Frühling auf dem Tisch

So leicht, beschwingt  und voller Energie wie der Frühling sind diese einfachen Rezeptideen. Decken Sie den Tisch mit Blumen, kochen Sie heute etwas Feines und feiern Sie damit das Erwachen der Natur und die ersten schönen Sonnentage.

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ZUERST EINMAL BLUMEN
Ein Tisch braucht wenig, um frühlingshaft zu wirken. Ein paar frische Blumen in weissen Vasen oder Krügen, weisses Geschirr, weisse Stoffservietten und edle Gläser. Blumen, die sich eignen, sind Anemonen, Ranunkeln oder kurz geschnittene Tulpen oder Osterglocken. (Bild: Clutter and Chaos)
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LACHS UND RADIESCHEN
Ein feines Stück Lachs oder Forelle ist schnell gekocht, gesund und leicht. In einem Mörser zerstampfen Sie Bärlauch,  Meersalz, Pfeffer und ein wenig abgeriebene Zitronenschale. Mischen Sie ein wenig Olivenöl dazu und reiben Sie das Stück Lachsfilet damit ein. Braten Sie den Lachs mit der Hautseite nach unten ca. 3–4 Minuten und kehren Sie ihn. Dann die andere Seite auch noch ca. 2 Minuten anbraten. Schneiden Sie dünne Zitronenscheiben und braten Sie diese kurz an. Hacken Sie einen Esslöffel Kapern grob und servieren Sie den Lachs mit den Zitronenscheiben und den Kapern. Dazu passt ein frischer grüner Salat mit vielen Radieschen. (Bild: Eat)
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PASTA MIT BÄRLAUCH UND LÖWENZAHN
Kochen Sie eine feine schnelle Pasta mit dem frischesten Frühlingsgrün, das momentan draussen in der Natur zu finden ist. Sie brauchen eine Handvoll Bärlauch und eine Handvoll kleine Löwenzahnblätter, 1/2 Peperoncino, 400 Gramm Buccatini oder Pasta nach Wahl, Salz, Pfeffer, 2 Eier und Olivenöl.  Kochen Sie die Pasta gemäss Packungsangaben, behalten Sie eine halbe Tasse Pastawasser zurück. Das Olivenöl mit dem kleingehackten Peperoncino und der zerdrückten Knoblauchzehe erhitzen, dann den Bärlauch und die Löwenzahnblätter beigeben. Behalten Sie einige Blätter zurück. Die Blätter zugedeckt 2–3 Minuten köcheln lassen, dann den Knoblauch wieder herausnehmen. Verquirlen Sie die Eier. Geben Sie die Pasta zu den gekochten Blättern und mischen Sie das Pastawasser darunter. Mischen Sie die Eier sorgfältig dazu und würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Mit den frischen Blättern garniert servieren. (Bild: Tastebud)
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MIT MISS C. IM BÄRLAUCHPARADIES
Im Frühling gibt es gratis Delikatessen im Wald und auf den Wiesen – und Bärlauch ist eine der besten. Suchen Sie aber auch jungen Löwenzahn und Schnittlauch. Bärlauch finden Sie in den Zürcher Wäldern zuhauf, Löwenzahn und Schnittlauch wachsen auf den Wiesen.
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CREVETTENSPIESSCHEN AUF ORZO
Grillieren Ihre Nachbarn auch schon? Ist es nicht fantastisch? Sobald die erste Frühlingssonne scheint, wird auf den Balkonen und in den Schrebergärten gewerkelt, die Menschen joggen halbnackt und Grillduft strömt durch die Nachbarschaft! Der Frühling weckt die Lebenslust und die Freude am Draussensein. Für dieses supereinfache Rezept müssen Sie nicht unbedingt den Grill installieren. Sie können diese Crevettenspiesschen auch in einer Grillbratpfanne braten. Mischen Sie gehackten Bärlauch mit Olivenöl und Zitronensaft, ein wenig fein gehacktem Peperoncino und Salz und Pfeffer. Marinieren Sie damit gesäuberte, frische Crevetten. Lassen Sie diese zugedeckt  ca. 20 Minuten im Kühlschrank ruhen. Spiessen Sie abwechslungsweise Cherrytomaten, Crevetten und Schalotten auf Holzspiesschen und braten Sie diese entweder auf dem Grill oder in der Grillpfanne beidseitig einige Minuten, sodass die Crevetten rot werden aber nicht gummig. In der Zwischenzeit kochen Sie Orzo, das ist eine griechische Pastasorte, die aussieht wie Reis, erhältlich zum Beispiel im St. Annahof. Mischen Sie die al dente gekochten Orzo mit ein wenig Butter oder Olivenöl und servieren Sie die Spiesse darüber. (Bild: Vertical food)
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HIMBEERMUFFINS
Muffins sind kleine Kuchen, die auch bei Backanfängern immer gelingen. Sie können diese Muffins mit gefrorenen Himbeeren backen oder mit den ersten Erdbeeren, die bereits in den Supermärkten angeboten werden. (Bild: Clutter and Chaos)

