So bringen Sie Eleganz in Ihre Wohnung

In einer Zeit, in der eklektische Wohnstile angesagt sind, alle von Vintage-, Shabby- oder Industrial-Chic sprechen und coole Designklassiker zuoberst auf den Wohnwunschlisten stehen, erwacht auch wieder die Lust auf mehr Eleganz und Chic zu Hause. Wie das geht, und auf was man am besten achtet, um der Wohnung Eleganz zu verleihen, zeigen diese Beispiele.

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NEUTRALE FARBEN UND SCHLICHTE FORMEN
Eleganz hat auch immer etwas mit Zurückhaltung zu tun. Deshalb wählen Sie am besten eine neutrale Farbwelt, dafür aber edle Materialien. Auch bei den Formen ist hier weniger definitiv mehr: Mit Schlichtem , Kubischem und Leichtem liegen Sie richtig. Je auffälliger die Form oder je gewagter die Farbe, umso lauter ist die Aussage.
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WEIBLICHKEIT UND MODE
Denken Sie an Coco Chanel, die Königin der modischen Eleganz. Sie setzte auf Schwarz und Weiss, Schmuck und Blüten. Das geht auch in der Wohnung. Hier sehen Sie ein schönes Detail mit einigen Büchern und einem üppigen, weissen Rosenstrauch. Die Rosen stehen prall und tief in einer Glasvase. Nur die Stile sind im Wasser, die Blätter bleiben trocken und die Blüten gucken satt aus dem Vasenrand hervor.  Bild über: Decorista.
Chutzpah
DIE KÜCHE IST EINE FOTOGALERIE
Eine einfache, kleine Küche bekommt viel Grösse und wirkt durch die vielen gleich gerahmten Schwarzweiss- Fotos, die an allen freien Wänden hangen, todchic. Bild über: Chutzpah.
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GESCHICKTER STILBRUCH
Diese Stilmischung ist einfach gelungen: Schlichte, moderne Küche, Saarinen-Tisch und weisse, gepolsterte antike Stühle dazu! Das Ergebnis wirkt unheimlich elegant, edel und zugleich modern und frisch. Bild über: Simply Seductive.
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DIE LIEBE ZUM DETAIL
Ein Bett mit weisser Leine überzogen, ein Nachttisch aus Lack, ein tolles Foto im schwarzen Rahmen und wieder ein Rosenstrauss, dessen Blüten satt am Vasenrand rausgucken. Auf dem Nachttisch ist auch eine formschöne Glasflasche mit Glas. Der Farbtupfer, der mit einer Decke am Kopfende gesetzt wurde, findet mit den Rosen ein Pendant. Der Gesamteindruck ist Perfektion, die beiläufig wirkt. Das ist echte Eleganz. Sie ist selbstverständlich, wirkt leicht und mühelos. Bild über: La Belle Vie.
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EDLE KLEINIGKEITEN
Im Schlafzimmer dürfen sich edle Produkte und Accessoires durchaus sehen lassen: teure Crêmes in hübschen Töpfchen, Schmuck, eine exklusive Duftkerze, antike Flakons. Am besten stellen Sie alles in eine Gruppe, ein Tablett hilft dabei. Bild über: Interiors Porn.
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DUFT UND SINNLICHKEIT
Elegant sind kleine Blumensträusse, edle Parfümflakons, ausgewählte Wohnaccessoires, Silber, Weiss und echte Materialien. Solche Arrangements vermitteln Sinnlichkeit und Weiblichkeit und machen sich  gut in Badezimmern. Bild über: Simply Seductive.
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EIN WENIG GLAMOUR DARF SEIN
Lassen Sie ruhig Glamour zu, einfach nicht zu viel davon und mit etwas Schlichtem gemischt. Hier sind es pompöse Stühle mit geschwungenen, goldenen Lehnen, die mit einem schlichten Glastisch kombiniert sind. Dahinter wird ein grosser, aufgezogener Stadtplan von Paris  zum starken Statement. Und auch hier wieder ein kleiner Rosenstrauss, der in einer schlichten Glasvase eingestellt ist. Bild über: This is Glamourous.
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TRADITION IM TREND
Das alte Hollywood und klassische Einrichtungsprinzipien sind gute Vorbilder für Eleganz in der Einrichtung. Hier sieht man ein gutes Beispiel dafür: eine schwarze, klassische Konsole, eine schicke Tischleuchte mit silbernem Fuss und schwarzem Schirm, edle Dosen, ein kleiner Blumenstrauss in einer Glasvase und Familienbilder in identischen weissen Rahmen an der Wand. Bild über: Simply Seductive.

15 Kommentare zu «So bringen Sie Eleganz in Ihre Wohnung»

  • stylewatch sagt:

    Wo gibt es die Lampe vom letzten Bild zu kaufen! Kann mir das jemand sagen? Wäre super, vielen herzlichen Dank!

  • Nicole sagt:

    Man könnte die Idee mit den Bildern in der Küche ja auch leicht abwandeln. Man könnte Fotos laminiert aufziehen lassen auf PVC. Dann sind sie sehr unempfindlich und wenn man es schön macht dennoch elegant. Was ich nie haben wollte, das sind die mit Lampe und dem anderen Kram verdeckten Fotos. Für mich gehören Familienfotos zur Persönlichkeit meiner Wohnung dazu, und ich möchte die Fotos unverdeckt betrachten können.

  • 08/15 sagt:

    Ein paar Ideen habe ich schon jetzt für mich abgekupfert – Danke, Super!

