Materialmix vom Feinsten

Architektur bestimmt nicht nur die äussere Form eines Hauses, sondern auch die inneren Werte, die Beschaffenheit des Wohnraums. Viele Einrichtungsideen sehen vor allem toll aus, weil der Innenausbau und die Raumaufteilung stimmen. Ein gelungenes Beispiel.

Architektur: Ese Studio
Quelle: Yellowtrace

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Dieser Loft, kreiert vom Athener Ese Studio, besticht durch ganz verschiedene Strukturen, Texturen und einen eklektischen Materialmix. Die Decke – ursprünglich die einer Lagerhalle – wurde so abgezogen, dass sie ihre ursprüngliche Form behielt, farblich aber ruhig daherkommt.
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Der grosse Raum wird unterteilt mit japanischen Shoji-Paneelen, der Boden ist teilweise aus Stein und teilweise aus Holz, die Küchentheke zieren Keramikplatten.
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Auch bei den Möbeln ist ein spannender Mix zu sehen: Metallstühle mit Löchern, eine Tischplatte mit gefärbter Holzstruktur, Sofas, die mit grobem, gelebtem Leder bezogen sind, oder skulpturelle, unterschiedliche Lampen aus Holz.
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Ein anderes Sofa setzt auf Leinen, daneben gibt es sandgestrahltes Glas und eine filigrane japanische Holzwand. Die so unterschiedlichen Elemente passen wunderschön zusammen und unterstützen sich gegenseitig.
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Die Küchentheke mit kleinen mattschwarzen Keramikplatten hebt sich ab vor einem wunderschönen Regal aus Holztablaren und einer roten Gitterwand.
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Im Aussenbereich fallen zuerst die formdramatischen Korbstühle von Moroso auf. Dann schaut man auf den Steinboden, der einen linearen Stadtplan zeigt. Die Pflanzen wachsen aus Plastiktaschen, die auf Holzpodesten stehen. Nichts in diesem Loft ist erwartbar, alles überrascht – und harmoniert auf eine spannende Art und Weise.

13 Kommentare zu «Materialmix vom Feinsten»

  • lukas sagt:

    p.s. wenn DER loft, dann bitte doch auch leuchten statt lampen… wär wohl fachsprachlich korrekt

  • lukas sagt:

    wirkt auf den ersten blick interessant, auf den zweiten ein bisschen unbedarft (zumindest bild 2 bis 5)

  • Gabriella Laura sagt:

    Ein Albtraum …….. zu sehr 70iger Jahren ……… :/

  • marie sagt:

    ich habe als jugendliche mal eine zeit lang in einem industriegebäude gelebt, es erinnert mich ein wenig daran. …nur war die einrichtung und unterteilung nicht sooo-ooooo schön ;-) und ich finde es sehr gelungen, aufgrund des materialmixes. doch gefällt mir.
    ich würde gerne in einem alten industriegebäude leben und es so einrichten und unterteilen, wie es mir gefällt.

  • Filo Sof sagt:

    Die gefärbte Tischplatte mit Holzstrucktur, die rote Gitterwand vom Regal und der Steinboden im Aussenbereich sind wunderschön, überraschen wirklich. Beim Sofa fällt man aber zuweit nach hinten, ziemlich unbequem – haben gerade so eines entsorgt. Die Decke und der Fussboden sind zurzeit ja grosse Mode, allerdings machen sie einen schmutzigen Eindruck. Ich würde immer nach oben äugen, ob da nicht Staubteilchen herunterf ins Essen fallen.

  • Claudia sagt:

    Sieht also super aus! Gefällt mir sehr gut!

  • Bernhard Vonburg sagt:

    und wo stelle ich das Geschirr oder eine Pfanne hin, wenn ich es abgewaschen habe?
    Peperonis neben dem Becken sind vielleicht fotogen, aber mir ist in der Küche immer mehr Sinn, nach dem Praktischen

    • Eni sagt:

      Kein Mensch wäscht heute noch von Hand ab.

      • Karin sagt:

        Doch, der kochende Mensch wäscht mindestens Teflon-Pfannen, Bräter, Küchenmesser, Kristallgläser, Silberbesteck, Omas Teeservice etc. immer noch von Hand. Spülmaschine hin oder her.
        Dafür braucht es aber kein riesiges Abtropfgestell, eine eingeschliffene Fläche, auf der das Wasser zurück in den Schüttstein läuft, ist ungemein praktisch. Ein grosses Geschirrtuch auf der (hier immerhin vorhandenen) Abstellfläche tut’s aber auch, wenn es unbedingt eben und stylish sein soll.

      • lukas sagt:

        karin, teflon-pfannen und silberbesteck passen wunderbar in die waschmaschine… omas teeservice passt etwa so gut in die wohnung wie die fummligen holzleuchten überm esstisch

  • Ruth sagt:

    @philipp

    Und ich find’s stylish!

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    die abgesetzten rohbetondecken haben den charme einer tiefgarage aus den 70ern. das ist grässlich.

    • spoter sagt:

      Wie recht Sie haben Herr Rittermann
      Ich denke es kann sich kein bischen Wärme entfalten
      in so einem Betonbunker. Wo ich auch schon 3Wochen
      gelebt habe im Militär

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