Jedem seine «Welschen»

Die jüngsten Angriffe der «Weltwoche» gegen die Romands, die als die «Griechen der Schweiz» bezeichnet wurden, sind ein Musterbeispiel populistischer Rhetorik. Diese besteht darin, Klischees und Stereotypen auf eine soziale Gruppe zu fokussieren und kulturelle Eigenschaften als Erklärung für alles Mögliche herbei zu zerren, statt echte Erklärungen zu suchen.

Konkret interpretiert der Populismus kulturelle Züge von Minderheiten als Behinderungen oder versucht, gewisse sozioökonomische oder politische Lagen auf eine einzige Kultur zurückzuführen und dabei andere Elemente zu kaschieren.

Was die Stigmatisierung von kulturellen Gemeinschaften anbelangt, hat die «Weltwoche» bereits einiges an Übung.

SVP-Plakat gegen einen Kredit für ein Begegnungszentrum für kosovarische Familien.

Ganze Volksgruppen zu verunglimpfen ist billiger Populismus: SVP-Plakat gegen einen Kredit für ein Begegnungszentrum für kosovarische Familien. (Keystone)

In der Schweiz gibt es verschiedene kulturelle Sensibilitäten, und zwar nicht nur auf den beiden Seiten der Saane, sondern auch in jeder Region und in jedem Kanton. Der grosse Reichtum der Schweiz liegt in eben dieser Vielfältigkeit auf verschiedenen Ebenen. Doch eine Sprache zu nutzen, um Statistiken zu erklären, ist fahrlässig. Jede Gemeinschaft, ob in kultureller oder geografischer Hinsicht, hat ihre eigenen «Welschen», die einer anderen sprachlichen, religiösen, sexuellen oder sonstigen Gruppe angehören. Das Einbringen der imaginären kulturellen Barriere bzw. des Röstigrabens durch die «Weltwoche» stiess auch bei verschiedenen bedeutenden Politikern auf der anderen Seite der Saane auf Ablehnung.

Man fragt sich, ob durch die undifferenzierten Aussagen der SVP-nahen Zeitschrift über die Romands in Tat und Wahrheit nicht ein Gefühl der Schwäche überspielt wird. Haben etwa die Stimmenverluste der SVP seit den letzten Wahlen etwas damit zu tun? Anders gesagt: Wird versucht, mit der Stigmatisierung der Romands die fehlende Fantasie gegenüber den Lesern bzw. Wählern wettzumachen, die es müde sind, stets dieselben populistischen Argumente über sich ergehen lassen zu müssen? Oder einfacher ausgedrückt, ist die «unpolitisch korrekte» Haltung dieser Zeitung im Begriff, eine Ideologie zu werden?

Was die Stigmatisierung von kulturellen Gemeinschaften anbelangt, hat die «Weltwoche» bereits einiges an Übung. Ausländer, insbesondere balkanischer Herkunft, müssen oft den Kopf herhalten.

Im letzten August nahm der Journalist, der den Artikel über die Romands geschrieben hat, die Kosovaren heftig aufs Korn, indem er «Kriminelle Kosovaren» als Titel über einen Text setzte. Auch hier beschränkte er sich auf eine schemenhafte Darstellung, um gewisse schreckliche, aber völlig individuelle Gewalttaten zu erklären, die von Kosovaren in der Deutschschweiz verübt wurden, und erinnerte am Schluss daran, dass bestimmt nicht alle so seien – aber trotzdem.

Doch der letzte Paukenschlag der Zürcher Wochenzeitung sollte uns die Unsitte, verschiedene Situationen automatisch und ausschliesslich durch den kulturellen oder religiösen Filter zu sehen, bewusst machen. Man darf niemals die komplexeren Zusammenhänge aus den Augen verlieren, ansonsten verhält man sich wie die «Weltwoche», nämlich wie ein Elefant im Porzellanladen.

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182 Kommentare zu «Jedem seine «Welschen»»

  • Hubacher Marcel sagt:

    Aus Statistiken, insofern sie auf Zufallsstichproben beruhen, kann durchaus auf ganze Bevölkerungsgruppen geschlossen werden. Verüben z.B. deutlich mehr Albaner Gewaltdelikte, kann man das nicht verleugnen. Die Frage ist, was die Ursache ist: Leben z.B. deutlich mehr junge Albaner in der CH (junge Männer sind gewaltbereiter), ist es eine Frage der Schichtzugehörigkeit oder verbleibt, wenn man das und weitere Faktoren kontrolliert, noch ein „Gewaltüberschuss“? Falls ja, muss man das Problem lösen und nicht verleugnen. Weder Populismus noch schöngeistiges Blabla helfen da weiter.

    • markus müller sagt:

      die frage ist, warum man, wenn es um delikte geht, die staatszugehörigkeit oder herkunft als ordnende grösse benutzt. das ist das problem und genau da macht man sich des populismus/rassismus verdächtig. man könnte verbrecher auch nach haarfarbe oder augenabstand ordnen. man könnte sie jedoch auch nach zb. problemen in der kindheit ordnen. das gäbe dann ein anderes bild und man würde merken, dass es egal ist ob man albaner, schweizer, russe oder amerikaner ist – das potential zum verbrecher steckt im menschen an sich, nicht in seiner kultur.

      • Hans W. sagt:

        @es ist eben nicht egal. Denn dieser Staat, in dem wir leben, ist der Staat der Schweizer und eben nicht der Staat der Albaner, Russen oder Amerikaner. Und deshalb ist es legitim, bei negativem Verhalten nach Staatszugehörigkeit bzw. Herkunft zu unterscheiden und entsprechende Massnahmen zu ergreifen.

        • tststs sagt:

          „man könnte verbrecher auch nach haarfarbe oder augenabstand ordnen“… oder man könnte sie nach Geschlecht ordnen. Damit endlich einmal klar ist, von welcher Minderheit in der Schweiz die grösste Gefahr ausgeht: die Männer!
          🙂
          Ahhh, wie würde hier wohl der WW-Titel ausschauen?! „Heil dir Helvetia“

        • Martin Schmid sagt:

          Nein, das ist eben genau nicht legitim, weil man damit die grosse Masse der anständigen Menschen mit verantwortlich macht für die Fehler einer Minderheit ihrer Mitbürger. Ihnen würde es vermutlich auch ganz gewaltig stinken, wenn Sie bei der nächsten Einreise irgendwo im Ausland gleich verdächtigt würden, Schwarzgeld aquirieren zu wollen, nur weil das halt schon ein paar andere Schweizer gemacht haben…

          • Alois Krieger sagt:

            Es ist bestimmt nicht gerecht, die anständigen Kosovaren deswegen schlecht zu behandeln. Aber Lehren daraus ziehen in Sachen Einwanderungspolitik könnte man schon.

        • George vA sagt:

          @Hans W. Genau solche Aussagen von kleingeistige „Vollblutsschweizer“ wie Sie machen das Problem unlösbar. In Ihren Augen ist der Schweizer ohne Fehl und Tadel. Niemals begehen sie Fehler und wenn, dann gibts ja eine „logische Erklärung“ dafür. Es gibt für ALLES eine Erklärung, warum etwas schiefgelaufen ist. Jedes „negative Verhalten“ jeweils einer Staatszugehörigkeit anzuordnen schürt nur die Wut und löst nicht die Wurzel des Problems des einzelnen. Dass jeder die Verantwortung trägt für sein Handeln muss GROSS geschrieben werden und nicht ich die Staatszugehörigkeit!

      • Thomas Meier sagt:

        @markus müller: Das nennen von Nationalitäten bei Straftaten ist eindeutig rassistisch. Warum ist die Nation eines Täters eine relevante Information für die Öffentlichkeit? Das stellt einen Zusammenhang zwischen dem Verbrechen und eine Nationalität her. So eine Info macht nur Sinn, wenn es sich z.B. um eine Serie von Einbrüch von ausländischen Banden handelt oder so. Oder warum wird z.B. nicht die Religion genannt? Das ist genau so wilkürlich. „Der Verdächtige konnte verhaftet werden. Er ist Jude.“ Dann wird schnell klar wie rassistisch das ist, aber in CH ist das ein Tabuthema.

        • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

          absolut einverstanden herr meier.

        • Staat und Religion sind zwei verschiede Ebenen, wobei der erstere die Straftaten ahndet und somit seine Gesetzmässigkeit vertritt. Wenn aber Muslime in der Schweiz für eine Teil-Scharia plädieren, ist das Hervorheben der Religion durchaus angebracht, gell Herr Thomas Meier? Und dann … Pässe gleich abschaffen!

        • Rüdiger Kraus sagt:

          Wenn schon wäre es Xenophob Herr Meier. Rassismus ist, wenn X. Shaqiri einen schwarzen Gegenspieler, welcher ihn gefoult hat, einen „Scheiss-N….“ nennt. Aber die einen geniessen halt Narrenfreiheit.

        • Thomas, die Nationalitäten bei Straftaten zu kennen, ist absolut notwendig. Das hilft schon bei Statistiken, dazu ist man im Recht zu wissen bei einer Raserei, um welche Nationalität es sich handelt. Die Schweizer sind auch dabei, aber die Tendenz ist klar!

          • Mark Keller sagt:

            Viel intressanter wären Statistiken auf der Grundlage des sozialen Umfeldes der Straftäter. Dann hätte man auch Anhaltspunkte wo bei der Prävention anzusetzen wäre. Eine Statistik die Kriminaltät auf Nationalitäten runterbricht sagt über die Hintergründe gar nichts aus. Es hat nichts mit der Nationalität zu tun, dass Afrikaner aus einem bestimmten Staat gehäuft als Drogendealer oder Kuriere auftreten. Dies hat ganz andere Hintergründe.

            War das Thema des Blogs nicht Klisches und Stereotypen anhand des Beispiels der Weltwoche bezüglich der Romands?

        • Era Dam sagt:

          ja, und die Nennung der Geschlechter von Täter und Opfer ist auch diskriminierend…, wie die Ausstellung von Pässen, die Notwendigkeit von Arbeitsbewilligungen, dass Mann AHV erst ab 65 erhält, abgesehen davon dass die Frauen schon mit 64 soweit sind, dass die Männer weniger lang leben als die Frauen, etc., etc.

