Ferien und Fotos – ein Paar, aus dem was werden kann

Jeder macht sie, die Schnappschüsse vom Strand, von der Sandburg, von den Liebsten. Ferienfotos sind ein Beweis, dass wir auch wirklich weg waren. Sie stapeln sich, füllen den Computer und werden ab und zu, mehr oder weniger interessierten, Freunden gezeigt. Man kann mit Ferienfotos aber auch sonst noch Einiges machen, lassen Sie sich von diesen 12 Ideen inspirieren:
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 1 — Eine Wand tapezieren 

Printen Sie alle Lieblingsschüsse und bekleben damit eine Wand, ein Möbelstück, eine Tür. So werden Sie jeden Tag inspiriert von den Bildern. Wenn Ihnen das zu viel ist können Sie auch die Innenseiten von Schranktüren zu Ihrem persönlichen Moodboard machen, so eröffnet sich jeden Morgen, mit dem Griff in den Kleiderschrank, eine neue Welt. (Bild über: ohhelloyouprettythings

2 —Polaroids schiessen

Ein Blick zurück in die 80er Jahre, waren Sie nicht glamourös? Die Polaroids und die 80ties!

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 3 — Mit dem i-Phone ein Fototagebuch machen

Knipsen Sie mit dem i-Phone Alltagsgeschichten, alles was Sie gerade freut, was Ihnen auffällt (wie mich mein neues Grammophon hier, und die Möglichkeit die 80er-Jahre wieder aus dem Schrank zu holen, auch eine Art Reise…) Printen Sie die Bilder aus und erstellen Sie ein kleines Tagebuch. Oder machen damit einen Ferienblog für Ihre Freunde zuhause.

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 4 — Von den schönsten Ferienfotos Aquarelle malen

Nehmen Sie Ihre Lieblingsfotos und malen Sie sie nach mit Aquarellfarben, so können Sie später die Ferien zuhause verlängern, die schönsten Momente noch einmal erleben – und eine Wand damit zieren. (Bild über: niceroom)

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 5 — Einen Ferienkoffer mit Fotos füllen

Ein kleiner, hübscher, alter Koffer dient um die Lieblingsfotos und Erinnerungsstücke von Reisen zu sammeln. Öffnen Sie ihn immer wenn sie kurz dem Alltag entfliehen möchten. (Bild über: ohhelloyouprettythings)

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 6 — Postkarten sammeln anstatt selber zu fotografieren

Nicht nur selbstgemachte Fotos sind schöne Erinnerungsstücke. Stöbern Sie in alten Souvenir-Shops, in Papeterien und Kiosken nach alten, speziellen Postkarten und kleben Sie diese später mit farbigen Klebebändern an eine Wand.

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 7 — Ein Lieblingsmotiv suchen

Entscheiden Sie sich für ein Lieblingsmotiv, den Himmel, die Blumen, das Meer … Und fotografieren Sie dann nur zu diesem Thema – ein kleines Projekt für den Urlaub. (Bild über: A Little Dreamy)

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 8 — Nach hübschen Kameras Ausschau halten

Es gibt eine Anzahl hübsche, kleine, günstige Kameras, leisten Sie sich ein solches Stück und machen Sie es zur Ferienfreundin, so sind Sie inspiriert bewusst Fotos zu schiessen.  (Bild über: room 269)

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 9 — Eine aussergewöhnliche Wanddekoration gestalten

Die Lieblingsfotos mit Bluetack (eine abnehmbare Klebemasse aus der Papeterie)  als Ring an die Wand kleben. Macht sich gut, zum Beispiel über einem Sideboard, darauf können sie dann einige Feriensouvenirs stellen und bekommen so eine kleine Erinnerungsecke an den Sommer. (Bild über: room 269)

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 10 — Mit nostalgischen Fotoecken ein edles Album kleben

Im japanischen Webshop Uguisi gibt es diese schönen Fotoecken zu kaufen. Damit lassen sich Fotos in Alben kleben, anschreiben und wirken lassen wie aus einer anderen Zeit.

