Das Zwischenraum-Haus

Wohnraum in der Stadt kann rar sein. In einigen Ländern wird sogar in den Gärten gebaut und so jeder verfügbare Zentimenter in Wohn- oder Parkfläche verwandelt, oft bis dicht ans Trottoir. In Toronto steht ein gelungenes Beispiel des Architekten Reza Aliabadi. Er hat das «Shaft-House» geschickt in einen schmalen Zwischenraum gequetscht und ihm trotz der scheinbaren Enge einen luftigen, grosszügig wirkenden Innenraum verpasst.

Architekt: RZLBD

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Trotz des minimalen Abstands zu seinen Nachbarn ragt das Shaft-House durchaus elegant und ansehnlich hervor. Die grosszügig gestaltete Einfahrt mit der kleinen Allee kokettiert mit Grandezza.
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Drinnen öffnet sich geräumiger, lichtdurchfluteter Lebensraum. Auf jeder Etage ist ein neuer Wohnbereich entstanden. Die geschickte und verschobene Anordnung der veschiedenen Ebenen lässt Licht durch das ganze Haus und geben ihm Grosszügigkeit.
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Der Wohnbereich beinhaltet auch eine offene Küche mit Bar. Wechselt man den Raum gehts gleich in eine anderes Stockwerk, so wird Wohnen spontaner, zufälliger und sehr urban.
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Die Architektur spielt mit den verschiedenen Ebenen. Es sind Durchblicke, Innenräume und verschiedene, interessante Lichtquellen entstanden.
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Hier ist das Modell des Hauses zu sehen. Es wirkt fast wie eine kleine Parkgarage.

Keine Kommentare zu «Das Zwischenraum-Haus»

  • omama sagt:

    ich finde es eine geniale art auf kleinsten Raum ein ganzes haus hizustellen. mir persönlich würde jetzt noch die begrünung des daches fehlen und alles wäre perfekt

  • Alex Guignet sagt:

    Tolles Design, tolle Idee, meine Art zu leben kann ich da nur sagen. Es gab vor einigen Jahren mal einen Artikel in der Sonntagszeitung zu einem ähnlichen Projekt hier in der Schweiz. Dieses Projekt war ein Holzhaus welches auch auf sehr wenig Platz gebaut wurde und wenn ich mich nicht irre weniger als 100 m2 Bodenfläche benötigte. Der grösste Unterschied ist nur, dass es hier noch einen Parkplatz hat was bei dem Projekt in der Schweiz nicht hatte. Es würde mich interessieren ob jemand weiss wo dieses Projekt hier steht und ob es nur eine Einzelanfertigung war. Leider finde ich diesen Artikel nicht mehr und träume von einem solchen Haus.

  • Ulrik Hubeli sagt:

    Wenn dieser Architekt das ganze Haus konsequent im Halb-Geschoss Bau realisiert hätte, könnten die einzelnen Etagen eine grössere Wohnfläche bieten. Das gleiche gilt auch für die Treppen, die streng als Treppenhaus gegliedert, letztendlich den Wohn-Raum vergrössern würden. Auch die durchblick Öffnungen nehmen zuviel Platz weg und auch dies geht auf kosten des Wohnraums. Die Sicht durchs Haus ist sehr attraktiv, da wurde aber viel Raum verschenkt. Die spartanische Möbelierung sieht sehr schön aus. Letztlich wohnt aber kein Mensch so, ausser es besteht im Kellergeschoss viel Raum um wenig gebrauchtes zu horten. Das ganze Projekt ist aber sehr attraktiv.

  • Maria Halder sagt:

    Das Haus ist sicher schoen und modern. Aber auch ohne jegliches Leben. Design nur des Designs willen, ist oede.

  • Roland Stricker sagt:

    damit seine Aussenwand nicht zu nahe am Nachbarn sind, wurde das Haus zurueck versetzt. das Grundstueck ist nur 6.2m breit und 31 m tief.Zonung erlaubt nur Einfamilienhaus. Weshalb sollte es groesser sein?

    • Stefan Schoberth sagt:

      Ich wohne in Toronto und habe mir dieses Haus angesehen. Haeuser and dieser Strasse kosten zwischen 300k und 400k Dollar. Ich finde dieses Haus toll und wuerde es sofort kaufen wenn es in einer besseren Gegend gebaut worden waere oder der Preis etwas mehr der Umgebung angepasst wuerde…

  • Bremu sagt:

    Ich finde das Haus genial! Und der Parkplatz ist ebenfalls super!

  • James sagt:

    Wenn er den sinnlos grossen Parkplatz auch noch überbaut hätte, wäre alles doppelt so gross!

    • Roland Stricker sagt:

      damit seine Aussenwand nicht zu nahe am Nachbarn sind, wurde das Haus zurueck versetzt. das Grundstueck ist nur 6.2onung erlaubt nur Einfamilienhaus. Weshalb sollte es groesser sein?

  • Hugo1 sagt:

    Transparenter 2 Personen-Lift fehlt!!!

  • Thomas1 sagt:

    Was bedeutet eigentlich: das Wohnen wird „urban“?

  • Roland Stricker sagt:

    Das Haus ist zum Verkauf ausgeschrieben fur ca.sFr. 700,000.

  • Andreas Stofer sagt:

    Sehr chic und sogar mit grosser Dachterrasse!

  • roadrash sagt:

    Einfach genial! Genau solche Bauprojekte brauchen wir um unseren anhaltenden Flächenverbrauch in das bestehende Siedlungsgebiet zu leiten und nicht weiter zu zersiedeln.

    Dieses Projekt zeigt wunderbar auf, dass auch Innenentwicklung schönes Wohnen generieren kann.
    Denn genau diese angrenzenden Bautypologien finden sich in einem grossteil unserer Agglomerationen wieder.
    Verdichtung im Einfamilienhausquartier, so muss es sein.

  • Hedi sagt:

    Voll cool! Dieses Haus hätte ich gerne.
    Zumindest hält das viele Stiegensteigen fit bis ins hohe Alter!

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