Elektro-Töffs gehören auf die Strasse

Wenn schon ökologisch, dann bitte schnell: In der Schweiz setzen sich die teuren Speed-E-Bikes durch. Foto: Urs Jaudas

Im Windschatten bremst und schnaubt es. Sekundenbruchteile später schiesst die E-Bikerin mit grantigem Seitenblick am Velofahrer vorbei – und zwar rechts auf der Fussgängerspur. Der Velofahrer, der mit blosser Muskelkraft die leichte Steigung hochfährt, blockierte den Radweg. Die Konflikte im Verkehrsalltag, die durch übermotorisierte Velofahrer entstehen, sind offensichtlich. Wer mit seinem Turboflitzer immer wieder abbremsen muss, weil ein Velotraditionalist im Weg ist, wird zwangsläufig aggressiv, vor allem wenn er es eilig hat. Also immer.

Sie kommen lautlos aus dem Nichts

Wie der Schweizer Gesetzgeber auf die Idee kam, die schnellen E-Bikes auf Velostreifen und Velowegen zuzulassen, ist ein Rätsel. Laut der Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge (VTS) handelt es sich um Motorfahrräder mit Elektromotor, also Elektro-Töffs. Wer nun argumentiert, auch Töffli mit Verbrennungsmotor dürften Radwege benutzen, sei daran erinnert, dass diese maximal 30 Kilometer pro Stunde fahren dürfen. Die rasenden E-Biker, deren Velos wie die Mofas ein gelbes Nummernschild benötigen, geniessen Tretunterstützung bis Tempo 45. Und selbst wenn die wenigen Töffli-Nostalgiker etwas mehr als 30 km/h aus ihrer Mühle rausholen – sie sind schon von weitem zu hören. Der Velofahrer ist vorgewarnt, dass die Atemluft für einige Sekunden nach 80er-Jahre riechen wird. Doch die schnellen E-Biker kommen lautlos aus dem Nichts.

Sie überholen mit dem knappstmöglichen Abstand, weil alle, die vor ihnen in die Pedale treten, gar nicht da sein sollten. Kleine Spurkorrekturen des Velofahrers können fatal sein. Sehr gefährlich wird es auf Velorouten mit Gegenverkehr. Radfahrer ohne Motor sollten hier möglichst weit rechts fahren, weil ihnen unvermittelt ein Speed-Elektro-Biker auf der Überholspur entgegenkommen kann. Denn viele reizen ihre Boliden aus, ausserorts erst recht. Wozu zahlt man sonst 7000 Franken? Wie eine Frontalkollision ohne Airbag und Knautschzone ausginge, kann sich jeder selbst ausmalen. Vielleicht müssen bald die konventionellen Velofahrer mit Integralhelm unterwegs sein, wie sie für Mofas vorgeschrieben sind. Wieso die schnellen E-Biker, die innerorts sogar Autos rechts überholen, nur Velohelme brauchen, weiss auch nur der Gesetzgeber.

Lamborghini mit Pedalen

In der Schweiz sind über 400’000 Elektromotorfahrräder auf den Strassen, Tendenz steigend. 2017 wurden in der Schweiz fast 90’000 E-Bikes verkauft, jedes Fünfte war ein schnelles. Die Unfallrate ist bei den E-Bikern mehr als doppelt so hoch wie bei den Muskelpedaleuren. Doch die Velolobby bejubelt jeden neuen E-Biker, weil der auf das Auto verzichte, also ökologischer unterwegs sei. Endlich würden auch ältere Menschen und Unsportliche zum gesunden Velofahren animiert. Unbestritten. Doch wozu kauft jemand, der täglich seinen Kreislauf belasten will, einen Lamborghini mit Pedalen? Da bieten sich doch die langsamen E-Bikes an. Auch wer seine Kinder im Schlepptau hat oder mit seinem Velo die Ladefläche eines Kleinlastwagens (Lastenräder) vor sich herschieben will, ist mit Tretunterstützung bis 25 km/h gut bedient. Allenfalls gerät das Velo an den Anschlag, wenn die zwei Kinder vorne in der Kiste bereits im Kindergartenalter sind.

Wenn immer in der Schweiz eine neue Fahrzeugkategorie Einzug hält, setzt sich die teure Variante durch. Dadurch hebt sich die kaufkräftige Schweiz von den armen Nachbarn ab, bei denen schnelle E-Bikes wenig verbreitet sind. In Deutschland, Österreich, Frankreich, ja in den meisten europäischen Ländern, gelten die schnellen E-Bikes als das, was sie sind: als Motorräder, mit allen Konsequenzen. Keine Zulassung auf Velowegen, Motorradhelmpflicht und Führerausweispflicht. Die Schweiz unterstellt hingegen die schnellen E-Bikes der «Radwegbenützungspflicht». Diese wurde einst zur Sicherheit der Velofahrer eingeführt.

233 Kommentare zu «Elektro-Töffs gehören auf die Strasse»

  • Rolf Rothacher sagt:

    Richtig. Doch in der Schweiz lassen wir uns Zeit mit neuen Gesetzen. Zuerst beobachten wir, was wirklich schief läuft. Erst dann handeln wir. Das liegt daran, dass wir noch nicht rund-um-die-Uhr vom Staat BEMUTTERT werden, sonden wenigstens manchmal noch (wenn uns die EU lässt), Eigenverantwortung so lange gelten lassen, wie es möglich ist und erst danach die Freiheit weiter beschränken.
    Ich will keine Bemutterung durch den Staat. Die Politiker sollen sich aus meinem Privatleben soweit wie nur möglich heraushalten. Das ist die Schweiz. Dafür haben wir unseren Staat gegründet.
    Aktivistisches Regierung bringt der Bevölkerung nichts ein. Das sieht man exakt an unseren Nachbarn.
    Jedes besonnene Gesetz ist besser als ein schnelles, vorsichtiges, vorauseilendes.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Wenn Sie mit dem E-Bike unterwegs sind, handelt es sich dabei nicht einfach um Ihr Privatleben. Sie werden quasi zur „öffentlichen Person“ und können nicht einfach tun und lassen was Ihnen beliebt.

    • Roger Zuber sagt:

      Ich bitte um Entschuldigung, aber Ihre Argumentation ist absolut hanebüchen. In Ihrer Logik warten wir also lieber zuerst ein paar (tödliche) Unfäll ab, als dass wir uns auf unsere Fähigkeit zur Antizipation von Unfällen leiten lassen.
      Gesetzgebung hat in diesem Fall nichts mit „Aktivismus“ oder „Bemutterung“ (oje…) oder „EU“ (doppel-oje…) zu tun sondern mit gesundem Menschenverstand und Intelligenz zu tun.

      • Mona sagt:

        Das ist nicht anders mit den Drohnen. Da wartet man auch ab. Und mit den PKW‘s., Lastwagen? Da haben wir eigentlich viele Gesetze und Gottseidank passieren ja keine tödliche Unfälle…

    • Mark Keller sagt:

      Rolf Rothacher, mal schauen, ob Sie die Sache auch aus dem Rollstuhl noch so sehen, wenn Sie mal ein solcher Biker mit seiner Privatsache über den Haufen gefahren hat!

      • Daniel Maier sagt:

        @ Rolf Rothacher

        „…. Ich will keine Bemutterung durch den Staat. Die Politiker sollen sich aus meinem Privatleben soweit wie nur möglich heraushalten…“
        .
        dann führen sie sich bitte auch so auf!

      • Karl Drais sagt:

        Mark Keller, aber was hat das spezifisch mit E-Bikes zu tun? Bei den eigentlich viel gefährlicheren Autos ist im Gegensatz zu E-Bikes noch nicht mal die Motorleistung gesetzlich begrenzt, geschweige denn die technische Höchstgeschwindigkeit… eigentlich ein Verhältnisblödsinn.

        • T Kirk sagt:

          Da ist wieder mal einer – so ein Drais’scher hinkender Vergleich. Autofahrer muessen eine teure Fuehrerscheinausbildung absolvieren, E-Velo-Fahrer nicht. Autos sind auf klar markierten Strassen unterwegs, E-Velos bewegen sich, wo sie wollen. 90% der Autofahrer halten sich an die Regeln, ihr Verhalten wird antizipierbar. Viele Velo-Fahrer machen, was sie wollen: bei Rot ueber die Ampel, nebeneinander fahren um ein Schwaetzchen zu halten, in der entgegengesetzten Richtung fahren, um die Strasse nicht ueberqueren zu muessen, auf dem Fussweg fahren, ohne Handzeichen abbiegen, an Fussgaengerueberwegen den Vorrang erzwingen … Fuer all das wuerden Autofahrer empfindlich gebuesst, ggf. sogar eingesperrt. Velofahrern passiert gar nichts. So, von wem geht jetzt die groessere Gefahr aus?

          • Karl Drais sagt:

            T Kirk, haben Sie dem Artikel überhaupt gelesen? Hier geht es ganz klar um die schnelle E-Bike-Kategorie, für welche ebenfalls ein Führerschein (und ein Nummernschild) erforderlich ist. Und auch der Rest Ihres Kommentars enthält nur willkürliche Behauptungen. Fakt ist hingegen, gemäss Verkehrsunfallstatistik des ASTRA sind Autofahrer nach wie vor die mit Abstand häufigsten Verursacher von Unfällen mit Personenschaden. So häufig, dass es eben in der Zeitung meistens gar nicht mehr gross erwähnt wird.

        • T Kirk sagt:

          Nachtrag: gerade gelesen, dass eine aeltere Fussgaengerin nach einer Koillision mit einem Velo in Zuerich im Krankenhaus gestorben ist.

          q.e.d.

          • Karl Drais sagt:

            Ja doch, jetzt haben sie mich voll überzeugt. Das beweist natürlich, das Velos DIE Gefahr sind im Strassenverkehr und man von einem Auto niemals getötet werden kann.

          • T Kirk sagt:

            @Drais: die publizierten Statistiken des ASTRA sind wenig hilfreich, da sie nur Vorkommnisse in absoulten Zahlen darstellen. Im Verhältnis zu den gefahrenen Kilometern pro Verkehrsmittel würde das ganz anders aussehen, und nochmals anders pro besetzem Sitz-Kilometer. Ich gehe davon aus, dass Sie intelligent genug sind, das zu wissen. Also zünden Sie nur wieder eine weitere Nebelkerze.

          • Karl Drais sagt:

            Kirk, ich glaube Sie kennen die entsprechende Statistik gar nicht. Sie besagt unter anderem, dass das Sterberisiko von Velofahrenden pro Personenkilometer ca. 11x höher ist als dasjenige von Autoinsassen. Dies erstaunt nicht weiter, da Velofahrer die deutlich Schwächeren sind und in der Regel die gleiche Infrastruktur nutzen wie die Autos, für welche diese Infrastruktur optimiert ist. Die Statistik sagt aber auch, dass bei Kollisionen zwischen Auto und Velo in mehr als der Hälfte der Fälle die Autofahrenden die Hauptverursacher sind. Und wenn man von den Velounfällen die Selbstunfälle herausrechnet und mit den Fussgängerunfällen abgleicht, merkt man, dass ein Grossteil der Letzteren weder von Fussgängern selbst noch von Velos verursacht worden sein kann…

    • E-biker sagt:

      Da stimme ich voll zu, denn mit etwas Rücksicht und Menschenverstand hätte es Platz für alle und es gäbe weniger Unfälle ohne neue Gesetzte. Leider oft ein Wunschtraum!

  • Corno Carlo sagt:

    das Problem löst sich von selbst, sobald , wie angestrebt, die Städte komplett autofrei sind. Dann hat es auf den ehemaligen Autostrassen genug Platz.

    • Maike sagt:

      Autofreie Städte ? Das wird noch auf lange ein Traum sein. Ein Nahziel könnte sein, das die Innenstadt nur noch mit E-Mobilen befahren werden darf. Aber da haben die Lobbyisten ja auch noch ein gewichtiges Wort mitzureden, leider.

    • Matthias Kalt sagt:

      Das wären schöne Aussichten!

    • Ruedi sagt:

      Autofreie Städte, LOL
      Für die Baumaschinen zum Beispiel, würden dann unzählige gebraucht – oder … wie damals, vor der Erfindung der Dampfmaschine …
      Also, falls dereinst die Akkus nicht mehr aus dem allergiftigsten Zeugs hergestellt werden, dann vielleicht werden Städte verbrennungs-motorenfrei.

    • Hans Meier sagt:

      @ Corno: Das ist in Ihrer Traumwelt sicher ein schöner Ansatz und lässt sich sicher auch ganz leicht machen, dann aber bitte auch eine Stadtmauer wie im Mittalalter um die Stadt herum, abschliessbar nur von aussen :- 🙂

    • Annalena Moser sagt:

      Dann müssen Sie aber auch noch den ÖV aus den Städten verbannen. Und die Touristen. Die Pendler haben sich in Ihrem goldenen Zeitalter wohl schon längst einen anderen Arbeitgeber gesucht.

  • Hotel Papa sagt:

    Divide et impera. Ja ich hatte die Situation auch schon, dass so ein Elektrotöff mich erschreckt hat. Aber ist es wirklich nötig, dass wir noch eine weitere Fraktion in der Hackordnung eröffnen?
    Fussgänger, Hündeler, Goofen, Velokuriere, Grossmuttis auf dem Velo, Velorowdies, Holier-than-thou korrekte Velofahrer, von Parkplatzsuche genervte Autofahrer, Protzschlittenautofahrer, Autopendler, Ferienreisende im Auto, Brummifahrer…

    • Matthias Kalt sagt:

      Gute Worte! Aber – haben Sie sich erschreckt, dann war entweder der E-Bike Fahrer gedankenlos /rücksichtslos (er hätte eine Klingel) oder Sie sind als Fussgänger träumend mitten auf einem asphaltierten Veloweg schlafgewandelt 😉 Spass beiseite – wir müssen alle wieder lernen Rücksicht zu nehmen aber auch tolerant zu sein, es braucht dringend beides. Wenn ich am Sonntag Nachmittag auf dem E-Bike mit knapp 50 auf einem schmalen Rad-und Fussgängerweg neben einem Kleinkind vorbeidonnere – ja, dann bin ich eben: ein Idiot!