      • Hubacher Marcel sagt:

        In verschiedenen Ländern gibt es unterschiedliche Kulturen. In gewissen Kulturen gibt es andere Strategien, mit Konflikten umzugehen. Es könnte sein, dass die relativ ausgeprägte Rachekultur und die starken patriarchalen Tendenzen, die z.B. im Balkan verbreitet sind, gewalttätiges Verhalten fördern. Das sollte man nüchtern analysieren und nicht immer gleich „Rassismus“ schreiben. Wenn dem so wäre, wie ich vermute, müsste man z.B. Kindern aus solchen Regionen in den Schulen vermehrt eine andere Konfliktkultur unterrichten. In Albanien werden viele Konflikte nicht vor Gericht ausgetragen…

        • In Albanien werden viele Konflikte nicht vor Gericht ausgetragen … dazu gibt es den Kanun.

        • Peter Baldinger sagt:

          Macht es nicht einen Unterschied, ob eine Kultur an der warmen Sonne entsteht, ohne Heizung, ohne viel Kleider, Essbares im Dschungel in Hülle und Fülle, viel Freizeit usw., oder
          eine Kultur im kalten Berggebiet mit festem Bauwerk, im Sommer ansammeln von Heizmaterial, Nahrung muss erarbeitet werden, feste Kleider, usw. usw…
          Wer solche Unterschiede ignoriert oder gar als Rassismus abtut, wird die weltweiten Probleme nie verstehen, schon gar nicht lösen können.

          • Peter, es ist auf die ganze Welt möglich zu essen/drinken und sich zu kleiden. Alles ist vorallem eine Organisation- und Willensache. Die Erde muss man kutivieren und das Meerwasser kann man filtrieren und Reservoir-Becken bauen. Aber eben es ist oft schon zuviel des Guten!

        • Alain Pierr sagt:

          @Hubacher waren sie den jemals in Albanien? Agnes Juillerat kennen Sie den Kanun mfwas der alles uasst? Nationalitäten zu nennen, wie ihr beiden, dass tut, dürften wir Schweizer in Zukunft nicht mehr in die USA da wir kriminelle sind die Steuerflucht begünstigen und Judengold im 2. Weltkrieg stehlen. Nicht mehr in die afrikanischen Länder da unsere Rohstoffhändler mit SItz in ZUG ZH USW dort schön Korruption betreiben um an billiges Öl zukommen usw. Also wären wir so ziemlich die Sorte Kriminelle die es nur aus finanziellen Motiven macht. Sie kenne Ausländer sicher nur aus den Nachrichten

      • Hannes Müller sagt:

        Können Sie dann erklären, warum es einzelne Gruppen statistisch mehr auffallen? Wenn das Potential überall gleich gross ist, dann würden die Statistiken ähnliche Werte aufzeigen.

      • Hans P. Grimm sagt:

        Da bin ich aber nicht der Meinung von M.Müller. Viele der jungen Albaner und Kosovaren haben nun mal ein Problem mit gesittetem Autofahren und sind auch schnell Gewaltbereit, dies hat sehr wohl mit der Kultur zu tun, besonders wenn die Kultur Gewaltbereit ist und Gewaltverzicht als menschliche Schwäche ansieht.
        Wenn wir unsere Jungs dazu erziehen Anstand der Gewalt vorzuziehen, hat das sehr wohl mit Kultur zu tun. wenn aber in anderen Kulturen dazu erzogen wird mit Gewalt sein Recht einzufordern, kann man doch nicht sagen dies zu kritisieren sei Rassismus! Dies zu lollerieren ist Feige!

        • tststs sagt:

          Die heutigen „jungen Albaner und Kosovaren“ sind fast alle in der Schweiz zur Welt gekommen… Also wessen Kultur haben sie genau tagtäglich vor der Nase? Welche Kultur hat es nicht geschafft, sie vom rechten Weg abzuhalten…
          „Gewaltverzicht als menschliche Schwäche ansieht…“ Und welche Kultur soll das genau sein?
          Jaja, einen solchen Stuss kann ich auch nur „lollerieren“… LOL
          🙂

          • Rüdiger Kraus sagt:

            Klar, diejenigen die Herr Grimm angesprochen hat, haben sicher von Schweizern Sätze wie „Da-Tschiff-Tscha-Nonen“ (phonetisch geschrieben) gelernt. Und ach so tolerante Bezeichungen wie „Scheiss-Schweizer“ sicher auch. All die Schweizer Männer (nicht die Väter der Kosovaren) sollten sich also wirklich schämen. Tssss

            Ps: Sie sagen sicher auch LOL, anstatt es nur zu schreiben

      • Martina Schmid sagt:

        Sollte eine Korrelation zwischen Haarfarbe und Delikten bestehen, wäre das sicherlich längst bekannt. Probleme in der Kindheit sind da schon naheliegender. Man könnte bspw. forschen, ob Kulturen, bei denen auch körperliche Züchtigung der Kinder verbreitet ist, eher zu gewalttätigem Nachwuchs führen. Das hat nichts mit Rassismus zu tun.

        • Das Problem von einer vernünftigen Seite beleuchtet, Martina Schmid.

        • markus müller sagt:

          man könnte auch untersuchen wie wir unglaublich zivilisierten und völlig gewaltfreien westler es geschafft haben, die welt ein jahrhundert lang mit den schlimmsten kriegen der menschlichen geschichte zu überziehen, die ressourcen anderer völker zu stehlen, fast alles öl zu verbrennen und die natur ganz allgemein zu vergiften und immer noch das gefühl zu haben, anderen kulturen vorangestellt zu sein. könnte man auch wenn man wollte. will man aber scheinbar nicht.

          • Era Dam sagt:

            Markus Müller, man könnte auch untersuchen, wie es möglich ist, dass Menschen wie Sie diese Greueltaten alle überleben ohne aus reiner Fremdverschämtheit sich ehrlicherweise zu suizidieren.

          • Mark Müller, wie ist das möglich bei all den misslichen Verhältnissen, dass Sie sind noch am Leben sind? – Zur Erinnerung: Die Schweiz war nicht beteiligt am 2. Weltkrieg und auch nicht am ersten. Und auch Sie profitieren von den von Ihnen genannten Ressourcen oder leben Sie etwa auf dem Mond?

          • Andreas Kaufmann sagt:

            Ganz richtig Herr Müller. Erst wenn man fähig ist, die eigene Kultur zu hinterfragen, darf man auch andere Kulturen kritisieren. Und dann ist es kein grosser Schritt mehr zu erkennen, dass das fruchtbarste an der Migration ist, wenn sich die Kulturen jeweils von den positiven Seiten der anderen Kultur befruchten lassen, anstatt nur immer auf das negative zu schauen. Ich mag die schweizerische Demokratie und die Musik des Balkans. Ich verachte Abzockerei und Ehrenmorde. etc. etc.

          • tristan sagt:

            markus mueller istr definitv weise…era dam und agnes sollten noch ein wenig in die schule und vielleicht ein bisschen mehr lesen

        • Daniel Imboden sagt:

          Warum sollte längst bekannt sein, wenn es zwischen Haarfarbe und Nationalität einen Zusammenhang gibt? Das wurde nie untersucht. Was aber untersucht wurde ist, ob es zwischen Nationalität und Kriminalität einen Zusammenhang gibt und das wurde nun mehrfach widerlegt. Trotzdem ignoriert es ein Grossteil der Bevölkerung weiterhin. Kriminalität hat mit der sozialen Schicht, Bildungsstand, Erziehung, Geschlecht, etc etc zu tun. Oder haben Sie schon einmal gelesen, dass eine albanische Ingenieurin einen gleichaltrigen Arbeitskollegen ausgeraubt und vergewaltigt hätte? Wohl kaum.

      • Walter Bossert sagt:

        Markus Müller hat natürlich recht,grundsätzlich!Wir sollten uns halt endlich die Mühe nehmen der ganzen Ausländerproblematik auf den Grund zu gehen.Es sind nicht wirklich die Al. an sich die das Problem sind, sondern die schnell wachsende Menschenmenge mit all ihren Folgen! Mit der hartnäckigen Weigerung von Politik und Presse diesen Sachverhalt auch nur ansatzweise zu akzeptieren und Gegenmassnahmen ( Einwanderungsbeschränkung) einzuleiten, verschlimmern sie die Situation und machen sich mitschuldig an aufkeimendem Rassismus! Denn niemand verliert gerne seinen Wohlstand.

      • Nicole Suter-Murard sagt:

        In Anbetracht des seit Jahren gepflegten Populismus und den entsprechenden Schaden, den er in der Schweizer Sozietät hinterliess, ist es ganz bestimmt an der Zeit, dass sich die Berichterstattung einzig an die Tat und das Delikt hält, Gender und Alter. Was zur Tat/zum Delikt führte ist Sache der Staatsanwaltschaften und soll nicht spekulativ zu Vorurteilen und zusätzlichen Spaltungen und Spannungen in unserer Gesellschaft erzeugen. Die Länder übergreifend geahndete Ausgabe der „Roma“ Weltwoche sollte der Startschuss für beispielhafte Änderungen in der Kommunikation sein. Formell wie formal.

    • Marcel, das grosse Problem sehe ich wie Sie mit den Albaner / Kosovaren. Das sieht man schon mit der Autoraserei, zu 90% sind es die. Dann die Rumänen und Bulgaren mit organisierten Diebstähle. Die Tunesier die sie nicht einfügen können und sehr brutal sind. In einem Wort diese Individuen sind unerwünscht und gehören nicht in eine friedliche und saubere Schweiz!

    • Marcel, es sind verschiedene Faktoren: Die Kutur, die Erziehung (mehr oder weniger primitiv) und das Temperament. Dazu kommen noch die Genen und Charakter!

      • Mark Keller sagt:

        Die Gene, wow! Wissen Sie was Sie da geschrieben haben? Die Gene führen uns unweigerlich zur Eugenik, was wiederum direkt zur Rassenhygiene führt (das hatten wir schon ein Mal vor rund 70 Jahren). Ich nehme mal an, dass Ihnen nicht bewusst war, dass das Erwähnen der Gene unweigerlich ein ungute Assotionen hervorrufen wird.

  • Juri Gotic sagt:

    Leider werden hier zu viele Themen aufgegriffen (Welsche / Deutschschweiz, Albaner, Weltwoche), so dass die Kolumne bei ihrem beschränkten Platz seicht wirkt. Schade. Bei mehr Zeilenzahl wäre evtl. ein interessantes Psychogram der WW oder der Schweiz entstanden. Dass der WW Journi erst NACH seinem Bericht überhaupt gen Westen gefahren ist, und sich sein tendenziöser Artikel bloss auf die frustgetränkte Interpretation von irgendwelchen Statistiken stützte, sagt eigentlich alles über die Arbeitsweise der WW. Aber amüsant ist sie. Und ab und zu entdeckt man echte Kleinode, zugegeben.

