicht erziehen und hat er schon stilvoll gelebt, bevor er mich gekannt hat. Das ist eher eine Typ- als eine Geschlechterfrage m.M.n. Und auf einen Kühlschrank voll Champagner kann ich persönlich verzichten.
    Liebe Grüsse
    Corinne

    • Katharina sagt:

      „Da sind einige an sich gute Tipps dabei. Wobei diese auch für die Frauen gelten. Auch da gibt es welche, die weder passendes Geschirr noch schlichte Bettwäsche besitzen und das Ü30.“

      Knapp noch nicht ü30, füge ich gerne an, dass es durchaus Menschen gibt, die weniger Wert auf Einrichtungsgegenstände, Geschirr und eine stilvolle Wohnungseinrichtung im diskutierten Sinne legen. Ich gebe mein Geld eindeutig lieber für Reisen und mit meinen FreundInnen und Familienmitgliedern aus, anstatt in passende Bettwäsche und einheitliches Geschirr zu investieren. Darüber hinaus hängen aber in meinem Schrank ein schwarzer Hosenanzug und ein Ballkleid, inklusive passender Schuhe. Man kann nicht in jedem Lebensbereich top sein. Aber ich bin es in jenen, die für mein Leben wichtig sind.

      • Markus sagt:

        Muss es immer entweder Geschirr oder Reisen sein? In meinen WG-Zeiten (die ich auch nach dem Studium in gehobener Form noch eine Weile beibehalten habe) waren es fast immer die Frauen, die nicht wollten dass man mal 100 Stutz zusammenlegt um zB die völlig zerkratzten Teller zu ersetzen. Dass ein mehrfaches davon an einem einzigen Abend in Drinks investiert wurde war dann aber normal.
        Mir hat das nie eingeleuchtet. Aber die Prioritäten sind halt verschieden.

    • Veronica sagt:

      Auf einem Forum wo ich täglich schaue, sehe ich dass viel Männer ihre Wohnung mit Schwarz und Rot einrichten. Sollte typisch männlicht sein. Manche der männlichen Forumler behaupten, dass es für sie Männer nur wenig Farbwahl gibt.

  • Martin Johansson sagt:

    Grundsätzlich gute Anregungen, die konkrete Umsetzung ist dann sicher Geschmackssache. Den Kühlschrank voller Champagner verstehe ich wohl eher als Gag mit Augenzwinkern….

  • Déjà-vu sagt:

    Tolle Inspiration, schöne Bilder, witziger Beitrag für selbständig Denkende! Und bringt sicher an die 40 entrüstete Kommentare und viele, viele Klicks … Bravo ;-))

  • Jänu sagt:

    Naja. Das Sofa hat leider ein angebautes Bett. Ist heute chic, sieht aber immer irgendwie unpassend aus. Auch die Tischchen davor, die neckisch darum streiten, ob sie zusammen oder getrennt besser aussehen, sind Firlefanz. Genau wie die in die Ecke gedrängte Lampe und das Kitschild hinten, das verschämt hinterm Sofa versteckt wird. USM käme bei mir nie in die Wohnung, es sind und bleiben Büromöbel, auch wenn sie rot statt schwarz sind.
    Das Schuhgestell von Walter hingegen ist der Hammer! Nicht so aber die Beleuchtung über dem Esstisch und die 4 Stühle darum: zu beliebig, zu effekthascherisch. Und seltsamerweise werden Bilder heute nicht mehr an die Wand gehängt, sondern irgendwo hingestellt. Sieht immer wie provisorisch aus. Will man verhindern, dass Löcher in die edle Wand geschlagen werden?

    • Martin Johansson sagt:

      Die meisten Einwände finde ich auch so. Aber die Verlängerung am Sofa ist eine Chaiselongue und kein Bett (kann vielleicht als solches gebraucht werden). Zum Fläzen und Dösen z.B. beim Fernsehen oder Musikhören super. Firlefanz kann den Unterschied zwischen Museum und Wohnung ausmachen. Dass Bilder in Katalogen oft nur hingestellt sind liegt vermutlich daran, dass die Einrichtung nur zum Vorzeigen und nicht zum Bleiben gedacht ist. Kommt Leuten entgegen, die als Hobby dauerndes Abändern und Herumschieben der Wohnungsutensilien haben.

    • Veronica sagt:

      Hier sieht das Ganze aber ziemlicht bettänlich aus.
      Bilder gegen der Wand gelehnt hinterlassen Streifenspuren. Aber warscheinlich muss es künstlerisch aussehen.

  • Karl Knapp sagt:

    Ein bisschen mild lächeln musste ich schon: was würde wohl Frau Binswanger in ihrem Blog schreiben, wenn man von Single-Frauen als noch nicht ganz Erwachsenen ohne jegliches Stilgefühl schreiben würde… nein, entweder hat man eben ein Flair zum Einrichten oder nicht, genderunabhängig bitte. Zu 1: wenn man nicht gerade Fussball spielt, brauchen auch nicht 11 Freunde Platz auf dem Sofa ! Und zu 11: 2 Flaschen Champagner warten in meinem Kühlschrank seit letztem Silvester auf die Richtige. Oder den richtigen Moment. Dann gehen vielleicht auch dunkle Bettüberzüge ;-)

    • Flo sagt:

      das liegt vielleicht daran das sie sich beim Einrichten ihrer wohnung nicht an die Must-Regeln gehalten haben. Da haben sie vermutlich leider keine Chance auf die Frau zu treffen die Champagner einem Glas feinen Rot-Weisswein vorzieht.
      Richten sie ihre Wohnung nach M. Kohler ein und sie werden sehen die Champagnerliebhaberinnen werden sie zu Hauf überfallen!

