La vita è bella

Nächste Woche findet in Mailand die grösste und wichtigste Möbelmesse statt. Zeit also, sich ein wenig auf den italienischen Lebensstil einzustimmen. Lassen wir uns doch von der Stilsicherheit und Lebensfreude unserer südlichen Nachbarn anstecken und bringen ein wenig Italianità ins Haus und unseren Alltag. Hier finden Sie 12 Inspirationen.
sweet home style

1 EIN LAND AN DER WAND:
Das geht natürlich nicht nur mit Italien, spielen Sie mit einer schönen Landkarte und rahmen Sie die einzelnen Teile in schlichte Bilderrahmen. So wird aus der Karte ein kunstvoller Wandschmuck, der was hermacht und trotzdem stilvoll wirkt. Bild über: Sweet Home Style.

salma-hayek-campari-ad

2 L’APERITIVO:
Was für uns das Gläschen Prosecco ist, ist für die Italiener ein Campari, natürlich stilvoll serviert auf dem Silbertablett mit mit vielen, feinen Häppchen. Die Schauspielerin Salma Hayek macht mit viel Sexappeal Werbung dafür. Die Italiener verstehen es auch, aus dem Aperitif einen kleinen, kulinarischen Event zu machen und servieren dazu grüne und schwarze Oliven, Pommes Chips, Bruschette, Crostini, gesalzene Mandeln, kleine Fleischbällchen, Mozzarellakügelchen, gegrilltes Gemüse und vieles mehr. Versuchen Sie einfache Crostini mit Tomaten: Schneiden Sie ein Ciabattabrot in dünne Scheiben, reiben Sie die Brotscheiben mit einer Knoblauchzehe ein und bestreichen sie diese mit Olivenöl. Nun toasten Sie die Brotscheiben im heissen Backofen einige Minuten bis sie knusprig und golden sind. In der Zwischenzeit entkernen Sie 500 Gramm Cherrytomaten und schneiden sie in kleine Würfel. Schneiden oder reissen Sie einige Blätter Basilikum in kleine Stücke, mischen Sie die Kräuter mit den Tomaten, salzen sie diese mit Meersalz, beträufeln Sie sie mit ein wenig Aceto Balsamico und Olivenöl und verteilen dann die Tomatenmischung auf die knusprigen Crostini.

Zanotta

3 DIE UNKOMPLIZIERTE GARDEROBE:
Die Italiener sind bekannt für einen unkomplizierten, sportlich eleganten Modestil. Klar dass sie auch stilvoll ablegen möchten. Dafür ist die Garderobe «Aster» von Alessandro Dubini für Zanotta genau richtig. Auch sie wirkt sportlich, elegant und selbstverständlich chic.

seriouseats

UN NEGRONI PER FAVORE:
Der passende Cocktail für einen italienischen Abend ist der Klassiker Negroni. Mischen Sie dafür 2 cl Gin, 2 cl Martini Rosso und 2 cl Campari mit einigen Eiswürfeln und einer Orangenscheibe in einem Tumblerglas. Bild über: Serious Eats.

Zanotta 1330_A3_WILLIAM_SOFA

4 EIN PLATZ FÜR «TANTI AMICI»:
Ein edles, italienisches Sofa besticht mit Formschönheit, Schlichtheit und Eleganz. Das Dreiersofa «William» von Zanotta ist ein perfektes Beispiel dafür. Das Schönste an italienischem Design ist, dass es sich in verschiedene Umgebungen anpasst und immer gut wirkt.

dolce e gabbana

5 KOCHEN IST SEXY:
Das stimmt vor allem in Italien, denn da gehört gute Küche zum Alltag und bringt Sinnlichkeit und Genuss. Mit diesen Attributen kokettieren auch Dolce&Gabbana und lassen gar Madonna Zwiebeln schälen und Tomaten schneiden – und das alles, um Mode an die Frau zu bringen.

boffi

6 LA CUCINA ITALIANA:
Wenn kochen sexy ist, dürfen auch die Küchen Stil zeigen. Haute Couture in Sachen Küchendesign macht die italienische Firma Boffi. Dass edles Design und Coolness zusammenpassen zeigen sie in ihren Katalogbildern. Hier sind die schlichten Desingerküchen mit coolen Retro-Accessoires inszeniert.

b my

7 RISOTTO, SALSICCE…
Die italienische Kochkunst wird in den meisten Küchen nachgeahmt und hat viele Köche berühmt gemacht. So auch Antonio Carluccio, der mit einfachen, italienischen Gerichten, Fernsehsendungen und Kochbüchern in England zum Star wurde. Hier zwei Rezepte, die zum Nachmachen einladen:

