Zehn Ideen für schnelle Vorspeisen und Desserts

Bei Einladungen macht man sich vor allem Gedanken um den Hauptgang, und dann bleibt oft die grosse Frage nach Vorspeise und Dessert. Damit Sie nicht mehr länger studieren müssen und sich auch voll auf den Hauptgang und die Gäste konzentrieren können, bekommen Sie hier 10 Ideen für schnelle Vorspeisen und Desserts.

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1 ENGLISCHER TRIFLE MIT PANDORO 
Trifle ist ein englisches Dessert, das lagenweise mit Kuchen, Alkohol, Früchten und Creme in einer grossen Glasschale gefertigt wird. Wenn Sie nach dem gleichen Prinzip Gläser füllen, sieht das viel hübscher aus und gibt ein schnelles, eindrucksvolles und natürlich feines Dessert ab. Entweder kaufen Sie dafür kleine Mini-Pandoros, oder Sie schneiden einen grossen in kleine Stücke. Belegen Sie die Gläser folgendermassen: zuerst Pandoro, darüber ein wenig Amaretto, dann eine Lage Mandarinenschnitzchen, eine Lage Crème fraîche, gemischt mit Vanillezucker, dann wieder Pandoro, beträufelt mit Amaretto, Mandarinen, Crème fraîche etc. – bis das Glas voll ist. Diese Art Dessert können Sie vielfältig variieren. Nehmen Sie Kuchenreste, Liköre und Früchte nach Ihrem Geschmack. Nehmen Sie ruhig auch eine gute Dessertcreme aus der Dose.
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2 LACHSBRÖTCHEN AUF DIE NORDISCHE ART
Diese Lachsbrötchen sind auf Waffeln angerichtet, das geht aber auch sehr gut auf einem feinen, dünnen Stückchen Zopf oder Toastbrot (schmeckt besser getoastet!). Am schönsten sehen sie herzförmig oder rund ausgestochen aus. Mischen Sie Crème fraîche mit Schnittlauch und Dill, belegen Sie die Brötchen mit einem Löffel dieser Mischung, setzen Sie eine Gurkenscheibe darauf, und belegen Sie diese mit einem Stück Rauchlachs, Zwiebelringen und Dill. (Bild über: Matmedmera)
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3 COUPE DÄNEMARK IM KÖRBCHEN
Kaufen Sie kleine Tortenböden, und servieren Sie darin eine Kugel feine Vanilleglace mit heisser Schokoladensauce und Rahm. (Bild über: The Cake Bar)

Tipp: Sie können auch als Unterlage ein feines, grosses Weihnachtsguetsli nehmen.
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4 BIRNENTARTE
Mit Flammkuchenteig lässt sich schnell Feines zubereiten: Schneiden Sie Flammkuchenteig in so viele Stücke, wie Sie Gäste haben. Bestreichen Sie den Teig mit Ziegenkäse, belegen sie ihn mit dünnen Birnenscheiben und nach Lust ein wenig mit Schinken und halbierten, entkernten Traubenbeeren. Darüber träufeln Sie Honig, verteilen ein wenig Thymian oder Schnittlauch und streuen Parmesan darüber. Ca. 15 Minuten im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen knusprig backen. (Bild über: Berriescitrusavocado)  
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5 JOGHURTCREME MIT GRANATAPFELKERNEN
Mischen Sie griechisches Joghurt mit Honig, und servieren Sie es mit einer dicken Lage Granatapfelkernen. (Bild über: Bayaderka)
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6 WINTERSALAT
Richten Sie auf einzelnen Tellern einen hübschen, feinen Wintersalat mit unterschiedlichen Blättern, Früchten wie Birnen oder Äpfeln, Nüssen wie Walnüssen oder Pekannüssen an. Sie können den Salat nach Lust noch mit knusprig gebratenem Speck garnieren. In die Mitte setzen Sie ein feines Stück Brie. Bei Globus gibt es zum Beispiel eine superfeine Sorte mit Sommertrüffel gefüllt! Dann mischen Sie eine Sauce mit Himbeeressig, Honig und Haselnussöl und beträufeln den Salat damit kurz vor dem Servieren. (Bild über: Livingtastefully)
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7 GLACETURM
Glace ist immer eine gute Wahl als Dessert. Türmen Sie verschiedene Kugeln zu einem Turm in einem hohen Glas, und setzen Sie ihm eine Rahmspitze auf. (Bild über: Little Corner)
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 8 MINIQUICHES
Backen Sie schnelle Miniquiches mit Fertigteig in einer Muffinform. Belegen Sie die einzelnen Mulden mit Kuchenteig. Vorher die Mulden gut ausfetten oder gleich Muffinpapierförmchen reinlegen! Danach mischen Sie 4 Eier mit einer Packung fein zerbröckeltem Feta, 1 Becher Crème fraîche und Zutaten Ihrer Wahl wie gebratenen Pilzchen, knusprigem Speck oder blanchierten Spinatblättern und Kräutern. Würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Muskat, und backen Sie die Quiches ca. 35 Minuten im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen. (Bild über: The Law Student’s Wife)
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9 MANDARINEN-GRANITA
Gefrieren Sie in einem grossen Behälter Mandarinensaft, und schaben Sie ihn danach in ausgehöhlte Mandarinchen. Nach Belieben einen Schuss Wodka dazugeben. (Bild über: Ezrapoundcake)
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10  MAISCREMESÜPPCHEN
Schaben Sie die Körner von 2 Maiskolben ab, und kochen Sie zwei Drittel davon mit 1 Liter Bouillon ca. 15 Minuten. Pürieren Sie die Suppe, und sieben Sie sie ab. Geben Sie sie zurück in die Pfanne, und erhitzen Sie sie nochmals mit den restlichen ganzen Körnern. Geben Sie einen Becher Crème fraîche dazu, und würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Muskat. Mit ein wenig Crème fraîche servieren. (Bild über: Eat)

