Das kochen wir am Wochenende

Dank dieser Rezepte und kompletter Einkaufsliste können Sie das Sommerwetter entspannt geniessen – mit Pizza, Pasta und Pimm's.

 

Heute gibt es eine weisse Pizza …

Beim Lesen dieses Blogs werden Sie bestimmt so richtig Hunger bekommen. Deshalb beginnen Sie am besten bereits heute Abend mit etwas Einfachem, das schnell geht, immer gelingt und im Nu aufgetischt werden kann: einer Pizza, zum Beispiel. Statt der klassischen Margherita schafft diese elegante weisse Variante Abwechslung. (Bild über: Certified Pastry Aficionado)
Und so gehts:
Wallen Sie einen Pizzateig aus. Träufeln Sie Olivenöl darüber und salzen Sie ein wenig mit flockigem Meersalz. Nun verstreichen Sie etwa 100 g Ricotta darauf, raffeln 100 g Kochmozzarella und verteilen diese über dem Ricotta. Bestreuen Sie alles mit etwa 100 g geriebenem Parmesan. Zum Schluss einige Salbeiblätter auf der Pizza verteilen, noch ein wenig Olivenöl darüberträufeln und die Pizza bei 250 Grad auf der untersten Rille knusprig backen.

… und einen gemischten Gourmetteller

Natürlich braucht es zur Pizza auch noch etwas Frisches. Verbinden Sie einen Caprese-Salat mit Rohschinken und Melonen und nehmen Sie anstelle der Melonen Pfirsiche! (Bild über: Spoon Fork Bacon)
Und so gehts: 
Schneiden Sie Tomaten und Pfirsiche in Schnitze. Zerreissen Sie Mozzarella und Rohschinken. Nun verteilen Sie alles schön auf einer Platte, träufeln gutes Olivenöl darüber, legen frische Basilikumblätter darauf und würzen mit flockigem Meersalz und etwas schwarzem Pfeffer aus der Mühle.

Am Freitag gönnen wir uns zuerst einen Feierabend-Pimm’s …

Fertig Quarantini! Nun können wir wieder richtig Apéro machen und diesen auch mit Freunden geniessen. Der englische Drink Pimm’s ist da eine gute Idee. Er ist sommerlich frisch, und Sie können ihn in grösseren Portionen in einer Karaffe zubereiten. (Bild über: Modern Girls& Old Fashion Man)

Zutaten:

Zubereitung:

2 dl Pimm’s, ein alkoholhaltiger, leicht bitterer Likör, erhältlich in Gourmetabteilungen oder grossen Supermärkten

6 dl Ginger Ale oder Limonade

Verschiedene Fruchtstücke und Beeren wie Apfel, Melone, Zitrone, Orange, Erdbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren

Gurkenstücke

Pfefferminzblätter

Eiswürfel

Füllen Sie einen Krug mit Eiswürfeln, giessen Sie den Pimm’s hinein und dann das Ginger Ale darüber. Geben Sie die Gurkenstücke und die Beeren und Früchte Ihrer Wahl bei und servieren Sie den Pimm’s in attraktiven Gläsern mit Pfefferminzblättchen und einigen Extrahimbeeren.

… dann kochen wir eine Pastasauce mit Salsiccia und Steinpilzen

Diese Pastasauce ist ein Hammer und nichts für Diätfreunde. Denn sie ist nicht nur voll mit starkem Geschmack, sondern dank der mitgekochten Wurst auch ziemlich üppig. Aber am Freitag, nach einer harten Woche, da tut so eine Pasta mit Herz gut. Die Sauce geht auch viel schneller als etwa eine Bolognese! Und dennoch hat die Zubereitung etwas Entschleunigendes. (Bild: MKN)

Zutaten:

Zubereitung:

Olivenöl

400 g gehackte Tomaten aus der Dose

4 (oder auch weniger) Salsicce, enthäutet und das Wurstfleisch in Stücke geschnitten

1/2 EL Fenchelsamen (falls die Salsicce keine Fenchelsamen beinhalten)