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 11 — Als Herz an die Wand bringen

 Ja, wir hatten die Herzidee schon mal, bei den sexy Schlafzimmern, aber sie ist wirklich dekorativ und ideal –  auch um Ferienerinnerungen stilvoll an die die Wand zu bringen. (Bild über: stylefiles)

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 12 — Einen Strauss damit machen

Klippen, statt kleben ist hier die Devise. An einen Strauss Zweige oder auch rund um einen Lampenschirm. Kleine Klammern finden Sie in Papeterien oder Bastelgeschäften. Foto: Eric Schmid Styling: Marianne Kohler Nizamuddin

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Wieso nicht ...

... einen Liebesbrief schreiben?

In Zeiten von E-mails, SMS, Facebook und Twitter bleibt der Briefkasten oft nur ein Platz für Rechnungen und Bankauszüge. Schreiben Sie doch wieder mal einen richtigen Liebesbrief, stecken Sie ihn ein schönes, knisterndes Couvert und schicken Sie ihn Ihrer oder Ihrem Liebsten.

Keine Kommentare zu «Ferien und Fotos – ein Paar, aus dem was werden kann»

  • Wermuth sagt:

    @Dorothée: Polaroid-Filme bekommen Sie hier: http://the-impossible-project.com/

  • villalta garcia sagt:

    god bless you…muy bellas las fotos .gracias por todo y . see my coreo soy de honduras .

  • Jakob H sagt:

    „Printen Sie alle Lieblingssschüsse aus…“ – was ist denn das für ein Werb, ausprinten? Ich dachte das hiess bisher auf deutsch „ausdrucken“. Und wenn schon unbedingt ein „cooler“ Anglizismus, dann wenigstens „printen“ ohne „aus“, sonst tönt das sehr uncool.
    Und mit einem „s“ weniger sehen die Lieblingsschüsse noch besser aus!

  • Laura sagt:

    die ganze disskusion ist vollkommen unnötig! es geht doch nur um ein paar schöne fotos und wie man sie auch als deko brauchen kann! jeder hat seine meinung und wenn das einem anderen nicht passt, dann ist das halt so. die idee mit dem koffer ist übrigens total süss!

  • Fabrizio sagt:

    Die groesste Beleidigung fuer einen Fotografen: „Ohhh, mit dieser Kamera koennen sie sicherlich sehr gute Bilder machen“

    Nicht die Kamera macht das Bild, sondern der Fotograf. Eigentlich ist die Kamera unwichtig. Eine Spiegelrefelx kann aber ungemein gemuetlich sein. Sie steht meiner Kreativitaet nicht im Weg sonder ist ein flexibles Werkzeug. Die kleinen Kameras (Point-and-shoot) sind nicht schlecht per se. Sondern einfach ab und zu hinderlich. Man kann nicht immer die Blende verstellen, sie rauschen ziemlich schnell. Aber wie schon der Fotograf Chase Jarvis sagte: „Die beste Kamera ist die, welche du dabei hast“

    Geht raus macht Fotos. Investiert nicht in die Ausruestung sondern in einen Fotokurs, lohnt sich mehr.

  • Dorothée sagt:

    Oft präsentieren Sie wunderbare Ideen. Ich schaue immer genre für eine Inspiration vorbei! Polaroidfotos: toll! Nur wo bekommt man Film dafür? Eine entsprechende Kamera habe ich schon. Danke für den Hinweis

  • Fredi Emmenegger sagt:

    Die Diskussion geht total an der eigentlichen Absicht von Frau Kohler vorbei. Es geht weder um gute noch schlechte Fotografen oder Kameras, sondern wie man aus seinen eigenen Ferienerinnerungen noch mehr machen kann. Die Motive oder die Qualität ist doch ganz egal, der ganz persönliche Geschmack und die Freude daran entscheidet.

  • Peter Müller sagt:

    Bei der Diskussion wird vergessen, dass heute berühmte Fotografen wie Feininger, WeeGee etc. Kameras benutzten, die heute als Müll bezeichnet würden. Das erkennende Auge und etwas Verständnis für das Gerät ist wichtiger als teure Technik.
    Übrigens benutzen Profis kaum mehr als 4fache Zooms ;-)

  • babanane sagt:

    das mit der ampel stimmt nicht. ich kanns mir leisten bei rot nicht zu stehen.
    so geht das.

