10 Wohnsünden, von denen man sich mit 30 verabschieden sollte

Erwachsenwerden ist immer schwierig – auch im Wohnbereich. Doch genau hier ist es irgendwann an der Zeit, sich von Dingen zu lösen, die keiner Wohnung auf die Länge guttun und verhindern, dass man sich stilvoll ein Zuhause einrichten kann, in dem man auch mal abends zu Hause bleiben mag. Sweet Home findet, dass man sich spätestens mit 30 von diesen 10 Dingen trennen muss, um Platz für Schöneres zu schaffen.

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1 GOODBYE YUCCAPALME
Meistens hat man sie irgendwann mal in einem schwachen Anflug von Einrichtungsfieber bei Ikea mit den Pfannen mit auf den Einkaufswagen gestellt oder sie ist ein Überbleibsel von irgendeinem Mitbewohner. Die Yuccapflanze mag in ihrer Heimat bestimmt schön in die Vegetation passen, wirkt aber in einer Wohnung ziemlich hilflos und meist gar trist. Ersetzen Sie sie durch eine grossblättrige Statementpflanze oder durch frische Blumensträusse vom Markt.
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2  DIE  MATRATZE AUF DEM BODEN
Höchste Zeit, ein wenig aufzusteigen. Auf dem Boden schlafen ist ein Ding, das höchstens als Teenager cool ist. Mit 30 darf man sich ruhig zu einem echten Bett bekennen und damit nicht nur Stil, sondern auch mehr Lebensqualität in die Wohnung bringen.
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3 POSTER AN DEN WÄNDEN
Auch in die Teenagerzeit gehören Poster, die einfach mit Klebeband an die Wand angebracht wurden. Zum wohnlichen Erwachsenwerden gehören mindestens schlichte Rahmen für Poster oder echte Kunst, die den Geschmack und die Persönlichkeit des Bewohners widerspiegelt.
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4 DAS FERNSEHMÖBEL
Möbel, die extra für den Fernseher geschaffen wurden, sind eigentlich in keiner Lebenslage attraktiv. Es gelingt den Möbeldesignern nie richtig, den Anspruch an Technik und Design gekonnt zu vereinen. Und mal ehrlich: Mit solchen Möbeln wird der schwarze Kasten auch nicht attraktiver. Stellen Sie Ihren Fernseher auf «normale» Möbel wie Sideboards oder Lowboard, integrieren Sie sie in Regale, wählen Sie  Tarnlösungen und verschenken Sie das TV-Möbel irgendeinem Brockenhaus. Mehr Ideen  dafür finden Sie auf dem Blogeintrag: Schöner Wohnen mit dem Fernseher.
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5 LUSTIGE BETTWÄSCHE
Schlafen Sie noch in der Bettwäsche, die Sie aus Ihrem Kinderzimmer mitnehmen durften, weil Ihre Eltern damit die perfekte Lösung gefunden haben, sich von der hässlichen Wäsche zu trennen? Oder beziehen Sie Ihre Duvets und Kissen gar mit besonders lustigen Motiven? Irgendwann im Leben ist es höchste Zeit, schöne Wäsche zu kaufen. Das ist zwar bei Bettwäsche nicht immer so einfach, denn, das sehe ich in meinem Berufsalltag als Stylistin und Beraterin: Einkäufer tun sich oft schwer, wenn es um gemusterte Bettwäsche geht. Da ist die Angst vor Blümchen, und die Wahl fällt oft auf Riesen-, um nicht zu sagen Monsterblüten oder irgendwelche Farbergüsse, die so aussehen, wie wenn sie Flecken verstecken möchten. Im Zweifelsfall wählen Sie Weiss, verzichten Sie auch auf Jerseyleintücher, die sind zwar pflegeleicht, aber mal ehrlich, sie sehen immer ein wenig schmuddelig aus und fühlen sich auch so an.
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6 VERFÄRBTE FROTTEETÜCHER
Wenn Sie schon dabei sind, Ihrem Wäscheschrank ein altersgemässes Upgrading zu verpassen, verabschieden Sie sich auch gleich von all den verfärbten, verzottelten, Fäden ausspeienden Frotteetüchern. Wählen Sie am besten einfach eine Unifarbe, die in Ihr Badezimmer passt.
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7 HÄSSLICHE MÖBELSTÜCKE
Diese Möbel, die man mal bekommen hat, weil jemand sie loswerden wollte, haben mit 30 definitiv ihren Dienst getan und dürfen getrost in ein Brockenhaus in die Pension gegeben werden. Dasselbe gilt für Regale, die einst im Jugendzimmer standen, Fundstücke von Brockenhäusern, die man eigentlich mal plante anzustreichen, die aber im Rohzustand vergessen wurden, oder Möbel, die von einem Mitbewohner vererbt wurden. Dieser hatte nämlich bestimmt einen triftigen Grund, dass er sie beim Auszug «vergessen» hat.
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8 EIN UNGEMACHTES BETT
Betten betten sich nicht von alleine. Zu dieser Erkenntnis müssten Sie mit erreichten 30 Jahren gekommen sein. Also Duvets ausschütteln, Leintücher straff ziehen, Kissen aufplustern und Decke darüber! Und mindestens einmal pro Woche frische Wäsche aufs Bett – wie gesagt: Erwachsenwerden ist nicht einfach!
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9 PLASTIKGESCHIRR JEGLICHER ART
Diese hässlichen bunten Dinger sagen doch vor allem eins aus: Sie befinden sich oft in einem Zustand, in dem Dinge zu Bruch gehen können. Und mal ehrlich: Wer will das denn noch optisch untermalen?! Also betrachten Sie Ihren Geschirrschrank mal nüchtern und gehen Sie dann schnell hübsche Gläser und echte Teller kaufen.
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10 DIE LEERE METALLSCHALE AUF DEM TISCH
Gut gemeint, aber leider am Ziel vorbeigeschossen haben Sie mit der Wahl, eine leere Metallschale als Stilmacher in die Mitte des Esstisches zu stellen. Sweet Home meint: lieber nichts oder besser etwas, das auch Sinn macht! Füllen Sie eine Keramikschale mit feinen Früchten, die Sie dann aber auch essen. Stellen Sie frische Blumensträusse auf den Tisch oder ein Tablett, auf das Vasen, Kerzen oder andere Dinge, die Ihnen gefallen, gestellt werden können. Dieses können Sie dann, wenn Sie den Tisch zum Essen decken möchten, auch einfach wieder wegstellen.