Sommerfood fürs Wochenende

Diese ganz unterschiedlichen Gerichte sind perfekt fürs kommende Wochenende. Sie entführen direkt in den Sommer und bringen viel Feriengefühl.

Golden wie die Sonne: Poulet mit Mais

Golden, sommerlich und einfach geht dieses Gericht genauso gut in der Pfanne wie auf dem Grill. (Bild: Smitty Smit)
Und so gehts: 
Sie brauchen dazu einige Pouletstücke. Am besten sind Schenkelstücke mit Haut. Reiben Sie diese mit Salz und Pfeffer ein und braten Sie sie rundum langsam mit Butter und Olivenöl golden, bis die Pouletstücke aussen knusprig und innen saftig und durchgebraten sind. Oder reiben Sie die Pouletstücke nicht nur mit Salz und Pfeffer, sondern auch noch mit etwas Olivenöl ein und legen Sie sie auf den Grill. Kochen Sie Maiskolben in Salzwasser etwa 5 Minuten, bis sie gar sind. Abkühlen lassen und anschliessend die Maiskörner abschaben. Geben Sie einen Bund Koriander, eine Schalotte, einen grünen Peperoncino, den Saft von 2 Limonen, etwas Salz und eine Prise dunklen Rohzucker in eine Küchenmaschine und hacken Sie alles fein. Mischen Sie alles mit den Maiskörnern und servieren Sie die Maiskörner über die Pouletstücke. 

 Hilft bei Fernweh: Curry Chicken

Reisen Sie am Wochenende kulinarisch in die Karibik und kochen Sie einen herrlichen Curry-Eintopf. Die Karibikinseln sind arm und das Essen einfache Hausmannskost. So steht denn auf den Kochherden oft ein grosser Topf mit einem Curry, das langsam vor sich hinbrutzelt und auf unkomplizierte Art auch eine grosse Familie ernährt. Sehr typisch ist Curry Goat, ein Ziegencurry. Aber auch Lamm und Huhn sind beliebt. (Bild über: Pickled Plum)

Zutaten:

Zubereitung:

1 Poulet, in Stücke geschnitten und enthäutet

1 EL Sonnenblumen- oder Erdnussöl

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

2 Frühlingszwiebeln, gehackt

1 EL Currypulver

1 EL Allspice (Piment)

1 EL geraffelter Ingwer

1 Zweig Thymian

1 dl Hühnerbouillon

1 grosse Kartoffel, geschält und in Stücke geschnitten

 

Braten Sie die Pouletstücke in Öl an, sodass sie aussen goldbraun sind. Im gleichen Öl Currypulver, Allspice, Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln anbraten. Die Pouletstücke wieder beigeben und mit der Bouillon ablöschen. Den Thymian beigeben und das Curry auf kleinem Feuer ca. 30 Minuten kochen. Anschliessend die Kartoffeln beigeben und so lange kochen, bis die Kartoffelstücke weich sind.

thekitchn.com

Tausend und eine Nacht: Marokkanische Poulet-Tajine 

Die Poulet-Tajine ist marokkanisch, schmeckt würzig orientalisch, geht einfach und verbreitet einen Duft von Ferien im Haus. (Bild über: The Kitchn)

Zutaten für 4–6 Personen

Zubereitung:

