Geschenke verpacken: Das machen wir diese Weihnachten selber

Sie haben Ihre Weihnachtseinkäufe beisammen, dem netten Einpackangebot im Geschäft widerstanden und sich entschlossen, alles persönlich und selber zu verpacken. Schliesslich ist nur einmal Weihnachten, und kreatives Schaffen gehört dazu. Hier finden Sie zehn Ideen und Anregungen, wie Sie Ihre Geschenke ganz besonders und anders einpacken können.

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1 IN ALTE FAMILIENPORTRÄTS GEWICKELT
In einer Zeit, da wir per E-Mail, Facebook oder SMS kommunizieren, sind Briefe und schöne Post eine Rarität. Persönlich verpackte Weihnachtsgeschenke können das wettmachen. Es sind kleine Boten, die sagen: Du bist mir viel wert. Der Inhalt ist dabei oft gar nicht so wichtig, sondern die Art, in der das Geschenk überbracht wird. Da gehört auch eine schöne Verpackung dazu. Dank Fotokopierer oder Printer können wir Geschenkpapier kreieren, das sonst niemand hat. Hier sind alte Familienbilder vergrössert worden. Die Geschenke bekommen so Gesichter. Mit einer feinen, diskreten Schnur ist die Verpackung perfekt. Bild über: First Home.
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2 IM NOSTALGISCHEN VINTAGE-CHIC
Vintage-Chic für Geschenksverpackungen? Ja, das geht. Verpacken Sie Ihre Gaben in Packpapier oder Seidenpapier, und umwickeln Sie sie mit Stoffbändern, die sie aus Stoffresten reissen. Daraus können Sie auch Stoffrosen gestalten, welche dann die Schleife ersetzen. Kopieren Sie alte Familienfotos, und gestalten Sie daraus passende Karten.  Bild über: 79 Ideas.
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3 MIT EINEM HAUCH ROMANTIK
Suchen Sie nach interessantem weissem Papier mit Struktur, oder nehmen Sie Tapetenresten. Verpacken Sie damit Ihre Geschenke, und wickeln Sie Bänder aus gerissenen, romantisch geblümten Stoffresten darum. Bild über: 79 Ideas.
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4 GANZ PERFEKT MIT EINEM TOLLEN BAND
Manchmal braucht es wenig: ein wunderschönes Band und ein exakt eingepacktes Geschenk. Diese Kombination von Packpapier, akuratem Einwickeln und glamourösem Silberband ist ganz einfach perfekt. Bild über: La Belle Vie .
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5 KLEINE PATCHWORK-KUNSTWERKE
Auch wenn sonst sichtbare Klebestreifen einer Geschenksverpackung nicht gut tun, sind diese hier eine wunderschöne Ausnahme. Kleben Sie mit farbigen, gemusterten Tapes, die sie mittlerweile in vielen Papeterieabteilungen und Wohnboutiquen bekommen (z. B. Zuckerwerk, Sibler und Globus), hübsche Papierreste zusammen, und gestalten Sie so wunderschöne, kleine Patchworkkunstwerke. Bild über: Ellmania.
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6 MIT VIEL LIEBE ZUM PAPIER
Die Zutaten für solch hübsche, kleine Gaben sind: Pergamenttüten, Packpapier, schöne Schnüre, Etiketten und sonstige schöne Papeterieware. All das bekommen Sie übrigens im neuen, kleinen Schweizer Webshop Merci Papier. Bild über: Tiny White Daisies.
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7 MIT SCHÖNER DURCHSICHT
Eine zauberhafte Idee: Da ist die Verpackung auch gleich ein Geschenk. Selbstgebackenes, Schmuck, Schokolade oder sonst eine nette Kleinigkeit wird in eine Tasse verpackt und diese in Zellophanpapier gehüllt. Mit Stoffblumen und schönen Bändern, Etiketten und persönlichem Glückwunsch ist dies eine wunderschöne Geschenks- und Verpackungsidee, die Sie auch noch in letzter Minute zustande bringen. Bild über: Wholelottalovely.
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8 GRAFISCHE SPIELEREIEN
Für Kindergeschenke kopieren Sie schöne IIlustrationen aus Kinderbüchern, einmal vergrössert als Papier und einmal verkleinert als Karte. Mit Bast als Band sieht das toll aus. Für Erwachsene suchen Sie nach anderen schönen Illustrationen. Bild über: Mintdesignblog.
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9 MIT STIL UND WENIG AUFWAND
Kombinieren Sie wenige Farben und diskrete Muster. Kaufen Sie Papier und Bänder, die alle zueinander passen, und verpacken Sie Ihre Geschenke damit, jedes ein wenig anders und mit einer schönen Etikette oder einem kleinen Weihnachtsschmuck versehen. Bild über: Tiny White Daisies.
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10 KLASSISCH IN ROT UND WEISS
Mit Rot und Weiss liegen Sie immer richtig. Mischen Sie verschiedene Papiere zusammen, und ersetzen Sie auch mal ein Band mit einem Papierstreifen.  Bild: Ikea.

Keine Kommentare zu «Geschenke verpacken: Das machen wir diese Weihnachten selber»

  • Markus sagt:

    Für Männer ist das sowieso ein Ding der Unmöglichkeit. Jetzt ist das Geschenke finden schon mehr als nur schwierig – es gibt ja so viele Anlässe (man braucht nur an Weihnachten denken – Oh Gott!!!). Und dann soll man es vielleicht sogar noch selber einpacken – und zwar so das es was her macht: siehe oben (noch einmal „Oh Gott!!!).
    Da teile ich Stefans Entscheidung „ich werde mich zumindest ums Suchen noch kümmern … einpacken lieber nicht!“
    Das können andere besser … was heißt besser … hervorragend die das — tolle Bilder und wahnsinnig kreativ!!