      • Hotel Papa sagt:

        Ich war auf dem Velo, relativ flott unterwegs (normalerweise ca. 25..28 km/h auf der Ebene überland) Ich muss gestehen, dass ich nicht immer ganz rechts fahre; vor allem wenn der Belag mal wieder Waschbrett ist, suche ich den komfortabelsten Pfad.
        Bei herkömlicher Belegung des Velowegs war das nie ein Problem, wenn aber so ein frisierter Stromer mit deutlich über 50 ohne Klingel von hinten kommt…

        • Bosshard Matthias sagt:

          Ein Stromer ist nicht Frisiert (es gibt auch keine Kits) bleiben sie bei den Tatsachen auf der geraden erreicht man höchstens 48kmh wen es leicht abschüssig ist ansonsten sind es max45kmh aber da muss man auch schon schnell trampen und wen Sie die Augen auf machen beim überholen oder Spurwechsel wie es Ihre Pflicht ist sehe ich keinerlei Probleme, ich Klingle doch nicht bei jedem Velo das ich überhole nur weil Sie nicht fähig sind zu schauen!

          • Reto Zürcher sagt:

            Genau und 45ig ist dann in der Fussgängerzone, auf dem Trottoire oder ber rot über die Ampel ok, weil auf dem Velo wars ja auch ok oder wie?

          • Roger@Dübendorfer sagt:

            Grundsätzlich muss der von hinten kommende auf den vorausfahrenden Rücksicht nehmen und rechts überholen ist und bleibt verboten. Alles andere muss von unseren Gesetzeshütern geahndet werden. Am besten mit Sicherstellung des Fahrzeugs und Führerausweisentzug auch für den PW, wie es auch bei Motorrad Delikten üblich ist.

          • Mark Keller sagt:

            Ja, Sie bringen es auf den Punkt Bosshard Matthias. Genau dies ist das Problem. Aber Sie orten das Problem am falschen Ort. Ich empfehle Ihnen mal einen Blick ins Strassenverkehrsgesetz und die Verkehrsregelverordnung zu werfen! Sollten Sie nebst mit dem E-Bike auch sonst noch motorisiert unterwegs sein, dann gute Nacht am Sächsi.

          • Hotel Papa sagt:

            Das ist eben die Sorte, die die Fräser sympathisch macht…
            Und wie andere geschrieben haben: In der Pflicht ist der Überholende. Ist schon rein anatomisch gegeben. Meine Augen im Hinterkopf sind relativ schwach…

          • Urban Zuercher sagt:

            @Hotel Papa: Damit ich sie richtig verstehe: Sie machen einen Spurwechsel, zeigen ihn nicht an, und erwarten, dass der hinterliegende Verkehrsteilnehmer das antizipiert?
            „In der Pflicht ist der Überholende“. Das ist nachweislich falsch.
            §34 SVG:
            „Fahrzeuge müssen rechts […] fahren. […] Der Führer, der seine Fahrrichtung ändern will […] hat auf die ihm nachfolgenden Fahrzeuge Rücksicht zu nehmen.“

          • Franz Markwalderd sagt:

            Was es gibt keine Kits so ein Blödsinn natürlich gibt es Kits und die haben auch so ziemlich alle Kumpels dran die ich kenne.
            https://www.ebiketuningshop.com
            das ist n eigener Tuningshop
            und wissen Sie was das beste ist. Das zeug steckt man mit einem einigen Stecker ein und basta.
            Nicht wie bei ehrlichen Verbrennungsmotoren wo man noch was Wissen musste um sie zu tunen.

      • Mark Keller sagt:

        Ein Fahrzeug, das knapp 50 Sachen hinblättern kann hat auf einem Radweg nichts und auf einem Gehweg schon gar NICHTS zu suchen! Schliesslich darf sich ein 40km/h-Motorroller auch nicht auf einem Gehweg austoben!

        • Pascal Zuber sagt:

          Hr. Bosshard, ist Ihr Beitrag ironisch gemeint? Denn bei Google „E-Bike Tuning“ eingeben ergibt 29’900’000 Ergebnisse. Und für mein 25 km/h E-Bike gäbe es ein Kit welcher in 3 Stufen angeboten wird: 45, 60 oder 80 km/h Vmax für schlappe 300.- CHF pro Stufe. Ich köntte also ohne Nummer- und Helmpflicht mit bis zu 80 Sachen durch die Gegend brettern, Betonung auf könnte denn lebensmüde bin ich nicht. Von wegen es gibt keine „frisierten“ E-Bikes.

          • Karl Drais sagt:

            Zuber, vergessen Sie die 80, und die 60 auch gleich. Im Normalfall schaffen Sie nicht mal mit einem 45er-Flyer die 45, die Sie damit dürften. Nicht nur die Höchstgeschwindigkeit für Motorunterstützung ist bei E-Bikes nämlich begrenzt, sondern auch die Motorleistung — und bei den 25ern auf halb so viel wie bei den 45ern. Tuningkits tricksen in der Regel nur die Software aus.

  • s.frie sagt:

    sicher …und vorallem weg von Fahrrad- und fussgängerwegen. im Tessin (Wohnort) geht dies noch weieter: welder gelbe nummern noch helme werden verwendet. klar schnell(er) und lässig & plus alle Fahrwege, rotlichter ausnützen . man hat vielleicht vergessen, dass 45% schneller als die 80jahre töffli sind und diese in die „ecke“ gedrückt wurden mit auflagen ! nun also auflagen….ein Klassiker der verwalttungs- und politikschlafkappen die mehr unter Zugzwang brillieren als per Voraussicht und als geerdet/volksnah brillieren.

  • Pascal P sagt:

    Ein richtig wutbürgerlicher Artikel, den wir hier zum Morgenesssen vorgesetzt bekommen. Da wird verallgrmeinert und jedes Klischee bedient. So erlebe ich das als jemanden der verschiedene Bikes hat, auch ein schnelles eBike, gar nicht. Natürlich gibt es viele, die I’m Strassenverkehrsamt wenig Rücksicht nehmen, da gehören normale Velofahrer aber gleichermassen dazu. Störend am Artikel ist dann auch noch der unterschwellige Neid gegenüber jenen, die sich ein teureres Bike geleistet haben. In meinem Fall, im Verzicht aug ein Auto um jedem Morgen 20km zur Arbeit zu Fahrenheit. Und dabei habe ich noch nie andere Velofahrer gerempelt!

    • Chris sagt:

      Genau!
      Wir sollten alle ein zufriedenes Miteinander anstreben – dann hätten wir auch einen ruhigeren Verkehr.
      Da kann man sich selbst als «normalen Velofahrer» an der Nase nehmen, aber genau so als Autofahrer.

    • Niklas Meier sagt:

      Fahren Sie einfach mal durch Basel. Ich treffe täglich sicher 10 Leute auf E-Bikes an, die ein normales Velo nicht führen könnten weil entweder zu alt, zu dick, oder zu ungeschickt.
      Und die drängen sich dann vor, überholen, bremsen scharf ab uws…die sind gefährlich, behindern den normalen Verkehrsfluss ich könnte mir problemlos einen solchen Flitzer kaufen. Ich finde sie aber unnötig in der Stadt und ökologisch bedenklich. Kaum einer verzichtet auf das Auto sondern nutzt die Geschwindigkeit wenn das Wetter schön ist. wenn nicht, wird wieder Auto und ÖV benutzt.
      Und: hat sich mal jemand überlegt was mit den Kindern in den Cargobikes bei einem Sturz oder Unfall passiert?

    • Alex Müller sagt:

      In der Stadt Bern werden Velorowdys noch von der RGM-Regierung geschützt Herr P.! Sogar in den Lauben wird mit den Velos gefahren. Die Regierung interessierts nicht. Bei Kontrolle von Velofahrverbot wird die Polizei kritisiert, dass man Velofahrern Bussen verteilt. In der Stadt Bern gilt: als Velofahrer kann ich mir alles erlauben. Rotlichter missachten, Vortrittsregelung bei Fussgängerstreifen werden regelmässig missachtet, es wird auf dem Trottoir und rücksichtslos gefahren, Verkehrssignale oder Regeln gelten NICHT für Velofahrer. So ein Verhalten geht definitiv nicht!

    • Mark Keller sagt:

      Pascal P, wunderbar: Sie haben sich offensichtlich voll angesprochen gefühlt. Wer im Artikel Neid zu entdecken glaubt, sollte das Ganze vielleicht noch einmal in Ruhe durchlesen.

      Mir ist es eigentlich egal wie jemand seine 20 km zur Arbeit zurücklegt. Hauptsache er hält sich an das Strassenverkehrsgesetz und die Verkehrsregelverordnung! Diesbezüglich hapert es bei Fussgängern und Velofahrern prozentual viel häufiger als bei motorisierten Verkehrsteilnehmern.

  • Adrian sagt:

    Dieser Artikel kann ich in vollen Zügen nur unterstützen.

  • Paolo sagt:

    Sehr guter Artikel, bringt es auf dem Punkt! Als leidenschaftlicher Rennradfahrer hab ich bereits eine schlechte Erfahrung mit solch einem E-Raudi gemacht. Prompt wurde ich von hinten abgeschossen, zum Glück gab es keine Konsequenzen. Die Legislative sollte etwas unternehmen, die gehören definitiv nicht auf der Fahrradweg!

    • Matthias Kalt sagt:

      @Paolo: auch eifersüchtig auf e-Bike Fahrer, die noch schneller sind als Sie? Vielleicht hin und wieder den Kopf etwas weniger nach unten und mal um sich herumschauen? Dann würden Die nebst den E-Bikes auch noch was von der Landschaft sehen, gell?

    • Peter Aletsch sagt:

      „zum Glück gab es keine Konsequenzen“ Eben eben! Ein Einzelfall sagt nichts ausser dass das Gegenteil nicht allgemein gültig ist. Wieviele schwere Opfer gibt es überhaupt im ganzen Lande im ganzen Jahr unter anderen Velofahrern und Fussgängern? Wenn 45km-Fahrer auf der Strasse fahren müssen, gibt es unter ihnen sicher mehr Tote. Wahrscheinlich wäre der Gegenpart sonst mit Auto gefahren, mit weit schlimmeren möglichen Folgen für Sie.

    • Andi sagt:

      Geschätzer Rennrad-Kollege, jetzt mal Hand aufs Herz: Wann fährt unsereins mit dem leichten und schnellen Velo denn auf Fahrradwegen, wo Familien mit Kindern, Fussgänger und Langsam-Pedaleure auf ihren Holland-Bikes unterwegs sind? Genau – nie! Denn das wäre für die „normalen“ Benutzer der für Fussgänger und Velos frei gegebenen Wege (entsprechende blaue Signalisierung) viel zu gefährlich. Und bitte beachten: eine Benutzungspflicht, wie viele Auto- und Velofahrer meinen, gibt es auf diesen dem Mischverkehr dienenden Wegen nicht. Die ähnlich gefährlichen E-Bikes, auch diejenigen OHNE die gelbe Nummer, gehörten auf solchen Radwegen konsequent verboten.

      • Martin Hugentobler sagt:

        für die Benützung des Radwegs besteht ein Obligatorium (Art. 46 Abs. 1 SVG i.V.m. Art. 33 SSV). Auch für E-Bikes.

        • Peter sagt:

          genau das /SVG, SVV/ soll ja geändert werden.

        • Biomotor sagt:

          s-Pedelec dürfen aber mit Motorunterstützung maximal 25km/h auf Velowegen fahren. Lieder wissen das die wenigsten 45er e-Bike Raser.

        • Karl Drais sagt:

          Biomotor, woher wollen Sie das haben? Wenn E-Bike-Fahrer sich an irgendwelche (nicht bauartbedingten) konkreten Tempolimits halten müssten, dann müssten E-Bikes auch einen geeichten Tacho haben. Haben sie aber nicht.

      • Karl Drais sagt:

        Martin sagt‘s … und das Obligatorium gilt leider überall, wo ein weisses Velo auf blauem Hintergrund ist — auch wenn kombiniert mit Fussgängern.

    • Max sagt:

      @Paolo, ja die leidenschaftlichen Radrennfahrer sind auch einige dabei die zu dritt, zu viert auf der Strasse nebeneinander Fahren. Fussgängervortritt ist auch bei einigen Gümeler ein Fremdwort. Schwarze Schafe gibt es überall.

  • Bennrue sagt:

    … und es gibt auch die anderen Pedelec Fahrer. Es ist spektakulär über ein Feinbild zu schreiben. Diejenigen, welche bei der täglichen fahrt zur Arbeit 50 km und mehr fahren. Die Untersützung kann gewählt werden und wer glaubt, dass man dabei nicht wie mit dem Rennvelo zum Schwitzen kommen kann ist fehl am Platz. Auf schönen Feldwegen und Nebenstrassen gibt es genüssliche Strassen und in Zentren wird es enger, wo von allen ein grosses gegenseitiges Verständnis gefragt ist. Ohne Unterstützung wäre die Belastung ev. zu gross, wenn man auch bei der Arbeit noch fit sein möchte. Der Helm, was ist der Unterschied, wenn ein Rennvelo-Fahrer mit 50 km/h eine Strasse runter fährt. Bei ihm genügt ein Velohelm, das heisst er kann auch ohne fahren. Hier ist konziliantes Verhalten aller nötig.

