Das Entrée – der erste Eindruck zählt!

Man sieht es zuerst,  es ist die Eingangshalle, die Rezeption. Es ist ein Willkommensgruss. Aber weshalb nur gibt man dem Entrée so wenig Beachtung? Weshalb ist und bleibt es das meist vernachlässigte Zimmer einer Wohnung, oft ohne Charme und Stil?  Diese Fünf Tipps helfen Ihnen beim Einrichten dieser Problemzone - damit der erste Eindruck stimmt.

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 1 – Helle Farben, Bilder und Licht machen ein Entrée freundlicher

 Eine helle, frische Farbe wirkt wie ein Frühlingskleid für einen dunklen, unscheinbaren Eingang. Auch Licht kann eine starke Wirkung haben. Lampen, die ins Entrée passen, sind zum Beispiel grosse, auffällige Pendelleuchten,  interessante Laternen oder Tischleuchten auf einem Konsolenmöbel. Damit man dem Durchgangsraum mehr Beachtung schenkt, helfen Bilder, am besten ganz viele davon. Das können Kinderzeichnungen sein, Fotos oder Kunstdrucke. (Foto: Eugen Leu Styling: Marianne Kohler Nizamuddin)

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 2 – Möbel, die was hermachen

Passende Möbelstücke im Eingang sind solche, die Eleganz und Grosszügkeit ausdrücken. Bei viel Platz passt eine Kommode, bei wenig eine Konsole. Über diesen Empfangsmöbeln sieht ein grosser, edler Spiegel gut aus und darauf ist Platz für ein Paar identische Tischleuchten und frische Blumen. (Bild links über: Bed of roses, Bild rechts: www.designersguild.com)

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 3 – Ein Platz für kleine Dinge

Eine Schale oder ein Tablett kann  als «Videpoche» dienen. Das bedeutet ein Zuhause für die Dinge, die man in der Tasche hat, wie Autoschlüssel, Handy, Kleingeld etc. Auch eine exklusive Duftkerze macht sich gut, denn nichts vermittelt einen besseren Eindruck und das Gefühl, zu Hause zu sein, wie wenn beim Eintreten die Wohnung gut riecht. (Fotos: Coco Lang Styling: Marianne Kohler Nizamuddin)

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 4 – Weg mit Garderoben

Ich verzichte ganz klar auf eine Garderobe. Überladene Garderoben sind unattraktiv und mal ehrlich: Sie sind alle übervoll behangen mit Jacken und Mänteln. Meistens verstecken sich die Kleidungsstücke untereinander und bleiben so für lange Zeit unauffindbar. Das Thema Garderobe habe ich mit einigen Haken an der Innenseite der Schlafzimmertür gelöst. Da ist halt ein Schritt mehr zu machen, aber dieser inspiriert wenigstens, dass der Mantel meist gleich im Schrank, wo er sowieso am wenigsten Aufsehen macht, landet. Das Gleiche mache ich mit den Schuhen. Im Schlafzimmer ist ein bequemer Stuhl, auf den wir uns hinsetzen können, um die Schuhe zu wechseln. Im Winter oder bei Regen stelle dafür ich einen Korb bereit, der mit Wachstuch gefüttert ist, um Schmutz, Schnee und Salz aufzufangen.

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5 – Schränke für Kleider und Schuhe

Was aber, wenn man nicht auf eine Garderobe verzichten will? Da empfehle ich einen Schrank. Am besten gleich einen, in dem auch Schuhe Platz finden. Ein hübscher Vintage-Schrank zum Beispiel, diskret wirkt er in der gleichen Farbe wie die Wände oder mit Spiegeltüren. Man nimmt ihm das Innenleben heraus und montiert eine Stange quer durch. An diese Stange können auch einige praktische Hängeaufbewahrungselemente für Schuhe und Accessoires angebracht werden. Bild links: Schrank „Shaker“ zu Fr. 1’290.– von www.fly.ch, Bild rechts: Schrank „Edland“ zu Fr. 570.– von www.ikea.ch

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34 Kommentare zu «Das Entrée – der erste Eindruck zählt!»

