Eins zu Null für TV-Food

Fussball und bald schon die Olympiade locken viele vor den Fernseher. Dass diese Sportereignisse zum kleinen Fest werden, dafür sorgt die passende Verpflegung. Sandwiches, Knabbersachen, Fingerfood und Deftiges passen zu Bier und Spannung. Hier finden Sie sechs perfekte Rezeptideen für Fernsehsportler.
kitchencorners

1 — Steaksandwich 

Fleisch und Brot passen gut zu Bier und Fussball. Bringen Sie es perfekt zusammen in einem brasilianisch inspirierten Steaksandwich. (Bild: Kitchencorners)

Zutaten:
  • 1 Baguette
  • 3 Entrecôtes
  • 1 grosse Tomate
  • 3 Palmenherzen
  • Rettichsprossen
  • Mayonnaise
  • Butter
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Limone
  • Senf
Zubereitung:

Reiben Sie das Fleisch mit dem Saft der Limone ein. Braten Sie die Entrecôtes nach Ihrem Geschmack und würzen Sie sie mit Salz und Pfeffer. Schneiden Sie das Baguette der Länge nach in zwei  Hälften und bestreichen Sie diese zuerst mit Butter, dann mit Mayonnaise und Senf. Legen Sie die gebratenen Entrecôtes auf die untere Baguettehälfte, belegen Sie die Steaks mit den Tomatenscheiben und den Palmenherzen. Verteilen Sie Rettichsprossen darüber und schliessen Sie das Sandwich mit der zweiten Baguettehälfte. Nun schneiden Sie das Baguette in kleinere, handliche Sandwiches.

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2 — Knabberpoulet 

Knusprige Pouletschenkel und -flügel passen gut zu Sommer, eiskaltem Bier und spannendem Fussball und man kann sie von Hand essen.

Zutaten für die Marinade:

  • 1 Peperoncino, fein gehackt
  • Saft und abgeriebene Schale von 1 Limone
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Estragonessig
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL BBQ Sauce
  • Salz und Pfeffer
  • Pouletschenkel und -flügel
Zubereitung:

Mischen Sie alle Zutaten. Geben Sie die Marinade und die Pouletstücke in einen grossen Plastiksack (Gefrierbeutel). Mischen Sie alles gut durch und lassen Sie das Fleisch im Beutel im Kühlschrank ca. 2 Stunden marinieren. Nun können Sie die Pouletstücke auf den Grill geben oder auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen goldbraun backen. In grosse Schüsseln geben und mit Dips und Servietten servieren.

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3 — Chips und Guiness-Dip 

Zu Bier passt Salziges. Chips und Knabberstangen schmecken doppelt gut, wenn man sie in einen Käsedip tunken kann. (Bild: The Curvy Carrot)

Zutaten:
  • 200 g Frischkäse wie Philadelphia
  • 200 g Käse, zum Beispiel Tilsiter oder Gruyère, geraffelt
  • 1 dl Crème fraîche
  • 4 EL Guinness-Bier
  • 3 Frühlingszwiebeln, gehackt
  • 1 Bund Schnittlauch, in Ringli geschnitten
  • 1 Handvoll gehackte Petersilie
  • 1 Esslöffel Djonsenf
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:

Mischen Sie alle Zutaten zusammen und servieren Sie den Dip zu Chips, Cracker und Salzstangen.

tasteabdtellblog

4 — Amerikanische Hotdogs

Da Fussball auch so was wie eine grosse Kinderparty ist, passen Hotdogs gut dazu. Versuchen Sie diese, etwas deftigere amerikanische Version mit Chilihackfleisch. (Bild über: Tasteandtellblog)

Zutaten:
  • 8 Hotdogbrötchen
  • 8 Würstchen, zum Beispiel Wienerli
  • 500 g Rindshackfleisch
  • 1 grosse Zwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 EL gemahlener Kümmel
  • 2 EL Chilipulver
  • 1 kleine Dose Tomatenpaste
  • 1 EL Worcestersauce
  • 2 EL Rohzucker
  • Salz und Pfeffer
  • Senf
  • Olivenöl
  • Grob geraffelter Cheddarkäse oder Emmentaler
Zubereitung:

