Ein Sommerhaus zum Verlieben

Wer an Sommer, an Ferien oder Ferienhäuser denkt, sollte nicht nur nach Süden blicken. Im norwegischen Vestfold beispielsweise steht ein prächtiges Sommerhaus, das diskret in die steinige Küste gebaut ist.

Architekten: Jarmud/Vigsnaes  Quelle: Contemporist

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Das Sommerhaus in Südnorwegen hat ein älteres Haus am gleichen Ort ersetzt. Bedingung war die harmonische Integration in die Küstenlandschaft. So passen sich die Materialien, Farben und Formen fast tarnartig in die Umgebung an.

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Das Haus wurde zum Teil auf die bereits bestehenden Mauern gebaut. Der Sprengabfall des alten Hauses diente als Baumaterial für die neuen Mauern.

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Andere Wände sind aus umweltfreundlichen Kebony Holz gezimmert. Das Holz ist so verarbeitet, dass es dem Küstenwetter und dem Salz standhält. Es wird auch für Boote verwendet.

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Der Pool, länglich wie das Haus, ist durch eine Glaswand abgegrenzt. Dadurch geht er optisch fliessend ins Meer über.

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Die Formgebung des Hauses ist so gestaltet, dass das Gebäude sich in die wilde, steinige Landschaft integriert und darin fast verschwindet.

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Die verschiedene Ebenen des Hauses entsprechen den Steinvorsprüngen und Felsen der norwegischen Küste.

Schauen Sie sich auch das Rote Haus an, das die Architekten Jarmund/Vigsnaes gebaut haben

Keine Kommentare zu «Ein Sommerhaus zum Verlieben»

  • Benedikt Jorns sagt:

    Architekten lieben es, sich ein Denkmal zu setzen. Bestaunen ja – darin leben möchte ich lieber nicht.

  • Rice V. Schluss sagt:

    …toller Bau !

    Porsche Design ist ein S****** dagegen !

    Und: in 10-20 Jahren kann man den Innenbereich auch 3-dimensional mit Neopren und Sauerstoffflaschen am Rücken erkunden. Dann hat sich die Natur längst zurückgeholt, was ihr gehört…hoffe die Bucht ist ruhig bei Wetterstürmen, im Norden kann es ziemlich wüten…

    So, enjoy enjoyable…

  • Jörg Müller sagt:

    Es ist erstaunlich, wie man eine Holzfassade wie Beton aussehen lassen kann. Respekt, hätte ich nicht für möglich gehalten.

    Architektonisch passt es auch sehr gut in die Tradition der deutschen Architektur entlang der Atlantikküste von Südfrankreich bis hinauf nach Narvik in der Zeit von 1939-1945. Die gleiche sachliche Linienführung und grösstmögliche Integration in die bestehende Landschaft, um möglichst nicht aufzufallen. Auch da wurde gewusst graues Baumaterial verwendet, um nur einen geringen Kontrast zur natürlich vorkommende Felsküste zu bieten. Nur auf die Glasfassade zum Meer hin wurde verzichtet, da seinerzeit Wert auf maximale Stabilität und Werthaltigkeit gelegt wurde. Sogar versuchte Sprengungen zur Wiederherstellung des ursprünglichen Landschaftsbildes seitens der undankbaren Einheimischen nach 1945 waren meistens nicht möglich.

    • Andreas Dombek sagt:

      @Jörg Müller

      Na, Herr Müller, noch nichts von „Steinholz und Holzbeton“ gehört?

      Für Ihren großartigen Respekt vor dem Steinholz / Holzbeton möchte ich mich bedanken und zugleich Ihre Ehrerbietung etwas minimieren. Bei der Betrachtung des besagten modernen Bauwerks habe ich zunächst einen kleinen Klapp-Rechner mit kleinem Bildschirm verwendet. Dadurch und zu starkes Tageslicht habe ich die hellen Schrägungen im besagten Vorbau-Material für senkrechte Fugen von eventuell verbauten mineralischen Vorsatzplatten mit einer möglichen Bemaßung von ca. 20 x 30-50 cm gehalten.
      So ist das schnelle neue elektronische Leben. Es ist nicht das was es scheint und es scheint nicht was es ist.

