Si la Suisse avait un gouvernement de technocrates

La maison Italie brûle, mais les pompiers refusent d’éteindre l’incendie. Voilà comment on pourrait décrire la situation de notre voisin transalpin. Dans la mesure où parlement et gouvernement (les pompiers) n’agissent pas, on instaure un gouvernement de technocrates. Indépendant des luttes politiques, il doit se consacrer aux problèmes urgents du pays.

Nombreux sont ceux qui espèrent que ces experts se révèleront de meilleurs dirigeants que les hommes politiques. Platon allait encore plus loin, en instaurant un gouvernement de philosophes dans sa «République». Ce n’est donc pas l’expertise mais la sagesse qui est ici à la base du gouvernement.

Mais revenons aux technocrates qui, en Grèce aussi, font office de pompiers. Un gouvernement d’universitaires suscite encore la méfiance. Mais si la crise de l’euro continue à se propager en Europe, d’autres dirigeants experts ne sont pas inimaginables.

Et la Suisse dans tout cela? Que se passerait-il si notre pays s’enlisait dans les difficultés, avec un franc valant moins d’un euro et moins d’un demi-dollar, un chômage massif et l’anarchie régnant dans la rue? Et que se passerait-il alors si, au nom de la concordance, le monde politique se contentait de se crêper le chignon? C’est pour parer à cette éventualité qu’il convient ici de former à titre préventif un gouvernement fédéral de technocrates. Il sera ainsi prêt quand les choses tourneront mal.

Quelques membres du gouvernement de technocrates pour la Suisse (de gauche à droite): Philippe Hildebrand (Finances), Beatrice Weder Di Mauro (premier ministre) et Fred Kindle (Economie).

Comme l’imaginait Platon, l’experte économique Beatrice Weder di Mauro devra diriger le gouvernement. Notre scientifique suisse dispense actuellement son talent en Allemagne, mais devra revenir dans sa patrie en temps de crise. Elle sera épaulée par Philippe Hildebrand, président de la Banque nationale, au ministère des Finances. Le portefeuille de l’Economie sera dévolu à Fred Kindle, ancien patron d’ABB et de Sulzer. Après le quasi-effondrement de l’économie financière, ce représentant du monde du travail devra remettre le pays sur pied.

Rolf Wüstenhagen, professeur d’économie à Saint-Gall, sera chargé, en tant que ministre de l’Energie, de débrancher les centrales nucléaires. Il croit une sortie du nucléaire possible d’ici à 2030, respectant même les objectifs en matière de protection du climat, et pourra ainsi faire ses preuves. Le ministère des Transports reviendra à Benedikt Weibel, ancien patron des CFF. Dans une Suisse de 10 millions d’habitants, l’avenir du transport se conjugue indubitablement au collectif. Et afin d’éviter que l’ensemble du territoire suisse soit construit, Annette Gigon, architecte de la Prime Tower, devra, en tant que ministre de la Construction, bâtir une Suisse à la verticale.

Qui sait où un tel gouvernement pourrait mener notre pays?

Suivant l’exemple allemand, le portefeuille de la Famille sera confié à Jasmin Staiblin, directrice d’ABB Suisse. Elle sait parfaitement concilier vie de famille et carrière professionnelle. Faisons une exception: l’Education sera du ressort d’un ancien homme politique, Rudolf Strahm. Cet économiste aimerait par-dessus tout faire profiter le monde entier du système dual propre à la Suisse. Ueli Mäder, célèbre professeur de sociologie à Bâle, est tout désigné pour s’occuper des affaires sociales. Et quant à la Santé, Thierry Carell, célèbre cardiologue, opérera désormais au cœur du pouvoir, dans le Palais fédéral.

Un duo de diplomates de choc, Michael Ambühl et Peter Maurer, gèrera les Affaires étrangères. Le portefeuille de la Défense sera dévolu à Kurt R. Spillman, professeur à l’ETH et expert en stratégie. Le ministère de l’Immigration reviendra au célèbre expert bâlois Thomas Kessler.

Au ministère des Sports, la championne mondiale des pirouettes Denise Biellmann imposera un rythme d’enfer à la Suisse, Pippilotti Rist fera souffler un vent nouveau dans le monde de la culture et, au ministère des Médias, Kurt Imhof s’imposera avec son annuaire sur la qualité des médias.

Qui sait où un tel gouvernement pourrait mener notre pays?

111 Comments sur «Si la Suisse avait un gouvernement de technocrates»

  • Donald says:

    “Gebt mir eine Million, und ich mache aus einem Kartoffelsack einen Bundesrat!” hat der PR-Pionier Rudolf Farner vor vielen Jahren schon erklärt. Oder anders herum: Wäre eine so zusammengesetzte Regierung aus Personen, die wissen von was sie reden, nicht glaubwürdiger als das parteipolitische Schmierentheater, das uns bei der Neubesetzung unserer Landesregierung vorgesetzt wird?

  • Richard says:

    Ein Wirtschaftsprofessor für die Energieversorgung??? Wenn schon Technokraten, dann bitte welche, die was von ihrem Departement verstehen. Physikalische Gesetze werden nicht in Bern beschlossen.

  • Pascal says:

    Na gut, war dann eine 100% deutschschweizerische Regierung, die Romands und Ticinesi sollen sich dann Frankreich und Italien anschliessen? Ziemlich doofer Artikel.

  • Stefan Werner says:

    Erstens: Ein Staat lässt sich nicht führen wie ein Unternehmen. Wenn der CEO sich verhauen hat, kann er jederzeit ein paar tausend Leute feuern und so die Kasse und den Aktienkurs wieder ins Lot bringen. Ein Staat kann das nicht. Ein Staat kann auch nicht nur die besten/billigsten/effizientesten Leute als Bürger anstellen, sondern er muss ein Konzept finden, das Allen gerecht wird, die nunmal da sind.
    Zweitens: gerade die Oekonomiehörigkeit hat zur zu weiten Deregulierung und damit in den Schlamassel geführt.
    Drittens: Ein Staat muss nicht nur wirtschaftlich funktionieren.

    • Beat says:

      Gehen Sie mal schauen nach Nordkorea. Da kriegen Sie ein perfektes Beispiel wie ein Staat durchaus Leute “feuern” kann.

  • hans widmer says:

    Wen muss ich wählen, damit diese Köpfe mit Erfahrung an die Macht kommen, und nicht die ublichen Labertypen?

  • Hans Müller says:

    Dass Personen die in der Privatwirtschaft erfolgreich sind, nicht a priori gute Politiker sind, das wissen wir spätestens seit Berlusconi, Blocher, Schneider-Ammann und Co. Aber etwas mehr Input von Sachverständigen würde der Politik sicher nicht schaden. Unter Sachverständige würde ich aber in erster Linie WissenschaftlerInnen verstehen und nicht Wirtschaftsvertreter. Letztere vertreten nämlich nur ihre Eigeninteressen, das Wohl des Landes und des Volkes ist ihnen egal.

