Vier schnelle, mediterrane Abendessen

Gönnen Sie sich und Ihren Liebsten etwas Feriengefühl und kochen Sie heute eines dieser schnellen, mediterranen Abendessen. Die Zutaten sind alle günstig, es braucht keine grossen Kochkünste, und Sie können sich am eigenen Tisch ein wenig wie in einem netten, kleinen Strandlokal im Süden fühlen.

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SPAGHETTI MIT POMODORINI
Tomatenspaghetti sind einfach ein italienischer Klassiker. Sie müssen aber nicht unbedingt stundenlang eine Sauce kochen, sondern können auch ganz schnell zu gutem Geschmack kommen. Versuchen Sie diese Spaghetti mit kleinen, frischen Tomaten.

Zutaten für 4 Personen:

  • 450 g Spaghetti
  • Salz
  • 4 Esslöffel (EL) Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 g kleine Tomaten
  • Blätter eines kleinen Basilikum-Sträusschens
  • 150 g Pecorino romano, gerieben

Zubereitung:

Spaghetti in Salzwasser fast al dente kochen. In der Zwischenzeit das Olivenöl mit den geschälten und zerdrückten Knoblauchzehen erwärmen und so lange dünsten, bis der Knoblauch zu duften beginnt. Die halbierten kleinen Tomaten beigeben, salzen. Die Spaghetti abgiessen und eine Tasse Pastawasser behalten. Die Spaghetti zu den Tomaten geben, das Pastawasser dazugiessen, die Basilikumblätter zerreissen und beigeben, und alles 1 bis 2 Minuten weiterköcheln. Den geriebenen Pecorino daruntermischen und servieren. Mit ein wenig Olivenöl beträufeln.
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ROULADEN MIT POULET UND TAPENADE
Mit diesem Rezept zaubern Sie schnell und einfach ein Stückchen Provence auf den Teller. Servieren Sie die Pouletbrüstchenrouladen mit einem feinen Salat und frischer Baguette. Quelle: Just a Taste.

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Pouletbrüstchen
  • 4 Tranchen Rohschinken
  • 6 EL Tapenade
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Legen Sie ein Pouletbrüstchen zwischen 2 Backpapiere und klopfen Sie es mit einer schweren Bratpfanne flach, bis es ca. 7 mm dick ist. Machen Sie dasselbe mit den anderen Pouletbrüstchen. Bestreichen Sie nun die Pouletbrüstchen mit je 1,5 Esslöffeln Tapenade und legen Sie je 1 Tranche Rohschinken darüber. Nun rollen Sie die Pouletbrüstchen ein und befestigen sie mit Zahnstochern. Würzen Sie die Rouladen mit Salz und Pfeffer und braten Sie sie in Olivenöl rundum an. Danach garen Sie sie im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 10 bis 15 Minuten fertig. Lassen Sie die Pouletbrüstchen vor dem Servieren 5 Minuten ruhen.
smitten kitchen

ORZO-PASTA MIT AUBERGINEN
Ein bisschen schnetzeln, hacken und mischen, dann in den Ofen schieben: 20 Minuten später können Sie ein feines, griechisches Pastagericht geniessen. Quelle: Smitten Kitchen.

Zutaten:

  • 1 grosse Aubergine, in kleine Würfel geschnitten
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Rüebli, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Selleriestange, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Schalotte, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 300 g Orzo (reisförmige, griechische Pasta)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 3 Tomaten, in Würfel geschnitten
  • 3,5 dl Gemüsebouillon
  • 3 EL frischer Oregano, gehackt
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 150 g Mozzarella, in Würfel geschnitten
  • 50 g Parmesan, gerieben

Zubereitung:

Geben Sie grosszügig Salz auf die Auberginenwürfel und lassen Sie sie 30 Minuten ziehen. Danach spülen und mit einem Tuch gut trocknen. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Öl in einer Bratpfanne erhitzen und dann die Aubergine unter ständigem Wenden rundum anbraten, auf ein Küchenpapier geben. Im übrigen Öl den Sellerie, die Schalotte und die Rüebli anbraten. Ca. 5 Minuten dünsten, den Knoblauch beigeben, und sobald dieser zu duften beginnt, die Tomatenpaste und die Orzo-Pasta beigeben, nochmals 2–3 Minuten kochen und dann die Bouillon dazugiessen. Die Zitronenschale daruntermischen, die Auberginenwürfel, die Tomaten und den Oregano beigeben, mit Salz und Pfeffer würzen. In eine Gratinform geben, gut vermischen und dann den geriebenen Parmesan und die Mozzarellawürfel untermischen. Mit Alufolie zudecken, in den Backofen schieben und 20 Minuten backen.
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FUSILLI MIT ZUCCHINI
Diese Fusilli mit Zucchini sind schnell gekocht, gesund und gut für die Seele. Bild über: Italian Foodies.