Zutaten für 12 Muffins:

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Tasse Zucker (1 Esslöffel Zucker zum bestreuen zur Seite legen)
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Prise Salz, 125 Gramm weiche Butter
  • 2 Eier, 1/3 Tasse Milch
  • 2 Tassen gefrorene Himbeeren oder frische Erdbeeren
  • Papier-Muffinförmchen
  • Muffinblech (gibt es beides in Haushaltsabteilungen)

Zubereitung:

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen, Papierförmchen in die Muffinblechmulden legen. Mehl, Backpulver und Salz mischen, sieben. In einer anderen Schüssel Butter, Zucker und Vanillezucker verrühren, Eier dazugeben und gut vermengen, danach die Mehlmischung beigeben und gut verrühren, bis der Teig weich ist. Die gefrorenen Beeren einrühren und den Teig mit einem Löffel in die Muffinformen verteilen. Mit Zucker bestreuen, 5 Minuten backen, danach die Hitze auf 180 Grad senken und 30–35 Minuten backen. Die Muffins sind fertig, wenn sie bei leichter Berührung zurück in Form gehen. Warm oder kalt servieren.

 

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ORANGEN MIT JOGHURT UND PINIENKERNEN
Dieser Salat ist fast ein Dessert. Filettieren Sie Orangen und rösten Sie Pinienkerne in einer Bratpfanne ohne Fett. Bereiten Sie die Gewürzmischung Za Atar vor. Dafür mischen Sie in einem Mörser 4 Esslöffel Sumac mit 2 Esslöffel getrocknetem Thymian, 1 Esslöffel gerösteten Sesamsamen, 2 Esslöffel getrocknetem Majoran, 2 Esslöffel getrocknetem Oregano und 1 Kaffeelöffel Meersalz. Servieren Sie die Orangenfilets mit griechischem Joghurt, geben darüber ein wenig Olivenöl und Za Atar. Streuen Sie die gerösteten Pinienkerne über die Orangen. Sumac suchen Sie am besten in einem Geschäft mit Spezialitäten aus dem Nahen Osten.(Quelle: The first mess)

 

46 Kommentare zu «Frühling auf dem Tisch»

  • Marianne Pfeiffer sagt:

    Habe gerade (zum ersten Mal überhaupt) all die Kommentare zu ‚Frühling auf den Tisch‘ gelesen – ist ja unglaublich, was Sie, Frau Kohler, mit ein paar wunderbaren Rezepten ausgelöst haben! Und sogar das Foto der unschuldigen Miss C. im Bärlauchfeld ist imstande, eigene negative Assoziationen (wäääk!) hervorzurufen……

    • Marianne Kohler sagt:

      Ja, liebe Frau Pfeiffer, die Welt der Kommentare ist eine eigene…aber Sweet Home freut sich an einer aktiven und engagierten Leserschaft!

  • Katharina I sagt:

    Ich freue mich über Frühlingsrezepte und was ich beim Grossverteiler oder sonst wo finde, hat Saison. Je mehr sich solche Umweltverbesserer aufregen, umso besser schmeckt mir jetzt die Erdbeere. Und ich lasse gerade den Backofen laufen, weil es sonst zu kalt ist. Und lache mich kaputt! :-D

  • Serafine de la mer sagt:

    Superlecker !
    Ist wie beim rezeptor auf zeit online, bei jedem fleischrezept meckern die vegetarier, versucht man es vegetarisch zu machen. Die veganer springen aus den löchern. In welchen büschen hocken diese frozzelwesen und darben vor sich hin ohne dass wir es sehen im richtigen leben. Hat jemand schon einen vergemüsendenden vegetarier gesehen, der sich seinen gemüsedurst in der schweiz nicht stillen konnte.. Haben die nix gscheiteres zu tun. Wie auch immer, schöne inspirationen (man muss es ja nicht grad heute kochen an die ewigen hallo-saison-meckerer) es gibt sogar leute die speichern das auf einem broccoli. ;-)usb oder so.
    Aber ich möcht mal wieder fleisch.
    Danke frau kohler wieder mal.

