Logo

Das Ende von GC!

Thomas Renggli am Mittwoch den 5. Januar 2011

Ohne Stadion könnten die Grasshoppers bald so alt aussehen wie die Hardturm-Ruine.

Urs Linsi, der General-Sanierer des (ehemals) stolzen Grasshopper-Clubs, treibt seine finanzielle Schadensbegrenzung weiterhin mit letzter Konsequenz voran. Als jüngste Massnahme hat er den Vertrag mit dem Letzigrund-Stadion gekündigt. Grund: Der Rekordmeister will sich die 2 Millionen Franken Miete nicht mehr leisten.

Linsi ist ein gewiefter (Wirtschafts-)Stratege – in diesem Fall spielt er aber mit dem Feuer. Er scheint nämlich davon auszugehen, dass die Stadt den Grasshoppers entgegenkommt und die Kosten senkt. Da dürfte er die Rechnung aber ohne den Wirt gemacht haben. Eine Regierung, die das Budget zurückgewiesen hat und derzeit verzweifelt damit beschäftigt ist, alle Ausgabenposten zu reduzieren, wird ihre Glaubwürdigkeit kaum zugunsten eines maroden Sportvereins aufs Spiel setzen.

Damit dürften die Grasshoppers ab Sommer ohne taugliches Stadion dastehen – und (selbst im Falle des Ligaerhalts) die Lizenz für die Super League verlieren.

Wo aber sollen sie die Spiele in der Challenge League oder (im Falle einer Reamateurisierung) in der 1. Liga austragen?

Momentan stehen vier Optionen zur Debatte:

  • GC-Campus, Niederhasli (Kapazität: 1300 Plätze – schnellste S-Bahn-Verbindung ab Zürich-Hardturm: 52 Minuten)
  • Heslibach, Küsnacht, der Spielort des Partners im Juniorenbereich (Kapazität: 2300 Plätze – auch mit dem Schiff erreichbar)
  • Brügglifeld-Ruine, Aarau (Kapazität: 9249 – Bedenken der Suva hängig)
  • Schützenwiese, Winterthur (Kapazität: 12’000 – aus Sicherheitsgründen momentan reduziert auf 8500. Vorteil: Im Sinne einer Kostennutzenoptimierung könnten die Grasshoppers die Vorspiele des FC Winterthur bestreiten)

Sehr geehrte Leser. Was ist Ihre Meinung? Wo sollen die Grasshoppers ab nächstem Sommer spielen? Gäbe es noch eine bessere Alternative zum Letzigrund als die hier erwähnten Vorschläge?

« Zur Übersicht

112 Kommentare zu “Das Ende von GC!”

  1. hans muller sagt:

    Braucht es überhaupt ein Heimstadion? Die meisten Zuschauer von GC Spielen sind ja Auswärtsfans. GC kann also einfach jedes Spiel im Heimstadion des Gastclubs austragen. So steigen auch die Zuschauereinnahmen. Dann braucht es noch vier bis fünf Cars um die GC Fans ans jeweilige Spielort zu fahren.

    • tuttiguy sagt:

      was denkst du überhaupt mein freund!
      mit aussagen, dass gc-fans auswärtsorientiert sind, disqualifizierst du dich selbst!
      Natürlich ist die aktive fanszene von GC momentan auswärtsorienter, weil gc kein eigenes Stadion besitzt. Die Heimat der Hoppers ist momentan der Letzi, was logischerweise für eingefleischte fans kein zustand ist. und ohne heimat ist man nun mal aufgeschmissen. Wenn du zurückschaust auf die Zeiten im Hardturm, dann solltest du wissen, das gc sehr wohl heimfans hat!!!!!

      • chris sagt:

        Absolut korrekt, genau so ist es, es scheint das allen nicht GC Fans so langsam aber sicher die Überheblichkeit und deren Dekadenz über den Kopf wächst. Jeder Mensch wie eben auch der Fan, der nämlich auch der gleiche Mensch ist, braucht eine Heimat. Wartet nur bis wir mit unserem eigenen neuen Stadion zurückkommen, das wird wieder eine extrem geile Zeit. Wie damals im Hardturm bei jedem Spiel. Immer hoher Zuschauerdurchschnitt, treue und wahre Fans und hammer Stimmung.He,geht mal in Euch und lässt wieder einmal stilles Wasser fliessen… und kommt auf den Boden zurück.

        • DAM sagt:

          WAHRE Fans stehen immer zu ihrem Club, egal wo er spielt. Du bezeichnest dich ja wohl als GC-Fan und nicht als Hardturm-Fan.

          Und meiner Meinung nach sind GC-Fans die allerletzten die das Maul über die Arroganz anderer aufreissen sollten.

      • hans muller sagt:

        Ich sagte nicht das die GC Fans auswärtsorientiert sind ,sondern das es bei GC spielen mehr Fans der Gastmannschaft hat. Und dies nicht nur beim FCB sondern auch gegen FCL oder FCSG. Dies war übrigens auch schon zu Hardturmzeiten so. Die meisten GC “Fans” kommen nur zum Spiel wenn GC um die Meisterschaft mitspielt für das Geld der Sponsoren gilt dasselbe. Der FCZ hat gezeigt das man auch im Letzigrund Meister werden kann. Am Stadion kann es also nicht liegen das es GC in den letzten Jahren so schlecht geht.
        Ein bisschen mehr Demut würde den Hoppers ganz gut tun. Auf dem Brügglifeld und in der CL besteht berechtigte Hoffnung darauf.

        • Daniel sagt:

          Was bist Du denn für Einer ? “Die meisten GC Fans kommen nur an die Spiele wenn’s um die Meisterschaft geht..?” Warum stand ich dann Mitte 90er Jahre gegen Kriens (0:1) beinahe alleine in der Südkurve ?

          Das mit dem Stadion und dem Geld ist ein (GC) Problem. Herr Canepa, den Pumuckel und deren ganzer Anhang soll das doch nicht kümmern. Das gilt auch für Sie, Herr Renggli. Anstelle eines spöttischen “Vorspiel des FC Winterthur”, würde ich lieber die guten Ideen im Detail etwas näher betrachtet wissen. Aber dafür braucht es Grösse, Verstand und Weitsicht. 3 Charaktereigenschaften die Ihnen wohl fehlen. Aber da sind Sie nicht alleine. Herr De Gregorio muss ihr Bruder sein.

          Also. Spottet nur schön weiter anstatt etwas konstruktives beizusteuern, die 7 mageren Jahre werden bald einmal vorüber gehen.

        • MarkusM sagt:

          Lieber Herr Müller

          GC war nie ein Club der ganzen Stadt und der riesen Massen. Es ist aber erst 8 Jahre her da spielte GC vor wesentlich mehr Zuschauern als der selbsternannte Stadtclub der erst 40 Jahre nach dem GC vom Vorort in die Stadt gekommen ist.
          Kommen Sie doch mal an ein GC Auswärtsmatch. Dann sehen Sie wie zahlreich die GC-Anhänger noch sind und wie ungern wir in den Letzti gehen.
          Oder erklären Sie die 2’500 Hoppers in Vaduz oder über 2’000 in Wohlen mit der Tabellensituation oder dem attraktiven Gegnern?

      • fabio sagt:

        Zum glück waren so “wenige” FCZ-Fans im Hardturm… 😉

      • Kevin Schindler sagt:

        die ausrede GC muss im letzigrund spielen ist doch lächerlich das zeigt doch nur das die GC fans untreu sind!!!!
        als der FCZ in den Hardturm musste hatten die auch einen Durchschnitt von 8000 bis 10’000 fans
        Ihr Hoppers solltet mal zu eurem Verein stehen egal wie sie stehen egal wo sie spielen.

        • Axel Schweiss sagt:

          Dummerweise hatten sie dort die Aussicht nach einer Saison wieder im Letzigrund zu spielen. GC kann früehestens 2016 wieder im Hardturm spielen.
          Und das ist einfach der Beweis, dass auch die FC Fans sich im Hardturm wohler fühlen 😉
          Es ist zum kotzen, dass die meisten FC Fans nicht abgeneigt sind im neuen Hardturm zu spielen!

      • Noel Bruggisser sagt:

        mmmmm…dass du den letzi als heimat empfindest disqualifiziert dich ebenso

  2. Tomas Mann sagt:

    Sehr geehrter Herr Renggli

    Bekanntlich ist Schadenfreude die schönste Freude. Dass Sie offensichtlich kein Freund des Rekordmeisters sind, ist genauso leicht zu verstehen wie einem Kleinkind einen Lutscher zu klauen.
    Wenn man Ihren Zeilen glauben schenkt, sollen Sie ein gewiefterer Stratege als Dr. Linsi sein. Am besten sollte man Sie in den Stab des GCs einberufen, dies würde Sie aber in eine verwerfliche Situation katapultieren, nicht wahr?
    Noblesse und Grösse scheinen Sie offensichtlich nicht mit dem grossen Löffel gefressen zu haben, das tut mir Leid für Sie. Oder wieso treten Sie einem am Boden liegenden in die Nieren? Soviel zu meiner Meinung. Zu Ihrer zweiten Frage: Es sollte ein Provisorium auf dem Hardturm-Areal entstehen, wo beide Vereine in einem den Zuschauerzahlen angepassten Stadion die Spiele bestreiten können. Und das wäre auch gleich die Antwort zu Ihrer dritten Frage gewesen. So. Und jetzt kümmern Sie sich doch um Ihren eigenen Retortenverein ännet de Gleis.

