La Suisse, un îlot salarial – mais pour combien de temps encore?

On a parfois tendance à oublier les enjeux de l’Espace économique commun européen. Les pays du vieux continent se sont réunis pour être plus forts en tant que communauté. Cela s’est fait par l’élimination de certains fonctionnements à vide et par une meilleure répartition des capacités sur un marché plus vaste, ce qui renforce le marché intérieur et rend l’Europe plus compétitive face aux autres blocs économiques, tels que les Etats-Unis ou les pays de l’ASEAN.

Il n’est pas étonnant que nous voulions participer au marché européen. Sans les accords bilatéraux, nous n’en serions pas là où nous en sommes aujourd’hui, à savoir au sommet de l’Europe.

Les entreprises ont tout intérêt à ce que l’économie fonctionne avec la plus grande liberté et le moins de frictions possibles. Elles bénéficient non seulement du dédouanement et d’une demande accrue, mais aussi d’un marché de l’emploi plus important.

Le problème est qu’en Suisse, nous luttons pour un îlot salarial en plein milieu de l’Europe. Et avec cet îlot salarial, nous nous battons pour ainsi dire contre les objectifs du marché commun.

Une manifestation de l’Union syndicale suisse (USS), présidée par Paul Rechsteiner, contre le dumping salarial et le vol des rentes, le 21 septembre 2013 à Berne. (Image : Keystone / Peter Schneider)

Une manifestation de l’Union syndicale suisse (USS), présidée par Paul Rechsteiner, contre le dumping salarial et le vol des rentes, le 21 septembre 2013 à Berne. (Image : Keystone / Peter Schneider)

La migration de main d’œuvre est l’une des origines de la puissance des Etats-Unis. Les gens vont y vivre parce qu’ils y trouvent du travail. Les capacités peuvent ainsi être exploitées, et le potentiel en friche se voit optimisé. Que l’on approuve cette démarche ou non, elle permet en tout cas de créer un vaste marché.

Ce sont justement ces marchés de l’emploi ouverts qui lancent un défi à la Suisse, car ils vont de pair avec une migration accrue des travailleurs et une pression croissante sur les salaires.

Pour les entreprises, les marchés de l’emploi ouverts constituent une situation idéale. Elles peuvent choisir parmi un plus grand nombre de candidats. Avec une offre plus vaste, la pression sur les salaires augmente automatiquement, et les entreprises peuvent ainsi réduire leurs coûts de production.

Mais les syndicats s’y opposent: «Sans une meilleure protection des salaires, il n’y a pas d’avenir pour la libre circulation des personnes», a déclaré Unia cet été. Avec la police des salaires, on essaie de maîtriser les infractions concernant les conditions salariales en Suisse.

Cela est certes compréhensible: après tout, nous voulons tous pouvoir vivre dignement de notre travail. Le problème est qu’en Suisse, nous luttons pour un îlot salarial en plein milieu de l’Europe. Et avec cet îlot salarial, nous nous battons pour ainsi dire contre les objectifs du marché commun. Car les objectifs de ce dernier sont justement l’augmentation des migrations de main-d’œuvre et l’ajustement des prix et des salaires – à moins que cela en soit simplement une conséquence. Soit dit en passant, pour nos achats, nous revendiquons justement la fin de l’îlot des prix qu’est la Suisse.

Dans la campagne des votes sur l’initiative de l’immigration de masse de l’UDD, les milieux économiques vantent aujourd’hui les accords bilatéraux et la participation de la Suisse au marché européen. Et ils n’ont pas tort: pour les entreprises, le compte est bon. Il en va de même pour les employés – tant que l’économie va bien. Une situation qui pourrait vite changer si la conjoncture devenait plus difficile un jour.

146 Comments sur «La Suisse, un îlot salarial – mais pour combien de temps encore?»

  • F.Vogel says:

    Fakt ist, die Löhne sind, kaufkraftbedingt, seit 10-15 jahren am sinken sprich die heutige Generation erhält nicht mehr den Lohn der jetzigen 55/60 jährigen obwohl erstere mehr Bildung- Diplome und Weiterbildung- haben. Die Nachfrage ist viel grösser als das Angebot ,was die Löhne drückt. Wir spüren den Druck verstärkt mit der PFZ, wo einseitig für die Arbeitgeber ist. es benötigt wieder gleich lange Spiesse. Viel ist versprochen worden bei der Abstimmung zur PFZ. ich sehe aber wie vieles nicht so läuft oder laufen soll. Dies bewirkt eine Abwehrhaltung ist ja logisch.