    • Marco sagt:

      „Aber ich möcht mal wieder fleisch.“

      Versuchen Sie, es diesmal nicht mit psychoaktiven Drogen zu versetzen, dann klappts evtl. auch mit dem Kommentieren.

  • a.f. sagt:

    Also ich hab die Muffins nachgebacken! Und sie waren totaaaaaal lecker. Nicht zu süss, nicht zu trocken, einfach perfekt. Ausserdem hab ich den Teig geteilt, und die eine Hälfte mit Himbeeren und die andere Hälfte mit Heidelbeeren gemacht. Und – noch keine (gefühlten 1000 Versuche hab ich schon hinter mir) Muffins sind so schön aufgegangen und haben so toll geglänzt… Nicht nur das Backen hat mir riesig Freude bereitet auch das Ergebnis und der Genuss, der noch warmen Muffins mit ein bisschen Vanilleglace, waren der perfekte Abschluss für den sonnigen Tag gestern…

    Im Übrigen ists mir pip-egal ob ich die Himbeeren Saison sind oder nicht. Ich hab mich für die Gefroreren entschieden, die sind immer Saison ;-)

  • rimaka sagt:

    Hei! WAS für eine Umwelt-Gesund-Diskussion hier!
    Von wegen schmackhaften Orangen; eher helle (letzte Ernte) Orangen, Fenchel und Oliven, Essig, Öl, Salz, Pfeffer: fertig!
    Mmmmmmmmhhhh! Super lecker. Letzten Frühling in Sizilien gegessen!

  • isabel sagt:

    Es gibt offensichtlich Leute, die haben immer etwas zu nörgeln!!
    Es ist ja nicht so, dass wir gezwungen werden, diese Gerichte jetzt gleich heute zu kochen. Sehen Sie’s doch einfach als Unterhaltung und Inspiration.

  • Peter Hartmann sagt:

    Sehr mühsam, wie gewisse Weltherrschafts-Fantasien einzelner uns nun auch noch das kulinarische Vergnügen kaputt machen wollen. Ich verwahre mich entschieden gegen diese Versuche, nun auch vorschreiben zu wollen, was wir zu essen haben. Jeder einzelne soll machen, was ihn oder sie glücklich macht aber nicht dreinreden wie ich esse, es reicht schon dass bereits Kindergärtner umerzogen werden mit Vorschriften welcher Znüni „erwünscht“ sei, zum Kotzen. Diese Leute sollten sich mal die Geschichte der DDR, Sowjetunion, Chinas, Nazideutschlands oder auch religiöser Gemeinschaften a la Amish etc anlesen. Leben und leben LASSEN, sonst gibts immer Riesenärger am Ende! Liebe Frau Kohler, lassen sie sich nur ja nicht zensurieren durch diese selbsternannten Vertreter des einzig Guten und Wahren.

    • Marco sagt:

      Keine Panik, Herr Hartmann, niemand will Ihnen vorschreiben, was Sie zu essen haben. Wenn aber ein Artikel unter der Überschrift „Frühling auf dem Tisch“ veröffentlicht wird, erwartet man saisonale Rezepte. Ist dem nicht so, sollte Kritik an ebendiesem Artikel erlaubt sein. Andernfalls wären wir deutlich näher an den von Ihnen herbeiphantasierten Diktaturen als Ihnen selbst lieb sein dürfte.

  • Yves sagt:

    Marianne Kohler: Sehr zweifelhaft ihre Rezepte! Saisonale Gerichte heisst mit Produkten zu kochen, die bie UNS Saison haben und nicht irgendwo auf dieser Welt! Erdbeeren und Himbeere kommen irgendwo aus Übersee und was Crevetten aus der Antibiotikahochburg Vietnam mit saisonaler Küche zu tun haben ist mir schleierhaft. Schreiben Sie doch bitte lieber einfach mal nichts und informieren sich in der Zwischenzeit ein bisschen was die Schweizer Küche alles zu bieten hat. Es gibt da ganz tolle Kochbücher, die vereinfachen Ihnen das Leben sogar noch, weil die Gerichte bereits auf die verschiedenen Saisons angepasst sind.

