Europa muss seine Aussengrenzen schützen

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Die Stimmen, welche noch vor kurzem die Öffnung der Aussengrenzen der EU gefordert haben, sind fast völlig verstummt. Nicht ohne Grund: Denn seit kurzem wissen wir, was es bedeutet, wenn die Grenzen der europäischen Union in Griechenland sowie in Süditalien faktisch offen stehen. Weitere Experimente braucht es nicht.

Hinter der gegenwärtigen Flüchtlingswelle stehen furchtbare Kriege wie in Syrien, aber auch Armut, fehlende Perspektiven sowie der Wunsch nach Teilhabe am Wohlstand Europas. Diese Motive vermischen sich auf unentwirrbare Art und Weise; jeder syrische Flüchtling, der zurzeit die Türkei verlässt, kann darüber berichten. Eine klare Trennung zwischen Flüchtlingen im Sinn der Genfer Konvention und «Armutsflüchtlingen» ist in der Praxis kaum durchzuführen.

Die Flüchtlingskrise könnte Dimensionen annehmen, welche uns überfordern.

Demonstration in Madrid am 12. September 2015. Foto: Susana Vera (Reuters)

Offene Grenzen – und dann? Demo in Madrid Mitte September. Foto: Susana Vera (Reuters)

Es ist absolut nachvollziehbar, dass sich unzählige Menschen auf die Flucht machen, weil sie keine Perspektiven mehr sehen. Doch wir müssen uns in Europa darüber klar werden, dass bei einer Ausweitung der Asylgründe potenziell Millionen von Menschen Schutz beantragen könnten.

Dies gilt auch für Menschen aus Maghrebstaaten. Sogar in Tunesien, dem einzigen Land, das es geschafft hat, seine «Revolution» in konstruktive Bahnen zu lenken, ist die Frustration unter den Jungen erschreckend hoch. Entsprechend stark bleibt der Migrationsdruck. Nur dem Umstand, dass die tunesische Küstenwache weitgehend funktioniert, ist es zu verdanken, dass zurzeit kaum junge Tunesier nach Europa gelangen. Dasselbe gilt für Marokko, Algerien, Mauretanien und Senegal.

Der riesige Flüchtlingsstrom, der sich derzeit in Richtung Mitteleuropa bewegt, verunsichert und ängstigt viele Menschen. Es ist offensichtlich, dass Europa zurzeit die Kontrolle über seine Aussengrenzen weitgehend verloren hat. Deutschland als Zielland der meisten Flüchtlinge steht vor einer gewaltigen Herausforderung. Zudem ist kein Ende des Zustroms von Menschen aus Syrien und anderen Konfliktregionen absehbar. Experten aus Tunesien befürchten, dass schon bald eine neue Flüchtlingswelle aus dem zerfallenden Libyen einsetzen könnte. Schliesslich mehren sich die Indizien, dass sich unter diesen Flüchtlingen auch Jihadisten befinden.

Die Ängste, die durch diese Flüchtlingswelle ausgelöst werden, sind somit keineswegs bloss psychologischer Art; sie basieren vielmehr auf einer realistischen Einschätzung der Lage. Dennoch beschränkt sich etwa das «Flüchtlingsmanifest» der Zürcher SP darauf, diese Ängste zu relativieren. Es ist zu bezweifeln, ob auf solche Weise all jene Zeitgenossen erreicht werden können, welche beunruhigt sind, dass Europa durch diesen Zustrom von Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten masslos überfordert werden könnte. Denn es sind längst nicht nur dumpfe Patrioten und engstirnige Spiesser, welche längerfristig Stabilität, Frieden und Wohlstand Europas in Gefahr sehen.

Hinter den Kulissen wird zurzeit hektisch über eine Eindämmung der Flüchtlingsströme verhandelt. Ob die Türkei als Haupttransitland tatsächlich Hand bieten wird, die rund zwei Millionen Syrienflüchtlinge an einer Ausreise zu hindern, wird sich zeigen. Klar ist aber, dass Europa in den kommenden Jahren keinesfalls darauf verzichten kann, seine Aussengrenzen wirkungsvoll zu schützen.

Am liebsten wäre es manchen Europäern, diese Aufgabe an Drittstaaten zu delegieren. Genau so geschieht es zurzeit an der spanisch-marokkanischen Grenze. Doch es hat etwas zutiefst Unehrliches, diese schwierige, unangenehme Aufgabe an andere Staaten zu übertragen, um selber nicht zu repressiven Mitteln greifen zu müssen.

Klar ist: Der Schutz der Aussengrenzen Europas kann nur in enger und partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn am Süd- und Ostrand des Mittelmeers gelingen. Diese haben aber ihre eigenen, legitimen Interessen. Sie wünschen etwa den Abbau von Handelsschranken für ihre Exportprodukte, die Erleichterung der Visumsbestimmungen für Studierende und Geschäftsleute sowie Kontingente für Arbeitskräfte nach dem Modell der Green Card in den USA.

Darüber muss ernsthaft verhandelt werden, und zwar rasch. Andernfalls könnte die Flüchtlingskrise schon bald Dimensionen annehmen, welche Europa vollkommen überfordern und auch eine weitere Aufnahme von Kriegsflüchtlingen infrage stellen.

77 Comments sur «Europa muss seine Aussengrenzen schützen»

  • Rudolf Wildberger says:

    Danke Herr Staufer für diesen Kommentar, dem ich weitgehend zustimmen kann. Nur in einem Punkt hat er einen blinden Fleck. Warum muss Europa nur die Aussengrenzen schützen? Dass das System Dublin nicht funktionieren kann ohne Europainterne Grenzkontrollen sollte man langsam merken. Das Ziel ist wie ein verlockender Gipfel auf einer Bergtour. Wenn mn nicht rechtzeitig das Ziel aufgibt (Wetter, Kondition) und umkehrt, kann es auch mit der Rega (Uno? Nato? Brüssel?) zu spät sein. Der ernsthafte Versuch die Aussengrenzen zu schützen durch Ungarn wurde durch eine Shitstorm der Medien gestoppt.