    • Simone Zeller says:

      …55/60-jährige haben halt noch ein(e) Berufslehre/Studium abgeschlossen, die das Wort auch verdienen.
      Bestimmt haben auch Sie mittlerweile bemerkt, dass all die vielen Diplome und Kürsli oft nicht das Papier wert sind, worauf sie belobhudelt werden.
      Kommt’s am Ende dann eventuell noch auf Manieren und die als Kind erlernten Verhaltens-und Anstandsregeln an.
      Und ob da Kaugummi und verdrehtes Käppi förderlich sind?!?
      O.k. es gibt auch Junge, die den Puck sehen. Allerdings liessen sie sich, oder deren Eltern, von Linken/Netten/Guten auch bei der PFZ belügen. Dauerschlaf oder Gutmenschentum?

      • J.Herren says:

        Hahahahaha. Ihr könntet wahrscheinlich nicht einen dieser wertlosen kurse bestehen.
        Mein Vater sagt mir selber immer, dass zu seiner zeit das ganze studium viel einfacher war. Man verlange sehr viel.
        Ich glaube sie haben keine ahnung und lassen den frust (wieder)einmal an den jüngeren ab.
        Schade das wir dann ihre AHV zahlen müssen

        • Bruno Moser says:

          Nicht die Jungen sind an all den geforderten Diplomen, Abschlüssen und sonstigen Nachweisen schuld. Diese, heute leider notwendigen “Wische” wurden doch genau von unserer älteren Generation eingeführt. Man schaue sich nur mal das massenhafte Aufkommen von sogenannten Schulen an. Deren Bestreben ist natürlich die Anerkennung, bzw. Voraussetzung der “Diplome” durch die Arbeitgeber. Anschliessend an die lange Ausbildungszeit dürfen sie dann evt. gerne als Praktikanten arbeiten. Früher wurde der Wille, etwas zu erreichen, höher bewertet als Diplome. Scheint mir auch der bessere Weg zu sein.

        • Martin says:

          Sie beweisen gerade, dass heute auch Minderbemittelte studieren können. Es ist ausgeschlossen, dass die Menschheit innerhalb einer Generation signifikant intelligenter wurde. Für diese Erkenntnis reicht ein Oberschulabschluss.

        • Hartmann E. says:

          @Herren: Weiss Ihr Vater auch, was heute die Professoren sagen?Dass das Niveau der Studenten jedes Semester sinkt!Sie können das dementieren wie Sie wollen.Fakt ist,dass die Professoren mit eigenem Büro nur Absolventen mit magna und summa anstellen. Zwei haben sich so geäussert, dass -wenn das so weitergehe- sie nur noch solche mit summa berücksichtigen würden! Das sagt genug aus. Was Frau Zeller sagt wegen Käppis etc.: Richtig, würde sich bei mir jemand so vorstellen, dürfte er sich sofort auf dem Absatz drehen: ciao! Uebrigens die heutigen Titel kann man auch vergessen: Jeder ist Manager!

          • Simone Zeller says:

            Natürlich sind nicht alle Jungen schlecht.
            Und natürlich haben die 68er und deren Hinterhertrotter, neben den Staatsfinanzen auch die Gesellschaft das Bildungssystem etc. und das Image der Schweiz ruiniert.
            Glaube kaum dass die Guten und Linken die sich selber immer so gerne als die “Intelligenten” bezeichnen nicht auch bemerkt haben, dass das Wohlstands-Fass Seldwyla längst leck ist, solange aber durch die Hyper-Bauwirtschaft, alle anderen Wirtschaftszweige beitragen den Pegel zu halten, lässt es sich noch immer nett im Staatsspeck abzocken, wo man das reale Leben nur vom Hörensagen kennt

          • J.Herren says:

            Ich mache das gleiche studium wie mein Vater vor 30 Jahren.
            Die Anforderungen sind gestiegen, folge davon ist weniger gute abgänger.
            Klar vielleicht ist es im allgemeinen nicht so. Aber in der Chemie kann ich euch versicheren es wurde viel schwieriger. Unter anderem auch weill man viel mehr darüber weiss.

