Herzhafter Abschied vom Winter

Der Februar war bestimmt von den Olympischen Winterspielen und den Sportferien. Feiern wir mit seinem Ende auch das nahende Ende des Winters und geniessen noch mal etwas Herzhaftes. Diese vier Rezeptideen sind einfach nachzukochen und helfen, dass es Ihnen warm ums Herz wird.

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POULET UND POLENTA 
Kochen Sie Poulet an einer Rotweinsauce und servieren Sie es mit cremiger Polenta. (Bild über: Vintage Mixer

Zutaten Poulet:  

  • 1, 5 Kilogramm Pouletstücke ohne Haut
  • Olivenöl 
  • Butter
  • 100 Gramm Speckwürfeli
  • Mehl
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Kaffeelöffel Dijonsenf
  • 2 Rüebli, in Scheiben geschnitten
  • 250 Gramm Champignons, ganz
  • 2 Schalotten, in grobe Stücke geschnitten
  • 1 Selleriestange, in Stücke geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 Deziliter Bouillon
  • 3 Deziliter Rotwein 
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 Esslöffel Thymianblättchen

Zubereitung Poulet:  

Würzen Sie die Pouletstücke mit Salz und Pfeffer und wenden Sie sie im Mehl. In einer Gusseisenpfanne braten Sie die Speckwürfeli in Olivenöl an. Nehmen Sie sie heraus und stellen Sie diese zur Seite. Nun braten Sie die Pouletstücke portionenweise an. Herausnehmen und zur Seite stellen. Geben Sie 2 Esslöffel Butter in die Pfanne und braten Sie nun die Schalotten an, geben Sie die Rüebli, den Sellerie, die Champignons und am Schluss den Knoblauch bei. Giessen Sie den Wein dazu und die Bouillon, mischen Sie den Senf darunter und geben Sie dann das Poulet und den Speck zurück in die Pfanne. Geben Sie das Lorbeerblatt und den Thymian bei und lassen Sie alles 45 Minuten köcheln. Servieren Sie das Poulet mit Polenta.

Zutaten Polenta: 

  • 250 Gramm Polenta
  • 3 Deziliter Bouillon
  • 7 Deziliter Milch
  • 50 Gramm Butter
  • 50 Gramm Parmesan, gerieben

Zubereitung Polenta: 

Kochen Sie die Bouillon und die Milch auf. Geben Sie die Butter bei. Danach langsam die Polenta beigeben und dabei rühren, zudecken und 10 Minuten köcheln lassen. Den Parmesan daruntermischen, den Herd abstellen und die Polenta 20 Minuten ziehen lassen.
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ASIATISCHES POULET UND REIS
Würzige, einfache asiatische Gerichte sind schnell gekocht und geben gute, gemütliche Abendessen ab. (Bild über: Big Girls Small Kitchen)

Zutaten: 

  • 4 Pouletbrüstli
  • Mehl
  • Salz und Pfeffer
  • Erdnussöl
  • 3 Esslöffel Zitronensaft
  • 50 Gramm Honig
  • 0,5 Deziliter Sojasauce 
  • 1 Esslöffel Ingwer, gerieben
  • 1 Esslöffel Knoblauch, gerieben
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln

Zubereitung: 

Schneiden Sie die Frühlingszwiebeln in Ringli und trennen Sie die weissen von den grünen. Mischen Sie den Honig, die Sojasauce, den Zitronensaft, den Ingwer und den Knoblauch. Schneiden Sie die Pouletbrüstli in Würfel. Würzen Sie sie mit Salz und Pfeffer und wenden Sie sie im Mehl. In Portionen anbraten und zur Seite legen. Geben Sie alle Pouletstücke zurück in die Pfanne und geben Sie die weissen Frühlingszwiebelringli dazu. Wenn alles schön warm und angebraten ist, die Saucenmischung dazugiessen, aufkochen und ca. 10 Minuten sanft köcheln lassen. Die grünen Frühlingszwiebelringli beigeben und zu weissem Reis servieren.
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EINFACHER FLEISCHKUCHEN 
Hackfleisch, im Backofen mit Teig überbacken, gibt ein einfaches Abendessen ab. Sie können einen solchen Fleischkuchen mit Kuchenteig, Blätterteig oder gar einem Pizzateig backen. (Bild über: Culinary Porn)

Zutaten: 

  • 1 Kuchenteig, rund ausgewallt
  • 500 Gramm Rindshackfleisch
  • 100 Gramm Speckwürfeli
  • Olivenöl
  • 1 Esslöffel Mehl
  • 4 Rüebli, in Würfel geschnitten
  • 3 Stangenselerie, in Würfel geschnitten
  • 2 Schalotten, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1/2 Peperoncino, gehackt
  • 2 Esslöffel Tomatenpüree
  • 2 Deziliter Rotwein
  • 1 Deziliter Bouillon
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Bund Petersilie, geteilt in Stängel und Blätter – beides gehackt
  • 1 Eigelb