1 Peperoncino

2 Knoblauchzehen

1 Schalotte 

1 oder 2 Rüebli

1 Stange Sellerie – am besten mit dem Kraut 

1 Handvoll Steinpilze, in warmes Wasser eingelegt

1 dl trockener Weisswein oder Rosé

1 dl Bouillon

1 gute Handvoll Basilikum

Salz und Pfeffer

Rigatoni

Geben Sie die Schalotte, den Peperoncino, den Knoblauch, die Rüebli und den Sellerie in eine Küchenmaschine und hacken Sie alles fein. Dann das Olivenöl in eine Gusseisenpfanne geben und das Gemüse sanft etwa 7 Minuten andünsten. Nun kommen die ausgedrückten Steinpilze dazu. Lassen Sie etwas vom Einweichwasser übrig. Dünsten Sie die Steinpilze ebenfalls einige Minuten an und giessen Sie dann den Wein dazu. Ein wenig einköcheln lassen. Anschliessend kommen die Bouillon und etwas vom Einweichwasser dazu. Die Sauce etwas einköcheln lassen und dann die Tomaten beigeben. Wenn Sie, wie ich, eine nicht ganz so fleischige Sauce möchten, dann geben Sie zwei Dosen Pelati bei. Aufkochen, die Salsiccia beigeben, würzen, den Basilikum beigeben und alles zugedeckt ca. 30 Minuten auf kleinem Feuer köcheln lassen. Sobald die Sauce sich trennt, ist sie fertig und servierbereit.  

… und servieren sie mit Rigatoni

Zu dieser deftigen Sauce passen Rigatoni am besten. Kochen Sie Rigatoni etwas weniger als al dente und kochen Sie sie dann in der Sauce fertig. Falls Sie zu viel Sauce gekocht haben, ist das umso besser. Legen Sie die Hälfte weg, damit Sie morgen eine schnelle Pasta geniessen können. Und wenn Sie dann die Rigatoni mit der Sauce verbunden haben, servieren Sie sie mit reichlich geriebenem Parmesan und gehackter Petersilie. (Bild über: Simply Delicious Food

Am Samstag wärmen wir den Sugo auf

Am Samstag möchten Sie vielleicht wie ich in die Stadt oder auf den Markt gehen und etwas unternehmen. Da bleibt nicht viel Zeit für grosses Kochen – aber genügend, um eine gute Pasta zu geniessen. Kochen Sie die übrig gebliebene Sauce von gestern auf und mischen Sie eine andere Pastasorte unter. Damit die Pasta doch ein bisschen anders wird, können Sie Ricotta oder einen Ziegenfrischkäse untermischen. (Bild: MKN)

Am Abend mischen wir uns einen Thunfischsalat …

Beim späten Nachhausekommen an einem Samstagabend ist man meist hungrig. Da passt ein Thunfischsandwich wunderbar. Es ist so etwas wie eine Bloody Mary zum Essen! (Bild: MKN)

Zutaten Thunfischsalat:

Zubereitung:

1 grosse Dose Thunfisch

1 kleine Dose Maiskörner

1 grosses Rüebli, fein gehackt

1 Stange Sellerie, fein gehackt

etwas Zitronensaft

Giessen Sie den Thunfisch aus der Dose ab und waschen Sie ihn unter fliessendem Wasser. Anschliessend mit den Händen in einer Schüssel zerkleinern, das Gemüse beigeben und alles mit etwas Zitronensaft mischen.

2 EL Mayonnaise

1 EL Ketchup

1 EL Weissweinessig

Salz und Pfeffer

etwas Olivenöl

1 Handvoll glatte Petersilie, fein gehackt

Die Mayonnaise mit dem Ketchup vermischen, den Essig dazugeben und alles gut vermischen. Anschliessend mit Salz und Pfeffer würzen und noch etwas Olivenöl beigeben. Zum Schluss den Thunfisch mit der Sauce mischen und die Petersilie dazugeben.

… den wir als Sandwich vor dem Fernseher essen

Toasten Sie Toastbrotscheiben, bestreichen Sie diese mit Butter und füllen Sie die Sandwiches üppig mit dem Thunfischsalat. Sie können auch noch Tomaten und Gurkenscheiben dazwischenlegen. Die gefüllten Brote in Dreiecke schneiden und mit einem Glas Milch und einer typischen Samstagabendsendung geniessen. (Bild über: Spaceships and Laser Beams)

Am Sonntag backen wir einen Kuchen

Wenn an einem Sonntag Kuchenduft durchs Haus strömt, dann ist wirklich Sonntag! (Bild: MKN)

Zutaten:

Zubereitung:

250 g Butter (Zimmertemperatur)