    • adam gretener sagt:

      Oh Gott. Aber mit dem japanischen Auto rumfahren, das syrischen Öl tanken, das Übersee-Handy nutzen, den Flieder aus Vorderasien im Garten, der Fernseher aus Südkorea, das Wildbrett aus Neuseeland, die Kleider aus Bangladesh.

      Aber hier die grosse Klappe schwingen wegen ein paar Rezepten und Erdbeeren, die Sie auch in zwei Monaten nachkochen können….

      • Marianne Kohler sagt:

        Danke!

        • Yves sagt:

          Nun Adam Gretener, wie dem Titel „Frühling auf den Tisch“ zu entnehmen ist, geht es hier um saisonale Rezepte und nicht woher das Erdöl kommt oder was für ein Auto ich fahre (übrigens ein deutsches Fabrikat). Also den Ball bitte schön flach halten. Frau Kohler stellt hier einfach keine saisonalen Rezepte vor. Oder was haben Orangen bitte schön mit Frühling zu tun?

          Das sind für mich typische Frühlingsrezepte in der Schweiz:

          – Bärlauchsuppe
          – Löwenzahnsalat
          – Frühlingslamm mit Spargeln
          – Rhabarerglace

          • Maria sagt:

            Ja, das Frühlingslamm aus Neuseeland.

          • Melanie Schweizer sagt:

            Woher kommen dann die Spargeln bitteschön? Ich muss sagen ich bin immer wieder erstaunt was die Leute für saisonal halten – Schaut doch bitte mal aus dem FENSTER! Was Sie dort sehen ist SAISONAL!

      • Déjà-vu sagt:

        I ❤️ adam! so wohltuend…

      • marak sagt:

        Es geht doch nicht um den Import. Da könnten wir gleich die Hälfte unserer Rezepte einstampfen. Mindestens. Bei mir zumindest. Die Erdbeeren schmecken einfach noch nicht gut genug. Gute gefrorene Himbeeren gehen schon. Auch lassen Erdbeeren und Orangen mich nicht an den Frühling denken.

      • Paula Lapin sagt:

        Herr Gretener!
        Sie können doch nicht alles in den selben Topf werfen! Ein etwas differenzierter Kommentar wäre durchaus angebracht.
        Alle diese Gebrauchsartikel werden wohl kaum in der Schweiz hergestellt, das heisst man hat als Konsument/in schlichtweg nicht die selben Optionen wie bei Nahrungsmitteln. Und wo in der Schweiz befindet sich eine oder die Erdölquelle?
        Bei den Nahrungsmitteln hat man als Konsument/in jedoch sehr wohl eine Wahl und diese gilt es zu treffen: Saisonale und regionale Produkte sind definitiv vorzuziehen – die Jahreszeiten bringen nämlich eine wunderbare Abwechslung auf unsere Teller.

      • Gabriella Laura sagt:

        Danke Hr. Gretener. Sie schreiben mir aus der Seele …

      • adam gretener sagt:

        Lapin: So weit denke ich schon auch. Auch ich schaue, dass ich mich regional und saisonal ernähre. Aber dieses eeeewige Rumgenöle, jede Woche dieselben Kommentare. Ersetzen Sie einfach die Zutaten, welche Ihnen nicht passen, einfach durch andere.

        Und ihr Ton tendierte gegen unverschämt. Sprechen Sie so mit ihrer Frau oder Freundin, wenn ihnen das Essen mal nicht so mundet oder Sie sonstwas auszusetzen haben? Nein? Eben.

      • Melanie Schweizer sagt:

        Das mit dem Import von Gegenständen, die keine Lebensmittel sind, ist sicher auch bedenklich, jedoch weitaus nicht im gleichen Masse wie LEBENSMITTEL. Die diese eine beschränkte Haltbarkeit haben, oft gekühlt werden müssen und teils sogar mit dem Flugzeug transportiert werden!
        Ausserdem werden die meisten Leute die Rezepte NICHT in 2 Monaten nachkochen, da sie es bis dann schon vergessen haben. Der Titel ist definitiv irreführend und nicht angebracht!