RISOTTO MILANESE MIT LUGANIGHE: 

Zutaten:
  • 300 g Luganighe
  • 2 Päckchen Safran
  • 1 kleine Zwiebel, gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • 55 g Butter
  • 1 dl trockener Weisswein
  • 350 g Risottoreis
  • 1,7 Liter Fleischbouillon
  • 115 g geriebener Parmesan
Zubereitung:

Entfernen Sie die Haut der Würste und brechen Sie das Fleisch in Stücke. Braten Sie die Zwiebel im Öl und der Hälfte der Butter an und geben Sie das Wurstfleisch dazu. Wenn die Zwiebeln golden und das Fleisch braun ist, giessen Sie den Wein dazu und lassen diesen einige Minuten einkochen. Danach den Reis beigeben. Sobald der Reis alle Flüssigkeit eingesogen hat, giessen Sie ein wenig Bouillon dazu. Immer wenn der Reis die Bouillon aufgesogen hat, giessen Sie ein wenig mehr Bouillon dazu bis der Reis al dente gekocht ist. Fünf Minuten bevor der Risotto fertig ist, den Safran beigeben. Wenn der Risotto fertig ist, geben Sie den Rest der Butter und die Hälfte des Käses dazu. Den Risotto mit dem restlichen geriebenen Käse servieren.

casamilanoBloom  sofa

8 GEMÜTLICHKEIT AUF ITALIENISCH:
Die Italiener tönen Üppigkeit nur an, sie interpretieren die englische «Cosyness» mit einer Portion Humor, Stil und der Liebe zur einfachen Eleganz. Ein schönes Beispiel dafür ist die Kollektion von Casamilano. Darin finden sich gemusterte Teppiche von Paola Navone, die wie Porzellantassen oder Mosaikböden wirken, kuschlige, aber schnörkellose Ledersofas, witzige Beistelltischchen und edle Lederpouffs.

MorosoREDONDO

9 AUFFALLEND ANDERS:
Italienisches Design zeigt sich aber auch mit viel Liebe zum Kunsthandwerk. Prada ist das Paradebeispiel dafür in der Mode und Moroso im Interiorbereich. Das ungewöhnliche aber wunderschöne Sofa Redondo hat Patricia Urquiola für die innovative Firma entworfen.

ff

10 UN CAFFÈ:
Ohne ihn geht in Italien gar nichts. Wir versuchen, den kräftig duftenden, italienischen Kaffee täglich nachzumachen, aber am besten schmeckt er in einer italienischen Bar mit allem was dazugehört: ein guter Schwatz, ein bisschen Bluff, eine coole Brille und ein dramatisches Telefongespräch.

MorosoNEBULA FIVE.00

11 BUONA NOTTE:
Träumen Sie Italienisch. Moroso hat das Bett und die Wäsche dazu, schlicht, textil und funky. Bettwäsche, die mit Hightech spielt. In Zusammenarbeit mit der Modemarke Diesel ist eine neue, junge und unkonventionelle Kollektion entstanden. In der Schweiz ist die Kollektion bei Mobitare erhältlich.

boffi

12 SCHÖNE BADEORTE:
Rimini, Portofino, Alassio, Viareggio… Wir lieben die geordneten Strände mit den bunten Fähnchen und Liegestühlen. Die Badezimmer mit italienischem Design zeigen sich aber viel zurückhaltender und reduzierter, wie zum Beispiel die edlen Bäder von Boffi. Auch hier wird das schlichte, elegante Design auf den Werbefotos mit interessantem Styling gezeigt, wie etwa den Ethnoelementen, dem Leuchter und den persönlichen Accessoires.

50 Kommentare zu «La vita è bella»

  • Chris Castelmur sagt:

    aranciata amara

  • Veruschka sagt:

    Dieses Land ist einfach zu verlieben. Die Komplimente, die schönen Frauen, die Leichtigkeit, die Emotionen, das Essen und Weinkultur, die Vespas und Ferrrrrrrrarrrrrri, und vor allem Kunst und Musik. So schön, dass es euch gibt. Ich liebe euch einfach!

  • tunzla sagt:

    Das Bild vom Sofa Redondo von MOROSO sieht aus wie ein „gräuslich“ schlechtes Rendering. Ich hoffe, das Sofa sieht in echt besser aus…

    • Damiano Stefanin sagt:

      Das Sofa wurde denn auch von der spanischen Designerin Patricia Urquiola entworfen, von wegen italineisches Design. Über Geschmack läst sich streiten, das Design ist damit aber definitiv nicht typisch italienisch.

