Fix und fertig

Schnell etwas Feines auf den Tisch, ohne grossen Aufwand und doch mit Klasse – diese Rezepte bieten genau das. Sie sind einfach, schnell zubereitet und genau richtig für ein wenig Verwöhntherapie am Esstisch.

sweet home
EIER MIT PILZEN
Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor. Schneiden Sie 250 Gramm Pilze in Scheiben. Fein und gleichzeitig leicht erhältlich sind Champignons, aber auch getrocknete Steinpilze, die Sie einfach kurz in warmem Wasser einweichen. Hacken Sie eine Knoblauchzehe fein und raffeln Sie ca. 70 Gramm Käse, z. B. Gruyère. Nun geben Sie Butter in eine Bratpfanne und braten die Pilze darin ca. 6 Minuten, geben den Knoblauch dazu sowie einige frische Thymianblättchen. Schmecken Sie alles mit Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle ab. Buttern Sie nun eine Gratinform aus und geben Sie die Pilze hinein. Schlagen Sie über den Pilzen 4 Eier auf, würzen Sie diese ebenfalls mit Salz und Pfeffer und verteilen Sie den geraffelten Käse darüber. Backen Sie nun die Eier ca. 10 Minuten im heissen Ofen und servieren Sie das Gericht sofort. (Bild über: Food 52)
SWEET HOME
NUDELN MIT KÄSE UND KRÄUTERN
Pasta ist immer gut, wenn es darum geht, schnell und einfach etwas Feines auf den Tisch zu bringen. Diese Nudeln benötigen weniger Zeit als jedes Fertiggericht: Während das Pastawasser zum Kochen kommt, hacken Sie eine gute Handvoll Basilikum, eine Handvoll Bärlauch und eine Handvoll Petersilie. Raffeln Sie 200 Gramm Parmesan oder Pecorino. Erhitzen Sie 2 dl Rahm und geben Sie die Hälfte des Käses bei. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer und ein wenig Muskatnuss. Kochen Sie feine Taglierini (für 2–3 Personen) oder andere Nudeln gemäss Packungsangaben, giessen Sie sie ab und behalten Sie 2–3 Esslöffel des Pastawassers zurück. Nun geben Sie die Nudeln in den Käserahm, mischen fast alle Kräuter unter, geben, falls die Nudeln zu trocken sind, noch etwas Pastawasser dazu, vermischen alles gut und servieren die Nudeln mit dem übrigen geraffelten Käse und einigen Kräutern, die Sie nicht untergemischt haben. (Bild über: Tastebud)
SWEET HOME
KRÄUTER IN DER KÜCHE
Ohne frische Kräuter geht bei mir in der Küche gar nichts. Ich brauche sie für alles, was ich koche. Da ich aber finde, dass sie eingewickelt im Kühlschrank nur noch halb so gut schmecken, habe ich immer welche in Töpfchen, oder – wie hier – hübsch im Glas in der Küche, zusätzlich zu allen Balkonkräutern. Das riecht gut, gibt der Küche einen Frischekick und ist sehr praktisch, da die Kräuter so immer in Reichweite sind. (Bild über: Allies Dream)
sweet home
SPARGELN UND EIER
Ein kleiner Frühlingsluxus sind Spargeln. Sie sind schnell gemacht, ein wirkliches Festessen. Mit einem verlorenen Ei, ein wenig geschmolzener Butter und Schnittlauch serviert, werden sie zur perfekten Mahlzeit. (Bild über: Manger)
sweet home
GERÖSTETER EINTOPF
Eines unserer Standard-Expressgerichte ist geröstetes Gemüse mit Wurst im Backofen. Dafür heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor, rüsten Kartoffeln, schneiden sie in Stücke, rüsten Lauch und schneiden diesen in grosse Ringe, rüsten und schneiden Fenchel in Stücke und schneiden eine italienische, würzige Wurst in Stücke. Alles kommt zusammen mit Cherrytomaten in eine grosse Gratinform. Darüber wird Olivenöl gegossen und ein wenig Zitronensaft geträufelt. Alles gut vermischen. Ich gebe ausserdem jeweils 1–2 Knoblauchzehen dazu, die ich aber vor dem Essen wieder herausnehme. Mit Salz und Pfeffer würzen, Rosmarinzweige untermischen und ab in den Backofen damit für ca. 20–30 Minuten. (Bild: Sweet Home)
sweet home
SCHNELLE ERDBEERTÖRTCHEN
Auch hübsche Desserts können schnell gehen. Stechen Sie aus Kuchen, den Sie auch kaufen können, Rondellen aus und türmen diese mit Rahm und Beeren zu einem kleinen Minitörtchen. (Bild über: Potatochips are no dinner)