      Sie haben großartig die konsequente Fortführung des baumaterialsparenden Bauhausstils erkannt. Die Konstrukteure dieser großdeutschen Behausungen mussten natürlich auf die Unauffälligkeit achten, um so sich den bösen Blicken der Nachbarn zu entziehen, damit dieser aus Neid nicht noch ne Bombe aufs Anwesen der dt. Bewohners setzt.

      Was die bautechnische Qualität angeht muss man den besagten küstennahen Bauten eine unwahrscheinliche bautechnische Qualität nachsagen. Dieser Dinger sind nicht nur für 1.000 Jahr gebaut, nein, tatsächlich für die Unendlichkeit.

      Man betrachte die entscheidenden Männer für diese gigantische Baumaßnahme: Zunächst der F. Todt, Dr.-Ing. für Bauwesen und Gründer der OT, der bauausführende Organisation Todt. Ihm folgend der Architekt A. Speer als reichsoberster Festungsbaumeister sowie Rüstungsminister. Diese beiden Baumenschen sind nun mal die Begründer des „Baustils des Grauens“, die obersten Bauheinis des „Großen Diktators“! Die dt. Architekten und Bauingenieure haben sich m. E. nie gänzlich von dieser gigantischen Beeinflussung freimachen können.

      Die Tragik an diesem Baustil ist, dass m. M. nach viele Generationen von dt. Architekten mit diesen Entwurfkonzepten beeinflusst wurden, wenn auch sicherlich eher unterbewusst bzw. subtil.
      Wie sagte mal ein Italiener zu mir: „Wir Italiener bauen klein, klein und dünn, aber billig und ihr Deutschen baut dick, teuer und für die teutonische Ewigkeit.“ Als Aufguss dieser bautechnischen Unsäglichkeit erscheint der Baustil als Derivat auch noch in kruden schwarzen Gothic-Filmchen. Fest, dick, hoch, gedrungen, himmelstrebend, düster, überladen, sinnentleert, schwarz und schmutzig. Dieser Fascho-Baustil (und eventuell unterstellbarer Fascho-Filminhalt) lebt in einigen Köpfen weiter. Im Kino und als Entwurfskizze manch eines Architekten

  • Andreas Dombek sagt:

    Hallo Herr Rolf Schumacher. So trifft man sich im unpolitisch scheinenden Baublog. Wo wir damit schnell beim Blockhaus sind.

    Wenn man das besagte Haus untersucht und sich etwas in die Gedankengänge der hoffentlich nicht schwulen, aber sehr männlichen oder kämpferischen Architekten hineindenkt, kann man auf einer Linien eine gewisse Hochachtung für diese gelungene Kreation nicht absprechen.

    Denn diese Wohneinheit hat etliche Botschaften, die man freimütig herauslesen kann. Erstens kann man hier einen extrem modernen Entwurf eines eigentlich uralten Baustils der ollen Germanen, Wikinger oder Skandinavier erkennen. Reichlich betonte Dachflächen wegen der Schneelast, relativ kompakte, fast sogar zu wenige Fensterflächen nach der üblichen modernistischen Erwartungshaltung. Bei der Verwendung der vorgesetzten, horizontal verbauten Verblend-Steinquader ergibt sich eine Charakteristik von ursprünglich hölzernen Bollwerksbauten aus der historischen Zeit. Der Kamin, die Terrasse und die Zuwege sind mit ortsüblichen Natursteinen gebaut, gepflastert und / oder drapiert.
    Die Formgebung und die Silhouette sind sehr gekonnt an die Örtlichkeit angepasst. Das Gebäude ist augenscheinlich nur einstöckig errichtet, was wieder auf die altgermanische Bauweise hinweist. Das Erscheinungsbild des Daches ist mit der verwendeten Pultform ein gut geglückter Tribut an den modernen Zeitgeschmack.
    Die Unendlichkeit des Meeres wird durch die fast unsichtbaren Glasflächen bei den Glaswandungen im Gebäude und als unsichtbare, ultrageile gläsernen Brüstungssicherungen ins Ultimo gesteigert.
    Der Aus-, Ein-, An-, Über- und Durchblick ist fast schon grenzenlos.