  • Tschannen sagt:

    hahaha, alles anfänger! wer fotografieren liebt lässt andere auch bilder machen, das ganze gesäusle ob gute oder schlechte camera ist das selbe wie wenn man PS von verschiedenen Autos vergleicht, an der ampel steht jeder bei rot. leben und leben lassen, und haltet die momente in der ewigkeit fest

  • rovi sagt:

    Lol, die pedantischen Kommentare. Who cares? Geniesst das Leben, es ist kurz genug. :-)

  • Danny sagt:

    warum das hickhack um gute und schlechte bilder ? ich habe eine kleine handliche panasonic-digicam (lumix dmc-fs4) welche ich immer bei mir trage und für spontane fotos oder schnappschüsse usw. benutze. daneben habe ich eine digitale spiegelreflex für die „guten“ bilder und mit welcher ich gezielt und bewusst motive suche und fotografiere. im urlaub habe immer beide kameras dabei und entscheide spontan welche nun zum einsatz kommt…. und am schluss freue ich mich über die guten bilder, wie auch über schnappschüsse und die spontanten bilder !

  • Marcello Cell sagt:

    Genau meine Worte. Eine gute Kamera macht noch lange kein gutes Foto……
    Vor lauter Technik geht die Kreativität völlig flöten. Wieviele da draussen haben
    eine superteure Cam die sie vielleicht höchstens im Programm-Automatik bedienen können.
    Einfach lächerlich, deshalb lasst eure Kreativität spielen, seit mutig, probiert neues, anderes
    und ihr seit auf dem richtigen Weg!

  • Lara Kraft sagt:

    Süss und typisch Schweiz. Hauptsache eine hübsche und teuere Kamera. Ob man überhaupt Freude hat am Fotografieren ist völlig egal. Man stellt das Gerät zu Hause einfach ins Regal und findet es toll wenn Besuch meint man sei ein Fotograf. Toll ist wenn man mit der miesesten Kamera tolle Bilder macht, nicht umgekehrt. Das ist Stil!

    • Marianne Kohler sagt:

      Da bin ich Ihrer Meinung, Ferienfotos und Schnappschüsse sind persönlich und machen vor allem Spass. Da braucht es keine professionelle Ausrüstung…

      • Lara Kraft sagt:

        Danke, Frau Marianne, aber sie behaupten ja genau das Gegenteil. Ich bin ja nicht immer ihrer Meinung. Und das ist auch gut so. Aber neben Ferienfotos und Schnappschüssen sind eben die richtigen Bilder noch viel persönlicher. Das andere kann jeder. Bei ihnen hat das so einen bitteren Nachgeschmack. Minderwertig. Snapshots schaut sich nie wieder jemand an, weil es einfach qualitativ minderwertig ist. Ich fände es toll, wenn sie mit ihrem Blog, noch mindestens eine Ebene tiefer gehen würden. Nur halbbatzige Tipps sind halt nicht sehr wertvoll.

      • Annina sagt:

        Ich finde die Ideen und Tipps von Frau Marianne brauchbar und sie regen einem selber zum nachdenken an, wie man sich das Leben ein bisschen verschönern könnte. Ich lese ihre Artikel gern.
        Was genau Frau Lara finden sie denn minderwertig an den Tipps von Frau Marianne? Wenn Sie schon Kritik austeilen, sollte diese Kritik begründet sein. Aus Ihren Worten minderwertig und halbpatzig, kann ich leider keine nachvollziehbare Tipps erkennen…..

  • fabienne sagt:

    Schöne Idee, etwas mit Fotos zu bekleben. Hat jemand gute Ideen/Erfahrungen, wie man dies konkret machen kann? Also mit welcher Art von Leim? Mich würde dies vor allem für ein Möbelstück interessieren. Danke!

