Trost aus der Pfanne

Zurück aus den Ferien, und alles erscheint grau? Diese feinen Heimkehr-Rezepte helfen.

1 — Steak und Bratkartoffeln

Steak und Kartoffeln aus der Bratpfanne zaubern die grauen Wolken für eine Weile weg. (Bild über: Eatwell 101)

Zutaten für die Marinade:

Zubereitung:

8 EL Worcestersauce

2 EL Olivenöl

2 EL Weisswein

1 Peperoncino, feingehackt

Mischen Sie mit der Worcestersauce, dem Wein, dem Peperoncino und dem Olivenöl eine Marinade. Geben Sie die Steakstreifen mit der Marinade in einen Zip-Bag aus Plastik, vermischen Sie alles gut und lassen Sie alles einige Stunden im Kühlschrank ruhen.

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Steak

500 g Frühlingskartoffeln

Butter

Olivenöl

3 EL feingehackte gemischte Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Oregano und Salbei

2 Knoblauchzehen, feingehackt

Salz und Pfeffer

Schneiden Sie das Steak in Streifen. Schneiden Sie gewaschene Frühlingskartoffeln in Hälften und kochen Sie diese etwa 10 Minuten in ein wenig Salzwasser. Nehmen Sie das Steak etwa 2 Stunden, bevor Sie es kochen, aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur bekommt. Geben Sie etwa 2 EL Butter und etwas Olivenöl in eine Pfanne und braten Sie die Kartoffeln rundum golden an. Nehmen Sie die Kartoffeln aus der Pfanne. Geben Sie etwas mehr Butter in die Pfanne. Nehmen Sie die Steakstreifen aus der Marinade und legen Sie die Marinade zur Seite. Braten Sie die Steakstreifen rundum an und geben Sie den Knoblauch und die Kräuter bei. Wenn das Fleisch gar ist, mischen Sie den Rest der Marinade unter. Nun kommen die Kartoffeln zurück in die Pfanne, und alles wird zusammen erhitzt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren. 

2 — Kartoffelstock und Spiegeleier

Wenn es um Wohlfühlgerichte geht, dann sind Spiegeleier ganz vorne mit dabei. Auf diese Art werden sie zum eleganten Znacht. (Bild: MKN)
Und so gehts: 
Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in etwas Bouillon weichkochen. Bouillon abgiessen und die Kartoffeln mit dem Stampfeisen stampfen. Etwas Milch und viel Butter aufkochen. Abgeriebene Muskatnuss beigeben und dann alles mit den zerstampften Kartoffeln mischen. Für den Spinat geben Sie Olivenöl mit einer Knoblauchzehe und einem halbierten Peperoncino in eine grosse Pfanne. Erhitzen Sie alles zusammen, und wenn der Knoblauch duftet, nehmen Sie beides heraus. Geben Sie gewaschenen und gerüsteten Spinat in die Pfanne, legen Sie den Knoblauch und den Peperoncino darauf und dünsten alles bei geschlossenem Deckel einige Minuten, bis der Spinat zusammenfällt. Nun braten Sie Spiegeleier in Butter golden und mit knusprigen Rändern. Servieren Sie diese zu den Kartoffeln und dem Spinat. Dabei können Sie ein wenig von der Bratbutter über die Kartoffeln verteilen.

3 — Pappardelle Bolognese

Diese klassische Pasta tut immer gut. Das langsame Kochen der Sauce, ein Glas Wein dazu, Kerzen auf den Tisch, und der Regen geht vergessen.  (Bild über: Taste.com)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Pappardelle

Olivenöl, Pfeffer, Butter

500 g gehacktes Rindfleisch

100 g Speckwürfeli

1 grosses Rüebli

1 grosse Stange Sellerie

2 Schalotten

3 EL Tomatenpüree

½ Glas Milch (1 dl)

