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Das wahre Problem der Grasshoppers liegt in Niederhasli

Thomas Renggli am Samstag den 29. Januar 2011


Urs Linsi war als CS-Banker ein Star und als Fifa-Sanierer ein Wundermann. Bei GC wurde er als König Midas empfangen – einer, der alles zu Gold macht, was er berührt. Er erhielt alle Kompetenzen, wurde als CEO und Verwaltungsratspräsident in Personalunion installiert – ein Machtkonzentrat, das nicht einmal Joseph S. Blatter auf dem Zürichberg besitzt. Hier endet die Erfolgsgeschichte. Was Linsi beim Rekordmeister anstellt, erinnert an ein hilfloses Schattengefecht – ohne Aussicht auf Erfolg.

Der Wirtschaftsfachmann macht seine Drohung war – und steuert mit den Grasshoppers ins Exil. Nach Aarau, Emmenbrücke oder St. Gallen? Nein – direkt ins Verderben.

Für ein paar 100’000 Franken weniger Mietkosten, degradiert Linsi den Rekordmeister zum Provinzklub und Heimatlosen. Das garantiert eine Hauptrolle an der Basler Fasnacht. Und auf dem Friedhof für Fussballklubs.

Würde die GC-Führung eine ehrliche, emotionslose Schadensanalyse ziehen, käme sie zu einem simplen Schluss: Das Budget des Tabellenletzten bewegt sich weiterhin auf der Höhe eines Meisterschaftsfavoriten. Der Kern des Übels liegt nicht im Letzigrund, sondern in Niederhasli. Es ist der Campus, der am Anfang des wirtschaftlichen Absturzes gestanden hat. Der Prestigebau im verkehrstechnischen Niemandsland verschlingt jährlich Millionen und erweist sich je länger je mehr als logistisches und strategisches Eigentor.

Der FCZ erhält in Schwamendingen eine Anlage, die nicht halb soviel kostet, auf städtischem Grund liegt und über die bessere Infrastruktur verfügt.

Ohnehin ist der FC Zürich der einzige Sieger im GC-Schlamassel. Macht Linsi wirklich ernst und führt GC ins Rüebliland, gehen die Rosinen an den (früheren) Stadtrivalen. Die Wirtschaftsmetropole und ihr Umfeld sind FCZ-Land. GC gibt das attraktivste Einzugsgebiet für potenzielle Sponsoren kampflos auf. Es ist nicht davon auszugehen, dass sich das Kleingewerbe im Aargau plötzlich mit dem früheren Nobelklub solidarisiert.

Verlässt GC die Stadt, nimmt das ruhmreichste Kapitel des Schweizer Fussballs ein desaströses Ende. Augenwischerei und Schönreden sind nicht mehr opportun. Zwei Szenarien liegen auf der Hand: ein Neuanfang in der 1. Liga – oder ein Zusammenschluss mit dem FCZ. Obwohl eine Fusion eigentlich nur unter gleichwertigen Partnern Sinn macht…

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80 Kommentare zu “Das wahre Problem der Grasshoppers liegt in Niederhasli”

  1. David Fehlmann sagt:

    Ihr Journalisten… ich mag mich noch erinnern, als vor nicht allzu langer Zeit, alle den Campus in Niederhasli in den Himmel gelobt haben. Gerne wuerde ich Euch mal sehen, einen Klub wie GC aus der Misere zu managen. Anschuldigungen und Besserwisserei ist einfach, solange man nicht in der Verantwortung steht.

    • Ulrich Suter sagt:

      Sehr guter Kommentar Herr Fehlmann!

      Ich wollte so ziemlich das selbe schreiben…..

      • Sevi Brunner sagt:

        Ab Euren Kommentaren muss ich ehrlichen lachen ! Was ist nun genau das Problem bei GC ? Die Journalisten, die über das Desaster schreiben oder die sportliche Misère ? Es muss mal gesagt werden: das sportliche Mismanagement bei GC ist wahrscheinlich etwas nie davor Gesehenes. Wie ist es möglich, dass man aus einem ehemaligen Top-Club so eine Nullnummer herausbringt ? Ist mir ehrlich ein Rätsel ! Ich würde mich echt freuen, wenn GC wieder um die Meisterschaft mitspielen würde. So kann es wirklich nicht weitergehen ! Viel Glück !

  2. Marc Fehr sagt:

    Ich stimme zu, dass ein Neuanfang in der 1. Liga das beste für den Klub ist. Es wäre sogar für die Fans interessanter, als in der Super League mit dem Schuldenberg herumzudümpeln. So oder so hat die Schweiz eine der langweiligsten Ligen Europas. Und der Rest der Schweiz macht wieder mal einige Denkfehler in seiner Kleinkariertheit. 1. Die Hoppers die nicht mehr an die Spiele gehen, werden nicht an die FCZ-Spiele gehen oder sich auf andere Klubs verteilen. Sie gehen an den ausländischen Fussball verloren. 2. Die Fans die GC im ganzen Land hat werden an den Auswärtsspielen fehlen. Diese sieht man nämlich in keiner Statistik. Es ist wie bei den Boston Celtics in den USA die auch auswärts immer wieder Fans ins Stadion bringen, die schlicht nicht in Boston bzw. Zürich leben. 3. Der FC Zürich verliert die Konkurrenz in Zürich. Damit gewinnt man vielleicht einige Sponsoren. Man verliert aber damit auch den Konkurrenzkampf der beflügeln kann, man verliert das Derby und damit 4 attraktivere Spiele. 5. Man kann behaupten was man will, aber hinter GC steht immer noch ein ziemlich grosses Netzwerk von Leuten. Diese Geldgeben werden ganz sicher nicht in den FCZ investieren oder andere Klubs investieren und gehen dem Schweizer Fussball verloren. Fazit: Mit dem andauernden Mobbing gegen den Rekordmeister, durch die Presse, Politik, Verband und Stadt haben sich alle nur selber geschadet. Falls es so weit kommt werde ich auf jedenfall klarstellen, dass kein Rappen mehr von mir und meinem Umfeld in den Schweizer Fussball investiert wird. Schon mal überlegt wieso Gaydoul und andere Millionäre nicht bei GC einsteigen? Alles Millionen, die dem Schweizer Fussball fehlen werden. Jeder bekommt das, was er verdient. Viel Spass mit eurer biederen Kackliga.