Braten Sie die Hälfte der Zwiebel in ein wenig Olivenöl an und geben Sie den Knoblauch, das Chilipulver und den Kümmel dazu. Dann geben Sie das Hackfleisch bei und braten es in den Gewürzen an. Geben Sie den Zucker, dann die Tomatenpaste, einen Esslöffel Senf und die Worcestersauce dazu. Lassen Sie alles 30 Minuten köcheln. In der Zwischenzeit kochen Sie die Würstchen und wärmen die Brötchen im Backofen auf. Am besten wickeln Sie sie in Alufolie, damit sie schön weich werden. Nun fügen Sie die Hotdogs zusammen. Schneiden Sie dafür die Brötchen schmetterlingsförmig auf, legen Sie je 1 Würstchen hinein und verteilen Sie das Hackfleisch darüber. Danach die restliche Zwiebel darüber verteilen und nach Lust mit Senf garnieren.

cookingclassy.blogspot.

5 — Tuna Sandwich 

Zu heiss für warmes Essen? Dann kommt ein prall gefülltes Tunfischsandwich gerade recht. (Bild über: Cookingclassy)

Zutaten:
  • 2 Dosen nachhaltig gefischter Tunfisch
  • 2 Selleriestangen, fein gehackt
  • 2 Rüebli, fein gehackt
  • 2 Handvoll getrocknete Preiselbeeren, gehackt
  • Salz und Pfeffer
  • 4 EL Mayonnaise
  • 2 EL Ketchup
  • 1 EL Essig
  • 1 Handvoll Schnittlauchringli
  • Brot, Salatblätter, Butter
Zubereitung:

Tunfisch abgiessen und das Öl abwaschen. Mischen Sie die Mayonnaise mit dem Essig, dem Ketchup, den Schnittlauchringli, Salz und Pfeffer. Nun mischen Sie den Tunfisch mit dem Sellerie, den Rüebli, den Preiselbeeren und der Mayonnaise-Sauce. Bestreichen Sie Brotscheiben mit Butter, legen Sie ein Salatblatt darüber und geben Sie reichlich von der Tunfischmischung bei. Zudecken und mit Chips und frischen Früchten servieren.

traceysculinaryadventures.blogspot

6 — Käsebällchen mit Chilisauce 

Bleiben Sie am Ball, auch wenn Ihre Lieblingsmannschaft nicht gewonnen hat, und trösten Sie sich mit knusprigen frittierten Käsebällchen. (Bild über: Traceysculinaryadventures)

Zutaten:
  • Kleine Mozzarellabällchen
  • 3 Tassen Paniermehl
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver
  • 1 EL getrockneter Oregano
  • 3 Eier
  • 2 Tassen Mehl
  • Öl zum Frittieren
  • 400  g Cherrytomaten, geviertelt
  • 8 Datteln, gehackt
  • 2 Schalotten, gehackt
  • 1 Peperoncino, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
  • Olivenöl
Zubereitung:

Trocknen Sie die Mozzarellabällchen und stellen Sie sie 2 Stunden im Kühlschrank kalt. Mischen Sie das Paniermehl mit Salz und Pfeffer, Chilipulver und getrocknetem Oregano. Panieren Sie nun die Käsebällchen, indem Sie sie im Mehl, danach im Ei, im gewürzten Paniermehl, nochmals im Ei und im Paniermehl rollen. Nun geben Sie die panierten Mozzarellabällchen 10 Minuten in den Tiefkühler. Danach können Sie sie portionenweise frittieren. Achten Sie darauf, dass das Öl dabei nicht über 180 Grad heiss wird. Die Bällchen werden ca. 30 Sekunden goldbraun gebraten.

Für die Salsa braten Sie die Schalotten in Olivenöl an, geben den Peperoncino, die Knoblauchzehen, dann die Datteln und danach die Cherrytomaten bei. Kochen Sie alles ca. 30 Minuten, lassen Sie die Sauce abkühlen und mischen Sie dann die Petersilie bei.

Nun können Sie die frittierten und auf dem Küchenpapier getrockneten Bällchen mit der Salsa servieren.

21 Kommentare zu «Eins zu Null für TV-Food»

  • Die Mozarellakügelchen sind notiert, als Apéro oder zu Salat bei sommerlichen Temperaturen sicher optimal!
    Besten Dank
    Irene

  • Ina Müller sagt:

    Ach, und im übrigen halte ich s mit den Herren Castelmur und Keller. Aber die Rezepte hier sind SO RICHTIG LECKER, danke!