    Aber, und das ist nicht als ein sehr schwerwiegendes Negativum anzusehen, dieses Ding könnte jedoch auch schon 1944 an der französischen Küste der Normandie gebaut worden sein. Auf der Terrasse könnte die schwere deutsche Küstenartillerie gestanden haben. Dahinter in der Bunkeranlage währen der Kommandostand, die Mannschaftsräume, Kantine und Munitionslager. Die aufgelockerte Form im Grund- uns Aufriss würden aus Tarnungsgründen notwendig erscheinen.
    Also hätte man hier möglicherweise ein verkapptes militärisches Objekt. Von der Drauf- und Vorderansicht im schnellen Blick schlecht zu sehen.

    Wenn’s gefällt geht’s aber noch schlimmer. Wenn man der Fantasie einen zügellosen freien Lauf lässt, kann man sogar im Ansatz dieses Bauwerkes Adolfs geliebtes Obersalzberg erkennen, aber am Meer gelegen.
    Sicherlich extrem gewagt, aber die Architekten bauen für Jedermann und jeden Diktator.

    Als Fazit kann man aus diesem Gebäudeentwurf herauslesen, dass die Architekten sehr mutig und modernistisch in die traditionelle bzw. konservative Bauweise der ollen Germanen gegriffen haben und zugleich sicherlich im Innersten doch sehr konservativ sind.

    Das wirklich moderne Gebäudeteil an diesem Haus dürften dann nur noch das Planschbecken sein, denn laut römischer Historienbeschreibung haben die alten Germanen das Waschen als mediterrane Dekadents angesehen.

    • virilius sagt:

      Dekadenz..(-:.. Ich stimme dem zweiten Teil ihrer architektonischen Einordnung zu. Dem ersten nur sehr eingeschränkt, zB hinsichtlich der ortsüblichen ‚Natursteine‘: sie sind ein Hinweis auf die seit Urzeiten dort angewandten Bauhilfsmittel: das TZ-Dreieck und Dynamit (s Bildlegenden, ‚Sprengungen‘). Die wirklich dort üblichen Holzhäuser sind in der langen, kalten Jahreszeit sehr sinnvoll, was die Wärme und Wohngemütlichkeit angeht – Steinhäuser sind’s sicher für die mediterrane Zone, wegen der angenehmen Kühle.
      Sie meinen sicher die traditionell-konservative Bauweise der der ollen Bauhaus-Germanen.. da haben sie vollkommen recht. Es wäre an der Zeit, die zu überwinden. Der wirrliche Architekturschrott mit den in die Höhe strebenden Kaninchenställen ist hässlich anzusehen und eine Zumutung zum Wohnen. Da ich den Norden gut kenne -auch die Sprachen beherrsche- empfinde ich diese Bude ebenfalls -und bestenfalls- als peinlich.

      • Andreas Dombek sagt:

        @virilius

        Wegen der römischen Dekadenz nen freundlichen Gruß vom „herre dements“, pardon Herrn Demenz!

        Da wir die Bauweise und Nutzung dieses zuvor bestehenden Bauwerkes nicht kennen, gibt es leider darüber eine sicherlich wenig ergiebige Diskussion. Aus historischer oder militärisch-administrativer Sicht könnte der Bauplatz augenscheinlich ein idealer Standort für einen vorgeschobenen Wacht- oder Beobachtungsturm, Leuchtfeuer, Zollstation u. ä. m. gewesen sein. Denn das würde auch die Verwendung der auffällig vielen Felsmaterialien gut nachvollziehbar machen. Auch im Norden wurden die gemeinten Sonderbauwerke als zunächst hölzerne Bollwerke ab dem 16. Jahrhundert durch die steinerne Massivbauweise ersetzt. Dabei immer an den immer energiereicheren Kanonenbeschuss denken.