    • josé bütler sagt:

      die schweiz hat ganz sicher keine “kackliga”. die schweiz hat mit ihren rund 7.5 millionen einwohnern eine interessante und gute liga. zudem ist die ausbildung der nachwuchskicker in der schweiz vorbildlich. was genau beim gc falsch gelaufen ist oder falsch läuft, entzieht sich meiner kenntnis. wir in der innerschweiz haben im moment mit dem wintermeistertitel und dem bezug des neuen stadions andere probleme, hehe. ach ja, und da hat auch noch ein miliardär aus dem land der pharaonen interesse bei uns als sponsor einzusteigen ;o) grüsse aus luzern.

    • Raphi sagt:

      heul doch!

    • Toobie Tobler sagt:

      “Schon mal überlegt wieso Gaydoul und andere Millionäre nicht bei GC einsteigen?” –> Wieso denn nicht, Herr Fehr?
      Und welches ist denn bisher Ihr Beitrag und der Ihres werten Umfeldes?
      Die Denkfehler machen übrigens Sie – und zwar reihenweise. Oder wo ist denn das von Ihnen beschworene grosse Netzwerk? WO BITTE – und da musste ich laut lachen – sind den jeweils die ach so zahlreichen GC-Fans im ganzen Land?
      GC geht nicht am Mobbing Anderer zugrunde. GC hat sich selber zugrunde gerichtet. Dafür jetzt auch noch Anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben – insbesondere Kritiker, die seim langem auf die Fehler hinweisen – das grenzt dann schon an Zynismus.

      • Herr Hirt sagt:

        Das Netzwerk das nicht vorhanden sein soll, hat, wenn ich mich recht erinnern mag, vorletzte Saison mal schnell 270’000 Franken gespendet für GCZ.

      • Sevi Brunner sagt:

        Sehr richtig, ihre Analyse.

      • John Wayne sagt:

        Wir werden ja sehen, wie die Zuschauereinnahmen einbrechen werden, wenn der ach so grosse FCB gegen Vaduz anstatt gegen GC spielt. Dann fehlen plötzlich einige tausend Franken, die sich dann von Jahr zu Jahr vermehren werden.
        Dann gute Nacht Schweizer Fussball.

    • Ulrich Suter sagt:

      Da kann ich mich nur anschliessen – Danke!

  3. bischof urs sagt:

    mit gc kann es nur gut kommen, wenn sforza fort ist.in der vorrunde sprach er immer nach einer niederlage, es kommt gut.wir kämpfen.aber jetzt müssen sie ums überleben kämpfen. es ist schade für gc.

  4. marquinho sagt:

    Eine Fusion mit GC? Nie und nimmer!!
    GC in der 1. Liga? Who cares. Obschon zugegebenermassen ein Sieg des FCZ über GC emotional doch etwas mehr hergibt, als gegen Vaduz & Co., die nachrücken könnten.

    • kurt abächerli sagt:

      es gibt kein einziger gc-spieler und anhänger der freiwilig zu der tunesischen hackertruppe mit 1.-mai-schläger anhang kommen will. reg dich ab.

  5. Hilfiger F sagt:

    Es gibt nur eines: Niederhasli verkaufen. Aber: Die wahrlich grösste Katastrophe in Zürich ist, dass es kein attraktives Fussballstadion mehr gibt. Da hat die Politik absolut versagt. Ich finde das wirklich schlimm. Und wie es jetzt aussieht, wird aufgrund der Budgetfrage nochmals ein Jahr ungenutzt verstreichen. Dabei wäre das infrastrukturiell gesehen das wichtigste Traktandum. Und: Es ist ja klar, dass bei GC niemand mehr Geld geben will, wenn die 1. Mannschaft im toten Letzigrund spielen muss. Dass hier nicht schneller gehandelt wird, ist eine Katastrophe. Für GC. Für den FCZ, für Zürich und vor allem für alle Fussballfans.

  6. Fritz Bünzli sagt:

    Ich sehe es so; die Einzige Möglichkeit in Zürich inskünftig Spitzenfussball erleben zu dürfen, ist eine Fusion der beiden Grossklubs. Versucht doch einfach über den eigenen Schatten zu springen. Nur so könnte die nicht gerade als Fussballstadt bekannte Stadt in den Genuss einer qualitativen Steigerung kommen. Man stelle sich vor, man würde die beiden Budgets zusammenlegen. Es würden sich bis anhin ungeahnte Möglichkeiten ergeben.

    • John Wayne sagt:

      Und dann den HSV und den FC St. Pauli zusammenlegen. Wie auch Celtic Glasgow und die Glasgow Rangers. Dann auch noch Chelsea, Arsenal, Tottenham und West Ham fusionieren. Ciao Derbys????
      Mach dir zuerst Gedanken bevor du hier deinen Mist verkündest.

      • Fritz Bünzli sagt:

        Ich würde Dir auch empfehlen, Dir ein paar Gedanken zu machen. Wie kann man eine “Fussballkalte” Stadt wie Zürich mit Glasgow, Hamburg, Mailand usw. verglichen ? In diesen Städten wird Fussball gelebt und es hat durchaus Platz für mehrere Spitzenklubs. In Zürich ist es einfach nur ein gegenseitiges Wasserabtragen von dem niemand was davon hat. ! Zm Wohle des Fussballplatzes Zürich ist das langfristig die Einzige Lösung. Denke mal in aller Ruhe darüber nach, es lohnt sich..

  7. Roger Eichholzer sagt:

    Langweiligste Liga? Wohl kaum! Die ist die Scottish Premierleage ! Celtic und die Rangers teilen sich seit Jahrzenten Meister, Cup und Ligacup mit ganz wenigen Ausnahmen! Ein Celtic und noch GC-Supporter (für wie lange noch??!!)