  • Bezi sagt:

    na ja…..auch geschmack kann glücksache sein. kommt mir eher vor als würde ich die wohnung einer oma anschauen. heute ist doch eher schicht und einfach…ja fast spartanisch angesagt….aber das??!! mögen ja künstler sein….aber irgendwie scheinen sie mir im falschen zeitalter zu leben.

  • bennet sagt:

    Sind zwei Erwachsene, haben vier Kinder (kleine Schulkinder und ein Teenager), erst noch einen grossen Hund, besitzen weder ein grosses Haus wie aus dem Katalog noch einen monströsen Kleiderschrank (mindestens nicht im Eingang). Und doch ist es möglich, ein gepflegtes Entrée zu haben, ohne dass man sich permanent in einer Krippe wähnt! Mit etwas gutem Willen und dem Willen zur guten Erziehung. Und wer den Beitrag mit fehlendem Sex in Verbindung bringt, hat sicher grössere Probleme als ein schönes Entrée, das stimmt – ab auf die Couch!

  • Frank sagt:

    Ganz schlimmer Laura-Ashley-Mädchenzimmer-Stil. Kann man als Mittvierzigerin ruhig machen, wenn man die Hoffnung auf Sex schon aufgegeben hat, da man mit so ner Einrichtung jeden Mann sofort in die Flucht schlägt. Passend dazu empfehle ich die Anschaffung einer Katze.

  • Roland Strasser sagt:

    @Val der Ama

    Du hier? Wie gehts den Katzen, altes Weib? :-D

    herzlich, dein „h2p“

  • Daniel sagt:

    Mir gefällt der Blog sehr gut.
    Wenn ich da einige Kommentare lese ist mir klar, dass die Leute einfach frustriert sind über sich selber…..

    Weiter so. Die Welt braucht nun mal ein bisschen Wärme.

  • Loredana sagt:

    Danke Tagi. Endlich ein Interieur Blog!

    Schön das auch Inhaltliches geboten wird und nicht nur
    hübsche Bildchen. Me like.

  • Marcel sagt:

    Wow: Besonders die Seletti Produkte gefallen mir- und gar nicht so elitär teuer, wie beispielsweise Sachen von renomierten Herstellern (Kartell, Moroso u. a.)!!

    Dieses Gestell ist schon so gut wie gekauft.

  • Hans Müller sagt:

    Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten… igitt zu den Bildern, das Zeug finde ich wirklich grässlich!

  • Ina Strub sagt:

    Ich muss meinem Vorredner recht geben.

    Der Tagi bringt nur noch Artikel über Themen wie Facebook, künstliche Brüste, das Stadiondach und über eine Frau die mit 1000 Männern schlief.

    Wo bleiben wichtige Kommentare?Wer kümmert sich um Bern und das Parlament, wie ist der Status in der Welt und was bedeutet der soziodemographischen Wandel?

    Mit 20min.ch könnt ihr nicht konkurrieren und so kompensiert ihr die Offline-Leser auf keinen Fall.

  • Stefan Molikoff sagt:

    Europa schmiert ab, der Euro verliert an Glaubwürdigkeit, die Schweiz steckt in einer tiefen tiefen Sinn-Krise, die politische Situation ist richtungsweisend und die Stadtzürcher Präsidentin macht nichts sichbares und stürzt Selbständige in Existenznöte und kann keinen Fehler zugeben.

    Aber der Tagi schreibt nun über Aschenbecher, Badzimmerteppiche und Lüster.

    Oh Gott, oh Gott.

  • Stefan Molikoff sagt:

    Wir polieren das Messing auf der Titanic.

  • Martha Stewart sagt:

    Yeah, die von der Werdstrasse machen jetzt auch noch ein bisschen Internet. Blog und so, weisch.