        Ihre Meinung wegen der ollen Bauhaus-Germanen und ihren legitimen und illegitimen Ablegern in USA u.a.m. kann man nur unterstützen. Das war halt eine notwendige, jedoch sicherlich nicht die einzige Möglichkeit, neuen Formen, Funktionen, Materialien und Ideologien im Bauwesen auszuprobieren!

        Als kleiner technischer Nachtag zum Ausschleifen wg. meiner Dekadenz-Demenz, hier jedoch zum Thema der von Ihnen gemeinten mediterranen Bauweise. Die meisten dieser gemeinten Bauwerke dürften aus Lehm bzw. Lehmgemischen sein, wenn sie die optimale kleinklimatische Effizienz hätten haben sollten, die Sie wohl meinen.

        Ihre Aussage bezüglich der Karnickelställe kann man fast immer bedenkenlos unterstreichen. Trotz Ihrer Nordland-Kenntnisse mögen Sie das gemeinte neue Gebäude doch mit einer gewissen Gelassenheit betrachten, mindestens als eine gelungene oder auch misslungene Variante auf dem Weg zum Idealbauwerk.

        Wo sehen Sie ein Problem mit dem Sprengen? Es scheint wohl eher ein Anzeichen zu sein, dass hier tatsächlich ein massives Gebäude aus vor Ort gefundenen felsigen Material gebaut gewesen ist.
        Das „Dynamit“ ist doch im alten Schweden auch ein „örtliches“ Hilfsmittel gewesen, zum sehr, sehr „schnellen“ Abriss.

        Trost: Wer im Design wohnt muss dafür oft heftig leiden.

  • Ella Müller sagt:

    Wirkt auf mich zu kalt, zu glatt, zu kantig, zu…, einfach nicht ansprechend!

  • kepi blanc sagt:

    Gibt es einen Filter zum downloaden, der all die neiderfüllten Spiesserkommentare ausblendet?

  • Rolf Schumacher sagt:

    Liebe Hippimaus, sie referieren hier über Aesthetik.

    Sezieren wir mal ihren Namen und prüfen ihr virteulles Gewand auf Aesthetik.

    Hippie kommt von HIP sein: Das bedeutet IN sein, COOL sein. Nicht mehr und nicht weniger. Cool sein heisst aber noch lange nicht ästhetisch sein. Die langhaarigen, vergammelten Flowerpowerkinder waren zwar für ihre Zeit cool, aber mit Schönhiet hatten sie wenig am Hut. Und ob sich mit Heroin todspritzen (Jimmy Hendrix, Jennis Joplin) ästhetisch ist, wäre noch eine weiter Prüffrage, die ich unbeantwortet lasse.

    Und die Maus, um zum anderen Teil ihres Pseudonyms zu schwenken, ist fbekanntlich für viele Menschen eines der ekeleregensten Tiere überhaupt. Sie ist so ekelerregent, dass ab und an sogar ein Elefant aus Ekel vor einer Maus das Weite sucht.

    Und zu gerne würde ich den Namen der Intelligenzschmiede (UNI) kennen, an der gelehrt wird, dass ein Ingenieur Machomann sein muss, um Ingenieur sein zu können und schwul sein muss, um Künstler zu sein. War das eine der Bildvorkriegsbildungsinstitutionen wo man von entarter Kunst und entarteter Architektur sprach?

    Und das Haus lebt doch.

  • Hippimaus sagt:

    Die einen lieben, die anderen hassen es. Aber was kann man schon von den meisten Architekten erwarten? Zu meiner Uni-Zeit hiess es schon: Der Architekt: Zuwenig Mann um Ingenieur und zu wenig schwul, um Künstler zu sein. ;-)
    Das Haus ist interessant aber nicht mehr. Schön, sieht anders aus und beinhaltet Leben.