  8. B. Schnieper sagt:

    Herr Renggli

    Sie scheinen eines zu vergessen: GC ging nicht freiwillig nach Niederhasli.
    GC suchte auf dem Gebiet der Stadt Zürich in Zusammenarbeit mit der Stadt nach einer Lösung. Leider gab es damals keine auf Stadtgebiet. GC wollte nämlich nicht noch ewig warten, sondern wollte vorwärts machen. Und genau dies scheint der Unterschied zwischen GC und der Stadt Zürich zu sein (sieht man auch bei der Stadionfrage).

    Dass etliche Jahre später der FCZ jetzt zum Schnäppchenpreis in der Stadt baut, ist eigentlich eine ziemliche Frechheit. Ist doch die Anlage ursprünglich für den Breitensport gebaut worden. Eine ziemliche Mogelpackung also.

    GC ist (trotz Misserfolg in den letzten 7 Jahren) noch immer das grosse Aushängeschild des Stadtzürcher Fussballs. Wer kennt einen FC Zürich im Ausland? Praktisch keiner!

    GC wird diese schwierige Zeit überstehen und daraus die Lehren ziehen.

  9. Kuede Borni sagt:

    Zum Glück gibt es den Letzigrund. So hat die GC-Family immer eine Ausrede für die Misere. Ich darf daran erinnern, dass der Niedergang noch zu Zeiten des Hardturms begonnen hat. Das Problem liegt meines Erachtens in der verzerrten Wahrnehmung der Führungsetage. GC ist seit Jahren kein Spitzenverein mehr, benötigt demnach auch kein Spitzenbudget…

    • John Wayne sagt:

      Hat man letzte Saison ja gesehen.
      1. FC Basel
      2. BSC Young Boys
      3. Grasshopper-Club Zürich
      4. FC Luzern
      5. FC Sion (C)
      6. FC St. Gallen (N)
      7. FC Zürich (M)
      8. Neuchâtel Xamax
      9. AC Bellinzona
      10. FC Aarau

  10. Axel Schweiss sagt:

    ”Obwohl eine Fusion eigentlich nur unter gleichwertigen Partnern Sinn macht…”

    Eben steht ausser Frage.

    125 > 115
    27 > 12

    • Dennis sagt:

      Was genau soll sich GC denn davon kaufen, dass es 10 Jahre vor dem FCZ gegründet worden ist? Klasse Leistung, muss man sagen!
      Grossartig sind auch die vielen Meistertitel, erreicht in längst vergangenen Jahrzehnten mit super Spielern – die heute leider alle den Verein im Stich lassen und sich nicht engagieren (von Roger Berbig in den vergangenen Jahren sowie aktuell Ciri Sforza mal abgesehen).

  11. gyger sagt:

    Aarau ist ab dem HB in 23 min erreichbar. Der Weg ins Lezigrund ist unwesentlich kürzer. Zudem würden Zuschauer aus dem Aargau für neues Publikum bei GC sorgen. Ein Umzug nach Aarau wäre daher alles andere als ein Weg ins verderben.

    • Adi sagt:

      Haha, dieses Argument ist top. Ich verstehe zwar nichts von Fussball, aber von Reisezeiten dafür umso mehr. Schon mal überlegt dass 97% der Zürcher nicht am HB wohnen?

      Somit muss der Weg an den HB also auch noch dazugerechnet werden – der wird im Schnitt 15 min in Anspruch nehmen für einen Stadtzürcher.
      Wenn Sie also eine fundierte Aussage über Reisezeiten machen wollen, müssen sie neben dem HB verschiedene andere Plätze/Quartiere in Zürich beiziehen: z.B. Stauffacher, Milchbuck, Escher-Wyss, Bellevue, Oerlikon, Höngg, Altstetten – und dann die durchschnitttliche Reisezeit berechnen und vergleichen. Alles andere ist einfach nur Unsinn.

      Zudem stellt sich halt die Frage ob sich GC als Zürcher Club sieht oder nicht?

      • Toobie Tobler sagt:

        “Wenn Sie also eine fundierte Aussage über Reisezeiten machen wollen, müssen sie neben dem HB verschiedene andere Plätze/Quartiere in Zürich beiziehen: z.B. Stauffacher, Milchbuck, Escher-Wyss, Bellevue, Oerlikon, Höngg, Altstetten”

        das stimmt so ja sicher nicht – der Hauptharst der GC-Fans kommt aus guten Häusern an der Goldküste und Jugendheimen im Züriunterland.

  12. Richard N. sagt:

    Das wahre Problem des Thomas R. liegt wohl darin, dass er immer wieder über GC, seine Fans und die Führung herzieht, selbst aber keine besseren Vorschläge zur Lösung des Problems hat. Jetzt zieht er sogar die uralte Geschichte mit der Fusion aus der Mottenkiste. Gähn! Da sind mir provokative Ideen, wie ein Wegzug aus Zürich doch noch lieber. Die gleichen Journalisten die den erfolgreichsten Zürcher Fussballklub (GC hat im Jahr 2010 mehr Punkte gesammelt als der FCZ) konsequent als Club aus Niederhasli bezeichen, jammern jetzt rum das man weg will. Vielleicht reift da mittlerweile auch die Erkenntnis, dass es mit nur einem Zürcher SL-Club wohl auch nicht mehr so viele Fussball-Journalisten auf dem Platz Zürich braucht.

    • Fedy Hintz sagt:

      Immer dieses T. Renggli bashing, das muss mal aufhören! Wann wurde über die Fans hergezogen, die Realität ist hart und muss dem Hopper sehr schmerzen. Nur weil es der Tomi auf den Punkt bringt müssen sie nicht gleich beleidigt sein.

      • Auguste sagt:

        hmm…, das überbringen von schlechten nachrichten war immer schon ein undankbares geschäft.

        • Richard N. sagt:

          Wenn ich als Stadtzürcher der seit über 40 Jahren GC-Spiele besuche, als “Anhänger der Mannschaft aus Niederhasli” bezeichnet werde, dann werte ich das tatsächlich als Beledigung meiner Person und meines Vereins. Auf jeden Fall habe ich aus der Feder der Tagi-Journalisten noch nie etwas von der Mannschaft aus Valdebebas (Real Madrid) oder Carnago (AC Milan) gelesen.