  • Bosshard Matthias sagt:

    Da haben wir es wieder das Bashing mit kommt fast der Würgereiz.
    E-Velos sind praktisch, man kommt zügig an und stinkt nicht zum Himmel wie viele meiner normal Velo fahrenden Bürokollegen die gleich noch Ersatzwäsche mitschleifen und sich nach Ankunft gleich nochmal Waschen.
    Es braucht die Kategorie M, also einen Fahrausweis, damit sind 45kmh E-Velofahrer geschult im Strassenverkehr, im Gegensatz zu den normalen Velofahrer die nie auch nur eine Verkehrsregel lernen mussten vielleicht werden darum so viele Rot Ampeln und anderes Missachtet. Ich würde übrigens von 2 normalen Velofahrern schon fast abgeschossen die rechts vor links nicht kennen, zum Glück bin ich immer schritt Tempo über die Kreuzung gefahren. Nun bin ich umgestiegen von täglichen Autofahren und es ist wieder nicht recht.

    • Michael sagt:

      Mit welchem Fuss bist Du denn heute aufgestanden ?? Sei doch froh, das sich Deine Arbeitskollegen nach ihrer Velotour doch frisch machen ! Und rechts vor links und rote ampeln werden auch gerne mal von Autofahren missachtet – trotz intensiver Schulung nebst Prüfung.

      • matthias bosshard sagt:

        Schon mit dem richtigen Fuss, du missverstehst mich es geht mir darum das man nun auf den E-Bikes rumreiten muss anstatt zu sehen das es ideal ist um zur Arbeit damit zu fahren weil keine Nachteile entstehen, das ist schade..
        Ich wäre ansonsten nie umgestiegen eben wg verschwitzt oder schon müde vom Weg.

        • Mark Keller sagt:

          Es reitet niemand auf den E-Bikern rum. Soll E-Bike fahren wer will. Dass man als Fussgänger auf einem Gehweg am Fussgängerstreifen auf das Strassenverkehrsgesetz und die Verkehrsregelverordnung vertrauen kann, sollte selbstverständlich sein. Ist es aber offensichtlich nicht!

  • Petra Kaiser sagt:

    …..heben wir uns von den armen Nachbarn ab. Was für ein Satz. Ist das arrogant oder wollten Sie nur zynisch sein? Und haben Sie einfach nicht nachgedacht?

  • Matthias Kalt sagt:

    Schnelle E Bikes auf die Strasse? Dann müssen sie auch Platz haben dort, denn mit 45 Km/h Maximalgeschwindigkeit können sie leider nicht mithalten mit dem Autoverkehr. Übrigens muss ich dann mit meinem Rennvelo offenbar auch auf die Strasse, denn damit fahre ich gleich schnell … Nein, im Ernst – wer so etwas verlangt, hat offenbar wenig Ahnung vom Fahren eines schnellen E-Bikes. Wer von „Lamborghini“ etc. spricht disqualifiziert sich zudem als neidgetriebener Wutbürger. Ich fahre jährlich mehrere tausend Km mit einem schnellen E-Bike und habe 30 Jahre Erfahrung auf schweren Motorrädern. Was es braucht, ist eine bessere Ausbildung der E-Bike Fahrer, Rücksichtnahme und (!) Toleranz aller Verkehrsteilnehmer und ganz allgemein weniger Aggressivität im Strassenverkehr, dann geht‘s problemlos

    • Benno Weber sagt:

      Ich beobachte schon lange, dass jeder Artikel zu Auto vs Velo in einer wüsten Kommentarschlacht endet. Dabei liegt der Schlüssel zur Lösung des Mobilitätsproblems beim Miteinander. Jetzt auch noch einen Krieg zwischen Bike und eBike zu eröffnen, bringt uns nicht weiter. Als Velo-Pendler mit 5000km pro Jahr stören mich die eBikes selten. Gerade in der Stadt hatte ich noch nie negative Erfahrungen. Und wenn mich dann die eBikes am Berg auf dem Heimweg überholen, macht es mich stolz, dass ich mit 50 noch Purist bin und die 40jährigen die Atomstrom-Karte ziehen. Problematisch finde ich die S-Pedelecs eigentlich nur auf den Genuss-Velowegen – hier stellen die Raser im Mischverkehr mit Familien/Kindern ein echtes Sicherheitsrisiko dar.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Ich schliesse mich Ihnen an: das Problem ist in allen gesellschaftlichen Bereichen die rücksichtslose Ellbogen-Mentalität von schlecht sozialisierten Zeitgenossen, die scheinbar unter einem permanenten Gefühl des Zukurzkommens leiden und deren Anzahl mit wachsendem materiellem Wohlstand „lustigerweise“ zunimmt.

    • sepp z. sagt:

      “ Was es braucht, ist eine bessere Ausbildung der E-Bike Fahrer“
      Ja, da könnte man bestimmt noch ein paar obligatorische Kürsli einfordern. Mit Wiederholungskursen alle 5 Jahre. Die politische Lobby der Ausbildner wird das bestimmt unterstützen.

    • Hotel Papa sagt:

      Jupp. Useluege, den „Gegner“ beurteilen, entspechend handeln. Ein Fünfjähriger, Ein Senior am Stock, braucht andere Rücksichtnahme als ein offensichtlich souveräner Verkehrsteilnehmer.

      • Helena sagt:

        Wenn ich auf der Strasse fahren soll, wo die Autos einen lebensgefährlich nah mit Tempo 80 und mehr überholen können, während daneben ein wunderbarer leerer Radweg ist, dann nehme ich vorher wieder das Auto hervor. Denn von den Autofahrern wird man weder Verständnis noch Toleranz bekommen, wenn man sie mit so 36 (mehr fahre ich wirklich fast nie) auf «ihrer» Strasse «belästigt», wenn daneben ein schöner Radweg ist. Das kann jeder S-Pedelec-Fahrer aus Deutschland z.B. bestätigen. Hupen, Ab- und Bedrängen, belehren aus dem Autofenster heraus ist Alltag! Grosse Nummer hinten hin oder her! Es hat einfach nur mit Anstand und Respekt zu tun, man rast nicht wie blöd herum und gefährdet z.B. langsamere Radfahrer oder Fussgänger. Nehmt dem Auto Platz weg und macht die Veloinfra breiter!

  • Roger sagt:

    Das ‚Hauptproblem‘ bei den E-Bikern ist nach wie vor, dass es sich nicht um geübte Velofahrer, sondern um umgestiegene Autofahrer handelt. Entsprechend ist das Fahrverhalten bei den meisten…
    Das Problem ist in Städten wie Zürich schon seit Jahrzehnten mit den ‚Sommervelofahrern‘ bekannt, zwar noch ohne Motor, aber äusserst ärgerlich und gefährlich.

  • Matthias Eberhart sagt:

    Dieser Artikel ist schlicht schlecht recherchiert und eines Tagesanzeiger unwürdig. Ein 45-er eBike ist kein Motorrad, kostet ca 4500.- Fr. und für alte und unsportliche nicht geeignet. Wieso diese auf den Veloweg müssen, kann das Astra sogar einem nicht Journalist beantworten. Sarkastische Vorschläge wie Integralhelm auf einem eBike sind kontraproduktiv.
    Das Problem ist nicht das Bike – das hat im flachen etwa die selben Eigenschaften wie ein Rennrad – sondern der Mensch der auf ihm sitzt. Rücksichtslosigkeit ist modern. Der Artikel macht genau das was Amerika vormacht: Amerika (gemeint ist ich) first. Um das zu erreichen kann man es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

    • Martin Hugentobler sagt:

      Warum ist der Vorschlag für Integralhelm sarkastisch. Für das um 1/3 langsamere Mofa gibt es ein Obligatorium. Warum also nicht für die schnellen E-Bikes? Aber keine Bange. Das kommt sowieso, sobald die Versicherungen vermehrt teuer Kopfverletzungen von E-Bikefahrern zahlen müssen. Dazu wäre ich für ein Taglichtobligatorium für die schnelle E-Bikes, damit man diese optisch von den „langsamen“ unterscheiden und damit frühzeitig einschätzen kann, wie schnell dieses auf einem zukommt.

    • Niklas Meier sagt:

      Die die mit dem Rennrad so schnell fahren wie jemand mit einem E-Bike haben mehr Erfahrung und sind routinierter im Verkehr unterwegs. Ein riesiger Unterschied.

      • Pumuckl sagt:

        Das würde ich gerne mal mit Ihnen testen Herr Meier. Ich mache meinen Arbeitsweg von 25km pro Weg täglich mit dem E-Bike. Bei 5 Tagen pro Woche und 40 Wochen (ich quäle mich ja nicht unnötig und habe ja auch noch Ferien) macht das im Jahr also ziemlich genau 10’000km mit dem E-Bike im Strassenverkehr (und nicht auf der Rolle im Keller). Daneben bin ich aber auch gerne mit dem MTB im (auch recht schwierigen) Gelände unterwegs. Machen wir also mal einen Test, wer von uns beiden das Bike wohl besser beherrscht? Wer plötzliche Situationen im Strassenverkehr schneller voraussieht und entsprechend richtig reagiert und vor allem, wer von uns sein Bike dann auch noch in schwierigen Situationen beherrscht?

  • Lovis Liliane sagt:

    Ganz genau, denn diese Radfahrer gefärden nicht nur sich selbst, weil sie die Geschwindigkeit oftmals nicht beherrschen , sondern vor allem Spaziergängerund Kinder.

    • Helena sagt:

      Dann soll man bei der Infrastruktur anfangen, diese endlich auf die gesteigerten Bedürfnisse anpassen und ausbauen (auf Kosten des platzverschwendenden Autoverkehrs); langsame und schnelle Velofahrer (egal ob mit oder ohne E-Unterstützung) sollen sich jederzeit überholen können. Oder auch mal zu zweit nebeneinander fahren, wie es z.B. in Kopenhagen ganz normal ist (und in jedem Auto; der Beifahrer – so es denn mal einer hat, die meisten pendeln ja eh allein – sitzt ja auch nicht hinten).

  • Roger Seeberger sagt:

    Sehr guter Artikel. Ich war davon überzeugt, dass dieses Thema früher oder später aufkommt. Früher oder später wird es auch immer mehr Unfälle geben. Die meisten Leute sind schon mit den normalen E-Bikes überfordert, weil sie gar nicht radfahren können.

  • Hansi Martin sagt:

    …mit solchen Beitraegen (inkl. falsche Untertitelung Bild) stiften Sie bloss noch mehr Verwirrung unter den Autofahrern; schon mal etwas vom Ausbau des Veloweg-Netzes gehoert?

  • R. K. Moser sagt:

    Die Elektro-Töffli gehören auf die Strasse. Und bei den Fahrern von Elektro-Töffli sollten vermehrt Alkohol-Proben genommen werden.

    • Pumuckl sagt:

      Grundsätzlich haben Sie recht. Elektro Töffs gehören auf die Strasse. Elektro Töff zeichnen sich dadurch aus, dass sie ohne zu treten gefahren werden können. E- Bikes, oder auch Pedelecs hingegen sind Fahrräder, die einen unterstützenden Motor haben. Somit sind sie Fahrräder, also Velos. Und was bitteschön sollte der Grund dafür sein, das Velos nicht auf einem Veloweg fahren sollten???

  • Stromer sagt:

    Toleranz und Rücksicht!
    Seit ca. 2 Jahren bin auch ich begeisterter 45km/h E-Biker. Es gibt viele Gründe dazu: Schnelligkeit, nicht nach jeder Fahrt zuerst duschen zu müssen, eingesparte 2000km/Jahr Dieselkilometer, etwas für den Kreislauf tun (geht auch mit dem E-Bike!) etc. Aber es braucht auch Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer, da sind generell alle gefragt (Fussgänger, Autofahrer, Velofahrer (mit und ohne E) auf Trottoirs oder bei Rotlichtern). Der Autor soll es doch mal probieren, es macht wirklich Spass wenn ein schnelles E-Bike richtig und mit Rücksicht eingesetzt wird. Auch bei Ihm sollte die Toleranz vorne stehen und nicht nur zusätzliche „Verbote“ gefordert werden.

  • Pumuckl sagt:

    Artikel wie diese sind der Grund, weshalb ich mal den Tagi abbestellt habe und nur noch online lese. Undifferenziert, unqualifiziert, schlecht recherchiert und nur dazu da, mal wieder ein bisschen mit dem Feuer zu spielen. Und genau wie so viele andere in diesem Land, wird auch ein Herr Brotschi die Hände schützend vor sich halten und laut ausrufen, dass er niemanden dazu aufgefordert habe, einen E – Biker über den Haufen zu fahren.

  • Meinrad sagt:

    Auch wenn ich den „Hass“ auf die Gefährte nicht nachvollziehen kann, bin ich in der Sache einverstanden.

    Aber die Geschwindigkeitsbegrenzung sollte auf 50 km/h angehoben werden. Dann kann man auf der Strasse fahren, ohne ein Hindernis für Autofahrer zu sein. Verstehe nicht, wieso man die Limite auf 45 km/h gesetzt hat: zu langsam für den Verkehr, zu schnell, um zügig überholt zu werden…

    • Hotel Papa sagt:

      Die 45 km/h gab es schon bei den 50 ccm Rollern. Und AFAIK wurden deren Fahrer aufgefordert, innerorts die Fahrspur dicht zu machen, also in der Mitte zu fahren.
      Der, der sich dieses Konzept ausgedacht hat, wird wohl kaum heraustreten und dazu stehen…
      .
      Aber die meisten Stromer laufen ja so oder so etwas 50…

      • Ruedi Lais sagt:

        Korrekt. Ich besitze einzig einen Führerschein A- mit 45 Beschränkung. Verglichen mit dem 45er E-Bike sind die Verkehrsregeln für meinen Roller viel gefährlicher. Ich müsste z.B. in der Mitte der Spur fahren, was kein Autofahrer weiss und ihn aggressiv macht. So fahre ich halt auf dem Radstreifen, wenn er frei ist, damit die Autofahrer nicht bremsen müssen.