    • Nick Schmid sagt:

      Da drängt sich mir die Frage auf: Wieso hat eigentlich Downtown Switzerland den Hardturm dem Erdboden gleichgemacht??? War doch ein schmuckes Stadion.

      • Peter Mueller sagt:

        Vermutlich wegen den extrem Schweizer Witterungsverhältnissen war das Stadion ja plötzlich extrem einsturzgefährdet. Es muss wirklich schlimm um das Stadion gestanden haben, denn selbst die jetzige Ruine (massive Stehplatzrampe) ist immer noch so einsturzgefährdet, dass gewisse (Fan-)Anlässe auf dem Areal nicht bewillgt werden konnten. Allerdings ist sie dann wiederum nicht soo einsturzgefährdet, als dass man auch eine ganzes Zirkuszelt hätte ablehnen müssen.

  3. DAM sagt:

    Kann mir bitte jemand folgendes beantworten:
    Wie sieht es eigentlich mit der Bewilligung eines Stadion in einer “fremden” Stadt aus? Gibt es von der Verbandseite aus Vorschriften oder darf jeder spielen wo er will, so lange die Kriterien eines Super League-Stadions erfüllt werden?

  4. René sagt:

    Thomas, trotzdem gute Neujahrswünsche. GCZ versucht einfach, bessere Bedingungen von der Stadt zu erlangen, als Kompensation für die “Turmspiele” im maroden Letzi. Das ist ihr legitimes Recht. Weiter schadet auch nicht, dass das Versprechen eines neuen Fussball-Stadions wieder einmal angemahnt wird. Im Notfall würde GCZ auf dem Campus spielen mit einer Zusatztribüne (wie am Schwingfest in Frauenfel). Nach Niederhasli würde ich Dir nicht die S-Bahn empfehlen sondern die VBZ-Busse, welche dann organisiert würden. Deinem sehnlicher Wunsch (Zitat) Das Ende von GC!(Zitatende), wird so oder so nicht stattgegeben. Wetten? MfG.René

    • Thomas Renggli sagt:

      Lieber René – Dir auch alles Gute zum neuen Jahr. Ich hoffe, Du hast Recht. Denn der Schweizer Fussball braucht ein starkes GC. Aber nicht in Niederhasli, sondern in Downtown Switzerland…

      • Kathy sagt:

        In Niederhasli dürfte GC als SL-Club nicht spielen – da gibt es weniger als 8000 gedeckte Sitzplätze.

        • René sagt:

          Ich habe ja geschrieben, dass in Niederhasli eine Zusatztribüne gebaut werden müsste, von mir aus mit Dach und mit mehr als 8000 Sitzplätzen, wenn Du die alle füllst. Die Pfadi Niederhasli wäre für die Secuity besorgt!

        • Peter sagt:

          Genau Downtown Switzerland ohne Stadion… sehr downtown.

  5. Sanch sagt:

    totgesagte leben länger… und renggli wäre genau auch so ein windbeutel, der im falle von phoenix aus der asche und dem überleben gc’s in einem anderen (neuen) stadion enttäuscht wäre, wenn er dort nicht als vip behandelt würde… erbärmlich solche menschen…

  6. Alex sagt:

    2 Millionen das Stadion, etwa 5 die Mannschaft. GC hat ein Gesamtbudget von über 20… Es scheint, dass eher der “Stab Sport” GC das Leben kosten könnte (aber den könnte man ja sogar noch weiter aufrüsten, wenn man bei den ersten beiden Posten spart… vielleicht braucht es noch ein paar zusätzliche Berater der Berater der U-11-Trainer).

    • spinner sagt:

      mich nimmt es schon wunder von wo diese geile zahlen kommen!?!? ich nehme mal an das du dich überhaupt nicht mit dem schweizer fussball auskennst…..

  7. MT sagt:

    Aber bitte nicht nach Winterthur kommen…..

  8. Fritz Henning sagt:

    He Leute was sol das geheule. Es ist wie es ist. GCN soll doch aus dem Letzi raus. Was Mösiööö Linsi noch nicht begriffen hat, und da geb ich Renggli voll und ganz recht, dass die Stadt nicht entgegenkommen wird und kann aus folgenden Gründen:
    1. Wenn GCN Mietvergünstigung bekommt muss dem FCZ diese auch gewährt werden. (Wird wohl eher nicht der Fall sein)
    2. Das Budget wurde zurück gewiesen und im Herbst sind Wahlen. (Kein Politiker oder Partei wird wegen einem Tschutti-Klupp, egal ob Rekordmeister oder nicht, sich nicht dadurch der SVP exponieren)
    3. Das Stadion im Hardturm wird in den nächsten 6-8 Jahren noch nicht gebaut werden. (Budget rückweisung)

    Also auf die Zähne beissen und auswärts oder Geldgeber organisieren (sollte bei GC ja nicht ein Problem darstellen, oder doch?)

  9. Brändli sagt:

    Es scheint Herr Rengglis Lieblingsbeschäftigung zu sein, unqualifizierte und zynische Berichte über GC zu veröffentlichen.
    Warum? Haben Sie nichts besseres zu tun?
    mfg

    • Fritz Henning sagt:

      Tja da wir immer noch irgendwie so etwas wie Presse und Redefreiheit haben kann Herr Renggli dies tun. Mir gefällts. Denn GZN hat nichts anderes verdient. Wie lange waren die Hoppers gegenüber uns (FCZ) überheblich und haben uns belächelt mit Schadenfreude bis über beide Backen.
      Wer hoch fliegt fällt tief. Weiter so Herr Renggli.

      P.S: Gegen Heugümper hilft leider kein Antibrumm

      • Carlo Gambino sagt:

        Der FCZ und seine Fans denken jetzt wohl sie seien die besten und grössten ?! Der selbsternannte Stadtklub der “Büetzer”, den richtigen Stadt-Zürchern..ja klar..

        Der Grasshopper Club Zürich war schon immer der nobel Club von Zürich und wird es auch immer bleiben. Auch wenn der Club seit einigen Jahren einen schweren Pfad gehen muss, wird er wieder zu seinem alten Glanz zurück kehren und die ganze Schweiz erstaunen. Der FCZ wird wieder in der Versenkung verschwinden und alle seine “mode”-Fans verlieren.
        So viel zum Thema : “ich bin imfall scho immer fcz-fan gsie..”
        –> http://www.vier-zehn.ch/wp-content/hypevw1.jpg

        • Joel sagt:

          Zurzeit ist der FCZ aber das beste und grösste, zumindest in der Stadt Zürich. Schliesslich sind sie in ALLEN belangen eine Nase vorn im Gegensatz zu GCN…

          Nobel-Club sagen Sie?? Mag ja in der Vergangenheit so gewesen sein, doch schaut doch einfach den Tatsachen ins Auge!! Glanz sehe ich da weit und breit keiner…haha

          …und GC wird dann die “mode” Fans wieder bei sich haben gell….;) Deshalb ja, Mode….=)=)=)

        • Joel sagt:

          Zurzeit ist der FCZ aber das beste und grösste, zumindest in der Stadt Zürich. Schliesslich sind sie in ALLEN belangen eine oder sogar zwei Nasen vorn im Gegensatz zu GCN…

          Nobel-Club sagen Sie?? Mag ja in der Vergangenheit so gewesen sein, doch schaut doch einfach den Tatsachen ins Auge!! Glanz sehe ich da weit und breit keiner…haha

          …und GC wird dann die “mode” Fans wieder bei sich haben gell….;) Deshalb ja, Mode….=)=)=)

  10. Auguste sagt:

    hmm…, herr linsi macht das, was man in dieser unberechenbaren und äusserst schwierigen situation tun muss – mögliche schadensbegrenzung. im falle des abstiegs würden die zuschauerzahlen auf ein niveau sinken, für das man nicht mehr ein stadion von der grösse (rein räumlich) des letzigrunds braucht. die zwei millionen franken stadionmiete sind für die challenge league nicht zu vertreten. natürlich kann herr linis auch darauf zählen, dass die stadt mit gc auch ziemlich kurzfristig wieder einen neuen mietvertrag unterschreibt, wenn sich abzeichnet, dass gc die klasse halten kann. konkurrenz gibt es ja keine.

    trotzdem, vertrauen in die eigene zukunft sieht anders aus.

  11. Mark sagt:

    Ich denke eine Sportanlage wie die von YF Yuventus wär kein Fehler. Man bleibt in Zürich und die Handvoll “Fans” findet da auch ihren Platz. Und eine Loge für die besser betuchten, deren Anzahl die Menge an Fans wohl noch übertrifft, könnte man anstelle des Stadionkinderspielplatzes im Juchhof wohl für ein paar tausend Franken Errichten.
    Und wenn nicht, auch egal. Nächstes Jahr wird sowieso abgestiegen und dann schätze ich die Zuschauerzahl auf etwa 500. Dann könnte man ja beim Hauseigenen Rugbyclub anklopfen und fragen, ob man sich nicht ebenfalls auf der Allmend oder im Sihlhölzli zum Hiesigen gesellen darf.
    Auf jeden fall nicht Winti!