    • Jörg Müller sagt:

      Cooles Uni-Zitat! Habe während meine Uni-Zeit auch mal am Fachbereich Bauwesen gejobbt. Deckt sich grob mit meinen Beobachtungen dort :-)

      Übrigens waren Architekten die einzigen, die unrealisierbare Studien abgeben konnten, wenn sie nur gut genug designed waren und sind nicht durchgefallen. Die tumben Bauingenieure werden schon irgendwie den Entwurf statisch realisieren und bekommen dann anschliessend noch den Ärger, wenn der fertige Bau nicht wie der Entwurf aussieht, da diese blöden Kunstbanausen die Message des Architekten nicht verstanden haben.

  • Sehr faszinierend, dazu die Ruhe, die wohl herrschen wird. Besonders das Schwimmbecken hat es mir angetan, auf dem Bild hat man das Gefühl, direkt mit dem Meer verbunden zu sein.
    Allerdings wird es mir wie mit der unerreichbaren Luxusjacht gehen, mein Geldbeutel wird für dieses Sommerhaus nicht ausreichen…..

  • Daniela sagt:

    Vielen Dank aber auch Frau Kohler. Jetzt habe ich den ganzen Abend auf der von Ihnen verlinkten Seite contemporist verbracht. Bin ganz zerfressen vor Neid und kann vermutlich nicht schlafen vor lauter planen, wie ich ein Bank ausrauben kann .-)

  • Roland sagt:

    Sieht echt gelungen aus…gibt es auch Bilder von innen?

  • Otto Liebschitz sagt:

    Die Bilder erinnern mich an ehemalige Bunker an der französischen Atlantikküste. Die sind billig zu haben, etwas aufmotzen und wohnen. Mein Tipp für jene, denen dieser Haustyp gefällt.

  • Matthias Brüderlin sagt:

    Was diskutieren eigentlich all die Spiesser mit, welche am Besten in einem hässlichen Hochhaus in Spreitenbach leben müssten? Lasst den Besitzern dieses Hauses doch ihre Freude. Wenn es euch nicht gefällt, schaut doch einfach weg.

  • Alain Burky sagt:

    Gefaellt mir sehr, sehr gut.
    Wurde sich auch hier in der Bretagne bestens einpassen.
    Leider ist es ueber meinen finanz. Moeglichkeiten …

  • Patrick sagt:

    Wunderschöne Architektur, der Landschaft enstrechend, dem Geist der nordischen Kultur entsprechend, dem Menschen eine Oase bietend! Toll!

  • Mara sagt:

    wunderschön! und was kostet der spass bzw. wo kann ich das buchen?

  • Hans Käslin sagt:

    So könnte ich mir in der Schweiz Bunkerrecykling vorstellen. Ein paar Steinplatten auf den Beton aufkleben. Hier und dort etwas mauern und fertig ist der Kitsch. Den albernen Blubberpool, der dort, am Meer liegend, etwa soviel Sinn macht wie Eulen nach Aten zu tragen könnte man sich in der Schweiz wenigstens noch als sinnvoll vorstellen.

  • Matthias Probst sagt:

    Wie beim letzten Haus das von den selben Architekten vorgestellt wurde, fehlt mir auch hier eine zündende Vision für die Dachgestaltung. Mann hätte hier z.B. durch das sanfte Platzieren von ein paar grossen Steinen und weiterführen mit kleinen Steinen abgewechselt mit Nischen für Trockenpflanzen und kleinen Terrassen – alles auf dem Dach – ein wundervolles Ambiente schaffen können, welches das Haus dann vollends in die Umgebung integriert hätte.

    • R. Olloz sagt:

      …dann hätte man gleich ein Steinhaus bauen können. Die konsequent schlichte Formgebung hebt sich ja hervorragend von den Rundungen der Küstenfelsen ab und kommt so klar zum Ausdruck. Die Farbgebung ist wunderbar der Umgebung angepasst.

      • Ruth sagt:

        Man hätte aber auch die einheimische Birke verwenden können, welche ein schönes helles Grau hervorbringt. Dieses hier verwendete Holz wirkt fremd und schmudelig, was der Klarheit und Reinheit der norwegischen Landschaft widerspricht.