 

52 Kommentare zu «Fix und fertig»

  • Katharina I sagt:

    Ich glaube, der Herr Rittermann wird mir untreu. ;-) Ich war aber auch lange weg. Der Früüühling… :-)

  • WildeHennne sagt:

    Spargel und pochiertes Ei – das nenn ich Glück! :-)

  • Irene feldmann sagt:

    Dieses mal muss ich echt zugeben das, ich nur schon von den Bildern voll bin…..

  • lieberlecker sagt:

    Das tönt doch alles sehr fein und einfach. Bloss das verlorene Ei scheint vielerorts unnötigen Respekt einzuflössen. FEL!X erklärt, wie es ganz einfach geht.
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

    • WildeHennne sagt:

      Lieber Freund Andy
      leider muss ich Dir widersprechen. Ein pochiertes Ei wird in Essig-Salz-Wasser gegart. Ein Ei, das in einer Folie gegart wird, ist eigentlich dasselbe wie ein Ei im Glas und hat mit einem pochierten Ei grad gar nix zu tun.
      Es gibt zwei Varianten des pochierten Eis, das mit der Folie gehört ganz sicher nicht dazu. Es gibt die klassische Version sowie die nach Daniel Düsentrieb alias Lamiacucina:

      Klassische Variante:
      http://wildespoulet.blogspot.ch/2012/04/nachgekocht-speckkorbchen-mit.html

      Daniel Düsentrieb alias Lamiacucina:
      http://lamiacucina.wordpress.com/2012/04/23/pochierte-eier-nach-daniel-dusentrieb/

      • FEL!X sagt:

        Dein Kommentar im Tagesanzeiger zu «fix und fertig», 24. April 2014:
        (ach daher die vermehrten Klicks auf meine entsprechende Seite…)

        Liebe Wilde Henne
        Nur um richtig zu stellen:
        «pochieren» kommt von «poche», frz. Tasche, wie du selbstverständlich weisst. Bei einem pochierten Ei bildet das Eiweiss eine «Tasche», in der das Eigelb liegt, es kann jedoch durchaus auch ein anderes Medium sein, wie beispielsweise eben eine Folie.
        Pochieren bedeutet aber auch allgemein das Garziehen in einer Flüssigkeit um den Siedepunkt.
        Mein Ei in der Folie hat mit einem Ei im Glas überhaupt nichts zu tun: letzteres wird nicht in einem Glas gekocht, sondern man lässt es, in der Schale wachsweich gegart, geschält in ein Glas gleiten.
        Vergleichen kann man das Ei in der Folie jedoch mit solchen in Egg-Coddlers, denn diese werden in einer «Tasche» aus Porzellan – POCHIERT!
        Ich bin Kritik gegenüber stets offen, sofern sie fundiert und korrekt ist!
        Mit kulinarischen Grüssen,
        FEL!X

  • Déjà-vu sagt:

    Zu den Spargeln serviere ich eine Vinaigrette aus Olivenöl, weissem Balsamico, Maille Senf, Fleur de Sel, Pfeffer, einem Schuss Single Malt Whisky, fein geschnittenem Bärlauch sowie gewürfelten Datteltomaten, mmh….