    • Helveticus sagt:

      Vergleicht man einen Auvergnaten mit einem Brandenburger, wird man merken, dass sich Romands und Deutschschweizer in spezifisch schweizerischen Eigenheiten verbunden sind und einander mehr ähneln, als der Albano-Helvetier Isemi und der Brachialalemanne Kunz (von der WW) wahrhaben wollen. Reisen bildet, sagt man. Das gilt auch, wenn dabei die Saane überschritten werden muss.

      • Helveticus, auch Ihrer Meinung. Die Schweiz ist vielfältig mit 4 Sprachen und jeder Kanton hat sein Dialekt, ist doch grossartig. Mit einem bisschen Wille haben wir keine Probleme. Die Deutschschweizer verstehen die Romands, die Tessinner und Bündner und selbstverständlich auch umgekehrt. Es gibt auf die ganze Welt kein Land wie die Schweiz und dies ohne grössere Probleme oder Krieg!

  • Wieder ein Zugewanderter, der den Einheimischen die Schweiz erklären will.

    • Andreas M Müller sagt:

      Ahahaha, das meinen Sie jetzt aber ironisch, nicht? … nicht??

    • Steve sagt:

      Bravo Agnes, Sie bringen es auf den Punkt.

    • Roger Borer sagt:

      Ihr Beitrag zeugt von herausragender Intelligenz. Erklären Sie uns die Schweiz. Unsere unrühmliche Rolle im 2.Weltkrieg. Unseren Hass gegen die bösen Ausländer. Die Schwarzenbachinitiative und ihr trauriges Ueberbleibsel Schlüer. NR Blocher, der gegen Ausländer hetzt, aber selber eine Anzeige am Hals hat. Die Schweiz wäre gar nichts, ohne unsere ausländischen Mitbürger/innen. Die WW mit Köppel und Entourage, die unsere welschen Freunde und Freundinnen beleidigt, hat nicht mit dem Humor der Welschen gerechnet. Die Reaktion war grossartig, liebe welsche Freunde und Freundinnen, das war Spitze!

      • Walter Bossert sagt:

        Herr Borer, wir haben sicher vieles auch den Ausländern zu verdanken, das ist so,heisst aber nicht, dass wir nun alle und bis zum geht nicht mehr in dieses Land aufnehmen müssen. Für ein genaueres hinsehen wären uns auch viele Niedergelassene und mittlerweile integrierte dankbar.Für mich ist das Mass deshalb erreicht, weil wir vor unbezahlbaren Investitionen stehen,welche eine schnelle Verarmung aller nach sich ziehen wird.

        • Daniel Imboden sagt:

          Herr Bossert, Sie haben recht. Wir können in diesem Land schlichtweg nicht alle aufnehmen. Daher meine Frage an Sie: Was haben SIE besonderes geleistet, dass Sie es verdient haben, hier zu leben? Welchen Beitrag haben Sie zur Schweiz in ihrer Form und ihrer Errungenschaften beigetragen, den Ausländer, die hier geboren sind und zur Schule gingen – also so wie sie – nicht auch geleistet haben oder könnten, würde man ihnen das volle Bürgerrecht geben? Ich frage mich wie Leute in unserer aufgeklärten Zeit ihre Nationalität immer noch als persönliche Errungenschaft oder Verdienst betrachten können.

      • Roger Borer: „Erklären Sie uns die Schweiz“ ist in diesem Rahmen kaum möglich. Nur – ein Schweizbild als karikaturaler Abriss, den Sie da zeichnen, entspricht nicht meiner Erkenntnis. Ich zähle mich eben nicht zu den Hassern des eigenen Landes – genau sowenig zu den Xenophoben. – Es würde aber Iseni gut anstehen, anstatt zu kritisieren, Anerkennung zu zeigen gegenüber einem Land, das ihn in einer schwierigen Situation aufgenommen hat und somit Ihrem Negativbild keineswegs entsprechen kann.

        • Mark Keller sagt:

          Typisch Eidgenossin, was? Immigranten müssen den Eidgenossen ewig dankbar sein – wahrscheinlich über mehr als zehn Generationen – in der Schweiz aufgenommen worden zu sein. Ein Immigrant – unabhängig, ob eingebürgert oder nicht – hat die Schweiz nicht zu kritisieren, das mögen die Eidgenossen und Eidgenossinnen gar nicht. Warum nicht? Ertragen sie es nicht den Spiegel vorgehalten zu bekommen? Wer sind die Eidgenossen und Eidgenossinnen denn, dass sie nicht kritisiert werden dürfen? Sind sie unfehlbar, dass sie keine Kritik brauchen? Wohl kaum! Nur an Kritik kann man wachsen und sich verbessern

      • „Die Schweiz erklären“ – im Rahmen eines Kommentars wäre das wohl kaum möglich. Nur, der karikaturale Abriss den Sie, Borer, zeichnen, entspricht nicht meinem Schweizbild. Stichwort Hass: den scheinen Sie ja geradezu zu kultivieren. Blocher, Schluer, WW, Köppel usw. Wer da nicht mitmacht, ist nicht automatisch ein Ausländerhasser.

      • Era Dam sagt:

        Herr Borer, Sie verstehen (oder wollen) nicht Französisch verstehen – Inhalte über die Deutschschweiz, analog zum Weltwoche-Artikel über unsere Freunde jenseits des Saane-Grabens, hört man wöchentlich im von der Deutschschweiz gesponserten welschen Radio!

        Im Geschäft hat sich mal ein Welscher darüber beklagt, dass wir sie „Russen“ titulierten und nicht als Welsche bezeichnen würden – ich habe ihm geantwortet, wie er es sich sicher wisse, verstünde ich genau, was die Welschen jeweils im Zug singen würden, wenn sie aus dem WK heimkehrten. Das Argument hat ihn überzeugt..

    • Gama sagt:

      Wenn einer Person die Argumente ausgesehen, so beginnt man auf die Person zu zielen. Gut, sie haben es ja von der in diesem Artikel genannten Partei von klein an so gelernt. Somit sind sie teilweise entschuldigt 😉

    • S.Villiger sagt:

      Wieder ein Einheimischer der denkt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Muss schön sein, ein kleingeistiges Leben zu führen Herr Juillerat.

    • amadé fries sagt:

      und von zugewanderten lassen wir uns sowieso nichts sagen, sie könnten ja am ende noch recht haben. 😉 ein solch simples ad hominem argument bringt rein gar nichts. oder in einer frage formuliert: was genau disqualifiziert einen zugewanderten, uns unser land zu erklären?

    • iskra sagt:

      Wer ist und wie lange ist ,an eigentlich in ihrem Verständnis lediglich ein Zugewanderter ? Wie stehts es denn mit den Auslandschweizern in der ganzen Welt ? Alles Zugewanderte ? Ist z.B. der CS-Chef, gemäss ihrem Credo auch ein Zugewanderter ?

  • John Kummer sagt:

    Ich wage jetzt einfach mal zu behaupten, dass der grösste Teil des Bruttosozialprodukts des Kosovos aus IV-Renten, Sozialgelder und Arbeitslosengelder aus der Schweiz besteht. Ich kenne ganze Familienclans aus dem Kosovo, wo jedem eine IV-Rente zugesprochen wurde („waisch psichisch…“)…. Der schlaue Bashkim Iseni soll doch mal das Budesamt für Statistik anfragen, wie viele Kosovaren hier leben und „normal“ arbeiten und für ihren Lebensunterhalt aufkommen. Es gibt Ausländergruppen, die wertvoll für die Schweiz sind/waren und solche, die uns insgesamt Milliarden kosten…

    • Jonathan Grundig sagt:

      Danke Herr Kummer für Ihren Beitrag aus welchem ich gerne zitiere: „Ich wage jetzt einfach mal zu behaupten, dass […]“ – Genau die typische WW/SVP-„Methodik“: Eine Behauptung aufstellen und die dann so lange predigen bis der eigene Anhang diese glaubt und weiterpredigt. Und da wundern Sie sich noch wenn man die WW und die SVP-Anhänger nicht Ernst nimmt und nicht für fähig hält argumentativ und sachlich Lösungen zu erarbeiten? LOL

    • Thomas Meier sagt:

      Das ist definitiv rassistisch…. Aber das Sie Rassist sind und irgendwelche Annahmen über andere treffen, nehme ich jetzt einfach mal an, dass Sie nicht intelligent genug sind, um das Thema zu verstehen…

    • Luciano Müller sagt:

      Ob ihre aus dem Ärmel geschüttelten Statistiken über das kosovarische Brutosozialprodukt mehr sind als einfach die Frucht einer mit Clichés genährten Phantasie, sei jetzt einmal dahin gestellt. Erfreulich finde ich allerdings, dass sie so gut in der kosovarischen comunity der Schweiz integriert sind. Toll, dass sie diese ganzen Familienclans inkl. der Details zu ihrer Einkommenssituation kennen. Das zeugt doch von einem engen Vertrauensverhältnis.

    • Und wenns nicht reichen sollte: nicht vergessen die finanziellen Unterstützungen aus islamistisch religiösen Kreisen aus dem Nahen Osten – frau nimmt als Gegenleistung den Schleier – um berufliche Integration braucht man sich in der Aufmachung dann auch nicht mehr zu kümmern.

    • R. Gashi sagt:

      Ich wage jetzt einfach mal zu behaupten, dass der grösste Teil der Kosovaren ganz normal und vorsorglich in der Schweiz integriert sind. Es ist einfach schade dass eine kleine Minderheit der jungen Leute so eine grosse Wirkung auf der Klassifizierung alle Kosovaren hat. Fordern und fördern – heisst es so schön. Ob wir wollen oder nicht, wir sind „gezwungen“ nach gemeinsamen Lösungen zu suchen sonst diese Polarisierung bringt einfach Probleme mit sich.

      • Herr Gashi, ich bin mit Ihnen einverstanden, ein Teil der Kosovaren sind anständige und liebenswerte Mitbürger, die wie auch schätzen. Was Sie aber eine kleine Minderheit nennen, ist die Minderheit ZUVIEL. Für die Problemlösung sind die kosovarischen Familien gefragt, um nicht einfach die immensen Kosten der „Nachbetreuung“ auf den Aufnahmestaat abzuwälzen. Der Schweiz ist keine Milchkuh. In dem Sinn ist Isenis Artikel nicht hilfreich, wenn er meint, er müsse sich GEGEN einen Teil der Schweizer Bevölkerung auslasssen und mit den linken Wölfen heulen.