      • Three Lions sagt:

        Zu T. Schifferle sag ich nur: SCHWEIZER ILLUSTRIERTE (…)

  13. Auguste sagt:

    hmm…, nüchtern betrachtet steht die gc-fussballsektion vor dem fall in die bedeutungslosikeit. das negativbeispiel der ergebnislos verbrannten gerber/gut millionen schreckt jeden noch so grosszügigen, potentiellen gönner/investor für immer ab. als werbeträger ist die marke gc schnurstracks auf dem weg in die bedeutungslosigkeit. gc-spiele ausserhalb von zürich – das ist nicht einmal ein schlechter witz. eine fusion mit dem fcz? – warum sollte sich dieser einen unnötigen klotz ans bein hängen? niederhasli verkaufen? – an wen, bitte?

    die realität ist, gc ficht seit jahren nur noch rückzugsgefechte und muss sich, mangels mittel, jedes jahr weiter zurückziehen. für einen kraftakt, sich aus dieser abwärtsspirale befreien zu können, sehe ich keine anhaltspunkte auf dem “fussballplatz zürich”. dieser markt ist für zwei spitzenmannschaften einfach zu klein, um beiden ein halbwegs ausgeglichenes wirtschaften zu ermöglichen – ganz besonders auf basis der infrastruktur letzigrund. hinzu kommen bald die neuen fifa-vorschriften, die genau betrachtet auch nicht besonders “donnerstagsclub-freundlich” sind.

    der fcz mag nicht der bessere verein sein, aber er hat sein schicksal zu diesem zeitpunkt selbst in der hand und wird darum in zukunft der einzige “spitzenclub” in zürich sein. wenn man es genau nimmt, ist gc nur ein weiteres beispiel grotesk überschätzter freisinniger wirtschaftskompetenz und mit marken wie swissair oder ubs in guter gesellschaft.

    • Toobie Tobler sagt:

      “…wenn man es genau nimmt, ist gc nur ein weiteres beispiel grotesk überschätzter freisinniger wirtschaftskompetenz und mit marken wie swissair oder ubs in guter gesellschaft…”

      originelle und endlich wieder mal interessante these.
      zwei punkte einfach, die ich zu bedenken bitte::
      – UBS ist ein BASLER unternehmen… 😉
      – und in welcher politischen ecke wirtschaftet denn nach ihrer meinung der FCZ? sie wollen doch nicht (des relativen erfolges wegen sagen …?!?!?!)

  14. Andy Dreyer sagt:

    Ich wage mal zu behaupten, dass hinter der Kündigung des Letzigrund Vertrags vorallem Verhandlungstaktik steckt. Man hofft wohl, dass die Stadt einen Traditionsverein wie GC nicht verlieren will und sich nachsichtig zeigt und die Miete senken wird. Das würde auch dem FCZ helfen. Das wäre auch richtig so, schliesslich ist die Stadt eine der Hauptverantwortlichen für den Stadionschlamassel und steht in der Plicht. Immerhin wurde ein neues Stadion vom Volk abgesegnet, und auf Grund dieses Entscheides, der alte Hardturm abgerissen. Die Stadt hat es nicht fertigebracht den Volkswillen umzusetzen, und das neue Stadion steht immer noch nicht. GC, aber auch der FCZ, stehen nun mit abgesägten Hosen da. Die Stadt sollte eigentlich keinen Franken Miete erheben, bis dass das neue Stadion steht.

  15. Hans Saurenmann sagt:

    Zuerich hat sich nicht veraendert aber GC, als Ztler mag mann das bedauren aber wir haben gute Vereine untergehen sehen, YF etc.. Der Stop im Stadionbau wird GC den Rest geben.

  16. Felix Steiner sagt:

    Ich pflichte Hilfiger F zu, dass das Uebel im fehlenden Stadion liegt. Einfach schade! Ich verstehe die Stadt bzw. dessen Verantwortliche nicht, die das Kompstation nicht weiterverfolgten. Das wäre ein grosser Wurf gewesen und hätte Ausstrahlung über die Grenzen hinweg. Wahrscheinlich haben diese Architekten das falsche Netzwerk…. Das Letzigrund ist auch nur eine Todgeburt für den Fussball.

  17. N.Volpi sagt:

    GC spielt ja schon im Niemandsland. Im Letzigrund. Als Beitrag zu Kosten senkenden Alternativen schlage ich vor, ab sofort die Heimspiele von GC in den Friedhof Nordheim zu verlegen, dort ist die Stimmung ebenfalls unterirdisch, die dortigen Bewohner sind lärmresisten, machen keine Einsprachen und werden ganz sicher nie pöbeln. Warum GC sich in der Wüste von Niederhasli in einem Trainingscamp abschottet hat, das habe ich auch nie verstanden. Ein Club muss doch auf die Fans zugehen, sollte nur 1 Heimat (eigenes Stadion inklusive Umschwung für Trainings) haben, dies möglichst mitten in den Fans (Stadt Zürich), dort wird trainiert, dort wird gespielt, dort treffen sich die GC Fans und neue kommen hinzu. – Jetzt bin ich wieder beim ‘alten’ Hardturm, dieses Stadion hatte alles was heute fehlt. Vor dem Bau des neuen Hardturms; d.h. im Laufe der nächsten 40 Jahre, sollte man diese Ideen meiner Meinung nach nicht vernachlässigen.

  18. Yannick sagt:

    GC sollte entlich die Möglichkeit ergreifen/das Risiko eingehen Christian Gross zurück zu holen!
    Zu verlieren habe sie nicht mehr viel. Wenn sie in Aargau oder Luzern ihre Heimspiele austragen, kann GC auch gleich in die 1. Liga. Mit Christian Gross kommen auch die Sponsoren und Zuschauer zurück.
    GC ist und bleibt mit 27 Meistertitel ein Traditionsverein. Gross würde GC aus dem Teufelskreis retten können, aber sicherlich nicht Ciri Sforza, für den ist das eine Nummer zu gross.

    • n.volpi sagt:

      Gross ist natürlich ein Supertrainer. GC hat aber alles andere als ein Trainerproblem, Sforza macht doch noch das Beste mit den (nicht) vorhandenen Mitteln.

  19. Masucci sagt:

    Niederhasli ist schon seit eh und je Provinz und dort spielt man in der 1. Liga.