    • Ruedi Widmer sagt:

      Achachach … – na, das klingt aber auch SAULECKER! Gibt’s den Whisky auch in so kleinen Pennerfläschchen zu kaufen? Eine Riesenbuddel für einen Schuss auf den Spargeln möchte ich ungern kaufen und dann Jahre hier herumstehen haben. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass er in diese Mischung zwingend mit hineingehröt, oder?

      • Adam Gretener sagt:

        Gibt es, in Baden z.B. direkt ab dem schottischen Fass. Werbung hier möchte ich Frau Kohler nicht zumuten.

        • Ruedi Widmer sagt:

          Macht nichts. Baden wäre ohnehin eher ungünstig für mich. Aber wenn es den lose ex schottischem Fass gibt, treibe ich so ein Ding in Berlin bestimmt auch auf…

      • Déjà-vu sagt:

        Also ich empfehle den Glenfiddich, obwohl ich eigentlich keine Whiskeytrinkerin bin. Den letzten haben wir kürzlich auf eine Reise durch Marokkos Wüste mitgenommen, zuzusagen fürs abendliche Desinfiszierungsritual, hat sich bewährt… Der Rest hält sich gut und wird immer besser! Dann gucken bei uns immer mal Schluckspechte vorbei, die sich gerne verwöhnen lassen!

  • Philipp Rittermann sagt:

    wieder eine schöne auswahl und genial präsentiert. die spargeln lasse ich jeweils mit einer vinaigrette zubereiten. hebt das aroma hervor und ist weniger mastig als die übliche mayonnaise.

    • Déjà-vu sagt:

      … und um welche Uhrzeit wünscht Ihre Hohheit das Bier serviert….?

      • Philipp Rittermann sagt:

        seine durchlaucht mag das bier gerne auf abruf zu jeder zeit kredenzt zu bekommen. :) was in aller regel gut klappt. aber danke der nachfrage!

  • Adam Gretener sagt:

    Herzlichen Dank Frau Kohler, das Badi-Abo kann ich nun verschenken.

    Darf ich fragen, wie lange ihr Basilikum so überlebt? Ich mache das immer so, kaufe einen Pflanze, schneide sie mit einem Brotmesser vertikal in 4 Teile und Pflanze Sie bei in einen grösseren Topf. Sie werden erstaunt sein, wie der Basilikum wuchert. Er braucht Platz.

    • Déjà-vu sagt:

      Merci für den Tipp! Vielleicht haben Sie aber auch einfach einen grünen Daumen, lieber Herr Gretener…

      • Adam Gretener sagt:

        Eher grün/blau, habe mich als Zimmermann versucht…

      • WildeHennne sagt:

        Das ist ja ein cooler Tipp, Adam – merci. Das probiere ich gleich aus. Die letzten drei Basilikumtöpfe, die ich gekauft habe, sind allesamt innerhalb von einer Woche jämmerlich eingegangen. Und das, obwohl ich von mir behaupte, einen grünen Daumen zu haben.

        • Adam Gretener sagt:

          Basilikum hält ja eh max. 6 – 8 Wochen. Aber man kann so etwas mehr Ertrag rausholen. Dann halt Pesto oder Öl draus machen.

          • Astrid Meier sagt:

            Basilikum, wie angegeben in einen grösseren Topf oder in mehrere Töpfe verteilt, hält draussen locker von Mitte Mai bis Ende September. Genügend gegossen und etwas gedüngt wachsen die Pflänzchen sehr gut. Als Erstes wird das oberste Blattpaar abgeerntet, dann bildet die Pflanze aus den Blattachseln neue Triebe und wirdschön buschig. Der Rest lässt sich dann noch mit der Schere in feine Streifen geschnitten und in kleine Gefässe verpackt im Tiefkühler überwintern, so dass auch dann noch etwas Feines für die Salatsauce oder den Sugo übrigbleibt.
            Falls die Pflanze in der Wohnung steht, dürfte sie allerdings nicht mehr als 6 – 8 Wochen halten, da sie wahrscheinlich nicht genügend Licht bekommt.

