Glasvilla am See

Diese Villa in England bietet trotz der unglaublichen Rundum-Seesicht ganz viel Privatsphäre.

Architektur: Mecanoo

Gemäss der Architekten von Mecanoo wurde dieses Haus von innen nach aussen gebaut. Es wurde Privatraum geschaffen, der sich mithilfe der Rundumsicht mit der umliegenden Natur harmonisch verbindet. Zudem steht das Haus vor Blicken geschützt, eingebettet in das Grün von Bäumen und Büschen. 

Die Glasfassade spiegelt, wodurch das Haus den See und die Landschaft in sich aufnimmt. Die Villa ragt auf einem Podest in den See hinaus, rundum befinden sich Stege und Terrassen. 

Elemente wie ein Cheminée oder Schränke unterteilen den grossen Raum, in welchem sich Wohnzimmer, Esszimmer und Küche vereinen. 

Draussen wie drinnen sind Geländer ein wichtiges Gestaltungskonzept. Sie schützen, trennen und verbinden die Architektur optisch. 

Rundum-Glasfassaden geben den Bewohnern das Gefühl, auf dem See zu leben. 

Der Zugang zum Haus führt auf kleinen Pfaden und Stegen durch das umliegende Wäldchen – was natürlich ebenfalls zur Privatsphäre des Hauses beiträgt.

In einer kleinen Bucht stehend, halb über den See gebaut, hat die Glasvilla etwas von einem grossen Schiff. Die gebotene Panoramasicht vermittelt das Gefühl, als würde man während des Wohnens und Zuhauseseins ständig still vor sich hintreiben.

Credits: 

Architektur: Mecanoo
Fotos: mariashot.photo

17 Kommentare zu «Glasvilla am See»

  • Sandra GLOOR sagt:

    Ja, die Villa finde ich auch schön. Aber gerade weil sich die Landschaft in den Fensterscheiben spiegeln, denken Vögel, sie könnten da hindurch fliegen. In der Schweiz kommen jährlich hunderttausende Vögel durch Glasscheiben zu Tode. Dabei gibt es Möglichkeiten, mit dem richtigen Glas solche Probleme zu vermeiden. Der Zürcher Tierschutz hat in seinem Tierheim solche Glasscheiben eingesetzt: Ein feines, für Menschen kaum sichtbares Geflecht im Glas machen das Gebäude für Vögel sichtbar. Die Vogelwarte Sempach steht beratend zur Seite.

  • ri kauf sagt:

    Hmmm…die Lage ist fantastisch. Würde ich nehmen. Ich müssste noch ein bisschen brechen mit der vorhandenen Kühle. Das könnte aber sehr interessant werden.

    • adam gretener sagt:

      Sie wollen das Glas brechen? Hey, ich kann zwischen den Zeilen lesen. Bis auf die Böden finde ich die Inneneinrichtung ziemlich bieder, hat man schon vor 20 Jahren in einem Restaurant gesehen.

      Mich umtreibt allerdings schon länger eine andere Frage. Wenn man in diesem Haus das Erdgeschoss offen lassen würde, Blätter wehen rein, Eichhörnchen-Besuche, der Wind blässt, das fände ich spannend.

  • Sabine Schmid sagt:

    Charmant und gefällig. Venezianische Feuchtigkeitsprobleme kann man so auch in England erleben. Beflügelt vielleicht die Lektüre von Donna-Leon-Krimis. Mecanoo scheint eine richtig grosse Nummer zu sein in den Sparten Öffentlicher Sektor und Commercial. Ganz einfach toll, was man auf ihrer Homepage so sieht.

  • Ursula Gruemann sagt:

    Ein sehr schönes Haus. Leider eine Vogelfalle erster Güte :((

  • Barbara Grohé sagt:

    Es sieht auf den ersten Blick fantastisch aus – aber, mal abgesehen von „Aquarium-Effekt“ und dass Vögel soetwas überhaupt nicht mögen, ist das Haus wohl eher etwas für einen „Fensterreinigungs-Unternehmer“. Der hat genügend Personal zum Putzen:))

  • Bufi sagt:

    Würde mir jemand dieses Haus schenken, ich würde es sofort wieder verkaufen! Englische Gemütlichkeit sieht anders aus.

    • M.Achermann sagt:

      Englische Gemütlichkeit – ja wenn man überladene Räume mag. Über die Fensterart (wegen der Vögel) kann man reden, aber sonst ist es ein tolles Haus -eingebettet in einen wunderbaren Garten. Ich würde sofort da einziehen, es müsste aber noch ein Atelier dabei haben. Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und das ist gut so!

  • Bella sagt:

    Spricht hier der Neid? Wie kann man ein solches Haus in dieser wunderschönen Umgebung NICHT schön finden?!

    • Marcus Ballmer sagt:

      Warum man das nicht schön finden kann? Ganz einfach: weil es eben kein wunderschönes Haus in einer wunderschönen Umgebung ist.

  • Kantor sagt:

    Wurde in der Reality TV Show Grand Designs vorgestellt

  • Zora sagt:

    Jop – nehm ich.

  • Barbara Marion sagt:

    Das ist ein wunderbares Haus zum träumen wäre in der Schweiz wegen Baubestimmungen leider kaum möglich. Schön dass sie ein so wunderbares
    Kunstwerk zeigen welches wir sonst nie zu sehen bekämen. ein sehrt gelungener Artikel. Danke.

  • Marcus Ballmer sagt:

    Das ist keine Villa, das ist ein Aquarium. Man muss schon ziemlich exhibitionistisch veranlagt sein, um sich in sowas wohl zu fühlen.

    • HP Müller sagt:

      Schon toll, aber: Falls dort auch die Sonne scheint (England?), kann die Wärmepumpe ausnahmsweise inhouse aufgestellt werden, zur Kühlung. Oder wo sind die Beschattungsvorrichtungen? (Man muss sich die aktive Fläche vorstellen). Ohne die geringsten Dachüberstände. Auch mit HT-Wärme- und Vogel-Schutzglas, nerven die ewigen Fensterputzer (Roboter?).

  • Vreni sagt:

    Arme Vögel, ein solches Haus sollte gar nicht genehmigt werden.

  • Lorena sagt:

    Sieht aus wie ein Bürogebäude aus den 70ern. Hässlich, ungemütlich, unpassend.

Kommentar

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