  12. John Wayne sagt:

    Der Grasshoppers Club ZÜRICH wird einen neuen Vertrag heraushandeln, der besser ist als der andere. Die Stadt hat kein Interesse an einem Stadion das max. 18x im Jahr gebraucht wird und das wiederum nur Verluste bringt. Der FCZ lebt im Moment halt von ihren Mäzen und kann sich auch nicht mehr als Arbeiterklub profilieren. Die Zuschauerzahlen überzeugen auch nicht im Vergleich mit Vereinen aus Basel, Bern, Sion oder Luzern.

    Wieso nicht die Duplex-Arena in Altstetten bauen? Spätestens 2015 wird ein Eishockeystadion dort stehen. Da wäre es nicht abwägig ein paar weitere Gartenpächter wegzuweisen. Sie haben eh keinen Anspruch auf dieses Land und die Stadt Zürich würde auch davon profitieren. Sie könnten damit alle Zürcher Sportvereine unter einem Dach vereinen. Alle wären zufrieden nur nicht die Leute vom Letzigrund, die dann auf einem leeren Stadion sitzen würden. WHO CARES?

  13. kurt abächerli sagt:

    es ist nicht sport, es ist hochpolitisch. die existenzgrundlage von gc wurde von der sp (mit hilfe von subventionierten bernoulli-einsprachen etc.) beerdigt. wo gibt’s den einen funktinierenden profiklub ohne heimstadion? das war die rache der sp an den fdp-mäzenen. die cüpli-sozialisten sind eben mit dem arbeiter(kicher)klub verbandelt, der kicker mit migrationshinterrund aus tunesien im dutzend integriert. wir wollen ein provisorium auf dem hardturm (e.g. holy ground). gc hat wirklich nicht viele anhänger (nicht jeder ist auserkoren), aber im letzigrung nochmals die hälfte weniger, weil viele sich weigern für heimspiele in den kultigen pyro-schläger-tempel zu gehen….

    • Auguste sagt:

      hmm…, der dorfpfarrer von niederhasli hat angeboten, den hauptplatz der anlage zu weihen – dann habt ihr wieder einen “holy ground”, kurt abächerli. und auch sonst gilt im gc-umfeld weiterhin: glauben, hoffen, bangen, beten. vielleicht kann sich gc ja ein paar gebetsteppiche bei fischer’s muslims ausleihen bis zum frühjahr. sollte dann der abstieg wirklich verhindert werden können, muss man wohl noch den bau einer kleinen kapelle auf niederhasli’s neustem “holy ground” ins auge fassen.

      kopie an:
      hugo stamm blog

  14. Erich sagt:

    Nun ja, da in diesem Blog ja schon wieder der Tod bzw. mindestens der Abstieg von GC von ein paar wahren Fussballkennern mit Schadenfreude herbeigesehnt wird, gebe ich meinen Mist ebenfalls dazu. Tatsache ist, dass auf finanzieller Ebene in den letzten 12 Monaten ein paar positive Entwicklungen festzustellen sind. Sportlich war im Herbst ein Rückfall zu verzeichnen, ohne Frage, wobei aber die chronischen Ausfälle praktisch aller Spieler der ursprünglich geplanten Startaufstellung auch eine massive Rolle gespielt haben. Die Tabellenlage wird in der Rückrunde mit der Rückkehr der Dauerverletzten wieder verbessert, da zweifele ich überhaupt nicht daran. Grundsätzlich wird der sportliche Weg mit konsequenter Förderung von jungen Spielern von allen Seiten als beispielhaft bezeichnet. Ich zähle darauf, dass die finanzielle Weitergenesung des Vereins dann in absehbarer Zeit auch den Transfer von einzelnen arrivierten Kräften zulassen wird, die die jungen Spieler um sich zur Weiterentwicklung schlichtweg benötigen. Wenn der Stadt Zürich die beiden Fussballvereine noch etwas wert sind, muss die Stadionmiete neu verhandelt werden können. Es ist für Downtown Switzerland desaströs genug, über ein Jahrzehnt lang kein Fussballstadion hinzukriegen wenn heutzutage bald jeder Challenge League Verein eine neue schmucke Spielstätte besitzt oder in Planung bzw. im Bau hat.

  15. summermatter sagt:

    Es kam wie es kommen musste. GC ist schlicht und einfach Pleite. Die Stadt soll das Stadionprojekt begraben. GC soll in die Amteuerliga 1. Liga irgendwo zwischen Aarau und Küsnacht spielen.
    Aber den Luxus für solche finanziellen Amateure 170 Mio in ein Stadion zu investieren erschliesst sich mir erst recht nicht mehr.
    Seit dem Abgang von Marcel Koller 2003 ist dies wiederholt zu beobachten.

  16. GCZ 1886 sagt:

    Egal wo mir nögscht Saison spielet, es isch überall besser als im Schei…….. Letzi!!!!!!!!!!!!!!!!

    • hansi sagt:

      ich glaube dein name ist falsch weil bald kann niemand mehr abstreiten das es GCN heisst.
      apropos: wenn ihr schon asyl im letzi erhält dann geniesst es ,glaub mir erwünscht seit ihr niergends in der stadt ausser bei der ruine….

  17. Stephan Signer sagt:

    Der Grasshopper Club Zürich ist der grösste Polysportive Verein der Schweiz. Die Fussballsektion ist einer von 12 Sektionen. Es gibt eine Squash Sektion, eine Tennis Sektion usw. Der GCZ leistet einen grossen und wichtigen Beitrag zum Schweizer Breitensport und zur Jugendförderung im Schweizer Sport. Man kann, analog zum Stadtrivalen, nicht einfach das Zepter mit ein paar Millionen übernehmen, sich zum Präsident wählen lassen und danach die Geschicke des Verein leiten. Dieser Prozess passierte auch in Basel mit Frau Oeri oder beim FC Zürich mit Herr Canepa.
    Die Fussballsektion des Grasshopper Club ist dem Zentralvorstand unterstellt, dieser Zentralvorstand leitet die 12 Sektionen. Aus diesem Grunde ist es enorm schwierig, Investoren zu finden. Die Gespräche mit Herr Gaydoul scheiterten ja an diesem Punkt. Herr Gaydoul wollte die Fussballsektion übernehmen, nicht einfach Investieren. Stellen sie sich mal vor, Herr Canepa darf sein Geld oder das seiner Gemahlin in den FC Zürich investieren hat aber nichts zu sagen. Denken sie, die Damen und Herren würden dies tun? Eher nicht!
    Diese Tasache ist eines der grössten Probleme der Fussballsektion des GCZ. Die Fussballsektion des GCZ sollte man vom Verein ausgliedern damit ein Investor diesen übernehmen könnte. Finanziell wäre dies ein Segen, ob es von der Tradition sinnvoll wäre, dass, wie oben beschrieben, ein Herr Gaydoul danach den GCZ zu einem FC Navyboot umgestaltet, ist eine andere Geschichte. Eine andere Möglichkeit wäre es, die 11 anderen Sektionen aufzulösen und die frei werdenen Mittel der Fussballsektion zukommen zu lassen…..wäre ein super Beitrag für den Schweizer Breitensport.
    Solche Faktoren lese ich nie in den Blog’s vom Herr Renggli. Er bevorzugt es, sein über die letzten 25 Jahre angestauter Frust und Neid dem GCZ gegenüber in literarischen Ergüssen zu verarbeiten. Dieses Bashing ödet mich einfach an. Es ist mir bewusst, dass ein Blog nicht ausgewogen sein muss, nicht recherchiert sein muss. Er spiegelt die Meinung des Verfassers wider. Doch diese Meinung ist geprägt mit einer grossen Portion Frust. Leider!

    Noch kurz zur Stadionfrage: Danke Herr Ledergerber, Danke Credit Suisse, Danke Erich Vogel. Den Hardturm zu verlassen ohne einer Baubewilligung für einen Neubau war der grösste Fehler. Dass Herr Linsi nun alle Möglichkeiten prüft, um den GCZ am Leben zu erhalten ist richtig. Herr Ledergerber versprach ein Stadion, wo ist er heute? Herr Vogel versprach mehr Einnahmen im Letzigrund. Wo ist er heute?

    • summermatter sagt:

      Herr Signer – die einzigen Pfeifen sind bei GC. Wenn die nicht in der Lage sind eine brauchbare Mitgliederkartei zu organisieren wie z.B Atlethico Madrid – ja das ist auch ein polysportiver Club. Die Profifussball Sektion hat nichts mehr dort verloren.
      Mittlerweile ist es einfach so, dass der Namen GC von der aktuellen Truppe ins Elend geführt wird. Buchhaltungstechnisch sind Linsi & Co sowieso nicht auf der Höhe. Das Chaos schlechthin.
      GC könnte auch die Kosten des alten Hardturms nicht bezahlen. Gleich wie sie seit 2003 von einem Konkurs zum anderen schleichen und dann wird wieder mal ein Mäzen eine Kiste auf und es geht ein Semester weiter. Dies ist mit Sicherheit keine Perspektive für die Stadt und unsere Mitbürger 170 Mio zu investieren. GC in der Stadionbetriebsgesellschaft und im Monatsturnus steht der Betreibungsbeamte bei denen vor der Tür.