    • Gustavo sagt:

      Wenn man im Haus wohnt sieht man das Dach sowiso nie. Viel wichtiger wären nette Nachbarn und Einkaufsmöglichkeiten :-)

  • Theobald Sturz sagt:

    Einfach nur: wow! Es wäre sehr interessant zu sehen, wie sich das Haus bei schlechtem Wetter/Sturm/Schneefall macht.

  • Maja sagt:

    schön aber wozu der Pool wenn das Wasser so nahe ist.

    • Didier Brägger sagt:

      Vielleicht weil es einfacher ist, einen Pool zu heizen als die Nordsee?

    • Ruth sagt:

      Da die Meerestemperatur während der Sommermonate Juli/August max. 16 Grad erreicht, ist ein geheizter Pool eben nötig, wenn man südliches Temperaturfeeling haben will. Alle anderen baden bei Temperaturen um die 16 Grad.

  • Fritz Meier sagt:

    So stelle ich mir zeitgemässe, schöne Architektur vor. Das Haus wurde perfekt in die schöne Landschaft integriert. Einfach nur toll!

    • Babs sagt:

      Passt perfekt in die Landschaft?! Was haben denn solche spitzen Winkel in einer durch Gletscher geschliffene Felslandschaft zu suchen? Passt für mich überhaupt nicht.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Wie glatt sind Gletscherspalten, wie scharf Gletscherabbruchstellen?. Ist schon einer der behauptet die Natur würde nur Rundungen bieten barfuss über ein Karstfeld gerannt? Wie sehen Schieferplatten aus.
        Es scheint mir, als wären einigen der Meinung, man sollte nur vollökologische, gratis Hobbithäuschen für alle bauen dürfen. Meistens sieht aber die Realität sowieso völlig anders aus. Die vermeindlichen sozi-Oekofundis fahren oft mit die Luft verpestenden Autos aus den 70ern herum (ein alter VW-Bus ist nun einmal eine Drekchsclhleuder), können sich weder eine Erdsondenheizung noch Sonnenkollektoren leisten und sind als Globetrotter (wiviel Liter Kerosin braucht es um ein Kilo Mensch 1000km zu transportieren) überall auf der Welt zu sehen, um die Armut anderer zu fotografieren, um uns arbeitenden Zurückgebliebenen damit ein schlechtes Gewissen zu machen.
        Und noch was. An alle die hier in den höchsten Tönen die skandinavische Luxusberghütte bemeckern. Stellt mal eure Heuschen ins Netz, wir würden es dann liebendgern fachMAENNISCH kommentieren.
        If my Critics would see me walking over the Thames, they would say it is because I couldn t swim. Maggie Thatcher, die Eiserne. Und Lernen ohne zu denken ist eitel, denken ohne zu lernen gefährlich. Konfuzius.

      • kepi blanc sagt:

        Vielleicht sollte man es einfach unterlassen etwas zu schreiben, wenn man offensichtlich keine Ahnung hat…

  • marie sagt:

    schön, schlicht, geschmackvoll. Passt zu Menschen die die Natur lieben. Nichts für bünzlis. Dieses Haus hat nichts mit Protz zu tun. Einfach nur schön!!!

    • Ruth sagt:

      Ich würde dieses Gebäude nicht als Haus sondern eher als Luxus-Berghütte für Superreiche bezeichnen.

      • bernd sagt:

        berghütte? der höchste punkt des hauses befindet sich auf max. 4 müM!

      • Ruth sagt:

        Hi, hi, Bernd, das habe ich mir doch gedacht, dass ein solcher Kommentar kommt. Natürlich rede ich vom Baustil und nicht von der Lage an der Küste. Das sollte wohl jedem klar sein, oder?