  • Ina Müller sagt:

    Nirgends. Es existieren nur noch weniger als 10% Thunfische im Vergleich zum vor 35 Jahren (!!!) gemessenen Bestand.

  • bernhard bieri sagt:

    Wo finde ich nachhaltig gefischten Tunfisch?

  • Melanie Schweizer sagt:

    Was soll der agressive Ton.. berührt Sie das Thema dermassen Wild(gewordene) Henne :) Ich denke es ist vor allem hier, bei Rezepten, wichtig, dass man sich Gedanken zu Essen ohne Fleisch macht. Den fleischlos kochen ist definitiv eine grössere Herausforderung als mit, deshalb wären fleischlose Rezepte für mich von grossen Interesse. Ich selbst esse Fleisch, aber das Bewusstsein für fleischlose Kost ist wichtig, da mit dem exzessiven Fleischkonsum, den wir heutzutage betreiben die Umwelt erheblichen schaden nimmt. Wussten Sie, dass Sie die Umwelt mehr schonen können indem sie vegetarisch essen, als wenn sie kein Auto fahren würden. Ich denke es sind sich viele gar nicht bewusst, dass der Einfluss von Fleischkonsum auf die Klimaveränderung so gross ist. Also warum diese Feindseligkeit gegenüber fleischlosen Rezepten, es könnte eine Bereicherung für ihre Kochkünste sein. Ein Stück Fleisch in die Pfanne zu werfen ist einfach, etwas feines mit Gemüse zu kochen ist schon etwas anspruchsvoller – etwas mehr Offenheit für Vielfalt wäre schön.

    • Wilde Henne sagt:

      Frau Schweizer, schauen Sie auf meinen Blog und Sie finden dreimal soviel Vegirezepte wie Fleischrezepte. Glauben Sie mir, ich habe nichts gegen Vegetarier, ich esse selbst sehr wenig Fleisch (ein bis max. zweimal pro Woche, manchmal auch zwei Wochen gar nichts), obwohl ich Fleisch sehr mag. Und glauben Sie mir auch, dass ich mir sehr wohl bewusst bin, wie die Fleischproduktion die Umwelt belastet. Aber das tun sie und ich auch – mit unserer blossen Anwesenheit auf diesem Planeten, gell.
      Was mir hautpsächlich auf den Zeiger geht, ist, dass jedes Mal, wenn Frau Kohler Fleisch postet, die Vegi-Armee auf dem Platz steht und in oberlehrerhaftem Ton und missionarischem Eifer ihre Parolen durch die Bloglandschaft trötet. Und am allermeisten nervt mich die Anspruchshaltung der Vegis nach Vegirezepten und dieses dümmliche Abzählen, ob von neun Rezepten jetzt die Mehrheit mit Fleisch oder Vegi ist. Nirgendwo steht geschrieben, dass dies ein Blog für Vegetarier ist.
      Also, die Vegis lesen die fleischlosen Rezepte, die andern lesen alles und wer nur Kuchenrezepte sucht, liest Kuchenrezepte. Und hört einfach auf, den Mitmenschen vorschreiben zu wollen, was sie essen dürfen und was nicht! So einfach ist es.

  • Fred sagt:

    Thema Thunfisch: wieso Öl abwaschen ? es gibt ihn doch auch in Aufguss/Wasser. Schmeckt dann auch besser

  • Wilde Henne sagt:

    Menno, diese blöde Vegetarier-Diskussion. Es nervt! Und zwar gewaltig. dieses Missionarsgehabe geht mir – wie bei jeder Religion – einfach auf den Zeiger. Verflucht noch mal, lest doch keine Fleischrezepte sondern esst euer Gemüse und haltet endlich den Schnabel. Dies hier ist ein Blog und ihr habt kein Anrecht darauf, Vegi-Rezepte einzufordern! Es steht euch einfach nicht zu. Und mit eurem Oberlehrerhaften Getue haltet ihr sicher niemanden davon ab, Fleisch zu essen!

    Die Mozzarellabällchen gefallen mir – sehr einfach, aber hübsch. Die werde ich bei Gelegenheit ausprobieren. Denke, die passen auch als Beilage zu einer Schüssel Salat.