    • Roger Furrer sagt:

      Herr Kummer, genau diesen Eindruck habe ich auch von den Kosovaren; für die, die gleich die Rassismuskeule schwingen und am liebsten jedem aufbegehrenden Schweizer einen Maulkorb anbinden wollen: 2+2 macht auch dann 4, wenn es ein Rechter sagt!
      Schlimm genug, dass man sich gegen diese massive Missbräuche gewisser Ausländergruppen mit Worten wehren muss, da die Regierung eben nichts macht!

    • Meinrad Stöckli sen. sagt:

      Ich kann John Kummer nur bestätigen mit seiner Aussage, dass uns die Ausländer einige Milliarden pro Jahr kosten. Denn in Dänemark hat man es offiziell errechnet, dass ihre 10 Prozent Ausländer bei einer Totalbevölkerung von 5,5 Millionen jedes Jahr Kosten von etwa 3 Milliarden verursachen (Sozialsysteme, Polizei, Gefängnisse, Gerichte usw usw).
      Nun ist die Rechnung für unser Land mit gegen 8 Millionen Einwohner und einem Ausländeranteil von gegen 25 Prozent schnell gemacht. Da läppern sich einige Milliarden pro Jahr zusammen, immer auf Kosten des schon arg gebeutelten Steuerzahlers!

      • Mark Keller sagt:

        Wo haben Sie diese Behauptung über Dänemark her? Quelle angeben bitte! Kann es sein, dass diese Zahlen aus der rechtsradikalen Küche Dänemarks stammen? Jener Küche, die von allen männlichen, ausländischen Neugeborenen ein DNA-Profil erfassen will.

  • Albert Jaussi sagt:

    25 %, das ist der Wähleranteil der SVP in der Schweiz. Also eine Minderheit. In der gleichen Weise wie die SVP mit den anderen Minderheiten umgeht könnte man pauschal sagen: z.B. die SVPler, die Braunen der Schweiz oder die SVPler, die Plebs der Schweiz. Tue ich nicht. Wirklich, ich lebe sehr gut in diesem Land mit den 75 % Nicht SVP-Wählern und den 25 % Ausländern. Mehr brauche ich nicht. Der übrigen 25 % ignoriere ich. Quantité négligeable.

    • John Clark sagt:

      Buuurnned! 😉

    • Karl Lorenz sagt:

      Das Problem liegt doch darin, dass die 25% SVPler eine politische Stimme haben, während die 25% Ausländer politisch praktisch keine Rechte besitzen und von allen Seiten instrumentalisiert werden können ohne das Sie sich grossartig mobilisieren. Sie sind immer Thema können selber politisch dazu aber nicht Stellung nehmen.

  • maja sagt:

    Es ist halt so die Diebesbanden, die die Schweiz immer unsicherer machen kommen aus Länder, wo es nicht so viel zu klauen gibt wie in der Schweiz. Das können sie nicht abstreiten. Das jetzt aber auf die jeweilige Kultur zu zuweisen finde ich auch fragwürdig, weil Diebstahl in allen Kulturen verpönt und strafbar ist.
    Der Röstigraben gehört zur schweizerischen Kultur, für sie vielleicht noch nicht ganz so verinnerlicht. Sehen sie das doch etwas gelassener. Vielleicht hätten sie noch die Namen dieser, in ihren Augen, bedeutenden Politiker erwähnen sollen.

    • Philipp Betschart sagt:

      Sie haben teilweise recht! Kriminalität ist in jeder Kultur verpönt. Allerdings gibt es bereits unterschiede bei der Auslegung des Begriffes an sich.
      Aber wie kommt es denn, dass mehr als die Hälfte aller Gefängnisinsassen Ausländer sind? Viele dieser Leute waren wohl auch in ihrem Heimatland kriminell oder taugen einfach sonst nichts. Aber dort gibt es einfach weniger zu holen oder sie werden nicht so wie bei uns mit Samthandschuhen angefasst. Und wir in unserer humanitären Korrektheit schaffen für solche Leute, die sich einen Dreck um unsere Kultur und Gesetze scheren, das perfekte Klima.

    • HP sagt:

      Und wer sagt, dass es halt so ist? Haben Sie das nachgeprüft und können Sie ihre Behauptung mit einer Quelle belegen?

      • Philipp Betschart sagt:

        Welche Behauptung? Dass über die Hälfte der Gefängnisinsassen Ausländer sind, kann jeder beim Bundesamt für Statistik nachlesen. Glauben Sie etwa, dass alle diese Insassen in der Schweiz kriminell wurden, weil es ihnen hier so schlecht geht? Diese Leute kennen unsere Gesetze ganz genau und die wissen auch, dass unsere Gefängnisse einer guten Jugendherberge gleich kommen. Woher ich das weiss? Gehen Sie auf die Strasse, unterhalten Sie sich mit den anständigen Ausländern die hier oder wieder im Heimatland leben, mit Polizisten, Sicherheitsleuten und Unruhestiftern (egal ob Ausländer oder Schweiz

        • Mark Keller sagt:

          Hierfür gibt es Gründe. Über diese Gründe sagen die Statistiken, die zitiert wurden, nichts aus. Ohne diese Gründe zu berücksichtigen sind diese Statistiken nicht aussagekräftig. Sie sagen nicht einmal aus, ob die ausländischen Insassen der Strafanstalten zur ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz gehören oder nicht (was eine wesentliche Aussage wäre).

          Die Strasse ist übrigens eine schlechte Quelle um an relevante, aussagekräftige Fakten zu kommen.

          Ist übrigens das Thema dieses Blogs nicht ein ganz anderes?

      • Peter Baldinger sagt:

        @HP

        Pöschwies 2010 (grösste CH-Strafanstalt): 67% Ausländeranteil
        Vollzugsanstalt Lenzburg 2008: 72.57% “

        http://www.justizvollzug.zh.ch/internet/justiz_inneres/juv/de/ueber_uns/veroeffentlichungen/jahresberichte.
        htmlhttp://www.jvalenzburg.ch/fileadmin/seiteninhalt/dateien/Jahresbericht2008_2009.pdf

        HP möchten Stafvollzug-Jahresberichte jetzt sicher nicht mehr veröffentlichen!

      • HP, können Sie keine Statistiken lesen, oder lesen Sie keine Zeitungen? Sie können sich z.B. in Genf, Gefängnis Champ-Dollon erkundigen. Die Situation ist überall gleich in der Schweiz. Diese Anstalten sind nicht nur mit Schweizerbürger gefüllt, sondern wie schon gesagt mit gut 70% Ausländer. Ihr Ursprung ist bekannt!!

    • Edith Habermann sagt:

      Die Aussage, dass Diebstahl in allen Kulturen verpönt und strafbar ist, trifft leider nicht zu. Es gibt Volksgruppen in Osteuropa, in deren Kultur ein Dieb ein angesehenes Mitglied dieser Sippe ist. Ja, es gibt sogar ganze Hierarchien, und wer zuoberst ankommt, residiert in Luxusvillen und fährt jeweils die teuersten und neusten Mercedes Modelle. Diese Leute werden kaum je einem Gericht zugeführt und sind hochgeachtete Personen innerhalb ihrer Volksgruppe.

      • Rainer Wolf sagt:

        Bestimmt können Sie uns da mehrere Beispiele dafür nennen. Ich kenne gleiche Beispiele in Italien (Berlusconi), in der Schweiz (Blocher: siehe Übernahme EMS-Chemie, Zerstückelung von Alusuisse), Russland (Putin), Deutschland (Guttenberg, Wulff)… Die Liste liesse sich endlos weiterführen. Daraus folgern Sie sicherlich auch, dass Diebstahl in diesen Ländern nicht verpönt – nein, sogar notwendig – ist. Zumindest, wenn man es zu etwas bringen will.

  • Sabina Mayer sagt:

    „Eine Sprache zu nutzen, um Statistiken zu erklären, ist fahrlässig.“ Wie bitte soll man denn sonst eine Statistik erklären, wenn nicht mit Sprache? Und was ist daran fahrlässig? Im übrigen macht Herr Iseni genau das, was er der Weltwoche vorwirft. Er interpretiert einfach mal ein bisschen basierend auf irgendwelchen Momentaufnahmen. Alles in allem ein sehr schwacher Artikel.

    • Hubacher Marcel sagt:

      Sie haben völlig Recht, die ganze Wissenschaft basiert darauf, mit Sprache (Theorien) Daten (i.d.R. Statistiken) zu erklären. Ich bin alles andere als SVP-Sympathisant, aber hier wird eine Menge Unsinn erzählt. Genau wegen solchem Geschwätz werden reale Probleme von den vernünftigen Parteien nicht angepackt, sondern unter den Teppich gewischt. Wer immer gleich „Rassismus“ ruft, wenn politisch nicht erwünschte Tatsachen auftauchen, löst keine realen Probleme.

  • Hans W. sagt:

    Das Spiel ist doch ganz einfach und durchschaubar: Macht einer von 100 von denjenigen, die wir mögen (Gruppe A), etwas Schlimmes, dann ist es ein Einzelfall. Machen 100 von den 100 etwas Schlimmes, dann sind es 100 Einzelfälle. Umgekehrt: macht einer von 100, die wir nicht mögen (Gruppe B), etwas Schlimmes, dann ist es Ausdruck der Gesinnung dieser 100, die wir bzw. der Staat bekämpfen muss. Jetzt können Sie wahlweise für A und B Moslems oder Rechtskonservative einsetzen.

    • Philipp Betschart sagt:

      Das kommt immer auf den Standpunkt an! Sie können für A und B auch Linkskonservative, Juden oder was auch immer einsetzen. Trotz allem: Wenn Gruppe A, ungefähr 20% der Bevölkerung, 70% der Gefägnisinsassen „stellen“ und Gruppe B mit 80% nur 30% der Inhaftierten ausmachen, hat welche Gruppe die schlechtere Voraussetzung?

      • Mark Keller sagt:

        Sie können den Anteil ausländischer Strafgefangener nicht einfach mit dem Anteil der ausländischen ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz vergleichen. Sie können nur den Anteil der hier ständig wohnahften Strafgefangenen mit dem Ausländeranteil in der Schweiz vergleichen. Ich wette, dass dies ein ganz anderes Bild geben würde und wage zu behaupten, dass dieser Anteil kaum höher ist als der Anteil der SchweizerInnen an den Strafgefangenen.

