Wohin mit den Klamotten?

Herumliegende Kleider, Schuhe und Accessoires lassen die Wohnung schnell unordentlich wirken. Beim Aufräumen geben Sie oft die meiste Arbeit. Hinzu kommt, dass Kleider, wenn sie einfach nur so daliegen, zerknittern und aufgebügelt werden müssen. Was also noch mehr Arbeit bedeutet. Lösen Sie dieses kleine Haushaltsproblem, indem Sie nach einer für Sie gut funktionierenden Staumöglichkeit suchen. Diese acht Ideen helfen Ihnen, Ordnung zu schaffen.

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1 DER BEGEHBARE SCHRANK AUF KLEINEM RAUM
Wer in seiner Wohnung eine kleine Nische hat, kann diese perfekt für einen begehbaren Schrank im Miniformat verwenden. Hier ist ganz einfach ein absolut toller und luxuriöser Schrankraum mit schlichten Bücherregalen, Wandtablaren und Kleiderstangen entstanden. Damit alles stilvoller wirkt, ist natürlich Ordnung angesagt, aber auch ein wenig Platz für schöne Dinge wie Modebücher, Parfums und Fotos. Entscheiden Sie sich auch für eine Sorte Kleiderbügel. Am schönsten sind schlichte aus Holz. (Bild über: Interiors Porn)
Sweet Home bei Mooris, Frank Urech und Jeannette Zingg ©Rita Palanikumar
2 DAS ANKLEIDEZIMMER MIT INDUSTRIEREGALEN
In der kleinen Stadtwohnung von Jeannette und Frank Urech Zingg sind wir auf dieses geniale Ankleidezimmer gestossen. Anstelle von Schränken in verschiedenen Zimmern hat sich das Paar entschlossen, ein Zimmer zu «opfern», es mit Industrieregalen zu bestücken und daraus ein schickes und praktisches Ankleidezimmer zu gestalten. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)
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3 GLAMOURÖSES INNENLEBEN
Aussen fix und innen langweilig? Ändern Sie das und kreieren Sie schöne und praktische Innenleben für Ihre Schränke. Manchmal hilft ein neuer Anstrich und manchmal braucht es zusätzliche Elemente wie ein Schubladensystem, neue Tablare oder wie hier weniger Tablare und dafür Platz für einen Spiegel. (Bild über: Little Green Notebook)
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4 PERFEKTES RÖHRENSYSTEM
Wenig Platz braucht viel Ideenreichtum. Hier haben sich die Bewohner ein tolles und hübsches Röhrensystem ausgedacht, welches sie rund um das Bett installierten. Gute Ordnung, einige Boxen und edle Vintagekoffer lassen dieses superkleine Schlafzimmer trotz der improvisierten Stauraumlösung sehr stylish aussehen. Und: Das rotgestrichene Holzbett ist zum Nachmachen! (Bild über: Focus)
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5 STILVOLLER ECKENFÜLLER 
Kleiderständer vermitteln zwar etwas Unordentliches und Unerwachsenes. Das muss aber nicht zwingend sein, wie dieses stilvolle Bild beweist. Hier ist konsequent mit Schwarz, schlichten Möbeln, unverrückbarem Holzständer und strenger Ordnung eine Ankleidesituation entstanden, die sich sehen lassen kann. (Bild über: Automatism)

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6 RAUMTRENNER
Bei unserem Besuch bei der Stylistin Andrea Limberger haben wir einige gute Lösungen für wenig Platz gefunden. Eine davon ist das schranklose Schlafzimmer. Ein Industrieregal dient hier als Stauraum und Raumtrenner. Das Schlafzimmer ist damit in zwei Bereiche geteilt worden, nämlich in einen ruhigen Schlafbereich und einen Ankleideraum. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)
Sweet Home bei Maison Alice ©Rita Palanikumar
7 DREI GUTE HELFER
Bei Alice Hoffmann sorgen drei gute Freunde – nämlich ein Stuhl, ein Männerdiener als Ablage und ein alter Koffer als Stauraum – für mehr Ordnung im Schlafzimmer. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)
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8 AUSSTELLUNGSSTÜCKE
Ganz nach dem Motto: Wenn man schon viel Geld für schicke Schuhe ausgegeben hat, will man diese auch sehen! So stehen die schönsten Exemplare in diesem Schlafzimmer als Ausstellungsstücke auf einem Regal. Das Gleiche geht auch für Handtaschen oder schöne Pulloverstapel. (Bild über: Automatism)

