Diese Möbel gibt es fast umsonst

Jetzt ist Ihr Improvisationstalent gefragt: So wird der Liegestuhl zum Sofa, die Paletten zum Bett oder die Kiste zum Couchtisch.

1 — So sitzen wir gerne vor der Kiste

Brauchen Sie einen neuen Couchtisch? Dann gehen Sie mal in den Keller, suchen zwei alte Holzkisten und benützen diese als Untergestell für den Tisch. Nun braucht es noch eine schwere Steinplatte, und fertig ist das superschnelle DIY-Designstück. (Bild über: Découvrir l’endroit du décor, Quelle: Reveny) 

2 — Das Palett wird Bett

So ähnlich geht es mit einem Bettgestell. Dafür brauchen Sie bloss Palette, am besten gleich in doppelter Höhe. Nun können Sie ja nicht einfach in eine Lagerhalle spazieren und sich nach Paletten umschauen. Doch beispielsweise bei Landi gibt es sie auch neu zu kaufen. (Bild über: Domakeover

3 — So zieht der Liegestuhl stilvoll ein 

Nicht, dass der Liegestuhl draussen nicht gebraucht werden könnte, aber er kann auch drinnen zum Ruhen oder Sitzen einladen. Stellen Sie ihn an eine Wand, geben ihm Tücher und Kissen, und fertig ist das Blitzsofa. (Bild über: Nomibis on Instagram)

4 — Weiss macht selbst Gebasteltes heiss

Wenn man Palette weiss lackiert, dann werden sie auf einmal ziemlich chic. Stellen Sie eines auf eine ebenfalls weiss lackiert Kiste, und schon haben Sie einen grossen, hübschen und spottbilligen Couchtisch. (Bild über: Homedit

5 — Von wegen Wellblechhütte!

Manchmal lohnt es sich, Baumaterial genauer anzuschauen; man kann aus einigem ganz Spannendes kreieren. So macht sich zum Beispiel Wellblech in einer Betonumgebung sehr gut. Es kann auch einem Bad auf die Sprünge helfen, zum Beispiel anstelle von Platten. (Bild über: Unique Home Stays)

6 — Ganz schön verkorkst!

Ikea-Möbel müssen nicht einfach im Originalzustand eingesetzt werden. Es gibt viele Möglichkeiten, sie ganz anders, neu und stilvoll aufzuputzen. Da ist diese Idee, nämlich Schranktüren vom Schranksystem Pax mit Korkfolie zu beziehen, sehr nachahmenswert. (Bild über: Ikea

7 — Nostalgie für Heim und Herd

Jede Küche kann etwas Liebe gebrauchen, zum Beispiel mit alten Bildern aus dem Brockenhaus. Wie gut Antikes der Wohnung tut, haben wir gerade letzten Sonntag gelesen. (Bild über: Las cositas de beach & eau)

8 — Grosses Kino! 

Auf dem Flohmarkt oder im Vintage-Geschäft können Sie auch Kinostühle finden, die gute Extrasitze abgeben. Man kann aber auch ganz einfach aus einigen hübschen Holzklappstühlen eine Kinobank basteln. Fixieren Sie sie mit einer passenden Holzleiste am Rücken zusammen und eventuell gar direkt an die Wand. (Bild über: SF Girl)

9 — Wer braucht schon einen Schrank

Schränke sind teuer, schwer und brauchen viel Platz. Da hilft eine gute Improvisationsidee. Dabei bieten Holzkisten eine gute Basis für Schuhe und Taschen und in der oberen Hälfte für Pullis und T-Shirts. Die Kleider und Mäntel werden dann direkt darüber an eine Stange gehängt, die an der Decke montiert wird. (Bild über: My Scandinavian Home

10 — Dinner mit Kerzenlicht? Jederzeit!