Zutaten:

  • 30 g Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 1/2 Peperoncino
  • einige Blätter Basilikum
  • 6 Zucchini, in feine Scheiben geschnitten
  • 400 g Fusilli
  • 1 Eigelb
  • 50 g Pecorino romano
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 EL abgeriebene Zitronenschale

Zubereitung:

Kochen Sie die Fusilli in Salzwasser al dente. Erhitzen Sie die Butter und das Olivenöl, den Knoblauch und den Peperoncino in einer Bratpfanne. Sobald der Knoblauch zu duften beginnt, geben Sie die Zucchinischeiben bei, zerreissen Sie die Basilikumblätter und geben Sie diese darüber. Dünsten Sie die Zucchini, bis sie ein wenig glasig werden (ca. 10 Minuten), geben Sie die Zitronenschale bei und würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Muskat. Giessen Sie die Pasta ab und behalten Sie eine halbe Tasse Pastawasser. Nun geben Sie die Pasta zu den Zucchini und fügen das Pastawasser hinzu. Weiterköcheln und gut vermischen. Nach 2 Minuten vom Feuer nehmen, das Eigelb mit dem Pecorino vermischen und dann zur Pasta geben und gut vermischen. Servieren.

37 Kommentare zu «Vier schnelle, mediterrane Abendessen»

  • Trisha sagt:

    Danke, danke, danke! Ich war eine langweilige, zur Köchin gezwungene Frau, die mit keinem Kochbuch „warm“ wurde. Seit ich Ihre Rezepte kennenlernen durfte Frau Kohler, bekomme ich sogar Komplimente. Und ich verbringe gerne meine Zeit in der Küche, denn die Gerichte sind schnell fertig.

    Nein, ich wurde für diesen Kommentar nicht bezahlt, sondern es ist wirklich so :)

  • javier gonzales sagt:

    Die Nörgler dürfen sich natürlich die Rezepte schon anschauen. Auf deren Kommentar können aber viele verzichten, wie man liest. Wie wär’s wenn die Stänkerer vielleicht einfach ein Wintergemüse vorschlagen würden, welches man alternativ dazu nehmen könnte?

  • Erika sagt:

    Was ist das eine Tapenade? Noch nie gehört.

    • Marcus Ballmer sagt:

      Tapenade ist eine Olivenpaste. Sie enhält Oliven, Sardellen und Kapern, ist sehr würzig. Kommt aus der südfranzösischen Küche.

  • beat buerki sagt:

    die pouletrouladen sind gut, ich persönlich hab mir letzes weekend auch eine gemacht, mit chorizo und käse eingewickelt in einer rahmsauce. schmeckt vorzüglich.

    allerdings, frisches „südgemüse“ muss wirklich nicht sein. oder gerne etws später.

  • Danke für die Inspiration:-). Und ich staune ja da immer wieder über die Nörgeler, wieso schaut man sich die Beiträge dann überhaupt an? Und bei mir kommen übrigens auch die kleinen Tomaten auf dem Teller:-).

  • Mark O. Vischer sagt:

    Wie immer, gute Anregungen von Frau Kohler. Muss ja niemand eins zu eins umsetzen. Kochen ist eine kreative Tätigkeit. Vielen Dank!

  • Daniel sagt:

    Mir läuft grad das Wasser im Mund zusammen!

  • Regula Gut sagt:

    Danke Benedict für deine Meinung, für mich geht Fleisch sehr wohl. Tönt sehr lecker… Veganer hört mal auf mit dem missionieren. Ihr seit schlimmer als religiöse Sekten.

  • Pieric Sander sagt:

    Und was soll an diesen Gerichten nach dem Motto: „Mal schauen, was es noch im Kühlschrank hat und dann passend zusammenwürfeln“ so aussergewöhnlich sein, dass man es veröffentlichen muss?

    • Dann schicken Sie Frau Kohler doch mal ein paar Vorschlage. Vielleicht werden sie sogar veröffentlicht und die Leserschaft hat das Vergnügen, Ihre Vorschläge nachzukochen, zu bewerten , für gut zu befinden oder abzuschmettern.

  • Angelina sagt:

    Mhhh, da bekommt man grad Hunger! Danke für die Znachtinspirationen! ;-)

  • yvonne sagt:

    Herrlich diese Rezepte. Eine Abwechslung zum Winterwurzelgemüse.
    Und die Roulade probier ich gerne mit Fleisch (Rind oder Kalb?) aus.

    Danke für die Inspiration!

  • Paula Lapin sagt:

    Auch wenn Sie auf Tomaten nicht verzichten können, Frau Kohler, müssen Sie das nicht in jedem Post mit Rezepten unterstreichen.
    Zucchini, Aubergine und Tomaten haben bei uns in der Schweiz mitten im Winter nichts auf den Tellern verloren. Die dafür notwendige Bewässerung in den südlichen Ländern hat katastrophale soziale und ökologische Folgen. Nur damit „wir“ ein bisschen Süden auf dem Teller haben.
    Die Jahreszeiten bringen die beste Abwechslung auf den Teller. Ich wünsche mir raffinierte Gerichte mit saisongerechtem Gemüseanteil.