  • frei s. says:

    auch uns ist langweilig. und trotzdem gehen wir wählen. trotz des missverhaltens und der konsequenten missachtung des volkswillen durch’s parlament bleibt man ruhig. geht arbeiten, zahlt steuern. macht die hausaufgaben der EG. als einziges land!
    da kommt doch der eingenickte vorschlag (langeweile) um eine technokratenreg. zu installieren? so ist ja der philosophenstaat der beste. nur, entweder oder – demokratie od. diktatur, ist dies klar? das land besteht aus dem eigentümer “volk” , welche über ihr schicksal bestimmen, was sollen da bessermenschen aufoktruieren ? entegegen dem volskwillen?

  • will williamson says:

    “Für das sie einsatzbereit ist, wenn es losgeht.” Na, so was!

  • cristiano safado says:

    Zumindest sollte man sich überlegen, dem Bundesrat einen unabhängigen Beraterstab aus Technokraten an die Seite zu stellen. Die Verwaltung kann ebensowenig wie National- und Ständeräte diese Aufgabe übernehmen. Sie sind zu stark politischen Entscheiden unterworfen.

    • Rolf Raess says:

      Das wurde leider schon vor Jahren von der $VP,FDP,CVP torpediert. Man hat aus “Spargründen” den Bundesräten entsprechend mehr Staatssekretäre verweigert. Es waren natürlich nicht Kostengründe sondern diese Herrschaften wollen den Staat klein halten – um ihn leichter auszupressen. Genau wie die Teaparty-Bewegung in USA, deren Slogan lautet: Der Staat muss so klein sein, dass man ihn in der Badewanne ersäufen kann (freie Übersetzung).

    • Christian says:

      Technokraten an die Seite vom Bundesrat? Ist ein Witz oder? Dh. einer geht Cüpli trinken und lässt sich die Ideen des Technokraten gutschreiben 😉

      PS. funktioniert nicht schon jetzt die Schweizer Politik so?

  • stefan-scherer says:

    “…und auf den Strassen die Anarchie ausbricht?”… Ich muss mich immer wieder ärgern, dass Unruhen und Chaos mit Anarchie gleichgesetzt werden. Die Anarchie wollte eines: die Selbstbestimmung der Bürger. Wenn auch der russische Ableger mit Bomben gegen die Willikür des Zaren vorging, so waren die Anarchisten vorab südländischer Prägung eine friedliche Gesellschaft die an der Illusion oder Vision einer Gesellschaft ohne staatliche Auflagen scheiterte.

  • Giulio Bonuomo says:

    Einen Job im Gremium braucht es noch für Professor Ziegler, Alain Sutter, Vera Dillier und Viktor Giaccobo.
    Und wenn gar niemand mehr weiter weiss, gibt es noch den Moderatoren vom späten Montagabend.

  • Peter Salto says:

    Als die alten Griechen die Demokratie erfanden, wählten sie genau dieses Prizip. Das Volk konnte dann periodisch den schlechtesten Minister abwählen und unter Vorgeschlagenen neu wählen.
    So würde es nicht passieren, dass z.B- eine Scheidungsanwältin ein Volkswirtschaftdep. oder dann das UVEK leitet, weil sie einfach nichts davon versteht und auf die Schefbeamten, die meist auch potisch von einem Vorgänger eingesetzt wurden, angweisen ist. Das Heer externer Berater spricht auch Bände dafür, dass der zustündige Minister (BR) sachunkundig ist.

  • Raymond Rohr says:

    Es wäre schon lange an der Zeit, diese Politiker abzusetzen.
    Die Regierung muss von Technokraten geführt werden. Ein Typ wie CH. Blocher
    sollte dabei das Oberhaupt sein.

    • Maissen says:

      Upside down
      Hr. Blocher ein Technokrat? Na sowas von verkehrte Welt!

    • Ernst Pauli says:

      Oh nein, könnte ihr nicht von Blocher loslassen?? Dieser Mann hat als Bundesrat und als Strategie-Experte der angesehenen SVP total versagt. Er hat mehr als Nestle in die Werbung des letzten Wahlkampfs investiert, mehr als andere Parteien einsetzen können und hat sich gänzlich vertan. Er würde die Schweiz in den Abgrund führen. Nicht mehr a jour, der Herr Blocher.

    • Dominik Gentsch says:

      Sie haben wohl nicht ganz verstanden was ein Technokrat ist! Blocher ist es sicher nicht.

    • Carl Meerwein says:

      Lieber Herr Rohr sie sind offensichtlich aus Ihrem Kaff noch nicht oft rausgekommen. Als Auslandschweizer rate ich : Die Schweiz ist gut beraten NICHT von Technokraten geführt zu werden, diese Kollegen haben keinen Sinn für Demakratie geschweige für eine direkte Demokratie und sehen nur EIngeninteresse im Vordergrund. Schaden wird die sozaial Benachteiligten haben. Der soziale Frieden mit einer Führung aus Technokraten ist massiv gefährdet.

  • adrian says:

    … welcher der genannten ist ein Technokrat? Hallo? Bitte weniger polemisch und ein bisschen mehr Inhalt.

  • Damian says:

    “Pipilotti Rist sorgt für frischen Wind im Kulturbetrieb”

    Ich denke Rist hat bei der Expo bereits bewiesen, dass sie solchen Aufgaben nicht gewachsen ist. Ist aber eine spannende Künstlerin.

  • Martin M. Bundi says:

    Und Europaminster? Christoph…Blocher oder Mörgeli !?

  • Beat says:

    Gottseidank haben die Väter und Mütter der Verfassung das Wahlrecht für die Regierung der Bundesversammlung übertragen. Sollte je der Tages-Anzeiger zu dieser Kompetenz kommen, wandere ich aus.

    • Komet says:

      Genau. Aber angenommen, diese Technokraten wären unsere Bundesräte. Sie müssten schnell feststellen, dass zuerst die Bundesversammlung die Entscheide trifft, und die Bundesräte nur sehr limitiert eigene Ideen ohne das ja des NR und SR umsetzen können. Man könnte es auch mit Philosophen probieren, welche eine allumfassende Sicht der Dinge haben (wie Platon bereits überlegt hat). Egal, es müssten auf jeden Fall Machertypen sein, und keine Theoretiker, und sie müssten die vorgegebenen Richtlinien umsetzen, und gleichzeitig eigene Ideen in der Bundesversammlung durchboxen.