      • Karl Drais sagt:

        Ein heutiger Stromer fährt ca. 47-48, sofern sein Tacho stimmt. Meiner Erfahrung nach ist es damit im 50er deutlich sicherer, in der Mitte der Fahrbahn zu fahren. Einfach auf genügend Sichheitsabstand achten und ab und zu im Rückspiegel prüfen, ob der hinten das auch tut.

  • Ruedi Lais sagt:

    Ich benutze für den Arbeitsweg von 15 km seit Jahren ein 45er E-Bike. Wer von Töff schreibt, weiss nicht, wie ein E-Bike funktioniert. Wenn ich mit 45 geradeaus fahre, bin ich verschwitzt wie auf dem City-Bike mit 25. Richtig ist einzig, dass man in der Innenstadt niemals mit 45 herumrasen darf. In der Agglo hingegen sind ja die Radwege meist leer. E-Bike auf der Kantonsstrasse wäre nur etwas für Suizidale.

    • Helena sagt:

      Genau. Warum gibt es im europäischen Ausland kaum S-Pedelec zu sehen? Weil die dort vielfach wie ein Auto auf der Strasse fahren müssen, je nach Land sogar mit Töff-Helm! Jeder S-Pedelecer bestätigt dort, dass er auf der Strasse von Autos bedroht, abgedrängt, beschimpft und ständig auf den Radweg verwiesen wird. Kein Autofahrer kümmert das Nummernschild hinten, er sieht bloss «ein Velo auf seiner (!) Strasse» neben einem schönen Radweg… Ich fahre praktisch nie schneller als 36, in der Stadt oft sogar nicht mal 25. Soll ich damit auf einer 80er-Strasse fahren und von LKWs gefährlich eng überholt werden, wenn daneben ein schöner Radweg ist? Bin doch nicht lebensmüde. Baut die Velo-Infrastruktur so aus, dass sich langsame und schnelle Velos überholen können schafft die Mischzonen ab!

    • Yves sagt:

      @Ruedi:Wie neu und teuer war dein 45er E-Bike? Die aktuellen E-Bikes der aktuellen premium Herstellern machen das heute Locker.
      @Rolf:Im Bereich der 45er Bikes kamen die Gesetzesänderungen aber rasant, Helmpflicht, Spiegel wurde ziemlich rasch eingeführt, würde der Gesetzgeber und auch die User mit ihren Kommentaren in anderen Bereichen so schnell und empfindlich reagieren, wäre wahrscheinlich Autofahren in der 30er Zone schon verboten.
      @Alle:Hätten die Leute gegenseitig wieder Respekt und Anstand gäbe es weniger Probleme im Strassenverkehr. Setzen wir einen Autofahrer der hier über E-Bikes lästert für eine Weile aufs E-Bike nervt er sich über die Hundehalter, Autofahrer, langsamen Velofahrer und umgekehrt. Nirgends sonst funktionieren die Rollenspiele besser!!!!

  • Röschu sagt:

    Rennradfahrer können durchaus ein Tempo von 45 km/h oder mehr erreichen und sind ebenfalls lautlos unterwegs. Gehören diese nun ebenfalls auf die Strasse?

  • Wern Hably sagt:

    Das Strassennetz ist für den öffentlichen Verkehr gemacht und keine Rennpiste oder Sportplatz, weder für motorisierte noch für nicht motorisierte Vehikel. Das öffentliche Verkehrsnetz nur für Fussgänger, ÖV und Autos, nichts Zweirädriges.

    • Karl Drais sagt:

      Weil Autos öffentlicher Verkehr sind? Weil man mit dem Velo nur zum Spass unterwegs ist?

    • Wern Hably sagt:

      Kein Vergleich. Die Gefahr sind die Velofahrer, die mit aller Kraft in die Pedalen steigen, keine Lichtsignale oder Nicht-Vortrittsrechte respektieren, Fussgänger umfahren und weiterfahren und weil sie kaum identifizierbar sind.

      • Karl Drais sagt:

        Gemäss Strassenverkehrsunfall-Statistik des ASTRA haben im Jahr 2016 Velos insgesamt 101 Fussgängerunfälle verursacht, Autos hingegen 1’182 (Die Zahl für E-Bikes ist so gering, dass sie in der Statistik gar nicht auftaucht). Als Fussgänger ist es also rund zwölfmal wahrscheinlicher, von einem Auto „umgefahren“ zu werden als von einem Velo. Soviel zu den Fakten.

  • PapaMoll sagt:

    E-Biker/innen sind alles „Luschen“!
    Zu faul sich anständig zu bewegen….!
    Auch Oma und Opa können jetzt mit beachtlichem Tempo und mit geringem Kraftaufwand den Strassen entlang schwanken..! Ist doch einfach herrlich zuzusehen….

  • MarcW sagt:

    Nun ich fahre auch ohne E-Unterstützung mit meinem Velo 35 km/h. Bin ich jetzt auch ein Velo-Raudi wenn ich andere überhole?

  • karin.fischer@sunrise.ch sagt:

    Lieber Herr Brotschi
    Ihr Vorschlag ist nicht ganz weiter gedacht. Was geschieht, wenn wir 45 km/h Ebikefahrer, die jeden Tag ihren Arbeitsweg von mind. 30 km unter die Räder nehmen, auf die Strasse müssten? Die Autos und Lastwagen müssten uns auf Hauptverkehrsstrassen, welche keine Velostreifen aufweisen, überholen. Wie viele fahrlässige und risikoreiche Überholmanöver würden da wohl Unfälle produzieren. Nicht nur das knappe Überholen würde den Ebikerfahrer zu Fall bringen, an welchem Sie sich ja nicht brüskieren würden, sondern auch Autos auf der Gegenfahrbahn wären gefährdet. Wäre das in Ihrem Sinne?
    Oder wir würden wieder auf das Auto zurückgreifen und die sonst schon überfüllten Verkehrsadern zu Hauptverkehrszeiten zusätzlich belasten und verstopfen.

  • Albert Jan Becking sagt:

    In der Tat, ein kniffliges Problem mehr. Interessiert an einer Ergründung scheint Markus Brotschi aber nicht zu sein: E-Bike-Bashing genügt.
    Bitte über den Tellerrand schauen, es gibt Länder die insachen Velo klar voraus sind. Dort mal die eine oder andere Idee einholen dürfte der Schweiz kaum schaden.

  • sepp z. sagt:

    In der Stadt Zürich ist es noch absurder, da teilen sich auf den sog. ‚Begegnungszonen‘ und ‚Mischzonen‘ solche Töffli das Trottoir mit den Fussgängern.

    In der Politik und Gesetzgebung fehlt einfach ein gesunder Menschenverstand, entweder wird die eigene Grossmutter skruppellos für ein paar Fränkli verschachert (die bürgerlich-rechten) oder es wird bevormundet, was das Zeugs hält (die linken).

  • Ramses sagt:

    Energie ist proportional zu Masse und Geschwindigkeit. Bei Ebikes ist beides viel größer als bei Velos. Das macht einen enormen Unterschied bei einer Kollision. Ebikes gehören auf die Straße und haben weder in der Nähe von Fussgängern noch von Velofahreren etwas verloren. Zudem fehlt eine Helmpflicht.

    • Karl Drais sagt:

      Stimmt nicht ganz, aber fast. Setzen Sie die Geschwindigkeit noch ins Quadrat und das Ganze ins Verhältnis zur kinetischen Energie eines fahrenden Autos …

  • Werner Berger sagt:

    Sieht so aus, dass der Schreiberling selber noch nie ein Elektrovelo gefahren ist. Es ist bei weitem nicht so, dass wir E-Velo Fahrer andauernd mit 45km/h unterwegs sind, dazu muss man nämlich auch selber noch ziemlich in die Pedale treten, weil kein Velo von alleine so schnell fährt. Mit der angesprochenen besseren Ausbildung erreicht man auch nicht viel, wichtiger ist für mich, dass gesunder Menschenverstand vorherrscht. Den lassen zuweilen jegliche Art von Velofahrern vermissen.
    N.B.: Es ist nicht verboten, sich bemerkbar zu machen, wenn man von hinten auf einen anderen Velofahrer aufschliesst

    • Biomotor sagt:

      Nein es ist nicht verboten sich bemerkbar zu machen, komischerweise tun das die wenigsten 45er e-Bike Fahrer. Ich fahre täglich 20km/Weg zur Arbeit ohne E und habe schon zig unschöne Begegnungen mit e-Bike Rasern gehabt.

  • Carl Blumer sagt:

    Gehe mit dem Autor völlig einig!

  • Martin sagt:

    Der Autor scheint sehr viel Hass auf die Nutzer von E-Bikes zu haben. Wirft sie pauschal in den selben Topf. „E-Biker sind immer aggressiv“, „überholen mit knappestem Abstand“. Dazu wohl auch etwas neid „Lamborghini mit Pedalen“. Ich als Fussgänger kann Ihnen viele negativerlebnisse mit „Velotraditionalisten“ erzählen. Aber ich werfe die nicht alle in den selben Topf. Ein paar sind Idioten, der grosse Teil aber anständig.

  • Antener sagt:

    Der Gesetzgeber sollte besser heute als erst morgen die Sachlage überdenken, bevor noch mehr Unfälle geschehen. Schnelle E-Bikes weg vom Redweg!!!

  • Roman Meier sagt:

    Noch gefährlicher sind E-Bikes auf Wegen, die für Fussgänger und Velofahrer gemeinsam vorgesehen sind. Die fahren einfach viel zu schnell. Ebenso ist nicht einzusehen, weshalb Elektro-Motorräder von der SBB wie normale Velos befördert werden.

  • franz schuber sagt:

    Das einzige Problem sind überforderte FahrerInnen die sich nach Jahren totaler Veloabstinenz ein E-Bike gekauft haben.

    An sich sind die Dinger nicht schlimmer als Rennvelos.

  • Daniel Meyer sagt:

    … und eben, der Autor schreibt es ja selber, es sind rund 20% der e-Bikes der schnellen Variante unterwegs und damit entkräftet er gleich selbst seinen undifferenzierten Artikel. Am besten einmal selber testen, bevor man einen solchen Artikel verfasst… E-bikes gehören zu den innovativsten Verkehrsmitteln, welche in den letzten zwanzig Jahren entwickelt wurden. Es gibt auch sehr viele normale Radfahrer, welche ohne Rücksichtnahme auf die übrigen Verkehrsteilnehmer unterwegs sind.

  • Robert Hasler sagt:

    Nach meiner Erfahrung verhalten sich 99,9% der Verkehrsteilnehmer – also auch der diversen e-Biker – vernünftig und rücksichtsvoll. Aber man kann sich schon fragen, warum die Schweiz für jedes Detail eigene und natürlich andere Regelungen austüfteln muss (was im Übrigen diverse EU-Länder auch tun). Wegen der vielen Unfälle sollte man aber wirklich etwas tun!

  • Albert sagt:

    In der Tat, ein kniffliges Problem mehr. Interessiert an Ergründung scheint Markus Brotschi aber nicht zu sein: E-Bike-Bashing genügt.
    Bitte über den Tellerrand schauen, es gibt Länder die insachen Velo klar voraus sind. Dort mal die eine oder andere Idee einholen dürfte der Schweiz kaum schaden.

  • Kusi Nachbur sagt:

    Danke für diesen Kommentar. Seit 2 Jahren schreibe ich gegen diesen Wahnsinn an und muss feststellen, dass viele E-Biker genauso radikal auftreten wie Hündeler, wenn es um ihre geliebten Tiere geht. Ein Aspekt hat der Autor aber vergessen: Ökologisch sind diese E-Töffs nicht mal ansatzweise, denn ihr Antrieb besteht aus einem Akku, der schlussendlich im Sondermüll landet. Und dieser Akku wiederum wird mit Strom aufgeladen, der aus Kohle- und Atomkraftwerken kommt. Wenn man die ganze Kette vom Abbau der einzelnen Akku-Komponenten (Rohstoffe) über die Fertigung bis Entsorgung betrachtet und den nötigen Strom noch dazu rechnet, ist die Ökobilanz im Vergleich zum konventionellen Fahrrad eine Katastrophe. Und das alles nur, weil die Leute zu faul zum Trampen sind.

    • Helena sagt:

      In Zürich bezieht man nur Strom aus erneuerbaren Quellen. Hab sogar ein Zertifikat vom ERZ für mein S-Ped bezogen.

    • Pumuckl sagt:

      @ Kusi Nachbur. Okay. Soweit also das Halbwissen und „fast garnicht Können“. Nehmen wir dem E-Biker doch sein Spielzeug mal weg und lassen ihn zum 20 km entfernten Arbeitsplatz joggen. Mal abgesehen davon, dass diese Person kaum noch arbeitsfähig sein wird, verbraucht sie mehr Energie (und erzeugt dabei auch mehr CO2) als ein herkömmlicher Kleinwagen. Mit dem E-Bike sinkt der Energieverbrauch hingegen markant unter den Wert jedes anderen Fahrzeugs, obwohl Strom verbraucht wurde. Und die bösen Akkus können rezykliert werden. Und die graue Energie fällt auch beim Auto, Bus, Zug …. …. an. Sogar beim laufen, da ich ja Sportschuhe verbrauche. Sie sehen, ein bisschen komplexer ist es schon noch

      • Niklas Meier sagt:

        Oder für 20km einfach ein normales Velo nehmen? Oder den Zug?

        • Karin Fischer sagt:

          Die tollen Züge immer voll und mit tristen hässigen „Grinden“! Da ist es eine Wohltat frische Luft und Bewegung zu geniessen und munter an der Arbeit zu erscheinen per ebike und das noch in einer vernünftigen Zeit! Obwohl ich auch um 5.00 Uhr losfahre, wie früh müsste man los ohne Antrieb oder zu Fuss??? Wie wäre es mal mit Ausprobieren des Arbeitsweges per ebike? Und zu schätzen, dass der ÖV von uns nicht auch noch gefüllt wird?