  • Astrid Panitz sagt:

    Schöne Rezepte … aber vielleicht Ende Mai, wenn es wärmer wird? Und last but not least eine verlässliche Angabe für wie viele Personen das jeweilige Rezept gedacht ist wäre wirklich gut. Ich stand da schon öfter an und mag nicht raten.

  • etoile-filante sagt:

    Ich tropfe vor Begeisterung auf die Tastatur. Genau diese Bilder, diese Vorstellung von Geschmack, brauche ich an diesem trüben, windigen Tag. Ich freue mich aufs Nachkochen, DANKE!

  • Dagmar sagt:

    ewige Nörgler. Leben und leben lassen. Bisschen mehr Toleranz bitte.
    Die einen Rezepte sprechen mich an, die anderen nicht. Muss das immer kommentiert werden?

  • Peter Moser sagt:

    Die Rezepte sind erstklassig aber die Kommentare von Brigitte und Giger sind typische Kommentare von Forentrollen. Es wäre schön, wenn man solche Kommentare löschen würde, schade um den Platz.

  • Tyler Durden sagt:

    450 g Spaghetti?

  • Benedict Giger sagt:

    Fleisch geht gar nicht.

    • Sven Svenssons sagt:

      Sehr geehrter Herr Giger. Vielleicht sind sie zum ersten mal auf dieser Seite, dann können sie es ja nicht wissen, aber es gibt hier immer wieder Rezepte die Fleisch enthalten. Wenn ihnen das missfällt, schön, es gibt auch Internetseiten und Blogs für Vegetarier und Veganer. Besuchen sie doch diese und stänkern sie nicht hier rum.

    • Fredy Hunkeler sagt:

      Und schon wieder dieser Bessermenschenfanatismus …

    • Christian Bänninger sagt:

      Verschonen Sie uns mit Ihrem antikarnivoren Schwachsinn! Fressen Sie von mir aus rohes Zitronengras an Sauerampferpesto auf einer schweissgeschwängerten Turnschuheinlage, aber lassen Sie uns Fleischliebhaber mit Ihren aberwitzigen Ergüssen bitte künftig einfach zufrieden, D A N K E ! !

    • Peter St. sagt:

      Warum geht Fleisch nicht? Sind Sie Vegetarier oder Veganer?
      Dann allerdings ist das Ihr isoliertes Problem. Die Fleischesser liegen noch immer vorn.

    • Markus sagt:

      Doch, geht bestens.

    • Marie sagt:

      Das ist ja wieder mal ein qualifizierter Kommentar.

    • Sagt ja keiner, dass Sie es es müssen – und – Sie sind nicht der einzige Leser.

    • Marcus Ballmer sagt:

      In Ihrem Kommentar fehlen zwei Worte. Es sollte heissen: „Fleisch geht für mich gar nicht.“ Für andere geht Fleisch unbedingt. Schmeckt hervorragend, ist gesund und recht eigentlich ein Grundnahrungsmittel.

      • Fritz Thomann sagt:

        Regt Euch nicht auf Leute, Giger und andere sind nichts anderes als Forentrolle, die lachen sich wahrscheinlich kaputt ab den Leuten, die sich ärgern. Die 98% der Schweizer, die Fleisch essen, freuen sich ab den Rezepten hier danke.

  • Brigitte sagt:

    Kleine Tomaten? Auberginen? Zucchini? Es ist Februar!

    • Anna sagt:

      Stimme ich zu. Es ist Februar!!

    • Dora sagt:

      Ja genau ! Soviel zum Saisongemüse !

    • Peter St. sagt:

      Kleinr Tomatrn, Aubergin und Zuchini finde ich auch jetzt, im Februar, im Coop, der Migros und sogar bei Aldi.
      Wo liegt das Problem?

    • Hanspeter sagt:

      Mit Fantasie kann man(n) das auch auf Saisongemüse umbauen

    • John Doe sagt:

      Na dann drucken Sie sich die Rezepte aus, warten fünf Monate und kochen sie dann. Pronlem wo?

    • Klar ist Februar! Diese Gewächshaus-Gemüse sind aber alle in den Läden erhältlich. So gross ist die Auswahl an Wintergemüsen nun auch wieder nicht, dass man sie täglich auf dem Teller haben möchte.
      Schon unsere Grossmütter kochten mit eingelegtem Sommergemüsen und Sommerfrüchten, um etwas abwechslungsreicher über den Winter zu kommen. Später kamen dann die Tiefkühltruhen und es wurde mit Ausnahme von mediterranem Gemüse für den Winter tiefgefroren, was das Zeug hält.

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