    • Janos Papp says:

      Ungarns Ministerpräsident Orban wurde tatsächlich grob und zu Unrecht kritisiert worden, nur weil er das Unheil nicht
      nur gesehen, sondern klar ausgesprochen hat. schlussendlich behielt er recht und wer weiss was noch kommt. Die Schengen-Grenzen
      werden weiterhin durch Zaun, Polizei und Militär (?) geschützt. Bloss zwischen Ungarn und Slovenien nicht,weil es kein Schengener
      Aussengrenze ist. Die Grenzen sind nicht geschlossen, nur an dafür bestimmten Orten passierbar. Schliesslich kommt ein Gast auch
      nicht durch das geschlossene Fenter, sondern durch die offene Türe herein

      • Denise says:

        Entwicklungshilfe hat selten den Effekt den wir erwarten. In den meisten Fällen stützt sie Despoten die eigentlich keine Legitimität hätten, wäre da nicht das ganze Geld.

  • Roland K. Moser says:

    Europa muss seine Aussengrenzen schützen – Die Schweiz auch!

    • Mark Keller says:

      Die bekannten und auch die noch nicht bekannten Terrororganisationen werden sich für den Schutz der EU-Grenzen bedanken. So wird ihr Rekrutierungsreservoir schier unerschöpflich werden!

    • andersen says:

      Muss, muss, sagt ein Schweizer Moser.

      Die Rechtsradikalen diktieren aber nicht der Europa, wegen solche Leute wurde der EU und der Nato gegründet.

      Heute sind die Deutschen die Menschen und die Länder immer noch dankbar, die sie während der zweiten Weltkrieg aufgenommen hat.

      Ich besinne mich auf die Worte von Jesus:

      Ich war arm und fremd und ihr habt mich aufgenommen.

  • Peter Krummbuckel says:

    Wieso soll eine Aussengrenze geschützt werden, die man gar nicht schützen will. Die Elie Europas möchte die grenzenlose Einwanderung. Sie durchmischt das Volk, so dass die Nationenbindungen aufgelöst werden. Und es kommen billige Arbeitskräfte auf den Markt, damit kann der Lohn weiter gedrückt werden. Solche Völkerwanderungen geschehen heutzutage nicht einfach so, sondern sind von langer Hand geplant. Mit den Bombardierungen der USA in Syrien, im Irak und in Afghanistan hat die EU einen freundlichen Helfer.

    • Widmer says:

      Was Sie sagen klingt nach Verschwörungstheorie. Aber wenn ich darüber nachdenke, haben Sie wahrscheinlich recht.
      Normal ist das nicht, was hier abgeht – von absolut keiner Seite!!

  • Anatol Beda says:

    Ich war letzte Woche an der Serbisch-Kroatischen Grenze als freiwilliger Helfer unterwegs. Eine Schande, wie Europa mit der grössten Flüchtlingswelle seit dem 2WK umgeht. Die Südländer werden hängen gelassen und sind komplett überfordert. Leidtragende sind Kriegsflüchtlinge. Und es sind mitnichten nur junge Männer. Viele Familien, Frauen mit Kleinkindern, Schwangere… Ich war schockiert von den Zuständen, dem Leid, der Tatenlosigkeit Europas. Europa liess willentlich tausende im Mittelmehr ertrinken. Wir werden uns vor der Geschichte erklären müssen. Wir wählen: Mauern oder Empathie.

    • Michu says:

      Genau solches Schwarz-Weiss-Denken hat uns zu der heutigen Situation geführt.

      Und Europa ist nicht an allem Schuld. Wer in ein überladenes Boot steigt, mag verzweifelt sein, geht darum ein hohes Risiko ein.
      Aber man kann dann nicht andere bei einem Unglück verantwortlich machen.

      Und man kann auch Mauern bauen und trotzdem Leute rein lassen (was Sie mit “Empathie” verwechseln).

      Was aber auf keinen Fall geht, ist sich nicht an Regeln halten (ich will mich nicht registrieren lassen), Sonderwünsche durchdrücken (alles andere als Deutschland ist schlecht) oder sogar Gewalt anwenden (Kassel, etc.

      • Mark Keller says:

        Mit Verlaub Michu, so wie Sie kann auch nur ein Wohlstandsverwöhnter reden, der keine Ahnung davon hat, was einen Meschen dazu bringt solche Risiken einzugehen, um nach Europa zu gelangen.

    • Josette Falcone says:

      “Eine Schande, wie Europa mit der grössten Flüchtlingswelle seit dem 2WK umgeht.” Mit Verlaub, aber die wohlhabenden Golfstaaten und Saudi-Arabien stellen sich taub gegenüber ihren muslimischen Glaubensbrüdern aus den Bürgerkriegsstaaten.
      Riad möchte lieber für die syrischen Flüchtlinge in Deutschland 200 Moscheen bauen! Wollen Syrer in ein arabisches „Bruderland“ reisen, werden sie ohne Visum an allen Grenzen – bis auf Algerien, dem Jemen, Mauretanien und dem Sudan – zurückgewiesen. Sie sind nicht willkommen. So sieht arabische „Brüderlichkeit“ aus, so wird islamische Solidarität gelebt!

      • Anatol Beda says:

        Es ist einfach, den schwarzen Peter schnell auf andere abzuschieben. Auch die Fixierung auf “islamische Solidarität” ist nicht angebracht. Unter den Flüchtlingen befinden sich viele Ethnien und Religionen. Viele (arme) Anrainerstaaten im Krisengebiet nehmen einen gealtigen Anteil Flüchtlinge (gemessen effektiv wie an der Einwohnerzahl) auf. Wieviele Europäer haben im letzten Jahrhundert Schutz gesucht und gefunden? Ungarn 1956 scheint die Regierung Orban schnell vergessen zu haben. Und à propos Mittelmeer: Die EU hat bewusst und offiziell die Seerettung heruntergefahren als Abschreckung.

        • D. Sprenger says:

          Hiermit handelt es sich mehr um eine Völkerwanderung aus verschiedenen Gründen. So ist es richtig,dass echt Verfolgte wie z. Bsp. jene aus den syrischen Kriegsgebieten kommend in einem sichern Land vorübergehenden Schutz erhalten. Doch bei den Tausenden oder gar Millionen welche noch kommen möchten handelt es sich meist um junge Männer welche aus wirtschaftlichen Gründen ein besseres Leben im Westen erhoffen. Doch niemals kann Europa allen diesen Menschen eine eigene Existenz mit Arbeit und Verdienst bieten. Folglich führt kein Weg daran vorbei sich auf die echt Verfolgten zu konzentrieren !

      • Mark Keller says:

        Josette Falcone, welcher in ideologischer Freiheit lebende Muslim, möchte schon ins ideologische Korsett der Golfstaaten fliehen?