  • Filo Sof sagt:

    Die Küche gefällt mir! Ich hasse Küchen, die zu sehr nach Küchen aussehen. Bilder: ich würde keine mit Rahmen
    aufhängen, sondern direkt auf die Tapete leimen. Mietwohnung: entweder freut sich der Nachmieter und übernimmt es so oder dann halt wieder wegnehmen und streichen. Küche ist ja nicht so gross. Für mehr Lebensqualität lohnt sich auch ein bisschen Aufwand.

  • Christian sagt:

    weisz jemand welche Lampe auf dem letzten Bild gezeigt wird?

  • Gino Gelati sagt:

    In dieser Küche ist braten strikte verboten, denn nach jedem Cordon Bleu sind Fotorahmen und Glas fettig! Diese Sauerei möchte ich dann aber nicht reinigen müssen!

    • etoile-filante sagt:

      in dieser Küche mische ich schöne bunte Salate und backe eine Quiche im Ofen!
      Aber sie haben völlig recht: auch wenn es wirklich elegant aussieht, ist es leider nicht alltagstauglich.

    • andrea sagt:

      aaach muss denn immer alles aus dem aspekt des putzens und sauber haltens betrachtet werden?! man brät ja schliesslich nicht dreimal am tag sieben tage die woche fettiges zeugs an. und wenn dann doch mal ein feines stück fleisch in auf die grillpfanne kommt, jä nu, dann putzt man halt danach die bilder samt rahmen mit ajax glasrein. geht fix und schon kann man sich wieder seiner eleganten, persönlichen und alles anderen als 0815-proper-küche erfreuen.

      • huga sagt:

        Nein, der Aspekt des Putzens muss nicht IMMER in Betracht gezogen werden. Aber wer kocht, der weiss, dass gerahmte Bilder in einer Küche ohne Abzug ein No-Go sind. Oder sagen wir mal so: wer Bilder rahmen lässt, hängt sie sicher nicht in eine Küche ohne Abzug. Nun – wer überhaupt seinen Gas-Kocher in seiner Küche so platziert, hat sowieso noch nie gekocht. In der Ecke?! Dieser Blog ist leider mehr Schein als Sein.

      • Hugo1 sagt:

        @andrea. Hast sicher eine Putzfrau?? Dann wär’s mir auch egal….

      • lukas sagt:

        @andrea: scheint für gewisse extreeem wichtig zu sein. ich frage mich aber, warum diese spezies überhaupt schöner-wohnen-blogs beäugt anstatt betty-bossy-kochutensil-kataloge zu wälzen.

      • Inge Kunz sagt:

        …das wollte ich auch gerade anmerken: Derart viele Glasbilderrahmen hängt nur in die Küche, wer noch nie selbst gekocht hat! Aber irgendwie ist das ja gerade typisch für Innendekorateure und Style-Blogs: Von praktischem Nutzen keine Spur! Sonst müsste man nicht Sätze schreiben wie: „Der Gesamteindruck ist Perfektion, die beiläufig wirkt. Das ist echte Eleganz. Sie ist selbstverständlich, wirkt leicht und mühelos.“ Auf mich wirken die obigen Fotos eben gerade nicht beiläufig, wie selbstverständlich, leicht und mühelos. Sondern im Gegenteil „gekünstelt“ und verkrampft. Wieso sehe ich denn da nirgends Staub auf und zwischen den Flakons? Wasserflecken von der Glasflasche und den unmöglich giessbaren, satt sitzenden Rosensträussen? Finger- und Lippenstiftabdrücke am Trinkglas (Wie bitte? Daraus wird gar nie getrunken? Eher unselbstverständlich.). Fettflecken und Kratzer auf dem Glastisch? Fehlanzeige! Mit natürlicher Eleganz und Leichtigkeit haben die obigen Arrangements also so wenig zu tun, wie es eben eine Möbelausstellung mit einem echten, bewohnten und belebten Wohnraum zu tun hat.

        Ich würde mir einmal ein Style-Blog wünschen, das etwas greifbarer ist, weg von sterilen Tipps im luftleeren Raum, hin zu mehr Realitätssinn. Sonst bleibt das Ganze einfach nur das „Furniture porn“-Analogon zum „Food porn“ (Letzteres gibt es auf diesem Blog ebenfalls, siehe rechte Spalte): Schön anzuschauen, aber fern jeglicher Praxistauglichkeit.

      • Andrea sagt:

        @hugo1: ich habe keine putzfrau. selbst ist die frau. by the way kann ich auch noch kochen ;-)

        @inge: in einem style blog will ich weder wasser-, lippenstift- oder andere flecken, geschweige denn staub sehen. keine realität also sondern pure inspiration, coole wohnungen (ja genau, schein nicht sein!) oder furniture porn, wie sie das sagen. es muss ja nicht alles 1:1 übernommen werden. die eine oder andere idee lässt sich so umsetzen, dass die staub- und schmutzallergiker nicht gleich die krise kriegen. manchmal braucht es fremde um die eigene phantasie zu beflügeln. schöne dinge zu betrachten, macht freude. ästhetik tut aug‘ und geist wohl. und dafür soll der tolle blog von Frau Nizamuddin da sein. wollen sie praxisnahe und reelle tipps, frau kunz, kaufen sie sich die schweizer familie.

  • tewapa sagt:

    Mit weissem Leinen bezogene Betten sind herrlich!
    Grammatikalische Fehler ärgerlich!

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