          • adam gretener sagt:

            Liebe Frau Meier, Sie haben natürlich schon recht. Habe mich auch eher auf Inhouse-Basilikum bezogen, wie im Artikel bebildert. Wir in der Schweiz kennen ja wild wachsenden Basilikum nicht. Wie Sie richtig bemerkten, die Pflanze braucht Wasser. Viel Wasser. Von Dünger würde ich allerdings abraten. Das käme bei mir nicht auf den Teller.

    • Philipp Rittermann sagt:

      wichtig, herr gretener, ist, dass sie den basilikum immer ganz rechts aufstellen! :)

    • Das mit dem Basilikum werde ich gerne ausprobieren. Vielen Dank! :-)

    • Ruedi Widmer sagt:

      Ach! Grossartiger Tipp, danke! Wird sofort kopiert.
      Übrigens teile ich neuerdings Ihre Leidenschaft für Trüffelbutter, nachdem ich diesen Tipp hier auch mal von Ihnen (zus Spargeln) gelesen hatte. Das ist ja wirklich was sehr, sehr Feines…

      Frau Kohler: Ihre Spargeln mit dem Ei werden am Wochenende nachgekocht. Mit Trüffelbutter noch obendrauf…

    • Irene feldmann sagt:

      :) mit einem Bäuchlein schwimmts sich besser….

      • Adam Gretener sagt:

        Mich dreht es aber immer direkt zum Rückenschwumm, wie ein Eisberg. Aber wenn Sie meine Titanic sein möchten, werde ich sofort weiter futtern.

        • Irene feldmann sagt:

          :) welcome back!

          • Adam Gretener sagt:

            Nein

          • Irene feldmann sagt:

            Dann wars der Titel….und die Menüvorschläge die ausrede…

          • adam gretener sagt:

            Der Hunger treibt’s rein. Aber Prinz Holzherz und -Kopf ist Vergangenheit. Das tu ich mir nicht mehr an.

          • Irene feldmann sagt:

            Gut, dann bis zur nächsten menüofferte, Essen muss man ja immer und diese Holzspäne sind sicher schon am VERWITTERN….:)

          • adam gretener sagt:

            Frau Feldmann, Sie wissen ja, ohne Sie, kann ich nicht sein. Und das meine ich ernst.

          • Irene feldmann sagt:

            Adam, Danke…..sie sind ein wunderbarer Mensch und als Mann ein Glück für jede Frau die mit ihnen Pfannen schwingen darf … Ich muss da Humor reinbringen, weil mir sonst die tränen fließen…

          • adam gretener sagt:

            Aber nicht, dass Sie zu spät kommen, wenn Sie mich in Tel Aviv vom Flughafen abholen kommen. Wie Sie mir schon mal sagten. Ich verlasse nicht.Und das habe ich mir gemerkt.

            Nicht mal Baklava ist so süss.

          • Irene feldmann sagt:

            Adam, wir schreiben hier in der Öffentlichkeit….und dies fast ohne menüvorscläge… Balklawa ist nicht originell von Israel, die marrokanischen Einwanderer brachten es in unsern menüplan. Apropos Flug, ich wohne nicht im terminal3, deshalb wären detailangaben vielleicht eine Lösung….:)

    • Daria sagt:

      Herr Gretener,
      ich geh mit gut gefülltem Eier-Pilz-und-Erdbeertörtchen-Bauch und mit einem Lächeln im Gesicht in die Badi und bin glücklicher als alle anderen ;)

      • Paolo sagt:

        Frau Daria, nebenbei helfe ich als Bademeister aus, wenn es meine Zeit erlaubt. So lange kann ich die Luft nicht anhalten. Violett im Gesicht kommt bei den Mädels nur halb so gut an.

      • Ruedi Widmer sagt:

        Das ist die richtige Einstellung!

    • Adam Gretener sagt:

      Peinlich, dieses Telefon macht, was es möchte. Meine Orthografie ist sonst ganz passabel.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.