    • Rolf Schumacher sagt:

      Ja Bernd, aber das Klima dort ist in etwa dasselbe wie bei uns auf 2000 m.ü.M.Der Ausdruck Luxusberghütte passt deshalb absolut.
      Und jener der sagt die Natur sei nicht im Stande gerade Kanten zu ziehen? Eine Gerade gibt es in der Realität sowieso nicht. Wenn sie die Kanten des Hauses mit einem Elektronenrastermikroskop abfahren werden sie Berge sehen die höher als der Mt. Everest sind und Schluchten die tiefer als der Marianengraben sind. Sie werden in den Ritzen des Hauses ganze Kolonien von Leben sehen. Und noch was, wenn ich am Thunersee sitze erscheint mir das Seeende wie eine messerschaf abgeschnittene schnurgerade Wasserkante. Der Meereshorizont sieht sicher in Norwegen nicht anders aus. Deshalb ist die Erde noch lange nicht eine Scheibe, denn Kanten gibt es zum Glück in der Realität nicht.
      Das Haus passt wunderbar in diese Region hinein. Die Argumente der Stänkerer sind ziemlich dünn.

  • Geri Mouse sagt:

    Sieht aus wie ein typisches Bösewichthaus aus einem James Bond Film aus den 60’er. Wers liebt; na ja. Aber wie bereits erwähnt hat dieser Stil nichts mit dem typisch warmen norwegischen HolzHaus zu tun. Das könnte grad so gut auch auf einer tropisch, karibischen Insel stehen, dort wo die „Bösen“ und „Weltbeherrschenden“ aus den Filmen meistens auch wohnen und leider immer wieder von James besucht und gestört werden. Grad dann wenn sie wieder eine neue Version von Facebook, Windoof oder I-Coffee austüfteln.

  • Henseler sagt:

    Wunderschön! Ich würde sehr gerne da Ferien verbringen und fischen.

  • Hans sagt:

    Schlicht und ergeifend – ein Traum! Ich kann den Architekten und Eigentümern zu diesem „Wurf“ nur gratulieren.
    Nur schade, dass der Bericht das Innere des Hauses auslässt…

  • Quentin Sarstedt sagt:

    Hässlich, protzig und geschmacklos. Passt für amerikanische IT-Milliardäre und russische Oligarchen. Die Bunkermentalität breitet sich aus. Dieses Haus hat nichts mit der norwegischen Tradition zu tun.

    Furchtbar.

    • G. Frey sagt:

      So ist es Bravo. Was die heutigen Architekten bauen ist zum erfrieren. Es werden auch Wohnungen so gebaut jenseits von Gemütlichkeit und Wohlfühlgefühl. Eben haben kein Gefühl.

    • Johnny Boy sagt:

      Genau.

    • Ruth sagt:

      Sehe das auch so.

    • D. Richter sagt:

      Obwohl es grössere Architektursünden gibt, reit sich auch dieses Haus in die Kategorie „Ellbogen Architektur“ ein. Dieses Haus könnte problemlos an irgend einem Ort dieser Welt stehen, es würde immer als Fremdkörper angesehen werden. Wieso kann nicht mit einem Minimum an Einfühlvermögen ein Anwesen realisiert werden, welches seine Umgebung nicht mit Füssen tritt? Eine Stunde eines Feng-Shui Beraters könnte helfen…

    • Melly sagt:

      Ja genau, und alle Norweger leben in traditionellen Häusern – wie auch wir in der Schweiz alle in Berghütten und Chalets leben. Wie engstirnig ist das denn gedacht? Das Haus ist toll, fantastisch in die Landschaft eingepasst, einfach wundervoll an diesem Platz.

      • Ruth sagt:

        Was haben Baustile mit Engstirnigkeit zu tun? Wenn ich meine Ferien im Ausland verbringen möchte, dann möchte ich weder dieselbe Küche, noch Baustil noch Landschaft antreffen, welche ich täglich zu Hause habe. Das macht doch gerade den Reiz aus. Leider ist es so, dass man inzwischen weltweit vermehr denselben Einheitsbrei antrifft. Der Globalisierung sei Dank. Schade darum.