        • Walter W. says:

          Hr. M.Keller, der Islam strebt die Scharia an, also müsste jeder “in ideologischer Freiheit” lebende Muslim sich in den Golfstaaten wohlfühlen. Ansonsten sind sie entweder unehrlich, oder sie folgen den Anweisungen Saudiarabiens, Europa zu islamisieren.
          Ich befürchte das Zweite!

  • T. Stalder says:

    Wir erleben momentan, dass der Rechtsstaat abgeschafft wird. Illegale Einreise ist OK. Urkundenfälschung wie falsche syrische Pässe oder falsche Angaben bei der Befragung von Leuten, die absichtlich keine Papiere mitführen, scheint auch völlig OK zu sein und beeinflusst das Asylverfahren nicht. (Ein Freund von mir führt solche Gespräche im Rahmen von Asylverfahren auf arabisch. Viele “Syrer” sprechen zur Ueberraschung kein Arabisch und können auch keinen Ort in Syrien nennen…, trotzdem bleibt eine solche Person dann vorerst einmal in der CH.) Die Schweiz muss unbedingt ihre Grenzen schützen!

    • Mark Keller says:

      T. Stalder, wie würden Sie sich in der Situation eines solchen Menschen verhalten?

      • T. Stalder says:

        So so, sich also mit falchen Angaben Asyl und Versorgung erschleichen ist OK? Und wenn ein Schweizer eine Urkunde fälscht oder gegenüber Behörden falsche Angaben macht, dann wird ihm mit Knast gedroht, was auch gut ist. Wir geben diesen illegalen Immigranten zu verstehen, dass es total in Ordnung ist, wenn man hier die Gesetze nicht beachtet. Das wird böse enden, und die Schweizer werden das nicht lange hinnehmen. – Ich wette einmal, dass die SVP am 18.10. ein wahres Rekordergebnis zeigen wird. BDP und SP werden gewaltig auf’s Dach kriegen. Selber schuld.

    • Margot says:

      Die Ausweise gehen verloren, aber die Natels eingenartigerweise nicht.

  • Andy says:

    Die Probleme welche sich durch die gewaltigen Migrationsströme in den nächsten Jahren auftun werden sind bereits heute evident. Allein die Sozialkosten für Unterkunft, Integration, Krankenversicherung etc. etc. werden in Deutschland bei einer Zuwanderung von über einer Million Menschen in einem Jahr förmlich explodieren und diese für eine ganz lange Zeit. Das die Bundesregierung den Geheimdienst und die Überwachung der Bürger intensivieren muss wird der nächste Schritt sein weil niemand weiss wer da eigentlich kommt, vom Assad bis zum IS Kämpfer wird alles dabei sein.

  • Gion Saram says:

    Die Europäer erachten die Tatsache das jetzt hundertausende nach Euopa strömen als Beweis das es diesen Menschen in der Heimat so schlecht gehen muss und sie deshalb nach Europa strömen. Die Migranten erachten die Tatsache, dass Europa sie bereitwillig aufzunehmen gewillt ist, als Beweis dafür das es sich lohnt sich jetzt gerade auf den Weg zu machen, trotz den Gefahren der Reise. Im Gegensatz zu den Golfarabern ist die Botschaft Europas ” Wir würden euch schon helfen, aber nur wenn es nicht zuviele werden.” Das führt dazu das sich nun alle sehr beeilen zu kommen bevor die Tore sich schliessen

    • Mark Keller says:

      Wieso sollten muslimische Syrer, die in Syrien vor dem Bürgerkrieg sehr frei gelebt haben, in Länder flüchten wollen, in denen es keine Freiheit gibt?

      • Ruth says:

        Nach offizieller Leseart waren die Syrer unterdrückt und völlig unfrei. Woher haben Sie die Erkenntnis, dass das Gegenteil der Fall war? Und welches war dann der Grund für den Volksaufstand?
        Sämtliche arabischen TV-Kanäle berichten ununterbrochen über den Strom der Flüchtlinge. Unterdessen ist man sich einig, dass die Europäer keine Ahnung haben, wieviele Probleme sie sich mit der Aufnahme der Bürgerkriegsflüchtlinge aufladen. Naiv ist noch eine der harmlosen Bezeichnungen, die dafür verwendet werden.

  • Bernhard PIller says:

    Die sogenannte Menschlichkeit hat dazu geführt, dass zuerst mal eine Mio Meschen im Namen der Menschlichkeit in Europa aufgenommen worden sind, dass man dann gemerkt hat, wohin die Menschlichkeit geführt hat und dann unter Berufung auf die Vernunft die Grenzen dicht gemacht hat, so dass die selbst die wirklich bedrohten Flüchtlinge keinen Zufluchtsort mehr haben.

    • Arthru Künzler says:

      Wie hätten Sie denn die Hunderttausende wieder aus Europa herausgeschafft, die schon drin waren? Es gibt noch zum Glück
      eine Flüchtlingskonvention der UNO, an die wir uns halten und insbesondere Dtld. Ich denke im Gegenteil, Dtld hat sich vorbildlich verhalten, ist im Moment aber überfordert. Es wird es aber schaffen, weil es diese Menschen auch brauchen kann.
      Es sind keine Bettler und Nichtsnutze, die haben Ausbildung und werden dem Land auch was geben. Diesen Aspekt sollte man auch in unserem Land mehr beachten!Die Diskussion verharrt zu sehr im Negativen!

      • Sabina says:

        @Herr Künzer – Was meinen Sie damit: Es sind keine Bettler und Nichtsnutze, die haben Ausbildung und werden dem Land auch was geben.? Diese Aussage stört mich gewaltig. Sind Menschen, die arm und ungebildet sind, weniger wert? Sollen nur jene Asyl erhalten, die eine Ausbildung hatten? Das wäre eine Zweiklassen-Asylpolitik und das geht gar nicht.

      • Jacques Schmid says:

        Das mit der guten Bildung liess Frau Merkel verlauten. Inzwischen hat Frau Nahles revidiert und spricht von max. 10% gebildeten Asylanten. Schauen sie sich die Eritreer an, praktisch nicht integrierbar. Das gleich wird sich mit den Syrern geben. Optimismus ist schon gut und recht aber blauäugig sollte man schon nicht sein. Ich kenne alle nordafrikanischen Länder. Auch wenn Sie gebildet sind, ticken sie völlig anders und verfolgen ganz andere Ziele. Ob die in dieser Masse alle integrierbar sind und dann noch auf deutsch. Fangen Sie doch schon mal bei den hiesigen Eritreern an.

