Linientreues Design

Bei jedem Entwurf kommt zuerst die Linie. Manche Designer lassen es dabei bewenden – entstanden ist wunderschönes, leicht wirkendes und elegantes Design.

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1 DER GLASSCHRANK
Dieser Schrank zeigt, was man hat und liebt, und schützt es gleichzeitig. Raffiniert verbindet sich der Rahmen mit der Kleiderstange. (Bild über: Anya Adores von By Nord)
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2 DER HOHE STUHL 
Wie eine Skulptur wirkt dieser elegante Stuhl von David/Nicolas. Er erinnert an die Art-déco-Zeit und die Kreationen von Mackintosh, vermittelt aber viel Leichtigkeit und Moderne. Der Stuhl heisst Guillotine und ist in einer limitierten Edition produziert.
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3 DER BEISTELLTISCH 
Ein ganzes Linienspiel verbindet diese Röhren zu einem kunstvollen und sehr eleganten Beistelltisch. Er heisst Pylone und ist von Linn Kandel.
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3 DER COUCHTISCH
Als Inspiration zu dieser Tischkollektion dienten der Designerin Linn Kandel die elektrischen Leitungsmasten – das Resultat wirkt aber fein und salonfähig. Die Designerin entwarf die Kollektion als Studentin an der Lausanner Designschule Ecal. (Gefunden über Dezeen)
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4 DAS LAVABO 
Eigentlich ein Glaskubus, dessen Form sichtbar wird durch die schwarze Linienführung. Das Lavabo ist verbunden mit einem Marmorkubus, heisst Kub und ist vom Designer Victor Vasilev.
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5 DAS GUMMIBAND
Linien sind für den japanischen Designer Nendo ein Element, das er bis zum kleinsten Gebrauchsobjekt kunstvoll einsetzt. Zum Beispiel für ein Gummiband, mit dem man im Büro Dinge zusammenrollt!
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6 DAS REGAL
Ein Regal, das zugleich eine Wand schmückt, sie einkleidet, umarmt und wirkt wie eine Installation aus dem Museum. Kreiert hat dieses Linienspiel Studio 14.
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7 DAS ECKREGAL
Das modulare Regal Antologia aus Metallelementen kann man vom kleinen Eckregal bis zur grossen Wohnwand von Mogg beziehen.
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8 DIE VASEN
Übertöpfe oder Vasen, die eigentlich nur Kontur sind. Man kann einzelne Blumen in schmale Glasgefässe platzieren. Diese Objekte hat Nendo für David Design entworfen.

13 Kommentare zu «Linientreues Design»

  • Tobias Lienhard sagt:

    Mir gefällts auch fast ausnahmslos sehr gut. Schwierig wirds wohl, wenn man eine ganze Einrichtung passend zusammenstellen will.

  • chris sagt:

    Von wem ist der Glasschrank… DEN MUSS ICH HABEN….!

  • MM sagt:

    Herrlich, insbesondere das Waschbecken! Und der Guillotine Stuhl ist wundervoll makaber, inklusive der Beschreibung, dass er „Moderne und Leichtigkeit“ vermittele…

  • Ellen sagt:

    Ich wünsche mir eine Eigentumswohnung – nur um all die tollen Ideen umsetzen zu können. Der Glasschrank ist einfach nur wow. Frau Kohler Sie haben sich wieder mal selbst übertroffen. Nicht alles im Blog gefällt bzw. ist umsetzbar, aber diesmal ist es super. Danke.

  • Tom Meier sagt:

    DAS LAVABO ist ja nett anzuschauen. Aber brauchbar ist es nicht! Ich finde es immer schade bis zu anmassend, wenn die Form nicht der Funktion dient….. wer will schon eine verspritzte Wand und einen nassen Boden wenn Wasser in das Becken fliesst…

    • Georg sagt:

      Sie sind aber auch ungeschickt……:-)))

    • Déjà-vu sagt:

      Wieso soll es spritzen? Ist doch nur eine Frage der Dosierung des Wasserstrahls und zudem ist das Becken auch gross genug. Ich finde es sehr, sehr schön – eine Skulptur! Form follows function ist wohl die immer wiederkehrende Diskussion.

  • Irene feldmann sagt:

    Das Lavabo ist fast nicht zu übertreffen, solange man absolut weiches Wasser hat…..

    • Ralph sagt:

      …und auch sonst nie die Hände oder sonst was drin wäscht. Am besten ohne Wasseranschluss. ;-)
      Aber aussehen tut’s toll.

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