Protéger les emplois

Dans le contexte actuel du franc fort, les acteurs de la politique doivent joindre leurs efforts et tout mettre en œuvre pour protéger les emplois. Ce faisant, les fondements éprouvés ne doivent toutefois pas être abandonnés. Ainsi, d’une part, il convient d’accepter que la politique monétaire incombe à la Banque nationale. D’autre part, la politique ne doit pas intervenir sur le marché du travail. En effet, si la Suisse bénéficie, en comparaison internationale, d’un très faible taux de chômage depuis plusieurs décennies, elle le doit au libéralisme de son marché du travail. Les débats liés aux conditions de travail doivent quant à eux être laissés aux partenaires sociaux.

La politique doit aider à diminuer les coûts qu’elle a elle-même causés.

Grundsteinlegung zum Projekt SüdPark im Gundeldinger Quartier in Basel. Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Les cantons frontaliers sont soumis à une pression particulière sur l’emploi. On voit ici la pose de la première pierre pour le projet bâlois dans le quartier Gundeldinger Feld en 2009. Image/Georgios Kefalas/Keystone

Pour préserver la compétitivité – notamment dans les secteurs de l’économie d’exportation et du tourisme, les coûts de main-d’œuvre unitaires (c’est-à-dire les coûts de main-d’œuvre par unité produite) doivent être réduits. Les acteurs concernés feront eux-mêmes les efforts nécessaires pour assurer des gains d’efficacité. Néanmoins, la politique doit impérativement contribuer à ce processus en aidant à diminuer les coûts qu’elle a elle-même causés à l’économie par le biais de mesures politiques.

1. Signature d’un pacte de dérégularisation: selon une récente enquête réalisée par le Seco, environs 55% des entreprises estiment que la charge bureaucratique est trop élevée, notamment en raison de mesures prises au niveau du décompte de la TVA, des impôts, des contrôles du travail, des règles du secteur de la construction et des normes environnementales. Ici, un changement de paradigme systématique serait de mise. On pourrait par exemple mettre un terme à la stratégie énergétique. En effet, la rétribution de l’injection à prix coûtant pour l’électricité (RPC) et la taxe sur le CO2 entraînent à elles seules de nouveaux coûts de près de 2 milliards de francs pour l’économie. Il en va de même de l’initiative pour une «économie verte» qui prévoit de nouvelles restrictions au niveau du droit environnemental. Ce texte doit être soumis au peuple sans contre-projet puis rejeté. Par ailleurs, les interventions sur le marché du travail annoncées par le Conseil fédéral, dont le contrôle des salaires ou les quotas, ne sont plus adaptées au contexte actuel. Il convient donc d’y mettre un terme. Le même constat s’applique aussi à l’agriculture, où l’Etat intervient jusqu’au moindre détail dans le fonctionnement opérationnel.

2. Réguler l’immigration: dans le contexte actuel, les cantons frontaliers sont particulièrement soumis à la pression sur les emplois. Vu sous cet angle, il est important de concrétiser et de mettre en œuvre la régulation de l’immigration sans perdre de temps. Lorsque la priorité des travailleurs indigènes sera systématiquement appliquée – c’est-à-dire lorsque la main-d’œuvre disponible en Suisse sera préférée aux nouveaux immigrés, une réduction des mesures d’accompagnement telles que la responsabilité solidaire ou l’extension du champ d’application des conventions collectives de travail sera rendue possible, ce qui diminuera les coûts du travail.

3. Aide directe à court terme: à court terme, on pourrait imaginer des mesures telles que l’application du taux réduit de la TVA au secteur du tourisme, et notamment à la gastronomie, à l’hôtellerie et aux remontées mécaniques. Le versement d’indemnités en cas de réduction de l’horaire de travail en cas de besoin pourrait contribuer à protéger les emplois des entreprises d’exportation. L’agriculture, autre secteur pénalisé par le tourisme d’achat, pourrait bénéficier de mesures supplémentaires dans le cadre de la «loi chocolatière».

Il est important que le Conseil fédéral et le Parlement concluent ces mesures dans le cadre d’un paquet unique. Si le troisième point n’a qu’un effet analgésique passager car les coûts seraient trop importants sur le long terme, il doit impérativement être lié aux deux premiers.

13 Comments sur «Protéger les emplois»

  • Pedro Linder says:

    Einmal mehr sehr einseitige Vorschläge, die auf Dauer nur die Strukturen festigen. Keine einzige Massnahme geht gezielt gegen die Hochpreisinsel vor. Im Gegenteil, die Subventionitis im Bereich Landwirtschaft soll noch verstärkt werden. Alle Arbeitnehmer sollen benachteiligt werden, aber die Bauern sollen keine Opfer bringen. Wenn die Schweiz so teuer produziert, warum schaut man nicht dazu, dass endlich das Preisniveau auf europäische Verhältnisse runterkommt. Vielleicht gibts dann halt mal einen Knall…..

  • Philipp Rittermann says:

    die lobby innerhalb der politik könnte arbeitsplätze sichern. nur verfolgt die wie man leider an mannigfaltigen beispielen sieht die politik der vermeintlich geringsten kosten zu gunsten der gewinn-maximierung. da kommt natürlich jedes “krischen” gelegen. fazit. solange die lobby die politik weitgehend bestimmt, passiert gar nichts zu gunsten der arbeitnehmer.