26 Kommentare zu «Wohin mit den Klamotten?»

  • Irene feldmann sagt:

    Schuhe über dem kopfende des Bettes??????? Trophäen könnte ich noch verstehen….aber Schuhe??? Und Bild Nr.1 Brachte mein Blut zum Gefrierpunkt!!! Das sind wohl kleiderschätze von 60 Lebensjahren……

  • Ruth sagt:

    … da macht das Aufräumen Spaß. Ein Tipp noch: Metallkleiderbügel sparen bis zu 30 Prozent Platz im Kleiderschrank. Und mit Antirutschbeschichtung verhindern Sie, dass Ihre schönen Kleidungsstücke auf den Boden rutschen.

  • Jack Stoffel sagt:

    Kleider offen auf Gestellen / an Kleiderständern aufbewahren: nur für Leute, die nicht selber putzen, waschen und v.a. abstauben. – Ankleidezimmer: nur für Zuvielverdiener mit zu grosser Wohnung. – Schuhe im Schlafzimmer: dito, ausserdem gruusig und unpraktisch. Und wohin mit den „Hudle“, wenn der Platz in den Kleiderschränken wegen dort hängender Spiegel noch knapper ist? Ins Brockenhaus? – Aus Sicht eines Normalbürgers enttäuschende Vorschläge.

  • Irène Bock sagt:

    Mein Gott, warum habt ihr auch so viele Klamotten?
    Die besten Sachen gibt’s eh nur noch Secondhand… weniger ist mehr, achtet auf Qualität, dann habt ihr auch wieder Platz im Kleider- und Schuhschrank.

  • Eni sagt:

    Ich beneide meine Freundin um nichts, ausser ihrem 25 m2 grossen, begehbaren Kleiderschrank.

    Bild 8: Schuhe im Schlafzimmer? Igitt, nie und nimmer! Gilt auch für getragene Wäsche.

  • ina müller sagt:

    Schön, ich träume schon lange von einer übersichtlichen Lösung für die Kleider-usw-Sammlung! Das Thema würde sich definitiv lohnen, weiterzuverfolgen, liebe Frau Kohler! Herzlichen Dank wieder einmal!

    PS: Ich reinige meine Schuhe nach dem Tragen.

  • rimaka sagt:

    Na ja das mit den Schuhen im Schlafzimmer ist auch nicht gerade mein Ding ausser frau hat die Schuhe nur zum Ausstellen. Aber da mag ich dann lieber Kunst an den Wänden! Aber so ein kleiner begehbarer Schrank fände ich praktisch. Schuhe würde ich da aber auch nicht reinstellen. Die habe ich im Schuhschrank vor der Wohnungstür. Meinen Einbauschrank aus dem vorletzten Jahrhundert würde ich sehr gerne mit Schubladen aufpeppen. Aber da die Türen schmaler sind als der Schrank selber, ist das fast nicht machbar…leider :-( . Vielleicht hat ja jemand eine gute Idee.

  • Georg sagt:

    Igit, igit igit, wenn ich das sehe….
    da mach ich noch vor dem one night stand auf dem Absatz kehrt um. :-))

  • Marie-Anne sagt:

    Die Kleider verstauben, wenn sie nicht in geschlossen Schränken/Räumen aufbewahrt werden. Schuhe im Schlafzimmer, mitten in den Kleidern? Geht gar nicht, sowas von unhygienisch, wer will schon den ganzen Strassendreck im Zimmer? Womöglich noch im Regal oberhalb des Bettes, damit der ganze Staub und all die Bakterien direkt auf die Schlafenden runterrieseln kann.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Die einzige gute Idee finde ich den Schrank mit dem Spiegel (ok, bei mir ist es ein TV anstelle des Spiegels). Alle übrigen Ideen sind wieder mal „optische Architektur“, nett anzuschauen, aber völlig praxisfern (Staub usw.). Die Idee, in einer Altbauwohnung wo die Zimmer meist eher klein sind, ein Zimmer zu opfern und dafür die übrigen nicht mit Schränken zu belasten ist auch überlegenswert.