    • Adam Gretener sagt:

      Frau Henne, Sie sind doch offensichtlich mindestens genau so intolerant. Mir sind Vegetarier und Veganer lieber. Weil die halt eben nicht mitverantwortlich sind dass überall auf der Welt Regenwälder geschlagen werden damit das Vieh weiden kann. Die sind auch nicht verantwortlich dafür, dass Hochwertige Lebensmittel in unverantwortlichen Mengen und völlig ineffizient an Türe verfüttert werden damit die 1. Welt auch ja jeden Tag dreimal Fleisch auf den Teller hat. Dass mit den ganzen verfütterten Lebensmitteln die Welt sehr viel besser ernährt werden könnte, ist ihnen völlig egal. Ich, ich ich. Und nochmals ich. Wissen Sie was, Frau Henne, das finde ich völlig daneben.

  • alex sagt:

    fehler im lead: olympiade = zeitraum zwischen den spielen, nicht die spiele selbst…
    lg

  • Maria sagt:

    Jetzt muessen nur noch die Veganer aus den Bueschen kriechen.

  • Chris Castelmur sagt:

    Tuna einfach ohne die Selleriestangen, dann ist alles sehr sehr lecker. Wasser läuft im Mund zusammen… yummy

    Muss man dieses leidige Vegi/Fleisch Thema immer hier austragen? Soll doch jeder essen, was er will, aber verantwortungsbewusst. Ist mir doch gleich ob Fleisch drin ist oder nicht, Hauptsache lecker und dass das Essen ein würdevolles Leben hinter sich hat, sprich Bio oder so oder direkt vom Bauern um die Ecke. Schlussendlich lebt Gemüse genauso wie ein Tier und wenn man’s abschneidet oder aus der Erde zieht nimmt man dem Gemüse genauso das leben. Zudem wird Gemüse manchmal ja schlimmeres angetan als Tieren. Also lieber ein genmanipuliertes und hochgespritztes Gemüse oder ein leckers Filet oder T-Bone Steak vom Naturbauern um die Ecke, wo die Rinder glücklich auf der Wiese leben? Und vielleicht

    Also, Problem ist Industrialisierung der Nahrungsmittel und dass die Multis uns die Ware am liebsten gleich direkt aus dem Labor ihrer Fabrik liefern würden. Fleisch ist ok und auch Gemüse oder Salat, wenn die Herkunft stimmt. An Guata!

  • ramona sagt:

    Auch Rezepte mit Thunfisch sind meiner Meinung nach einfach nicht mehr Zeitgemäss.

  • Lisa sagt:

    Übrigens kann man als Vegi auch kreativ sein und das Rezept optimieren. Mach ich ständig. So und jetzt genug der leidigen Vegi-oder-nicht-und-überhaupt-wieso-etc-Diskussion. Hatten wir genug.

  • Hugo1 sagt:

    Vorschlag: Vor dem Fussball gepflegt essen……. das gezeigte tu ich mir nicht an!!!

  • michael sagt:

    oh mein Gott.. meinen sie etwas die Hälfte aller Menschen wären Vegetarier? Eher nicht oder? Wie kann man nur so verblendet sein?

    • Patrick Keller sagt:

      Man muss nicht Vegetarier zu sein, um seinen Fleischkonsum bewusst zu drosseln und sich über die wenig zeitgemässe Deftigkeit des oben präsentierten Junk-Foods zu wundern. Aber ein klein wenig Intelligenz hilft dabei ungemein.

    • Andrea sagt:

      sinn der aussage von don max: er wünscht sich fürs nächte mal drei rezepte mit fleisch und drei ohne fleisch! ( korrekterweise steht es aber nicht „5:1“, sondern „4:2!“ )
      … und bezüglich vegetariern und fleischkonsum kann ich mich der meinung von patrick keller anschliessen! ich frage mich, wer denn hier so verblendet ist?!

  • Don Max sagt:

    5:1 für fleischhaltiges Essen.
    Für das nächste Mal wünsche ich mir ein 3:3

    • Basler Dybli sagt:

      Richtig zählen können ist angesagt. Ich hoffe doch, dass das nichts mit dem bewussten Verzicht vom Konsum von Fleisch zu tun hat …

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