    • Marianne Kohler sagt:

      Liebe Fabienne, wenn Sie es richtig, also für immer haltbar, machen möchten gibt es dafür eine Technik, die heisst „Decoupage“ damit kann man mit den verschiedensten Bildern Möbel bekleben. Ich würde mir ein Buch kaufen (Beispiel: Buch) um es perfekt zu machen. Wenn Sie aber einfach eine flache Wand so „tapezieren“ möchten geht das auch mit durchsichtigem, doppelseitigem Klebeband. Viel Spass

    • David sagt:

      Habe mir in einem Zimmer meiner Wohnung einen Magnetrahmen gebastelt: Dachlatten-Rahmen, in regelmässigen Abständen Zaundraht (alles Do-It) gespannt. Mit Magneten (da braucht es ein paar) können die Fotos immer wieder umplatziert, verschenkt, ausgewechselt, wasauchimmer, werden.

  • Oskar sagt:

    Und bevor man einfach mal Herzen an die Wand klebt, sollte man erst mal lernen richtige Bilder zu machen. Mit einer hübschen Kamera ist das nicht getan. Das Geknippse mit dem supertollen Telefon ist leider nichts wert.

    • Marianne Kohler sagt:

      Das ist doch alles Ansichtssache….

      • Oskar sagt:

        Ist es irgendwie eben nicht. Fotos machen beinhaltet halt, Fotos zu machen. Und nicht die Wohnung zu dekorieren. Erstmal. Tipps von Fotografen fände ich hier toll. Wie man schlechte Fotos drapiert, eher nicht.

      • stefan sagt:

        … Schönheit liegt im Auge des Betrachters!
        Lomografie gilt übrigens als Kunstform :-)

    • Michael Strässle sagt:

      Ich bin auch begeistert Photoamateur und habe für das Iphone als Camera nicht viel übrig. Aber wenn man wirklich gute Bilder machen will braucht es nicht nur die Ausrüstung sonder man/frau muss auch mit dem Kopf bei der Sache sein (Blende Zeit Brennweit Standort… ). Und in den Ferien will man/frau auch abschalten und halt knipsen statt photographiern.

      • heinz brunner sagt:

        das mit der bildqualität wird sich mit dem neuen iphone modell ziemlich ändern: http://www.benm.at/2010/07/03/iphone-4-kamera-qualitat-im-unabhangigen-test/

        im übrigen: habt ihr kritiker schon einmal gedruckte fotos gesehen, die mit einem mobiltelefon geschossen wurden? ich wette mit jedem von euch um einen kasten bier, ihr würdet den unterschied zu einer digicam nicht auf anhieb bemerken.

        ausserdem behaupte ich, dass das auge gute bilder schiesst, nicht die kamera. wer’s wirklich kann, kann’s mit jeder kamera. ich schiesse mit einer kleinen analogen autofokus point-and-shoot aus plastik für 6 kröten vom flohmarkt und blase euch alle weg mit eurem tausendfränkigen equipment. ;)

      • Martin sagt:

        Es ist haarsträubend wie viele schlechte Fotografien es gibt, weil sie mit einem Mobiltelefon oder einer billigen Digitalkamera gemacht wurden. Oder versuch mal auf einem Mobiltelefon mit der Blende zu spielen, damit das Bild interessant wird. Mobiltelefonfotos sin einfach immer im Panoramamodus (alles scharf).

  • Bernhard Vontobel sagt:

    >> MIT DEM I-PHONE EIN FOTOTAGEBUCH MACHEN:
    Warum denn ums himmelsgottswillen immer IPhone schreiben, wenn man Kamera meint?

    • IIIIIIPEPE sagt:

      Weill Sie auch Iphone meinte! So einfach!

      Also einen Tip nur für Iphone benutzer!

      • Bernhard Vontobel sagt:

        >> Weill Sie auch Iphone meinte! So einfach!

        Wenn man Fotos machen will, und darum geht es wohl in diesem Artikel, dann braucht man eine Kamera! Könnte zur Not auch eine Handykamera sein.

        >> Also einen Tip nur für Iphone benutzer!

        Ich lach mich gleich tot!

      • peter sagt:

        ein iPhone ist keine Kamera… schon mal ein Fotofachgeschäft gesehen, das ein iPhone vorschlägt, wenn jemand eine Kamera kaufen will?

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