      • Tomas Mann sagt:

        Summermatter, wer lesen kann ist klar im Vorteil.
        Es wurde mittlerweile oft erwähnt, dass bsp auch bei einem FCZ ohne Hotz oder Canepa die Kasse leer wäre. Wie oft hiess es schon, Hotz müsse Ende Saison das Portemonnaie öffnen?! Jedes Jahr blätterte er Millionen hin um diesen hippigen Arbeiterklub über Wasser zu halten. Canepa und seine “Frau” tun das heute genauso. Und wenn nicht gerade jetzt, dann spätestens wenn die Tschämpiänsliig-Millionen aufgebraucht sind.

        Das Chaos schlechthin? Wenn man keine Ahnung hat empfiehlt es sich, tief zu stapeln? Beweglich? Dann sitz aufs Maul.

        Was “Linsi und Co” an Bereinigung betreiben ist immens. Das waren nicht diese Personen, die das Chaos verursacht haben. Das Chaos entstand vor knapp einem Jahrzehnt.

        Heute hat es kein Chaos mehr. Aus buchhalterischer Sicht ist es grossartig wenn man weiss, wo wieviel Geld versiebt, investiert, gespart (haha) und ausgegeben wurde. Man weiss nun wo was ist. Das Problem ist nur, man weiss, dass gar nichts da ist.

    • John Kraft sagt:

      Absolut richtig. Herr Renggli ist leider zum wiederholten Mal nicht in der Lage, seine Schadenfreude auch nur für einen Moment zu vergessen und ernsthafte Ursachenforschung zu betreiben. Neben dem Sektionen-Problem, sofern es denn eines ist, ist es doch offensichtlich, dass das Fehlen eines echten Fussballstadions in Zürich (ja, IN Zürich) das grösste Hindernis bei der Suche nach Geldgebern darstellt. Vielleicht wäre daher einmal ein ebenso polemischer Beitrag in Richtung der Stadtregierung oder der oben erwähnten Verantwortlichen für die Aufgabe des Hardturms angebracht. Aber Herr Renggli amüsiert sich und seine Arbeiterclub-Freunde lieber mit spöttischen Bemerkungen über den GCZ. Das ist armselig und bezeichnend für die Kultur des Vereins mit dem Leichtathletikstadion.

  18. Marc Altheer sagt:

    Ich verstehe nicht warum man sich überhaupt einsetzt für GC? Dieser Club hat ja kaum Fans und war schon immer ein seelenloser Club der nur ein paar gutverdienenden Schönwetter-Fans hatte. Ok, es gibt ein paar hundert Fans daneben. 😉 Aber Hand aufs Herz. Der wahre und einzige Stadtzürcher Fussballclub ist der FCZ! Das weiss jeder der sein zürcher Herz am rechten Fleck hat. Dass GC stirbt ist klar. Es kümmert kaum Jemanden was mit diesem Club passiert. Sonst wäre das alles nie soweit gekommen.

    • John Wayne sagt:

      Ich möchte dich gerne darauf hinweisen, dass der Grasshoppers Club ZÜRICH in diesem Jahr sein 125 jähriges bestehen feiert und ich bin mir sicher das er sich auch aus dieser Krise winden wird. Der Grasshoppers Club ZÜRICH ist der ältere der momentanen 2 Grossklubs. Er hat mehr als doppelt sowiel erreicht wie der FCZ. Dementsprechend wird er auch für die nächsten Jahrzente die NUMMER 1 in Zürich sein. Beide Vereine haben die gleiche Heimat. Beide die STADT Zürich.

      Der GCZ wird nicht sterben und ich bezweifle, dass es niemanden interessiert was mit dem GCZ passiert. Was ist die beste Liga der Schweiz ohne den Rekordmeister, den erfolgreichsten Verein der Schweiz? Wer würde die Duelle zwischen GC und Basel nicht vermissen? Wer würde das gute alte STADTDERBY nich vermissen? Wenn du das alles verleugnest, bist du ein elender Ignorant, der die Wahrheit nicht erträgt.

      Gerne möchte ich dich auch darauf hinweisen, dass der FCZ bei weitem nicht so viele Fans hatte wie heute. Vor knapp 10 Jahren waren rund 5000 FCZ Anhänger im Stadion zu sehen und die Südkurve durfte man gar nicht Kurve nennen.

    • John Kraft sagt:

      Ja, Altheer, und vor 15 Jahren standen Sie in der Estrade Ost und haben sich CL Spiele angeschaut, gell. Solche Typen wie Sie kann RWA gerne behalten. Und kommen Sie dann in 10 Jahren, wenn wir wieder die Nr. 1 der Schweiz sind, nicht angekrochen und flehen um Eintritt ins neue Hardturmstadion.

    • John Kraft sagt:

      Und a propos Schönwetterfans. In den 90ern war ich bei FCZ-Milan. 15’000 Zuschauer, davon 200 FCZ Fans. Ich stand mit anderen Milanisti in der Südkurve, ja richtig, in der Südkurve. Die FCZ Fans standen irgendwo auf der Westtribüne. Gehört haben wir sie nie. Jeder Verein hat Schönwetterfans. Aber wenige Vereine haben so viele davon wie der Pseudo-Arbeiterclub aus Zürich Altstetten.

    • Sir Griffith sagt:

      Ja, ja, schnödet schön, liebe Südkürvler, vielleicht ist der GC für euch schon tot, doch totgesagte leben länger. Ein riesen Unterschied zu euch ist und bleibt: GC ist der drittälteste CH-Klub mit britischen Wurzeln und das ist gut so, denn hier wird Football eben hochgehalten und nicht Lifestyle mit Choreos und sonstigem Brimborium. Come on Hoppers! Vielleicht sollte sich der GC der 1st Division in England anschliessen;-).

      • Subiat sagt:

        LIeber Sir Griffith

        Wunderbar haben Sie das geschrieben! GC ist nicht nur ein Klub wie der FCZ oder Basel. GC ist eine Religion und Lebensweise.
        Und GC wird immer weiterleben, egal wie schlimm es um uns steht! 27 Meisteritel, 18 Cupsiege wow!!

  19. René Meier sagt:

    Küsnacht wäre eine Idee – schliesslich spielen die Eishockeyaner von GCK Lions auch in Küsnacht. Danke

  20. Antonio Boix sagt:

    Ich denke, Herr Linsi regelt die Zukunft von GC und dies ist ja seine Aufgabe. Sollte GC absteigen, ist das Letzi definitiv zu gross, trostlos und teuer und die Stadien in Aarau und Winti valable alternativen. Sollte GC oben bleiben, erreicht er vielleicht wenigstens eine kleine Mietzinsreduktion und viele Schlagzeilen.
    Der ganze Wirbel bringt GC ein paar Vorteile aber auch einige Nachteile. Jetzt ist es sicher der richtige Zeitpunkt um auf die Trändrüse zu drücken um Geld zu sammeln. Auf der anderen Seite muss GC aufpassen, nicht ein Looser-Image zu bekommen, dass ist für Geldgeber nicht ser sexi. Wobei die vordringlichste Frage ist, ob GC in der 2. Liege überlebensfähig ist und ich meine diese Möglichkeit beträgt über 50%.
    Fussball hat mit Qualität und Glück zu tun. Gegenüber der letzten Saison hat GC auch im Vollbestand an Qualität eingebüst und das Glück wurde in der zweiten Saisonhälfte im letzten Jahr schon aufgebraucht.

  21. kurt abächerli sagt:

    noch dieser hinweis, allein mit den projektkosten für das cüpli-projekt “hafenkran” könnte ein jahr die polizeikosten für das durchzugstadion bezahlt werden. ganz zu schweigen von den kosten fürs dada-haus, schwule begegnungszenten und tanzfestivals für kurdische bergdissidenten. die sp-zürich hat sich auf die fahnen geschrieben gc zu beerdigen… weil fussball ist unwichtig, ausser es ist ein “arbeiterverein” der auch das randallepublikum für den 1. mai stellt…

    • hans muller sagt:

      Fussball ist nicht wichtiger als andere kulturelle oder sportliche Anlässe. Zudem hat Zürich als einzige Stadt noch zwei Klubs in der höchsten Liga. Und ob es als GC Fan wirklich schlau ist gegen Cüpli zu wettern sei einmal dahingestellt.
      Die Verschwörungstheorie gegen die SP ist sowieso lächerlich. GC ist selbst schuld das es keine potenten Geldgeber mehr hat und jetzt ein Bettler ist. Einem Ospel würde auch niemanden einen Fünfliber für die Notschlafstelle geben. Noch vor ein paar Jahren war das ganz anders. Da hätte man nicht einmal Zeit verschwendet um über Polizeikosten und Stadionmiete nachzudenken.

      • Tomas Mann sagt:

        @Muller
        Man mag Deine Ansichten teilen oder nicht. Respektieren sollte man sie sowieso.
        Jedoch gleicht deine Naivität einem Horizont von einem Quadratmeter und ist an Verblendung kaum zu übertreffen.
        Ich gebe Dir punkto Verschwörungstheorie zwar zu 100% Recht, das wäre in der Tat einfach eine billige Ausrede.

        GC ist auch selbst Schuld, aber nicht die momentane Führung. Die leistet alles, Vergangenes sauber auszubaden.