  • Max sagt:

    Dieser Artikel erinnert mich stark an die ende 80er Jahren, als die ersten Snowboarder auf die Pisten kamen! Zur Gefährlich, zu schnell, auf dem Schlepplift gab es nur Probleme. Der Aufschrei war Riesengross. In den 90er Jahren kamen die ersten Mountainbiker auf die Wanderwege, Rücksichtslos, zu gefährlich für die Wanderer, das Wild wird aufgeschreckt, die Wanderwege werden beschädigt und verschmutzt. Heute gehören die Snowboarder auch zum Wintertourismus, die Biker und Wanderer haben sich grösstenteils arrangiert durch Kommunikation und freundliches nebeneinander. Wir brauchen nicht für alles Gesetze, was wir brauchen sind Toleranz, Kommunikation, Freundlichkeit, Verständnis, Rücksicht. Dieser Bericht ist einseitig.

  • Susan Wegmüller sagt:

    Ich fahre seit 20 Jahren viele tausend Velokilometer pro Jahr. Was da im Moment abgeht, verstehe ich nicht. Jedes 4. Velo, das verkauft wird, soll ein E-Bike ein, liest man. Strom statt Kondition. Diese Leute haben den Spirit und den Soul des lautlosen Fahrradfahrens verloren.

    • Martin sagt:

      Vielleicht haben diese Menschen andere Prioritäten? Ich verstehe auch nicht warum man sich ein Auto kauft. Aber darum will ich diese Leute auch nicht bekehren oder ausspotten, geschweige es ihnen verbieten.

  • Andreas Tase sagt:

    Denkt bitte daran: E-Bikes sind wie Mofas, nur ist der Auspuff nicht am Fahrzeug selbst, sondern woanders.

  • Frtz sagt:

    Da in Bern bald überall 30er ist, können die E-Töffe locker auf die Fahrbahn. Nur die Geschwindigkeit sollte noch kontrolliert werden. Ich werde im Auto im 30er im Quartier regelmässig von E-Töff-Fahrern überholt und das ist saugefährlich mit all den Kindern. Die Gesetzgebung und das Verhalten der E-Biker sind eine Zumutung.

    • Helena sagt:

      In Tempo30-Zonen fahre ich immer schön 30, so maximal 34. Und dann schön in der Mitte. Und es funktioniert bestens! Ab und an kommen manche Autofahrer wieder in den Frustbereich und wollen unbedingt «das Velo da noch überholen», ohne Blick auf ihren Tacho und dass sie längst schon 30 draufhaben…

  • Daniel Hofstetter sagt:

    Wir sollten in allen CH-Städten flächendeckend Tempo 40 einführen und die starken E-Bikes auf die Strasse zwingen. Ich miete vermehrt E-Bikes, weil ich mit dem langsamen Velo eine Gefahr auf dem städtischen Strassennetz bin da nur sehr wenige Velowege existieren. Als Autofahrer will man nicht 300 Meter hinter einem Velo herfahren, auch ich nicht. Das verführt zu gefährlichen überholmanövern. Der Trend, dass der Urbane Bewohner auf 2-Räder umsteigt hält an. Die Verkehrsplaner und Politik schlafen da getrost weiter.

  • Urs Weingartner sagt:

    Ganz so wie im Text beschrieben ist die Realität aber nicht. Kleine Korrektur:
    – Speedbikefahrer sind oft durchaus sportlich und jung. Unbestritten manchmal rücksichtslos, das gibts aber bei allen Fahrzeugen.
    – Wer überhohlt wird sollte nicht möglich weit rechts ausweichen, weil dann kein Platz zum Manövrieren bleibt. Im Gegenteil, wer weiter links fährt hat mehr Sicherheit.
    – Die E-Bikes gehören auch nicht auf die Strasse, denn dafür sind sie zu langsam. Hier wäre eine Geschwindigketsanpassung nach oben oder auf dem Radweg nach unten nötig, mit allen Konsequenzen wie Führerschein und Helm.

  • Hansjörg H sagt:

    Der polarisierende Artikel ist nötig, damit die Problematik diskutiert wird. Die im Alltag grassierende Entwicklung zu „me first“ zeigt sich nun auch mit den E-Bikes. Diese gehören ohne Zweifel nicht auf die Radwege. Es reicht für Velo-Normalos, wenn sie das Überholtwerden auf Strassen ohne Radwege ertragen müssen.

    • Martin sagt:

      Leider ist der Artikel voller Fehler (Töffs sind nicht Motorfahrräder!). Somit wird das Problem nicht diskutiert sondern nur Wut und Frust rausgelassen. Schade. Verpasste Chance.

  • Martin sagt:

    Ich wurde fast von einem Fahrrad umgefahren. Aus meiner Sicht sollte man alle Zweiräder auf 15km/h begrenzen. Auch die ohne Motor. Die sind viel zu gefährlich. Ausserdem missachten alle Velofahrer die Ampeln und alle Verkehrsregeln. Der Autor hat komplett recht.

  • Danny K. sagt:

    Das auch in diesem Artikel die Velos nicht richtig bezeichnet werden lasse ich mal aussen vor.. Ich fahre jeden Tag Velo (Pedelec-S) und ich sehe das sich alle manchmal nicht an Gesetze halten. Alte, junge, Velofahrer, Autofahrer, Fussgänger und sogar die Polizei hält sich manchmal nicht an Regeln. Mich machen die Leute die ohne Rücksicht auf sich und andere über rot fahren usw. auch Mühe aber dieses ewige Fahrrad Bashing ist langsam ausgelutscht das immer nur im Sommer hervor geholt wird.

  • Jan Friedrich sagt:

    In Deutschland ist es den S-Pedelecs (bis 45 km/h) nicht gestattet den Fahrradweg zu nehmen, „normalen“ Pedelecs bis zu 25 km/h hingegen schon.
    Das sollte die Schweiz vielleicht auch überlegen, oder?

    • Martin sagt:

      In Deutschland findet eine umgekehrte Diskussion statt. Dort wird von Autoberbänden gefordert, dass S-Pedelecs auf den Radweg gehören weil sie den Autoverkehr behindern. Ausserdem gibt es viele Unfälle weil S-Pedelec von Autos abgedrängt werden.

      • Helena sagt:

        Darum werden im EU-Ausland kaum S-Pedelecs verkauft, während hier die Verkaufszahlen steigen. In den entsprechenden Foren kann eigentlich jeder S-Ped-Benützer aus Deutschland Geschichten erzählen, wie lustig das Fahren auf der Strasse ist, wenn daneben ein Radweg ist. Ab- und Bedrängen, extra nah überholen («punishment pass»), gestikulierend auf den Radweg zeigend, Anschreien… Ich würde niemals auf einer Strasse mit Tempo 80 mit dem E-Bike fahren, wenn daneben ein schöner Radweg ist. Da muss man schon lebensmüde sein, ich fahre selten schneller als 36, innerorts noch viel langsamer und vorallem angepasst.

  • Ben Steiner sagt:

    Das Tram fährt im Schnitt 13-17km/h, der Bus ist nicht wirklich schneller. Einzig die S-Bahn hat etwas mehr Tempo, dafür muss man grössere Fussstrecken zurücklegen und im Nahverkehr umsteigen. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass man sich dabei ordentlich auf den Füssen rumsteht, weil der ÖV inzwischen sehr gut ausgelastet ist.
    Mit dem Auto kommt man in der Stadt mit ca. 25-30km/h voran.
    Und jetzt wundert sich wirklich jemand, dass das EBike das Mittel der Wahl ist. Die Tempo 40-Bolzer gehören auf die Strasse. Da bin ich einverstanden. Aber die 25km/h Bikes sind schlicht genial! Der ganze E-Trend (inkl. Trotti & Co.) hat erst angefangen und mit wachsendem Trend werden die (Sicherheits-)Probleme grösser. Das muss sicher gelöst werden.

  • Stephanie von Walterskirchen sagt:

    Für mich ist klar, mindestens Elektrobikes sollten eine Fahrprüfung machen müssen. Was nicht mit Muskelkraft angetrieben wird sicher. Was soll geprüft werden? Achtsamkeit, klare Zeichengebung (mit Blinker) anbringen eines Rückspiegels, 3 mal Klingeln (nicht zu laut) vor dem Überholen eines konventionellen Velos. Geschwindigkeitsbegrenzung (in 30er Zone). Ein Elektrobike darf nicht auf den Trottoir fahren. Es braucht klare Regeln. Es braucht klare Regeln wo und wie schnell sie fahren dürfen und wie sich sich kennbar machen. Auch Velofahren sollte besser geschult werden. Auf dem Trottoir/Fussgänger-Velozoone Schritt-Thempo mit einem Fuss nahe Boden. Und es sollte jedes Velo das verkauft wird in der Stadt, eine Karte mit Velowegen bekommen Velos sollen den Velowegen folgen. Sensibilisierung

    • Pumuckl sagt:

      Klingt ja alles ganz nett. Sie haben vergessen, dass die Velofahrer bevor sie die „Glocke“ betätigen, erst noch höflich um Erlaubnis fragen sollten, da sich die Fussgänger sonst von diesem Rowdie genötigt fühlen könnten, da sie doch das Recht haben überall zu spazieren, sogar auf dem Veloweg.
      Im Ernst. Haben Sie sich mal die Unfallstatistiken angeschaut? Ich meine nicht nur die absoluten Zahlen, sondern auch jene der Schuldfrage? Wie oft sind Velofahrer (mit und ohne Motor) schuldhaft in Unfällen verwickelt und wie oft unschuldig? Sie würden sich noch wundern. Weil … wäre es anders, wären die Versicherungsprämien bei den E-Bikes schon längst explodiert

    • Helena sagt:

      Für die schnellen «E-Bikes» (S-Pedelecs) muss man mind. einen Mofa-Ausweis haben. Die meisten S-Pedelec-Besitzer, die ich kenne, inkl. meiner Wenigkeit, fahren auch Auto oder haben zumindest mal den Autofahrausweis gemacht. Was wollen Sie denn noch? Auf dem Trottoir ist Fahren für alle verboten (ausser für Kleinkinder), das kann und soll man gerne stärker ahnden. Und die 25 km/h, welches ein langsames Pedelec unterstützt, erreicht man in der Ebene locker auch mit einem normalen Velo. (Man kann auch da schneller fahren, bloss wird es ohne Unterstützung anstrengend.)

  • Andrej Westermann sagt:

    Super Diskussion! Nix gegen Ebikes, besonders nix gegen die Schnellen mit Führerschein, damit komme ich wenigstens vorwärts. Ein Langsames ist mir eben zu langsam. Aber das Schnelle oft zu schnell und vor allem für Anfänger toll. Bei aller Gefährdung der Umwelt durch Nicht-Beherrschen-des-Fahrzeugs, wer schon bei knapp 50km/h eine Vollbremsung machen musste, wird sich lange daran erinnern. Soo nackt, eigentlich, mit dieser Eierschale obenauf, und kaum Bodenhaftung, nach 20m stehts dann endlich. Wie im Auto, nur ohne Auto. Das Durschnittstempo steigt übrigens nicht soo wahnsinnig wie gefühlt, bei der wilden Raserei. Die Publibikes sind darum Flaniertauglich eingestellt (sorry, der musste jetzt noch sein).

  • Michael Kaufmann sagt:

    Als „normaler“ Velofahrer ohne jede E-Unterstützung ärgert man sich in der Tat stets über E-Bike-Rowdies. Ich habe bisher nur einmal gesehen, dass am Schafmattweg in der 30er-Zone ein Radar-Blitzer gegen diese E-Bike-Rüpel aufgestellt wurde. Das sollte viel häufiger geschehen.

  • Kaeslin Martin sagt:

    Pure Hilfs- und Fantasielosigkeit der zukunftsverweigernden Konservativen (wie bei den Mountain-Bikes). Werden die viel gefährlicheren Autos, Kampfhunde oder Waffen verboten, weil einige nicht damit umgehen können? Eine Tempo 30 Limite auf gemischten Fuss-Radwegen, wäre ja noch ein akzeptabler Vorschlag, aber Polemikwut im Hirn verhindert Lösungen. Und baut endlich Velobahnen! Für den Ferienzeitverlust am Gotthard gib es Milliarden, für das gesunde, ökologische schnelle Pendeln mit E-Bikes nur „Verbotitis-Polemik“.
    Was ist gefährlicher: Ein Auto mit 30km/h im Wohnquartier oder ein Velo mit 45? Würde ein Politiker oder Bundeshausredaktor die richtige Antwort akzeptieren, wäre die Reaktion wahrscheinlich der Ruf nach einer Helmpflicht für Kinder?

  • Ernst Fluri sagt:

    Warum Ist die Unfallstatistik mit den Elektrobikes gerade zu in die höhe gespickt?
    Und daran sind immer die Anderen schuld,wenn man in den Foren liest.Kommt dazu , dass das dann noch sehr hohe Spitalkosten ergibt,und das ist dann den Grünen hundewurst, hauptsächlich man ist elektrisch unterwegs,statt mal seine Muskeln arbeiten lassen,ist erst noch gesünder,und kranke oder Behinderte gehören gar nicht auf solch ein schnelles Bike!

    • Helena sagt:

      Weil in der Schweiz jedes 4. neue Velo eins mit Elektrounterstützung ist. 3/4 davon die langsame Kategorie, der Rest S-Pedelecs. Und weil viele Autofahrer die Geschwindigkeit unterschätzen; nun kommt auch eine Seniorin u.U. mit 25 und nicht mit 12 km/h daher… Womöglich pendeln Sie noch mit dem Auto zur Arbeit… Und immer diese Nörglerei oder gar Neid über Menschen, die mit E-Unterstützung fahren. Womöglich pendeln Sie selber mit dem Auto ins Büro, ist ja noch viel gesünder.