  20. Danilo sagt:

    Hört doch endlich auf immer wieder das leidige Thema Fusion aufs Tapet zu bringen. Man soll nicht zusammenführen was nicht zusammengehört! Mir wurde schon der ZSC weggenommen. Es gäbe weder mehr Zuschauer noch mehr Sponsoren und schon gar nicht mehr Erfolg. Eins und Eins gibt nicht immer Zwei. In meinem Umfeld würde keiner, aber wirklich keiner eine Fusion wünschen. Der FC Zürich ist 1988 in die Nationalliga B abgestiegen und musste schwierige Jahre überstehen, die sie selbstverschuldet durch schlechte Leistungen und Personalpolitik zu verantworten hatten. Bei den Hoppers sieht es ähnlich aus, nach Jahren von teuer erkauften Erfolgen und einer teilweise arroganten Vereinsführung wird ihnen jetzt die gesalzene Suppe serviert, die sie gefälligst selber wieder auslöffeln sollen. Eine aus dem Boden gestampfte Retortenmannschaft wie etwa Züri United darf es nicht geben. Club-Liebe ist eine Herzenssache und kann nicht einfach transferiert werden. Der ZSC ist das beste Beispiel. Früher als Liftverein hat er mehr Emotionen geschürt als er heute trotz sportlichen Erfolgen zu erzielen vermag. Falls GC den Turnaround alleine schafft ist es ok falls nicht, kann ich gut damit leben.

    • Daniel sagt:

      Da muss ich Ihnen sehr rechtgeben, Herr Danilo. Als alter GC und ZSC Fan habe ich auch selbst mitbekommen zu was eine derartige Fusion führt. Noch mehr Kommerz, Null Stimmung und einen Zuschauerschwund von über 30 %. Fusion darf und kann nicht die Lösung sein. GC hat sich selbst verschätzt, hat das clubeigene Stadion weggegeben und zahlt nun den Preis. Ich sass gegen Real, Ajax und die Rangers im Stadion und hab mich gefreut, und genau deshalb geh ich auch heute noch gegen Bellinzona und Thun in das Leichtathletikstadion. Loyalität und Clubliebe. Ich werde GC überall hin folgen – whatever it takes! Lieber 1. Liga als Fusion. Nicht weil ich den FCZ nicht mag, sondern weil ich GC so liebe.

  21. mathias steiner sagt:

    an alle GC-hasser hier.wenn ihr wüsstet welch mächtige leute auch jetzt noch diesen verein unterstützen,würdet ihr eure hoffnung schnell aufgeben,dass dieser verein untergeht.und dieses netzwerk im hintergrund ist immernoch unsere stärke.der fcz hat jedenfalls kein solches und hatte es auch nie! sie sind voll und ganz von canepa abhängig und dessen geldquellen sind auch begrenzt.GC hat immernoch verbindungen in höchste kreise,aber ich nenne bewusst keine namen

    • DanielSK sagt:

      Nein, wie herrlich misteriös! Worauf genau warten denn diese namenlosen Gönner noch? Nennen Sie ruhig Namen, wir sagen’s auch nicht weiter.

  22. Deren sagt:

    Die GC Führungen der letzten 10-15 Jahre haben immer wieder ihre Fehler begangen, das stimmt. Aber was die Stadt Zürich dem Grashoppers Club so alles antut ist auch nicht ok. Man hat (immerhin nach einem Volksentscheid!) den Hoppers den Hardturm genommen und lässt sie nun mit 2mio bluten. Man hätte besser für die Mite der beiden Jahre im Letzigrund, den alten Hardturm saniert.
    Wenn sich die GC Fans dannmal in ihrem Aarauer Exil dann mal fragen, bei wem sie sich zu bedanken hätten. Alles wurde angestiftet von diesen ewigen Bernoulli-Profiteueren und ihren Agglo-Schaafen aus der Bernerstrasse zusammen mit VCS und der stillen Anerkennung der grün-rotem Stadt-Beamten. Eine einzige Schweinerei, wie sich ein paar wenige immer wieder einen Lenz machen (Stichwort: Verbilligtes Wohnen für Parteimitglieder). Und am Schluss hat man das Ganze solange auf die Spitze getrieben bis selbst die Stadion AG ein einsehen hatte und merken musste, dass man in Zürich wohl nur als Hausbesetzer und autonomer Krawallmacher immer schön zu seinem “Recht” kommt.

    Habe letzte Woche übrigens meine Steuererklärung zugestellt bekommen. Wie ich mich freue, diesen ganzen Sauhaufen ein weiteres Jahr mitfinanzieren zu dürfen…

    • Roger Biefer sagt:

      Hallo Deren, schon gut, dass das Stadion gebodigt wurde. Wer möchte denn schon so ein Monster mit übertriebenen Mantelnutzung. Es ist ja fast niemand gegen ein kleines Stadion, aber das Geld kann halt nicht einfach schnellschnell hergezaubert werden, sonst wäre GC schon lange wieder am einkaufen. Und wieso gleich gegen die Politik wettern? Kannst ja von Zürich wegziehen, wenn du den Sauhaufen nicht unterstützen möchtest. Und sowieso, solche Töne gehören nicht in eine sachliche Diskussion.