  • fischer sagt says:

    Da Gute dabei, wäre dass die liben Lobbyisten direkt, es sind deren 799, sich offen präsentieren könnten, und so direkt Politik machen. Spielt es heute noch eine Rolle ob Politiker oder Technokraten, es könnte wahrscheinlich nur die direkte Abhänigkeiten aufzeigen sonst nichts.

  • W. Müller says:

    Der Politblog von M. Chapmann ist vielleicht satirisch gemeint – aus meiner Sicht inhaltlich in der aktuellen Krise unserer Wirtschaft bzw. Gesellschaft aber eigentlich real der richtige Ansatz. Die derzeitigen Bundesräte sind als Führungspersönlichkeiten schlicht zu schwach (siehe J. Schneider Ammann) oder grosse Selbstdarsteller ohne Inhalt (M. Calmy-Rey) wozu der ganze Politifilz noch hinzukommt. Dieses System ist so nicht mehr konstruktiv noch zielführend und unser Land braucht nachhaltig tragende Lösungen, bei denen weder Eigennutz noch die Ansätze der Wirtschaftslobby mehr Platz haben.

  • Patrick says:

    Wenn schon ein Dream-Team Bundesrat, wieso nicht wie im Fussball mit internationalen Spielern: Aktuell verfügbar ohne Ablöse zu bezahlen sind die Herren Clinton, Schröder und Berlusconi (endlich etwas Unterhaltung im BR). Problemlos zu erweitern durch gestürzte Diktatoren, Griechen, Spanier oder Portugiesen.

  • Martin Fischer says:

    Hier liegt ein Missverständnis vor: Die sogenannten Technokraten sind politische Referenten – ohne politische Deckung keine Technokraten. Zudem wäre es schlüssiger, von Eurokraten zu sprechen. Es sind Leute, welche auf die EU im jetzigen Sinne (starker Sozialstaat, grosser Kapitalbedarf, milde Marktwirtschaft), gestützt durch grosse Teile der deutsch-französischen Wirtschafts- und Finanzwelt, eingeschworen sind. Anders liesse man diese Leute nicht an die Schalthebel. In der Schweiz regieren Lobbies und Verwaltung bereits, die Schulden wachsen auch. Aber wir sind nicht Mitglied der EU.

  • Au ja… und als Unterhaltungschef der Toggenburger Toneli!

  • Nico Schenker says:

    Wenn eine Pianistin das EJPD führt, dafür Juristen das EFD und das UVEK leiten, ein Buchhalter dem VBS vorsitzt und ein Elektrotechniker das EVD unter sich hat, dann würde der Schweiz etwas Technokratie (ich nenne es Kompetenz) ganz gut tun.

  • de fakto haben wir ja bereits eine technokraten-regierung (lobbys). eine echte technokratenregierung wäre dann vielleicht etwas ehrlicher. die müssten dann nicht mehr speziell lobbyiert werden, da sie ja bereits die grosskonzerne vertreten. ich möchte aber von grosskonzernen regiert werden. ich möchte, dass das ziel der regierung ist, die lebensqualität aller menschen in einem staat zu gewährleisten. grosskonzerne treten die menschenrechte mit füssen, ihr einziges ziel ist macht und profit… auf kosten von mensch und umwelt…

  • bruno - walther rudolpph says:

    sofern diese technokraten nicht auch von lobbyisten gesteuert werden, würde ich dies begrüssen >> usere geldsacklobbyisten-gesteuerten politiker haben die CH in ein geldokratie sprich bananenrepublik verwandelt >> das fussvolk wird nur noch ausgesaugt und hat noch weniger als früher zu sagen >> auch die altersrenten werden den dirktoren-bonis geopfert >> und die von unten nach oben umverteilung schreitet voran >> dies wurde nur möglich weil unsere GEWERKSCHAFTE und die SP zu papertigern verkommen sind und für ihre mitglieder lieber knebelverträge abschliessen statt streiks zu organisieren

  • Abdul R. Furrer says:

    An sich ein guter Ansatz …wenn man davon ausgeht, dass die Berufung der Herren Ueli Mäder und Thomas Kessler als übler verunglückter Scherz zu verstehen ist

  • Cavelti says:

    Danke Samichlaus Chapmann. Wir wissen nun, was uns blüht, wenn wir nicht brav sind. Liebe Bundesräte, benimmt Euch! Sonst kommt der Schmutzli. Wir lieben Euch fast über alles!.

  • Peter H. says:

    hauptsache, dem imhof nochmals schnell ans bein gepinkelt…

  • Max S says:

    Wenn Volksaufstände drohen, dann braucht es eben Kampfjets. Dringend.

  • Martin Cesna says:

    Einen geistigen Zivilschutz braucht es wohl nicht, aber die aktuelle Politik wirkt eher so wie ein Autofahrer, der versucht, jedem Schlagloch auszuweichen, aber eigentlich nicht so genau weiss, wo überhaupt er hin will. Da täte ein legitimiertes Gremium schon gut, dass sich mit wesentlichen Zielsetzungen der Politik beschäftigen würde, das allerdings nicht nur den Interessen der Wirtschaft gehorchen sollte. Das ganze ist ja eigentlich für die Bürger gemacht worden, nicht nur für die Wirtschaft.
    Man wünscht sich differenziertere Auseinandersetzungen, als nur die dümmliche Wahlplakat-Pflasterei.

  • Emanuel says:

    Wohin? Vermutlich werden wir uns am Ende noch Verhältnisse von Drittweltländern herbeiwünschen, wenn solche Technokraten uns führen. Seit dem “Ende der Geschichte” kommen solche Dystopien auch zügig voran.
    Es sollte ein abschreckendes Mahnmal sein, wenn der anonyme Markt nun schon offiziell Regierungen stellt…

  • Wir könnten auch einfach die Demokratie abschaffen und einfach ein paar von Journalisten ernannten Experten über unser Leben und die Rahmenbedingungen, in denen wir zu leben haben, bestimmen lassen.

  • Hans Hasler says:

    Was der Autor wohl unter Technokratie versteht? aus Wikipedie (ok, nicht immer die beste Quelle aber was solls)
    “Kennzeichnend für technokratische Regierungen ist die Ausrichtung ihrer Entscheidungen (ausschließlich) an wissenschaftlich-technischen Argumenten und Sachzwängen”.

    Technokratie braucht nicht Prominente und Selbstdarsteller, sondern eben Personen die Fachwissen haben. Wirtschaftsprofessoren sind somit KEINE Energieexperten. Da braucht es Atomphysiker und dergleichen!

    • Beat says:

      Es braucht nicht wirklich Kernphysiker um Fachwissen in Energieversorgung zu liefern. Die Kernphysik ist nur ein eng begrenztes Segment aus einer sehr breiten Palette von Wissensgebieten die unmittelbar in dem Bereich vorkommen können.
      Genausogut könnte man z.B. sagen es brauche dazu einen Ölacheich!

