10 Wohnsünden, von denen man sich mit 30 verabschieden sollte

Erwachsenwerden ist immer schwierig – auch im Wohnbereich. Doch genau hier ist es irgendwann an der Zeit, sich von Dingen zu lösen, die keiner Wohnung auf die Länge guttun und verhindern, dass man sich stilvoll ein Zuhause einrichten kann, in dem man auch mal abends zu Hause bleiben mag. Sweet Home findet, dass man sich spätestens mit 30 von diesen 10 Dingen trennen muss, um Platz für Schöneres zu schaffen.

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1 GOODBYE YUCCAPALME
Meistens hat man sie irgendwann mal in einem schwachen Anflug von Einrichtungsfieber bei Ikea mit den Pfannen mit auf den Einkaufswagen gestellt oder sie ist ein Überbleibsel von irgendeinem Mitbewohner. Die Yuccapflanze mag in ihrer Heimat bestimmt schön in die Vegetation passen, wirkt aber in einer Wohnung ziemlich hilflos und meist gar trist. Ersetzen Sie sie durch eine grossblättrige Statementpflanze oder durch frische Blumensträusse vom Markt.
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2  DIE  MATRATZE AUF DEM BODEN
Höchste Zeit, ein wenig aufzusteigen. Auf dem Boden schlafen ist ein Ding, das höchstens als Teenager cool ist. Mit 30 darf man sich ruhig zu einem echten Bett bekennen und damit nicht nur Stil, sondern auch mehr Lebensqualität in die Wohnung bringen.
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3 POSTER AN DEN WÄNDEN
Auch in die Teenagerzeit gehören Poster, die einfach mit Klebeband an die Wand angebracht wurden. Zum wohnlichen Erwachsenwerden gehören mindestens schlichte Rahmen für Poster oder echte Kunst, die den Geschmack und die Persönlichkeit des Bewohners widerspiegelt.
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4 DAS FERNSEHMÖBEL
Möbel, die extra für den Fernseher geschaffen wurden, sind eigentlich in keiner Lebenslage attraktiv. Es gelingt den Möbeldesignern nie richtig, den Anspruch an Technik und Design gekonnt zu vereinen. Und mal ehrlich: Mit solchen Möbeln wird der schwarze Kasten auch nicht attraktiver. Stellen Sie Ihren Fernseher auf «normale» Möbel wie Sideboards oder Lowboard, integrieren Sie sie in Regale, wählen Sie  Tarnlösungen und verschenken Sie das TV-Möbel irgendeinem Brockenhaus. Mehr Ideen  dafür finden Sie auf dem Blogeintrag: Schöner Wohnen mit dem Fernseher.
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5 LUSTIGE BETTWÄSCHE
Schlafen Sie noch in der Bettwäsche, die Sie aus Ihrem Kinderzimmer mitnehmen durften, weil Ihre Eltern damit die perfekte Lösung gefunden haben, sich von der hässlichen Wäsche zu trennen? Oder beziehen Sie Ihre Duvets und Kissen gar mit besonders lustigen Motiven? Irgendwann im Leben ist es höchste Zeit, schöne Wäsche zu kaufen. Das ist zwar bei Bettwäsche nicht immer so einfach, denn, das sehe ich in meinem Berufsalltag als Stylistin und Beraterin: Einkäufer tun sich oft schwer, wenn es um gemusterte Bettwäsche geht. Da ist die Angst vor Blümchen, und die Wahl fällt oft auf Riesen-, um nicht zu sagen Monsterblüten oder irgendwelche Farbergüsse, die so aussehen, wie wenn sie Flecken verstecken möchten. Im Zweifelsfall wählen Sie Weiss, verzichten Sie auch auf Jerseyleintücher, die sind zwar pflegeleicht, aber mal ehrlich, sie sehen immer ein wenig schmuddelig aus und fühlen sich auch so an.
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6 VERFÄRBTE FROTTEETÜCHER
Wenn Sie schon dabei sind, Ihrem Wäscheschrank ein altersgemässes Upgrading zu verpassen, verabschieden Sie sich auch gleich von all den verfärbten, verzottelten, Fäden ausspeienden Frotteetüchern. Wählen Sie am besten einfach eine Unifarbe, die in Ihr Badezimmer passt.
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7 HÄSSLICHE MÖBELSTÜCKE
Diese Möbel, die man mal bekommen hat, weil jemand sie loswerden wollte, haben mit 30 definitiv ihren Dienst getan und dürfen getrost in ein Brockenhaus in die Pension gegeben werden. Dasselbe gilt für Regale, die einst im Jugendzimmer standen, Fundstücke von Brockenhäusern, die man eigentlich mal plante anzustreichen, die aber im Rohzustand vergessen wurden, oder Möbel, die von einem Mitbewohner vererbt wurden. Dieser hatte nämlich bestimmt einen triftigen Grund, dass er sie beim Auszug «vergessen» hat.
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8 EIN UNGEMACHTES BETT
Betten betten sich nicht von alleine. Zu dieser Erkenntnis müssten Sie mit erreichten 30 Jahren gekommen sein. Also Duvets ausschütteln, Leintücher straff ziehen, Kissen aufplustern und Decke darüber! Und mindestens einmal pro Woche frische Wäsche aufs Bett – wie gesagt: Erwachsenwerden ist nicht einfach!
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9 PLASTIKGESCHIRR JEGLICHER ART
Diese hässlichen bunten Dinger sagen doch vor allem eins aus: Sie befinden sich oft in einem Zustand, in dem Dinge zu Bruch gehen können. Und mal ehrlich: Wer will das denn noch optisch untermalen?! Also betrachten Sie Ihren Geschirrschrank mal nüchtern und gehen Sie dann schnell hübsche Gläser und echte Teller kaufen.
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10 DIE LEERE METALLSCHALE AUF DEM TISCH
Gut gemeint, aber leider am Ziel vorbeigeschossen haben Sie mit der Wahl, eine leere Metallschale als Stilmacher in die Mitte des Esstisches zu stellen. Sweet Home meint: lieber nichts oder besser etwas, das auch Sinn macht! Füllen Sie eine Keramikschale mit feinen Früchten, die Sie dann aber auch essen. Stellen Sie frische Blumensträusse auf den Tisch oder ein Tablett, auf das Vasen, Kerzen oder andere Dinge, die Ihnen gefallen, gestellt werden können. Dieses können Sie dann, wenn Sie den Tisch zum Essen decken möchten, auch einfach wieder wegstellen. 

164 Kommentare zu «10 Wohnsünden, von denen man sich mit 30 verabschieden sollte»

  • Anne M sagt:

    Ein bisschen spaet bin ich ‚dran mit meinem Kommentar, aber ich schlafe mit der Matraze auf den Boden solange ich davon noch aufstehen kann – und ich bin nun fast 20 Jahre ueber der vorgegebenen Altersgrenze.

    • Anne M sagt:

      PS ausserdem wurde in einem frueheren Beitrag das Schlafzimmer eines Moebeldesigners gepriesen, dessen Matraze ganz stilvoll auch auf dem Boden lag und der ist sicher auch aelter als 30….