  • Ulrike sagt:

    Sehr elegante und interessante Möglichkeiten zum Verstauen seiner Kleidung. Vor allem der begehbare Kleiderschrank hat es mir angetan. Das wird wohl ein Traum bleiben. Für alle, die ihre Kleidung schnell mal ablegen müssen, gibt es auch von ellenberger design eine moderne Lösung zum Stummen Diener: http://www.holzdesignpur.de/Ellenberger-Design-Moebel-aus-Holz

  • Evita sagt:

    Uh. Nett anzusehen, ja.
    Kann den anderen hier zustimmen. Kleider offen im Raum? Nope.
    Schuhe neben dem Bett? Igitt. Schuhe im Kleiderschrank? Bäh.
    Aber wahrscheinlich gibt es in diesem Universum, aus dem die Bilder stammen weder Staub noch Fussgeruch. Beneidenswert :)

  • die da sagt:

    Bemerkenswert, wie viele Leute erst einmal an Staub und Geruch denken.
    Es hilft die Kleider nicht in der Stube/Esszimmer zu haben, damit sie nicht müffeln, also bspw. im Schlafzimmer oder in einem Ankleidezimmer. Ich wüsste nicht, wieso diese dann müffeln sollten. Meine eine hat seit Jahren recht offene Kleidersysteme. Obwohl ich nicht gerade wenig Kleider habe, gibt es dennoch einen genug schnellen Durchlauf, dass die Kleider nicht merklich verstauben. Wie viele 100 Sachen besitzt ihr denn?

  • Kerstin sagt:

    Ist das Mosaik bei Beispiel 6 auf die Wand gemalt?

  • Philipp Rittermann sagt:

    ah. der klassische altmodische herrendiener aus dem studenten-zimmer. nicht gut, aber nostalgisch.

  • Deniz Özbey sagt:

    Blödsinn. Aufraeumen muss man so oder so.

  • Alt Mylène sagt:

    Guten Morgen

    Herzlichen Dank für die tollen Inputs.

    Verschneiter Gruss aus der
    idyllischen Ostschweiz
    in meine Heimatstadt Zürich

    Mylène Alt

  • Karin Staub-Leigh sagt:

    Wer soll denn die Regale abstauben?

    • Nr. 8 finde ich sehr stilvoll. Es gibt noch eine andere Lösung zum Regal und diese habe ich auf einer Design-Messe entdeckt. Das gute Stück heisst: Heelhole (http://thewardrobeorganizer.blogspot.ch/2013/06/heelhole-styling-der-wand.html) und sieht sehr schön an der Wand aus.
      Offene Kleiderschränke sehen sicher toll aus, sind aber wegen des Staubes halt immer so eine Sache und eine gute Idee zwischen ‚offen und geschlossen‘ wären dann Glastüren. Etwas darf man aber nicht vergessen, Staub gibt es auch im Kleiderschrank – auch diesen muss man nach einer gewissen Zeit gründlich reinigen.

  • Michelle Steiner sagt:

    Nr. 2 könnte man auch bei mir zu Hause besichtigen. Die Schuhe möchte ich aber eindeutig nich im Schlafzimmer haben. Egal wie schick und teuer. Bei der Nummer 1 würde ich wohl Platzangst bekommen. Der Schrank mit Schublade gefällt mir ausserordenlich gut. Bin immer offen für neue Ideen. Lebe auch in einer kleinen Stadtwohnung.

  • Sportpapi sagt:

    In keinem dieser Räume möchte ich wohnen…

  • diva sagt:

    gibt es in den ländern, wo diese bilder herkommen keinen staube? dann zieh ich sofort dorthin.

  • Beat sagt:

    Das Problem bei den – durchaus hübsch anzuschauenden – offenen Regalen ist dass die Kleider nach kurzer Zeit müffeln.
    Also Kleider immer nur in geschlossenen Schränken aufbewahren.

    • Peter sagt:

      Waschen & auslüften hilft auch – aber ich stimme Ihnen trotzdem zu: Insbesondere Schuhe werden schnell staubig… Putzt also die Putzfrau ständig durch den gesamten Kleiderschrank?!?
      So schön wie es anzusehen ist, so unpraktisch ist es auch in den meisten Fällen

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