      • Derek Richter sagt:

        Geschätzte(r) Melly, Sie sagen engstirnig -ich sage rücksichts- und respektlos. Vielleicht wissen Sie noch nicht dass in der Natur keine geraden Kanten vorkommen? Naja, ich muss ja nicht darin wohnen…

  • Markus Gasser sagt:

    Sieht aus wie die moderne Interpretation eines frühen Prairiehauses von Frank Lloyd Wright – wunderschön und gelungen. Endlich mal ein Haus, dass sich eigenwillig, aber vollständig in die Umgebung integriert und darin verschmilzt – sonst steht das zwar immer im Kommentar, aber man denkt sich: Hä, wo denn??? Erst wenn es aussieht wie eine Faust aufs Auge steht meistens: Bildet einen interessanten Kontrast zu Umgebung :-).

  • Marcel sagt:

    Trostlos? – Allemal 1000x spannender als ein Sandstrand.

  • Gene Amdahl sagt:

    Schön – für jemanden der in dieser trostlosen Gegend wohnen möchte?

    • Fritz Nussbaumer sagt:

      Trostlos? Ein Ort, an dem du den Geist der Natur fühlen kannst?
      Warst du schon mal in Norwegen?
      Wenn ja, dann hast du vermutlich dem Gegenbild gefrönt, das dort auch vorkommt,
      dem Geist aus der Schnaps-Flasche.

      • Ruth sagt:

        Also mit Norwegen hat dieses Haus herzlich wenig gemein. Norwegen hat wärmere und gemütlichere Architektur zu bieten. Alleine die Betrachtung des Hauses mit seinem nüchternen, kalten Stil lässt frieren.

      • Maja sagt:

        eine Wohltat für die Augen und die Seele. Keine Werbung weit und breit.

    • Ruth sagt:

      So trostlos ist diese Gegend nicht. Vestfold zählt zur norwegischen Riviera und ist entsprechend touristisch. Und wem es allzu langweilig wird, hat Oslo ganz in der Nähe.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Schöner geht kaum. Archaisch elegante Architektur in prähistorisch anmutender Umgebung. Ist das überhaupt noch von dieser Welt?. Man erliegt schnell der mysthisch kargen Schönheit der Natur und der ebenso gelassen reizenden Ausstrahlung des Hauses. Man ist geneigt ins Bild hinein zu tauchen, das Haus für sich in Beschlag zu nehmen und aufzuschreiben, was darin über einen kommen muss. Schreibstau, oder -krampf, kann es da nicht geben. Das Nordmeer spült fast im Sekundentakt unablässig Weltgeschichten vor die Hütte. Die Steine reiben sich am heftig kalten Wind und wer dieser Musik lauscht, hört gar göttliche Geschichten. Und drinnen im Haus ein schlichtes, warmes vernünftiges Herz, dass die Naturgesänge zu interpretieren weiss. Und ach, wenn der Schreibende dann so einsam in der Abgeschiedenheit im Schlaf abgesunken wäre, würde er dazu noch glatt von nordischen Heeren aus hochenergetischen Gnomen, Elfen und Zwergen heimgesucht. Wer da nicht nichts zu schreiben hat, de,r ja der, ja also der, ……….ich muss in diese Hütte, sonst kann ich nicht fertig……

    • R. Olloz sagt:

      Selten einen so poetisch gefühlvollen Beschrieb eines Hauses gelesen…Ich finde die Integration des Ferienhauses in die Küstenlandschaft Südnorwegens vollends gelungen. Zehn Mal lieber würde ich in einem solchen Haus Ferien verbringen wollen, als an einem heiss feuchten, klebrigen Sandstrand am Meer im Süden.

    • Jonathan Hedinger sagt:

      Was hat Sie denn geritten (wortwörtlich).

    • Widerspenstige sagt:

      @Rolf Schumacher
      Ich bin ebenso angetan von der herben Architektur dieses unkonventionellen Sommerhauses, stolz thronend auf den sagenumwobenen Klippen und fühle den Esprit in Ihrer Wortwahl förmlich hervorquellen. Wohltuende Natursteine in aufwändiger Arbeit rundum Stein auf Stein gesetzt verleihen dem Ganzen eine geheimnisvolle Mystik. Auch wenn ich die ‚Stupas‘ des Nordens einfach liebe könnte ich in diesem Sommerhaustraum die Mitternachtssonne einfach nur noch in vollen Zügen geniessen und abtauchen…

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