Wir nehmen ganz einfach die Weihnachtskerzen hervor, stecken sie in Konfitürengläser und schauen uns ganz tief in die Augen. (Bild über: One Kings Lane

Credits: 

Blogs und Magazine: One Kings Lane, My Scandinavian Home, SF Girl, Las cositas de beach & eau, Homedit, Domakeover, Découvrir l’endroit du décor 
Shops: Ikea 
Ferienorte: Unique Home Stays 
Instagram: Nomibis
Immobilienagenturen: Reveny

9 Kommentare zu «Diese Möbel gibt es fast umsonst»

  • Arthur Braunschweig sagt:

    Die Idee mit den Kerzen in Komfigläsern gibt Flecken – wenn sie nicht brandgefährlich wird … -> Note „ungenügend bis dumm“. Leider.

  • David DelMaestro sagt:

    Oder man geht zu Ricardo und kauft schöne, gut erhaltene Designermöbel fast umsonst. Das sieht viel besser aus als Paletten, Holzkisten und co…

  • Mi Wegmann sagt:

    In gewissen DIY-Abteilungen gibt es auch halbe Paletten zu kaufen. Wir haben zwei solche übereinander gestellt als Couchtisch. Ich finde es den perfekten Couchtisch, wenn man kleine Kinder hat. Wenn er Kratzer oder ähnliches abbekommt, ist das nicht so schlimm, als wenn es ein Designklassiker wäre und die Höhe ist ebenfalls perfekt für kleine Kinder. Also kann ich nur empfehlen. Wenn sie dann grösser sind, leiste ich mir dann vielleicht was Neues…

  • Henriette sagt:

    Dieser Beitrag lässt mich an meine erste Wohnung zurückdenken; vier grosse Zimmer und kein Geld. Ein Auto hatte ich aber schon damals, so kam es, dass die Rückbank meines 2CV im Wohnzimmer als Sofa landete. Ich bin aber froh, dass ich fünfzig Jahre später nicht mehr auf kostenlose Einrichtungsgegenstände angewiesen bin.

  • Bufi sagt:

    Die Idee mit dem Wellblech im Bad ist einfach genial! Sieht cool aus und ist mal was ganz Anderes!

    • Zora sagt:

      … und superfein zum Putzen :-)

      Jetzt ernsthaft: ich finde, es gibt wohnlichere DIY Exponate – vor allem aus selbst gesuchten Hölzern und Steinen oder billig gekauften Brettern, die etwas nachbearbeitet werden. Oder ein peppig bemaltes Chuchichäschtli aus dem Brocki. Augen auf auch bei Sperrgut – nicht nur vor Privathäusern. Grabsche immer mal wieder etwas aus einer Mulde in der Stadt, wenn ein altes Haus umgebaut wird. und ja, es braucht manchmal etwas Mut, so öffentlich etwas abzuschleppen und im Zug zu transportieren.

      • ri kauf sagt:

        stimmt. finde aber trotzdem, dass das wellblech super aussieht. die kalkflecken sieht man aber wahrscheinlich wirklich schnell. und es stimt auch, dass etwas aus der mulde abschleppen etwas mut braucht. es sind eben die wenigsten menschen wirklich krativ in unserer überflussgesellschaft.

        • Zora sagt:

          … in meiner Kindheit (Hippiezeit) zeigte mir mein Vater, wie an Sperrgutmülltagen das Abschleppen von hinausgestellten Antiquitäten geht. Vor allem die Altersheime waren ergiebige Quellen. Das alles mit seinem rostigen 2CV, hihi. Und nachher peppten wir das Abgeschleppte in seiner Werkstatt auf. Ein Überseekoffer, etliche Bilder etc. sind noch heute in Betrieb.
          Heute ohne Auto, schlepp ich das halt alleine und von Hand nachhause. Oder ruf einen Freund mit Auto an :-). Aber alleine braucht immer alles etwas mehr Mut…

  • George Bänziger sagt:

    alles katastrophal unangenehm unwohnlich

Kommentar

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