        • Arthru Künzler says:

          Eritreer praktisch nicht integrierbar? Mein Schwager hat mit verschiedenen Familien zu tun und kann nur löblich berichten wie sehr sie sich um Jobs bemühen und Deutsch lernen wollen. Alle wollen sie möglichst rasche keine Sozialhilfe mehr. Uebertreiben Sie bitte nicht mit den sogenannten Ungebildeten! Bis jetzt hat man gar keine genaueren Angaben! Und mit Nordafrika können Sie die Syrer gar nicht vergleichen. Wer es bis Europa geschafft hat, hatte Geld und das hatten die verdient, weil sie geschickt waren und grösstenteils eine Ausbildung besassen.

  • Dani Keller says:

    Bzgl. Sicherung der Aussengrenzen zeigt Spanien (als Mittelmeeranrainer), dass man dies durchaus bewerkstelligen kann. Italien und Griechenland hatten es nie im Griff und machen auf “laisser faire”, schicken die Leute einfach nordwärts, Problem “gelöst”.
    Fazit: wo ein Wille ist, sind die Aussengrenzen/illegale Einwanderung durchaus beherrschbar. Da die EU aber ein instabiler unzuverlässiger Partner ist (Verträge werden permanent nicht eingehalten wie Schengen, Dublin u.a.), muss die Schweiz parallel auch eine eigene “Sicherungsstrategie” umsetzen.

    • Josette Falcone says:

      “Fazit: wo ein Wille ist, sind die Aussengrenzen/illegale Einwanderung durchaus beherrschbar.” Pfadfinder-Worthülsen pur! Mit Verlaub, aber wir haben es hier mit der grössten Völkerwanderung seit WWII zu tun. Was tun Sie, wenn eine halbe Million (oder mehr) Flüchtlinge plötzlich vor dem Grenzzaun steht, die Sicherheitskräfte einfach überrennt und sich ihr Bleiberecht auf diese Art und Weise durchsetzen? Das GWK können Sie vergessen, die Armee sowieso. Wie gehen Sie als mündiger Bürger nun mit diesem Problem um?

      • Alex Grendelmeier says:

        Der mündige Bürger bereitet die Auswanderung seriös vor. Er muss bereit sein, wenn die Situation unerträglich wird, und das kann ziemlich schnell gehen. In Deutschland spricht man bereits über Requirierung von leerstehenden Gebäuden.

    • Margot Helmers says:

      Der Vergleich mit Spanien hinkt. Täglich holt Frontex vor der lybischen Küste Bootsmigranten ab und bringt diese nach Italien. GR hat sehr viele Inseln die vor der türkischen Küste liegen. Manche sind gerade mal 5 km entfernt. Sooo einfach wie es sich mancher vorstellt ist es in der Realität nicht.

      • Walter W. says:

        Fr. M. Helmers, wenn die EU wirklich den Willen hätte, ihre Aussengrenzen zu schützen, wären die 3 Milliarden nicht in Erdogans Türkei geflossen, sondern in die Frontex! Und ich garantiere Ihnen, mit 3 Mia. Euros hätte man die Bulgarisch- Türkische Grenze und die Griechisch- Türkische Grenze sehr gut schliessen können! Man hätte genügend Küstenwachschiffe beschaffen können, um sämtliche GR Inseln vor der türkischen Küste vor Eindringlingen schützen zu können.
        Es wäre nicht einfach, aber möglich gewesen. Dasselbe auch von Nordafrika nach Lampedusa (Italien).
        Es letztlich alles eine Frage des politischen Willens.
        Da die EU aber in dieser Frage willenlos ist, hat sie ihre Berechtigung verloren.
        Die Europäischen Nationen tun gut daran, sich auf eine “Nach- EU- Ära” vorzubereiten.

  • Josef Schöngeist says:

    Die logische Konsequenz sei nun die Aussengrenzen zu schliessen. Wir liefern zwar die Waffen, die überhaupt erst die Voraussetzung für die Konflikte liefern, tun dann wahnsinnig humanitär indem wir ein paar Tausend der Flüchtenden “aufnehmen”, verbieten ihnen aber gleichzeitig in Europa überhaupt einzureisen. Wir zwingen sie die lebensgefährlichen Reisen übers Mittelmeer oder in LKWs auf sich zu nehmen, statt sichere Fluchtrouten zu schaffen. Wer die Grenzen schliesst will, kann die Flüchtenden gerne auch selbst an die Wand stellen. Wer die Grenzen schliesst, will das Kinder ertrinken!

  • Malena says:

    Wer offene Grenzen (oder konsequenter: sicheren Transport für alle Flüchtlinge) fordert, darf Folgefragen nicht einfach wegwischen: Welche und wie viele Flüchtlinge heissen wir willkommen? Was passiert wenn diese Zahl erreicht ist? Jede Gesellschaft, jedes Individuum hat eine begrenzte Tragfähigkeit. Der Stimmungsumschwung bei grösserer Zuwanderung ist auch unter Linken vorhersehbar. Ich finde es zwar sehr löblich, Gegenentwürfe zu xenophoben Reflexen zu entwickeln – aber Solidarität darf nicht zum Totschlagargument gegen pragmatische Fragen werden. Dies schadet gerade den Linken langfristig.

    • Mark Keller says:

      Die Lösung ist einfach: den Menschen in den Herkunftsstaaten der Flüchtlinge und in den Ursprungsstaaten der Armutsmigration muss eine nachhaltige Zukunftsperspektive geboten werden. Das geht aber nicht wenn 20% der Menschheit 80% der Ressourcen verbrauchen. Das geht auch nicht, wenn der Westen (USA und ihre Verbündeten) aus wirtschaftlichen und ideologischen Interessen in der halben Welt Kriege entfacht und dann Chaos zurück lässt. Wem haben wir Al-Qaida, Taliban, IS & Co. zu verdanken? Grenze dicht machen, heisst Festung. Festung heisst ein- und aussperren. Was wollen wir lieber?

      • Malena says:

        Sie mögen ja recht haben mit Ihrer Kritik, aber was machen wir damit? Wir können trotzdem nicht alle durch “unsere” (konkret: westliche Machtträger und deren Verbündete / Unterstützer) Mitschuld benachteiligten Menschen aufnehmen oder zu G.W.Bush schicken. Wir könnten Handelsbeziehungen fairer gestalten und unser Konsumverhalten ändern (v.a.: Politiker wählen die das anstreben, in Worten und Taten!), aber beim persönlichen Verzicht hört der Spass halt auch bei vielen Linken auf. Fest steht: nur an Stammtischen (linken oder rechten) mit Gleichgesinnten ein Feindbild pflegen hilft gar niemanden.