14 Kommentare zu «Zehn Ideen für schnelle Vorspeisen und Desserts»

  • Dodimi sagt:

    Ein Dessert, das einfach zu machen ist, lange vorher vorbereitet werden kann und immer sehr gut ankommt, vor allem mit Vanilleeis oder Schlagrahm und etwas Zucker:
    500 g Birne(n) u/o Pflaumen
    375 ml Wein, rot (nehmen sie guten u. etwas schweren Rotwein,es lohnt sich)
    6 EL Essig
    300 g Zucker (Kandiszucker)
    1 Stange/n Zimt
    6 Gewürznelken
    Portionen
    Zubereitung

    Arbeitszeit: ca. 25 Min.
    Birnen schälen, vierteln, entkernen. Pflaumen entsteinen. Rotwein mit Essig, Kandis, Zimt und Nelken zum Kochen bringen. Birnen und Pflaumen zufügen und wieder zum Kochen bringen. Obst in einem Sieb abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen. Birnen und Pflaumen in gut ausgespülte Gläser geben. Die aufgefangene Flüssigkeit nochmals zum Kochen bringen und in die Gläser über das Obst geben. Gläser gut verschließen und einige Wochen ziehen lassen. Mmmm,en Guete!

  • Joli sagt:

    Tolle Ideen, danke Frau Kohler. Die Maissuppe merke ich mir!
    Das Pandoro-Dessert mache ich als kleine Zuccotti: Irgend ein Cake-Stückchen mit viel Amaretto beträufeln, Schlagrahm mit kandierten (oder frischen oder Rumtopf-) Früchten, div.grob gehackten Nüssen, Vanille u.Zucker u.obendrauf ein Torten-Schoggi-Blättli.

  • Zora sagt:

    huch… das Wasser läuft mir im Mund zusammen….

  • marc westermann sagt:

    Mein Tipp (falls sie Zähne und Figur schonen wollen): Verwenden sie Birkenzucker. – Erhältlich in Drogerien und Reformhäuser.

  • Stern sagt:

    Gibt es ein Kochbuch mit all den feinen Rezeptideen?

    • Katharina I sagt:

      Ja! Ich will auch ein Sweet-Home-Buch! Ich warte schon seit mindestens zwei Jahren darauf. Eine Ausweichmöglichkeit sind Ausdrucke und die Klemmbinder von Manufactum. Der Nachteil: Es werden immer mehr und mehr… :-)

      • Adam Gretener sagt:

        Meine Damen! Einen Kochblog muss man doch nicht ausdrucken. Vertrauen Sie ihrem Computer.

        Und unter uns, ich würde den Ordner auch kaufen. Ein Sweethome-Kochbuch mit Beiträgen der Autorin wie auch der Kommentierenden wäre doch mal was.

  • Irene feldmann sagt:

    Also Frau Kohler, wieder einmal ein genial, leckerer Tag denn sie uns da schenken….:) mercie…

  • Nina sagt:

    Frage: ich finde Zitrusfrucht-Schnitze mit Haut immer etwas eklig in einem Dessert, die Orangen filetiere ich deshalb stets. Aber wie kriegt man die Haut bei den Mandarinen weg? Tipps?

    • gabriela sagt:

      Genau an diese weissen Häutchen dachte ich auch. Für dieses Dessert würde ich Mandarinenschnitzchen aus der Dose verwenden.

    • Marianne Kohler sagt:

      Mandarinen kann man mit ein wenig mehr Fingerspitzengefühl genau auf die gleiche Art filetieren

      • Nina sagt:

        An die Dose hab ich auch gedacht, schmeckt aber etwas anders als frische. Ok, Frau Kohler, dann mach ich mich mal ans Üben! ;-)

    • lieberlecker sagt:

      Richtig, was Frau Kohler sagt. Oben und unten den Deckel (bzw. Boden) wegschneiden und dann mit einem sehr scharfen Messer die Schale inkl. der der weissen Haut halbrund von oben nachunten wegschneiden. Dabei nimmt man in Kauf, auch ein wenig Fruchtfleisch mit wegzuschneiden. Anschliessend mit zwei Schnitten die Filets zwischen den Trennhäutchen auslösen. Das schmeckt besser als die aus der Dose :-)
      Liebe Grüsse aus Zürich,
      Andy

      • Adam Gretener sagt:

        Egal was das Rezept sagt, Mandarinen filetieren, das würde ich mir nicht antun wollen. So viel Stolz habe ich also noch ;-)

        Genau, Quiche muss ich mal wieder machen. Da kann man reinschmeissen, was man so noch im Kühlschrank findet. Da sind bei mir die Grenzen zur Tortilla fliessend.

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