  • SwissGarden sagt:

    Ich habe mich köstlich amüsiert bei diesem Artikel. tatsächlich hat bei mir die Wandlung auch in diesem Alter begonnen. Das hat aber sicherlich damit zu tun, dass man mehr Geld für richtige Möbel hat. Die Zimmerpflanzen sind alle verschwunden bis auf die eine „Statementpflanze“, die aus einem Ficus besteht, allerdings in Baumform und 4.80m hoch.
    Auf der Liste fehlen noch
    -Möbel ausmisten, sofern sie nicht unbedingt nötig sind. Im Verlauf der Zeit sammelt sich einiges an, wenn man loslässt erzeugt es Ruhe und freies Durchatmen.
    -der unsägliche WC-Deckel-Bezug mit Papierrollenpuppe (doch doch, das gibt es noch in einigen Wohnungen)
    -ebenso buntgemusterte WC-Deckel oder solche mit Stacheldraht auf der Brille
    -die Beleuchtung darf ruhig auch von Zeit zu Zeit überdenkt werden
    -geerbte Salontischli mit Plättlieinlage
    -apricotfarbene Wände in Wischtechnik

    Danke für ihren tollen Blog, ich lese hier sehr gerne mit!

  • HomeImprovementQueen sagt:

    An all die Nörgler, die gleich die Kamme stellen müssen und zetermordio „Bünzli“ schreien und Frau Kohler das hinterletzte finden, weil sie der Welt vorschreibe, wie man zu leben hätte: macht euch mal locker! Warum lest ihr den Blog überhaupt, wenn er euren Blutdruck hochschnellen lässt? Es ist doch freiwillig und der Tagi bietet sonst noch genug Lesestoff. Oder zieht euch den Prospekt von Otto’s rein. Da gibt’s die Yucca-Palme als Plastikposter mit Klebeband bereits auf die Statement-Wohnwand vormontiert. Und weisse Socken in Sandalen. Mit Klettverschluss. Aber das ist eine andere Geschichte.

    • Antifa sagt:

      Den Artikel lesen wir, um uns eine Meinung zu bilden und die Kommentarfunktion gibt uns das Recht, diese niederzuschreiben.

  • Sabrina Weiss sagt:

    Hihi. „Werde nicht erwachsen, es ist eine Falle“. Hat was, irgendwie.

  • ina müller sagt:

    Frau Kohler, Sie haben so was von recht!!!!!

  • Flo sagt:

    übrigens fällt mir hier etwas ganz besonders auf. eigentlich sollten sich nur, ausschliesslich die Frauen von diesen Tipps angesprochen fühlen – sie sind es doch die „das sagen“ haben was Wohnungseinrichtungen betrifft

  • Heidi Merz sagt:

    Drei halbernst gemeinte Fragen:

    1. Müffelt das gemachte Bett nicht auch, wenn man nur 5 Minuten Zeit hat, um es zu machen? Resp. wie lüftet man ein Duvet, insbesondere bei Regenwetter, morgens so aus, dass man anschliessend noch Zeit hat, das Bett zu machen, bevor man zur Arbeit fährt?

    2. Wenn die Eckgarnitur entsorgt ist und die vor kurzem hippen Riesensofas nicht ins Wohnzimmer passen, ist es dann legitim, sich ein 120/140 x 220/240 Bett ins Wohnzimmer zu stellen, damit die ganze Familie darauf lümmeln, Musik hören oder fernsehen kann? Falls Ja, haben Sie Stylingvorschläge?

    Ich kann zwar selber denken und tue das auch sehr gerne, aber ich bin keine Gestalterin. Wenn ich à la bohème style, sieht es nachher nur versifft aus und das soll es eben gerade nicht… ;-)

    • Flo sagt:

      zu 1. das müffelt dann aber geordnet und erwachsen!
      zu 2. nein das geht garnicht – Bett im wohnzimmer? Leben sie in einer Studenten WG?
      Fernseher sind eh out – also braucht niemand einen Platz um zu schauen!
      Und lümmeln tut man als Erwachsene sowie nicht mehr! Wärmstens zu empfehlen sind Stressless Sofas und Sessel – da sitzt man dann wie es Erwachsene tun!

    • Heidi Merz sagt:

      Jetzt bin ich doch ein bisschen enttäuscht, dass noch keine Antworten gekommen sind… :-/

      • Irene feldmann sagt:

        Gerüche und Chaos gehören in eine Wohnung. Einrichten bedarf des Feingefühls vom Budget- Organisationstalent- Kreativität und eines unersättlichen Bedürfniss sich wohl zu fühlen. Die einen brauchen eine Höhle, die andern einen Buckingham-Palace, Frau Kohler gibt Tipps und Anregung plus Unterhaltung!:)

    • plop sagt:

      Sie müssen die Bettwäsche halt mindestens wöchentlich waschen….
      Bett in der Stube geht doch gut, vielleicht eine schöne Decke drauf? Es gibt sehr schöne, schlichte Baumwollsteppdecken, uni oder gestreift, geblümelt etc… Die sind dann relativ steif und nicht allzu schluddrig. Und schöne Kissen dazu. Et voilà.
      (Das sag ich, jemand anderes sicher was anderes…)

    • Elissa sagt:

      Also, jetzt noch einmal step by step – und für alle zum mitschreiben:

      – Aufstehen.
      – Alle Schlafzimmerfenster öffnen.
      – Decke und Kissen kurz ausschütteln.
      – Decke über offenes Fenster hängen (welches bei normal hygienischen Wohnverhältnissen nicht komplett verdreckt sein sollte) – wenn man darauf keinen Bock hat, Decke zurück schlagen.
      – Badezimmeraktivitäten durchführen. (Währenddessen kann das Bett bei offenem Fenster auslüften.)
      – Bei Rückkehr ins Schlafzimmer Decke und Kissen noch einmal ausschütteln, glatt streichen.
      – Bei Bedarf Tagesdecke und Tageskissen darüber arrangieren.

      SO verdammt schwer ist das doch nicht, oder?!? :)

      • Heidi Merz sagt:

        Ich habe gelernt, dass man Duvets nicht übers Fensterbrett hängen soll, weil sie dann feuchter werden statt trocken, und deshalb erst recht müffeln.

  • Flo sagt:

    Oh mei, oh mei liebe Frau Kohler, nun haben sie aber einen Tiefschlag versetzt . so richtig in die Magen-Herzgrube!
    Mit über 70ig muss ich gestehen in meiner Wohnung tummeln sich noch ein paar der Dinge die sie für Erwachsene als gerade zu beschämend bezeichnen. Was mach ich nun?
    Wo soll ich mit dem Frotteetuch, dem verzottelten, mich aber ab wunderschöne Ferien erinnernd, hin?
    Mit der Yuccapalme, die ich nicht mehr durch die Türe bringe weil sie so gross geworden ist?
    Und was sagt das über mich aus das ich hie und da nur zu gerne in ein ungemachtes Bett krieche?
    Bitte helfen sie, endlich erwachsen zu werden – habe nicht mehr lange Zeit dazu!!!

    • adam gretener sagt:

      Man kann sich doch von einem augenzwinkernden Artikel nicht dermassen angegriffen fühlen.

      Was die Schweiz von jedem anderen Land der Welt lernen könnte? Mal auch über sich selbst zu lachen.

  • Pete sagt:

    Die Definition von Erwachsenwerden ist eine absolut persönliche Ansicht der Autorin in dem Artikel. Ich bin ein gutes Stück über 30. Bei mir steht eine Jukebox neben einem etwas kleineren Fernsehmöbel, auf der anderen Seite des Möbels steht ein Swissair Trolley in violett und dazu kommt die Kiste meiner Hündin. Mir passt mein Stil. Wenn es jemandem nicht gefällt, dann ist das sein/ihr Problem, ich will nicht konformistisch leben, ich will mich zuhause fühlen und nicht bei „Schöner Wohnen“. Und ich lüfte mein Bett lieber aus über den Tag. Im Schnitt schwitzt ein Mensch ca 3 dl während des Schlafes, und ich schätze ein muffiges Bett absolut nicht. Tagsüber ist zudem niemand zu hause und mein Schlafzimmer ist nicht öffentlich.