        Dein Vergleich mit Ospel & Fünflieber entlockt mir lediglich ein müdes schmunzeln.

        Den Vogel schiesst Du allerdings mit Deinem Statement ab, ob es als GC Fan schlau ist, gegen Cüplisektionen zu wettern.

        1. Wenn Du in der Geschichte wühlst, sei konsequent und mache das auch mit dem FC. Dann sind Ausdrücke wie Nobelklub vs. Arbeiterklub gerechtfertigt.

        2. Wenn Du aber über die eigentliche Situation mit der grossen Kelle anrührst, solltest Du genauso konsquent bleiben. Sprich der FC ist lange kein Arbeiterklub mehr und GC kein Bonzenklub*. Die Verhältnisse die du zu meinen scheinst haben sich um nahezu 180° gedreht.

        *Bonzenklub: GC war nie und ist kein Bonzenklub, sondern ein Nobelklub. Noblesse bedeutet, dass zwar gut betuchte das sagen haben, diese aber der breiten Masse den Sport erschwinglich zugänglich machen. GC war der letzte Klub, der Eintritt verlangt hat und der letzte Klub, der einen Sponsor auf der Brust nötig hatte. Nebenbei, tragen wir noch immer ein Stück Noblesse mit uns mit. Oder kannst Du mir erklären, wieso seit Jahren die Saisonabi günstiger sind? Selbst in unseren letzten Meisterjahren bis 2003, als der FC irgendwo im Niemandsland der Tabelle versank?

        • hans muller sagt:

          Fussball ist überall auf der Welt auf Sponsoren und Mäzene angewiesen, die Zuschauereinnahmen reichen nicht aus. Ob der jetzt Spross oder Hotz, Oeri oder Abramowitch heisst spielt keine Rolle. Die Rolle ergibt sich mehr aus der Tradition und der Positionierung als Klub. Beim FCZ hat Herr Hotz in den schlechten Jahren immer treu dem FCZ viele Millionen gegeben, bei GC happerts sobald die sportlichen leistungen Ausfallen. Desshalb sind die GC “Fans” als auch als Schönwetterfans bekannt. Natürlich gehören alle Fans die jetzt noch dabei sind nicht dazu 😉 Das auch Arbeiter Fans des Nobelklubs sein können und Wohlhabende den Arbeiterklub sponsern hat damit nicht viel zu tun. Historisch hatte GC aber meist mehr Geld zur Verfügung als der FCZ. Und für den FCZ ist der Letzigrund die Heimat auch wenn nicht alles Perfekt sind. Trotz den höheren Preisen hat der FCZ mehr Fans als GC selbst als GC dauernd Meister geworden ist und der FCZ fester Bestandteil der Auf- Abstiegsrunde war hatte GZ nicht viel mehr Zuschauer. Als Meister und Leader hat man automatisch mehr neutrale und gegnerische Zuschauer.
          Arbeiter gibt es in Zürich mit dem Verschwinden der Industrie sowie nicht mehr viele. Es müsste eher Angestelltenklub heissen.
          Egal welcher Klub und welche Position Fussballer nehmen sich viel zu wichtig. Fussball ist nicht Lebenswichtig. Die St. Galler Politiker haben deshalb auch kein Geld mehr dem FCSG hinterher geworfen und die Zürcher Politiker werden hoffentlich sinngemäss entscheiden.
          Man sollte auch das Letzigrund nicht immer schlechtreden so übel ist es nicht und es war ja auch EM Stadion. Das ganze Gerede vom “echten” Fussballstadion nervt einfach nur. In Zürich gibt es einfach mehr Alternativen von anderen Sportklubs und Freizeitangeboten dies mag in Basel oder St. Gallen anders sein. Auch mit super Stadion kämen in Zürich nicht mehr Leute zu den Matches und zwar von beiden Klubs. Also findet euch mit dem Letzi ab es wird kein Stadion gebaut zumindest von der Stadt nicht.

          P.S. Sollte der Hafenkran wirklich kommen wäre er nicht nur für Cüplitrinker sondern für jedermann gratis zu bestaunen.

          • John Kraft sagt:

            Herr Müller, Ihr Kommentar ist nicht nur eine Beleidigung für jeden, der die deutsche Sprache auch nur halbwegs achtet, er ist auch Ausdruck beschämenden Halbwissens über Fussball. Ich gehe jede Wette ein, dass Sie wahrscheinlich höchstens die CL Spiele des FCZ im Stadion mitverfolgt haben. Vergnügen Sie sich doch mit Ihren Kollegen des Bildungsprekariats in den Blick Leserkommentaren.

    • Chris sagt:

      Perfekt auf den Punkt gebracht!

    • Fritz Bünzli sagt:

      Toll formuliert ! Für Linke Anlässe scheinen ja immer wieder unbegrenzte Mittel zur Verfügung zu stehen.

  22. Davide sagt:

    Besten Dank Herr Renggli für diesen amüsanten Bericht. Bin ganz ihrer Meinung, GC spielt mit dem Feuer. Vielleicht war ja Hr. Linsi so klug und führte schon erste Gespräche mit der Statd bevor man die Kündigung einreichte. Sonst ist es wahrlich ein heisser Tanz. Was, wenn die Stadt nicht reagiert und die Kündigung einfach zur Kenntnis nimmt und GC auflaufen lässt? Ehrlich gesagt, ich kann mir dieses Szenario nicht vorstellen. Klar ist aber auch, sollte GC in den Genuss einer Mietzinsreduktion kommen, müsste man das beim FCZ auch tun. Was aber diese Diskussion aber einmal mehr aufzeigt (und mich einmal mehr sehr nervt) ist, dass es Zürich bis heute nicht fertiggebracht hat, ein reines Fussballstadion zu bauen! Warum wurde der Hardtturm überhaupt abgebrochen? Wem nützt diese Bauruine? Das geplante, aber jetzt verschobene Stadiönli mit einer Kapazität von 16’000 Plätzen ist einfach nicht das Gelbe vom Ei. Eine halbe Kompromiss-Lösung à la Stadt Zürich. Weder Fisch noch Vogel. Es wäre nicht würdig für die (Welt-) Stadt Zürich. Man würde sich so alle Möglichkeiten verbauen, internationale oder national wichtige Spiele im neuen Stadion zu beherbergen wie z.Bsp. Cupfinal, wenns in Basel möglich ist dann auch in Zürich; oder Spiele der Nati ausser gegen Luxemburg und Liechtenstein würde kein Qualifikationspiel in Zürich stattfinden; oder evtl. auch ein Final eines europäischen Cupwettbewerbs (z.Bsp. Europa-Leaugue-Final) oder internationale Freundschaftsspiele, wie sie in letzter Zeit in ganz Europa stattfinden. Von dem her gesehen bin ich sogar froh, wird dieses Projekt momentan nicht weiterverfolgt! Das geplante und vom Stimmvolk auch angenommene Fünfeck war vielleicht etwas gross. Was aber ganz sicher ist: es wäre von A – Z finanziert gewesen (mehrheitlich durch die CS). Und es wäre ein Schmuckstück gewesen, worauf man wirklich hätte stolz sein können und eine würdige Fussballstätte für die Euro 08. Was jetzt geschieht kommt mir vor wie bei den Schildbürgern: der Bau des Stadions und die immer wiederkehrenden Kosten von 4-5 Mio Franken pro Jahr (!) würde der Steuerzahler selbst berappen müssen! Unglaublich aber wahr! Von einem fianzierten, wunderschönen Projekt zu einem Grümpistadion, welches erst noch vom Volk bezahlt werden muss! Ich kanns immer noch nicht fassen!

  23. Davide sagt:

    Uebrigens: wie man gestern erfahren durfte, sind weder Aarau noch Winterthur geschweige denn der Niederhasli-Campus für die Super League zugelassen… von dem her gibts nur zwei Varianten: entweder freiwilliger Abstieg in die 1. Liga und den Verein sanieren oder weiter im Letzi spielen und auf Geldsegen hoffen…

  24. Hans Meyer sagt:

    Erst wenn GC nicht mehr in der Super League spielt, werden die anderen Vereine realisieren, wie viel sie an Geld und Prestige verlieren, wenn sie nicht mehr gegen GC spielen und (manchmal) gewinnen können. Es war doch für die meisten Clubs der Saisonhöhepunkt, die Spiele gegen die Grasshoppers. Die Einnahmen aus den gut gefüllten Stadien werden fehlen. Der nächste Aufsteiger wird das nicht annähernd kompensieren können.

    • Gabriel sagt:

      Ich kann mir kaum vorstellen, was der Grasshoppers Club dem schweizer Fussball an Prestige bringen soll, geschweige denn, wer ausser vielleicht den FCZ Fans ein Spiel gegen diesen Verein (den Tabellenletzten:)als Saisonhöhepunkt bezeichnet…?
      Die fehlenden Einnahmen machen sowieso jetzt schon die grossen Vereine mit ihren hohen Besucherzahlen wett, da würde wohl GC nicht ins Gewicht fallen.

  25. andy sagt:

    Einem “friendly” Takeover seitens des FCZ steht nichts mehr entgegen,somit auch kein United. Den Letzigrund fussballtauglich umbauen kostet auch nicht soviel wie ein Neubau (Stühle raus).
    Der Campus eignet sich besonders gut für Polo-Pferde.

