Lust auf frisches Grün

Im Januar erwachen die ersten Frühlingsgefühle, neue Energien werden frei und damit auch die Lust auf Frisches, Knackiges und Grünes auf dem Teller. Hier finden Sie 9 schnelle, einfache und besondere Rezepte für Gemüse und Wintersalate.
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Grüne Energie

Tun Sie sich etwas Gutes und essen Sie mehr Grün! Gemüse wie Grünkohl, Spinat, Rosenkohl oder Broccoli schmecken nicht nur fantastisch sondern sind sehr gesund.

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1 —Japanischer Spinat 

Kochen Sie Spinat einmal auf die japanische Art. Quelle: My Nycfoodblog.

Zutaten: 
  • 1 Packung Spinatblätter
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 1 Esslöffel Sojasauce
  • 1 Esslöffel Sesamsamen
Zubereitung: 

Kochen Sie den Spinat in leicht gesalzenem, Wasser für etwa 1 Minute, nehmen Sie ihn heraus, bevor er völlig zusammengefallen ist und geben Sie ihn kurz in Eiswasser. So bleibt der Spinat Grün und knackig. Pressen Sie ihn aus, aber nicht allzu fest und lösen Sie die einzelnen Blätter ein wenig von einander, eventuell ein wenig schneiden. Nun geben Sie den Spinat in eine Schüssel und mischen das Sesamöl, die Sojasauce und die Sesamsamen darunter. 

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2— Broccoli auf die sizilianische Art

Mediterran kochen ist immer gesund und bringt auch noch ein wenig Sommerstimmung mitten in den Winter.  Quelle: Eatingclub Vancouver.

Zutaten: 
  • Broccoli, in Röschen geschnittenen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1-3 Knoblauchzehen, gepresst
  • 1/2 – 1 ganzer getrockneter Peperoncino, gehackt oder im Mörser zerstossen
  • 2-5 Sardellenfilets
  • 1 Handvoll Pinienkerne
  • 1 Zitrone
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:

Geben Sie das Olivenöl in eine Pfanne und danach den Knoblauch, den Peperoncino und die Sardellenfilets dazu. Erhitzen Sie alles auf mittlerer Stufe bis der Knoblauch anfängt zu duften, dann geben Sie den Broccoli dazu und stellen die Hitze höher. Kochen Sie den Broccoli unter gelegentlichem Rühren bis er «al dente» ist. Sie müssen eventuell die Temperatur tiefer stellen, damit der Broccoli nicht anbrennt. Wenn der Broccoli gekocht ist, pressen Sie den Saft der Zitrone darüber und mischen die gerösteten Pinienkerne dazu. 

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3 — Geröstete grüne Bohnen mit Zitrone

Einfach rösten statt dämpfen und schon wird aus einem Gemüsegericht ein ganz anderes! Quelle: Foodiebride.

Zutaten:
  • Grüne Bohnen
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1/2 getrockneter Peperoncino, gehackt oder im Mörser zerstossen
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • Saft und geriebene Schale einer Zitrone
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:

Erhitzen Sie das Olivenöl mit dem Knoblauch und dem Peperoncino. Kurz bevor der Knoblauch Farbe annimmt, herausnehmen. Die Bohnen beigeben und gut vermischen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen und im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten rösten. Die geriebene Zitronenschale darüber verteilen, mit dem Zitronensaft übergiessen und nach Geschmack salzen und pfeffern. 

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4 — Chinesische Broccoli mit Austernsauce

Ein Klassiker in chinesischen Restaurants, schnell nachgemacht und funktioniert natürlich auch mit herkömmlichen Broccoli. Quelle: Steamy Kitchen.

Zutaten: 
  • Chinesische Broccoli oder normale Broccoli
  • 1,5 Esslöffel Erdnuss- oder Sonnenblumenöl
  • 3 Knoblauchzehen, gepresst
  • 1/2 Glas leichte Gemüsebouillon
  • 1 Esslöffel chinesischer Reiswein
  • 1 Prise Zucker
  • 3 cm Ingwer in Ringe geschnitten, die Ringe leicht quetschen
  • 3 Esslöffel Austernsauce
  • 1 Spritzer Sesamöl
Zubereitung:

Broccoli rüsten, in einem Schälchen Bouillon, Reiswein und Zucker mischen, das Öl im Wok oder in der Bratpfanne erhitzen und den Knoblauch darin rösten bis er goldbraun ist, danach den Ingwer beigeben und nochmals kurz rösten, die Broccoli beigeben und gut mit dem Knoblauch-Ingweröl mischen. Mit der Bouillonmischung ablöschen, die Pfanne zudecken, die Temperatur reduzieren und das Gemüse einige Minuten kochen, so dass es noch knackig ist. Das Gemüse auf eine Platte legen, den Knoblauch und den Ingwer rausnehmen, die Austernsauce und das Sesamöl beigeben, aufkochen und über die Broccoli giessen. 

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5 — Avocado-Brot 

Schneiden Sie eine Avocado in gleichgrosse Schnitze. Toasten Sie ein Stück dunkles Brot, belegen Sie es mit der Avocado, würzen Sie die Avocado mit frisch gemahlenem, bunten Pfeffer, und beträufeln Sie das belegte Brot mit Olivenöl und Zitronensaft. Quelle: A Cozy Kitchen.