  • Christine sagt:

    Das Tolle am Erwachsensein ist doch die Entscheidungsfreiheit, seine Wohnung so einzurichten wie man möchte und nicht jeden Pfupf eines Lifestyle-Gurus zu Herzen zu nehmen.

  • Philip sagt:

    Temporär umziehen nach Übersee hilft! Wenn man jedes Kilo Fracht bezahlen muss, dann kommt nur mit, was wirklich mit muss. Die Yucca-Pflanze zum Beispiel .. eher nicht :). Allerdings geb ich zu, dass in einem Mini-Storage in Zürich noch drei Kubikmeter Schrott lagern, von denen ich mich vor drei Jahren nicht trennen konnte, aber die mir inzwischen nichts mehr bedeuten.

    Aber, Frau Kohler, die Bettwäsche *MINDESTENS* einmal pro Woche wechseln ist etwas overkill. Sie könnten doch auch einfach duschen vor dem zu Bett gehen. Dann reicht einmal pro Woche wechseln durchaus :).

  • Bernerin sagt:

    18. CD Ständer
    19. extrem grobe Raufaserstrukturtapete in „trendigem“ orange / lila / rot. Kirsche darauf: mit schwarzer selbstgebadtelter Tribalbordüre
    20. Grossmotivigbedruckte Bettwäsche
    21. Orchideen -> die Yucca der 00er Jahre
    22. Nepalfähndli und Leuchtketten, generell der ganze Hippiehöhlenschmarrn der unter alt 68gern und Neo Hare Krishnas in ist

    • adam gretener sagt:

      23: Poster vom schmälsten Gebäude New Yorks
      24. Schwarz/Weisse Nacktbilder der Liebsten (Stichwort: Sinnlich, ab besten mit Katze drauf)
      25: Bilderrahmen auf der Kommode mit den Beispiel-Fotos drin aus dem Laden
      26. Tücher an der Decke wallend aufhängen
      27. Holzkisten als Kleiderschrank
      28. Läufer-Orientteppiche als Wege durch die Wohnung

  • Bernerin sagt:

    11. strechige Jersey Fixlintücher mit Frotteeoberfläche… brrr!
    12. Teddybärchenfamilie hockend auf dem Wohnzimmersofa
    13. Wandtatoos (Blümchen, Tribals, „Caroe diem“)
    14. Delphindli-Indianer-Einhörner Fantasyposter xD
    15. L-förmige Ledersofaecke
    16. LED Lämpchenkollonne über dem Esstisch
    17. Schwarzes eckiges Geschirr >:V

    • adam gretener sagt:

      Oh, dieses schwarze eckige Geschirr glaubs von der Migros. Ist heute noch kaum auszurotten.

  • Martin sagt:

    Erwachsen werden ist wenn eine(r) einem die Wohnung einrichtet (meistens eine Frau oder schwul oder metro), also so wie vor der Pubertät die Mami (oder…)..?

  • pepe lienhard sagt:

    bin eben 30 geworden und lebe so wie ich will. Zurzeit in einer WG mit 100 Wohnsünden.
    Freiheit ist, sich nicht von (Alters) Zwängen leiten zu lassen meine Lieben……

  • Melvin sagt:

    Ganz schlimm ist, dass nicht empfohlen wird das TV-Gerät zu entsorgen! Wenn der Mittelpunkt des Wohnzimmers der Fernseher ist und alle Möbel auf ihn ausgerichtet sind, ist das die grösste Sünde!

    • Hans Peter sagt:

      Der Siegeszug des Fernsehens – oder: Als der Familienkreis zu einem Halbkreis wurde.

      • ina müller sagt:

        Genau! UNd alle Sofakissen auf dem hässlichen schwarzen Ledersofa stramm zum Fernsehen hin ausgerichtet! haha

  • adam gretener sagt:

    Frau Kohler tut der Yucca Unrecht. Die Bananenstaude ist noch viel schlimmer! Arg zerrupft und schon xfach eingerissen, Fingerdick mit Staub bedeckt, aber der Stolz jedes Bewohners.

  • Nina sagt:

    Genau. Verkauft Euer Plastikgeschirr mit 30 und kauft es ein paar Jahre später, wenn die Kinder kommen, wieder neu. Apropos: dann erübrigt sich auch vieles andere wie z.B. grossblättrige Statementpflanzen in der Stube…

  • Hans Peter sagt:

    Eine Yucca ist doch eine wunderbare Pflanze für die Wohnung, sofern sie den richtigen Platz und die richtige Pflege hat. Sofern all das stimmt können auch stürmische Kinder und übermütige Väter ihr kaum etwas anhaben. Aber eben, tote Dinge sind immer bedeutend geduldiger als lebende.

    Ansonsten bin ich einverstanden, wenn die Yucca so aussieht wie auf dem Bild, dann lieber ein Gummibaum . . . aus Plastik.

  • Elissa sagt:

    Liebe Frau Kohler, zum einen möchte ich mich einmal bei ihnen bedanken für ihre Blogeinträge, die mich in regelmässigen Abständen unterhalten, amüsieren und vor allem inspirieren!
    Ich persönlich habe mich köstlich amüsiert über ihre Liste der 10 Wohnsünden – genau so wie über die Kommentare!
    Frage: „Was ist eine Statementpflanze?“ Antwort: „Das ist sicher so ein Hipster Gewächs.“ :D
    Dass einige Leute geradezu aggressiv auf diese Tipps reagieren, ist mir ein Rätsel.
    Einerseits brabbeln alle ständig von „persönlicher Weiterentwicklung“ und Veränderung, aber der Wohnbereich soll davon dann einfach gänzlich ausgenommen sein?
    Es kann beim besten Willen nicht schaden, dass man das eigene Wohnumfeld von Zeit zu Zeit mal einem gründlichen Check unterzieht und – je nach Lebensphase – Dinge verändert, oder sich ganz von ihnen trennt!
    Ich persönlich habe meine Yuccapalme schon vor dem achtzehnten Lebensjahr entsorgt, das ist tatsächlich eine „Teenager-Pflanze“.
    Über Plastikgeschirr kann man streiten – wenn es sich um einen Kinderhaushalt handelt.
    Wirklich übel ist hingegen die Sache mit dem nicht gemachten Bett… Mich als Frau törnen nur wenige Dinge noch mehr ab bei einem Mann, als das.
    Und es wird für mich auch auf Ewig ein Mysterium bleiben, weshalb man sich Morgens diese fünf Minuten nicht nehmen kann, um das Bett anständig auszulüften und anschliessend schön zu machen…
    Es gibt doch nichts Ekligeres, als sich Morgens aus verschwitztem Bettzeug zu schälen, die Decke zerknautscht am Fussende liegen zu lassen und am Abend legt man sich dann wieder in die zerknüllten Laken, die den ganzen Tag lang vor sich hingemüffelt haben…

    • Flo sagt:

      komisch – wenn ich mein Bett nicht mache, meine Decken zerknautscht am Fussende liegt, dann sind zumindest meine, zugegeben nicht ganz glatt gestrichenen, Laken (aus Jersey!) am Abend ausgelüftet!

    • Christine Steffen sagt:

      Naja, man kann das Bettzeug auch zwischendurch waschen, um das Müffeln zu verhindern. Auslüften? Wahrscheinlich auf dem verschmutzten Fenstersims (oder putzen Sie den jeden morgen), womöglich noch auf der Seite des Hauses, die der Strasse zugewendet ist. Dann müffelt das Bett vielleicht nicht (auch wenn man es nicht wäscht), dafür holt man sich ekligen Feinstaub und Strassenstaub ins Schlafzimmer, ob das wirklich nötig ist?
      Ich mache mein Bett morgens und fertig. Wenn die Bettwäsche verschwitzt ist, dann wasche ich sie und gemüffelt hat sie wirklich noch nie, auch ohne Auslüften. Aber jedem das Seine.