  • Daniel Heierli says:

    Es ist so herrlich absurd, wenn von solchen “Technokraten” behauptet wird, sie seien keine Politiker. Spätestens in dem Moment, in dem sie eine Regierungsfunktion übernehmen, sind sie es! Und wer als EU-Komissar tätig war, ist ohnehin schon längst drin.
    Es ist naiv, zu glauben, es gehe ohne “Politik” und “Politiker”. Sich mit den Angelegenheiten des Staates zu befassen, heisst, Politik zu betreiben. Und wer dies tut, ist Politiker.

    • tommaso says:

      Wenn diese Damen und Herren ein Regierungsamt wollen, sollen sie sich aufstellen lassen. Sie können ja die STP gründen (Schweizerische Technokraten Partei). Politik wird, wie mein Vorredner sagt, nun einmal von Politikern gemacht…

  • Sirius says:

    Das sind praktisch ausschliesslich Leute aus der Wirtschaft, von wegen unabhängig, völlig unabhängig ist zwar niemand aber man muss ja nicht gleich Leute mit persönlichem finanziellen Interesse in der Materie die Entscheidungen treffen lassen, da ist die Korruption mit eingebaut.
    Dann lieber Leute aus naturwissenschaftlichen Bereichen, die wissen wenigstens mit komplexen Sachverhalten umzugehen und können Informationen vernetzen und sinnvoll verarbeiten. Einige Politiker scheinen sich eher schwer zu tun wenn etwas differenzierter ist als eine Blick-Schlagzeile.

  • David K says:

    Fred Kindle ist Lichtensteiner ….

    • Karl Bolliger says:

      … vielleicht auch. Ich bin auch Schweizer und… Zudem, die meisten Schweizer glauben, Liechtenstein sei so etwas wie ein Schweizer Bantustan – und da wollen wir ja nicht den Eindruck erwecken, wir wären für die Apartheid, oder täusche ich mich?

  • Ernst says:

    Wir sind doch schon sehr nahe am Ziel. Der Bürger hat nichts zur Zusammensetzung des Bundesrates zu sagen. Und die Vereinigte Bundesversammlung hatte es noch nie fertig gebracht, die Besten in den Bundesrat zu wählen. Wir sind die einzige Demokratie in Europa, die ihre Regierung nicht selber wählen darf. Die Qualität der Regierungsarbeit spricht Bände. So gibt es z.B. für Kinder von AHV-Rentnern die Kinderrente. Aber nur, wenn der AHV-Rentner bereits 65 ist. Muss sich ein Bürger bereits mit 63 Frühpensionieren lassen, was immer mehr zur Regel wird, so erhält das Kind zwei Jahre lang nichts!!!

  • Soll mit diesem Beitrag das Rad neu erfunden werden, oder ist dies als vorgezogener 1. April-Scherz gedacht? Das Konkordanzsystem funktioniert alleine wegen der dümlichen Streitereien nicht mehr, welche auch, oder besonders unter Technokraten möglich wären, zu dem versteht es ein gutes Regierungsmitglied sich die nötige Fachhilfe zu hohlen! Im weiteren sei bemerkt, dass ja in den Parlamenten schon viele Technokraten vorhanden sind ( Juristen,Aerzte,Baufachleute,Industrielle etc. ) also wo liegt das Problem? Ich sage in erster Linie beim Parteigeschwafel

  • tommaso says:

    Viele haben ein völlig schizophrenes Verhältnis zur Politik. Solange Wahlkampf ist, werden überrissene Erwartungen in die Kandidatinnen und Kandidaten gesteckt. Man muss sich nur mal die Leserbriefspalten zu Gemüte führen… Und sind die Wahlen vorbei, wird über “die da oben” gelästert, was das Zeug hält. Politik ist das Bohren dicker Bretter, hat mal ein gescheiter Mann gesagt (Max Weber, aber nicht der Bundesrat). Mehr liegt nicht drin. Wer das Paradies auf Erden will, soll einer Sekte beitreten oder eine gründen…

  • Markus Zimmermann says:

    Die Schweiz wird zum Glück nie eine Technokratenregierung brauchen. Dank Schuldenbremse, Basisdemokratie und Konkordanz (zugegebenermassen etwas träge) schliessen wir aus, dass jemand unser Land in den Abgrund fahren kann. Somit muss uns dann auch keiner retten.

    • Marc Meier says:

      Schön wär’s. Unglücklicherweise heissen Basisdemokratie und Konkordanz höchstens, dass wir alle gemeinsam unser Land in den Abgrund fahren (oder eben nicht, was ja durchaus auch möglich ist!)
      Wie lange die (sinnvolle) Schuldenbremse dem Druck standhält, sollten aufgrund des wirtschaftlichen Umfeldes die Arbeitslosigkeit massiv zunehmen, die Banken Konkurs gehen und die Wirtschaft kollabieren, müsste man dann sehen…

  • Pascal says:

    Bain bravo, un gouvernement 100% Suisse allemand. Et nous? Est-ce que le rédacteur de cet article ne sait pas que nous avons nous aussi des personnes compétentes? Pourquoi un Patrick Aebischer ne figure-il pas dans cette liste, pour en citer qu’un??? C’est vraiment du foutage de guele cet article. ABE

    • Karl Bolliger says:

      Cher Pascal, ça arrivait certainement pas de mauvaise volonté – mais nous, ainsi que vous, nous oublions souvent qu’il y a outre-Sarine une toute autre partie du pays. C’est qu’ à l’étranger que les Suisses se rende compte qu’il y a des Suisses qui parlent une autre langue 😉

    • ROMANDE says:

      Cher Pascal.
      Bien que romande, je préfère avoir un gouvernement 100 % Suisse-allemand fort et capable de diriger notre pays plutôt qu’un mélange de politicards en mal de reconnaissance tout prêts à nous jeter dans la gueule de l’UE pour quelques sièges (très lucratifs) dans les Instances européennes.
      Sans nos amis Suisses-allemands nous serions déjà dans une zone euro exsangue et moribonde dans laquelle nous n’aurions fait que PAYER – sans rien recevoir – si ce n’est … des ordres !

  • Ines Libert says:

    Belgien macht es vor, wie es ist, ohne Regierung.

  • Christoph says:

    Plato hatte schon recht, denn die Demokratie taugt in aller Regel nicht in Krisenzeiten und sie ist auch nicht sehr langlebig. Machiavelli haben wir es zu verdanken, dass wir keine reine Demokratie haben, die wäre in der zweiten Generation schon zerfallen. Unsere Politiker hinken er Realität mindestens 20 Jahre hinterher, sind gekauft oder unterliegen sonstigen Zwängen. Politik für das Volk, eine hohle Phrase; Freiheit, ein Hohn dieses Wort niederzuschreiben. Eine Technokratenregierung macht die Sache auch nicht schlimmer. Der Krug muss brechen bevor es einen neuen gibt.