250 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

5 Eier

400 g Mehl

2 KL Backpulver

200 g geriebene Haselnüsse

1 Prise Salz

die abgeriebene Schale von 1  Zitrone

2 EL Kakaopulver

2 dl Rahm

Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad vor. Legen Sie eine Springform (ca. 13/30 cm) mit Backpapier aus. Mischen Sie die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Rahm und der Zitronenschale. Geben Sie die Eier nacheinander dazu. Anschliessend in einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, den Haselnüssen und dem Salz mischen und die Mehlmischung zur Eiermischung geben. Nun die Hälfte des Teigs in die Backform geben. Danach den Kakao in die zweite Hälfte des Teigs mischen und den Schokoladenteig ebenfalls in die Backform geben. Ca. 40 Minuten backen. Wenn Sie einen Spiess in den Kuchen stecken und nichts dran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. 

SWEET HOME

Zum Znacht gibt es Fisch mit Kartoffelstock …

Buttriger Kartoffelstock ist immer ein Verwöhngericht. Setzen Sie einen guten Fisch darauf – und schon haben Sie ein grossartiges sonntägliches Festessen, das auch im Sommer ein Genuss ist. (Bild über: Eat)
Und so gehts:
Legen Sie pro Person ein Stück Dorschfilet auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Würzen Sie den Fisch mit Salz, Pfeffer, ein wenig Honig und Thymian, träufeln Sie Olivenöl darüber. Schieben Sie den Fisch in den auf 220 Grad vorgeheizten Backofen und braten Sie ihn ca. 10–15 Minuten. (Sie können den Fisch, wenn er noch die Haut hat, auch in der Bratpfanne beidseitig anbraten – zuerst mit der Hautseite nach unten.) Für das Kartoffelpüree rüsten und schneiden Sie pro Person ca. 4–5 Kartoffeln in Würfel und kochen diese in Bouillon weich. Abgiessen und mit einem Stampfeisen zerstampfen. Anschliessend ein wenig Milch mit Butter aufkochen und diese unter die Kartoffeln mischen. Den Fisch auf dem Kartoffelpüree anrichten, ein wenig edlen Balsamicoessig darüberträufeln und geniessen. 

… und dazu Bohnen mit Tomaten

Dieses Gemüse ist farbig, knackig und die passende Beilage für das Sonntagsfestessen. (Bild über: Taste and Tell)

Und so gehts: 
Dämpfen Sie grüne Bohnen gar, aber knackig. Schneiden Sie Tomaten in Stücke. Geben Sie Olivenöl in eine Bratpfanne und dünsten Sie eine fein gehackte Knoblauchzehe mit einem halben, fein gehackten Peperoncino und 3 Sardellenfilets an. Wenn alles fein duftet und geschmolzen ist, Bohnen und Tomaten beigeben. Einige Minuten dünsten, bis die Tomaten warm werden, aber nicht gekocht. Dann das Gemüse zum Fisch und dem Kartoffelstampf servieren. 

Shoppingliste

Wer diesen feinen, einfachen kulinarischen Wochenendplan genau so umsetzen möchte, findet hier eine Einkaufsliste zum Ausdrucken: (Bild: MKN)

Für Donnerstag und Freitag: 

  • 1 Pizzateig
  • Kochmozzarella
  • Ricotta
  • Parmesan
  • Tomaten
  • Pfirsiche 
  • Mozzarella
  • Rohschinken
  • Pimm’s
  • Ginger Ale oder Limonade
  • Früchte
  • Gurken

Für Samstag und Sonntag: 

  • Salsicce
  • Rüebli
  • Stangensellerie 
  • Dorschfilets
  • Kartoffeln 
  • Bohnen
  • Rahm
  • Eier
  • Zitrone

Im Vorrat: 

  • getrocknete Steinpilze
  • Pelati aus der Dose
  • Peperoncino
  • Knoblauch
  • Schalotten 
  • Thunfisch aus der Dose
  • Mais aus der Dose
  • Öl
  • Essig
  • Balsamico
  • Mayonnaise
  • Ketchup
  • Toastbrot
  • Butter
  • Mehl
  • Backpulver
  • Vanillezucker
  • Zucker
  • Kakao
  • gemahlene Haselnüsse
  • Honig
  • Sardellen

Vom Balkon: 

  • Pfefferminze
  • Basilikum
  • Petersilie
  • Thymian
  • Salbei

Credits: 

Bilder über Foodblogs: Certified Pastry AficionadoSpoon Fork Bacon, Taste and Tell, Eat, Spaceships and Laser Beams, Simply Delicious Food, Modern Girls& Old Fashion Man

15 Kommentare zu «Das kochen wir am Wochenende»

  • Verena Gautschin sagt:

    Die Pastasauce mit Salsiccia und Steinpilzen war eine der besten die ich je gegessen habe. Göttlich!!!!!!