    • Anatol Beda says:

      Wir haben bereits längstens definiert, wer Anrecht auf Asyl hat. Eine Obergrenze festzulegen ist nicht zielführen, denn wer an Leib und Leben bedroht ist, soll Schutz erhalten (Menschenrechte etc.). Europa hätte die Fähigkeit, vielen Menschen Schutz zu bieten. Auch die Schweiz könnte ohne weiteres viele Leute aufnehmen, wenn sie denn gewillt ist. Wir haben ein starkes Land (zum Glück) und ich wäre stolz, wenn wir in dieser Ausnahmesituation helfen und Zeichen setzen würden anstatt nur Angst zu haben. Ein erster kleiner Schritt wäre die Wiedereinführung des Botschaftsasyls.

      • D. Sprenger says:

        Grundsätzlich ist jeder Staat für seine Bevölkerung selbst verantwortlich und nicht Europa.Wenn schon sollte sich ihre Aussage zur Schande auf die Verursacher dieser Völkervertreibung beschränken, aber keinenfalls auf hiesige Staaten welche von dem Ausmass des Exodus überstrapaziert werden ! Doch auf Grund von Konflikten und Kriegen sollen alle welche echten Schutz benötigen, diesen über den Asylstatus auch vorübergehend erhalten.Doch auf keinen Fall darf das Asylrecht dazu missbraucht werden die PFZ zu umgehen.Zudem werden mit zu grosszügigen Aufnahmen falsche Signale mit Sogwirkung gesandt !

  • Anh Toàn says:

    “Nur dem Umstand, dass die tunesische Küstenwache weitgehend funktioniert, ist es zu verdanken, dass zurzeit kaum junge Tunesier nach Europa gelangen. ”

    Also die Tunesier werden in Tunesien eingesperrt, die tunesische Küstenwache lässt diese nicht raus?

    Dies glaube ich erstens nicht und zweitens wäre es wohl ein Grund, jedem Tunesier den Flüchtlingsstatus zu gewähren. Ein Land, dessen Grenzen dazu da sind, dass die Einheimischen nicht abhauen können, ist ein Gefängnis. (DDR, Nordkorea, Eritrea).

    • D. Sprenger says:

      Anscheinend verwechseln Sie das Asylrecht mit der EU PFZ . Dieses Asylrecht ist klar umschrieben wer darauf Anspruch erheben kann oder nicht. Auf keinen Fall dient dieses, damit über den Asylstatus die PFZ Weltweit ausgedehnt und umgangen werden kann. Da z.Bsp. Tunesien als sicheres Land gilt, werden auch zu recht Asylgesuche aus diesem Staat abgelehnt. Wer als Tunesischer Staatsangehöriger ausreisen möchte, kann dies auch tun insofern vorgängig die Ausreisebedingungen mit gültigen Reisedokumenten, Visum usw. erfüllt wurden. Der Vergleich mit der DDR oder Nordkorea entbehrt jeder Grundlage !

  • Francesco Ficicchia says:

    Eine Million Flüchtlinge im Jahr 2015 sowie eine weitere im kommenden Jahr sind vielleicht noch verkraftbar. Doch auch danach werden die Migrationsströme nicht abreißen. Sollte in Syrien Bashar al-Asad gestürzt werden, dann würden Millionen von ihm protegierte Alawiten/Schiiten, Kurden und Christen sich aufmachen und Schutz in Europa suchen. Auch in Afghanistan steigt die Zahl der Flüchtlinge rasant an. Eine weitaus größere Zahl stellen die kommenden Umwelt- und Klimaflüchtlinge aus Schwarzafrika. Dass Europa diese neue Völkerwanderung kaum wird bewältigen können, steht wohl außer Zweifel.

    • Ruth says:

      Eine Million in diesem und eine im nächsten Jahr werden wir verkraften? Sie belieben zu träumen! Bei einer Million dieses Jahr wird es nicht bleiben und ein sehr grosser Teil wird bleiben. So lange alle sich als Syrer ausgeben und man ihnen das Gegenteil nicht gerichtsfest beweisen kann, bleiben sie alle und haben einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Und das sind keine Kleinfamilien wie in der Schweiz, manche Männer haben zwei Ehefrauen und eine entsprechende Anzahl Kinder. Da werden Millionen kommen, ausser Gesetze werden geändert und umgesetzt!

  • Willi says:

    Die EU hat innert kurzer Zeit ~300 Mia. Euro für die Bankenrettung in der Griechenlandkrise gesprochen, für die Verbesserung der Lage in den Flüchtlingslagern vor Ort gibt es kaum Geld. Die 70 Mio. CHF, die der Bundesrat kürzlich freigegeben hat, sind sage und schreibe ~ 4 x mehr als die 1 Mia. Euro, die die EU gesprochen hat, wenn man die Bevölkerungszahlen berücksichtigt. Die EU hat den ernst der Lage noch immer nicht erkannt! Der Vergleich zeigt auch, dass die Schweiz nicht untätig ist, und sie war es auch nie in der Vergangenheit, aller Unkenrufe zum Trotz.

    • Jacques Schmid says:

      Seit den 70er wurden über 3000 Miliarden Dollar an Hilfsgeldern von den Weltweiten Institutionen nach Afrika gesendet. Darin sind keine Privaten Organisationen enthalten, nur Staatliche Mittel. Das hätte eigentlich genügen sollen. Immer mehr und mehr bezahlen geht schon fast nicht mehr. Das wird bald mal unanständig. Die Leute müssen wie bei uns im Mittelalter selber für Umstürze besorg sein. Sich einfach zu uns abzusetzen ist auch nicht die Lösung. (Zahlen können beim Auswärtigen Amt eingeholt werden).

  • Stefan Egger says:

    Europa kann seine Aussengrenzen überhaupt nicht schützen. Oder wollen Sie einen grossen Zaun durch das gesamte Mittelmeer ziehen? Nicht mal die USA kann seine Grenze zu Mexiko schützen. Dort kommen trotzdem Millionen Menschen rüber. Man kann die Aufnahme der Flüchtlinge verbessern und die Ursachen der Flucht bekämpfen. Dazu müsste es aber erst mal wieder staatliche Strukturen in Nordafrika und dem Mittleren Osten geben. Alles andere ist Augenwischerei.