  • Elisabeth Hasler says:

    Sorry, wir sind nicht Italien oder Griechenland, die in der Not zu allem und jedem Ja und Amen sagen müssen. Der nächste Schritt wäre wohl die Zwangsverwaltung unter irgendwelchen EU-Technokraten – dann doch noch lieber eigene, oder nicht? Mit der Schweiz hat das alles nichts zu tun, unser Staatshaushalt schreibt immer noch Gewinne. Auch dank kompetenten FinanzministerInnen, notabene!
    Wir können – und wollen – uns eine direkte Demokratie jetzt und in Zukunft noch immer leisten. Die Volksverblödung ist kein anzustrebendes Ziel.

  • Helveticus says:

    Lustiges Gedankenspiel. Aber jetzt mal ehrlich: Würde ein Technokratenstab in der Lage sein, die Finanzwirtschaft zu gängeln, oder würde auch er gegängelt werden? Das ist doch die zentrale Frage, der Kern des Übels. Würden Technokraten eine Transaktionssteuer durchsetzen, oder Reiche angemessen besteuern? Ich habe da meine Zweifel. Ob uns Technokraten oder Politiker in einer globalisierten Lohnsklaverei führen, ist unerheblich. Agezockt werden wir eh, resp. unsere Kaufkraft wird ohnehin nach Kräften abgeschöpft. Nur eine Revolution könnte Abhilfe schaffen.

    • El Unzo says:

      Die zentrale Frage, der Kern des Übels ist nicht die Finanzwirtschaft, sondern alle, die die Politik als Mittel verstehen, um ihre letztlich illegitimen Partikularinteressen auf Kosten der Allgemeinheit zu bedienen. Das – und nur das – hat über Jahrzehnte zu dieser Schuldenwirtschaft und zu dem über alle Massen aufgeblähten Politik- und Beamtenapparat geführt, der uns heute in allen Lebensbereichen gängelt und unbezahlbar ist. Technokraten wären zumindest tendenziell kfr. objektiver, indem sie alle bluten lassen und nicht nur die “Reichen”, die schon heute de facto alles zahlen.

      • Helveticus says:

        Wenn jene, denen das Allermeiste gehört, auch einen grossen Teil zum Steueraufkommen beitragen, ist das völlig in Ordnung und kein Grund, diese Gruppe fiskalisch weiter und weiter zu entlasten. Die Pest unserer Zeit ist, dass die Regierungen des Westens den Mittelstand über die Massen belasten und kaputt machen. Es wäre indes die These zu untersuchen, ob Technokraten unabhängiger sind, weil sie nicht im gleichen Mass auf den Einfluss von Lobbyisten anfällig sind. Die müssen nicht auf Parteikässeli/Wähler schauen, aber sie kommen auch aus einem Umfeld und haben Interessensbindungen.

      • Helveticus says:

        Wenn jene, die das Meiste besitzen auch einen grossen Teil zum Steueraufkommen beitragen, ist das völlig in Ordnung. Es besteht kein Grund, diese Gruppe fiskalisch immer weiter zu entlasten. Die Pest unserer Zeit ist, dass die Regierungen des Westens den Mittelstand immer stärker belasten und kaputt machen. Ich kann nicht nachviollziehen, warum Technokraten das anders machen sollten als Politiker. Denn erstere kommen ja genauso aus einem sozialen und ideologischen Umfeld und haben ebenso Interessensbindungen.

  • Martin says:

    Hätte man diesen Text vor nicht so allzu langer Zeit geschrieben, hätte man es als die Realität eines feindlichen Systems beurteilt. Technokraten ist doch einfach ein neuer Begriff für alten Wein in neuen Schläuchen. Heute scheinen wir im Westen so weichgeklopft – finanziell wie intellektuell – das viele sich diese neue Realität – diese neue Weltordnung – ersehnen. Dabei übersieht man, dass man die Böcke zum Gärtner macht. Die Agenten der 1% übernehmen, die elitären Clubs wie Bilderberg und die Trilaterale Kommission. Auf der Dollar-Note steht “Ordo ab Chao”. Hat diese Chaos vielleicht System?

  • Hans-Peter says:

    Ja , Ines Liebert – originelle Idee – die sieben ideenreichsten Journalisten sollten ja mal einen Besuch machen bei der belgischen Pro-Forma-Regierung wo die Amts-Direktoren seit rund 520 Tagen ohne Chef-(Politiker) das Land mit Bravour über die Runden bringen – die Politiker haben dort gar keine Zeit und schwafeln lieber umher wenn Sie beim Ueberwachungs-Organ dem König vortraben müssen – oder sie lassen sich nur noch bei der EU engagieren – dort gibts bessere Löhne!

  • Rolf Heinzmann says:

    Das Wort “Technokrat” hat einen zu negativen Touch. Dabei ist ein Technokrat jemand, der aufgrund seiner Ausbildung das Fachwissen auf einem bestimmten Gebiet besitzt. Dies im Gegensatz zu manchem Politiker, der seine Stelle mehr oder weniger “zufällig” bekommt; etwa weil er gerade in der richtigen Partei ist, aus dem richtigen Kanton kommt, das richtige Geschlecht hat etc etc.

  • Rudolf Mühlemann says:

    Das wäre einen Versuch wert. Viel schmlimmer als mit den Berufspoltikern dürfte es kaum werden. Zudem würde den Experten einmal die Gelegenheit geboten, ihre Vorstellungen umzusetzen. Und das ist nicht ironisch gemeint. Ebenso solllten Visionäre der Umverteilungsfraktion einmal in die “Unternehmerhosen” steigen und zeigen, wie man die hehren Ziele der sozialen Gerechtigkeit im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft und unter dem Diktat der globalen Wirtschaft in der gelebten Praxis erreichen kann. Ich denke in diesem Kontext an ein Streitgespräch zwischen Bundesrat Furgler und Max 1978 im SF.

  • Peter E. M. Schudel says:

    Leider haben Sie mich komplett vergessen. Als Sozialminister würde ich zuerst mal die Reichensteuer einführen und einen Mindeststeuersatz festlegen. Dann die Gewinnsteuer für Unternehmen massiv erhöhen, die Sozialhilfe abschaffen und als Alternative das Grundeinkommen für Alle in der Verfassung verankern. Ledige/Singles würden mehr Steuern zahlen als Familien mit Kindern. Somit würde der Konsum massiv angekurbelt, die soziale Ungerechtigkeit abgeschafft und der Staatshaushalt über die Mehreinnahmen der MwSt. saniert. Noch Fragen?!