Zubereitung: 

Geben Sie Olivenöl in eine Gusseisenpfanne, Speckwürfeli anbraten und zur Seite legen. Nun braten Sie langsam die Schalotten, die Rüebli  und den Stangensellerie an, ca. 8 Minuten. Geben Sie den Knoblauch, den Peperoncino und die gehackten Petersilienstängel bei. Sobald der Knoblauch zu duften beginnt, das Fleisch in die Pfanne geben und gut anbraten, das Mehl daruntermischen, die Speckwürfeli zurück in die Pfanne geben und das Tomatenmark daruntermischen. Den Wein und die Bouillon dazugiessen, mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 40 Minuten köcheln, den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Fleisch in eine runde Backform verteilen, die gehackten Petersilieblätter untermischen, den Teig über die Form geben und andrücken, mit einem verquirlten Eigelb bestreichen und im heissen Backofen ca. 20 bis 30 Minuten backen, bis der Teig knusprig ist. Servieren.
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MAKKARONI UND KÄSE
Kochen Sie 400 Gramm Makkaroni nicht ganz al dente. Mischen Sie 4 Deziliter Rahm mit 100 Gramm geriebenem Fontinakäse, 100 Gramm geriebenem Parmesan und 100 Gramm Frischkäse wie Chavroux. Würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Mischen Sie die Makkaroni mit der Käsemischung und verteilen Sie alles in einer grossen Gratinform oder in Portionen-Gratinformen. Im auf 200 Grad vorgeheiztem Backofen 40 Minuten backen, mit gehackter Petersilie servieren. (Bild über: Bohemian Wornest)

 

39 Kommentare zu «Herzhafter Abschied vom Winter»

  • Gabriella Laura sagt:

    Poulet mit Polenta habe ich nachgekocht allerdings mit Kartoffelstock. War sehr gut!

    Habe aber gemerkt, dass ich Gerichte mit Weisswein lieber habe als mit Rotwein :/

  • Anita sagt:

    Hhhhmmmmm…….diese maccaroni!!!
    Hat die niemand nachgekocht!!!! In Berlin, Zürich oder Basel???

  • diva sagt:

    4 rezepte, davon drei mit fleisch…

    • Maria sagt:

      Es werden hier ja auch immer wieder vegetarische Gerichte vorgestellt. Und mit etwas Fantasie kann man Fleisch leicht weglassen. Bei der Polenta z.B. einfach viel Gemüse und eine Leckere Sauche dazu, das Poulet brauchts nicht unbedingt.
      Bitte nicht immer so rumnörgeln…

  • Amsler Marianna sagt:

    Wo kann ich diese feinen Rezepte ausdrucken?
    Besten Dank für Ihre Antwort
    LG Marianna Ams^ler

  • Michelle JF sagt:

    Und ganz besonders schön finde ich es, wenn das Lesen der Kommentare so unterhaltsam ist, dass es mir noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Wie Dessert… :-)

  • Gabriella Laura sagt:

    Ach Frau Kohler, heute habe Sie sich übertroffen … wird alles ausprobiert! Danke!

  • Roja sagt:

    Abschied vom Winter? Welcher WInter?

  • Ruedi Widmer sagt:

    Der Fleischkuchen macht mich schon vom Bild her völlig fertig. Der wird gleich heute Abend aber SOWAS von nachgemacht!

    • Nina sagt:

      Noch Platz am Tisch für einen Gast…?

      • Ruedi Widmer sagt:

        Na klar, alle anderen hier sind auch willkommen – allerdings: in Berlin (bin Auslandsschweizer).
        Die Teigfrage beantworte ich klar und faul mit: Fertigteig aus dem Kühlregal (Blüätter?)

        • Nina sagt:

          Berlin – macht die Sache noch interessanter!

        • adam gretener sagt:

          Machen Sie diesen Fleischkuchen mit Königsbergen Klöppsen., ein bisschen Sbrinz drüber, viel viel Liebe.

          Voilà, garantierte Völkerverständigung.

          (Wäre allerdings erst mit dem Nachtzug übermorgen ready am Bahnhof Zoo)

        • Ruedi Widmer sagt:

          Carolina, Ellen, Nina, Adam, Daniel (ladies first und dann nach Alphabet…):

          Wo waren Sie denn alle? Der Kuchen war götttttttlich! Und das sogar, obwohl ich auf den Knoblauch verzichtet hatte (teile mir mit einem sehr netten Kollegen das Büro und wollte nicht, dass der heute ohnmächtig vom Hocker sinkt).
          Carolina: Ich habe Blätterteig genommen, und das kam wirklich SEHR fein.
          Adam: Erwarte Sie am Nachtzug mit 2 XL-Bikinis ((je einen für Sie und mich, weil, bei diesem Kuchen kann man nicht nach einer Portion aufhören…) und aber bitte NICHT Bahnhof Zoo. Der ist nämlich kein Fernbahnhof mehr (mit der Hauptbahnhof-Neueröffnung hat’s besser geklappt als mit dem neuen Flughafen).
          Alle anderen bekommen auch ohne Bikini Einlass zum nächsten Fleischkuchen morgen abend MIT Knoblauch! Und ein paar deutschen Freunden zum Kennen- und Liebenlernen schweizerischer Fleischkuchenküche.