    • Andy Dreyer sagt:

      Sehe das ziemlich genau so. Die Stadt soll keine Miete verlangen, bis ein neues Stadion steht

  23. Fedy Hintz sagt:

    Von wegen Herr Steiner GC hat nicht ein Gönner der mehr als eine Million einschiesst. Der Spross wahr ja längst der Eintzige, ist auch abgesprungen ” verständlicher weisse”. Sie nehmen BEWUSST keine Namen das ich nicht lache, weil es keine gibt, so siehts aus. Und was soll das mit dem FCZ und seiner Abhängikeit von den Geldquellen Canepas??? Ah ich vergass der FCZ ist der einzige Verein der auf Gelder angewiesen ist stimmt! Canepa weiss immer hin Geld zu verdienen siehe Fanshop, die Marke FCZ wächst täglich. Es ist doch so, WIR stehen Heute besser da als Sie mit ihrem GC in den besten Jahren und es geht weiter nach vorn. Hat auch nichts mit GC hasser zu tun, das ist Fakt! Ich jedenfalls wünsche Ihnen und den Hoppers nichts schlechtes

    • alexis sagt:

      Leider ist es so, der GC hat es völlig verpeilt mit dem Marketing. Keine Werbung, kein Fanshopp, eine katastrophale Homepage die auf objektive Berichterstattung macht- So wird man nicht zum Verein mit den vielen Fans. Schade eigentlich, meiner Meinung nach wäre das Potenzial da.
      Warum müssen die GC Fans auch so stur tun mit Pyros und Choreos im Letzi. Die Buben kommen ans Derby, der FCZ hat schon mehr Fans, macht eine wunderschöne Choreo und dann gibts nach dem Tor (ab und zu) eine anständige Pyroshow. Ist ja klar, welchen Verein der kleine in Zukunft unterstützen wird?
      Schade, Schade, Schade…
      (S)FORZA GC!

  24. René sagt:

    Das Linsi den Turnaround nicht innert kurzer Zeit schafft, ist mir sonnenklar. Zuviel der angehäuften Unzulänglichkeiten aus vergangenen Jahren. Jetzt aber auf Totengräberstimmung, oder noch schlimmer, Fusion mit dem FCZ (Büezerclub) zu machen ist völlig übertrieben und absurd. Die Misere liegt bei der verlogenen Stadtbehörde, welche einem reinen Fussballstadion, unter dem Deckmantel einer verfehlten Finanzpolitik, eine Absage erteilt hat. GCZ kann und wird eine gute Rückrunde spielen, denn sowohl Sforza, wie auch die Spieler sind heiss, es den Totengräbern von ennet den Gleisen zu zeigen, wo der Bartli den Most holt.
    Der Stadtverwaltung wünsche ich ein glücklicheres Händchen beim Ansetzen der Mietbedingungen für das Durchzugsloch und Verständnis, dass nicht die beiden Fussballclubs und deren Fans (die meisten sind Steuerzahler) für den Bauflop bezahlen wollen, sondern dass diese ein Recht auf ein Fussballstadion, das dem Namen auch gerecht wird, haben. Oder wollen sie auf dem Hardturm Areal eventuell noch mehr verbilligte Wohnungen für Beamte bauen? (Beamtenslums!) Zuzutrauen wäre ihnen dies!

    • Deren sagt:

      Au weh… wenn das nur nicht der Roger Biefer (arbeitet vermtl. auch bei der Stadt) liest. Dann müsstest Du auch gleich wegziehen aus Deiner Stadt.. Geht doch nicht, diese Apparatschniks für ihre ganze Verlogenheit noch anpflaumen zu wollen.. ^^

      • Roger Biefer sagt:

        Tue ich nicht 😉 und hört doch auf gegen die Stadt zu stänkern. Ist nicht konstruktiv. EM schon vergessen? Ich möchte ja auch ein Stadion, aber es muss doch nicht gleich ein Monster sein. Aus diesem Winkel betrachtet ist es schon gut, dass wir nochmals über die Bücher gehen müssen. In ein paar Jahren haben wir ein kleines Fussballstadion, welches meistens voll ist und eine tolle Stimmung hergibt. Apparatschniks hin oder her.

  25. Masucci sagt:

    Niederhasli ist Provinz und dort wird 5. Liga gespielt, wo sie auch hin gehören.

  26. René Baron sagt:

    GC hat eine HERVORRAGENDE Jugendförderung und bei der Jugend immer noch ein HERVORRAGENDES Image mit vielen von den Junioren verehrten Vorbildern bei Spielern und Trainern. Allein deshalb lohnt es sich für alle – auch Nichtfußballer – ALLES daran zu setzen dass dieser HERVORRAGENDE Förderer der Jugend mit seiner Infrastruktur erhalten bleibt, so dass die Stadt auch weiterhin stolz auf Spieler aus den eigenen Reihen sein darf, statt sie mit Sponsorengeld aus dem Ausland einkaufen zu müssen.
    Und übrigens: Viele GC Mannschaften, vor allem Junioren, trainieren nicht nur in Niederhasli sondern auch mitten in der Stadt!

  27. A.Rapisarda sagt:

    Nun – möchte vorausschicken, dass ich ein FCB – Fan und daher mich das Schicksal von GC ziemlich egal sein könnte. Eben könnte – ist es aber nicht – denn die grösste Freude für einen FCB – Fan ist es nicht, Bellinzona 8-1 zu schlagen — sondern eben GC ! Daher fände ich es äusserst Schade, wenn GC von der SL-Karte verschwinden würde. Es ist wirklich erstaunlich, – z.B. der FCB, der eine wirkliche Fan-Gemeinde hat, Tausende haben die Spiele auch in der NLB verfolgt, und dazu seit einiger Zeit ein potente Geldgeberin, erst jetzt daran ist, einen Campus zu bauen – und dieser muss auch nachhaltig finanziert sein. GC hat ihn schon seit Jahren, obwohl sich der Verein sich das gar nicht leisten kann – daher bin ich mit Herrn Renggli absolut einverstanden – Niederhasli war definitiv eine falsche Entscheidung ! Es fragt sich nur – wie kann GC aus dieser Sackgasse wieder raus ? Gibt es tatsächlich keine Geldgeber “in der Weltstadt Zürich” ? Traurig … aber wahr, liebe GC-Fans ! Halt Euch den Daumen, dass ihr nicht absteigen müsst sportlich … und schon gar nicht finanziell ! ..Es wäre doch toll, wenn wir 4-5 Vereine in der CH hätten, die alle um Titel kämpfen könnten …. und übrigens … so schlecht würde ich unsere kleine SL nicht machen ! In der Bundesliga, Ligue 1 und Serie A, gibt es oft Spiele, die technisch Grotten schlecht sind – immerhin hat aber die Bundesliga die grosse Publikumskulisse. Abschliessend: das neue Torfelstadion in Aarau wäre für mich super … da könnte ich mit dem Velo an zwei FCB – Spiele gehen !

  28. Armin Lehmann sagt:

    GC macht seit Jahren die grössten Fehler,die Stadt soll es jetzt ausbaden.Schön,dass die Stadt sich nicht erpressen lässt.