  26. Steiner Matthias sagt:

    Fussballtechnisch ist “downtown Switzerland”, wenn man diesen blöfferischen Begriff für ein föderalistisches Land mit 4 Kulturen überhaupt verwenden will., sicher nicht in Zürich. Eine Stadt mit null Fussballstadien, dafür einer zugigen Leichtathletikarena als Aushängeschild ist und bleibt fussballerisch tiefste Provinz. Kommt mal von Eurem hohen Ross herunter.

  27. Weiss Daniel sagt:

    Wieso wird von der Medienseite nie nachgefragt wieso denn der Hardturm abgebrochen wurde???
    Altes aber schmuckes Fussballstadion, bei welchem man die Kosten viel besser im Griff hätte.

    • Gabriel sagt:

      Ein altes aber schmuckes Fussballstadion. Im Gästesektor ist die Tribüne aus einem mehrbesserem Baugerüst, welches unter widrigen Umstände schnell in Flammen aufgeht. Ob man da die Kosten besser im Griff hat, wenn diese Treppe früher oder später einstürzt und die Fans im dortigen Sektor unter den Trümmern begraben sind?

  28. kurt abächerli sagt:

    @weiss, ich will mich nicht zum 150. mal wiederholen. sonst werde ich zum ewigen verschwörungstheoretiker. hier nur soviel an die fcz-fans. klar habt ihr sportlich und finanziell im moment die nase vorn. der verein macht aber genau die gleichen fehler wie gc vor 15 jahren. wenn die cl-millionen definitiv aufgebraucht sind und die mäzenen kein geld oder keine lust mehr haben, wirds auch wieder eine hungerstrecke geben. ein leichtathletik-stadion, das der stadt gehört, ist auch für den fcz eine sch….basis.
    ich will den hardturm zurück (auch als provisorium), war er ja vorher schon stets zur Hälfte 😉

  29. Patrick Müller sagt:

    Das ist einfach unglaublich, wie die Presse eine solche Meldung kommentiert. Nicht ein Schimmer von objektiver Berichterstattung, und, auch wenn es ein Blog ist, kann man durchaus ein wenig mehr Ernsthaftigkeit und Fairness erwarten.

    GC ist Rekordmeister, Rekordcupsieger und hat eine hervorragende Nachwuchsabteilung, die in der Schweiz seinesgleichen sucht. Zudem gibt es beim Stadtrivalen RWA viel mehr Probleme, da diese solch’ gute “Fans” haben, dass sie die Webseite von GC lahmlegen müssen. Ist euch euer Club zu langweilig?

    Wir sind stolze Fans und besuchen jedes Spiel. Unsere Kurve ist gefüllt, und das Wichtigste: Man sieht bei uns immer die gleichen, altbekannten Gesichter. Nicht solche, die von einem anderen Club zu uns gekommen sind. Das ist doch das, was zählt. Ehrliche Fans, die zum Verein stehen, ganz egal, wie rosig die momentane Situation aussieht. Es gibt immer einen Weg, zurück an die Spitze zu kommen. Und für den FC Basel hat es ja noch immer gereicht, auch mit vielen Verletzten!

    • Danilo Enderli sagt:

      Sorry, aber vorbei ist vorbei. Was interessiert die Fans von heute was die Hoppers vor zwei Generationen geleistet haben? Auch ich schwelge manchmal in den schönen FCZ Erinnerungen der 70er und frühen 80er Jahre, aber das gibt heute keine Punkte mehr, nur noch die Erinnerung lebt. Und das mit den hervorragenden Junioren-Abteilungen ist auch Geschichte, sie befinden sich ab der U18 Klasse samt und sonders am Schwanz der Tabelle oder sind teilweise aus der höchsten Stärkeklasse verschwunden. Es soll so sein wie in der Natur – der Stärkere soll sich durchsetzen und den Platz des Schwächeren einnehmen. Tönt hart, aber im Fussballgeschäft gibt es keine Sentimentalitäten. Die Arroganz des Vereins in früheren Jahren ruft halt jetzt auch eine gewisse Schadenfreude bei manch einem Fan hervor. Ich als FCZ-Fan würde begrüssen wenn Die Hoppers von der Karte verschwinden würde und das war schon immer so.

      • kurt abächerli sagt:

        herr enderli, sie beweisen die weitsicht eines maulwurfs und den verstand einer dörrpfllaume. fcz / die macht des stärkeren; ist das ihr ernst? dabei geht es einzig um mamon, um millionen von wirtschaftsanwälten und medizinaltechnikern (in basel pharma, bei yb ebenfalls medizinaltechnik). dafür kauft der fcz die sahelzone leer. so steigt der schweizer fussball als gesamtprodukt ab. fcz super-talente wie abdi, margairaz oder gygaz haben im ausland nicht einmal den goldenen materialhäuschenschlüssel gewonnen. ihr revancheismus bringt herzlich wenig. dank leuten wie ihnen ist fussball in zürich trend, kult und angesagt aber kein gesellschaftsanlass. dafür kann man hingegen in basel nachhilfe nehmen.

    • FCB Fan sagt:

      Stimmt, für den FCB hat es in den letzten Jahr immer zu mindestens 1 Punkt gereicht. Egal solange wir Meister werden.. Es ist aber auch schwer für unsere Jungs sich gegen GC zu motivieren. Trotzdem wäre es schade wenn GC von der Bildfläche verschwände. Die gehören einfach zum Schweizer Fussball dazu. Aber ein paar Jahr in der CL würden vielleicht gut tun. Da mussten wir in Basel auch durch. Die treuen Fans hat es eher zusammengeschweisst. Good luck..

      • John Kraft sagt:

        Solche Kommentare zeugen wieder einmal davon, dass der FCB halt richtige Fans hat und nicht nur Fussballtouristen und Szenengänger wie der FCZ. Das ist wahre Fussballkultur, Ihr FCZ Modefans. Lest und lernt.

        • Andy Green sagt:

          das ist ein hochinteressanter Ansatz. Warum eigentlich nicht? GC kann ja wirklich genauso wie Basel oder YB mal ein paar Jahre unterklassig spielen. Das hat denen in Sachen Tradition und Verankerung ganz gut getan. Im Nachhinein gesehen… das Problem ist halt nur, dass heute ein Abstieg viel schwerwiegender ist als früher, als es noch ca 15 bis 20 Vereine auf vergleichbarem Niveau gab und die NLB aus 24 Teams bestand. Gerade in der nächsten Saison, wenn die ChL verkleinert wird, wird es der Absteiger, egal wie er heisst, extrem schwer haben, die Liga zu halten

        • Fritz Henning sagt:

          Hä… Ich galube der FCZ hat sehr wohl etwas wie Fussball Kultur. Aber wie auch immer. Ich spüre bei Dir den Neid gegen über dem FCZ. Aber he so ist es im Fussball. Mal oben, mal unten. Nimm es als Chance und vielleicht wird GCN als Phöniy uas der Asche der Dosenbach CL aufsteigen. Aber lieber später als früher.
          Zum Thema Modefans, diese sind nur an Spielen gegen Basel, E-Bay und GC im Stadion. Sonst sehe ich mehrheitlich immer die gleichen Gesichter. Und dies sind immer noch mehr als Ihr Hoppers pro Spiel (inkl. Gästefans hinkriegt).

        • 1896 sagt:

          Lieber Herr Kraft,

          Sie wollen ahnung von Fusballkultur haben kennen aber anscheinen nicht mal die bedeutung des Wortes ”Modefan” mit dem sie ja anscheinend so gerne um sich schmeissen. Modefans gehen immer zur Gewinnermannschaft, was dann bedeuten würde das ihr cooler Rekordmeister auch Rekordverdächtig viele Modefans hatte in seiner Karriere oder?? Nur weil ihr nicht damit klar kommt auch mal der looser der Stadt zu sein müsst ihr nicht so tun als wärt ihr jetzt die grossen Verfechter der Fussball-Fankultur obwohl ihr nicht mal ne anständige ‘Choreo’ hinkriegt. haha…

  30. GC-Fan sagt:

    Sofern die Schützenwiese in Winterthur den Anforderungen der Super League entspricht wäre dies eine gute Lösung

  31. GC-Fan sagt:

    ……und der Stadt geht dann sogar noch mehr Geld flöten als wenn sie GC entgegenkämen…..

  32. RVhopper sagt:

    Vielleicht ist es auch gut so dass der neue Fussballstadion nicht gebaut wird, denn die Kosten wären wahrscheinlich auch zu hoch für den GC (glaube nicht an eine plötzliche “Zuwanderung” von GC-Fans und Sponsoren)… Ich kann aber auch nicht verstehen, dass einer der reichesten Städten der Welt sich nicht mal eine Fussballstadion leisten kann und die Volkswille einfach ignorieren ohne Lösungen zu bringen (oder suchen ?).