  • Kusi Gallati sagt:

    Klar kann man aus Statistiken Rückschlüsse machen, sonst wären sie ja völlig unnütz. Herr Iseni kann uns doch zum Beispiel erläutern, wieso der Anteil an Kosovo-Albanern im Pöschwies (gemessen am Bevölkerungsanteil) weit über dem aller anderen Nationalitäten liegt. Oder wieso Raser überdurchschnittlich häufig aus dem Balkan stammen. Die Integration dieser Bevölkerungsgruppe scheitert vielfach am fehlenden Willen der Kosovo-Albaner sich den hiesigen Werten anzupassen. Es fehlt häufig auch einfach an Respekt der Schweiz und den Schweizern gegenüber.

    • Oliver Burkardsmaier sagt:

      Migranten werden in der Schweiz viel häufiger mit Gefängnis bestraft, das ist nachweisbar, unter der „annahme“ (um nicht Vorwand zu sagen) dass hier grössere Fluchtgefahr bestünde.
      Übrigens: Integration ist eine zweiseitige Angelegenheit: Wenn man sich weigert, einen Menschen zu integrieren, so wird er nie integriert werden.
      Und ist er sich dessen erst einmal bewusst, sieht er zuweilen auhc keinen Grund mehr, sich überhaupt noch zu bemühen.
      Ihnen als Rechtsaussen sit das aber wahrscheinlich zu kompliziert?

      • Philipp Betschart sagt:

        Dann schauen Sie sich doch noch die Statistik der Verurteilungen an…

        Richtig, beide Seiten müssen die Integration wollen. Es ist absolut legitim, wenn sich ein Ausländer nicht integrieren will. Es ist aber ebenso legitim, wenn die Schweiz nicht alles und jeden integrieren möchte. Ist dies der Fall, ist es absolut sinnlos noch mehr Aufwand in die Integration dieser Person zu stecken. Logische Konsequenz: Die Person soll irgendwo anders sein Glück versuchen.

        • Philipp Betschart: ich schätze Ihre Kommentare sehr, es kommt mir irgendwie vor, als würde jemand aufrichtig und geduldig den ‚Aufwisch‘ besorgen.

        • Kusi Gallati sagt:

          @ Burkardsmaier: Integration und vor allem der Wille zur Integration ist ein Bring- und keine Holschuld. Diese Menschen kommen sind in unser Land gekommen und haben sich demzufolge unseren Sitten und Gepflogenheit anzupassen. Mir geht es vor allem auf den Sack, dass man immer als Rechter angepöbelt wird, nur weil man die Probleme anspricht und nicht bereit ist alles schön zu reden. Sie wollen mir ja nicht allen Ernstes angeben, dass ein Kosovare nur deshalb im Pöschwies einsitzt, weil er Kosovare ist. Dafür gibt es ja noch den langen Arm des EGMR.

          • Mark Keller sagt:

            Integration ist primär ein sehr langwieriger Prozess. Es braucht immer zwei für eine Integration. Jemand der sich integrieren will (ohne jedoch seine Identität aufgeben zu müssen) und jemand der diese Integration auch annimmt. Dass die Gruppe der Kosovo-Albaner als ganzes immer wieder verunglimpft wird, zeugt nicht davon, dass wir die Integration dieser Menschen annehmen wollen.

          • Reto Graber sagt:

            „Sie wollen mir ja nicht allen Ernstes angeben, dass ein Kosovare nur deshalb im Pöschwies einsitzt, weil er Kosovare ist.“
            Genau so ist es Herr Gallati, der Kosovare sitzt nicht im Gefängnis weil er Kosovare ist, es liegt in dem Fall nicht an der Nationalität. Der Kosovare sitzt im Gefängnis weil er zur unter sozialen Schicht gehört, weil er schlecht Ausgebildet ist, weil er als Kind viel Gewalt erlebt hat etc. –> Es liegt also an sozialstrukturellen Merkmalen, dass jemand straffällig wird und hat nichts mit der Nationalität zu tun.

      • Helveticus sagt:

        Richtig, Ausländer werden von Richtern härter angefasst als Schweizer. Würden sie aber gleich gerichtet wie die Schweizer, hätten wir statt einen Ausländeranteil von 67 Prozent in den Gefängissen immer noch vielleicht 55 oder 60 Prozent. Und dies bei einer ausl. Wohnbevölkerung von weniger als 25 Prozent. Die Differenz lässt sich nicht wegreden, auch mit Kriminaltouristen nicht. Würde man sich ob des frappant starken Hangs vieler Albaner zur Kriminaltität wundern, wäre dies zwar rassistisch, aber dennoch nicht aus der Luft gegriffen. Von den Roma wollen wir gar nicht erst anfangen.

      • Richard sagt:

        Und was ist integrationswillig? Beim Türken Kaffee trinken, beim Türken einkaufen, türkische TV Sender sehen, Kinder nicht in den Ethikunterricht und den Schwimmunterricht schicken etc. ?

  • Adnan Belushi sagt:

    Ich finde Populismus fehl am Platz aber niemand kann die Tatsache leugnen, dass der Kosovo in der Schweiz ein besonders schlechtes Image besonders erfolgreich aufrecht erhält. Da helfen die gut gemeinten Worte von Herrn Iseni nicht weiter. Er versucht lediglich die Taten von einzelnen Landsleuten gut zu reden. Auch den Botschafter des Kosovo hat pure Angst vor seinen mächtigen und teilweise „gefährlichen“ Landsleuten. Deshalb kennt niemand diesen Mann, der sich wenig um die Integration seiner Landsleute in der Schweiz schert.

    • Adnan Belushi, falls der Klang Ihres Namens, wie er vermuten lässt, zur Volksgruppe der grade kritisierten Minderheit gehört, würden auch Sie mit Ihrer aufrichtigen Einstellung zu meinen Freunden gehören.

  • markus müller sagt:

    ach die weltwoche. es geht gar nicht darum gegen wen sich das blatt wendet. das prinzip ist einfach ‚gegen‘ irgendjemanden zu sein. nie ‚für‘ irgendetwas. genau darum werden diese leute auch nie etwas konstruktives zustande bringen. sie können nur verzögern. niemals aufhalten. solange die positiven kräfte weitermachen, brauchen sie sich nicht vor den negativen zu fürchten. immerhin werden sie ein paar welsche svp wähler verloren haben. was ich nicht verstehe ist, dass der tagi sich von diesem blatt überhaupt beeindrucken lässt. das ist eher eine schwäche des tagi als eine stärke der weltwoche.

  • Guido Singenberger sagt:

    Ich wurde durch 3 unterschiedliche Albaner massiv geschädigt und nach Anzeige mit Mord bedroht. Man braucht kein Rassist zu sein um die eigene Naivität gegenüber solchen Menschen nicht mehr aufblühen zu lassen. Ich unterschreibe heute alles, um den Gewaltüberschuss von Kosovo-Albanern im Keim ersticken zu lassen.

    • Ike Conix sagt:

      Ich welchen Kreisen verkehren Sie denn? Wenn ich mal geschädigt wurde, waren das ausschliesslich Schweizer.

    • Betrachten wir es im Zusammenleben im Alltag: Wenn es etwas zu diskutieren gibt über Waschküchenordnung, Einhaltung von Nachtruhe usw. stelle ich nach diversen negativ Erfahrungen automatisch auf Diplomatie und Vorsicht: spricht das jetzt für kleingeistige Schweizer oder problemlose Einwanderer?

      • Helveticus sagt:

        Ich vermute mal, dass sie unter Paranioa leiden (wollen). Unter Albanern machen mehr Leute Probleme als in anderen Bevölkerungsgruppen aber, die treffen Sie eher nicht in der Waschküche oder im Stiegenhaus. Dort findet man die normalen und braven Leute, die es unter Albanern auch gibt.

        • Helveticus, will man Ihrer kruden Logik folgen, logieren nur nette Menschen in Wohnungen – dasselbe, was den Gebrauch der Wascküche betrifft. – Diejenigen, die draussen Probleme machen, foutieren sich auch drinnen um Regeln.

    • Philipp Betschart sagt:

      Solche Fälle kommen mir irgendwie bekannt vor…

  • Marius Möller sagt:

    Statistiken werden genau für solche Zwecke erstellt (z.B. von Versicherungen) und interessanterweise schreit niemand auf, wenn die Schweizer als arbeitsam und genau in den Statistiken erscheinen. Dann scheint es ok zu sein.

  • Sam Gerber sagt:

    Das Schema bleibt gleich: in diesem Blog werden die „rechten“ – und vermeintlich moralisch abwegigen – Stimmungsmacher verurteilt. Dies zeugt aber von einer typischen ideologischen Blendung eines Schreibers, der für sich in Anspruch nimmt, über Gut und Schlecht zu urteilen. Als ob die Stimmungsmache gegenüber Reichen, SVP, Banker, Investoren, Firmeninhaber und andere Gruppen „richtig“ und vertretbar ist.

  • Für seinen Ruf – ob gut oder schlecht – ist man ein gutes Stück selbst verantwortlich. Dies gilt für alle Kulturen – besonders, diejenigen mit patriarchalischen Strukturen à la albanaise – der Kanun lässt grüssen. Bei allem Respekt, was den beruflichen Werdegang des Autors betrifft – es ist die Schweiz mit ihren braven Steuerzahlern, die das Studium ermöglicht hat – so etwas wie Dankbarkeit ist im Artikel aber nicht erkennbar. – Wie wärs, wenn er jetzt seine Kapazitäten in seinem Ursprungsland einsetzen würde?

    • Ike Conix sagt:

      Ihr „Studium“ wurde wohl auch von Schweizern finanziert. Ich fürchte aber, es war schlecht angelegtes Geld.

      • Hallo Conix, ich bin unter bergbäuerlichen und ärmlichen Verhältnissen zu einer Zeit aufgewachsen, als ein Uni-Studium noch ein Privileg für Einzelne war – ich gehörte nicht dazu. Ausbildungsgelder sind also keine geflossen und es gibt bei weitem keinen Grund, mich gegenüber einer ‚Gauche Bobo‘ oder einer Pflastersteine werfenden und brandschatzenden ‚Generation Capuche‘ minderwertig zu fühlen. Und ich stelle den berechtigten Anspruch, auch jugendliche Ausländer – gleich welcher Herkunft – hätten sich hier anständig zu verhalten.

  • Karl Müller sagt:

    Statistiken lassen sich nicht leugnen, aber sie sind auch nicht der Wahrheit letzter Schluss. Die Negierung der statistischen Ergebnisse bringt uns aber genau so wenig weiter, wie deren Aufbauschung und „Verpopularisierung“.