    • Andrej Westermann sagt:

      Öhm, weil mehr Menschen fahren? In den letzten 10 Jahren wurden ca. 1 Mio Elektrovelos in der Schweiz auf die Strasse gebracht. Die Stromer sind massiv beteiligt an der Zunahme der Unfälle zB in den Fussgängerzonen, ganz klar. Soll man die Marke drum verbieten oder nicht mehr an Senioren verkaufen? Deren ehemalige Schulkollegen nun einen auf Purist machen aus Frust, mit dem ewigen Töfflivergleich.
      Ja diese Raser sind schon keine Velofahrer… siehe Kommentar vom Raser, der keine Aufmerksamkeit mehr übrig hat zum Ankündigen mit Höflichkeitsklingeling, wie es auch die Fussgänger schätzen. Er will wohl sagen, er kann den Velofahrer nicht weghupen.
      Töffmentalität gehört auf die Strasse. Autos: Warum ist deren Unfallquote immer konstant hoch? Sinds die Fahrer oder das Fahrzeug?

  • Kevin B. sagt:

    Ganz frech fand ich folgende Situation: Ich stand am Fussgängerstreifen und wollte gerade die Strasse überqueren. Da kommt ein E-Motorrad Fahrer dahergerast und will mich mit Zischlauten verscheuchen, als würde er eine Katze verscheuchen, da er mir keinen Vortritt lassen wollte. Solchen Leuten sollte man das Gefährt wegnehmen.

  • Dani Keller sagt:

    Bin seit rund 5 Jahren mit einem 25 km/h E-Bike unterwegs. Die angeblichen Kampfzonen in Städten sind mir nicht bekannt (ein Zürcher Phänomen?).
    45er E-Bikes machen Sinn bei längeren Strecken ausserorts/Aglo (z.B. tägliche Pendelstrecke), sowie im Innerortsbereich (50/40/30) um tempomässig mit Autoverkehr mitzuhalten und „mitschwimmen“.
    Schwarze Schafe gibts überall: Auto, LKW, Velo, Töff, Fussgänger und ÖV. Rücksichtnahme ist keine Frage des Fortbewegungsmittels.

  • Max Bader sagt:

    MIr ist sowieso nicht klar, warum diese E-Bikes 45 km/h schnell sein müssen. Die langsameren Bikes mit Unterstützung bis zu 30 km/h sollten doch genügen. Damit gäbe es immer noch genug Unterstützung beim Velofahren, aber einfach nicht mehr bei gleichem Tempo. Diese E-Bikes werden ja vor allem im städtischen Verkehr gebraucht, wo man so oder so nicht so schnell voran kommt.
    Das Problem ist doch, dass die E-Biker oft gar keine langjährigen Velofahrer waren und darum auch nicht gut fahren, aber dafür ein sehr hohes Tempo haben, welches sie aber ohne Anstrengung erreichen. Im Prinzip ist das ja wirklich einfach ein Elektotöff.

    • Urban Zuercher sagt:

      Die 45iger werden m.M. nach vorallem überland zum Pendeln gebraucht. Innerstädtisch gebe ich ihnen recht, sind 45 zu schnell. Aber man hat einfach mehr Schub…. Wenn sie ihren Gedanken zu Ende führen würden, müssten ja in dem Fall auch Autos ausserorts auf max. 80km/h und und innerorts auf 50/30/20 km/h beschränkt werden.
      Der Autor regt sich v. a. über die S-Pedelecs auf, und dort ist die Haupt-Nutzergruppe klar jung bis mittelalt. Die nicht sicheren, älteren Fahrer und Fahrerinnen fahren hauptsächlich 25er Ebikes.

  • Peter sagt:

    bei den Töffli ist es bis 30 km/h ein Velo, und darüber ein Motorrad. Es ist nicht nachvollziehbar, warum diese Regeln, soweit sie nicht in Frage gestellt werden, für Elektromotoren nicht gelten sollen. Die Regeln für Töffli sind: Radweg, Helm, Nummernschild, Klingel und Licht, Fahrzeugausweis, Führerausweis Kat. M. (integriert in höhere Führerausweise Beispiel Kat. B).

    • Andrej Westermann sagt:

      Haha. Dann ist also jedes Auto ein Rennauto, wenn man nach dem Tacho geht? Als Cabrio zu fahren, dafür mit Helm. Es muss nicht immer die Vergangenheit über die Zukunft bestimmen. Hödis/Töffli/Mofas sind eher über 30kg schwer, haben schlechte Bremsen, Pedalieren nada und die Pneus, naja.. Warum sollen moderne Fahrzeuge zugelassen werden wie Postkutschen? Die Versicherungskategorie passt halt zum Risiko, darum gehts. Helm und Spiegel sind schon Vorschrift, Bremsen, Grip und Handling sind bei Elektrovelos besser als die 50er-Jahre-Technik von gestern mit dem CO2 Ausstoss von 95 Autos. Ich verstehe sowieso nicht, was für Drogen die Menschen nehmen, die ein Töffli und Elektrovelo (sogar ein Hässliches von denen hat keine Chromlenker oder Trommelbremsen) nicht unterscheiden können oder wollen.

  • Pumuckl sagt:

    Eigentlich ist es ja noch komisch. Da zerbricht man sich (nicht nur in der Schweiz) seit Jahren den Kopf darüber, wie man die Elektromobilität endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwecken könnte und so nicht nur die Co2 Bilanz markant verbesserte. Weil sind wir mal ehrlich, der Gebrauchswert praktisch aller E-Autos ist lächerlich gering, im Vergleich zum Kaufpreis. Immerhin denkt man ja nicht umsonst an Steuererleichterungen und sonstige staatliche Subventionen. Und jetzt kommt aus der Ecke der Velos, eine Lösung mit guter Reichweite, hervorragender Kosten- Nutzen Bilanz …. und das ganze auch noch zu einem guten Preis. Und was passiert? Anstatt ein Überdenken der Verkehrspolitik anzuregen, verliert man sich in hysterischem Bashing. Peinlich.

  • Knill silvio sagt:

    Dieser Artikel trifft aus meiner Sicht völlig daneben. Ob schneller oder langsamer unterwegs, spielt doch keine Rolle, am Schluss kommt es doch immer darauf an, wie man es mit der Rücksicht auf Strassen- auf Velowegen oder Autobahnen hält. Auch das schneller E Bike ist ein Fahrrad und wird genausowenig von LKW Fahrern beachtet, wie Personen auf sonstigen Velos. Auch die E Biker, ob langsam oder schnell, brauchen die Sicherheit und den Schutz der Velowege! Darum hat man ja diese Velowege für alle Velos gemacht, um die Sicherheit zu erhöhen!! Sie auf die Strasse zu verbannen wäre der grösste Humbuck und das Risiko von Unfällen wäre wie bei jedem Velo erhöht! Frage an die Statistiker: Wieviele der E Bike Unfälle sind mit Beteiligung eines schnelleren E Bikes passiert???

    • Mark Keller sagt:

      Sie haben offensichtlich das Statement nicht so ganz verstanden. Ein solcher E-Flitzer ist eben nicht einfach ein Fahrrad.
      So richtig kriminell wird es, wenn diese Flitzer auf den Gehwegen den Fussgängern im Millimeterabstand um die Ohren sausen.

    • Abbracciavento sagt:

      Warum dürfen denn keine Töfflis auf den abgelegenen Velowegen fahren?
      Weil Motorisiert und langsamer?

    • franziska sagt:

      Das Problem ist doch, dass die üblicherweise 3m -4m breite Misch(t)zone für Kind, Kegel, Hund, Katz, Spazierend, langsame und schnelle Velos womöglich in zwei Richtungen schlichtweg viel zu schmal ist, als dass alle problemlos aneinander vorbeikommen können in dem Tempo, das sie sich vorstellen. Für mich als Velofahrerin und Steuerzahlerin ist es nicht einsichtig, weshalb ich auf weniger als einer normalen Strassenspurbreite voll ausgebremst werden darf infolge Übervölkerung, der für 3 verschiedene Geschwindigkeiten in je 2 Richtungen (= 6 Spuren) komplett unterdotiert ist, derweil nebenan der MIV 4spurig auf knapp 20m Breite Tempo 50 fahren kann! Machen wir Tempo 30 auf der Strasse, dann können die Velos problemlos dort genauso fahren!

  • Galzer sagt:

    Die Ebikes stören nicht, jetzt sind es die die keinen umweltschädlichen Akku haben, die stören. Also sofort alle Radwege zum E-Bike Wegen umdeklarieren und Velos, also solche wo noch richtig getreten werden muss, VERBIETEN!

  • Abbracciavento Vito sagt:

    Ich sage nur: “ Die Velolobby nimmt ziemlich Einfluss auf die politischen Entscheide!”

  • thomas meiner sagt:

    Für E-Bikes sollten die exakt gleichen Regeln gelten wie für andere Zweiräder auch. Die Art des Antriebs sollte aus Sicherheitsgründen egal sein. Die Regeln für Mopeds, Roller und Motorräder sind: kein Radweg, Helmpflicht, Nummernschild, Klingel und Licht, Fahrzeugausweise, Führerausweis Kat. M. (integriert in höhere Führerausweise Beispiel Kat. B), ect. Dies sollte so auch für E-Bikes gelten. Es gibt auch kein fahren ohne Führerausweis mit einem Tesla. Wäre etwa das selbe!

    • Peter sagt:

      Kat. M ist nur für Motorfahrräder, für die übrigen genannten motorisierten 2Räder ist es eine der Kat. A (es hat mehrere Unterkategorien).

  • Jessas Neiau sagt:

    Was soll das – gehörten E-Bikes jemals auf den Veloweg? Nie. Oder reicht es etwa, Motorräder zukünftig als Benzin-Bikes zu bezeichnen, damit sie auf den Veloweg dürfen? Motorgetriebenes gehört immer und ausnahmslos auf die Strasse. Ausserhalb von Strasse und Garage haben solche Gefährte nichts verloren.

  • franziska sagt:

    Mein Vorschlag ist, dass das Schild Veloweg nur bis max. Tempo 25 zwingend vorgeschrieben ist. Wenn 25 zu langsam ist, kann offiziell auf die Strasse ausweichen und dort das gewünschte Tempo ausleben.
    Das Problem wäre somit schnell keins mehr, denn alle könnten in der Geschwindigkeit fahren, die sie als passend erachten ohne andere Personen einem erhöhten Verletzungsrisiko auszusetzen.
    Sollen jedoch auch auf Velowegen die schnelleren Velos fahren müssen, gibt es das neue Schild „Veloweg 45“, wo es nebst der bestehenden Spur(en) zusätzlich eine Schnellspur bis Tempo 45 pro Richtung gibt, die der Veloweg bedient. Das mit dem Tempo ist nicht nur Thema von schnellen E-Bikes sondern auch auf dem Rennvelo!

    • Karin Fischer sagt:

      Ja, liebe Güte, woher soll da der Platz für all diese Radewege kommen? Nicht wirklich realistisch, oder? Ausserden würden sich Autofahrer und LKW-Fahrer grün und blau ärgern, wenn sie dauernd einen 45er auf den oft engen Hauptverkehrsstrassen ausserorts und innerorts überholen müssten. Es würde zu gefährlichen Überholmanövern führen, die Ebiker und Gehenfahrbahnbenutzer gefährden würden.

      • Karl Drais sagt:

        Also Moment: Wenn sie eine eigene Infrastruktur hätten, würden diese E-Bikes ja eben gerade NICHT mehr auf den Hauptverkehrsstrassen der Autos und LKWs fahren.
        Was die Fläche angeht, so sind sie eigentlich eher sparsam. Ein komfortabler Velo-Fahrstreifen ist so gegen 1.50 m breit, während eine Autobahn pro Fahrstreifen insgesamt etwa 6 m Breite wegfrisst.
        Anstelle von zwei zusätzlichen Spuren für die 12 km lange Zürcher Nordumfahrung könnte man also beispielsweise fast 50 km E-Bike-Wege bauen. Es wäre mit Sicherheit massiv günstiger, sowohl im Bau als auch in Betrieb, Unterhalt und Nutzung. Aber man müsste es halt wollen…

  • Werner Boss sagt:

    Als hätte die ganze Schweiz nur darauf gewartet! Wie die verschiedenen Verkehrsteilnehmer über einander herfallen! Dabei liegt das Problem doch ganz Anderorts . Aber entweder sind die Menschen geistig zu schwach, den ganzen Umfang des Geschehens zu erfassen, oder sie sagen sich einfach, es darf einfach nicht wahr sein, – es darf einfach nicht wahr sein….

  • Francesco sagt:

    Meiner Meinung nach sollten die schnellen e-bikes (die mit gelbem Kontrollschild) den Veloweg nicht benutzen dürfen. Sie sind einfach zu schnell. Aber Achtung Velofahrer… ich kenne wenige die sich wirklich konstant an die Strassenregeln halten (und das darf auch kritisiert werden).

  • Marlies Koch sagt:

    Schlimm finde ich die Elektrovelos mit Anhänger in der Langstrasse Fussgängerunterführung. KEIN Schritttempo oder mindestens normales Velotempo und ohne jegliche Rücksicht, weil alle anderen diesen monströsen Fahrgeräten ausweichen müssen. Für mich als Fussgängererin ist es genau so gefährlich wie die Off-Roader.

  • René Schwyter sagt:

    Sehr richtig. Und dann sollen die E-Bikes auch dort parkieren, wo Motorfshrzeuge parkieren. Und sofort hst es wueder Platz in der Velostation.

  • Schreiber sagt:

    Die Gesellschaft muss sich erst an die neuen Möglichkeiten der Technik gewöhnen. Verbote helfen wenig. Ferraris sind auch unvernünftig und trotzdem integrierbar. Die Versicherungen müssen die Prämien entsprechend hochschrauben und Raser müssen drakonisch gebüsst werden. Toleranz im Strassenverkehr ist eine Volksübung die mit zunehmendem Verkehr schwieriger wird aber es geht – muss ja…..