    • John Kraft sagt:

      Falsch. Erstens ziehen neue Stadien immer mehr Zuschauer an. Erwiesenermassen kommen vor allem mehr Familien und Frauen in neue Stadien. Natürlich hätte der GCZ nicht plötzlich einen Schnitt wie Basel oder Bern, aber mit durchschnittlich 2000 Zuschauern mehr, also gut 9000-10000 pro Spiel (die Zahlen vom Hardturm als Basis) kann man bestimmt rechnen. Zweitens ist es für die Sponsoren ungleich attraktiver, einen Verein zu unterstützen, der in einem reinen modernen Fussballstadion beheimatet ist. Drittens ist einer der grössten finanziellen Nachteile des Letzi, dass die Vereine das Catering nicht selber machen können. Genau damit verdient man entscheidende Beträge. Zum letzten Teil: Richtig, es ist nicht nur unverständlich, sondern eine Frechheit, dass das klare Ja zu einem Stadion in Zürich immer noch nicht umgesetzt worden ist. Daran sind nicht nur die Kleingeister aus den Bernoulli Häusern schuld, sondern die letzte Stadtregierung sowie heute die ach so Volkswillen verliebten SVPler.

      • RVhopper sagt:

        Mir sind leider die Details des Mietvertrages nicht bekannt ! 🙂 Sonst wollte ich nur erwähnen, dass den GC momentan (also kurzfristig) nicht in der Lage scheint, die Kosten von neuen Infrastrukturen übernehmen zu können (wie es östlich der Fall ist). Dass die Politik (mindestens mit-)schuldig ist, sind wir einig !! Vielleicht ist die alte GC-Verwaltung etwas naïv gewesen, aber wenn Abstimmungresultaten keine Garantie sind…
        Wünsche sonst das Überleben und Ligaerhatl fürs 125. Jubiläum und vieles mehr für die nächsten !

        • John Kraft sagt:

          Dass weder GCZ noch FCZ am Catering partizipieren ist bekannt und wurde schon oft kritisiert. Leider ist das ‘the zurich way of doing business’. Frag mal den ZSC….

      • Davide sagt:

        Betreffend nicht gebautes Fussballstadion: eines bin ich mir sicher, wäre die Stadt bürgerlich regiert hätte die Euro 08 in Zürich in einem fantastischen Fünfeck stattgefunden indem heute der FCZ und GC beheimatet wären und (zumindest) die ganze Fussballschweiz uns beneiden würde. Solange die Linken das sagen haben, wird es noch lange dauern, bis wir ein reines Fussballstadion haben werden, was den Namen Stadion auch verdient! Sorry, ist aber leider so…

  33. josé bütler sagt:

    ich als freiämter, der mit ganzem herzen fc luzern fan ist, kann mir ein kleines lächeln nicht verkneifen, wenn ich mir die stadion situation in züüri anschaue. wir bekommen ja in kürze eine schmucke, REINE fussballarena, auf die sich die ganze zentralschweiz freut, wie wenn weihnacht und ostern zusammenfallen würden. meine frage an die vielen zürcher hier im blog:

    wieso um gottes willen, wurde der letzi mit einer dämlichen leichtathletikrundbahn gebaut, die jegliche stimmung killt und nur einmal im jahr wirklich benötigt wird??? hätte man aus dem letzigrund ein reines fussballstadion gemacht, wo evtl. beide clubs gleichberechtigt gewesen wären, das catering in eigenregie hätten führen können, dann wären die probleme gelöst. ich bin mir bewusst, dass es für einen echten grashüpfer nicht einfach gewesen wäre, ennet die gleise zu wechseln, aber im vergleich zur heutigen variante wäre es immerhin noch viel besser, oder nicht???

    • Gandin Gino sagt:

      lieber jose, nichts gegen die leichtathletikrundbahn und die athleten die füllen zu mindest das stadion. das letzi ist und bleibt das
      fcz heim ( stadion ) und gc braucht den hardturm tradition, erinnerungen etc. aber gc müsste auch zum erfolg zurückkehren
      und das ohne geld,ein ding der unmöglichkeit. wie ein neues stadion wenn der verein pleite ist und dies seit ca. 20 jahren oder mehr. das problem ist, dass die spieler ( bedenklich hohe saläre ) und auch das umfeld kaum mehr bezahlt werden kann das ganze ist ein pulverfass. das stolze real madrit ist doch auch bedenklich hoch verschultet und noch viele andere grosse namen,
      traurig traurig
      ( der zsc will auch ein stadion und ist auch pleite wenn walter frey ein gc mann nicht wäre, wäre schon ganz lange alles aufgeflogen )
      gruss, gino

    • Daniel sagt:

      Ja Herr Bütler, das hätte ich sogar gefressen, mir egal ob das Stadion dann ennet den Geleisen gestanden wär. Das wirklich allerdämlichste war aber wohl, dass man den Hardturm in windeseile abgerissen hat, obwohl nirgends eine Baubewilligung vorgelegen hat. Dafür sollte man die Verantwortlichen von damals nun öffentlich vor den Spielen auspeitschen, und dann müssten sie den Glühwein an die Zuschauer verteilen gehen (und die Halswehtabletten).

      Der Gipfel aber ist, dass die 2 Zürcher Vereine Unsummen an Stadionmiete bezahlen müssen, und dafür kalte Würste vom Elektrogrill und zu teures Bier bekommen. Hätte die Stadt den Vereinen nicht das Stadion (nicht die Polizeieinsätze!) symbolisch für 1 Franken pro Saison zur Verfügung stellen können? Schliesslich wird das Opernhaus jährlich auch mit x-dutzend Milionen subventioniert. Und ich wage zu bezweifeln, dass die dort mehr Zuschauer haben als GC und FCZ zusammen, oder? Und gibt’s auch sowas wie Opernhaus Kids oder Opernhaus Academy? Nix da. GC und FCZ stehen aber auch für eine sinnvolle Jugendförderung und sind Vorbilder für Breitensportvereine in der ganzen Deutschschweiz!!!

      Nachdem das Budget des Stadtrates zurückgewiesen wurde, kann man dieses Vorgehen natürlich vergessen. Und wer war dafür verantwortlich? Die SVP. Ja besten Dank Herr Tuena! Aber weshalb hat der in seinem Büro (immer schön dekorativ für die Fernsehkameras) ein FCZ Wimpel stehen? Sobald die Champions League Milionen weg sind, wird der FCZ dasselbe Problem wie GC bekommen. Ein zu teures Stadion. Und dann Herr Tuena, was dann mit ihrem kleinen Wimpelchen?

      Wohin uns die Nein-Sagerei gebracht hat wissen wir ja jetzt.

  34. John Kraft sagt:

    Gratulation zu Eurem Stadion, das muss man ohne Neid anerkennen. Zu den Fragen: 1. Weltklasse Zürich, da gehen die Stadträte gerne Cüpli trinken. 2. Der dämliche Entwurf einer 50m hohen FIFA Arena, der unweigerlich die Bernoulli Kleingeister auf den Plan gerufen hat und die Berufsverhinderer à la Gabi Petri. 3. Die Fussball-EM, für die man dann unbedingt ein Stadion brauchte und sich nichts Besseres als den Letzi Zwitter einfallen liess. 4. Und das betrifft die Gegenwart: Die Unfähigkeit der Politik, mit den Investoren der CS einen Plan auszuarbeiten, der auch die Wünsche der Bank befriedigt hätte. 5. Die grundsätzliche Orientierungslosigkeit der Stadtplaner, wenn es um Grossprojekte geht. Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist in Zürich wohl einzigartig und beschämend für jeden Zürcher. 6. in Relation zu 4. Die absolute ökonomische Ignoranz der politischen Elite in Bezug auf Rentabilität einer Fussballarena. Die aktuellen Pläne spotten jeder Beschreibung. Wenn Investoren wie Marazzi oder die CS bereit gewesen sind Arenen aufzubauen, die sogar Profit abwerfen und die Politik dann nur einen Vorschlag zu Stande bringt, der jedes Jahr 4-5 Mio. zusätzliche Kosten der Allgemeinheit aufbürdet, dann ist das nicht nur unökonomisch, nein, es ist einfach dumm. So, Herr Büttler, das wären die Gründe.

  35. T Koller sagt:

    Aus strategischer Sicht ist die Kündigung des Stadionvertrags ein cleverer Schachzug, da man sich damti alle Optionen offenlässt. Man kann jetzt konkrete Alternativen prüfen auch wenn diese zum jetzigen Zeitpunkt nicht sehr realistisch erscheinen. Sollten diese sich nicht realisieren lassen, dann kann man immer noch wieder zu den bestehenden Konditionen zurück in den Letzigrung.Man ist also aus finanzieller Optik jeden Fall nicht schlechter dran, als man jetzt schon ist. Das scheinheilge Gesäusel (“Downtonw Switzerland braucht ein starkes GC… bla bla bla) kann sich Thomas Renggli sparen. Solange er unterträglich penetrant vom “Verein aus Niederhasli” geschreiben wird, kann ich dies nicht ernst nehmen. Oder was wäre von enem Fussballjournaisten zu halten, der vom” Verein aus Valdebebas” (FC Barcelona), “Colney” (Arsenal London) oder “Carnago” (AC Milan) schreibt, nur weil die besagten Vereine dort ihr Trainingszentrum haben?? Und zum Schluss vielleicht noch zu den Fakten: Wer ist der erfolgreichste Zürcher SL-Verein des Jahres 2010? GC 54 Punkte / FCZ 49 Punkte

