Ein Haus, in dem ein Baum wächst

Ein wenig wie im Märchen ist es schon, wenn ein Baum im Haus wächst. Die Architekten De Vylder Vinck Taillieu liessen dies mit ihrem Haus Bernheimbeuk wahr werden: Sie haben ganz einfach ein Haus um einen Baum herum gebaut.

Architektur: De Vylder Vinck Taillieu.
Quelle: Dezeen.

Sweet Home
Das Haus Bernheimbeuk umschliesst den Baum käfigartig. Das Konzept des Gebäudes besteht aus zwei Teilen: einem geschlossenen Wohnraum und einem transparenten, mit Holzbalken umwundenen Teil, der eine Art Innenhof samt Baum umschliesst.
SWEET HOME
Die Architektur von De Vylder Vinck Taillieu verbindet Strenge mit Verspieltheit. Das kleine Haus in Belgien steht inmitten von Bäumen und wartet mit einer interessanten Konstruktion und Materialverbindung auf.
SWEET HOME
Die verschiedenen Holzbalken wirken wie ein ineinander verschlungenes, aufgetürmtes, riesengrosses Mikadospiel.
SWEET HOME
Im Innenbereich zeigt sich Beton als spannender Kontrast zum filigranen Holzkonstrukt. 
SWEET HOME
Die Stockwerke sind offen und über eine swimmingpoolblaue Treppe verbunden. Auch ein sanftes Moosgrün tritt als wichtige Wohnfarbe auf. 
SWEET HOME
Wie eine schützende Krone breitet sich der Baum über dem Dach aus und verleiht dem Haus zumindest im Herbst ein goldenes Haupt.
 
 

31 Kommentare zu «Ein Haus, in dem ein Baum wächst»

  • Sven sagt:

    Schon ein wenig enttäuschend, ich schaue nicht oft hier rein aber jedes mal fällt mir die hohe Zahl der negativen Kommentare auf. Finde ich ein wenig schade, gerade bei solchen Bauten, die ja offensichtlich wegen ihrer Originalität in diesem Blog erscheinen, was ja auch eine der Grundlagen der Architektur ist. Nehmt euch bitte ein wenig zusammen Leute, die Meinungsfreiheit muss geschätzt werden aber sollte nicht benutzt werden, um alles kaputt zu machen, gerade in einem solchen Blog.
    Nun, diese Haus ist vielleicht nicht für alle schön, aber irgendwie genial.

  • Claudia sagt:

    mir gefällts! mal was anderes…

  • momo sagt:

    schreckliches haus… :-(. Wie kann man nur? Und dann noch von Märchen sprechen tztztz! Und die Swimmingpool-blaue Treppe passt ja echt nicht ins Konzept – so im Stil, etwas Farbe ist immer gut… !

  • Irene feldmann sagt:

    Interessantes Konzept….irgendwie wirkt es nicht ganz fertig gebaut….

  • Zora sagt:

    …was hat der Baum verbrochen, dass er in dieses Gefängnis muss? Naja, er wird sich rächen und hübsch die Würzelchen und Wirzeln durch den Boden spriessen lassen….

  • Matthis Meier sagt:

    Armer Baum. Von Aussen sieht das Haus ja mehr als hässlich aus, und der Beton im Innern würde mich depressiv machen, das erinnert mich immer an eine Klinik oder so.

  • Roger sagt:

    Der Baum ohne Haus wäre schön.

  • Karin Gut sagt:

    Als so wenn man den Quotienten bildet aus ( Raumangebot x Gemütlichkeit ) dividiert durch die Baukosten, dann liegt dieses Haus so tief wie wohl kaum ein anderes Haus.

  • Marianne sagt:

    Nichts für Schlafwandler, Alkoholiker, Höhenangstgeplagte (siehe Treppe) und Leute, die es gerne gemütlich haben (Rest).

  • käpt´n iglu sagt:

    so un nun die kritik:
    „umschliesst den Baum käfigartig“ beschreibt es meiner Meinung nach recht treffend.- Wer findet eigentlich diesen komischen Schuppen mit einem Baumstamm drin schön? Da ist nichts grün, kein Licht, Asbestplatten-Look an den Wänden… Brrr!
    Dass man den Architekten für eine türkise Treppe lobt, die nicht mal ein Geländer hat (klar, sieht besser aus, aber gehen Sie da mal nachts nach zwei Flaschen Wein hoch…), halte ich für noch blöder als so ein Ding zu bauen. Zur Erinnerung: Design ist kein Sebstzweck, sondern muss trotzdem im Alltag funktionieren.

