Mehr Platz zum Wohnen

Ist Ihre Wohnung zu voll? Finden Sie gewisse Dinge nicht mehr? Wissen Sie nicht mehr, wo Sie alles verstaut haben? Falls das so ist, ist es höchste Zeit, ein wenig aufzuräumen. Dafür braucht es den geeigneten Stauraum. Denken Sie um, schaffen Sie für Ihre Sachen an ungewohnten Orten Platz und so mehr Raum für sich zum Wohnen. Hier finden Sie zwölf Ideen:
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1 — Am Besten für alles eine eigene Box 

Kleine Dinge, Unterlagen, Briefe, Bänder, Karten, Fotos, Nähzeug, alles was rumliegt und keinen wirklichen Platz hat, sortieren und in eine schöne Box verstauen. Wichtig: Die Boxen aussen gut anschreiben, sonst finden Sie Ihre Sachen nie wieder. Bild über: Denise at Home.

IDEEN FÜRS SCHLAFZIMMER:

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2 — Weg vom Boden 

Regale, Schränke, Vitrinen und Kommoden sind alles gute Staumöbel, nehmen aber Platz weg. Montieren Sie Regale an die Wand, am besten ganz hoch hinauf. So bleibt der kostbare Platz am Boden frei. Hier ist eine sehr schöne Lösung für Bücherregale zu sehen, welches auf der Wandlänge ganz oben am Deckenrand angebracht ist und so auch in einem kleinen Zimmer zusätzlichen Stauraum bietet. Gerade Schlafzimmer werden meist nur mit dem üblichen Bett, Schrank und Nachttischchen ausgestattet. Dabei kann so vor allem in kleinen Wohnungen zusätzlicher Stauraum entstehen, der sich erst noch gut macht und Wohnlichkeit vermittelt. (Bild über: Interiors-Porn)

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3 — Ein offener Schrank kann leichter wirken 

Manchmal wirkt ein Schrank schwer und nimmt viel Platz ein. Ein offener Schrank oder ein grosses Regal, die genügend Platz bieten für Kleider und Accessoires können eine gute Lösung sein. In diesem Schlafzimmer ist das perfekt umgesetzt. Das ganze Schlafzimmer ist in Weiss gehalten, der offene Schrank ordentlich eingeräumt und die Regale mit vielen weissen Boxen versehen. Der Raum wirkt so, trotz der kleinen Fläche, leicht und grosszügig.

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4 — Ein Schrank um das Bett 

Anstelle eines grossen, schweren Schrankes umschliesst dieser hier wie ein Tor das Bett. So wird viel Platz gespart und das Bett bekommt eine Art gemütliche Nische. (Bild über: One Hour)

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5 — Gute Lösungen für darunter 

Der Platz unter dem Bett ist nicht zu unterschätzen. Hier sieht man hübsche, flache, weisse Körbe, die unters Bett geschoben werden und so wunderbaren Stauraum schaffen. (Bild über: One Hour)

IDEEN FÜRS ENTRÉE:

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6 — Doppelfunktionen 

Dieses Möbel dient einerseits als gutes Staumöbel und anderseits als Bank, auf die man sitzen kann, um Schuhe auszuziehen. Bei wenig Platz sind Doppelfunktionen bei Möbel praktisch und machen sich gut. (Bild über: Automatism)

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7 — Jedem sein Körbchen 

Ordnung kann nur entstehen, wenn auch Platz dafür geschaffen wird. Diese Familienkörbchen im Entrée sind bestimmt ein guter Anfang, um dafür zu sorgen, dass Mützen, Schals, Taschen und andere Sachen sofort gefunden werden und nicht irgendwo am Boden liegen.

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8  — Wenn schon, denn Schon 

Eine aussergewöhnliche Art, einer grossen Zeitschriftensammlung einen guten Platz zu verschaffen: In den meisten durchschnittlichen Schweizer Wohnungen fehlt der Platz für so ein Regal im Entrée. Ich finde diese Idee trotzdem sehr inspirierend. Sie kann vielleicht im Arbeitszimmer oder hinter einer anderen Türe umgesetzt werden. Die dekorative Buchstabeninszenierung nimmt dem beladenen Regal die Ernsthaftigkeit. (Bild über: Interiors Porn)

IDEEN FÜRS ARBEITSZIMMER

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9 — Gut zugänglich 

Bücher, Zeitschriften, Knöpfe, Fadenspulen oder Karten bringen wenig, wenn sie so verstaut sind, dass man sie nicht auf Anhieb findet. Deswegen Bücher nach einem System einordnen, Zeitschriften in Körbe oder beschriftete Ablagen, Kleinzeug in Gläser und Boxen gut anschreiben. (Bild über: Decorista)

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10 — Das Schöne zeigen, das andere kommt in Boxen 

Besonders ein Arbeitszimmer kann sehr unordentlich aussehen und braucht viel Ablagefläche. Damit nicht nur Ordnung, sondern auch Schönheit in den Regalen Platz findet, gilt der einfache Cinderella-Trick: Das Schöne zeigen, das Unattraktive in beschriftete Boxen oder hinter Schranktüren verstauen. (Bild über: Emmas Designblog)

IDEE FÜR DIE KÜCHE:

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11 — Das richtige Daürber

Manchmal reicht der Platz einfach nicht, da hilft ein gutes Darüber. Praktische Regale können an Küchentischen oder Schneideflächen montiert für mehr praktischen Stauraum sorgen. Bild: Ikea.

IDEE FÜR DIE GARAGE ODER DEN KELLER:

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12 — Schönheit motiviert!  