  • Erich Christen sagt:

    Vielen Dank für den Artikel. Mal schauen ob die Chef´s da oben diesen Artikel auch lesen 😉

  • MrEBike sagt:

    Also ich habe ein 45km/h um in einer einigermassen gescheite Zeit im Büro zu erscheinen, nachdem ich meine Kinder bei Krippe abgeladen habe und am Abend wieder pünktlich dort bin bevor die Krippe eine Busse für Verspätung auspricht und dass alles ohne zu schwitzen. Damit ich meine Arbeitszeit als solche Nutzen kann und nicht noch vorher 30 Minuten unter die Dusche muss.

    Klingel: Versuche ich immer mal wieder. Auf dem Weg wo ich fahre, tragen aber gefühlte 90% Kopfhörer und hören 0% der Umgbung. Das ist teilweise sogar bei unmotorisierten Velofahrer zu sehen, welche dann auch noch mitten auf dem Weg fahren. Dass Hundehalter trotz Leinenpflicht dann noch überall auf dem Weg rumrennen lassen ist bald noch das kleinere Übel. Und ach ja, ca. 80% der Autofahrer nimmt mir jeweils den Vortritt

    • Biomotor sagt:

      Ich Dusche jeden Tag in der Firma und benötige inkl. anziehen maximal 10Minuten dazu.. Keine Ahnung was sie 30 Minuten unter der Dusche treiben?

  • Barbara sagt:

    Ich dachte immer, dass in der Schweiz die schnellen E-Bikes nicht auf den Velowegen fahren dürfen. Allerdings stelle ich auch fest, dass dem nicht nachgelebt wird……

  • Stephan Baumann sagt:

    Nicht jede E- Bike Marke ist gleich schlimm, manche kommen mit Mühe und Not auf 45 km/h, andere erreichen deutlich mehr.
    Manche verlangsamen sofort, wenn nicht mehr getrampt wird, andere beschleunigen weiter, was sich vor allem in Kurven zeigt.

    Die Stromer nenne ich nur noch Midlife- Chrysler, unter anderem, weil ihre Fahrer meist wie gealterte Klischee- Autofahrer (oder wie Harleyfahrer) aussehen und sich auch so verhalten.

  • Uwe Hoffmann sagt:

    Bin selber E-Biker, Normal-Biker, Fussgänger und passionierte Autofahrer uns Rennrad-Biker. Fahre in der CH und DE gleichviel, FR im Urlaub. Besitze ein S-Pedalec, ein Lastenpedalec … und ein Auto mit ungefähr 200PS. Alle Bedenken die ich in hier gelesen habe, kann ich teilen und die Idee, dass ein S-Pedalec nicht auf einen Veloweg gehören sind aus der Sicht der Fussgänger und normalen Fahrradfahrer (bis 30KM) richtig. Autofahrer schätzen unbewusst S-Pdealec-Fahrer meist falsch in der Geschwindigkeit ein (Beim Überholen & wie an Kreuzungen, wenn Autofahrer z.B. einbiegen müssen) Generell gehören diese Verkehr in einem zeitgemässen Verkehrsnetz getrennt und das ist eine Frage des Platzes und des Wegedesigns und der sinnvollen Gebote (&Verbote) – Viel Spass beim Umsetzen.

  • Nussbaum w. sagt:

    Guten Tag. ja was tun ?
    Nötigenfalss Radwege und Streifen mit Höchstgeschwindigkeits Tafeln markierenDa wissen die schnellen wie Sie fahren dürfen

  • Peter Colberg sagt:

    45Km/h auf der Strasse sind nicht schnell genug, und Autofahrer wären schnell gereizt. Eine Lösung wäre ein Obligatorium, dass E-Bike Fahre, vor allem die mit der 45 Km/h Variante, vor dem Überholen eine elektrische Klingel betätigen müssen, um andere zu warnen. Tatsache ist dass man die Dinger nicht kommen hört, und gravierende Unfälle daher möglich sind (habe selber die Erfahrung gemacht). Auch die schnelleren E-Bikes sind auf dem Fahrradweg schon richtig, aber vieleicht braucht es einen speziellen Führerschein wie für das Mofa?

    • Helena sagt:

      Sie werden es nicht glauben, aber man braucht einen Mofa-Ausweis, um ein schnelles E-Bike fahren zu dürfen…! Und normale Velos ohne Motor kommen doch auch lautlos daher… Klingeln ist sowieso immer ein zweischneidiges Schwert. Die einen Fussgänger reagieren erschreckt (oder auch wütend), je nachdem, wie früh man klingelt –, die anderen hühnern gleich von einer Seite zur andern, immer lässig bei Gruppen. Und dann gibt es noch die Personen (vorallem Senioren), die hohe Klingeltöne nicht mehr wahrnehmen können. Daher: keine Mischzonen mehr!

  • schutter sagt:

    Elektrovelo sind Motorfahrzeuge und haben in der verkehrsfreien Innerstadt und auf Velowegen nichts zu suchen. Schon gar nicht dürfen in Fussgängerzonen und auf Wanderwegen fahren. Rigorose Kontrollen und saftige Bussen, müssten hier für absolute Disziplin sorgen.

  • Felix horn sagt:

    Vergessen gingen in diesem Artikel die Wanderwege, insbesondere die engen Bergwege, wo mittlerweile auch Senioren mit einem müden Lächeln an uns schwitzenden Berwanderer vorbeiradeln. Dort auch sind zunehmend die Hunde in Gefahr. Eine Hundekontrolle gegenüber Joggern ist machbar, nicht aber gegenüber den auch diesbezüglich zu schnellen Velos. Kommt dazu, dass je mehr den Berg hinauf zu fahren vermögen, je mehr proben anschliessend ihre downhill Kapazitäten.

  • Chrigel sagt:

    Grööl – wie nennt man die Zeit, in welcher sich die verschiedenen Verkehrsteilnehmer gegenseitig saures geben? Saure Gurkenzeit… der Tagi ist mit diesem Artikel schon wieder voll dabei… wenig fundiertes und voll auf Emotionen gespielt, geht immer auf…

    • Ändu sagt:

      Danke Chrigel, nach duzenden Kommentaren endlich ein vernüftiger, der nicht auf den Zug „schuld sind immer die anderen“ aufspringt und sich zum gegenseitigen auf den Kopf hauen aufhetzen lässt. Fahre selber ein 25er e-bike und werde zu 99% korrekt von den schnelleren überholt, der Rest ist nicht der Rede wert.

  • Hans Meister sagt:

    Kombinierte Fuss- und Radwege sind extrem gefährlich und gehören verboten!
    Bummelgruppe, Kinderräder, Kinderwagen und Tiere haben dort nichts verloren.
    Sind Radwege breit genug, dass problemloses kreuzen möglich ist und die Leute sich ans Rechtsfahrgebot halten! kommen Pedelec’s, Biker, RR und Tourenfahrer gut aneinander vorbei. Auf starkbefahrenen Schnellstrassen wo Lkw’s und PW’s 80-100km/h fahren haben Pedelec’s mit 45-55 km/h auch nichts verloren.

  • Michel sagt:

    Achtung. In der EU schon Norm und bei uns, ab 2020 Pflicht. E-Bikes mit gelber Nummer nur noch mit EN1078 geprüften Helmen.
    Freude herscht und ganz viele werdet abka….

  • Daniel Maier sagt:

    Das ganze Velozeugs artet nun aus. Ich als Fussgänger werde jEDEN Tag auf massivste bedroht (mit Fäusten, Worden oder Stinkefinger), fast umgefahren. Und nicht nur von Velokurieren, nein, auch vom Velomuttis. Der Anstand und das wissen, was Recht oder illegal ist, geht komplett den Bach runter. Dass man überhaupt solche Gesetze erlassen muss, die ja von den Velofahreren sowieso nicht eingehalten werden, ist ein Armutszeugnis. Und die Velofahrer, die jetzt wieder aufmucken, IHR SEIT SELBER SCHULD DARAN!

    • Max Keller sagt:

      Die massive Zuhname der Velofahrer/Pedelecs ist nicht von der Hand zu weisen. Fragt sich nur ob dies vorher ausschliesslich Fussgänger oder Autofahrer oder gar beides waren??? und wieviele der Velofahrer und Fussgänger haben ein Fahrzeugschein? 85%?
      Wo wir definitiv bei der heutigen Anstands-und Respektsfrage angelangt sind.

  • Hans Klein sagt:

    Mit grantigem Blick. Das haben sie gut gesagt. Diese velos und E- Bikes sind eine Zumutung, an Frechheit und Agressivität nicht zu überbieten. Sie führen sich auf und kämpfen gegen jeden und alle wie moderne Don Quijotes. Wie Spinner.

  • Toni Bischof sagt:

    Die e-Bikes auf den Velowegen sind das kleinere Übel – richtig schlimm sind sie auf allen Trottoirs! Dann haben sie noch Anhänger etc …
    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die erste Grossmutter oder das erste Kind über den Haufen gefahren wird.

  • Andreas Flury sagt:

    Das sind die SUV unter den Zweirädern und deren Fahrer sind meistens genau gleich egoistisch und rücksichtslos in ihrer „weg da jetzt komme ich“ – Mentalität.

  • Jonas Rüdeli sagt:

    Und dann sind da noch die ganz schlauen. Die stellen ihr schnelles E_Bike beim Fitness Center ab, setzen sich dann auf ein Velo an Ort und strampeln sich die Lunge aus dem Leib.

  • Rickenbach sagt:

    Paul
    Meiner Meinung nach muss man immer noch in die Pedale treten auch bei einem E Bike ob bis 25 km oder 45 km. Sonnst geht nichts. Also kann man nicht von einem Töffli mit Elektro Motor reden. Man muss schon Äpfel mit Äpfel Vergleichen.
    Auch die Hobby Rennvelo Fahrer bringen es locker auf 40 Std. km oder noch schneller auch ohne Integralhelm.
    Was es braucht ist Rücksicht auf einander wenn man unterwegs ist. Und der Situation angepasst Tempo. Man könnte dazu noch viel schreiben, doch wenn man unterwegs ist, bitte das „Hirni“ nicht zu hause lassen.
    Bin begeisterter E-Bike Fahrer und werde es auch bleiben

  • niklaus zünd sagt:

    bin am 24 april in basel gestartet mit einem schnellen ebikes. zuerst nach bordeux frankreich , dann alles der atlantikküste hoch bis bergen.von bergen zum nordkapp mit dem postschiff. nacher finnland baltikumm und jezt bin ich in polen.
    frankreich hat gute velowege man kann fahren wo man will. belgien ist eine katastrophe, sie haben überall radwege aber die sind vielmals schlecht. thema arsch, zwar hat sich jezt das problem erledigt.wenn man die strasse fährt auch wenn nur im 10 min turnuss ein auto kommt, es wird gehupt , holand bessere radwege da wird man ernsthaft aufgevordert die radwege zu benutzen. deutschland auch hupkonserte.in holand hab ich einen rentner gerammt, der die spur wechselte.in stockholm eine rippe die spüre ich jezt noch. heute 3 sturz schmezen schulter. 9500 km.

  • Nadine W. sagt:

    Mir ergeht es wie Herrn Brotschi. Wurde schon 2 Mal beinahe von einem schnellen E-Bikefahrer abgeschossen…Mein Herz fiel fast in die Hose, derweil der Andere schon weit, weit weg war. Ich finde dass die schnellen E-Biker wirklich auf die Strasse gehören und nicht auf die Velowege.

  • Hugo Boss sagt:

    Markus Brotschi hat schon fast alles geschrieben, was richtig und wichtig ist.
    Der grosse Fehler war, diese schnellen AKW Töffli mit der gelben Nummer überhaupt zuzulassen.
    Integralhelme sollten obligatorisch werden, oder schlägt man mit 45Km/h weicher auf der Strasse auf, als mit 30 ?
    25 Km/h wären mehr als genug für die meisten dieser Töfflifahrer. Mit 45 Km/h auf Velowegen rasen, und möglichst nahe an den normalen Velos vorbeirauschen, kann wirklich jeder T…….
    Aber diese Töfflifahrer können meistens nur Strom geben, von Fahrtechnik haben sie wenig Ahnung.
    Ich habe auch schon Fussgänger überholt mit etwas Abstand, weil noch ein Hund an der Leine war, und was macht einer dieser Stromer Rowdys wenige Sekunden nachher, er überholt mich rechts, womit ich nie gerechnet hätte.

  • Tobi sagt:

    Habe verstanden.
    Ich Verkaufe morgen mein E-Bike und fahre wieder regelmässiger Auto.

  • Eric Ryf sagt:

    Dieser undifferenzierte Rundumschlag ist wenig sachdienlich. Und er widerspricht meinen täglichen Erfahrungen als 45er-E-Bike-Fahrer. Gerade heute zu 100%:
    https://www.polizeiticker.ch/artikel/zurich-zh-fussgangerin-von-velo-erfasst-zeugenaufruf-119420
    Ich bin der im Polizeibericht erwähnte E-Bikefahrer. Der mich überholende Rennradfahrer hat die Fussgängerin umgefahren. Die Fussgängerin hat die Seestrasse weit weg vom Fussgängerstreifen überquert. Ich wünsche beiden von Herzen gute Besserung.

    Die Wirklichkeit lässt sich nicht mit pauschalen Vorurteilen erfassen, geschweige denn verbessern. Mit mehr gegenseitiger Achtsamkeit und Präsenz im Alltag schon eher.

    • thomas meiner sagt:

      Das Problem ist nicht ihr individueller Fall und es geht nicht um eine Verurteilung.
      Das Problem ist, dass nicht für alle Zweierräder die gleichen Regeln gelten. Auch sie können nicht erklären, warum ein Moped gefährlicher sein soll als ein 45er-E-Bike.
      Ein Trsla darf man auch nicht einen ohne Führerschein fahren, nur weil er keinen Verbrennungsmotor hat.