  • Pascal Sutter sagt:

    Das einzige was die Weltwoche derzeit macht ist, irgendwelche populistischen Bomnots aufzunehmen die im Gegensatz zu der „mitte-links“ Gesinnung steht, bauscht diese auf, würzt es mit ein paar eingeflochtenen Vorurteilen um Fronten zu schaffen und nennt dies dann „wir sprechen aus was alle nur denken.“ Klar verstehe ich, dass man auch verkaufen muss, aber ein kritischer Journalismus sollte frei von aufgeblasenen Binsenweisheiten sein.

  • Conod Jean-Pierre sagt:

    Haben Sie etwas gegen die Weltwoche ?

    Ich lese im Tag etwa fünf Tageszeitungen, was hier einander abgeschrieben ! Die Weltwoche ist eine der
    wenigen Zeitungen die sich zu allen Themen kritisch und sachlich äussert eben im Sinn und Geist einer grösst möglichen
    Meinungsvielfalt.

    • Helveticus sagt:

      Sachlich, na klar. Und unabhängig und berufsethisch einwandfrei auch noch grad, wie? Sie sind ein Komiker mit ihrem Witz des Tages.

  • Gion Saram sagt:

    Von einem Forscher und Wissenschafter wie Herrn Iseni hätte ich mehr klare Fakten und Argumente erwarten als diesen doch sehr dünnen Artikel voller Plattitüden. Ich wünschte mir von ihm, dass er seine Ueberzeugungsarbeit gegen die Stigmatisierung von Minderheiten auch auf den Kosovo ausdehnt, ein Land das noch immer serbische und Roma Mitbürger dermassen stigmatisiert das sie sich gezwungen sehen bei uns Asyl zu beantragen. In der Schweiz für multikulturelle Toleranz zu werben während zuhause ein ethnisch gesäuberter Staat aufgebaut wird ist etwas gar inkonsequent.

  • max sagt:

    Ach so, die Weltwoche bringt den Röstigraben ein, na sowas böses. Eine imaginäre kulturelle BarriereI Wie können die nur!

    Herr Iseni, haben Sie schon einmal eine Abstimmungssendung von SF DRS verfolgt?

  • John Clark sagt:

    Das Verständnis der «Schwarmintelligenz» einer Gesellschaft ist reziprok Proportional zur Komplexität des Falls. Dies auszunützen ist einfach… Siehe die «sieben Worte Sätze» von Ringier (Beispiel: «Du gehen Arbeit erledigen, jetzt!»). Ansonsten müsste man denken, selbiges kann zu schmerzhaften Erlebnissen führen (Bsp. «Wenn ich die mit uns vergleiche, sind sie gar nicht so anders. Ergo habe ich bis jetzt an einen riesen Bockmist geglaubt… ich stelle meine Werte in Frage, hilfe!»).

  • Für seinen Ruf ist man zu einem grossen Teil selbst verantwortlich – dies gilt für alle Kulturen, jedoch ganz besonders für solche mit patriarchalischen Strukturen à la albanaise – der Kanun lässt grüssen. – Bei allem Respekt für den beruflichen Werdegang des Autors, das Studium haben die ‚braven‘ Steuerzahler finanziert. Dankbarkeit ist aus der Klageschrift – wer wollte dies schon erwarten?, nicht erkennbar. Wie wärs, wenn Monsieur seine erworbenen Kenntnisse seinem Ursprungsland zugute kommen liesse.

  • Fischer Manuel sagt:

    Fragt sich bloss warum meine Versicherung beim Abschluss explizit nach meiner Nationalität fragen darf und Ihre Prämienberechnung auch darauf abstützt. Also scheinen gewisse Vorbehalte gegenüber einzelnen Ethnien begründ- und berechenbar zu sein. So gesehen ist dieser Blog gegenüber den Immigrationsproblemen einfach auf dem anderen Auge blind. Beide Haltungen führen uns nicht weiter. Wir sollten offenen Auges und ohne ideologische Scheuklappen die Probleme der Zuwanderung erkennen und präventiv z.B. bessere schulische Integration angehen. Damit wird die Zeche für beide Seiten bezahlbar.

    • Mark Keller sagt:

      Das nennt sich Risikominimierung. Die Krankenkassen fragen Sie beim Abschluss einer Zusatzversicherung auch, ob ein HIV-Test positiv ausgefallen sei, damit dieses Risiko dann von der Versicherung ausgeschlossen werden kann. Der Geschäftszweck einer Versicherung ist nicht primär die Kunden vor finaziellem Schaden zu bewahren, sondern möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften.

  • Urs sagt:

    Mir geht das schon lange so, die gefühlte Diskrepanz zwischen realistischem Leben und Statistischen Daten und deren Interpretation. Etwa dann wenn von BSP bzw. BNP oder den Einkommen- Lohnerhöhungen- Vermögensverteilung- Preisen- Inflation- Arbeitslosenzahlen- Rentensituation- Wohlstandsverteilung- usw. gesprochen wird…

  • Hannes Müller sagt:

    Der Fehler mit den Statistiken beginnt erst dort, wo man von der Statistik auf das Individuum schliesst. Wenn die Schweizer statistisch gesehen vielleicht 1,76 m gross sind, dann kann man daraus nicht schliessen, dass der email-Gesprächspartner auch 1,76 m gross ist.

    Wer sich über die Statistik-Vergleiche ärgert und Sigmatisierung vorwirft, macht aber genau diesen Fehler.

  • Alain de la France sagt:

    Ach, diese gegenseitigen Polemiken, meistens von anschliessendem „Fraternisieren“ gefolgt,
    gibt es doch auch bei den Nachbarn:
    Bayern – Preussen …
    Marseille – Cht’is …

  • Michael Siegel sagt:

    Der Artikel ist sehr tendenziös und vermischt zu vieles. Es ist nicht das problem der Weltwoche und auch kein Populismus, sonder einfach eine Tatsache, dass ex-Jugoslawaen ein grosses Potential zu Gewalt und Kriminalität haben. Wenn sie in der Schweiz Gastrecht haben, sollten sie sich der Kultur in diesem Land anpassen. Jeder Schweizer im Ausland lebend versucht dies auch. Dies hat nichts mit Unterdrückung zu tun, sondern mit Anstand an das Land, welches dieses Gastrecht gewährt. Viele Auländer verstehen dies und integrieren sich, vielen fehlt leider die dafür notwendige Intelligenz.

    • tststs sagt:

      Beweise für Ihre These (ex-Jugoslawaen ein grosses Potential zu Gewalt und Kriminalität haben)?

      • Philipp Betschart sagt:

        Ich glaube die Kriminalstatistik wurde an dieser Stelle genügend erwähnt. Deshalb gehen Sie doch einmal vor die Tür, am besten nicht in die Oper, sondern morgens um 3 zum gemeinen Pöbel. Mir fallen viele Geschichten ein, in denen ich persönlich oder Leute aus meinem Umfeld Probleme mit Ausländern hatten, aber nur wenige, in denen es Probleme mit Einheimischen gab. Noch tragischer ist, dass viele einheimische Jugendliche nicht nur den Slang von gewissen ausländischen Gruppierungen übernehmen…

      • Roger Furrer sagt:

        Tststs, wo leben Sie denn, verstecken sich dabei noch hinter einem Pseudonym….
        Habe vor 35 Jahren eine Lehre gemacht, damals schon viele Ausländer in der Branche. Nun dürfen Sie raten, welche Volksgruppe durch provozieren (heute mobbing genannt) negativ auffiel….damals nannte man sie pauschal Jugoslawen, wobei mir die heutige Unterscheidung von Kroaten, Serben etc. viel lieber ist u. hilft, die grossen Unterschiede, zwischen den Volksgruppen zu erkennen. Bei den Albanern (nicht bei allen) ein Verhaltensmuster erkennbar, dass mit der heimischen Mentalität nicht kompatibel ist
        Nichtkompatibi

    • Hanspeter Niederer sagt:

      tststs 1206 :gehen Sie doch einfach mal in den Ausgang, aber ohne Blindenstock. Oder in ein Gefängnis. Lächerlich !

  • Peter Schmid sagt:

    Obwohl ich von den Angriffen der Weltwoche auf unsere Welschen Kollegen überhaupt nichts halte, muss doch gesagt werden dass die meisten Schweizer solche Seitenhiebe gegen die jeweiligen Nachbarn nicht Ernst nehmen. Die gehören, genau so wie der Röstigraben, zu unserer Kultur. Auch die Welchen schreiben ab und zu mal einen Artikel über die dominanten Deutschschweizer. Who cares?
    Betreff Statistik; es ist nun mal der Sinn und Zweck einer Statistik dass man daraus Rückschlüsse auf einzelne Gruppen ziehen kann und diese interpretiert (für letzteres brauch es auch eine Sprache).

    • Mark Keller sagt:

      Mit einer Statistik kann man alles belegen. Darum muss man die Grundlagen der betreffenden Statistik kennen. Der prozentuale Ausländeranteil an Strafgefangenen in Bezug zum Anteil der Ausländer an der ständigen Wohnbevökerung der Schweiz sagt gar nichts aus.

  • Janina Frey sagt:

    Dieselbe pauschalisierende Rhetorik wird von Linken erfolgreich angewandt. So ist per se jeder Bankangestellte ein Abzocker. Jeder Unternehmer ein Geldgieriger Patriarch welcher seine Mitaerbeiter knechtet und ausnimmt. Und jeder Automobilist ein Umweltsünder.

  • Helveticus sagt:

    Ethnischer Hintergrund und Religion können den Menschen in seinem sozialen Verhalten beeinflussen, deswegen ist es auch keine Unsitte, bei der gesellschaftlichen Analyse danach zu fragen. Es ist vielmehr relevant.

  • Roger Möschler sagt:

    Na ja Herr Bashkim. Mit ein bischen Schönreden und Weltwochen-Bashing lässt es einfach das Einkommen sichern. Das negative Image haben sich die Ex-Jugoslawen selber zuzuschreiben. Fast kein Schweizer, der nicht ein negatives Erlebnis mit dieser Bevölkerungsgruppe erleben durfte. Eingebürgerte Schweizer aus dieser Region, wählen überproportional die SVP, weil sie ihre Landsleute selber nicht mehr ertragen. Jedes Vorurteil oder Klischee ist durch Erfahrung und Tatsachen entstanden. Das gilt auch für die Welschen, Romas etc. Linker Populismus ist es die Wahrheit mit der Rassimuskeule umzudeuten.

    • Mark Keller sagt:

      Ich kann Ihre Vorurteile nicht bestätigen. Ich habe nur gute Erfahrungen mit Menschen aus Ex-Jugoslawien gemacht.