    • Roberto Banco says:

      Ja dann mal los, am übernächsten Tag nach Bekanntgabe Ihrer Massnahmen sind die halt alle, die sie mit den höheren Steuern belegen wollten, ins Ausland abgewandert. Der kleine verbleibende Rest des Mittelstands verarmt dann über Nacht, kann sich den Konsum auch nicht mehr leisten. Als Folge davon gehen die meisten Gross- und Kleinverteiler ein, und diejenigen die überleben führen ein Minimalsortiment ein. Da sich eh die meisten keinen Wocheneinkauf mehr können, ist das kein Problem. Der Rest hungert.

      • Peter E. M. Schudel says:

        Aber sicher, Herr “Banco”. Glauben Sie eigentlich auch das, was Sie schreiben? Sie sind sicher einer der “Büätzer”, welcher locker SVP wählt, nicht war? Sie glauben, die verstehen was von Wirtschaft. Denen haben wir die Oligarchie zu verdanken. Die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich. Wie kann man als mündiger Bürger diese Abwanderungsmärchen auch nur im Ansatz glauben…! Übrigens, über die massiven Mehreinnahmen via MwSt. können diese Massnahmen locker finanziert werden.

    • Robert Minder says:

      Noch Fragen, fragen Sie? Klar doch!
      Zum Beispiel: wie müssten wir mit dem Wunsch von Herrn und Frau Jedermann umgehen, die gerne auch gratis bei uns in der grosszügigen Schweiz wohnen möchten?

      • Peter E. M. Schudel says:

        Kein Problem. Jede Person hat bei Einreise einen Sprachtest zu lösen und zwar einen Sprachschatz von mind. 900 Wörtern (entspricht dem eines amrikanischen Germanistik-Professors).

        • Helveticus says:

          Aber keinen Englisch-Sprachtest, wie einige vermeintlich Weltoffene meinen (hab solches gestern auf Radio DRS gehört als Beitrag zur Integrationspolitik). Ich hätte einen andern Vorschlag: Grundeinkommen beschränkt sich auf Schweizer Bürger und Residents, sprich Niedergelassene mit C-Bewilligung. Wer C bekommt, hat Anrecht auf Grundeinkommen und deshalb setzt man dort die Hürden hoch.

    • Bert Brech says:

      Ja: Was ist soziale Ungerechtigkeit?

      • Peter E. M. Schudel says:

        Soziale Ungerechtigkeit ist dann gegeben, wenn 10% der Bevölkerung 90% des Volksvermögens besitzen, sprich, wenn die Schweiz zur absoluten Oligarchie verkommt…

        • Beat says:

          OK, Hr Schudel. Sie sagen also dass wenn 10% der Bevölkerung nach Ihren glorreichen Massnahmen nur noch 89% des Vermögens besitzen dann ist nicht soziale Ungerechtigkeit? Weitere Frage: Wer reisst sich i der Wirtschaft ein Bein aus wenn man ja ohnehin alles kriegt. (wenn mans nciht kriegen würde wärs ja sozial ungerecht)? Weitere Frage: Wieso war Lybien denn trotzdem Milch und Honig floss zu Gaddhafis Zeiten nicht ein bisschen besser ausgerüstet? Wenn es dort allen dermassen gut ging, (50% verbilligte Autos etc)wieso waren sie primär mit alten Klapperkisten unterwegs?

    • Somit würde der Konsum massiv angekurbelt….Das ist genau das was unsere Umwelt so dringend braucht und die Kinder der besagten Familien einmal leiden lässt! Die länge des Namens scheint der Kürze der Denkfähigkeit zu entsprechen.

      • Peter E. M. Schudel says:

        Aber natürlich brauchen wir Konsum. Man kann ihn problemlos durch die Politik in die richtige Richtung steuern. Bio bei der Ernährung, Alternativenergie, Zukunftstechnologie, Alternativmedizin etc.etc. Ohje, haben Sie nur einen Vornamen? Sie Armer, und dann auch noch neidisch?

    • rolf kuhnert says:

      diese Vorschläge macht nur ein Politiker, und diese wollen wir nicht mehr

  • Ich befürworte, dass die Thechnokraten die politische Verantwortung unseres Landes übernehmen, um so mehr, da die vielen Politiker-innenr keine freie Meinung haben und je nach Partei die Anliegen die sie überhaupt nicht kennen präsentieren wollen.In den letzten 4 Jahren mussten wir erleben, was das heisst von Politiker-innen regiert zu werden die eine Einbildung aber keine genügende Ausbildung haben. Unsere Konkurenz ist die globale Welt, um zu überleben brauchen wir Leute mit Kopf und Wieitsicht keine Parteifanatiker-innen.und Menschenhasser. ich freue mich auf eine positive Entwicklung.

  • Auguste says:

    Technokraten-Regierungen sind temporäre Zwangsverwaltungen, wenn sich eine Nation in eine Sackgasse manövriert hat und nicht mehr nach demokratischen Spielregeln regiert werden kann. Eine nationale, politische Bankrotterklärung. Für unser Land entbehrt das Gedankenspiel jeder Grundlage – die Schweiz funktioniert manchmal zwar etwas harzig, aber im grossen Ganzen zur Zufriedenheit des Volkes.

    Interessant wird der Ausgang des Experiments in Italien und Griechenland sein, wo man jegliches Vertrauen in die Politiker offensichtlich verloren hat. Rosskur Technokratie – da bin ich mal gespannt.

  • Chris Bigler says:

    Warum nicht gleich sieben TA Redaktoren ? Dümmer geits nümmer.

  • Patrick Ryf says:

    Dieser Weg würde direkt in die Diktatur führen. In einer Diktatur können die demokratisch gesinnten Bürger nicht mehr mit dem Wahlzettel Einfluss auf die eigene Zukunft nehmen. Ohne dieses Instrument der Mitbestimmung bleibt nur die Gewalt. Dieser Weg würde über Kurz oder Lang gewaltsame Aufstände heraufbeschwören die Schlussendlich in Bürgerkriegen gipfeln. Wohin eine Diktatur mit dem harmlos klingenden Namen Technokraten-Regierung führen wird, können wir schon bald an den von Goldman Sachs und Bilderbergen Gnaden installierten Banken-Diktaturen im Euroland beobachten, Gewalt und Chaos.

  • Jonas Furrer says:

    17 Namen, 17 Deutschschweizer… wohin geht die Schweiz wenn die TA-Redaktion denkt, dass man keine kompetente Leute in Tessin oder in der Romandie finden kann ?!?