  • Stefano sagt:

    E viva l’italia. Kein Land hat mehr Stil !!

  • omama sagt:

    all diejenigen die den obigen beitrag von m. kohler kritisieren haben im grundsatz recht, wenn sie die bilder eins zu eins in die realität übertragen. in mir perönlich haben sie ganz einfach m e i n e b i l d e r ausgelöst, bilder an ein italien mit so viel italianita, mit gerüchen, geschmäckern, mit tönen und mit einen unnachahmlichen ambiete die kein designerbeitrag kaputt machen kann. den selben effekt haben bei mir canzonis, ein glas rotwein pder ein gespräch von zwei/drei intalienern untereinander – und das ist für mich der gewinn aus dem beitrag von m. kohler – deshalb danke schön. mit etwas phantasie gelingt es auch!

    • Angela Montesano sagt:

      Nee, echte italianità erfährt man erst, wenn man in Italien den Alltag der Leute auch tatsächlich mitgelebt hat und nicht indem man sich eine fast schon „Scheinwelt“ zusammenklebt mit Klisches aller Arten, die das Leben in Italien nur vortäuschen. In Italien liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 20 Prozent, ein abgeschlossenes Studium bedeutet in Italien oft trotzdem keine Arbeit zu finden. Ein caffè ist ein caffè und nicht eine Schale, Sardinien ist mehr als halb so gross wie die Schweiz und ist Bestandteil Italiens, im Sommer gehen die Leute wegen der Hitze mit einem Fläschchen Mineralwasser zum Haus aus und trinken nicht täglich Campari und lats but not least, auch in Italien gibt es Flachbildschirme und nicht mehr alte, kleine Röhrenfernseher wie in Bild 6.

  • Stefan sagt:

    „un caffè“ sieht aber anders aus.. Dieses mit aufgeschäumter Milch gefüllte Glas als caffè zu bezeichenen ist schon etwas anmassend.

    • Angela Montesano sagt:

      In der Tat, was hier als „kräftig duftenden, italienischen Kaffee“ beschrieben wird, sieht hier definitiv wie eine Ovomaltine aus, aber sicher nicht wie ein echter italienischer Kaffee, der ist nämlich schwarz und wird in einer kleinen Kaffetasse oder einem kleinen Espresso-Gläschen getrunken, sicher nicht aus einem Wasserglas.

  • diva sagt:

    italienisch? frau kohler, waren sie schon einmal in italien? im wirklichen italien? in italienischen normal-wohnungen und häuser? was sie hier tun, ist klischees bedienen und zwar die, der inhaber der teuren mailänder geschäftsinhaber, die design-gegenstände den touristen als echte «italianità» andrehen…

  • Antonio di Gennaro sagt:

    Wer hat denn diese „Landkarte“ Italiens entworfen. Da fehlt Sardinien, das flächenmässig immerhin ein Zwölftes Italines ausmacht, dafür ist Istrien abgebildet, das seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr zu Italien gehört, tztz… Italianità wird hier wohl nur oberflächlich vorgetäuscht. Wie mittlerweile allzuviel wird auch hier definitv Pseudo-Italianità angepriesen… mit einer wunderschönen, dunkeläugigen Mexikanerin…

    • Antonio di Gennaro sagt:

      ach ja, ganz vergessen, folgt man dem Link, woher dieses Landkarten-Bild eigentlich her ist, so ist das offenbar einem französischen Lifestyle-Magazin entnommen worden… ma che italianità, il solito „made in italy“ che in realtà è „made anywhere, except italy“. tztz…

  • Tony S. sagt:

    iezt hab ich aber lusst auf meer. (für die freunde der deuschen rechtsschreibung)

  • Ivano sagt:

    ma andate tutti a quel paese..!!!! Prendete l’Italia e l’italianita‘ come vi piace e godetela!

    • Dario sagt:

      Grandeeeee Ivanoooo!;o))))

      • yvonne sagt:

        grazie sono già a quel paese e questo da oltre 20 anni – und noch immer habe ich ein kleinwenig Hoffnung, dass dieses
        soooschöne Land mit den sooschönen Menschen und der sooguten Küche noch zu retten ist. La vita e trotzdem bella!

      • Dario sagt:

        @Yvonne: Finchè c’è Silvio c’è speranza…hahahahahaha…;o)…La vita è bella come si prende e si ha…;o)))

  • Michael sagt:

    Ein Negroni verlangt nicht zwingend nach Martini Rosso, sondern einfach nach rotem Wermut (was Martini Rosso zweifellos ist).
    Allerdings gibt es weitaus bessere Produkte, welche man hier nehmen kann. Wie z.b. Carpano Antica Formula, Marttelleti Vermouth Classico oder Noilly Prat Rouge. Letzterer sogar relativ preiswert, allerdings nicht aus Italien, was ja Gin allerdings auch nicht ist.