    • kurt abächerli sagt:

      lieber herr lehmann, städtische bauverhinderungsangestellte dürfen nicht im sinne des arbeitgebers blogs besuchen…. art. 25 des bernoulli-gesetzes. ist ja schräg ihre tatsachen verdrehung.

  29. AlexKeller sagt:

    Was ich als Aussenstehenden & kommenden Unternehmer dazu schreiben kann: Die Organisation Rund um GC konnte mir nie vermitteln, dass Sie ohne fremde Hilfe Ihr Budget durchbringen könnten. Es gehört halt zur Geschichte von GC, dass reiche Mittelsmänner den Club am Leben erhalten, alleine von den Zuschauern oder von Werbeartikeln konnte GC nie überleben. Ich frage mich nur, was GC macht, wenn mal keine reichen Mittelsmänner vorhanden mehr sind? Gesundschrumpfen und endlich sich einmal hinterfragen, weshalb ein Stadtclub nicht mehr als 5000+ Zuschauer zusammenbringt, der Erfolg bringt eigentlich nur kurzfristig mehr Zuschauer. Auf längere Sicht muss sich aber etwas in der Mentalität ändern… ein Sportclub ist zwar ein Unternehmen, aber in erster Linie immer noch etwas emotionales.

    • John Wayne sagt:

      Welcher Schweizer Verein kann den heute noch von den Zuschauereinnahmen leben???
      Die Antwort liegt auf der Hand: Nämlich kein einziger. Jeder Verein hat seine Budgetausgleichskasse im Hintergrund. Der Fussball leidet extrem unter der steigenden Kommerzialisierung. Die Spieler sind völlig überbezahlt und die Vereinsloyalität ist im Arsch. Geld regiert den Fussball. Daher müsste man zurückkehren zu den Wurzeln des Fussballs.

  30. H.P. Kipfer sagt:

    Der Campus ist nicht das Problem – sonder könnte die Lösung für GC sein ihr Stadion-Problem zu Lösen. Würde allerdings etwas Phantasie der alten Väter der sogenannten “GC Family” erfordern. Aber das ist wohl etwas zuviel verlangt – zumal (wie auch schon bemerkt) es noch gar nicht solange her ist das Georges Peregot für den Campus in den Fussball-Himmel gelobt wurde. Eine schöne Familie ist das – nein danke!

  31. Peter sagt:

    Sollen sie doch untergehen, dann hören vielleicht die wüsten GC und FCZ-Schmierereien und Sticker im öffentlichen Raum auf.

  32. Hans Nötig sagt:

    Herr Renggli

    Halts maul und schreib was über den Rot Weissen möchtegern Stadtclub.

    Gruss

  33. Ove Grahn sagt:

    Freue mich schon aufs Aargauer Derby von GC gegen die Young Fellows. Die hatten ja den selben Schritt nach Aarau auch schon versucht. Oder sind die nicht mehr dort?
    Später könnte man allenfalls fusionieren wie YF mit Juventus., vielleicht mIt dem FC Zürich United oder mit dem FC Kosovo.

  34. Jules Wohlmann sagt:

    Freue mich schon aufs Aargauer Derby von GC gegen die Young Fellows. Die hatten ja den selben Schritt nach Aarau auch schon versucht. Oder sind die nicht mehr dort?
    Später könnte man allenfalls fusionieren wie YF mit Juventus., vielleicht mIt dem FC Zürich United oder mit dem FC Kosovo.

  35. Ernst Rietmann sagt:

    GC hat es seit vielen Jahren verpasst, den Zug nach oben zu erwischen. Zu viel lief und läuft schief: die Mitwirkung bei der üblen Stadiongeschichte in Zürich, Rentenverträge für teure Spieler wie Cabanas, Smiljanic und andere, der (Zwangs-)Verkauf guter junger Spieler, die viel zu häufigen Personalwechsel in wichtigen Positionen und viele mehr. Das Budget im Vergleich zu anderen Vereinen ist immer noch sehr hoch, obwohl immer wieder darauf hingewiesen wird, wie billig die Mannschaft sei. Es stellt sich hier einfach die Frage, was GC unter billig versteht. Nun noch diese unnötige Drohgebärde mit der Kündigung des Stadion-Mietvertrages und die Asylsuche in Aarau oder Emmenbrücke. GC demontiert sich wirklich selbst. Eine Stadt wie Zürich ist nicht darauf angewiesen, dass GC in Zürich spielen muss.

    • René sagt:

      Ich gebe Ihnen in den meisten Punkten recht, doch für die Stadt ist es sehr wohl wichtig, dass der Rekordmeister GCZ weiterhin in Zürich spielt; wenn nicht, würde alleine die Ankündigung eines definitiven Wegzugs, ein Pressefeuerwerk auslösen, welches sich über Internet über die ganze Welt verbreiten würde und Zürich als fussballfeindliche Stadt mit knauseriger Regierung darstellen würde. Damit würde vermehrt auch wieder der Sitz der FIFA in so einer Stadt in Frage gestellt und dies zu Recht.NB. Auch ich habe das Budget von GCZ in Frage gestellt und glaube, dass man mit 50% der diskreten Herren, in Schale und Krawatte mit einem Knopf im Ohr gut leben könnte. Manchmal hat es fast mehr wichtigtuende Funktionäre denn Matchbesucher im Durchzugsloch Letzigrund. Da liegt sicher Sparpotenzial drin, ohne die Sicherheit der Besucher zu beeinträchtigen.

  36. Sevi Brunner sagt:

    Der einzige Ausweg für GC ist ein grundlegender Neuanfang im Management. Der gesamte Vorstand müsste ausgewechselt werden und die ganze Marke neu aufgebaut. Genauso wie es der FCZ gemacht hat.