1 Glas Rotwein (2 dl)

1 Glas Bouillon (2 dl)

2 Zweige Basilikum

Das Gemüse in kleine Würfel schneiden. Das Hackfleisch in Olivenöl anbraten und zur Seite stellen. Anschliessend die Speckwürfeli in Olivenöl anbraten, die Gemüsewürfel dazugeben und alles einige Minuten anbraten. Das Tomatenmark dazugeben, mischen und dann das angebratene Fleisch untermischen, würzen, nochmals erhitzen und mit der Milch ablöschen. Danach Wein und Bouillon dazugeben, umrühren, Basilikumzweige darüberlegen, zudecken und mindestens eine Stunde sanft köcheln lassen. Die Pappardelle im heissen Salzwasser al dente kochen, absieben und unter die Sauce mischen. Ein Stück Butter untermischen und mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

4 — Bratkartoffeln mit Ei und Feta

Gemütlich bei unfreundlichem Wetter sind auch Frühstücksgerichte, die Sie am Wochenende als Brunch oder am Abend als Brinner geniessen können, wie zum Beispiel Bratkartoffeln und Eier. (Bild über: The Nest)
Und so gehts: 
Schneiden Sie gekochte und geschälte Kartoffeln in Würfel. Schneiden Sie eine rote Peperoni in kleine Würfel und braten Sie beides langsam in Butter golden und gar. Geben Sie Maiskörner bei und braten alles noch ein wenig, bis es warm ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun hacken Sie Petersilie und krümeln Fetakäse. Anschliessend beides untermischen und die Kartoffeln mit den verlorenen Eiern servieren.  

5 — Himbeerwaffeln

Süsses kann Wunder wirken. Schon während der Zubereitung der Waffeln erhellt sich die Stimmung dank dem Butter- und Vanilleduft, der sich im Haus verteilt. (Bild über: Floating Kitchen)

Zutaten für die Sauce:

 

Zubereitung Sauce:

500 g Himbeeren 

1 EL Zucker

Geben Sie die Himbeeren und den Zucker in die Küchenmaschine und pürieren Sie alles zu einer Sauce.

Zutaten:

Zubereitung:

125 g Butter, Zimmertemperatur

100 g Zucker

1 Päckli Vanillezucker

1 Päckli Backpulver

3 Eier

250 g Mehl

2,5 dl Milch

Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und den Eiern verrühren. In einer anderen Schüssel Mehl und Backpulver mischen, sieben und darunterrühren. Nach und nach die Milch dazugeben und gut verrühren. Das Waffeleisen heizen und die Waffeln darin backen. Die Waffeln mit etwas Puderzucker und der Himbeersauce servieren.

Credits: 

Bilder über Foodblogs und Magazine: Floating Kitchen, The Nest, Taste.com,  Eatwell 101,

14 Kommentare zu «Trost aus der Pfanne»

  • Christian sagt:

    Kompliment – die Fotos der Gerichte sind so anregend – Rezeptbeschreibung sehr klar. Vor allem ist das Wort „langsam“ oft zu lesen. Zip-bag hin oder her, wer nicht damit zurechtkommt, nimmt halt eine Schüssel. Super -weiter so………

  • Marcus Ballmer sagt:

    Und schon wieder ein Verstoss gegen ein schweizerisch kulinarisches Gebot. Vor Kurzem erst der Frevel eines Wurstsalates mit Lyoner, statt Serbila. Jetzt Härdöpfelstock mit Spiegelei. Das ist nicht statthaft. Härdöpfelstock muss zwingend mit Sauce serviert werden. Mit viel Sauce. Dazu formt man in der Mitte des Stocks mit dem Löffel einen See. Ob Boden-, Genfer- und Vierwaldstättersee ist egal. Aber See muss sein. Die Härdöpfel sollten sowieso nicht gestampft werden, sondern durchs Basswitt getrieben. Oder wie das Ding heisst. Sonst gibt es Härdöpfelstampf und nicht Härdöpfelstock.