  • Stefan Schmid sagt:

    Was für ein öder Blog. Streift alle möglichen Gebiete, kommt nicht auf den Punkt und sagt nichs neues, als was schon hundertfach von den Medien verbreitet wurde.
    Man mag die Weltwoche mögen oder nicht, aber weshalb erreicht sie so viel Aufmerksamkeit? Weil sie eine Meinung hat, auch mal gegen den Strom schwimmt, unbequem ist. Eine solche Zeitschrift schadet wirklich nicht.
    Übrigens: Auch die Linken haben eine Zeitschrift, die WOZ, erscheint wie die WW wöchentlich und ist am Kiosk erwerbbar. Aber leider ist sie so in theoretischen Konzepten gefagen, dass es niemanden wirklich mitreisst…

  • Mark Mathis sagt:

    Von der Weltwoche Differenziertheit einzufordern, ist lächerlich. Köppels publizistische Methode ist die Provokation, das Behaupten des Gegenteils ver vorherrschenden Meinung. Das kann per se nur undifferenziert sein. Davon ausgenommen sind lediglich SVP -Positionen, die, seit Köppel von Blocher abhängt, immer und bis zur letzten Patrone verteidigt werden. Ein weiteres Merkmal der Köppelschen Publizistik ist Erfolgsopportunismus, in dem Sinn, als Starke hofiert und auf Schwache eingeprügelt wird. Compassionate Conservatism sähe anders aus.

  • eugen fischer sagt:

    aus gründen der statistiken müsste man ja auch die svp definitiv wegdenken. wer mit solchen zahlen politik macht der ist nicht seriös, nein dem nutzen zum lande ist somit nicht ausgewiesen. wer es noch nicht bemerkt hat, der röstigraben, das nord-suedgefälle ist doch auch dank den medien permanent der sprach ein gefundes fressen geworden. solnage man mit solchen arbumenten weiterhin olitisch wie medial operieren will, der darf sich auch nicht wunern wenn die ganze kultur aus dem ruder läuft.

  • Nico Meier sagt:

    Ich kenne viele Kosovaren die nicht kriminell sind und die sich gut in der Schweiz integriert haben, arbeiten und Steuern zahlen.
    Ich bin aber klar der Meinung, dass wir auch die Augen nicht verschliessen dürfen vor den vielen Straftaten, die durch Kosovaren verursacht werden. Wer die Augen davor verschliesst tut den braven Kosovaren keine Gefallen, da durch das verschliessen der Augen alle in einen Topf geworfen werden.
    Viele der Kosovaren die ich kenne befürworten schnelle Ausschaffungen von kriminellen Landsleuten, da sie so hoffen ihren Ruf nicht weiter zu verschlechtern.

  • Rolf Fritz sagt:

    Mein Gott, immer dasselbe: Die böse, dumme Weltwoche, die bösen, dummen SVP-ler. Wie populistisch, wie langweilig!

  • Alain Pichard (GLP-BIel) sagt:

    Es würde diesem Politblog gut tun, auch mal Autoren schreiben zu lassen, welche nicht ewig dieses gleiche austauschbare Meinungsspektrum vertreten. Im Prinzip macht dieser Politblog das Gleiche, was er der „Weltwoche“ vorwirft: Populismus und einheitlicher Meinungsbrei. Die Folge: Kein vernünftiger Dialog, Stagnation und Langeweile. Die Linken und die Rechten lesen jeweils ihren Blog. Wer – wie ich – Freude an der Auseinandersetzung hat, liest beides und muss halt herumswitchen. Eigentlich schade….

    • Olivier sagt:

      Sie bringen es auf den Punkt. Jeder liest nur das, was er hören will, aber sich mit den Argumenten der anderen auseinandersetzten, tun die wenigsten. Es ist halt einfacher sich das zu bestätigen lassen, was man sowieso glaubt. Gewiss arbeitet die eine Seite mit Klischees, aber diese Klischees sind eben auch nicht aus der Luft gegriffen. Die Parteien haben Angst ihr Gesicht zu verlieren, wenn sie zugeben, dass sie nicht zu 100% auf dem richtigen Pfad waren.

    • Mark Mathis sagt:

      Nicht nur die undifferenzierte Links-Rechts-Schiene viele Autoren ist langweilig, auch die Kommentare sind grossmehrheitlich immer gleich. Wenn man nicht Atheist ist, links oder besser noch rechtsaussen, Öko, wachstums- und migrationskritisch, wird man gnadenlos niedergeschrien und angepöbelt. Ich gehöre zT durchaus auch in diese Schubladen, aber mir wäre ein argumentativer und abwechslungsreiche Diskussion lieber als dieses Stammtischgeblöke. Deswegen habe ich zum Wirtschafts- und Fussballblog geswitcht. Dort gibts weniger Holzköpfe, oder sie stören nicht gar so fest.

  • Claus Koch sagt:

    Politischer Diskurs lebt von einer Vielfalt der Meinungen und Provokation gehört dazu. Da muss es erlaubt sein, das Kind beim Namen zu nennen. Eine intakte Gesellschaft kann damit umgehen. Wenn man gewisse Tatsachen tabuisiert oder gar zensuriert, befindet man sich auf dem besten Weg zur Gesinnungsdiktatur. Dass Kosovo-Albaner überproportional im Zusammenhang mit Gewaltdelikten genannt werden, ist nun mal eine Tatsache. Das erfreuliche daran: Die Community der Kosovaren hat es selbst in der Hand, ihre Gastgeber vom Gegenteil zu überzeugen.

    • Reto Graber sagt:

      Es ist eine Tatsache, dass Kosovo-Albaner überproportional im Zusammenhang mit Gewaltdelikten genannt werden. Aber wer sagt ihnen, dass diese Tatsache nur auf die Nationalität zurückzuführen ist? Könnte es nicht auch noch ander Faktoren geben, wie Menschen aus der unteren sozialen Schicht, tiefe Bildung, keine Perpetiven etc. die einen Menschen zum Gewaltdelikten verleiten? Wer alles nur auf die Nationalität zurückführt, muss zurecht ein Rassist genannt werden!

  • Thomas Steffen sagt:

    populistischer Rethorik ? Herr Iseni, alle „Vorwürfe“ sind statistisch untermauert und können von jedem nachgeschlagen werden. Was ist daran Populistisch wenn man Fakten angibt ? Die Zahlen stammen ja nicht von der WW. Es ist klar, Herr Iseni, das da ein gewisser Frust aufkommt. Jetzt aber einen auf böse, böse WW zu machen, disqualifizieren Sie sich gleich selber.

  • Afrim Brama sagt:

    „Klischees und Stereotypen auf eine soziale Gruppe zu fokussieren und kulturelle Eigenschaften als Erklärung für alles Mögliche herbei zu zerren, statt echte Erklärungen zu suchen.“

    Staistiken sind Erklärungen wer die Verbrechen verübt hat! Noch Fragen?

  • Herr Iseni, Sie können natürlich immer alles, was Ihnen nicht passt in Frage stellen. Das ist ihr gutes Recht. Ob Sie damit jedoch im Recht sind, ist eine andere Frage. Tatsache ist nämlich, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil mit einer überdurchschnittlich hohen Kriminalitätsrate auffallen. Nun können Sie das natürlich mit tausenden von Ausflüchten entschuldigen. Linke sind diesbezüglich Weltmeister. Zweckmässiger wäre es jedoch, Tatsachen anzuerkennen, Ursachen zu analysieren und Lösungen für die Probleme zu finden. Freundliche Grüsse A. Müller

  • Cane sagt:

    Why do you use name „Kosovar“ for Albanians when you talk about etnic origin? It is wrong, you do not call a German or an American who lives in Zurich a Swiss, do you. Albanians who live in Macedonia, Albania, Serbia and South Serbia (that you call Kosovo) are all Albanias in terms of their ethnicity – When you talk about their citizenship you may use other terms but term ‚Kosovar‘ for ethnic origin is nonsense.

    • Peter Baldinger sagt:

      we call them as we like…..seen! Thanks!
      Do you know how many of the whole population of Kosovo/Albania living in Switzerland?
      Please inform….thanks again

    • Era Dam sagt:

      Merkwürdig, Cane, wie glauben Sie einen Artikel zu verstehen, der nur auf Französisch oder Deutsch aufgelegt wurde, wenn Sie sich nur Englisch ausdrücken können? Cane gibt seinen Senf zu etwas, für was er sich nicht mal die Mühe macht, sich zu informieren. Dies ist wieder mal ein Zeichen des Überlegenheitsgefühls der Angelsachsen über den Rest der Welt – ja immerhin habt ihr u.a. so segensreiche Erfindungen gemacht wie das Konzentrationslager (im Burenkrieg), und bringt dem Irak und Afghanistan die Demokratie mit Gewehr und Bomben bei, etc., etc.

      • Mark Keller sagt:

        Der obige englische Text stammt kaum von einem Angelsachsen, es sei denn als Parodie! Aufgrund der verwendeten Wörter und deren Stellung in den Sätzen, tippe ich eher auf deutsche Muttersparche bei Cane.

  • zeller rolf sagt:

    Merkwürdig ist eigentlich nur,dass man dies nur Einseitig zu erkennen glaubt. Die selben Autoren stören sich nicht daran, dass bei rechten Gewalttaten automatisch von Herrliberg bis zu den Rechtsextremen alle irgend wie mit schuldig an der Tat sind. Ich errinnere mich noch gut,als ich damals bei der Gewalttat in Oslo ganz am Anfang im Internet von den Ereignissen lass.Als man am Anfang von einem religiösen Motiv ausging hörte ich dauernt das Wort von vermutlichen „Einzeltäter“. Dies änderte Stunden später schlagartig, ob wohl es tatsächlich ein Einzeltäter war.

  • Eduard Meier sagt:

    Müsste man bei etwas Logik die propagierten Toleranzregeln, nicht auch auf die SVP und ihre Sypathisanten anwenden?

  • Maria Sah sagt:

    Statistiken stellen nicht notwendigerweise einen ursächlichen Zusammenhang zwischen einzelnen Tatsachen her!
    Manche Leute meinen jedoch, dass sie dies täten.
    Statistiken können daher, je nach dem wer sie liest, eine sprudelnde Quelle für allerhand Vorurteile sein.
    Wenn 50% der Gefängnisinsassen Ausländer sind, bedeutet das erstens nicht, dass sie etwas verbrochen haben WEIL sie einen ausländischen Pass haben, zweitens ist damit nicht gesagt, bei wie vielen davon es sich um in der Schweiz dauerhaft und rechtmässig Wohnhafte handelt und wieviele Kriminaltouristen sind.

