Wie der Innenarchitekt Duri Vital Engadiner Häuser gestaltet

Der Schweizer Innenarchitekt Duri Vital bringt historische Engadiner Bauernhäuser stilvoll in die Zukunft und schafft dabei Kunstwerke zum Wohnen.

Fotos: Rita Palanikumar

Sweet Home
Der  Innenarchitekt Duri Vital entdeckte als Kenner und Liebhaber der romanischen Kultur seine Leidenschaft für Engadiner Häuser. Hier gestaltete er aus einer Scheunenbrücke eine Arvenbox, ein Platz zum Lesen und um die Aussicht zu geniessen.
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Hier werden die warmen Farben, die sich auch auf dem Holz und den Sgrafittozeichnungen der Häuser finden, mit edlen Textilien wieder aufgenommen.
Sweet Home Vital
Die kleinen Fenster gehören zu den Engadiner Häuser. Sie bieten Schutz und Aussicht auf Landschaft und Dorfleben – da braucht es nicht mehr viel dazu. Bei Duri Vital liegt der Luxus in der Reduktion.
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So harmonisch verträgt sich zeitgenössisches Design mit der alten Bausubstanz. Duri Vital renoviert mit viel Respekt. Das beweist dieses schlichte Badezimmer, das mit einer ultramarinen Wandfarbe brilliert – der Farbe des Engadiner Himmels an einem klaren Tag.
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Ein Lavabo, das auch eine Skulptur ist. Solch edle Stücke lassen den Raum atmen und werten ihn auf.
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Duri Vital ist Purist und integriert schon mal den Russ im Raum als starkes Gestaltungselement.
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So kommt moderner Komfort in einer starken Aussage, viel Geschichte und Schönheit zusammen.
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Ein Eingang braucht nicht viel – vor allem wenn der Raum schön ist und die Materialien ursprünglich. So unterstützen hier ein langer Webläufer, ein schlichtes Wandregal und ein grosser Spiegel den langen Raum.

15 Kommentare zu «Wie der Innenarchitekt Duri Vital Engadiner Häuser gestaltet»

  • Hedy CAHEN sagt:

    So könnte ich nicht leben, ich bin für Licht und Offenheit! Harmonie und Weite gehören noch dazu. Das „Alte“ engt ein und bedrückt, so war es früher, die Menschen waren keinesfalls glücklich.

  • Irene feldmann sagt:

    Ich tue mich schwer, mit diesem Style….es sind mir zuviele paradoxe und zuwenig Harmonie…

  • silvio sagt:

    …nicht nur die fenster, auch bei der „tollen“ steckdose im bad gibts einem abzug.

  • Max sagt:

    Nur bei den Fenstern beweist der Herr wenig Feingefühl.

  • Hans Tobler sagt:

    Dieses und die meisten anderen Umbauten im Engadin hat Duri mit/für seinen Bruder – den Künstler Not Vital – umgebaut., dessen Stiftung http://fundaziun.notvital.com oder Not Vital privat die Häuser besitzt und bewohnt.

  • ron duerksen sagt:

    Ich schliesse mich Werner völlig an. Auf Bildern, die die Arbeit und Sprache eines Architekten zeigen, brauche ich keine Zahnbürsten, Adiletten und Trainerhosen der Besitzer zu sehen um die Alltagstauglichkeit bewiesen zu haben. Ich finde die Wohnungen traumhaft und hätte den Herrn bereits vorhin kontaktiert, wäre da nicht die Portokasse wohl gerade etwas zu wenig gefüllt…
    Thumbs up! Absolut genial, was der Mann da macht.

  • Werner sagt:

    Was soll das herumgemeckere wegen der fehlenden Alltagsgegenstände.

    Das da so nicht gelebt wird, müsste wohl jedem klar. Das dann da auch Licht in der Küche gemacht wird, sollte ebenfalls klar sein.

    Es geht bei den Bildern doch einfach mal um die Formsprache. Das Zusammenwirken von unterschiedlichen Materialien & Stilen. Holz und Stein. Alt und neu. Und gerade ohne die ganzen Alltagsgegenstände können die Bilder dies vermitteln.

    BTW: Mir gefällts sehr gut.

  • Thomas sagt:

    Ein Vorteil haben solche Holzdielenböden: Da zieht jedes Kind gerne Finken an. ;-)

    Und die kleinen Fenster sorgen für eine heimelige, eher düsere Beleuchtung. :-P

  • Rima sagt:

    Interessant diese Räume. Sechs und sieben wären mir aber zu dunkel und das mit dem Russ etwas zu weit hergeholt.

  • Beat Brunner sagt:

    Und wo bitteschön sind all die Alltagsgegenstände versteckt? Zahnbürste, Duschmittel, Seife und Tücher im Badezimmer? Und eine Küche wirklich ohne nichts? Wie zum Teufel kocht man da? Nur mit der Herdplatte?
    Mir gefällt der Purismus, aber wenn, dann bitte realistisch.

    • ron duerksen sagt:

      Was brauchen Sie denn mehr zum Kochen als einen Herd und Wasser? Ich nehme stark an, dass ein Ofen und co. unter dem Kochherd oder anderswo in der Insel untergebracht sind… Ich seh das Problem nicht.

  • déjà-vu sagt:

    sehr, sehr schön, intensiv! hätte gerne noch mehr fotos gesehen!

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