  • Stefan sagt:

    Wenn ich es könnte würde ich meine Geschenke auch so kunstvoll einpacken wie oben gezeigt, das Problem ist nur leider, dass ich es nicht kann. Egal wie ich mich anstrenge. Darum lasse ich die Geschenke weiter im Geschäft einpacken!

  • Daniel sagt:

    Mich wundert eigentlich in der heutigen hektischen Zeit, das Erwachsene immer noch so freudig gerne Gschänkli auspacken?

  • Stefan sagt:

    Mein Tipp:
    In guten Papeterien gibt es schöne Geschenkpapierbögen und Geschenkbänder am Laufmeter. Solch schöne MAterialien kosten zwar ein bisschen mehr, dafür macht das Einpacken und schenken noch mehr Freude und man kommt etwas weg vom rein materialistischen :)

  • Lovasimedve sagt:

    Diese Verpackungen hätten meiner Grossmutter (Jahrgang 1911) sicher gefallen, aber im 21. Jahrhundert? Wo bleibt der Pepp, das Coole, das Cybersche?
    Zum Beispiel: batteriebetriebene Lichterkette als Band, statt Papier lustiger Stoff, der für das Silvesterkostüm verwendet werden kann.
    Leute: Ihr habt doch Phantasie, setzt sie ein und verlasst Euch nicht auf diese verstaubten Ratschläge!

  • Selbstverständlich, hier werden die Geschenke selber mit viel Liebe eingepackt:-)

  • Katja sagt:

    Sind ja z.T. schöne Ideen, aber für wen sollte sich so ein Aufwand lohnen. Früher, ganz früher, soll es noch Leute gegeben haben, die ein Geschenk so sorgfältig wie es eingepackt wurde auch sorgfältig wieder auspackten und dann das Papier und die Bänder zwecks Wiederverwendung aufbewahrten. Heute kenne ich nur noch Leute, Kinder wie Erwachsene, die eine Geschenkverpackung gierig aufreissen und dann achtlos zusammenknüllen und wegwerfen. Das eigentlich Wesentliche an einem Geschenk, das Aussuchen speziell für eine bestimmte Person, die liebevolle Verpackung, wird gar nicht mehr gewürdigt.

    • Felix sagt:

      Es gibt sie noch, die Kinder, die an der glänzenden Verpackung und an der Geschichte, wie es grad zu diesem Geschenk gekommen ist (fast) genau so viel Freude haben, wie am Inhalt. Aber zu all den anderen, acht- und lieblosen: Das nennt man Konsumgesellschaft. Masse statt Klasse. Immer fetter, grösser, teurer …und im kommenden Jahr muss das Ganze nochmals getoppt werden. Hauptsache der Spielzeugberg wächst und der Rubel rollt.

    • Rima sagt:

      Liebe Katja, solche Leute gibt es noch. In meiner Freundinnen-Runde ist es jeweils so, dass wir die Geschenke, weil sie so hübsch eingepackt sind, gar nicht öffnen und fragend sagen, oh, das ist soooo hübsch eingepackt, das möchte ich noch ein weilchen aunschauen, ist es i.O. wenn ich es jetzt nicht auspacke? Für diese Freundinnen,ver packe ich die Geschenke mit viel Liebe und Sorgfalt! Bei Leuten die das nicht zu schätzen wissen, gebe ich mir nicht so viel Mühe.

      • elena sagt:

        Ich geb mir bei Geschenken immer so viel Mühe, wie ich mir geben will und erwarte gar nichts. Das finde ich eine schwierige Haltung, dass man schenkt und genaue Vorstellung hat, wie der- oder diejenige jetzt das Geschenk öffnetl. Und je nach dem soll ich dann erfreut sein oder beleidigt? Komplizierter geht es kaum. Ich schenke, weil ich schenken möchte. Basta.

      • erika sagt:

        ich habe mal gelesen, dass es in japan als sehr unhöflich gilt, geschenke in gegenwart des schenkers sofort auszupacken, weil es den beschenkten als gierig entlarvt…

    • HomeImprovementQueen sagt:

      Da unsere Weihnachtsdeko traditionell pudrig-pastellfarbig ist und das schon seit Jahren, lang bevor es „in“ war – verwenden wir immer wieder das selbe Papier für unsere Pakete unter dem Baum, farblich perfekt abgestimmt auf den Rest . Wichtig sind dabei wiederablösbare Klebestreifen und eine gute Papierqualität, denn nach Weihnachten bügle ich das Papier sorgfältig. Ok, ok, dieses Jahr I’ve gone a bit wild und habe mich mit neuem Papier für die nächsten paar Jahre eingedeckt – wer weiss, wann die nächste Pastell-Welle heranrollt ! Wenn man die Beschenkten etwas kennt, kann man ja abschätzen, ob eine aufwändige Verpackung gut ankommt oder nicht. Eine schlichte Verpackung hat ja durchaus auch seinen Reiz.

  • Martha Meister sagt:

    Ich frage mich schon lange, ob frau nicht einfach schön eingepackte leere Pakete unter den Weihnachtsbaum stellen soll ? Wär mal was komplett anderes und sicher eine Riesenüberraschung bei der Bescherung. :-)

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