  • John Barnett sagt:

    Kinderparty oder Poolparty ohne Plastikgeschirr – wie soll das funktionieren?

  • Pat sagt:

    Hauptsache man konsumiert, ist wie alle anderen, passt sich gefälligst an, damit die „Anderen“ einem nicht für verrückt halten und legt ausschliesslich Wert auf das Äussere. Genau darum ist die Welt heute so wie sie ist :-) Gut haben es die Leute, die keine anderen Probleme haben….

  • Andrej Lago sagt:

    Wer sowas schreibt ist selber nicht „Erwachsen“, was auch immer das bedeuten mag. Wer den Zustand des Seins an materiellen Werten und Geschmack misst hat IMHO wenig begriffen.

  • Peter Thommen sagt:

    Ich wollte nur rasch den neusten Sweet Home blog lesen (von dem ich manchmal inspiriert bin und manchmal eben nicht); jetzt habe ich jetzt >80 Kommentare gelesen und mich dabei köstlich amüsiert. Herzlichen Dank Frau Kohler für’s Spiegelvorhalten. Und bitte behalten Sie eine Meinung und mutieren ihren Blog nicht in irgend ein „politisch korrektes“ Mainstream-Gesülze. Davon gibts schon zu viel in unserer Medienwelt.
    PS Gemäss Wikipedia ist ein Blog „ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person (…) Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert (‚postet‘) oder Gedanken niederschreibt.“ Nicht zu verwechseln mit den 10 Geboten oder sonst einem Regelwerk.

  • Chris sagt:

    Jawohl Gabriella! Es tut einfach gut, zu lesen, zu lachen, sich zu entspannen.wie gehts uns gut. Denn wir haben keine Probleme., bei diesem Artikel jedenfalls nicht, ich lache,ich schmunzle ….und finde persönliche Einrichtung und Einrichtungen anderer zu entdeckend unheimlich spannend! Persönlich halt!

  • div sagt:

    wie krank ist das denn? eine pflanze entsorgen, weil sie nicht mehr stylisch genug ist? man kann auch andere pflanzen um einen jucca drapieren und schon wirkt die jucca nicht mehr verloren. echt frau kohler, manchmal schiessen am ziel vorbei.

  • dunja sagt:

    sehr toll, liebe frau kohler, ich habe mich gut amüsiert und innerlich zugestimmt:-) leute, beweist humor, da spricht doch nicht der bundespräsident persönlich!

  • dres sagt:

    Geht auch eine Statement-Pflanze aus Plastik mit farbigen Neon-Lichtlein? Dann würde ich endlich so eine be- und die Palme entsorgen. Die müsste man nur alle paar Monate abstauben.
    Wie sieht es eigentlich mit einer Fussballfahne auf dem Sofa aus, darüber etwa zehn kleine Teddybären? Eigentlich noch stilvoll, oder? Ein paar exotische Bierbüchsen im Büchergestell?
    Ich glaube wir sind voll im Trend. ;-)

  • Kurtli Bachmann sagt:

    Ich habe eine Statementpflanze, aber sie ist kleinblättrig. Gild das auch?

  • Nadja sagt:

    Danke, Frau Kohler! Ich liege krank im Bett und Ihr Artikel und vor allem die Kommentare waren das Highlight des Tages! Einfach köstlich!

  • fritz sagt:

    das „problem“ mit solchen einrichtungsgegenständen ist, dass der besitzer sich dann auch noch im selben stil kleidet, sprich crocs kombiniert mit socken und 3/4 hosen.

  • marusca sagt:

    Verehrteste, In der Brockenstube in die Sie die Sachen geben wollen, werden sie ja wiederr von jemandem gekauft und stehen dann doch wieder in irgendeiner Wohnung, haben Sie das nicht bedacht?

  • Martin sagt:

    Tja, dann sind die Japaner laut dieser Studie nicht erwachsen. Die haben nämlich Futon Betten und die sind auf dem Boden.

  • Widerspenstige sagt:

    Sich in seinem Zuhause wohl fühlen ist so individuell wie es Muster auf Bettdecken gibt. Die einen bevorzugen Baumwolle mit expressionistischem Flair, andere eher Satin mit impressionistischem Ambiente und wieder andere lieben einfach weisse Bettwäsche wie Anno 1914. Zum Wohlfühlen gibt es so viele Gründe, wie es viele gibt, um sich seinen Freundeskreis auszuwählen…

    Es braucht wenig, um geschmackvoll sich einzurichten. Es kommt auf die Kleinigkeiten an wie sie hier immer mal wieder so liebevoll und stilsicher vorgestellt werden. Über diesen zur Bereicherung aufwändig geführten Blog zu motzen ist nicht die feine Art.

    Es ist Ihr Blog, liebe Frau Kohler, dankeschön für die kreativen Anregungen, die man als Denkanstoss sehen oder lassen kann.

    • Nina sagt:

      Und es gibt auch Leute, denen nicht nur ein Stil gefällt – mir zum Beispiel. Ich könnte mir meine Wohnung auf ein Dutzend verschiedene Arten einrichten und würde mich mit allen wohl fühlen.

  • alessandro portmann sagt:

    Die Beiträge von Frau Kohler sind immer sehr gut. Jetzt aber bin ich doch etwas verunsichert (aber nur ganz leicht) Im Haus steht ein Kaktus seit 25 Jahren, wächst und wächst, schon dreimal geklont, aber noch nie erblüht, geerbtes Andenken meines lb. Freundes. Und: Bei einer Coop-Aktion so nebenbei gekauft; einen Bananenbaum für 5.- CHF, 70cm hoch. Heute nach 24 Jahren 2.20m hoch mit Riesenblätter und jedes Jahr mit 3-4 „Junge“. Selbst eine Javelwasser-Attacke, Gedanken verloren eingeschüttet statt in den Ablauf, überstand die Pflanze vor 10 Jahren, wenn auch nur ganz knapp. Auslandsaufenthalte haben beide klaglos mitgemacht. Jetzt aber weg werfen? Verschenken? Vernichten?? Ich bring es nicht übers Herz und so bleib ich halt ganz zu hinterst, versteckt irgendwo doch ein wenig bünzlig.. ;)

    • déjà-vu sagt:

      bauen sie ein gewächshaus an, aufm balkon oder neben den hauseingang. stellen sie alte rattansessel rein, setzen sie sich einen panamahut auf, zünden sie sich eine havana cigarre an – und geniessen sie ihre treuen pflanzen… nur nicht in der wohnung!

      • Christine Steffen sagt:

        Warum soll man nun auch noch keine Pflanzen in der Wohnung haben dürfen? @déjà-vu: Wie oft haben Sie Herrn Portmann schon besucht und sich über seine Einrichtung genervt? Noch nie? Warum glauben Sie dann, Sie dürften ihm sagen, was er in der Wohnung haben darf und was nicht? Es geht Sie doch einfach schlichtweg nichts an. Geschmäcker sind verschieden. Ich persönlich würde nicht in Frankreich wohnen wollen. Deshalb müssen jetzt aber nicht alle Menschen Frankreich verlassen, oder?

        • adam gretener sagt:

          Frau Steffen, das mit dem Humor üben wir aber nochmals.

        • déjà-vu sagt:

          mon dieu, was haben sie denn schreckliches verschluckt, frau steffen, dass sie so säuerlich reagieren müssen? gucken sie in die sonne, in ein nettes vis-à-vis, freuen sie sich des lebens und nehmen sie vorallem nicht alles so todernst… und was hat freund adam geraten? wir sind hier in einem wohnblog…!