  • käpt´n iglu sagt:

    Also nach den vielen negativen Bewertungen jetzt möchte ich endlich mal etwas Positives herausstreichen: Bis jetzt dachte ich immer, Sichtbeton mit Schalbrettabdrücken wäre eine in der Schweiz und NUR in der Schweiz übliche Scheusslichkeit, die irgendwas mit der Zeit von ´39-´45 zu tun hat, als man hier praktisch durchgehend im Bunker gelebt hat. Dass das nun auch in Belgien zu sehen ist, freut mich ausserordentlich, da es meine These einer vererbbaren psychischen Schädigung wenn schon nicht widerlegt, so doch zumindest einen anderen Aspekt anfügt.

  • Beat sagt:

    Wenn ich mir die Aussparung im Dach so ansehe, hat die Liebe zum Detail etwas gefehlt.

  • Andreas Daxer sagt:

    ich kann nur nachdoppelen – selten hässliches Haus ! Ich würde mir ja darin eine nicht mehr endende Winterdepression einhandeln…….

  • Daniel Zollinger sagt:

    In der Tat wirklich mal eine Architektonische schönheit! Mir persönlich gefällt das Haus!

  • Alexander Roski sagt:

    Die Idee an sich ist gut; das Resultat sieht allerdings nach Provisorium bzw Baustelle aus.
    Ein Baum mitten im Wohnraum wäre aber tatsächlich schön.

  • Heidi Arn sagt:

    Das „Mikado“ find ich reizvoll, Beton etc. dazu unharmonisch.

  • spoter sagt:

    Und wer reinigt die Wasserrinnen im Herbst.
    So eine Bieridee

  • Wilhelmina von Wasserfels sagt:

    Endlich eine Wohnung, die alles hat, sagte der Design liebende Borkenkäfer zu seiner Gemahlin ! ;-)

  • Djà-Vu sagt:

    Die Studie und der Werdegang zum Haus ist bemerkenswert und höchst interessant. Wenn man die Hintergründe kennt, schaut man differenzierter hin. Aber ein Haus das ‚prima vista‘ nicht gefällt, hat sicherlich einen schwierigen Stand.

  • Erika sagt:

    Der arme Baum. Wurde er gefragt ob er mit Menschen Leben will? Von aussen scheusslic, von innen schon besser.

  • Hans zUBER sagt:

    Gerne hätte ich ein Bild vom Baum im Haus gesehen.
    Wie sieht der Abschluss aus? Was passiert bei Regen, wenn das Wasser den Stamm hinunter läuft? Was passiert mit Ameisen, Käfern und Läusen? Was, wenn der Baum wächst, oder stark im Wind sich biegt?

    • Mirco St. sagt:

      So wie es aussieht, ist es kein Baum im Haus an sich. Sondern eher ein Baum im überdeckten „Sitzplatz“.
      Dürfte also wenig Probleme geben mit dem Wasser, etc. …oder täusche ich mich da?
      Trotz allem eine interessante Konstruktion…

      • hans peter sagt:

        @mirco, also das mit dem Wasser sehen sie schon richtig, der baum steht nur im Vorplatz, aber der es zwischendurch einmal stark stürmen könnte würde mir mehr sorgen machen.

  • Tom Meier sagt:

    Was ist nun eigentlich gut an diesem Haus? Die Form? Die Farben? Materialmix? Der Baum? Ist einfach ein wilder Mix und wenn der Baum nicht wäre, dann würde keine Zeile geschrieben.

  • Tschegger Werner sagt:

    Vermutlich war der Architekt im Tessin in diesem Grotto welches um einen Baum gebaut wurde.

  • Mike Hunt sagt:

    Selten hässliches Haus.

    • Lia sagt:

      richtig. Sehe weder etwas Verspieltes noch irgendwas schönes an der Holz-Beton-Kombination mit dieser knalligen Treppe. Irgendwie trist und frustrierend.

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