    • @Maria Sah: „dass sie etwas verbrochen haben WEIL sie einen ausländischen Pass haben“?… Ich vermute, sie haben etwas verbrochen, weil sie Verbrecher sind – das reicht schon.

      • Mark Keller sagt:

        Sie scheinen die Feinheiten der deutschen Sprache nicht ganz zu verstehen. Lesen Sie den Text von Maria Sah noch einmal genau durch! Im Übrigen ist Maria Sah’s Kommentar einer der wenigen, vernünftigen Kommentare in diesem Blog.

      • Anh Toan sagt:

        @Agnes Juillerat: „…, weil sie Verbrecher sind.“

        Ihre Verbrechereigenschaft ist kausal („weil“) für das begangene Verbrechen?

        Wurden sie als Verbrecher geboren? Woran erkennen Sie, dass es Verbrecher sind? Bei wem (welche Gruppe) vermuten Sie, dass sie Verbrecher sind, und darum ein Verbrechen begehen werden?

        Jugos, Deutsche oder Schweizer sind Verbrecher, weil von einem Gericht festgestellt wurde, dass sie ein Verbrechen begangen haben. Was Sie, Agnes Juillerat, hier absondern, wäre „nur“ bei Vergehen (StGB 264bis) einzuordnen, vermutlich grenzen Ihre Beiträge nur haarscharf daran.

  • Peter Baldinger sagt:

    z.B. Strafanstalt Pöschwies 2010: Ausländeranteil 67% (ansteigend).

    man kann Fakten ignorieren (siehe Artikel),
    die Probleme werden dadurch nicht gelöst
    und die Missstände werden immer schlimmer!

    • Peter, 67% das sagt schon alles. Es sieht auch in allen Schweizergefängnisse genau so aus. Wenn die Ausländer raus wären, müsste man nicht mehr neue Gefängnisse bauen oder vergrössern. (Siehe Genf Cham-Dollon)!

  • Franz Brunner sagt:

    wenn statistiken keine rolle spielen, wieso werden denn immer mehr statistiken zu allem und jenem erstellt?–alle die sich hier so tolerant geben möchte ich darauf hinweisen, dass die meisten von ihnen wohl aus dem schönen wohnzimmer heraus argumentieren-möchte dann mal sehen ob ihre toleranz, verständnis etc immer noch so ungebrochen ist, wenn sie mal „opfer“ von irgendwas werden–kurse wegen vergewaltigungen werde ja auch nicht in mädchenschulen durchgeführt—oder wollen sie nach einem banküberfall, dass man den täter auch im altersheim sucht, damit kein „profiling“-vorwurf gegen junge ?

  • Paul Jenni sagt:

    Es ist das Übliche: Wer die positiven Seiten einer fremden Kultur herausstreicht ist weltoffen und gebildet. Wer die negativen Seiten bemerkt, ist ein Rassist. Wer beide Seiten sieht, ist nicht etwa objektiv, sondern ein Rassist im Schafspelz…

  • Franz Brunner sagt:

    wenn statistiken keine rolle spielen, wieso werden dann immer mehr statistiken zu allem+jenem erstellt?–alle die sich hier so tolerant geben weise ich darauf hin, dass sie wohl aus dem schönen wohnzimmer heraus argumentieren–möchte dann mal sehen ob ihre toleranz, verständnis etc immer noch so ungebrochen ist, wenn sie mal „opfer“ von irgendwas werden–kurse wegen vergewaltigungen werde ja auch nicht in mädchenschulen durchgeführt—oder wollen sie nach einem banküberfall, dass man den täter auch im altersheim sucht, damit kein „profiling“-vorwurf gegen junge entsteht?

  • Kira sagt:

    Jede Kultur hat positive und negative Eigenschaften. Wenn diese aufeinander treffen, kann es gut zu Konflikten kommen, da in der einen Kultur Eigenschaft xy normal ist und in der anderen yx. Ein Japaner ist nun mal komplett anders als ein Grieche, Deutscher oder Albaner..

  • Dans les années 50 les premiers étrangers étaient les Italiens (saisoniers) qui vennaient travailler en Suisse pour repartir en fin de saison. Ont suivis les Espagnols et les Portuguais. Nous n’avions jamais de problèmes avec ces nations. Aujourd’hui le grand problème ce sont les Balkans en particulier les Cosovares-Albanais, les Roumains et les Bulgares. Suivit des Nord-Africains, surtout les Tunisiens. Il est grand temps de filtrer les entrées de ces gens dans notre pays. Il faut également mettre en place un système de renvoi immédiat pour des individus criminels qui le sont pour la plupart

    • Reto Graber sagt:

      „Nous n’avions jamais de problèmes avec ces nations.“
      Aha, und warum haben wir die Italiener dann tschinggen genannt und sie genau gleich rassistisch ausgegrenzt, wie wir das nun mit den Kosovo-Albaner machen?

    • Karl Lorenz sagt:

      Ce n’est pas correcte. il y a bien eu des problèmes avec les premiers italiens, espagnols etc.. Ne vous trompez pas. Seulement que dans les années 50 les médias le traitait localement et aujourd’hui s’il y a une dispute entre des émigrants a Coire il y toute la suisse qui est tout de suite informé. L’intégration dans une culture ne se passe pas d’un an a l’autre et il y a toujours des individus qui n’y arrivent pas, c’était la même chose dans les années 50.

  • Kaspar von der Lüeg sagt:

    1. Männer sind von Natur aus gewalttätiger als Frauen: Während nur 0,58 Prozent der Frauen zu schwersten Gewalttaten neigen, sind es bei den Männern ganze 3,29 Prozent! – 2. Frauen verhalten sich von Natur aus viel natürlicher als Männer: Während (siehe 1.) nur gerade 3,29 Prozent der von Natur aus gewalttätigen Männer sich auch wirklich naturgemäss gewalttätig benehmen, verhalten sich (siehe 1.) stolze 99,42 Prozent der Frauen genetisch korrekt gewaltlos!

  • Müller sagt:

    Man kan es nun drehen wie man will. Tatsache ist nun, dass die Albaner dasjenige Volk ist welches unserem Stat am meisten geschadet hat.

  • Anh Toan sagt:

    Wikipedia: „Populismus (lat.: populus, „Volk“) bezeichnet eine um „Nähe zum Volk“ bemühte Politik, die Unzufriedenheit, Ängste und aktuelle Konflikte ausdrückt oder instrumentalisiert, indem sie Gefühle anspricht und einfache Lösungen vorstellt.“

    Populismus hat nichts direkt mir Rassismus zu tun, man kann auch in Atom-, Verteidigungs-, Steuer- oder Zweitwohnungsfragen populistisch argumentieren. Klar am Thema vorbeigeschrieben, einen zentral verwendeten Begriff (Populismus) falsch verstanden.

  • Walter Bossert sagt:

    Jedem seinen Welschen! dieser Titel alleine verrät die Gesinnung von einigen Presseleuten.Die Zeitungen werden nicht müde die französisch sprachige Schweiz von der übrigen zu trennen. Wenn die Welschen tendenziell auch eine etwas andere Meinung haben, ist das überhaupt kein Grund von “ Röstigraben“ und ähnlichem Quatsch zu reden! Mit diesem Verhalten betreibt die Presse selber eine Unterart von Rassismus.

  • Lorenz sagt:

    Und wenn nun tatsaechlich die Welschen weniger gern arbeiten als die Deutschschweizer? Man kann frage auch umdrehen. Wieso muss immer alles hinken, was von der Weltwoche kommt?

  • Marco Baettiger sagt:

    Es ist ja lustig, wie dieser Artikel von Stigmatisierung und Populismus redet – dann aber die Weltwoche als „SVP-nah“, Ideologisch, populistisch etc. betittelt. Ja, da will man wohl die Abneigung der Mehrheit gegen die SVP bedienen, um die einzige (Wochen!)Zeitung, die rechtskonservatives Gedankengut vertritt, herabzumindern. 80% der Artikelschreiber im Politblog sind links. 60% der Journalisten stehen der SP nahe (3% der SVP) etc. und alle blasen Tag für Tag ins gleiche Horn: böse SVP, populistische SVP, WW=SVP, Blocher böse, SVP-Wähler=dumme Schäfchen etc. Ja wer stigmatisiert hier wohl wen?

  • Marco Baettiger sagt:

    Und zum Populismus: Die Linke will Armee, Schulnoten, Kapitalismus und mit dem EU-Beitritt die direkte Demokratie abschaffen. Dies ist natürlich kein Populismus. Auch die Anfeindung gegen ganze Gruppen: Banker, Reiche, SVPler etc. ist natürlich keine Stigmatisierung. Und die Plakate der Linken (blutverschmierte Leuthard, nackter Ospel, behinderter Blocher, Leichenberge am Bürkliplatz, zertretene Mensche, in AKW rasendes Flugzeug, Giftgefäss mit Totenkopf und SVP-Beschriftung, auf Kinderkopf zurasende Gewehrkugel, erschossenes Mafiaopfer etc.) sind natürlich hoch anständig.

  • Frank Baum sagt:

    Bashkin Isemi hat hier einen ganzen artikel damit zugebracht, auf die Weltwoche zu schimpfen, ohne einen einziges, handfestes Beispiel aufzubringen, wo verallgemeinert worden wäre. Wenn es einen Elefant in einem Porzellanladen gibt, dann sind es die linken Schreiberlinge. Wir leben nun einmal in einem Land, in dem die Pressefreiheit gilt – selbst wenn diese Presse nicht die linksextremen Positionen vertritt, die sich der Tagi wünscht. Wenn man nun aber die anderen Medien beschimpft, dann sollte man es selber besser machen. Das ist hier sicher nicht geglückt.

  • Besim Musliu sagt:

    Das Problem von Statistiken die nach Herkunft der Täter gemacht werden ist doch, dass damit ganze Volksgruppen ins schlechte Licht gerückt werden. Aber dennoch kann ich mir vorstellen, dass Leute aus Staaten, in den der Staat/die Polizei schwach ist, gewaltbereiter sind. Das kann Balkan, oder sonst wo sein. Denn dort gilt nun mal das Recht des Stärkeren. Auseinandersetzungen werden praktisch nie mit der Polizei gelöst sondern halt eben anders… Im Sinne derjenigen (mich eingeschlossen), die eben noch nie das Gesetz gebrochen haben, bleibt zu hoffen,dass sich das ändert…

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