  36. mathias hausherr sagt:

    meine prognose, gemischt mit wunschdenken : schon alleine dieses medienecho weckt emotionen,sicher auch bei geldgebern im GC-umfeld.wer weiss ob die nicht geld investieren um den Hardturm zu reaktivieren? die stadt hätte wohl nichts dagegen,wenn private das stadion wieder super league tauglich in stand bringen.dann kann sie sich die 120 mio sparen.wer zahlt befielt auch,das heisst die investoren bestimmen was das stadion kostet und wie gross es sein soll.10000 plätze reichen zunächst mal und mann kann günstig bauen, wenn man will.es gibt genügend beweise dafür

    ich bin auch jetzt stolz darauf, ein hopper zu sein.die sprüche der kommerz klub fans kratzen mich nicht.sehe es wie andere auch so dass fussball,stolz,geschichte und ehre bedeutet.es kommt nicht darauf an,ob man die schönsten choreos macht, oder der verein wieder mal ein face lifting hinter sich hat.es ist tatsächlich so,an den GC-spielen sieht man immer wieder die selben alten gesichter die dem verein treu sind und ihn im herzen tragen.das ist echte fussballkultur

  37. Gandin Gino sagt:

    Liebe Fussballfreunde, Liebe GC Fan’s
    bedenklich wie der stolze Grasshopper Club geführt wird !
    jeder weitere Komentar ist wohl überflüssig
    V I V A GC

  38. huesti sagt:

    Hat von Euch schon jemals irgendwer einen Hoppersfan gesehen? Ich meinte 1956 hat mein Vater im jugendlichen Leichtsinn einmal davon gesprochen.

  39. Ernst Baumann sagt:

    Mit etwas Kreativität sind einfache Szenarien denkbar:
    Niederhasli wird dem SFV abgetreten als Förderzentrum vom nationalen Fussball. Das Trainingszentrum inkl Nachwuchsförderung wird and den Standorten der Sportanlage Fluntern; teilweise Nutzung der Infrastruktur der Fifa, der Dolder Kunsteisbahn und der Sportanlage Sonnenberg der ZKB auf dem Zürichberg zusammengefasst. Die einzelnen Orte sind durch ein leichtes “Footing” erreichbar.
    Auf dem Hardturm ersellt GC ein Provisorium und die Heimspiele werden unter dem Label “Members Only” ausgetragen. Heisst als Zuschauer zugelassen werden nur registrierte Mitglieder, oder Bekannte von diesen, für welche im Fall von Randale etc. das Mitglied haftet. – Dann sind die Kosten für Sicherheitsdienst etc. “gleich Null”. Die Zuschauer werden nicht in Sektoren gepfercht sondern pflegen ihre Netzwerke untereinander. Und siehe da “GC lebt” und öffnet ein neues Kapitel seiner Erfolgsgeschichte.

    • DAM sagt:

      “Auf dem Hardturm ersellt GC ein Provisorium und die Heimspiele werden unter dem Label “Members Only” ausgetragen”
      Und all jene die nicht reingelassen werden, verwüsten dann das Stadionumfeld.

      • kurt abächerli sagt:

        hallo herr DAM, dass ist nicht der RWA mit gefährlichen (aber Achtung ANGESAGTEN) Pyro-Choreos, Saubanner-Sprayzügen durch die Innenstadt, belästigen von Kleinkindern (meinem Sohn mit GC Schal passiert) und Rabauz am 1. Mai. This is GC, this is tradition. (ein Fremdwort für kultige kafi-schnaps etc. besucher).

        • Fredi Hinz sagt:

          Interessant – Da schreibt man GC tot – und schon hat man Angst man müsse “draussen bleiben”….
          Keiner bleibt draussen – ausser diejenigen die niemand drinnen haben will.
          Den Gästen kann durchaus wieder Platz zur Verfügung stellen – Dort sind dann aber auch diese voll und Ganz für alles Verantwortlich und haftbar! Und sollte wider erwarten GC einmal mehr schon bald alle “überfliegen” kann zu Gunsten vom Mob und den Offiziellen vom Verband temporär in “Fort Knox” Letzigrund ausgewichen werden – und die GC’ler entscheiden selbst ob sie da vor Ort sein wollen oder diese Spiele im “untauglichen” Provisorium auf der Grossleinwand anschauen.

  40. René sagt:

    Zürich hat sich mit dem Bau des Letzigrund-Zugloch-Stadion selbst disqualifiziert. Nur um jährlich einmal einer Anzahl narzistischer, bis zum Dach gedopter Selbsdarsteller, die Gelegenheit zu Gladiatorenkämpfen (genannt Weltklassemeeting) zu geben, wurde dieses Windloch gebaut. Die Cüplisozialisten und Politiker zeigen sich dann gerne auf der Tribüne und grinsen in die an solchen Anlässen zahlreichen Kameras.
    Der Grasshopper Club und seine Fans haben sich von Anfang an in diesem, jetzt schon baufälligen Wunderwerk und Heimat des Klubs “Ennet den Gleisen”, nicht wohlgefühlt und war und sind hier auch nicht willkommen.
    Dass jetzt von Seite GC’s der viel zu teure Vertrag gekündigt wurde, ist deshalb nur logisch. Die Alternativen sind allerdings beschränkt und benötigen eine Anstossfinanzierung in erheblicher Höhe. Sepp Blatter wäre da sicher ein geeigneter Partner und mir als GC – Fan wäre dann egal, wenn das Fussballstadion den Namen von “Blatter’s Imperium” tragen würde. Hauptsache ein Fussballstadion, das seinen Namen auch verdient.

  41. Ruedi Schwarz sagt:

    Super René; treffend, was du sagst. wegen einmal im Jahr ein paar Leute ihre Runden drehen und einige Dinge in die Wiese werfen, wird so ein Durchzugloch gebaut.
    Es wäre die grösste Blamage für Estermann gewesen, wenn wir keine EURO-Spiele im 08 gehabt hätten. Darum musste ein sog. “Stadion” innert 2 Jahren aufgestellt werden. Hoffentlich verlässt GC den Letzi und spielt irgendwo, egal, ich bin immer dabei.
    Wenn ich lese, was das Opernhaus jedes Jahr an Subventionen erhält, kommt mir die Galle hoch. Machen die Leute “dort” auch etwas für die Jugend wie alle Fussballereine?

  42. Mischa Peter sagt:

    Wie wär’s wenn wir zum Grund der ganzen Sache zurück gehen? Und die IG Hardturm und ihren lächerlichen Schattenwurf auf Fr 50 Millionen verklagen, wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses oder Verhinderung der Demokratie? Dann hätten wir diese absolut müssige und überdrüssige, und leider auch, politische Diskussion überhaupt nicht.

  43. Auguste sagt:

    hmm…, in niederhasli träumt man leise davon, dass man bald als nobel-vorort von zürich gelten könnte, wenn gc dort seine spiele autragen würde. und in der gc fussball-sektion löst der gedanke, dass man bald gcn, anstatt gcz, heissen könnte schon jetzt schweissausbrüche aus.

    • Günter Netzer sagt:

      hmm…ziemlich langweilig, dein eingeschränkter FCZ-Blickwinkel… die Training-Academy im Sumpf der Allmend Brunau am Autobahnkreuz Zürich-Leimbach ist halt schon was tolles. Deine Kommentare strotzen vor Neid. Und falls die Zürcher Clubs dann im Leichtathletik-Stadion weniger Miete bezahlen müssen, wird sich Canepa hoffentlich bei Linsi bedanken. Immerhin hat’s einer vom Nobel-Vorort von Zürich-Leimbach bemerkt und was dagegen getan, gell.

      • Auguste sagt:

        hmm…, günter netzer, von neid kann nicht die rede sein. wenn anspruch und wirklichkeit soweit auseinander klaffen wie beim gc, dann öffnet das räume für die satire. das ist natürlich ein fressen für einen web-clown.

        dass dem gc und seinen fans das lachen gründlich vergangen ist, müssen sie aber zu einem beträchtlichen teil auf die eigene kappe nehmen. der verein für die fehler der vergangenheit, die fans für ihre bescheidene anwesenheit am spieltag und vielleicht auch der liebe gott, weil er den werner spross zu früh zu sich holte – aber es gab arbeit im garten eden.

  44. Auguste sagt:

    hmm…, und als mitglied der elitären warmduscher-vereinigung, “griffin-club”, wundert man sich, ob man wirklich das richtige networking-vehikel gewählt hat, wenn der wegweiser zum pre-match-cocktail in einem miststock in niederhasli steckt.

  45. Lukas Kromer sagt:

    Das Vorprojekt zur Superleague-tauglichkeit der Schützenwiese ist gemacht und bald wären wir bereit in Winterthur Geld mit GC zu verdienen. Wäre auch an der Zeit! Anstelle die guten Spieler mit etwas Geld und Zukunftsperspektiven (beides nicht vorhanden) von Winterthur wegzulocken (kaufen), dürfte GC etwas zurückgeben und sicherlich die Vorspiele vom FCW bestreiten. Ansonsten könnte auch über einen Lizenztausch diskutiert werden, falls GC sportlich in der Superleague erhalten bleiben sollte.

  46. Sacha sagt:

    Der GCZ könnte doch im Joggeli (St. Jakob-Park) spielen, dann kann der FCB den Club gleich übernehmen. 😉