  • Schade haben Sie nicht Sophia Loren oder Anna Magnani oder Monica Bellucci genommen…
    Ansonsten hat mich Ihr Beitrag so beschwingt – Danke für die Vorfreude auf die Sommerferien!

    Wer Lust auf Italianità auf einem etwas bodenständigerem Niveau hat, kann auch bei den Angelones reinschauen!

  • in vino veritas sagt:

    Traumhaft schöne Frau Selma Hayek, aber nicht Italienerin sondern Mexikanerin….

    • Mimi sagt:

      Bestimmt ist sie eine wunderschöne Frau, aber auf diesem Werbeplakat so sehr durch die Fotomontage glattgebügelt, dass es kitschig bis reizlos wirkt.

  • Mephisto sagt:

    Das Einzig gute an Italien ist Südtirol dass illegal annektiert wurde nach dem 1. Weltkrieg!

  • omama sagt:

    An all die Meckerer oder Meckerinnen:
    ich habe das gespürt, was Marinanne Kohler mit diesem Beitrag vermutlich ausdrücken wollte. Und dies obwohl ich Tippfehler mache und die Gross- und Kleinschreibung nicht berherrsche!
    Ich fühlte mich angenehm berührt und geniesse im Nachhinein nochmals die vielen wunderbaren Erinnerungen an diesea wunderbare Land und seine so freundichen, liebenswerten Menschen. Die übrigens in unser Land wenigstens ein bisschen Farbe und Lebendigkeit brachte/bringen.
    So und nun trinke ich darauf mit gutem Gewissen einen Schluck des feinen Rotweins aus Sizilien

  • Non-5 sagt:

    Es fehlt nicht nur Sardinien (siehe Bild 1), auch die Arranciata (oder ein anderes nichtalkoholisches Getränk), ein Glas Chianti oder Barolo, Musik von Verdi oder Rossini und einige so typische Gaumenfreuden wie Parmaschinken, Salami oder Aceto Balsamico zu Erdbeeren, etc. Jedenfalls etwas einfaches, das sich von der Bestellung beim Pizzakurier abhebt.

  • Gerhard Tubandt sagt:

    Ich war ja öfters in Italien, aber solches Ambiente habe ich nie gesehen. :-) Verkehre ich in den falschen Kreisen???

    • Antonello sagt:

      Nur ruhig das sind ja neuigkeiten von der messe in Mailand! Normal sieht alles so aus wie du es kennst Gerhard;-))

    • elena sagt:

      :-) wohl eher: üppige Polstergruppen, Buffets, überfüllt mit Plastikschortt und alles sehr sehr bunt, sehr laut, Porzellanpuppen und -schiffe aus Rimini, von allem zu viel, alles zu schwer. Und wirklich in jedem Wohnzimmer findet man einen riesigeg Fernsehapparat, aus dem den ganzen Tag RAI Uno brüllt. Aber das Italien verkauft sich nicht gut, das Italien will man nicht sehen, billige Pizzakartons, komplett überteuertes Essen in den Touristenrestaurants. Konservatives Denken (und auch daher die vielen Dekoltees im Land der grossen Männer), das es einen graust. Das Italien versteht man zum Glück nicht. Fare una bella figura, bella Italia. Ti amo, lo stesso. Aber nur, weil ich dort so viele Monate meines Lebens verbrachte und viele Menschen kennen, die noch ein Hirn haben, lo stesso und nicht aufgeben. Aber doch, es gibt diese schicke Italien, diese Möbel- und Modeelite – an der Messe zum Beispiel. In Mailand recht oft. In der Innenstadt. Sie kennen die ‚falschen‘ Italiener, das passiert fast allen. Ausser denjenigen, die die richtigen kennen – typisch Italien, das vor allem.

      • Vivienne Tran sagt:

        Genau: Italien aus der Klischeeschublade lässt grüssen.
        elenas Beschreibung kann ich nur hinzufügen: 90% der Italiener (wenn nicht mehr) wohnen sicher nicht so clean und chic. Die Küchen ein schnörkeliger Graus, zweckorientiert, wenn Design dann eine verkitsche Version von Tiroler Romantik..
        Aber ja, als Traum eignet sich die Milaneser Lebensart der oberen zehntausend sicher besser..
        Ausser den Gerichten ist das gezeigte Design enorm teuer.