        Und wenn man schon ein Auto haben muss (ich selbst habe keines), dann wäre es das Mindeste, dass man sich wenigstens beim Essen an die Saison hält, um die negativen Umwelteinwirkungen etwas zu reduzieren.

        • Déjà-vu sagt:

          Liebe Frau Schweizer! Konsequenterweise dürften wir dann also unser eigenes Olivenöl nur noch in der Provence geniessen und nicht all unseren Freunden und Bekannten in die Schweiz mitbringen. Was mache ich dann nur mit soviel feinstem, kalt extrahiertem, purem Olivenöl…?

          Ja, Herr Gretener, Sie kriegen dann auch mal ein Fläschchen…

  • Ruedi Widmer sagt:

    Mmmmmmhhh! Der Lachs wird gleich heute Abend nachgekocht. Die Bärlauchpasta wäre auch was für mich, nur leider… Bärlauch ist hier zwar käuflich, aber Löwenzahn? Berliner Löwenzahn mag ich dann doch lieber nicht sammeln, wer da schon alles das Beinchen drüber gehoben hat, bäh.

  • Nora sagt:

    Mjam!!! Auch fein – gestern Abend gekocht – sämigen Risotto und zum Schluss eine grosse Hand voll Bärlauch reinschneiden.

  • F.Albis sagt:

    Also der Titel verheisst so eine Art Saisonal-Küche. Dass dann tatsächlich Erdbeeren un Himbeeren drin vorkommen finde ich doch sehr zweifelhaft. Schmecken nach gar nichts und kommen von wer weiss woher. Oder wird dieser Blog von einem Grossverteiler gesponsert, der gekonnt mit den Frühlingsgefühlen der Konsumenten spielt?

    • Eloid sagt:

      Erdbeeren kommen aus Italien – ist glaub ich nicht von wer weiss wo?!

      Schliesslich mag auch jeder den Wein aus Italien oder den Urlaub am Strand, oder?

  • Lovasimedve sagt:

    Himbeeren und Orangen um diese Jahreszeit? Haben Sie schon von langen Lieferwegen und Monokultur-Gewächshäuser gehört?
    Aber Sie toppen das noch mit Crevetten aus vietnamesischen oder thailändischen Schmutzkulturen? Wenn man weiss, wie diese Crevetten gezüchtet werden (ähnlich wie Pengasius), vergeht einem der Appetit.
    Liebe Frau Kohler, lesen Sie doch bitte ein paar schweizer oder französiche Kochbücher. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch einer Bäuerin im Oberland oder im Elsass? Dort könnten Sie wirkliche Frühlingstips bekommen und Frühlingsgerichte abkupfern.
    Übrigens gibt die natürliche Landwirtschaft vor Oster nicht besonders viel her, darum hat die katholische Kirche auch die Fastenzeit vor Ostern erfunden. So konnten Jahrhunderte lang die armen Leute sich nicht beklagen, wenn sie vor Ostern hungerten, es war ja Gott gewollt und würde dem ewigen Leben dienlich sein! Wobei ich die Gesundheitsfanatiker nicht verärgern will. Soll fasten, wer möchte.
    Ich halte es mit den Klosterbrüdern von Ittingen (im Thurgau): sie haben sich im 14. Jahrhundert von ihrem Abt verbriefen lassen, dass sie auch in der Fastenzeit Anrecht auf zwei Liter Wein haben, täglich! Also wenn schon fasten, dann mit rosa Brille, Prost!

  • franz Weber sagt:

    8:14 Uhr und ich würde am liebsten zuerst die pasta mit dem bärlauch essen, dann so ein Crevetten Spiesschen und ein Muffin zu guter letzt verdrücken….und das obwohl ich schon einen Eiweisshake und ein Rührei mit 3 Eiern hatte….grrrrr

  • Peter Huber sagt:

    Himbeeren und Erdbeeren im Frühling!?!?!!!?!! Bitte nicht. Und schon gar nicht unter diesem Titel…

  • marak sagt:

    Nein, die Erdbeeren schmecken nicht um diese Jahreszeit und die Organgen sind passé. Gewisse Spielerein muss man wirklich den Jahreszeiten anpassen. Nichts desto trotz zwei gute Rezepte.