  • Tragisch am Hintergrund, auf welchem diese „Ueber-30-sein-Regeln“ gesetzt sind ist, dass er topologisch Erwachsenen-Ernsthaftigkeit vorgibt !! Eben; nur blöd, wenn nicht tragisch.

  • Dominic sagt:

    Oha, dann muss ich ja noch einiges machen. Ich habe neben meinem TV Möbel (Auf rädern! Weil es sonst nichts praktisches gibt, das auch gewisse Anforderungen der technischen Geräte darin erfüllt) noch ein HiFi Möbel für mein Stereo Receiver, DAC und CD Spieler :) Aber am besten alles in einen Schrank integrieren, einen grösseren TV kaufen, merken dass der Schrank zu klein ist und den Schrank wegwerfen, damit wieder ein TV Möbel her kann ;)

  • déjà-vu sagt:

    gut gemacht, liebe marianne kohler! 26 kommentare innert kürzester zeit, da kann man sich endlich wieder mal gut amüsieren!

  • michael sagt:

    Tut mir leid, sehe ich vollkommen anders. Ich bin Bj. 54, habe eine Juccapalme und Kapitän Blaubär Bettwäsche. Meine Frau hat ein riesengrosses Poster von Frida Kahlo an der Wand und ich von Che. Es ist nie zuspät für das eigene Kind…

    • fritz sagt:

      das hat nichts mit dem kinde im manne zu tun sondern sorry fehlender geschmack. und glauben sie mir bin gerne immer wieder kind aber das darf sich dann gern anders äussern.

  • Carolina sagt:

    Meine Güte, ein paar Leute hier müssten aber mal wieder zum Lachen in den Keller gehen! Regen sich über den Blog auf, hängen daran aber gleichzeitig die grossen Fragen der Welt auf. Entspannen Sie sich doch mal!

    Frau Köhler: ich finde schon den Begriff ‚Statement-Pflanze‘ zum Schreien;-)

  • Gabriella sagt:

    Leser, die sich hier aufregen, sollten das Leben gelassener und nicht alles, aber auch wirklich alles für bare Münze nehmen.
    Lächeln hilft manchmal sehr oft. Oder wie wär’s mit einem einfachen Klick auf die nächste Seite?

    Ein Kompliment an Frau Kohler für Ihre Bemühungen und die immer wieder schönen Ideen und Bilder.
    Bitte weiter so, ich freue mich täglich auf den Blog. Es ist wie eine Wundertüte!

  • Jutta Maier sagt:

    Spiesser durch und durch

    • marusca sagt:

      Die allergrösstem Spiesser sind allerdings meistens jene, die,andere der Spiessigkeit bezichtigen.

  • ri kauf sagt:

    Die meist negativen Kommentare hier sind fast interessanter als der Blog selber! Ich habe eine Freundin, bei der steht kein einziges Ding aus den gezeigten Fotos. Aber ihre Wohnung ist trotzdem geschmacklos eingerichtet. Sie ist Ü50! Die Esstischstühle z.B. sind viel zu niedrig zum Tisch der dann auch noch am absolut falschen Ort seht! Die Küche hat sie selber geplant. An der schönsten Stelle, nämlich beim Fenster mit Sicht ins Grüne, hat sie die Waschmaschine montiert! Es ist kaum zu glauben! Dort wäre ein Frühstückstisch mit 2 schönen Stühlen optimal. Ich denke jedes Ma wenn ich wieder bei ihr bin; eine Sünde ist das! Wie kann man nur so einrichten!? Aber sie sieht das einfach nicht! Was will man da machen?

    • Marcus Ballmer sagt:

      Sie wollen tatsächlich beurteilen können, was guter Geschmack ist und was nicht? Wenn ich Ihren Kommentar lese, dann möchte ich schon gar nicht wissen, wie es bei Ihnen zu Hause aussieht. Es muss grauenhaft sein… – aber es gefällt Ihnen wahrscheinlich, also ist es ok. Die spiessbürgerliche Krittelei, was in und out, was schön und hässtlich, geschmackvoll oder geschmacklos sein soll, ist – sorry – einfach nur infantil und hat weder mit Ästhetikempfinden noch mit Geschmack zu tun. Aber viel mit Besserwisserei und Arroganz.

  • Lisa sagt:

    Alternative zu der Matratze auf dem Boden: die Matratze auf mehrere Holzpallette legen, die etwas grösser sind als die Liegefläche – das schafft einen Raum im Raum und zusätzlich ein integriertes Nachttischchen.

  • Lisa sagt:

    Aber, aber… Da fühlen sich wohl einige Leser persönlich angegriffen. Ich fand den Beitrag witzig. Natürlich gehört es gerade zum Erwachsenwerden dass man seinen eigenen Stil entwickelt und nicht nach Mainstream gehen muss, und natürlich darf jeder so in seiner Wohnung leben wie er möchte und sich wohl fühlt, da gebe ich allen recht. Allerdings gehört es eben auch zum Erwachsenwerden, auch mit einer Prise Humor und der Fähigkeit nicht alles allzu ernst zu nehmen durchs Leben zu gehen. In dem Sinne, viel Freude mit dem was Ihnen Freude bereitet!!!

  • Lisa sagt:

    Aber, aber… Da fühlen sich wohl einige Leser persönlich angegriffen

  • plop sagt:

    Jaja, ich find all das Zeugs auch nicht schön, aber jedem das seine.
    Was mir allerdings zu denken gibt, ist der Punkt, dass man wöchentlich die Bettwäsche wechseln soll.
    Ich denke es wäre eher an der Zeit mit den Ressourcen Wasser und Energie ein bisschen umsichtiger umzugehen, unser Sauberkeitsfimmel trägt da nicht grad dazu bei.

  • filosof sagt:

    Meine Güte, in was für einer Welt leben wir denn? Hier werfen wir gut erhaltenes weg oder geben gute Möbel, die nicht mehr „in“ sind, in Brockis, während die Armen anderer Länder alles mit Handkuss nehmen würden. Schönheit liegt in den Augen des Betrachters. Also wirklich, manches hier auf den Fotos ist doch nicht hässlich! Das Fernsehmöbel zum Beispiel ist keine Faust aufs Auge – im Gegensatz zu den Vorschlägen vom Klick darunter: „Schöner wohnen mit dem Fernseher“. Da gibts grusige Beispiele wie eine Menge Bilder an der Wand direkt neben und über dem Fernseher…

  • Kurt Hunkeler sagt:

    warum soll die Yucca nicht mehr in die Wohnung passen?
    Wenn alles zubetoniert ist , haben wir wenigstens noch Grün in der Wohnung.
    Und Yuccas kommen nie aus der Mode, eine Sache des Pflegens.

  • Paolo Berti sagt:

    huch, bin ich froh, habe ich mich bereits vor 30 von diesen Sünden verabschiedet…. Bis auf das TV-Möbel habe ich alles hinter mir (oder erst gar nicht damit begonnen)

  • Daria sagt:

    Bin ich die einzige, die öfters laut lachen musste beim Durchlesen?
    Mit meinen 24 Jahren und einer eigenen Wohnung musste ich inzwischen doch rebellieren und gegen den Willen meiner Mutter neue, elegante Bettwäsche und graue Frotteetücher kaufen und ihr einige Male versichern, dass ich KEINE Pflanze in meiner Wohnung möchte. Als TV-Möbel fungiert nun ein graues USM-Sideboard statt ein schwarz-weisses Hochglanzgestell von Ikea. Jedem das Seine!