  • Tamara Meier sagt:

    Tolle Blog-Idee! Miesepeter, kriegt euch wieder ein, die Geschmäcker sind nunmal verschieden. Wer eigene Bilder hochladen will und Tipps/Anregungen sucht, ist mit zimmerschau gut beraten! Einfach googlen. ;-)

  • Widerspenstige sagt:

    Das Ganze sieht mir etwas nach französischem Landleben oder auch old english tea-time Wohnen aus…Wer’s gepflegt mag und fast Alleinstehend ist, darf schwelgen in Nippes, Blumenarragements und Tischlämpchen bereits im Entrée. Für Familien mit Kindern und deren Freunde wirds schnell etwas komplizierter…

    Wünsche aber viel Erfolg mit diesem neuen Blog und bin gespannt auf weitere Vorschläge.

  • Uschi sagt:

    Lieber Bund, herzlichen Dank. Habe gerade gut gelacht.

    Hier werden „Einrichtungstipps“ geboten, die so ca. das biederste darstellen, was man sich vorstellen kann.

    Weiter so!

    Und bitte: Ich mag Quilts. Also auf keinen Fall auf Quilts verzichten! Ich bin aber guter Dinge, die passen nämlich zum bisher Gezeigten.

  • Tyler Brüliert sagt:

    Oh, was erblickt mein triefendes Auge.

    Nach dem Mama-Blog nun der Einrichtungs-Blog.

    Mir fehlt aber noch das Früchtetee-Bouquet.
    Evtl. noch eine Porzellan-Katze dazu, voilà.

  • Val der Ama sagt:

    Endlich, ein Zuhauseblog!!

  • andreafrancesco sagt:

    Mit gefallen die Vorschläge. Sie zeugen von absoluter Stilsicherheit. Wer denkt, dass Farbe und Rosen mit modernem Design nichts zu tun hat und nur etwas für Grosis ist, hat betreffend Modernität, von Tuten und Blasen keine Ahnung. Erweitert mal euren Horizont und guckt auch mal in ein anderes Einrichtungsheftli als nur in die Wohnrevue und siehe da, es gibt noch anderes als lange Holztische auf Granitböden mit sechs mal dem selben Lederstuhl…oder die geflochtene Plastik-Lounge auf der riiiiesigen Terrrasse. Sicher entsprechen die frühlingshaften Vorschläge nicht dem was man hier gewohnt ist, aber sie sollen ja auch Anregung sein. Ich freue mich, dass der Tagi eine Persönlichkeit gefunden hat, die weis von was dass sie berichtet.
    Uebrigens, gepflegt wohnen kann man auch mit Kindern, sicher lebendiger und wilder, aber eine Räuberhöhle muss es desswegen nicht sein.

  • katie sagt:

    Mir gefallen die Tipps! … nicht so unterkühlt und architekturzeitschriftendesignmässig.
    Ein solcher Blogg ist eine gute Idee.
    Weiter so!

  • Carl Jacobs sagt:

    Ich finde: ein tolles Angebot. So etwas fehlte bisher in der Schweiz. Die vorschläge. Sond geschmackvoll und vernünftig. Das passt zum Tagi-Publikum. Weiter so.

  • Rebecca sagt:

    Würde mein Entrée so aussehen wie oben auf dem Photo, mit dem ganzen Schälchen Nippes…ich würde mich zu Tode schämen. So ab 70 kommt es dann aber vielleicht wieder in Frage…..

  • musungu sagt:

    Was lerne Ich hier wieder : das Interior Design Paepste und Paepstinnen total vergessen wozu eine Wohnung dient, zum wohnen selbstverstaendlich. Diese Paepstin ist total unpraktisch und Gott sei dank sehen das die Leser schnell ein. Wenn ich die Fotos gesehen habe vor ich den Artikel gelesen habe dachte ich erst das es Vorbilder waren wie es uberhaupt nie sein soll… Guter Idee Max, jeden gibt sein Interieur fuer Kommentar und Tips frei, ob das technisch kann ist eine andere Frage.