Auch in Garagen, im Keller, in Waschküchen oder in Vorratsräumen machen schöne Ideen mehr Freude am Aufräumen. Hier ist ein einfaches, günstiges Lagergestell in leuchtendem Ultramarinblau angestrichen und macht so ganz schön was her.

14 Kommentare zu «Mehr Platz zum Wohnen»

  • Dani sagt:

    die ideen sind gut aber auch nicht unbedingt nach meinem geschmack wegen staub

  • Mella sagt:

    Die Ideen sind alle ganz nett, aber meistens reicht es doch, man trennt sich von den Dingen, die man nicht mehr oder nur selten braucht und mietet sich ein kleines Lager. Wir haben uns vor etwa einem Jahr bei der Firma Günstiger Lagerraum in Zürich ein Abteil gemietet. Die sind sehr günstig und unkompliziert – man kann sich jederzeit die Sachen aus dem Lagerraum holen, zum Beispiel das Silberbesteck, das bei uns nur bei besonderen Anlässen Verwendung findet. Dann ist das Platzproblem gelöst.

  • Eva sagt:

    Mir gefällt das Zeitschriftenregal besonders. Es schafft praktischen Stauraum, und durch die Buchstaben darüber wirkt es ansprechend und leicht.

  • Mike sagt:

    Das kommt den Wohnverhältnissen von Herr und Frau Arbeiter etwas näher als die Designerträume, die hier sonst vorgestellt werden. Gewöhnliche Leute haben nicht mehr das Geld für viel Plunder, aber genügend grosse Wohnungen können sich nur noch Reiche leisten. Das Thema passt.

    Nur die Vorschläge 1 und 4 sind gut. Offene Stauräume sind Staubfänger, weisse Kleider vergilben am Licht, schwarze werden braun.

  • Kunzwerk sagt:

    Sehr schöne Ideen!

  • pat sagt:

    am besten erich fromm – haben oder sein lesen und seine beziehung zu seinem besitz generell überdenken, dann stellt sich dieses problem nicht…

  • Rice V. Schluss sagt:

    Das Beste zuerst: Möbel mit Mehrfachfunktion sollten die Wohnungseinrichtung revolutionieren. Nach bis nach sicherlich, denn Wohnraum wird nicht billiger, allem voran in der Stadt selbst. Denke da an eine Garderobe mit Hantelbank (für Männer), Spiegel-Esstisch mit Schminkschublade und Parfümbar (für Frauen).

    Zu den ganzen Kistchen unter dem Bett kann ich nichts anfangen. Bei mir kommt zuerst die Frage, was Mann/Frau im Haushalt alles braucht…alles, was ich seit ca. 1 Jahr nicht mehr in den Händen hielt weder verwende, bekommt kein Platz in der Wohnung: ergo, raus damit ! Irgendwann erübrigt sich dann gleichwegs auch die Frage mit den blöden Kistchen…

    Sammler sind Messi’s…Wissen ist Macht, ok. Aber übertreiben braucht man es auch nicht. Prinzipiell gilt: weniger ist mehr. Versucht, die Bodenflächen frei zu halten, das ist mein Tip.

  • Nöthiger sagt:

    Wenn die Wohnung ueberquillt muss man schlicht und einfach 50% vom ganzen Balast wegwerfen und schon sieht die
    Wohnung wieder leicht und lebenswert aus.

    Alle Vorschläge die Wohnung mit Schränken und Regalen noch weiter zuzupflastern ist zwar gut gemeint aber vollständig
    unnötig.

    Bald ist Frühling – also ab ins Entsorgungsparadies.

    • Andrea sagt:

      Genau meine Meinung. Hier ist der Ansatz falsch gewählt. Wofür genau braucht Mensch so viele Sachen, dass die Wohnung überquillt? Entsorgen, wegwerfen, verschenken!

      Gruss von einer Tochter von Messie-Eltern

      PS: Ansonsten würde ich grundsätzlich darauf achten, nichts (so wenig wie möglich) offen zu versorgen. Ab in Schränke und Kisten. Weil a) es offen IMMER unordentlich AUSSIEHT und b) überall setzt Staub an.

      • Mike sagt:

        Andrea ich habe eine Frage bzgl Ihre Messie-Eltern. Probieren sie etwas dagegen zu machen (und falls ja, was/wie)?

  • sugus sagt:

    @ LWells

    „… dass von oben kein Staub …“ Na ja, das kann ich nicht bestätigen. Der Staub kann überall sein. Auch die Schachteln unter dem Bett sind nicht wirklich hübsch.

    Mein Geschmack ist es nicht gerade. Ein paar gute Ideen sind schon dabei, müssen aber noch verfeinert angesehen werden. Aber alles in allem eher ein IKEA-Stil.

  • sugus sagt:

    Na ja, all die offenen Sachen sind ja teilweise recht schön/lustig anzuschauen, aber nach einigen Wochen toll mit Staub gefüllt. DANN fängt die putzerei an!!! Mein Fazit: Suboptimal.

    • LWells sagt:

      Kann man nicht pauschal sagen. Subptimal bezüglich Staub ist sicher Vorschlag 3 mit dem offenen Schrank. Nummer 2 mit dem Regal direkt unter der Zimmerdecke hingegen zeichnet sich meines Erachtens genau dadurch aus, dass von oben kein Staub auf die Regalböden und Bücher „fallen“ kann… Super Sache!

    • LWells sagt:

      Schon so, Schachteln unterm Bett verstauben auch und erschweren das Staubsaugen.

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