    • Christine Steffen sagt:

      Wow, Sie sind ja sowas von erwachsen! Gratuliere!
      Ich bin 20 Jahre älter als Sie und mein TV darf noch auf einem Fernsehmöbel stehen, weil alles andere ist dasselbe, nur in englisch. Keine Pflanze in der Wohnung – wird im Winter dann trocken, stellen Sie sich lieber einen Luftbefeuchter auf? Okay, in Ihrem Alter haben Sie wohl noch keine Probleme mit trockener Luft, oder Durchzug oder ähnlichem. Graue Frotteetücher? Aber hoffentlich nicht schimmlig. Man darf auch etwas gediegene Farbe im Badezimmer haben. Blau und Grüntöne erwecken den Eindruck von Frische. Probieren Sie es mal aus, keine Angst, deswegen werden Sie nicht gleich wieder zur Unerwachsenen.

      • adam gretener sagt:

        Lieber Herr Steffen, bezüglich Luftfeuchtigkeit. Da müssen Sie sich unbedingt einen Papyrus zulegen.

  • Sandra sagt:

    Huch, Frau Kohler, sie können ja richtig auf böse!!! V.a. die Männer haben etwas mühe damit!! haha… Ich bin mit fast allem einverstanden, nur mit der Palme haben sie mich etwas auf die Palme gebracht. So viele Menschen haben gar keine Pflanzen bei sich Zuhause, also besser Pflanze als gar nix!!

  • Jana sagt:

    11. Legen Sie sich ein Gästezimmer zu, mit richtigem Bett, Schrank und Tisch. Für Übernachtungsgäste ist man nie zu alt, aber die Zeiten, in denen man Ihnen das Sofa oder das Klappbett zumutet, sind irgendwann vorbei.
    12. Richten Sie sich zum bleiben ein. Auf gepackten Koffern wohnen Sie sicher längst nicht mehr, und finanziell sind Sie hoffentlich auch nicht mehr darauf angewiesen, die volle Wohnungskaution zurückzuerhalten. Bohren Sie in die Wände, verlegen Sie Böden etc.
    13. Lassen Sie sich nicht von Konventionen verunsichern. Richten Sie sich so ein, wie Sie wollen (und nicht mehr, wie sie irgendwann mal mussten) – aber trennen Sie sich von Zeit zu Zeit von den „Altlasten“ – oder nutzen Sie diese neu.

    • Bernerin sagt:

      Und wenn man nur 2,5 Zimmer hat? Gästezimmer statt Wohnzimmer ;-) mein Bonzenproblem-Detektor schlägt an!

      • Heidi Merz sagt:

        Danke! Man mietet sich mal so eben schnell eine Wohnung mit mehr Zimmern. Wer nicht auf Sofa/Klappbett schlafen will, soll doch bitte ins Hotel. Das macht in Zürich sicher Spass…

        Und was das selber machen betrifft: Mir macht weniger die allenfalls verlorene Kaution sorgen, als das verlorene Geld, die vergebene Arbeit in vier Wänden, die mir nicht gehören.

  • Franziska Wort sagt:

    Ich finde diese Vorschläge, wie man zu leben hat wenn man eben als „erwachsen“ gelten will, schon ziemlich gewagt. Vielleicht sogar vermessen.
    Und: Eine „grossblättrige Statementpflanze“ ist bestimmt etwas Wunderbares (handelt es sich um Krautstiel, Kastanien- oder Gummibäume, oder was?). Etwas „Grossblättriges“ passt auch wunderbar in Wohnungen und Häuser, die in diesem Blog des öfteren vorgestellt werden. Nur leider leben die meisten Menschen auf viel weniger Quadratmetern. Und haben in der Regel auch nicht das nötige Kleingeld, sich all den Chichi, der in diesem Blog vorgestellt wird, zu kaufen.

  • Tom sagt:

    Bei soviel ‚gutem Geschmack‘ vergeht einem doch gleich die Lust, erwachsen zu werden.

  • Sarina Schneider sagt:

    So so, „Erwachsenwerden“ mit 30 also… Die ganzen jungen Erwachsenen zwischen rund 18 und rund 30 sind also bloss grosse Kinder, die sich ach so hässliche Pflanzen, Betten, Poster und sonst was alles in die Wohnung stellen. Zwar hat man sich mit rund 16 bzw. dem Eintritt in die Berufswelt oder die überobligatorische Schuldbildung in der Erwachsenenwelt zu beweisen, Verantwortung zu tragen und rund 99% der jungen Leute tun dies auch anstandslos, ihr „Erwachsenensein“ wird aber an läppische Gebrauchsgegenstände in der Wohnung geknüpft. Erwachsensein ist eine Frage der Einsichtsfähigkeit in die wesentlichen sich stellenden Fragen für sich und sein Umfeld sowie der entsprechenden Steuerungsfähigkeit, also der Fähigkeit, im wesentlichen gemäss dieser gewonnenen Einsicht zu handeln. Mit der Frage, wie geschmacksvoll oder gar luxuriös man seine Wohnung einrichtet, hat dies nun wirklich nicht das Geringste zu tun.

    • Michael Meier sagt:

      Guter Kommentar! Vermutlich meint die Autorin mit „Erwachsen“ tatsächlich „mittleres Alter“, wobei sie dieses mit 30 dann etwas früh beginnen lässt. Böser Weise könnte man auch sagen, sie meine, alle Erwachsenen seien Bünzlis, also hätten sie ihre Wohnung so einzurichten. Einrichtungsgeschmack und Verantwortungsbewusstsein haben jedenfalls definitiv nichts miteinander zu tun.

    • ri kauf sagt:

      Na ja, ihr Kommentar lässt tief blicken. So wie Sie und andere hier reagieren, könnte man ja meinen dieser Blogg wäre eine staatliche Verordnung.

      • Sarina Schneider sagt:

        @ri kauf: Wer glaubt, aufgrund eines kurzen Kommentars tief blicken zu können, mutet sich meist etwas viel zu. Ich würde mir dies hinsichtlich Ihnen nun jedenfalls nicht anmassen:-) Mir ist beim Artikel von Frau Kohler einfach aufgefallen, wie sie ihren eigenen persönlichen Geschmack mittels apodiktischer Behauptungen als allgemein gültige Wahrheiten darstellt und dies dann höchst abenteuerlich noch mit dem Erwachsensein bzw. -werden der Leute verquickt. So gesehen sind grossmehrheitlich kritische Kommentare nur die logische Folge und können im Übrigen auch aus völlig unterschiedlichen Motiven der diversen Kommentatoren erfolgen.

  • Benz C. sagt:

    Echt witzig dieser Blog!
    Bin gerade umgezogen und habe mein altes, hässliches Pult verschenkt und ein neues „Cooles“ gekauft. Schön Einrichten macht echt Spass.
    Was die violette Bettwäsche (mit Riesenrad) betrifft, so habe ich schon immer eine Abneigung gegen solch „lustige Sujets“ gehabt!
    Wer diesen Blog allzu Ernst nimmt ist selber Schuld…ich, myself, kann diesen 10 Stylingtipps voll und ganz zustimmen…
    Aber please: keep smiling!
    Alles ist freiwillig, besonders die Einrichtung in den vier Wänden!

    • Gabriella Laura sagt:

      Ich auch. Und wo Frau Kohler recht hat, hat sie recht! =)

    • barb sagt:

      dem kann ich nur zustimmen, sehe das genau so. habe diese woche gerade einen 20jährigen ficus benjamini entsorgt. die wohnung wirkt schon viel heller. ich bleib bei blumen und lass in zukunft die finger definitiv von statement pflanzen. mir gefällt dieser blog eintrag sehr, musste schmunzeln. wo sie recht hat, hat sie recht :p

    • Heidi Arn sagt:

      Und das Lesen dieses Blogs ist auch freiwillig, oder?