  • Georg Stamm says:

    Ob Jasmin Staiblin, Chefin ABB SDchweiz, die richtige Familienministerin wäre, die “weiss wie man Beruf und Familie unter einen Hut bringt”, bezweifle ich. In dieser Salärhöhe hat man keine Probleme damit. Geld löst jedes Problem. Viel besser wäre eine normale, ev. geschiedene, berufstätige Frau aus dem Volk mit 2 Kindern im Vorschulalter. Die hat nicht die Möglichkeiten von Frau Staiblin und muss konkret strampeln und sich organisieren. Nennen wir sie “die unbekannte alleinerziehende Mutter”.

  • JJR says:

    17 nom. 17 Suisses alémaniques! Bel exploit! Ou va la Suisse avec des visions de ce type ? Et comment est-ce que 24 heures et TdG peuvent endosser l’article d’un journalsite qui apparemment ne sait pas que la Suisse romande et le Tessin existent (et qu’ils comptent aussi des gens – politiciens ET techniciens – compétents)?

  • Karl Bolliger says:

    Der schwächste Vorschlag ist sicher Pippilotti: Die hat doch schon bei der Expo.01, äh .02 bewiesen, dass sie zwar gerne das Gehalt der künstlerischen Direktorin einsackt, aber deren Arbeit scheut.

  • Eine Technokratenregierung wäre eine Bankerotterklärung der Demokratie. Wir wählen ein Parlament und das Parlament (oder bei den Kantonen sogar das Volk) die Regierung. Eine Regierung steht einer Verwaltung vor. Und in dieser Verwaltung, ja, da gibt es Technokraten. Ein Technokratenbundesrat wäre nichts anderes als eine Regierung aus Chefbeamten. Die Chefbeamten stellten dann auch das ganze Bundes- oder Kantonspersonal ein. Wahlen würden damit überflüssig. In der Geschichte gibt es Beispiele dafür: alle Regierungen, die nicht aus Wahlen hervorgingen. Sie gingen alle in Diktaturen auf.

  • Roland S. says:

    Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass die neuen ‘Technokraten’ in Europa in Wirklichkeit Banker sind, Goldman Sachs um genau zu sein. Sie versuchen jetzt, noch zu stehlen, was zu holen ist. Zu viele der vorgeschlagenen Persönlichkeiten sind Insiders, insbesondere Hildbrand, und können gar nicht ausserhalb der Box denken. Wir stehen vor einem Paradigmenwechsel, vor dem Ende des Wachstums. Das selbstsüchtige Wirschaften funktioniert nicht mehr, jetzt muss man in Hinblick auf das Ganze agieren. Philosophen sind da tatsächlich eine gute Wahl, weil sie in kritischem Denken geschult sind.

  • Gonzo says:

    Egal wer, Hauptsache nicht korrupt und scharf kontrolliert!

  • Andres Müller says:

    Ich habe schon vor Jahren vorausgeahnt, die Finanzlobby wird die Diktatur bringen und schafft die Demokratie ab. Nun wird bereits darüber diskutiert, schade um die Schweiz.

    • Thomas Steffen says:

      Soll ich Ihnen ein Taschentuch schicken ? Von was reden Sie eigentlich, Herr Müller ?

  • Ernst Stampf says:

    Ich frage mich im Moment grad, wieso eigentlich von ‘Technokraten’ geredet wird. Im Sprachgebrauch meines Umfeldes sind das Leute, die an Lösungen durch Technik und unbedingten Fortschritt durch Technik glauben und keine grundsätzlichen Nachteile der Technisierung sehen. In der Polit-Debatte scheint ‘Technokrat’ jedoch eher einfach ‘Sachverständiger’ zu bedeuten – also jemand, der was von der Sache versteht und nicht einfach ‘nur’ quasi zufällig in das entsprechende Amt gewählt wurde. Also scheint mir der Begriff ‘Technokrat’ falsch verwendet zu werden. Oder habe ich da was falsch verstanden?

    • Beat says:

      Grundsätzlich liegen Sie vollkommen richtig. Es kommt aber oft vor dass sich im Allgemeinen Sprachgebrauch gewisse Worte und deren Bedeutung nicht ganz streng nach Duden verhalten. Ein altbekanntes Beispiel ist die Astrologie. Eigentlich sollte dies die Wissenschaft von den Gestirnen sein, in der Realität ist es näher beim Kronleuchter. Deshalb musste dann für die Verwandte Wissenschaft eigens ein Wort (Astronomie) eingeführt werden.

  • Peter E. M. Schudel says:

    Dumm an dieser Geschichte ist eigentlich nur das Schweizer Volk. 90% Arbeitnehmer, 80% Mieter, somit müssten die linken Parteien bei jeder Abstimmung locker 80% Stimmenanteil haben. Doch der “Büätzer” wählt munter Bürgerlich bis Rechts, sprich SVP! Es ist halt schon so, IQ ist durch nichts zu ersetzen… Nur Dumme wählen ihren Schlachter selbst! Wie kann man so bescheuert sein. AHV und Pensionskasse sind NUR der Linken, sprich SP, zu verdanken. Die 5-Tage-Woche, 4-, resp. 5 Wochen Ferien, alles SP-Verdienste. Und an der Urne? SVP etc.. Ich nenn das Wahl-Alzheimer…!!!

  • Peter E. M. Schudel says:

    Glaubt ihr wirklich, was man euch da tagtäglich vormüllt in Sachen Finanzkrise? Sämtliche westlichen Demokratien sind reine Oligarchien. Die südlichen Länder haben eine dermassen korrupte Steuerverwaltung, dass die Steuerhinterziehung längst zum Sport der Reichen verkommen ist. Nur wer NICHTS zahlt, wird unter Seinesgleichen respektiert. Und das Lustige daran ist, dass der Staat offiziell solche Schlupflöcher zu- und stehen lässt. Nun redet man dem dummen Volk ein, man müsste bei den Staatsausgaben, am liebsten im sozialen Bereich, sparen!

  • Peter E. M. Schudel says:

    Wenn alle europäischen Staaten ihre Steuerschlupflöcher stopfen würden, eine gleiche Steuer für ALLE einführen würden und die austehenden Steuern der letzten 60 Jahre einziehen würden, dann wäre Europa der Kontinent, auf dem Milch und Honig fliesst. In unserer Bundesverfassung, und natürlich auch in den Verfassungen der restlichen EU-Staaten, steht, laut und deutlich, jeder Bürger hat die gleichen Rechte. Nun finden sie mal einen Richter, bei welchem sie dies einfordern können, gerade wenn es sich ums Steuerrecht handelt? Täglich wird massivst gegen unsere Bundesverfassung verstossen, leider.