    • Dorian Best sagt:

      Scho mal en Ofeguck probiert? Isch imfall die absoluti Kombination vo Ei mit Härdöpfelschtock (und Schinke..). Auch ein leckerer Trost aus der Pfanne, Herr Ballmer, obwohl ohne Sosse :-)

    • adam gretener sagt:

      Jetzt aber, geschätzter Ballmer. Eins meiner Lieblingsessen als Kind war, wenn Härdöpfelstock übrig war, und wir sassen jeden Mittag zu acht am Tisch, am nächsten Tag Croquetten aus diesen Stock zu formen. In Form einer Toblerone-Stange mit drei Kanten. Keine Ahnung wieso. Und dann so richtig eingedickte dunkle, glänzende Marksause eingedickt fast bis zu einer demi-glace. Und dazu ein über Stunden geschmortes Rinderbein.

      Ohhhh.

      • adam gretener sagt:

        Ich hoffe Meister Niederer ist nicht schon gleich da.

        Und dazu eine Polenta mit Herbsttrompeten und Bergkäse. Ein Hämplein kleine Linsen tut dem Gericht ebenfalls keinen Abbruch.

  • alice weiss sagt:

    so. und jetzt habe ich hunger – danke für die schönen sachen.

  • Maike sagt:

    Die optimal Kombination gegen den Blues ist (3) und (5). Danach noch einen Espresso und wenn möglich, auf’s Sofa, die Katze auf den Bauch und seine Lieblingsmusik anstellen.

  • Karl-Heinz sagt:

    Danke, gute Mischung, schöne Rezepte, macht Lust zum nachkochen.

  • Astrid Meier sagt:

    Gibt es einen vernünftigen Grund, Fleisch in einem Zip-Bag aus Plastik zu marinieren, und nicht in einer tiefen Schüssel?

    • alice weiss sagt:

      liebe frau meier, DAS wollte ich auch grad anführen / nachfragen. grosses weck-glas funktioniert auch super! bloss kein plastik zum marinieren von was-auch-immer.

    • Hans Meier sagt:

      Naja, man hat keine tiefe Schuessel, dafuer aber viele Zip-Bags? Find ich einen voellig akzeptablen Grund :-)

      • Veronica sagt:

        Aber jetzt lasst mal die Kirche im Dorf! Plastik vermeiden ist eine gute Sache, die sich an vielen Orten problemlos umsetzen lässt: Hahnenburger statt PET, Mehrweg- statt Wegwerfgeschirr etc. Bei Marinaden, gerade wenn sie Öl enthalten, leiste ich mir allerdings den Luxus eines Gefrierbeutels auch. Einerseits, weil es weniger Marinade braucht. Anderseits, weil ich den Beutel so im Abfall entsorgen kann, statt die öligen Schüsseln abzuwaschen und so das Öl ins Abwasser kommen lasse. Ich meine, das ist auch aus ökologischen Überlegungen vertretbar.

        • adam gretener sagt:

          Liebe Veronica, genau so sehe ich das auch. Wort für Wort. Ich bin Umweltschützer, weil ich es gar nicht anders kenne, since 1976. Ist für mich einfach selbstverständlich.

          Aber, ich erlaube mir trotzdem Trinkbecher für den Garten zu verwenden. Wieso? Weil diese so alt sind wie ich und immer noch wunderbar funktionieren und mittlerweile sogar wieder sehr schön/in. Könnte ich im TimeTunnel in Zürich für 50 Stutz pro Becher verkaufen.

          Soll ich den jetzt wegschmeissen und ein zusätzliches Glas kaufen? Nein.

    • adam gretener sagt:

      Ja, gibt es. Man braucht so sehr viel weniger Marinade, welche nachher im Ausguss landet.

Kommentar

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die benötigten Felder sind mit * markiert.

800 Zeichen übrig

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.