1,5 kg Pouletschenkeli

Olivenöl

1 Zwiebel, in Stücke geschnitten

1 grosses Rüebli, in Würfel geschnitten

2 Knoblauchzehen, gehackt

1,5 cm Stück Ingwer, gerieben

1 KL Koriander

1 KL Kreuzkümmel

1 KL Zimt

2 Tassen Hühnerbouillon

1 Tasse Couscous

1/2 Tasse getrocknete Aprikosen, in Stücke geschnitten

1 EL Honig

2 Tassen Kichererbsen aus der Dose, abgetropft

1/2 Tasse Mandeln, in Stücke zerstossen

Sie brauchen dazu eine Gusseisenpfanne oder eine marokkanische Tajine. Braten Sie darin alle Pouletstücke portionenweise in Olivenöl an, zur Seite stellen. Mehr Öl beigeben, die Zwiebel und das Rüebli anbraten, ein wenig Salz dazugeben. Den Knoblauch beigeben und dann den Ingwer und alle Gewürze. Nun giessen Sie die Bouillon dazu und geben die Aprikosenstücke bei. Anschliessend die Pouletstücke beifügen und alles zum Kochen bringen. Decken Sie die Pfanne zu und köcheln Sie alles ca. eine Stunde. Nehmen Sie die Pouletstücke heraus und stellen Sie sie in Alufolie warm. Nun die Kichererbsen, den Honig und die Mandeln dazugeben, aufkochen und einige Minuten köcheln lassen, bis die Sauce dicklich wird. In der Zwischenzeit bereiten Sie den Couscous gemäss Packungsangaben zu. Servieren Sie den Couscous auf einer Platte, legen Sie die Pouletstücke darauf und giessen Sie die Sauce sorgfältig darüber. Nach Geschmack mit Korianderblättern oder Petersilie garnieren.

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Feuert an: Lachsspiesschen auf Cajun-Art 

Dies ist eine einfache Art, Fisch zu grillieren – sommerlich, würzig und leicht. (Bild über: Souvlaki for the Soul)

Zutaten:

Zubereitung:

Frischer Lachs, in Würfel geschnitten

Cajun-Gewürzmischung, am besten von einem Delikatessengeschäft

Limonensaft

Meersalz und grob gemahlener schwarzer Pfeffer

1 rote Peperoni, in Stücke geschnitten

Reiben Sie den Lachs mit ein wenig Cajun-Gewürzmischung ein, stecken Sie die Stücke abwechslungsweise mit Peperoni auf ein Spiesschen und salzen Sie diese. Grillieren Sie die Spiesschen kurz beidseitig und beträufeln Sie diese mit ein wenig Olivenöl und Limonensaft. Anschliessend mit schwarzem Pfeffer würzen und die Spiesschen mit einem feinen Sommersalat servieren.

la maison douce

Für den Sommernachmittag: Aprikosenkuchen 

Zu einem perfekten Sonntag gehört ein feiner Kuchen. Geniessen Sie ihn am Nachmittag unter dem Schatten eines Baumes mit jemandem, den Sie lieben, einem Glas Champagner und Ferienplänen. (Bild über: La Maison Douce)

Zutaten:

Zubereitung:

350 g Mehl

1 KL Backpulver

1 Prise Salz

300 g Zucker

1 Päckli Vanillezucker

die abgeriebene Schale von 1 Zitrone

150 g Butter

4 Eier

1 dl Rahm

2 dl Crème fraîche

800 g Aprikosen, entsteint und halbiert

Lassen Sie die Butter bei Zimmertemperatur weich werden und mischen Sie sie mit dem Zucker, der abgeriebenen Zitronenschale, den verquirlten Eiern, dem Rahm und der Crème fraîche. Mischen Sie das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz und sieben Sie es in die Buttermischung. Mischen Sie alles gut zusammen und geben Sie den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form. Legen Sie die halbierten Aprikosen in den Teig und streuen Sie den Vanillezucker darüber. Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn beim Einstechen mit einem Spiess dieser sauber wieder herauskommt.

Credits: 

Bilder über Foodblogs und Magazine: La Maison DouceSouvlaki for the Soul, The Kitchn, Pickled Plum, Smitty Smit

 

3 Kommentare zu «Sommerfood fürs Wochenende»

  • reto sagt:

    es wäre interessant gewesen, noch eine variante ohne fleisch einzubauen (ich bin nicht vegetarier, koche aber gerne, auch für vegetarier)

  • Susanne Nussbaumer sagt:

    Wunderschöne Rezepte….besten Dank !
    Doch habe ich das Gefühl, dass bald die ganze Schweiz zu gackern beginnt….wo man hinschaut, Poulet… Chicken……Güggeli…etc.

  • annetta tamburini sagt:

    Und bitte beim Pouletkauf auf die CH-Herkunft und am besten in Bio-Qualität achten. Die Pouletmast ist eine der grössten Tierquälereien.

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