  • Edi Rey says:

    Kein einziger Vorschlag von Herrn Rösti, den ich nicht in einer wirtschaftsliberalen Bibel selbst hätte finden können. Etwas mager von einem, der gerne Bundesrat wäre. Müssen die Bezüger überrissener Managergehälter und Boni keinen Beitrag leisten? Warum nicht? Und den Generalimporteuren vergolden wir weiterhin ihre Nase ? Und der Bürokratieabbau? Ja, dann tut das doch endlich. Aber das ist ja auch nicht nötig, denn in den bürgerlich regierten Kantonen und Gemeinden ist die Bürokratie ja schon deutlich reduziert, nur bei diesen Rotgrünen wuchert sie immer weiter. Alles klar?

  • Hansli says:

    Die SVP war vor kurzem gegen die Vereinfachung der Steuerbürokratie. Immerhin ist die SVP nicht ganz lernresistent und hat nun die Meinung gewechselt.
    Einen Arbeitskorntroll habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen. Was soll da entlastet werden?
    SVP und Landwirtschaft deregulieren? Wir haben noch nicht den 1 April.

    Betreffend Ausländer haben hat die SVP selbst viele Ausnahmen gefordert, obwohl man mit der MEI das Gegenteil wollte.

    Im ganzen ein nicht ernst zu nehmender Beitrag.

  • Serge Tumelero says:

    Die Politik und vor allem die politischen Aktionen müssten zwingend besser vermarktet werden. Die Politik müsste im Moment unmissverständlich kommunizieren das massiv Geld gedruckt werden soll um Infrastruktur Projekte (2 Gotthardröhre, öffentliche Verkehrsverbindungen, Strassennetz, Umfahrungen, Schulen, Energiewende usw.) zu realisieren. Dies ist doch ein idealer Moment um für solche Projekte Geld zu drucken. Wenn einmal die Message rausgeht das Milliarden für solche Projekte aufgewendet werden sollen wertet sich der CHF automatisch ab.

  • werner schneider says:

    ist das alles herr rösti? ich hoffe doch, dass andere bundespolitiker etwas mehr verstehen von unserer wirtschaft. in den meisten unternehmen in der ch sind die lohnkosten der grösste kostenblock. um löhne bei gleicher kaufkraft zu senken, müssen die preise entlich sinken. das ist ihr auftrag herr rösti! wollen sie diesen erfüllen müssen sie das lobbydenken ablegen und das reine parteidenken ablegen. die politik hat es verpasst die rahmenbedingungen anzupassen, dass ist das wahre problem herr rösti.

  • Am schnellsten wirken sich Währungssprünge auf den Tourismus aus. Dort ist sofortiger Handlungsbedarf. Albert Röstis Vorschlag, den unsinnig verschieden hohen Mehrwertsteuersatz wenigstens in dieser Branche zu vereinheitlichen, unterstütze ich voll und ganz. Während fürs Übernachten im Hotel inkl. Frühstück 3,8% verlangt werden, bezahlt man für ein Mittagessen und für die Getränke 8%. Bevor man des Langen und Breiten im Parlament diskutiert, kann der Bundesrat dies in der heute aussergewöhnlichen Situation als Sofortmassnahme beschliessen. Weiterer Vorschlag: klick meinen Namen > “Job-Kompass”

    • Max Oppliger says:

      Der BR hat doch eben erst eine Senkung des MWSt-Satzes wegen Steuerausfällen abzulehnen. Ich bin grundsätzlich für Ihre Vorschläege und noch viel mehr, wenn Sie uns doch bitte noch verraten, wer die Steuerausfälle berappen soll.

  • Albert says:

    Klar, die SVP, “die einzige Partei, die zu uns Schweizern schaut” – indem sie die flankierenden Massnahmen gegen Lohndumping und jeglichen Umweltschutz (der bei der MEI doch soooo wichtig war) abschaffen will.
    Mittlerweile sollte auch dem verbohrtesten SVP-Wähler aufgehen, dass diese Partei einzig der Wirtschaft und den Superreichen zudient!

  • Max Oppliger says:

    Die SVP ist die Partei welche unermüdlich gegen die Classe Politque, gegen das angeblich linke Parlament und gegen den Bundesrat ins Feld zieht. Ausgerechnet diese Partei setzt sich ungeniert für mehr Staat für ihre Partikulärinteressen ein. Wenn es um die Interessen des Volks geht, steht sie immer hinten an.

  • Herr Roesti, Sie haben vergessen, den für Sie unnötigen Einnahmen für energietechnische Fördermassnahmen, die Gewinne für unsere KMU, die Umwelt und Gesundheit (externe Kostengewinne) gegenüber zu stellen.

  • Walter Bossert says:

    Als ich das erste mal wegen der der Quali. vor meinem Chef stand( damals durfte man noch nicht sitzen) meinte er mürrisch, Sie möchten denk mehr Lohn, darauf sagte ich ihm ich würde eigentlich nicht mehr Lohn benötigen wenn nicht andere immer mehr von mir verlangen würden! Herr Rösti, dies betrifft in erster Linie die Mieten und die damit verbundene Preisspirale bis zum Gipfeli!

  • Meier says:

    Eine CO2-Abgabe mit voller Rückerstattung erhöht die Effizienz, senkt die Kosten und stärkt die Kaufkraft von allen Schichten. Die Wirkung der CO2-Abgabe muss rasch verstärkt und auf Strom ausgedehnt und sicher nicht abgeschafft werden.

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