    • Hans Huber says:

      Quatsch!! Grad das Mittelmeer würde sich als perfekte Grenze eignen wenn man nur konsequenterweise die Boote einfach zu ihrem Startpunkt zurückschicken würde statt alle nach Europa rüberzuretten. Wetten da würden sich die Leute ziemlich bald gründlich überlegen ob sie wirklich mit dem Boot übers Meer begeben sollten wenn sie gleich subito an die türkische oder afrikanische Küste zurückbefördert werden! Die Grenze zu der Türkei ist dann verhältnissmässig einfach zu schützen.
      Dannach kann man mit Hilfe vor Ort anfangen. Das bringt viel mehr und ist nachhaltiger da die Arbeitskräfte vor Ort was aufbauen können und nicht die Sozialsysteme in Europa belasten. Dazu wird auch die Islamisierung Europas gestoppt und die Flüchtlinge dürfen sich dort gegenseitig die Köpfe einschlagen statt bereits jetzt in Europa Radau zu machen.

      • Radek says:

        Die Amerikaner schützen ihre Grenzen, schauen aber bei einigen Migranten absichtlich weg, was im Interesse ihrer Politik und Wirtschaft liegt. Sie denken dass ein Land wie Amerika welches über Mittel, um mit der halben Welt Krieg zu führen, verfügt, nicht ihre Grenzen dicht machen könnten? Wenn es Morgen auf ihrer Prioritätenliste stehen würde, würden sie es sofort tun und auf Alle Internationalen Gesetze “pfeifen”. In Europa scheinen verschiedene Interessen vorhanden zu sein nur das Volk scheint wieder niemand zu fragen. Würde man Volkswahlen durchführen denke ich wäre die Antwort klar.

  • Alain Surlemur says:

    Ich zitiere hier mal die Vorschläge des N8waechter ( gekürzt, zu ergoogeln )

    1.Asylbewerber mit einwandfrei gültigen Papieren [..] aus gefährdeten Drittstaaten werden erfasst und in Aufnahmezentren weitergeleitet. Dort [..] Integrationsprozeduren zu fügen;[…]
    2. Ausweislose Asylanten […] verbleiben bis zur vollständigen Klärung [der] Herkunft in Gewahrsam, [..]
    3. Entlarvte Scheinasylanten [..]werden ausnahmslos [..] in ihre Heimat zurückbegleitet […]
    4. Scheinasyl-Wiederholer und Gewalttätige [..] werden bei Wasser und Brot unbegrenzt in Gewahrsam genommen […]

  • Carmen Heidelberger says:

    Mit Grenzen schuetzen meinen da wohl die Schlaumeier, eine Membran die nur die Menschen draussen haelt, nicht aber die Ressourcen die wir von den Despotenregimen da draussen beziehen und schon gar nicht gegen das was da alles an Destabilisierendem von Innen nach draussen dringt. Dann waers jetzt aber doch wenigstens ehrlich das auch so zu sagen. Wir wollen alles durchlassen, aber die Kollateralschaeden sollen draussen bleiben, so taets doch stimmen.

  • B. Kerzenmacher says:

    In Asylunterkünften kommen Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen zusammen, die nicht alle als Erstes die europäischen Gesetze gelesen haben. Menschen die andere Religionen und Wertvorstellungen haben, Menschen, in deren Länder Tiere mehr wert sind als Frauen. Menschen, die traumatisiert von Kriegen sind, Menschen, die selber getötet haben. Und hier bildet man sich ein, dass diese Migranten sofort gute Demokraten sind, sobald sie Europa erreicht haben.
    Man importiert sich derzeit massenweise traumatisierte Menschen, deren weiteres Handeln man noch hautnah zu spüren bekommen.

  • Ronnie König says:

    Der grösste Fehler machten wir wahrscheinlich vor Jahrzehnten! Kurz nach der Unabhängigkeit der Kolonien wurden diese einfach unvorbereitet in die Freiheit gelassen. Ähnlich dem Fall Russland,kam es bald zum Verfall eines gemeinsamen Aufbaus, was wir aber wirtschaftlich, wo möglich, optimal zu nutzen wussten und Probleme damit zementierten! Da hilft keine Entwicklungshilfe die einseitig Geschäfte fördert, aber die Zivilgesellschaft aussen vorbleibt. Das sieht man nun ganz klar. Auch deren Tradition, Religion und kein richtiges Regieren verstärkte die Probleme, anstatt die Wirtschaft dort.

  • Oreg Meyer says:

    “Eine klare Trennung zwischen Flüchtlingen im Sinn der Genfer Konvention und «Armutsflüchtlingen» ist in der Praxis kaum durchzuführen.”
    So ein Unsinn. Die Asylkriterien sind klar: politische Verfolgung, Bedrohung für Leib und Leben. Bei den meisten Syrern ist das gegeben. Von einer “Ausweitung der Asylgründe” kann keine Rede sein.
    .
    Noch schöner ist allerdings, über Europäer zu klagen, die angeblich versuchen, das Flüchtlingsproblem “an Drittstaaten zu delegieren”, und gleichzeitig von der Türkei zu fordern, ihre zwei Millionen Syrienflüchtlinge nicht ausreisen zu lassen. Kognitive Dissonanz.

    • Margot says:

      Als die Genfer Konvention verabschiedet wurde, lebten 2,4 Milliarden Menschen auf der Erde, heute sind es 7,4 Milliarden. Und heute im Internetzeitalter bestens informiert. Aber auch wir in Europa sind informiert wer in Afrika, Orient, Asien die fette Kohle einsteckt. Nicht umsonst gibt es in immer schnelleren Turnus neue Milliardäre.

  • D. Sprenger says:

    Es kann doch nicht sein, dass die EU ihre Grenzbestimmungen ausser Kraft setzt und einer absichtlich geplanten und herbeigeführten Strategie mittels Völkerwanderung Europa zu destabilisieren noch klein beigibt ! Auch die UNO welche in der Pflicht wäre, solche Völkerwanderungen mit allen Mitteln zu verhindern, ist nicht berechtigt souveräne Staaten welche die Asylpraxis verschärfen noch zu verurteilen . Demnach handelt auch die UNO nicht zum Wohle des Menschen indem sie diese Flucht und Vertreibungen einfach hinnimmt und billigt damit die Strategie einiger Mächtigen und deren Hintermännern !