  • max sagt:

    @Lea ;–))

  • max sagt:

    Darf man hier Photos vom eigenen Entrée schicken und bekommt dann von den anderen Kommentatoren Verbesserungsvorschläge?

    Wie wäre es mit einer Forumssoftware, wo man Bilder zu seinen Beiträgen hochladen kann?

  • towanda sagt:

    Erziehungsfragen gehören doch nun wirklich nicht hier hin…. der Apfel fällt nicht weit vom Stamm plus diese Tipps für Puff, Unordnung etc werden sicherlich auch noch kommen. Geduld bring Rosen so wie in Ohio

  • Alice sagt:

    Zwei Kinder, zwei Erwachsene. Unzählige Freunde und Kollegen der Kinder. Das macht: eine unüberblickbare Anzahl Schuhe und Jacken, in der Übergangszeit zwischen Winter und Frühling sowieso. Dazu kommen am Mittag prall volle Schultaschen und Sportsäcke. So nett die Tipps sind, für Familien mit Kindern, für Häuser und Wohnungen, in denen das Leben tobt, sind die nichts. Aber für den Katalog machen sie sich gut. Und für riesige Häuser, in denen es neben der Garderobe einen monströs grossen begehbaren Schrank hat.
    PS: Wer Kinderim Teenageralter hat, die es tatsächlich schaffen, jede Jacke beim Nachhausekommen an einen Haken an der Schlafzimmertür zu hängen, melde sich bitte bei mir. Ich hätte gerne einen oder zwei Tipps, wie man so was hinbekommt.

  • Erwin Koller sagt:

    Mal abgesehen davon, dass der gezeigte Kitsch nun von allem anderen als Geschmack zeugt: Wozu soll eine Wohnung „einladend“ wirken und den „richtigen ersten Eindruck“ hinterlassen? Sind das Tipps, um eine Wohnung an einen geschmacklosen Käufer zu verkloppen?

  • ambossma sagt:

    Marianne – I love You! Endlich mal Einrichtungstipps, die nicht dieses kalte und unnahbare Design bevorzugen. Back to Life! Weiter so, Danke!

  • Chriesboum sagt:

    Mit den Schuhen ins Schlafzimmer, he? Geht gar nicht, ausser Hausschuhen haben Schuhe in der Wohnung gar nichts verloren, ausziehen vor der Haustür!

  • Denisette sagt:

    Ich finde die Tipps super! So was hat noch gefehlt.

  • Skeleton in the cupboard sagt:

    Oh yes, ein Leben ohne Schränke wäre mein Tod.

  • Swissfondue sagt:

    Nette Tips für alleinstehende Omas. Als Vater von drei jungen Schulkindern ist der Boden am Eingang erfahrungsgemäss schon voll mit Jacken, Schultaschen, Mützen, nasse Schuhe usw. Da bleibt nicht viel Platz für zarte rosarote oder helle lilafarbene Möbel und Ablagen.

  • Manu sagt:

    Ob die Farben, Muster, Möbel vom Stil her gefallen, ist Geschmacksache. Ich find die Autorin bringt dafür wesentliche und allgemeine Dinge auf den Punkt: das Entrée wird wirklich oft vernachlässigt und mit etwas mehr Aufmerksamkeit, Farbe und Duft wäre es schon viel einladender :-) Bin froh um den Tipp mit der Verbannung der Garderobe, hab das bis jetzt noch nicht gewagt :-) aber es wäre ein Versuch Wert

  • Lea sagt:

    Ich wusste nicht, dass Zürich in ….. Ohio liegt.

    ich will damit sagen, dass Ihre Vorschläge schon etwas miedrig, blumig und cluttered wirken. und alles mit dem von Ohio berüchtigten Duft – einer Mischung aus künstlichem Apple Cider, Musk und undefnierten Spring Flowers.

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