Das Minihaus, made in China

Die Asiaten sind ganz vorne dabei, wenn es darum geht, praktischen Wohnraum auf minimalem Raum zu schaffen. Dieses Mikrohäuschen, das wie eine Skulptur mitten in einem Park in China steht, ist ein gutes Beispiel dafür. Ganz nach dem Motto «Living in a Box» – aber das mit viel Stil und Formschönheit – hat das Architekturstudio Liu Lubin ein Hauselement entwickelt, das sich auch stapeln lässt.

Quelle: Contemporist
Architektur: Liu Lubin

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Das superkleine Haus ist so konzipiert, dass es den minimal benötigten Raum für die Grundbedürfnisse des Menschen bietet: sitzen, stehen und liegen.
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Als Material wurde Fiberglas gewählt, welches leicht und robust zugleich ist. So kann das Haus selbst zusammengebaut werden, ist einfach zu transportieren und kann anschliessend wieder aufgestellt werden.
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Eine Kombination von Architektur und Möbeldesign. Das Haus, einmal zusammengebaut, muss nicht mehr eingerichtet werden. Denn Bett, Schrank, Waschbecken usw. sind bereits integriert.
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Hier ist auf dem eingebauten Pult ein Architekturmodell zu sehen, das zeigt, dass das Haus nicht nur als Einzelelement funktioniert, sondern in- und aufeinandergestapelt werden kann, um grössere Wohnflächen oder ganze Siedlungen zu bauen.
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Momentan steht das Mikrohaus in einem Park in Peking als Architekturplastik und Showobjekt. Die minimale Grösse des Objekts erlaubt auch, dass es als privater Wohnraum gemäss chinesischer Gesetzgebung benutzt werden kann.

18 Kommentare zu «Das Minihaus, made in China»

  • Günther sagt:

    Das Haus sieht knuffig aus. Für mich persönlich doch zu klein , da ich über 1,90 cm groß bin und schon so genug Problemchen im Alltag habe. Die Idee ist aber, für eine stetig wachsende Weltbevölkerung, sehr sinvoll.

  • roggi peter sagt:

    Witzig, ja, aber meinen Vorstellungen von Wohnen diametral entgegen gesetzt. Aber wer weiss? Vielleicht ist das wirklich die Zukunft der Menschheit. Wenigstens der weniger Privilegierten. Arme Menschheit!

  • marusca sagt:

    @dwPO: Ich wünschte , Sie müssten mal mindestens ein Jahr lang in so einem Gebilde hausen. Wetten, Sie Weltgewandter und Weitgereister, dass Sie danach froh wären, wieder ein ganz normales, kleinkariertes Dach über dem Kopf zu haben?

  • jupie sagt:

    Die spinnen, die Schweizer. Wie kann man nur den ganzen Tag lang Käse essen ?

  • Schmid Marion sagt:

    Für spannende Projekte zu «Living in a Box» muss man nicht bis nach China, die gibt es auch in der Schweiz:
    http://www.ökowohnbox.ch/
    Maximal reduziert und ökologisch umgesetzt,

  • beyond sagt:

    Über Ästhetik kann man streiten aber so wirklich gelungen erscheint der Entwurf nicht. Das Ergebnis ist vielleicht ganz witzig – aber es gibt durchaus durchdachtere Ansätze für solche Minihomes, die eine optimalere Raumausnutzung gewährleisten.

  • Stylewatch sagt:

    Also ich finde es genial. Würde sich hervorragend eignen als zusätzlicher Wohnraum im Garten für Jugendliche/Teenager (chillig!) oder für Gäste. Durch die skulpturale Formgebung ein echter Gewinn! Kann man die Fenster öffnen? Das wäre natürlich eine Voraussetzung.

    • Stylewatch sagt:

      PS: Habe gerade gesehen, die Fenster lassen sich öffnen. Also her damit :)!

      • Stylewatch sagt:

        Allerdings frage ich mich, ob die verschiedenen Elemente untereinander durchgängig verbunden sein könnten, damit man nicht jedes Mal aus dem einen „Zimmer“ raus und zum anderen rein muss. Das wäre noch abzuklären. So oder so: Eine tolle Sache!

  • Déjà-vu sagt:

    Ob die Treppe als Terrasse dient? Oder wirklich als Einstieg ins Haus durchs Fenster? Erinnert stark an die Baumhütten in unserer Jugend, einfach in modernerer Form…

  • marusca sagt:

    Toll! Inskünftig werde ich die Schachtel immer mitnehmen, wenn ich Schuhe kaufe….

  • Filo Sof sagt:

    Keine Küche, kein Tisch mit Stühlen für gemütliche Unterhaltung mit Gästen. Klaustrophobisch darf man da nicht sein. Die spinnen, die Chinesen.

    • sonicP sagt:

      Jänue, wissen sie, Chinesen sind sehr soziale Wesen und essen sowieso immer auswärts – die Küche brauchts also sowieso nicht. Auch Gäste werden eben auswärts empfangen. Trotzdem kommts mir auch a chli Hasenstall vor.

    • Stylewatch sagt:

      Da kann man sicher noch ein weiteres Modul anhängen! Also mir gefällts total!

    • der whare Phil Osof sagt:

      @filo dof
      wohl nicht so weit gereist in Ihrem Leben ;-)
      Chinesen brauchen nicht unbedingt Stühle, und schon spinnen sie = sehr kleinkariertes denken

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