  • Wolfgang Gasser says:

    “Eine klare Trennung zwischen Flüchtlingen und «Armutsflüchtlingen» … ist in der Praxis kaum durchzuführen.” Dies ist unrichtig und blosses Wunschdenken derjenigen, denen aus multiplen Motiven daran gelegen ist, Europa zu einem weltweiten Magneten für Armutsmigranten zu machen. Selbstredend ist eine solche Trennung sowohl begrifflich und wie auch asylrechtspraxis möglich. Migranten, die aus der Türkei nach Europa migrieren, sind keine Flüchtlinge gemäss Genfer Flüchtlingsvereinbarung. Politiker-Verlautbarungen von links bis rechts hin oder her. Ansonsten ist dem Autor in vielem zuzustimmen.

  • P. Hollinger says:

    Eigentlich ist die Antwort einfach: Entweder Grenzen öffnen und Sozialsysteme abschaffen. Oder Grenzen schliessen. Jeder Sozialist wusste das, bevor er (oder sie) Piano lernen: Sozialismus mit offenen Grenzen hat noch nie funktioniert. Wäre nebenbei ein interessantes Experiment – denn dann würden wohl wirklich nur noch echte Flüchtlinge hierher wollen.

  • Hans says:

    Man sollte sich bewusst werden, dass die heutige Flüchtlingspolitik mit Menschlichkeit und sozialen Idealen nichts mehr zu tun hat. Die Linke sollte endlich aufwachen und ihre Position radikal ändern. Weshalb? Die Flüchtlinge, die hier ankommen sind meist die Falschen: Menschen die viel Geld haben, die sich mit allen Mitteln durchschlagen können, die körperlich stark sind und meist Männer. Die wirklich Bedürftigen kommen meist gar nicht. Und wer zahlt die Kosten bei uns? Der ärmste Teil der CH-Bevölkerung: Sie verlieren Job, bezahlbare Wohnung und Sozialleistungen zugunsten der Flüchtlinge.

  • marie says:

    und wer beschützt die menschen vor der skrupellosen freien marktwirtschaft, die kräftig daran beteiligt ist, dass menschen ihre herkunftsländer verlassen müssen?

  • Rainer says:

    Finde die Bezeichung Flüchtling wird zu global verwendet, denn wie im ersten Abschnitt dieses Artikels steht, dass “…weil sie keine Perspektiven mehr sehen…” die Flucht ergreifen.
    Keine Perspektive sehen kann auch bedeuten, dass sie beruflich,etc. keine Perspektive mehr sehen. Für mich ist eine solche Person keinen Flüchtling im eigentlichen Sinn dieses Wortes.

    Wenn ein Asylant in einem EU Staat registriert wird und dann aber weiterreisen will, wechselt sein Status vom Asylant zu Emigrant.

  • andersen says:

    Die Welt existiert genau so, damit die Menschen die Urteile fällen kann.
    Die Menschen in die arabische Länder können es nicht mit-ein-ander, die Konflikte dort, sind Hausgemacht-wieso sind nicht alle nach Mekka gegangen um der innere Frieden zu gelangen, dass kann ja jeder privatisieren?.

    Rechtspopurlisten(Le Pen, Strackers, Ukip, Orban, Wilders, Dansk Folkeparti, und SVP) in Europa wollen es nicht mit-ein-ander und schüren Ressentiment, die nicht nötig wäre, weil NUR ein Mit-ein-ander kann ein politische Lösung geben, nicht ein gegen-ein-ander und das hat 70 Jahre sehr gut funktioniert.

    • Kaspar Tanner says:

      Sie haben zwar recht.
      Wenn aber Europa 10 Mio. Flüchtlinge aufnimmt, aber keine Arbeitsstellen schafft, ist der Konflikt vorprogrammiert. Und da sehe ich schwarz.
      Was hat eine Merkel in 10 Jahren für stellenlose Bewohner Deutschlands getan? Woher hat jemand den Optimismus, dass sie nun plötzlich Stellen für eine halbe Million Menschen schafft?

  • andersen says:

    Solange die Menschen in die Schweiz nicht wissen, welche “Flüchtlinge” sie aufnehmen wollen, entweder die, die mit der letzten Geld gekommen sind oder die mit der Krawatte?, kann es kein vernünftige Lösungen geben.

    Was viel wichtiger wäre, wenn die Menschen in die Schweiz in die Händen wieder spucken, als zum Darben und plappern, wie viele es machen.
    Ich erlebe täglich, wie die Schweizer an der Strasse betteln und viele denken dabei, dass das Leben ein Himmelfahrt in der Fahrstuhl ist und nicht ein Motor der Bewegung ist.

  • Roberto says:

    Es hat noch einen anderen Grund die Grenzen zu kontrollieren. Am letzten G7 Treffen in der Nähe von Bad Reichenhall, hatte das deutsche und österreichische Grenzwachkorps Kontrollen durchgeführt während 3 Tagen. und siehe da 61 Straftäter wurden dingfest gemacht. Bei den Asylanten dürften auch ein gewisser Teil kriminell sein und die könnte man mit mit dem nächsten Flieger wieder ausschaffen. Kommt den Staat einiges günstiger und der Aerger mit solchen Leute ist dann auch wesentlich geringer! Dass man jedoch alle Straffälligen aussieben kann ist eher nicht machbar. Leider!

  • Radek says:

    Das Problem in der Flüchtlingsfrage liegt darin, dass die Aufnahme keine langfristige Lösung bietet. Denn, der Grossteil der Welt lebt nicht annähernd unter solchen Umständen wie wir, so ist es klar, dass die Leute kommen werden. Heute ist es bspw. Syrien morgen ein anderes Land. Was wird man dann tun? wieder jedermann in Europa einwandern lassen um dann zu entscheiden ob sie bleiben dürfen oder nicht? Kriterien? Daher Schluss mit der Toleranzromantik, Starke Grenzen für Europa, klare Regeln und sofortige Abschiebung bei mangelnder Bereitschaft sich in die moderne Gesellschaft zu integrieren.

    • Moser says:

      In dieser Diskussion wird viel zu wenig beachtet, dass die Probleme um Immigration und Emigration keineswegs ausschliesslich Europa betreffen. Die USA, Kanada, Australien etc. sind ebenso betroffen und suchen auf unterschiedliche Weise nach Lösungen. Dass Immigration/Emigration zu Massenphänomenen geworden sind, haben wir nicht zuletzt der modernen Verkehrstechnik zu verdanken, die das Reisen ungeheuer beschleunigt und billiger gemacht hat. Davon profitieren wir im Beruf und in den Ferien. Und: Was machen wir mit all den Schweizern, die sich nicht in moderne Gesellschaft integrieren wollen?