  37. Mauro Landolt sagt:

    Kann bitte jemand diesem Schreiberling T.R. den Stift aus der Hand nehmen? Einfach nur Schwachsinn – Ich muss dem User “Deren” absolut Recht geben. Zwar war die Führungsriege bei GC in der letzten Dekade oft stümperhaft und beinahe kriminell schlecht, aber ich stelle vor allem eines fest: Die Art wie sich die Stadt Zürich mitsamt ihren rot-grünen Beamten gegenüber GC verhalten hat und verhält ist eine Frechheit. Ich rekapituliere: Grosses Stadionversprechen, Volksentscheid Ja, Abbruch Hardturm, Bau des Meteoriten-Kraters Letzigrund, Hardturm-Neubau auf unbestimmt aufgeschoben…..und dann noch jährlich 2 Mio. für diesen „Seich“ kassieren. Klar, der FCZ sitzt bzgl. Letzi im selben Boot, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass man bei der Stadt GC konsequent benachteiligt. Herr B. Schnieper hat demnach mit seinem Kommentar Recht: Dem FCZ schenkt man praktisch genau das, was GC schon vor Jahren wollte: Das Trainingsgelände auf Stadtgrund.

  38. E. Schönbächler sagt:

    Bei GC hat es in den letzten Jahren zu viele Strategiewechsel gegeben. Die Präsidenten und CEO’s wechselten viel zu schnell. Wie bei Bayern München mit Beckenbauer, Hoeness und Rummenigge sollten verdiente GC-Spieler wie Berbig, Sulser, Hermann und Koller die Führung bilden. Sie könnten für eine gewisse Stabilität in der Führung sorgen und so die (alten) Geldquellen wieder zum Fliessen bringen. Doch haben die obgenannten ehemaligen GC-Stars (für die Grasshoppers leider) andere anspruchsvolle und reizvolle Berufe und Aufgaben übernommen. Ob GC sich beim Campus in Niederhasli “überlupft” hat ist schwer zu sagen. Doch Infrastrukturbauten wie Sportanlagen, Schulhäuser und Spitäler sind immer heikel und beinhalten ein grosses Risiko für Budgetüberschreitungen und Fehlplanungen (Standorte).

  39. Shaw sagt:

    GC zieht nun offiziell aufs Land? – Mein Stadtzürcherherz freuts!!!!!

  40. Michael P. sagt:

    Ich sehe das wie B.Schnieper:

    “Sie scheinen eines zu vergessen: GC ging nicht freiwillig nach Niederhasli.
    GC suchte auf dem Gebiet der Stadt Zürich in Zusammenarbeit mit der Stadt nach einer Lösung. Leider gab es damals keine auf Stadtgebiet. Dass etliche Jahre später der FCZ jetzt zum Schnäppchenpreis in der Stadt baut, ist eigentlich eine ziemliche Frechheit.”

    Was das Stadionproblem in ZH anbelangt: Ich sehe es als kleineres Übel, das kein neues Stadion gebaut wurde, als das der alte Hardturm abgerissen wurde. Der alte Hardturm war ein super Fussball-Stadion mit Charakter (im Gegensatz zu den Katalog-Klötzen in Basel und Bern. Es sind zwar zwei funktionale Fussballtempel, haben jedoch ganz und gar ihre Eigenart verloren. Das eine ist wie das andere! Soweit ich weiss, hätte beim Hardturm nur die Haupttribüne sofort saniert werden müssen. Die Westtribüne war ja noch keine 10 Jahre alt. (Klar ist, dass die damalige GC-Führung mit Herrn Vogel und Konsorte diesen Entscheid unterstützt und gefördert haben und sie somit eine grosse Mitverantwortung tragen)!
    Doch das kann keine Ausrede für die Stadt sein.

    Diese beiden Argumente plus die unverschämte Stadionmiete sollten Grund genug sein, Zürich den Rücken zu kehren!
    Ausserdem ist das in anderen Ländern nichts Spezielles, wenn ein Sportverein seine Heimat wechselt (siehe USA). Es kann sogar sein, dass das eine neue Entwicklung im modernen Sport sein kann und auch in der Schweiz sich wiederholen kann. Der nächste bekannte Sportverein, der es treffen könnte ist Ambri-Piotta, die ebenfalls keine Baubewilligung für die Erneuerung ihres Stadions erhalten haben. Die Vereine zieht es einfach dorthin, wo die besten wirtschaftlichen Gegebenheiten vorhanden sind. Für die Stadt Zürich muss es bedauerlich sein den einzig wahren Stadtclub zu verlieren (GC wurde in der Stadt Zürich gegründet und trug von Anfang an die Farben blau, weiss im Gegensatz zum FCZ, Hopla Rot-Weiss Altstetten)!

    Den GC-Campus in Niederhasli als wahres Problem zu sehen ist ein Witz! Bei einem allfälligen Zwangabstieg ist der Campus die einzige Chance, wieder auf die Beine zu kommen, was man nicht immer ganz Ausschliessen kann. YB stand vor rund 10 Jahren auch knapp vor dem Abstieg in die 1. Liga und heute sind sie zweifellos einer der Topclubs.

  41. Samuel Guirguis sagt:

    Niederhasli ist nicht das Problem sondern Teil der Lösung! Die Anlage einfach als Prestigebau niederzumachen ist einfach. Der Campus ist eine Trainings- und Ausbildunseinrichtung wie sie jeder europäische Topclub heutzutage hat. Hier zeigt sich das Defizit unserer Liga. Es war ein unhaltbarer Zustand, dass der schweizer Rekordmeister auf diesen, an Provinzfussball erinnernden, Kartoffelackern trainierte. Gerade in Zeiten wie diesen sind es die Nachwuchsspieler aus Campus, die GCs Existenz retten. Kurz gesagt, der Campus ist das eizige, was GC noch im Geschäft hält.
    Vom Tagi hätte ich echt Artikel mit mehr Weitsicht erwartet. Auch wenn wir uns aus der Vergangenheit Niveaulose Artikel gegen unsern Verein gewohnt sind. Es ist mir klar, dass unsere momentane Lage viele furchtbar Amüsiert (besonders die ännet de Gleis). War bei mir nicht anders als ich vor Jahren den FCZ an der Grenze der NLA gesehen habe. Ich kann allen nur versprechen, ihr werdet uns nicht so einfach los. Was unterscheidet uns von andern Traditionsclubs die Abgerutscht sind (Lausanne, Servette, Wettigen)? Ganz einfach, wir sind Zürcher!