  • dominik reinhard sagt:

    Liebe Frau Kohler. Wollen Sie für Ü30 jährige Wohnungen im normierten Marronihüsli Stil? Ihre Vorschläge Hey wenn eine 35 jährige Frau noch ein Poster von 50 Shades of Grey im Schlafzimmer haben will, so what? Wieso soll ein Star-Wars Fan keine Raumgleiter Bettwäsche haben und wieseo kein Plastikgeschirr für die Terasse oder Garten?
    Ihre Vorschläge in Ehren, aber etwas bünzlig muten sie schon an.

  • maurena salzmann sagt:

    11. Stofftiere, allen voran diese Diddl Maus (WTF?)
    12. Die diversen Kabelsalate inklusive dem ganzen Siff der dazwischen hängt

  • M. Bättiger sagt:

    Ich oute mich hier als stolzer Eigentümer von Jerseyleintüchern – ich mag diese schrumpelnden Leintücher oder Satin überhaupt nicht. Und auch die Palme gefällt mir sehr gut. Die alten Frotteetücher sind die Besten, weil sie im Gegensatz zu den Neuen (die ich mir vor kurzem gekauft habe) saugfähig sind. 120% einverstanden bin ich aber mit Nr. 3. Kenne sogar Leute, die gar keine Bilder an der Wand haben. Das kann ich dann gar nicht verstehen, zumal Kunst so vielfältig und z.T. auch erschwinglich ist, dass eigentlich für jeden etwas dabei ist. Auch kann man mit Kunst Farbe in die Wohnung bringen (Möbel sind ja oft schwarz, weiss, braun). Und da ich selber male rede ich hier natürlich das Wort für mehr Stil an der Wand!

    • adam gretener sagt:

      Bei der Saugfähigkeit kann ich Ihnen zustimmen. Das hat aber auch damit zu tun, dass die Leute zuviel Waschmittel und dann noch Weichspüler verwenden. Für mich müssen Frottee-Tücher rauh sein und am besten an der Sonne getrocknet. Dieses Flauschige mag ich überhaupt nicht.

      • déjà-vu sagt:

        kommen sie in die provence! mit unserer frotteewäsche – im mistral getrocknet – können sie leicht ein peeling machen…

      • HomeImprovementQueen sagt:

        Oh ja, Peeling inbegiffen! Und im Gesicht schaben statt rasieren. Von Ihnen hätte ich auch nichts anderes erwartet, Herr Gretener. Weil, schimmelresistentes Nagelbrett zum Pfuuse und Vernel-flauschige Frotteetücher, das ginge ja gar nicht! Sicherlich haben Sie statt Badezimmer-Teppich einen Holzkohlegrill, damit das tägliche Feuerlaufen gleich nach der Dusche absolviert werden kann. Ich male mir lieber nicht aus, wie die Sitzgelegenheiten an Ihrem Frühstückstisch aussehen …

  • henriette sagt:

    Das „hässliche Möbel“ auf Bild 7 hat was! Eines Tages können Sie das teuer ersteigern, wetten?

  • Irene feldmann sagt:

    Frau Kohler, ich lach mich krumm….:)aber meine matraze bleibt auf dem boden….:)

    • adam gretener sagt:

      Gegen Matratzen auf dem Boden habe ich überhaupt nichts, Frau Kohler ;-)

      Man sollte sie jedoch – je nach Klima – öfters wenden da sonst Schimmel drohnt.

      • adam gretener sagt:

        Äh was Frau Kohler, Frau Feldmann natürlich. Oh Gott.

        • Irene feldmann sagt:

          Ahahahahahaha, Adam…….meine Matratze ist so modern, die braucht man nicht mehr zu wenden, DIE ATMET……:) doch wenn ich meinen Parkettboden feucht abwische, mache ich das Wenden trotzdem….no Schimmel….:)

          • adam gretener sagt:

            Ich dachte schon, Sie machen mich jetzt einen Kopf kürzer. In der Mitte durch.

            Selbst schlafe ich ja immer nur auf dem Nagelbrett, das muss man auch nicht wenden.

          • Irene feldmann sagt:

            Adam, Gewalt gegenüber ihnen, wird’s nimmer geben. Und das mit dem nagelbett, das stimmt für sehr spirituelle Menschen!:)

  • Emil Eumel sagt:

    Joachim Rittmeyer hat es auf den Punkt gebracht: „Einige Leute tauschen das innere Kind bewusst ein gegen „infantil erwachsen“ und meinen dann, das sei ein super Tauschgeschäft.“

    Stellenweise hat dieser Beitrag hohes Unterhaltungspotential, dass ich fast schon davon ausgehen möchte, dass dies die wahre Absicht der Autorin war, anders können Textstellen sie diese hier nicht erklärt werden: „Zum wohnlichen Erwachsenwerden gehören mindestens schlichte Rahmen für Poster oder echte Kunst, die den Geschmack und die Persönlichkeit des Bewohners widerspiegelt.“

    Das kann nur Satire sein. Grossartig! :-)

  • Alex sagt:

    Yucca-Palme zu verschenken, wer hat Interesse? Nein, im Ernst: Worin besteht der Unterschied zwischen einem niedrigen Fernsehmöbel, einem Sideboard und einem Lowboard? Selbst Frau Kohler musste normal in Gänsefüsschen setzen, weil sie nicht weiss, wie normal aussieht.

    • Christine Steffen sagt:

      Sideboard und Lowboard sind eigentlich dasselbe wie Fernsehmöbel, einfach haben sie einen hippen englischen Namen und das ist dann wohl ein Statement!

  • Carolina sagt:

    12: Erwachsen sein heisst auch, völlig ohne Scham zu seinen Einrichtungssünden stehen zu können ;-)

  • Mark Zumbuehl sagt:

    Ich habe eine Yuccapflanze, seit ich denken kann. Hat Mutter tatsächlich mal beim Ikea am Schluss noch aufs Förderband gestellt. Aber die Pflanze gehört zu mir, die kann man doch nicht einfach weggeben oder killen…geht gar nicht. Ich will sie bis ans Lebensende behalten. So ist das. Wie geht es Euch?

    • Christine Steffen sagt:

      Ja! Geht mir genau gleich. Yucca statt Haustier! ;-)

      • marusca sagt:

        @ChSt: Nein, wenn schon Yucca UND Haustier! Das eine schliesst das andere ja nicht aus. Und übrigens: Ich weiss nicht, weshalb hier das eine oder andere Grossmaul IKEA verunglimpft.. IKEA hat nämlich, was Möbel und Einrichtungsgegenstände überhaupt betrifft, die Nase vorn. Mir geht hier dieses elitäre Getue gewisser „Herrschaften“ , von denen man ja nicht weiss, wie deren Zuhause aussieht, gewaltig auf den Zeiger. Es ist wohl so wie im Militär: Jene, die am lautesten übers Essen meckern, essen zu Hause entweder noch schlechter oder bekommen gar nichts.

        • Christine Steffen sagt:

          @Marusca, schön, wenn Sie Zeit und die Erlaubnis haben, ein Haustier zu halten. Ich habe das leider nicht.

  • Maja sagt:

    Oh, wie gut dass das Stilempfinden der Autorin das einzig wahre ist und alle anderen Menschen einfach keine Ahnung haben. Ich hoffe Sie meinen den Beitrag als wohlwollenden Scherz, Frau Kohler. Sie würden wahrscheinlich nie ein Möbel bei Ikea kaufen, aber mit einem seiner Slogans hat der Schwede eben schon recht: „Stilvoll ist das, was Dir gefällt.“ Es muss doch dem Bewohner in seiner Wohnung gefallen und wohl sein, und nicht irgendwelchen Stilpäpsten.