      • Radek says:

        Es ist mir durchaus bewusst, dass die heutigen Verkehrsmöglichkeiten eine demographische verschiebumg ermöglichen, doch ist die europäische Situation eine wesentlich andere als in oben genannten Ländern. Bspw. hat Australien schon längst externe Fl.camps unter anderem in Kambodscha errichtet.
        Und bezüglich ihrer neckischen Frage denk ich doch dass sie meine Bedenken zur Integrationsbereitschaft von Personen aus archaisch und streng religiös dominierenden Gesellschaften nachvollziehen können. Und ja, von welchen Schweizern sprechen Sie? Mir sind keine bekannt die mehrere Frauen heiraten oder mit einer Helebarde herumlaufen und mittelalterliche Gesetze fordern. Und Ihnen?

      • Roberto says:

        Die angesprochenen Länder Australien, Kanada und Neuseeland haben diese Probleme eher im sehr kleinen Ausmass, da sie viel riguroser gegen nicht willige Flüchtlinge vorgehen, wenn sie denn überhaupt in eines dieser Länder ihren Fuss setzen. Dort haben wir noch Politiker mit einem gestärkten Rücken und nicht weiche Eier.

  • Ruedi says:

    Ein Interessanter Wissenschaftlich fundierter Vortrag, über denn bis Heute andauernden Heiligen (Dschiad), seit Gründung des Islams im 7ten Jahhrundert nach Christus u. Ausbreitung des Islams, bis in die heutige Zeit.

    Der Zusammenhang zwischen dem Untergang des Römischen Reiches. Und den Kreuzzügen der Christen die immer wieder fälschlicherweise mit dem Islamischen Dschiad verglichen werden. Die aber im Vergleich zum Dschiad, ein sehr geringes Ausmaß hatten. Europa entging im Mittelalter, nur ganz knapp einer Vollständigen Islamisierung, welche die moderne Zivilisation vor der Unterdrückung des Islams bewahrte.

    Ironie dabei ist, für die Flüchtenden würde das heutige Europa gar nicht existieren, wenn die Geschichte einen anderen (Islamischen) Verlauf genommen hätte.

  • Ruedi says:

    Ein Interessanter Wissenschaftlich fundierter Vortrag, über denn bis Heute andauernden Heiligen Krieg (Dschiad), seit Gründung des Islams im 7ten Jahrhundert nach Christus u. Ausbreitung des Islams, bis in die heutige Zeit.

    Der Zusammenhang zwischen dem Untergang des Römischen Reiches u. den Kreuzzügen der Christen die immer wieder fälschlicherweise, mit dem Islamischen Eroberungs-Krieg (Dschiad) verglichen werden. Die aber im Vergleich zum Islamischen Dschiad, ein sehr geringes Ausmaß hatten. Europa entging im Mittelalter, nur ganz knapp einer Vollständigen Islamisierung/Eroberung, welche die moderne Zivilisation vor der Unterdrückung des Islams bewahrte.

    Ironie dabei ist, für die Flüchtenden würde das heutige Europa gar nicht existieren, wenn die Geschichte einen anderen (Islamischen) Verlauf genommen hätte.

  • andersen says:

    Menschen, die Flüchtet sucht kein Krieg, sondern den Frieden.
    Die grösste Aufgabe sind nicht die Flüchtlinge, die kann man Essen und ein Dach über den Kopf geben, nein der grösste Aufgabe, die Welt haben, den Krieg zu beenden.

  • Ruedi says:

    Animierte Landkarte, historische Zeitachse, Vergleich zwischen Kreuzzüge u. Dschihad.

    Die Animation zeigt auf einer Zeitachse, die kriegerischen Aktivitäten des Morgen- und Abendlandes, von 620 bis 1920, innerhalb von 1200 Jahren, zuerst denn Islamischen Dschihad, danach die Christlichen Kreuzritter.

    Den Kreuzzügen gingen 400 Jahre ununterbrochene, islamische Angriffe voraus, wurden vom Papst zur Verteidigung befohlen und dauerten 300 Jahre an.

  • Ruedi says:

    Sehr Interessantes Arabisches Interview – Einsicht für Alle! – Wäre der Beste Weg zu einer Besseren Welt.

    Zitat: “Wir Araber können nicht selbstständig denken – aller Fortschritt kommt aus dem Westen”

  • Ruedi says:

    Moderate Moslems? – Brigitte Gabriel antwortet Muslima!

  • Ruedi says:

    Der friedliche und tolerante Islam? – Die Realität sieht leider nicht so aus!

    Wie weit sollte man gegenüber einer Politischen Organisation, welche Anspruch auf alleinige Macht erhebt, die sich unter dem Deckmantel der Religion versteckt – tolerant sein?

    Die gegenüber anderen Religionen und Kulturen aufgrund ihrer Lehre (Koran) keine Toleranz zulässt.
    Das Gegenteil ist der Fall, in dem Buch wird sogar zur Verfolgung und Ermordung aller anders denkenden aufgerufen, um die Totale Macht zu erreichen. Das ist nicht eine friedliche Organisation, sondern eine kriegerische, erobernde und unterdrückende Organisation. So eine Hassschrift und Organisation müsste in einem Rechtsstaat verboten werden. Und sich nicht unter dem Deckmantel der Religion verstecken können.

    Das verstößt nicht nur gegen das Schweizerische Rassismus-Gesetz. So eine Organisation sollte gar keinen Raum bekommen, in einer freiheitlichen Werte-Gesellschaft, da diese Werte von dieser Organisation bedroht, nicht respektiert und sogar bekämpft werden, zu Unfrieden und Krieg zwischen den Religionen und Kulturen führt. In allen Ländern wo der Islam 100% Machtanspruch hat, gibt es null Toleranz gegen andersgläubige Religionen, das ist das Ziel dieser Organisation. Also nochmals die Frage soll man so einer Organisation gegenüber tolerant sein? – Und wenn jemand das mit ja beantworten kann – warum?

  • Ruedi says:

    Der Autor von „Deutschland schafft sich ab“, Thilo Sarrazin, redete am 6. Oktober 2015, bei der vom Freiheitlichen Bildungsinstitut und dem Liberalen Klub organisierten Veranstaltung.

    „Die neue Völkerwanderung – Risiken und Gefahren“ – Klartext.

    „Europa muss seine Grenzen unter Kontrolle bringen und letztlich schließen. Das gebietet die Vernunft, die ich aber in der derzeitigen Flüchtlingspolitik vermisse“ – stellte Sarazin klar.

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