    • Lorenz Galler sagt:

      Orangen gibt es das ganze Jahr, aus dem Mittelmeerraum im Winter und aus der südlichen Hemisphäre im Sommer, in gleichbleibender Qualität. Und die Erdbeeren schmecken jetzt sehr wohl. Sie können das Argument der Saisonalität bringen und gegen Importe sein, aber der fehlende Geschmack als Argument zieht nicht. Da nämlich unser CH-Gemüse im Sommer auch nicht schmeckt, da es sich um das selbe Saatgut handelt (Syngenta) und unser Klima nicht gerade für Feingemüse im Sommer geeignet ist (Auberginen, Peperoni, Zucchetti)

      • marak sagt:

        Find ich nicht. Erdbeeren gibt es sehr wohl verschiedene Sorten. Und die Unterschiede sind gross. Oftmals sind besonders schmackhafte Sorten nicht lange haltbar und nur relativ kurz verfügbar. Der Unterschied ist aber immens. Glauben Sie mir. Und auch die Organgen schmecken nicht das ganze Jahr gleich. Das stimmt einfach nicht. Und von Feingemüse und solchen Sachen war bei meinem Kommentar ja auch nicht die Rede.

        • Lorenz Galler sagt:

          es gibt sehr wohl schmackhafte Sorten – Erdbeeren Covadonga zum Beispiel, sind halt etwas teurer und somit nicht für die Grossverteilertiefpreise geeignet…. und die jetzt verfügbaren Navel Late aus Spanien gehören zu den besten und saftigsten Orangen überhaupt

      • Mario M. Montecarlo sagt:

        Werter Lorenz Galler,ich muss Leser marak zur Seite stehen.In meinem Umfeld bekomme ich spätestens Ende März (meist schon früher) keine Orangen mehr.Und Erdbeeren werden in dieser Jahreszeit am besten mit der Redensart „Aussen hui,innen pfui“ beschrieben.Noch eine kleine Kritik:Das Foto mit dem Hund im Bärlauchfeld ist nicht gerade appetitanregend.Ich glaube,ich muss das nicht näher ausführen…Ansonsten sind die Rezepte o.k.

        • Eloid sagt:

          Und ich muss da wohl dem Lorenz Galler beistehen:

          Es gibt auch sogenannte Sommerorangen aus Griechenland – Top auch im Sommer! So wie die Orangen die es noch im moment gibt.

          Auch die Erdbeeren aus Italien sind schon sensationell – klar an Mama’s Garten kommen auch die nicht ran.

          Aber ganz ehrlich kommt das irgend eine Frucht oder Gemüse vom Grossverteiler?

          Kleiner Tipp – Mal beim Kleineren Detailhändler oder Comestible einkaufen gehen – dann ist man auch etwas weniger entäuscht von der Ware – aber da funktioniert das Motto Geiz ist Geil nicht – zum guten Glück!!!!!

          • Melanie Schweizer sagt:

            Als Umweltnaturwissenschaftlerin muss ich sagen: Ich bin enttäuscht, dass die Rezepte nicht strickt an die Verfügbarkeit von Früchten und Gemüse gemäss den Jahreszeiten angepasst sind. Bezüglich diesen Rezepten finde ich vor allem die Himbeeren völlig unsinnig! Da wir uns in der Schweiz in der privilegierten Position befinden eine gute Bildung zu haben und somit auch zu wissen, dass saisonale Kost die Umweltbelastung extrem senken kann, würde ich es begrüssen, wenn man die Rezepte der Jahreszeit anpassen würde – denn genau die Einfallslosigkeit der Konsumenten bezüglich saisonaler Küche ist ein grosses Problem. Da es etwas mehr Phantasie braucht und anspruchsvoller ist saisonal zu kochen, wären solche Rezepte sehr nützlich.

          • adam gretener sagt:

            Also, Frau Schweizer, wenn Sie so gebildet sind. Nehmen Sie die Rezepte und Tipps als Anregung. Tomaten sind in der Schweiz von März bis November in der Saison. Wieso? Weil wir Gewächshäuser haben.

            Wissen Sie, ich war früher genau wie Sie. Aber auch heute noch ist es mir ein Graus, wenn Lebensmittel verschwendet oder unnötig rumgekarrt werden.

            Was glauben Sie, woher kommt ihre 10-Franken-Mango aus dem Comestible-Verteiler?

  • Déjà-vu sagt:

    I ❤️ miss c.

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