          • Carolina sagt:

            Danke, Ruedi! Hört sich toll an! Halten Sie die Fahne hoch bzw den Fleischkuchen (haben Sie Ihre deutschen Freunde schon mit Fondue und Raclette, zur Not auf dem Balkon, konvertiert?)….

    • Daniel Britt sagt:

      Ich komme auch!

    • Carolina sagt:

      Können Sie dann mal berichen, bitte? z.B. welchen Teig Sie genommen haben? Merci und en Guete!

    • Ellen sagt:

      Warum kann man eigentlich keinen offenen Tisch haben? So eine Art Open Cooking?

      • adam gretener sagt:

        Könnte man. Es gibt diverse Mögilchkeiten. Beim Hardturm gibt es eine mietbare Pro-Küche, mit Esssal und Dachterrrasse. Oder an X anderen Orten. Wir müssten nur wollen.

      • Carolina sagt:

        Kann man doch – wenn Sie den Tisch zur Verfügung stellen….. ;-)

  • B.Berni sagt:

    Herrliche Rezepte – ich drucke sie auch immer aus – nur schade, dass der Layout nicht so gestaltet ist,dass 1Rezept = 1Seite ergibt.

    • Georg sagt:

      @B.Berni
      Ja finde ich auch. Eine Kopie in Word und ein bisschen formatieren geht auch. Vielleicht kommen wir einmal in den Genuss des einfachen Druckens oder PDF und speichern. Da ich die feinen Rezepte zum Teil mehrmals koche, backe und brutzle muss ich diese ja schliesslich irgendwo schnell zur Hand haben.

      • susetti sagt:

        Screenshot und ab aufs iPad damit :-)

      • adam gretener sagt:

        Mit HTML ist leider überhaupt nicht druckgenau zu arbeiten, darauf ist es nicht auszurichten.

        A) per Copy-A und Copy-C nach Word kopieren und mühsam alles Unerwünschte rauslöschen. Erzwungende Seitenumbrüche einführen. Mühsam

        B) per PDFcreator ein Gratis-PDF kreieren und den Ordner einfach als Fluss betrachten, seitenübergreifend. Panta Rhei.

        :-)

        • adam gretener sagt:

          Also ich sollte präzisieren. Aber es wäre so dermassen zeitintensiv, man muss quasi für jeden Besucher ein neues Layoutseparat berechnen, Seitenumbrüche, zumal je nach Computer, Browser, Drucker, Einstellungen usw.

          Vielleicht könnte Frau Kohler ja zum nächsten Jubiläum des Blogs von der IT ein komplett-PDF von allen Beiträgen jemals bestellen. Und dann verschenken :-)

      • Déjà-vu sagt:

        liebe marianne kohler! Auch ich suche jeweils mühsam in den älteren beiträgen nach den guten rezepten, die ich zwar sicher schon mal gekocht habe, aber gewisse raffinessen dazu vergessen habe (leise rieselt der kalk…) der auftrag dürfte – nett formuliert – klar sein: die grosse sweet home anhängerschaft möchte ein nachschlageordner! bitte iPad kompatibel. Merci mille fois!

        • Déjà-vu sagt:

          sorry! …’einEN nachschlageordner…‘ stehe in der küche und hab schon einen feinen weissen zum apero gehabt, da schlägt die schweizerdeutsche grammatik schon mal durch… nur so als warnung an alle germanisten!

    • Andreas sagt:

      Diese und andere Seiten kann man auf dem iPAD einfach mit der App „WEB to PDF“ in ein PDF umwandeln, mit Titel versehen und in Ordner ablegen. So hat man die Seiten immer dabei

    • Maria sagt:

      Oh, ja da kann ich mich anschliessen. Wenn man die Rezepte irgendwie ausdrucken könnte (also irgend so ein einfacher Druckknopf) würde mich das auch sehr freuen!

  • Nina sagt:

    4x mmmmh! Zum Glück sind sie kein Restaurant, ich könnte mich heute für keines der Tagesmenüs entscheiden, weil ich am liebsten alle hätte… ;-)

    • marusca sagt:

      Wieso soll man sich mit diesen Gerichten vom Winter verabschieden? Soll das heissen, dass man sie entweder nur im Winter oder nur im Sommer geniessen sollte? Ich jedenfalls glaube, dass sie zu jeder Jahreszeit lecker sind.

  • adam gretener sagt:

    Jetzt hören Sie doch endlich auf, Frau Kohler. So wird meine Bikinifigur bis zum Sommer garantiert nichts mehr.

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