  • Verena Gautschin sagt:

    Schade für die vielen guten Zutaten im Kuchen, der war mir echt zu trocken. Backzeit stimmte auch nichgt. Nach 40 Min war der Kakes nicht durch. Braucht 6o Min.(Habe einen modernen neuen Miele Backofen, an dem kanns nicht liegen) Ansonsten finde ich Ihre Rezepte toll!!!!!!!

  • Bisou sagt:

    Nun wird schon zum zweiten Mal in einem Ihrer Rezepte „Kochmozzarella“ erwähnt. Was verstehen Sie darunter?

  • Roger Schmidt sagt:

    Sorry. Eine/r muss es sagen. Thunfisch und Milch geht aber gar nicht! :-(

  • Cornelia sagt:

    Den Thon aus der Dose abgiessen und dann unter Wasser abspülen? Dann bleibt doch kein Geschmack übrig…

    Ansonsten aber prima Ideen für das Wochenende, wenn auch etwas Fleisch- und Kalorien-lastig.

  • neumatt sagt:

    Das sind aber wirklich alles Superrezepte, die ich schnellstens nachkochen werde. Vielen Dank für die tollen Ideen!

  • Maria sagt:

    Tönt gut, dieses Wochenend-Menue. Leider alles mit Fleisch… ist das wirklich nötig und sinnvoll? zeitgemäss sicher nicht!

    • Chris Bachmann sagt:

      Meckerliese!

      Das erste Rezept ist vegetarisch. Die Pastasauce kann man gut auch ohne Wurst kochen. Beim Salat etwas mehr Mozzarella, kein Rohschinken. Der Drink ist sowieso nicht gut für die Linie ;-). Den Thunfisch vom Salat und Sandwich durch hartgekochtes Ei ersetzen. Auf den Härdöpfelstock ein Spiegelei schmeissen.

      Manche Leute machen sich die Probleme ;-)

      • Regula sagt:

        Thunfische sind vom Aussterben bedroht!
        Mach ich mir auch Probleme?

        • Chris Bachmann sagt:

          ja, solange Sie anderen Ihre Meinung aufzwingen.

          Weil ich ja nicht gesagt habe, ob ich den Salat und das Sandwich jetzt mit Thon oder Ei geniesse ;-)

          Und ein Haar in der Suppe findet sich immer. Ich hoffe, Sie essen immer 100% ethisch und korrekt

    • Sandra Meier sagt:

      Also 1. stimmt das nicht und 2. können Sie gut bei allen Gerichten, die Fleisch beinhalten, dieses weglassen und 3. was hat das mit zeitgemäss zu tun? Vor 50 Jahren war Fleisch noch ok, oder was?

    • Tanja sagt:

      Die Ideen lassen sich doch problemlos abwandeln?
      Der kalte Gourmetteller geht auch ohne Schinken und statt der Salsiccia passen Borlottibohnen perfekt zur Pasta. Und wer -wie ich- nur heimischen Fisch isst macht sich einfach ein Eiersandwich oder eins mit geräucherter Forelle und brät sich eine Tranche Swisslachs zum Stocki.
      Die Ideen sind trotzdem super.

    • Kathrin sagt:

      Liebe Maria, haben Sie den selben Blog Eintrag gelesen wie ich…?
      Da ist fast nichts mit Fleisch, und wo, können Sie es doch einfach weglassen?

      Vielen Dank Frau Kohler für die immer äusserst inspirierenden Beiträge!

    • Lisa sagt:

      Wäre es denn zeitgemäss, nur noch Rezepte ohne Fleisch zu veröffentlichen? Vielleicht – aber auch ziemlich weltfremd.

    • Patrik Peter sagt:

      Ich zähle 1 Wurst und Rohschinken als Alternative. Möglicherweise haben Sie einen anderen Text gelesen als ich.

      Ich werd mich sogleich ins begeben und das alles ausprobieren. Freue mich sehr auf die Rezepte

Kommentar

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