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6 — Spinatsalat mit gebratenen Champingnons

Waschen Sie Spinatblätter, putzen Sie die Champignons und braten Sie sie in ein wenig Olivenöl an. Geben Sie die Spinatblätter in eine Schüssel und mischen Sie sie mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer. Geben Sie die warmen Champignons darüber und raspeln Sie Parmesan, Sbrinz oder Pecorino Romano darüber. Bild: My Nycfoodblog.

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7 — Wintersalat mit Orangen 

Schneiden Sie einen Lattich in  Streifen, schälen Sie eine Orange und schneiden Sie sie in Ringe oder filettieren Sie die Orange. Schneiden Sie einen Fenchel in Streifen, mischen Sie die Zutaten auf Tellern. Bereiten Sie eine Sauce aus Orangensaft, Rotweinessig, Honig, Salz und Olivenöl zu. Beträufeln Sie den Salat mit der Sauce und geben Sie auf jeden Salatteller einen guten Esslöffel Granatapfelkerne. Bild: Good Life Eats.

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8 — Erbsli mit Speck und Zwiebeln 

Braten Sie Speckwürfelchen mit wenig Öl knusprig und legen Sie sie auf Küchenpapier, so dass dieses das Fett aufsaugt. Braten Sie einige Zwiebeln an und geben Sie eine Packung gefrorene Erbsen dazu, geben Sie einen Esslöffel Wasser dazu und kochen Sie die Erbsen einige Minuten weich. Mischen Sie die Erbsen mit den Speckwürfelchen, richten Sie sie in einer Schüssel an und reiben sie frischen Parmesan, Sbrinz oder Pecorino Romano darüber. Bild: Two Spoons.

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9 — Salat mit Lattich, Avocado und Kartoffeln 

Kochen Sie Kartoffelstücke in Salzwasser, schneiden Sie den Lattich in Streifen und die Avocado in Schnitze. Mischen Sie die noch lauwarmen Kartoffeln mit einer Salatsauce aus Zitronensaft, Senf, Honig Salz und Pfeffer, geben Sie den Lattich, einige Spinatblätter und die Avocadoschnitze dazu. Bild: Two Spoons

Keine Kommentare zu «Lust auf frisches Grün»

  • Max Hirzel sagt:

    Wir koennen nicht auf der Erde leben. Sauerstoff verbrauchen.
    Wir essen sogar. Wir sollten doch andere Menschen essen.
    Die besten sind die Schweizer zu essen. Die sind ja nie gluecklich.
    Weniger Schweizer ist gut fur die ganze Welt.

  • Nicole sagt:

    Hallo, Ihr Missionare! Lasst doch jeden essen, was er oder sie will! Ich bin zwar auch dafür, dass man dies saisongerecht tun soll und auch Äpfel aus Südafrika finde ich einen Unsinn, aber der persönliche Kreuzzug lohnt sich da nicht. Es wird immer einen Markt für Gemüse aus Südamerika und Früchte aus Thailand geben. Immerhin ist Fleisch immer saisongerecht. Juppie! :-)

    • Andrea Villiger sagt:

      fleisch ist saisongerecht? vor allem wenn’s aus ungarn oder polen kommt. die ganzen produktionsprozesse und transportwege tragen extrem viel zum ökologischen ungleichgewicht bei. für die produktion von 1kg fleisch könnte man verlgeichsweise 200km autofahren!

      • Jörg sagt:

        Hey Andrea Villiger ist doch toll, dass dNicole’s Aussage über das Missionarische genau auf dich zutrifft. Vor lauter persönlichem Kreuzzug merkst du nicht mal, dass du dir selbst den Spiegel vor die Nase hälst. Schau hinein und denke darüber nach was du siehst. Vielleicht wäre es besser zuerst nachzudenken und erst danach zu schreiben? ;-)))))

  • 3berg sagt:

    schön und gut, aber vielleicht ginge das auch saisongerecht? evtl. mal durchlesen

    Genuss hat mir Verzicht zu tun: wer heute auf Spinat verzichtet, geniesst z.B. den ersten frischen Schweizer Spinat im April umso mehr.

  • Melanie W. sagt:

    Fleischkonsum schadet… und fast noch schlimmer: Fisch! Wichtig: Vegetarische Ernährung mit soviel regionalen Produkten wie nur möglich und Bio-Milchprodukte.

  • Sabine sagt:

    Wo sehen Sie denn Spargeln?!

  • Reto Bohner sagt:

    @Ernst Leuthold: Naja, ich würde momentan auch nicht unbedingt Spargeln essen, finde aber ihre Reaktion unangemessen. Es sollte mittlerweile nämlich allgemein bekannt sein, dass der Fleischkonsum der grösste ökologische Unsinn überhaupt ist. Und da ich annehme, dass Sie Fleisch konsumieren, sollten Sie vielleicht lieber mal vor der eigenen Türe wischen…

  • Thomas Gallati sagt:

    mmmh… da läuft einem das Wasser im Mund zusammen…

  • Ernst Leuthold sagt:

    Spargeln im Januar??? Geits no? Erstens, ist dies ein ökologischer Unsinn, die Spargeln kommen zur Zeit aus Chile und werden eingeflogen. Zweitens schmecken solche Spargeln himmeltraurig. Ein richtiger Gourmet weiss: die Spargel reist nicht zu ihm, er reist zu ihr. Um gute Spargeln zu essen geht man also ZUR SPARGELSAISON am besten aufs Rafzerfeld oder ins Wallis und isst dort in einem guten Restaurant die Delikatesse. Mit dem faserigen Stück Grasholz, das man zur Zeit im Migros unter dem Namen „Spargel“ kriegt, hat die Gaumenfreude nichts zu tun.

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