  • Oli Pfeffer sagt:

    Also das Schuhregal dürfte für den durchschnittlichen Mann leicht überdimensioniert sein.

  • Friedrich Berner sagt:

    Werte Frau Bloggerin,

    Eine eher konservative Aufsummierung der Preise der von Ihnen vorgeschlagenen Möbel und Requisiten ergibt einen Sollbetrag von mindestens CHF 50’000.

    Können Sie mir kurz und prägnant erklären, wieso ein Mann einen solchen Betrag investieren sollte, wenn spätestens nach Zusammenzug mit einer Frau die Hälfte der Wohnungsgegenstände gleich wieder ersetzt werden müssen?

    Des Weiteren kann Man(n) sich für CHF 50’000 deutlich sinnvollere materialistische Dinge gönnen bzw. das Geld gleich zur Seite schaffen, um bspw. auf ein Eigenheim zu sparen. Denn letzteres benötigt Frau nach einigen Jahren zusammenwohnen dann meistens auch noch!

    p.s. Einen Kühlschrank voller Champagner von einem Mann zu fordern, ist in etwa genauso dekadent, wie von einer Frau permanentes Tragen von Lingerie zu verlangen!

    • adam gretener sagt:

      Das mit der Lingerie ist überhaupt nicht dekadent. Alle meine Frauen haben gar nichts anderes im Kleiderschrank.

      • Ruth sagt:

        Lieber Adam

        Da bin ich ganz Ihrer Meinung Lingerie ist etwas ganz Feines und ist auch ein Bestandteil meiner Garderobe obwohl ich nicht zu Ihren Frauen gehöre. PS Unter Lingerie verstehe allerdings nicht den billigen Plunder aus dem Online-Pornoshop.

    • Flo sagt:

      wieso ein Mann einen solchen Betrag investieren sollte, wenn spätestens nach Zusammenzug mit einer Frau die Hälfte der Wohnungsgegenstände gleich wieder – nicht die Hälfte der, sondern die Hälfte (oder mehr) seiner wohnungseinrichtung gleich entsort werden muss!

    • hans jung sagt:

      Genau Herr Berner, und falls der Mann den Zivilstand „Geschieden“ aufweist, und somit von seiner Exfrau mit richterlichem Segen für den Rest seines Arbeitslebens ausgenommen wird, ist dieser Betrag reine Illusion. Und wenn ich denn schon 50’000 hätte, würde ich mir eine Harley kaufen.

    • Marcel Zufferey sagt:

      In meiner ersten, eigenen Wohnung hatte ich einen roten Leder-Fauteuil in von Poltrona Frau, eine Starck-Stehleuchte, ein altes Bügelbrett als Esstisch, drei weisse Panton Chairs, einen Salontisch aus der Ikea, eine Matratze, einen TV mit Videorecorder und ganz, ganz viele Bücher stehen, das ganze Junggesellen-Leben lang, versteht sich!

      Und in der Garage stand natürlich eine Harley. Macht zusammen ebenfalls 50’000 Franken ;-)

  • Markus sagt:

    Grundsätzlich einverstanden und die Tipps gelten auch für Frauen. Einzig eine Kollektion guter Rotweine wäre mir persönlich lieber als Champagner.

  • zweistein sagt:

    Habe ich richtig verstanden? Mann braucht primär Geld. Viel, viel Geld. Für Sofas, Champagner, etc. Irgendwo habe ich das auch schon gelesen…
    :)

  • Flo sagt:

    Auch auf die Gefahr hin das mein Kommentar wie üblich von M. Kohler o.ä. gelöscht wird;
    Weshalb muss eine Frau „den“ Männern sagen was sie brauchen?
    Sind Männer, nicht Männer genug um selbst zu wissen was zu ihnen passt und worin sie sich wohlfühlen (dürfen)?

    • Patrick sagt:

      Da hat Flo aber voll ins Schwarze getroffen… Die Blogs von Frau Kohler sind ja meist sehr inspirierend, diesmal allerdings zum schießen komisch. Frau Kohler… Eine Frau die sagt wie eine Männerwohnung aussieht, ist wie ein Mann der Frauen bei Schwangerschaftsfragen berät… Die Perspektive passt da nicht ganz. Eine Männerwohnung sollte vor allem auch männlich sein! Keine Schuhgestelle, Geschirr und Nachttisch! Minibar, Billardtisch, Ferguson-Keramikschüssel im Bad und Platz für den Jaguar E-Type auf dem rohen Betonboden des Lofts!

  • Ellen sagt:

    Das gefällt auch Frauen oder den Frauen im Leben der Männer.

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