  • omama sagt:

    meine Antwort von 17.06 geht an dellavecchia und nich an antonello!

  • omama sagt:

    La vita è bella
    1. ein Campari auf Eis, etwas Bruschetta ,Mozzarella und schwarze Oliven
    2. un Risotto ala milanese mit Luganighe con un bicchere di vino bianco
    3. un Espresso
    auf einen Sofa wie auf Bild 8
    gute Gespräche mit Freunden
    4. un Negroni
    ein schönes Bad wie auf bild 12
    und dann ab in’s Bett wie auf Bild 11
    das ist LA VITA E BELLA auf italienisch – perfetto – la mio gusto!

    übrigens auch der Fil: La vita e bella ist grandios!

  • Raul Bärlocher sagt:

    Wer so mit Reis umgeht wird nie und nimmer Risotto essen; es reicht bei weitem nicht, die Zutaten irgendwie zusammen zu kochen und am Schluss Butter und Käse beizufügen. Für Risotto müssen die Zutaten, die Reihenfolge und die Zeiten stimmen. Aber das wichtigste ist: Rühren, rühren, rühren. Hier ein Link zu einem einfachen aber perfekten Rezept:
    http://www.valentinas-kochbuch.de/index.php?article_id=195

    Der einzige Nachteil: Wer diesen Risotte gekocht und gegessen hat wird im Restaurante nur noch selten glücklich.

  • Dellavecchia sagt:

    Die Italien-Klischees der Lifestyle-Magazine haben sich in den letzten Jahrzehnten auch nicht gross verändert. Hochglanzbildchen von Möbelhaus-Zimmern, Essen und Trinken. Und ein paar üppige Dékolletes Dazu ein paar Leihgaben aus dem Wörterbuch. Und schon fühlen wir uns wie beim Szene-Italiener in Berlin. Das alles wirkt sehr erzwungen und arrangiert, sehr unitalienisch eben.

    • Antonello sagt:

      Eben das passt alles zum Titelbild!

    • omama sagt:

      überhaupt nicht – den Geschmack vom Campari auf der Zunge, den Risooto auf dem Teller und ich fühle mich wie im Paradis und nicht beim Szene Italiern – jeder so wie es seine Phantasie erlaubt – peccato per te!

  • Margherita Köymen-Putzu sagt:

    1 Ein Land an der Wand: wo ist Sardinien geblieben? Man vergisst immer wieder, dass Sardinien zu Italien gehört. Oder sie wird sehr oft mit…Sizilien verwechselt. Als Sardin stimmt mich das traurig. Schade.

  • E.H.Roth sagt:

    .. und die Salma Hayek erst, sehr italienisch… die Landkarte finde ich eine tolle Idee

    • Antonello sagt:

      Vielleicht eine Italienerin zum Titel und nicht Salma Hayek? Abgesehen davon wunderschöne Frau.

    • Marcel sagt:

      Meine Herren……es geht um den CAMPARI,,,,nicht um die schöne Salma :-)))

    • Francesco sagt:

      Die Landkarte ist ok, aber wo ist Sardinien? Ist die Insel ohne mein Wissen untergegangen?

      • E.H.Roth sagt:

        denke eher hat nicht gepasst. Salma haben sie hergerichtet wie in den alten Italo Filmen mit Gina Lollobrigida.. das waren noch Rassefrauen, viele Kurven und laut, immer für eine heisse Eifersucht Szene gut.

  • Rafaele sagt:

    Hach, da kommt Italien-Fernweh auf….das beste Mittel, es zu bekämpfen: Negroni, wie oben beschreiben. Evviva il conte Camillo Negroni!

  • Roman Lew sagt:

    „La Belle Vie“ die erste Einzel-Ausstellung von Ludo aus Paris im Starkart Exhibitions an der Brauerstrasse 126 8004 Zürich, sehr zu empfehlen… frei inspiriert nach dem Song von Sacha Distel.

  • V.Baru sagt:

    „Il aperitivo“ ist nicht sehr korrekt, „L’aperitivo“ wäre besser :-)

    • omama sagt:

      ja herr leher, die aussage ist wichtiger als die grammatik

      • Marcus Ballmer sagt:

        Tja, wenn man die Gross- und Kleinschreibung nicht beherrscht und erst noch leher statt Lehrer schreibt, ist es nachvollziehbar, wenn man die Aussage wichtiger findet als die Grammatik. Hat für mich immer den Geruch der Unfähigkeit.

      • V.Baru sagt:

        Haha!!! Ganz schön vorhersehbar… Was für ein köstliches Abendessen!
        Viele Grüsse vom Grammatiktroll

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