    • Heidi Arn sagt:

      Ikea: Frau Kohlers Beitrag übers IVAR-Gestell, anregend.

    • marusca sagt:

      Mit IKEA ist es übrigens in etwa gleich wie mit gewissen Fernsehsendungen: Niemand will sie je gesehen haben, aber die Zuschauerquoten steigen stetig.

  • adam gretener sagt:

    Danke Frau Kohler! Manchmal ist es wirklich erschreckend, was man in fremden Wohnungen so entdeckt. Gläserne Esstische mit lederbezogenen, weissen Stühlen mit hoher Lehne. Oder Birkenfurnier-Möbel, brrr, da schüttelt es mich.

    Gestandene Männer, die auf dem WC einen Porzellan-Schuh stehen haben gefüllt mit Potpourri…

    • Heidi Arn sagt:

      Haaaha :-) Mir gefällt der Beitrag, ist doch unterhaltend. Seien wir ehrlich, jeder hätte manchmal Lust in einer fremden Wohnung etwas zu entfernen (andere bei mir sicher auch).

    • Lisa sagt:

      Gute Beispiele. Wo es mir auch anders wird:
      – Duftkerzen aus IKEA
      – Großer Wandfächer aus den Thailandferien
      – Bild schwarz weiß mit der Golden Gate Bridge
      – Eingerahmte Hochzeitsfotos über dem Sofa oder Familienfoto im Fotostudio aufgenommen
      – selbstgemales abstraktes Bild in Rot/Orange/gelb

      Aber wie gesagt… Alles Geschmackssache.

    • Carolina sagt:

      Haha, ich hätte noch einen Glasschuh abzugeben, den letzte Weihnachten Coop gefüllt mit Peperoni verkauft hat. Jetzt raten Sie mal, wer dieses Unding gekauft hat;-))

      • Toni Dubs sagt:

        Wenn man jetzt wirklich IN seiunnwill bzgl. Wohnungsausstattung, muesste man jetzt wohl so einen Beethoven-Glaskopf aus den spaeten 70ern anschaffen, um den Hipster-Kopfhoerer drauf zu parkieren … Soviel zum Thema Glas und Stil …

    • marusca sagt:

      ag: Mich schüttelt es regelmässig, wenn ich Ihre Kommentare lese. Speziell dieser hier dokumentiert einmal mehr, dass Sie ein Angeber sind. Dabei will lieber nicht wissen, wie es bei Ihnen aussieht.

    • barb sagt:

      hähä, jajajajaja! „eifrig zustimm

  • Maria Sah sagt:

    da kann ich nur den Kopf schütteln über solche oberflächlichen Kriterien fürs erwachsen werden.
    Sollten wir uns nicht viel eher von der Idee verabschieden, es gebe nur ein gutes Leben innerhalb unseres engen Horizonts?
    Sich selbst NICHT als Masstab ansehen für alle anderen, das nenne ich schon eher Reife. Was kümmert es mich wie XY seine Wohnung einrichtet?

  • Peter Steiner sagt:

    Was ist eine Statementpflanze ?

    • Carolina sagt:

      Das, was die Yuccapalme in den 80ern war……;-)

    • Weber sagt:

      Das ist sicher so ein komisches Hipster Gewächs

    • Marina sagt:

      Eine Statementpflanze ist eine Pflanze, die in 2, 3 oder so Jahren in einem Blog wie hier als hilflos und trist verdammt wird, weswegen man sie weggeben und beispielsweise durch eine Statementyucca ersetzen soll ;)
      Wie sagte Kant: Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
      Also, Yucca in die Stube wenn Sie wollen, denn lieber keine Statementpflanze, als eine, die einem „verordnet“ wurde.
      Erwachsen sein heisst demnach – selber denken.

  • Boris sagt:

    11 Leben Sie endlich wie ein Bünzli

    • ina müller sagt:

      Das hat nichts mit Bünzli zu tun, mein lieber Herr! Hässliche Bettwäsche und Frottewäsche ist ein weit verbreitetes Übel, ich muss jeweils schon im Laden die Augen schliessen und schnell am Bettwäschegestell vorbeigehen, damit mir nicht blümerant wird. Ich übernachte äusserst ungern bei Bekannten, alle sind immer so schrecklich eingerichtet, genau wie oben beschrieben. Etwas vom attraktivsten jedoch, wenn ein Mann unverhofft in eine SCHöNE (nein, nicht eine überstylte) Wohnung einlädt, was selten genug vorkommt – die Gefahr ist, dass ich bleibe.

  • Verena Maeschi sagt:

    Lasst doch den Leuten ihre farbige Bettwäsche,ihre Palmen etc.
    Werden wir ausser Haus nicht schon genug kontrolliert geführt und mit Verboten belegt?
    Zuhause sollen sich die Leute wohlfühlen und wenn einer lila Bettwäsche schön findet und es ihn antörnt ist das seine Sache

  • Kurt Locher sagt:

    Jetzt weiss ich endlich was mir zum verantwortungsvollen Erwachsensein noch fehlt: Ich brauche eine „grossblättrige Statementpflanze“! Was auch immer das sein soll.

    • Michele Holderegger sagt:

      Hehehehe, das habe ich mich allerdings auch gefragt. Da habe ich dann doch lieber noch meine Poster an den Wänden. Wenigstens mit Reisnägeln, die farblich passen.

      • Christine Steffen sagt:

        Also, meine Teenagerposter habe ich dann eines Tages rahmen lassen – damit sie nicht kaputtgehen von Klebeband und Reissnägeln, nicht weil ich erwachsener wurde. Meine Yucca-Palme habe ich gerade am Montag umgetopft in einen grösseren Topf. Sie war mal 50cm hoch und ist nun auf 2.30m angewachsen. Die grossen Blätter sind sehr wohl ein Statement! Ich gäbe meine Yucca nicht einfach so her. Hat sie mich doch bereits 10 Jahre meines Lebens begleitet. Ansonsten bin ich ziemlich einverstanden.

    • marusca sagt:

      KL: Die steht dann bestimmt in einem ebenso „statementischen“ Pflanzenkübel auf dem Mooreichenparkettboden…. hi, hi.

  • Thomas Weil sagt:

    Wie bünzlig!

    • Ja wirklich? Hey, mein ungemaches Bett und die Yuccapalme sind sehr stylisch, meine Metalschusseln sind auch schön nachdem die Früchte gegessen sind. Die Fernsehmöbel sind nicht dass Problem, sondern die Fernseher, deshalb habe ich einen Projektor.

  • Hannes Kräuchiger sagt:

    Schlimm, schlimm, schlimm-schlimm-schlimm, was da Einrichtungstechnisch verbrochen wird.
    Danke, liebe Frau Kohler, dass Sie uns mit Ihrer Weisheit aus dieser MIsere und vor unserem schlechten und eben, schlimmen, schlimmen Geschmack retten.

  • Johann Dachstock sagt:

    was Ihnen nicht alles in den Sinn kommt? Erwachsen werden beinhaltet wohl nicht das Abschied nehmen von Dingen, die einem möglicherweise etwas bedeuten. Es ist wie wenn man von 150 Kilo auf 80 Kilo abspecken will. Der Prozess im Kopf muss einher gehen mit der Veränderung der Lebensstruktur, der Gewohnheiten. Im Vordergrund steht also das Auslösen eines solchen Prozesses durch die Veränderung. Hier wurde mal eine geglückte Fährte gelegt.

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