  • Peter E. M. Schudel says:

    Und dann diese Kapitalismusgläubigkeit nach amerikanischem Vorbild. Wie krank ist das denn. Über 80 Millionen Amerikaner leben weit unter der Armutsgrenze, leben auf der Strasse, ernähren sich von Abfällen und wehe sie werden krank. Das hat schon manche Mittelstandsfamilie in den Ruin getrieben. Eine Supermacht? Immer im Ausland Cowboy spielen und die akuten Probleme zuhause nicht lösen. Immer mehr Countys sind komplett pleite und es wird weiter nach unten gehen. Amerika ist der Totengräber Europas (lustigerweise bekennen sich 80% der Weissen als Deutschstämmig/Studie)! Na denn, Prost.

  • Peter E. M. Schudel says:

    Reden wir doch mal über Libyen und Gaddafi. 1. Strom für alle Bürger gratis. 2. Banken gehören dem Staat. Kredite sind zinsfrei. 3. Eine Wohnung/ ein Haus ist ein Grundrecht 4. Jedes Neugeborene erhält vom Staat $ 50’000 “Startkapital”. 5. Jegliche Bildung und das gesamte Gesundheitswesen sind gratis. 6. Sollte es im Krankheitsfall keine Behandlung im eigenen Land geben, zahlt der Staat $ 2’300 pro Monat für die Unterkunft im Ausland. Die Behandlung wird durch den Staat bezahlt. Das Gleiche gilt für Studien im Ausland 7. 50% des Neupreises beim Neuwagenkauf übernimmt der Staat.

  • Peter E. M. Schudel says:

    8. Bauern bekommen Land, Maschinen, Saatgut und Nutztiere zum Start gratis vom Staat. 9. Sollte jemand arbeitslos werden, zahlt der Staat das letzte Gehalt, bis wieder eine Stelle gefunden wird. 10. Vor Gaddafi 23% mit Schulabschluss, jetzt 83%. Und was für eine “Revolution” brauchte jetzt dieses Land? Wenn mir jemand auch nur ein EU-Land mit diesen Lebensbedingungen nennen kann, dann ziehe ich sofort dahin. Nun zum Journalismus: Der Tagi und auch alle weiteren Schweizer Medien waren in 40 Jahren Gaddafi nicht in der Lage dies alles mal klar auf den Tisch zu legen? OIL FOREVER…

  • Peter E. M. Schudel says:

    Zusamengefasst: Wir werden täglich aufs Kreuz gelegt, beschissen und angelogen, egal ob Politik und/oder Wirtschaft. Unsere Reichen und Superreichen hier in der Schweiz zählen zu den Unappetitlichsten in der ganzen, westlichen Welt. Herr Schindler ist ein repräsentatives Mitglied dieses elitären Clubs. Zitat: “Wenn die Reichensteuer kommt, ziehe ich ins Ausland”. Reisende soll man nicht aufhalten. Adieu, Herr Schindler. Vermutlich zahlt er ja sowieso keine Einkommens-, sondern nur Vermögenssteuer. Statt Prozente, Promille. Dies gilt eigentlich als Nötigung und Erpressung.

  • Peter E. M. Schudel says:

    Bei so einer Äusserung müsste der Staat sofort sein Vermögen konfiszieren und den Betrieb verstaatlichen! Übrigens, der Staat braucht nicht über 50% der Aktien, 25% reichen für eine Sperrminorität. Das wäre auch die Lösung für den Bankensektor. Und somit schliesst sich der Kreis. Wenn wir nicht endlich diese Zocker aufhalten, dann zahlen wir ewig für deren Versagen. Übrigens, Zinsen über 15% gelten als Wucher und sind eine Straftat. Wenn ich Aktien kaufe und ich mache mehr als 15% Gewinn, dann habe ich gegen das Gesetz verstossen, sowohl von Seiten des Unternehmens, wie auch ich persönlich…!

    • Beat says:

      OK wenn sie gern in einem Land leben wollen wo Ihr Bruder ins Gefängnis gesteckt und dort von Polizisten über den Haufen geschossen wird weil er eine andere Meinung hat als die Regierung dann fahren Sie am besten (in Ermangelung des nun fhlenden Lybien) nach Syrien oder Nordkorea, Diese beiden Länder kommen Ihrer Beschreibung momentan am nächsten. Gute Reise

  • Beatus says:

    solange spielsuechtige Maenner (vermutlich) wahnsinns Profite einfahren koennen, indem sie je nachdem gegen hoehere oder tiefere Werte wetten duerfen, solange wird die Welt zittern muessen. Italien kann auswechseln was sie wollen, gespielt wird virtuell in HOngkong, Peking, Tokyo oder sonst in einer asiatischen Ecke. Schliesst das Internet fuer einen Monat und dann sehen wir weiter….. Wahrscheinlichg werden bald einen Internetfreien tag verlangen….

  • Ringo Starr says:

    Ob das so schlau wäre? Ich meine, in Schneider-Ammann als Wirtschaftsvertreter in der Regierung habe ich eigentlich auch grössere Erwartungen gesetzt…

  • Thomas Steffen says:

    Sehr gute Idee, Herr Chapmann. Es wird langsam Zeit, dass dieser Konkordanz-Kindergarten ein Ende nimmt und endlich fähige PARTEILOSE Leute in die Regierung gewählt werden. Am besten durchs Volk direkt ! Im Moment haben wir 7 Marionetten im BR, welche ihre Arbeite eher schlecht als recht machen und von den Parteien manipuliert werden.

  • egon nomisuis says:

    hach, wenn journalisten zu faul sind um etwas zu recherchieren kommt solch ein schwachsinn raus. warum nicht gleich die regierung an economiesuisse abtreten? ihre “experten” sind lauter neoliberale abzocker und zwei “linke” feigenblätter

  • Lacanus says:

    “L’Enfer c’est les autres”, c’est bien connu.

  • Ruedi Norhus says:

    Unser Bundesrat ist ja eine technokratische Regierung. Es werden nur politisch harmlose Personen ohne Charisma gewählt, damit sie ja nicht das Parlament oder einander überschatten mögen. Wenn sich das Parlament aber so uneinig ist wie in der letzten Dekade, beginnt die Schaffenskraft abzunehmen, das Vertrauen der Bevölkerung schwindet und es kommt der Ruf nach Führung. Vielleicht ist es Zeit für einen Systemwechsel mit echter Regierung/Opposition und Einschränkung der direkten Mitbestimmungsrechte auf Bundesebene. Das jetzige System ist an seine Grenzen gestossen.

  • Philipp Rittermann says:

    das ist doch alles auch blödsinn. es braucht menschen die a) das volk vertreten und b) über gesunden menschenverstand verfügen und c) keiner lobby angehören und d) konsensfähig sind und somit fallen 98% der sog. technokraten eh’ weg.

  • Michael says:

    “Das letzte was wir hören werden kurz bevor die Welt explodiert, ist die Stimme eines Experten, die sagt daß dies technisch nicht möglich sei.”
    Sir Peter Ustinov

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.