  • thomas meiner sagt:

    Ach ja, was man noch anfügen sollte:

    1. Velos aller Art haben nichts auf dem Trottoir zu suchen. Mopeds und Roller auch nicht.
    2. Velos aller Art haben auch keine Recht den Fussgängerstreifen zu benutzen/missbrauchen.
    3. Rotlichter und Fahrverbote gelten auch für alle Zweiräder.

    Ist heute leider alles nicht mehr selbstverständlich obwohl das Strassenverkehrsgesetz ganz klar wäre. Und ich würde mir für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer sehr wünschen, dass sich alle wieder daran halten.

    • Helga Tränensack sagt:

      Ich muss Ihnen da widersprechen. Es gibt durchaus Fussgängerstreifen, über die AUCH der Veloweg führt. Ich gebe Ihnen insofern recht, dass Velofahrer auf Trottoirs grundsätzlich nichts zu suchen haben, allerdings gibt es Stellen, da kommt man gar nicht drumherum (Zürich Bürkliplatz/Bellevue). Mit Ihrer strikten Haltung müssten sie allen Autos das Überqueren des Trottoirs verbieten. Man kann das Auto ja auch im Leergang drüberschieben. Was Fahrverbote betrifft, sehe ich leider tagtäglich sehr viele Automobilisten, die sich nicht daran halten und auf expliziten Velowegen Auto fahren. Weit und breit kein Ordnungshüter. Dann gibt es Fahrverbote für MFZ, aber nicht für Velos und Stellen, da gelten Rotlichter für Velos nicht (Badenerstrasse). Sie sollten auch noch was zu den Fussgängern sagen…

  • Zimprich Peter sagt:

    Sie wollen rechts abbiegen und sehen im Spiegel die Silhuette eines Velofahrers . Aus 50 jähriger Erfahrung nehmen Sie an, dass es in jedenfalls reicht abzubiegen. Aber halt; gerade dem Moment flitzt ein Velofahrer mit gelben Schild rechts an dir vorbei zudem noch ohne Helm. Damit haben sie nicht gerechnet. WISO ein Töfflifahrer einen entsprechenden Helm mit 35kmh tragen muss, der Velofahrer des Gefährt 45kmh erreicht ist tatsächlich nicht zu erklären. Hier muss das Gesetz nachbessern (wie in ITalien,Deutschland und Österreich) Bei einer Kollision ist der Autofahrer sowieso der Dumme.

  • Sacha Meier sagt:

    Das Problem mit rempelnden Velofahrern wäre doch so einfach zu lösen: Eine Velofahrprüfung mit verschiedenen Klassen machen lassen. Etwa Kategorie V1 für Alltagsvelos und MTB, V2 für Rennvelos, V3 für Pedelecs und eMTB, und V4 für S-Pedelecs (die Schnellen). Die erfolgreich bestandene Kategorie wird im Führerausweis eingetragen. Wer sich der groben Verletzung der Verkehrsregeln schuldig macht, dem wird der Führerausweis für die üblicherweise vorgesehenen Fristen eingezogen. So darf der Betreffende auch kein Motorfahrzeug mehr führen. Wetten, dass manche Velo-Rowdies viel artiger unterwegs wären? Übrigens, ich fahre ein Enduro eMTB. Als Inhaber einer Motorrad-Fahrerlaubnis mit Reflexen, wie Kontrollblick und Zeichengebung, schaudert es mich oft, wenn ich sehe, wie manche E-Bike fahren.

  • Kurt Hunziker sagt:

    Excellenter Artikel, ich bin vollkommen einverstanden. Ich dahre mit meinen drei Velos (Tourenvelo, Rennvelo, MTB) jedes Jahr tausende Kilometer. Ebenfalls gehören E-MTB nicht auf Waldwege.

  • Marika sagt:

    Ich bin eigentlich Autofahrerin, aber seit einem Jahr auch auf dem E-Bike unterwegs. Was ich auf dem Veloweg erlebe und sehe ist unverantwortlich. Es gibt viele korrekt fahrende E-Biker. Leider sehe ich jeden Tag aber auch das Gegenteil. Es wird direkt hinter betagten Fussgängern auf dem Zebrastreifen überholt, laut geklingelt und böse Blicke , wenn man „zu langsam“ fährt und Überholmanöver in allen Varianten ohne Rücksicht auf Verluste. Der Artikel beschreibt die Realität. Viele Fahrradfahrer schimpfen über die Autofahrer. Ich als Auto- sowie Fahrradlenkerin empfinde unterdessen zahlreiche E-Biker als grösstes Unfallrisiko im Strassennahverkehr, da sich diese weiterhin als Fahrradfahrer sehen, die sich über sämtliche Regeln hinwegsetzen dürfen und dies als Bagatellfall ansehen.

  • Biomotor sagt:

    Was viele nicht wissen, laut Astra dürften die 45er e-Bike auf Wegen mit Autofahrverbot gar keine 45km/h fahren. Entweder nur ohne Motorunterstützung und falls mit Motor nur maximal 25km/h. (Siehe Astra Zusammenstellung für e-Bikes auf deren Webseite).
    Leider merke ich vor allem auf Velowegen und im Wald nichts davon, da halten sich die wenigsten daran.

  • roland greber sagt:

    Sehr geehrter Herr Brotschi
    Was meinen Sie den mit Fahrradwegen? Sind das diese Aufgemalten Todesstreifen in den Städten, bei denen die Autotüren unvermittelt von Rechts her aufgehen und man als Velofahrer unvermittelt abgeschossen wird. Diese nutzt man als Stadtvelofahrer nur noch als Anhaltspunkt, wo die Türe der parkierenden Autos beim Öffnen einem aus dem Sattel holen könnten. Und somit sind die Schnelleren Bikes für mich kein Problem; grundsätzlich sind die Fahradstreifen zum Fahren für Velos gar nicht nutzbar. Und diese Überholen wenigstens mit Abstand. Hand aufs Herz, sicherlich sind Sie auch Autofahrer, der die Fahrradstreifen für das Nutzen wollen, für das sie eigendlich aufgepinset sind: als Notparkzohne für Autofahrer, wenn die normalen Parkplätze schon alle belegt sind.

  • H.Nieuwesteeg sagt:

    Ein Vegleich mit mein NL Heimat tut not.
    1: Es braucht viel mehr mit ‚Rubbelibänden‘ oder Betonränder getrennten Velospuren und Velowege. Wo es sie nicht gibt sollte rechtsabbiegende PKW HINTER den Fahrad am rechten Rand der Stasse einspuren, und NIE neben den Fahrrad fahren, auch wenn der selber rechts abbiegt.
    2. Die Velospurfreie Kreisellösungen in der Schweiz sind lebensgefährlich und durch sperate Velospuren rund herum zu erweitern.
    3. Scooters (äussert populär dort) und S Bikes innerorts auf der Strasse, mit Ausserort striktes Fahrverbot auf Schnellstrassen und Autobahnen. Auf Schnellstrasen immer einen Altenativweg oder daneben geführten getrennte Veloweg oder Spur.
    4. Signalisierungsgebot MIT Klingel oder acoustischen Alarm.

  • Andreas Portmann sagt:

    Guter Artikel!
    Ich habe mich im Sonmer auch schon geärgert, bergauf mit meinem Solex (Spitze 25 km/h) mit durchs Mittreten heissem Kopf unter luftundurchlässigem Helm, von intoleranten im Businessdress gekleideten ihren frisierten Elektrotöff (gehen dann locker weit über 50 km/h) kaum unterstützenden (proforma mittretenden) ökologischen Fundis hautnah überholt zu werden.

  • Urs Hug sagt:

    E-Bikes sind Selbstbetrug und eine Wohlstandserscheinung… Es macht sich gut, mit dem Velo zur Arbeit zu fahren & endlich sieht man den umweltbewussten Chef in der Öffentlichkeit. Und weil er jemand ist, muss es ein starkes E-Bike sein… ein normales Velo ist ja kein Statussymbol; das hat ja jede/r.

  • Helga Tränensack sagt:

    Was einen Motor hat, soll als Motorfahrzeug behandelt werden. Ob nun ein Hebel betätigt wird, ein Pedal gedrückt oder getreten wird, spielt keine Rolle. E-Bikes haben auf Velowegen nichts verloren. Noch weniger in Mischzonen. Weiter sollte an jedes E-Bike eine Nummer, egal ob 25 oder 45km/h unterstützt werden. Und dann sind sie den Motorfahrzeugen gleichzustellen. Da muss man nicht noch lange drum herum debattieren. Am Limmatuferweg z.B. haben E-Bikes nichts verloren. Dort gilt Fahrverbot für Motorfahrzeuge.

    • Karl Drais sagt:

      In einem gebe ich Ihnen recht: Da muss man nicht noch lange drum herum debattieren. E-Bikes werden in der ‚Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge‘ bereits als Motorfahrzeuge aufgelistet und demnach in der Schweiz als solche behandelt. Wenn Sie fordern, dass alle Motorfahrzeuge GLEICH behandelt werden sollen, dann müsste man zuerst einmal alle ‚Motorwagen‘ gleich behandeln. Beispielsweise also das Sonntags- und Nachtfahrverbot nebst Lastwagen auch auf Personenwagen anwenden. Sie merken wohl, wie sinnvoll Ihre Forderungen sind…

  • Helga Tränensack sagt:

    Markus Brotschi. Sie haben vollkommen Recht! Jeder, der widerspricht, ist ignorant und selbstherrlich.

  • Al Cavallo sagt:

    Vorschriften und Gesetz sofort anpassen: Integralhelm, Velowegverbot, Motorradversicherung- und Zulassung.

  • Rolf Hefti sagt:

    Dann müssten die Dinger aber mindestens 90 Km/h schnell sein, um den Arbeitsverkehr Werktags nicht ständig belästigen zu müssen. Ausserdem im Raum Züri fahren sogar ein bis zwei S- Bahnen oder sogar mehr ?!? Velofahrer sind der Anarchismus des 21 Jahrhunderts.

    • Helga Tränensack sagt:

      Der Anarchismus des 21. Jahrhunderts sind nicht die Velofahrer, sondern Mütter und Väter, die meinen, Velowege wären ein Spielplatz. Auch die permanent im Gegenverkehr spatzierenden Fussgänger, Hündeler, Jogger oder die Gruppen, die glauben, man könne sich nur fortbewegen, wenn man die ganze Weg- oder Strassenbreite als Gruppe für sich beanspruche. Das sind die Anarchisten des 21. Jahrhundert. Die Velofahrer versuchen nur, sich an diesen Anarchisten vorbeizuschlängeln.

  • Peter Berger sagt:

    Ich habe einen total gegensätzlichen Wunsch: Kleines schmales elektro LANGSAM-Bike (oder ähnlich) das nur max. 5 km/h fährt DAFüR aber auf dem Trottoir fahren darf. Damit Alte/Gehbehinderte die nicht mehr Autofahren bequem und geschützt (Trottoir) sich auf kurzen Distanzen bewegen können ohne gleich ein Behindertenfahrzeug kaufen zu müssen dessen Trottoirzulassung sie sowieso nicht erhalten. Grosser Gepäckträger/Taschen für Einkäufe.

  • Simon Affolter sagt:

    Soll ich nun tatsächlich mit dem E-Bike im Stau stehen? Warum wohl fährt im Ausland niemand mit schnellen E-bikes? Sicher nicht aus finanziellen Gründen. Sondern wegen der unsinnigen Gesetzesgebung. Wenn die schnellen E-bikes in der Gesetzgebung mit Motorrädern gleichgestellt werden gibt es wie im Ausland keinen Grund mehr ein schnelles E-bike zu fahren.

  • Schaub Markus sagt:

    Schliesse mich der Meinung von Helga Tränensack voll an!!!

  • Markus Schaub sagt:

    Habe mich zu früh mit Frau Tränensack solidarisiert, habe nur ihten letzten Artikel gelesen, mit dem bin ich einverstanden. ich selbst bin auch ein s- bike fahrer und erlebe tag, täglich wie sogenannte Velotradionalisten zu zweit, dritt neben einander fahren. es gibt durchaus auch radfahrer ohne motor die diese geschwindigkeiten von 40 – 50 km/h drauf haben (meistens ambitonierte Rennradfahrer) was machen wir mit denen? Fahren sie mal am Wochenende zB. den Gempen hinunter, da können sie radfahrer mit über 80 Sachen sehen! (keine e-bikes) also was soll die ganze Heze, miteinander und rücksichtsvoll, dann klappts!

  • Hauser W. sagt:

    Bei uns sind die Gesetze kaum zeitkonfom, weil wir wenig vorausschauende Politiker und Beamte haben. Die schnellen Räder sind leicht zu Tunen und gehen dann bis 60Kmh!

  • Hannes Munzinger sagt:

    Grüezi Herr Brotschi
    solch polemische Artikel werden dem S-Pedelec, effizienter Hoffnungsträger für den Alltagsverkehr, wohl den Gar ausmachen. Was wollen Sie wirklich? Mit Integralhelm und zwingend zwischen den Autos sind schnell fahrbare e-Velos (ja, es sind Velos) painintheass.
    Welch grossartiges Privileg ist es in der Schweiz, Velowege und Mischzonen mit S-Pedelecs benutzen zu dürfen! Doch, weshalb wird bei uns dauerüberholt? Woher diese tiefsitzende Eile?! Angepasstes Tempo ist laut Strassenverkehrsgesetz Pflicht. Es ist verboten, andere zu gefährden. Punkt! Herrgott, jeder kann schnell bolzen, sollte aber nicht!? Die Lösung wäre so einfach: Tempolimiten und -kontrollen auf Velo- und Mischwegen. Von alleine kommt die Achtsamkeit nicht zurück, nicht in dieser Gesellschaft. Leider.

Kommentar

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die benötigten Felder sind mit * markiert.

800 Zeichen übrig

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.