          • manuel says:

            Frau Zeller informieren sie sich doch bitte einmal über unser Geldsystem. Schuldenmachen ist da zwingend notwendig um die verrichteten Arbeiten überhaupt bezahlen zu können. Schulden zurückzahlen sozusagen unmöglich, da dies mit einem Vermögensverlust einhergehen würde, das hat überhaupt nichts mit links zu tun. Wenn der ach so böse Staat die Schulden nicht macht muss es der Konsument oder die Wirtschaft es tun. Ja ich weiss sie haben das System nicht erfunden, der Mörder die Pistole aber auch nicht…

          • Simone Zeller says:

            Maunel…bitte,
            Z.B. Deutschland sitzt auf einem Schuldenberg von 2200 Milliarden €.
            Der politische Zauber-Niedrigzins ermöglicht es Schäuble noch,…..die Kapital/Sozialkosten für D. im Budget noch auf knapp unter 50% herbei zu biegen. …..Bleibt nicht mehr viel Kohle für Infrastruktur/Bildung/Gesundheit etc.
            Schuldenrückzahlung = Vermögensverlust?… hä.
            Natürlich wenn überall linke Neidsteuern dabei abgezockt werden bleibt dem Arbeitsamen/Sparsamen nicht mehr viel übrig.
            Zudem, den Rest holt sich der Gutmenschenstaat spätestens dann wenn die guten Steuerzahler ins Alters/Pflegeheim kommen

        • Emil Moos says:

          Ja Hr. Herren könnte es sein, dass Sie ein bisschen einfach geschtrikt sind?
          Auch wir alten haben am Anfang für die nach uns kommenden AHV bezahlt.
          Das geht allen so. Das ist das System. Und es ist ein gutes System

      • Marco Cruz Padillo says:

        Jaja, Frau Zeller, solches Gerede wie Ihres musste ich mir früher ständig anhören. Von wegen “Ernst des Lebens”, “noch grün hinter den Ohren”, “fang zuerst mal an zu arbeiten” etc. etc.
        Mittlerweile bin ich Ende zwanzig, promoviert und verdiene wohl circa dreimal soviel wie der Durchschnittsschweizer. Und wieso? Weil ich nie auf Leute wie Sie gehört habe, sondern auf Leute, die einem zu Höchstleistungen anspornen. Das Problem der Schweiz ist, dass viele Menschen den Durchschnitt zelebrieren und die wirklich talentierten nicht gefördert werden, deshalb auch die vielen neidischen PFZ-Gegner.

        • Simone Zeller says:

          Genau Marco, bin absolut gleicher Meinung, nur Ihre Schlüsse sind leider falsch.
          Neid ist nun wirklich ein Virus der Linke angefallen hat, die angeblich so wahnsinnig “intelligent” sind.
          1:12/Boni/Erbsschaftssteuer/Eigenmietwert/Offroader etc….und die diesen Virus züchten und verbreiten.
          Deren Rezept ging solang auf, solange die Gutmenschen denen alles glaubten, z.B. PFZ bringt Wohlstand.
          Als Jugendliche bewunderte ich Unternehmer/Arbeitgeber, heute darf man sich nicht mal mehr Unternehmerin /AG nennen ohne diffamiert zu werden. Und Gute verwechseln leider noch immer Manager mit Unternehmern

          • Daniel Fäh says:

            @ Zeller; Also sind die Linken Schuld an der Banken- und Finanzkrise? Haben sie dauernd Steuergeschenke an die Reichen verteilt, bei Bildung und Infrastruktur gespart, Steuerhinterziehung unterstützt, Steueroasen geschaffen, Rohstoff- und Nahrungsmittelkonzerne verteidigt, Frauenrechte unterdrückt, die Lohnschere divergieren lassen und die Folgen geleugnet., die Käuflichkeit der Politik vorangetrieben, etc?
            Und ja, falls man ihre Beiträge liest, fühlt man sich definitiv “intelligent”, auch wenn wohl vieles nur Frust und Neid gegenüber den “linken” Akademikern darstellt.

          • Marco Cruz Padillo says:

            Ihr Ausführungen ergeben keinen Sinn. Sie vermischen alles miteinander und schieben die Schuld einfach den Linken zu. Und wie kommen Sie darauf, dass Unternehmer diffamiert werden? Im Gegenteil, leitende Angestellte werden diffamiert und Unternehmer werden glorifiziert!
            Woher kommt die Annahme, dass die PFZ zu tieferen Löhnen führt? Aufgrund der Globalisierung müssen Schweizer besser arbeiten als der Rest der Welt, anders werden sich die höheren Löhne nicht halten lassen. Wenn wir nicht mal mit den paar Einwanderern konkurrieren können, wie wollen wir dann besser als der Rest der Welt sein?

          • Simone Zeller says:

            Puach Fäh, Sie kleines intelligentes Kerlchen; z.B. Deutschlands Staatsschulden stünden ohne Bankenkrise bei 2,0 statt wie nun 2,2 Bio.
            Sie als wahnsinnig Intelligenter haben wie es scheint, noch immer die Grundlagen von demokratischen Rechtsstaaten nicht kapiert.
            Steuergeschenke machen höchstens Linke, wenn sie Leute Staaten und sich selber mit dem Geld beschenken, das Arbeitsame an den Staat zu entrichten haben. Aber eben Sie wiederkäuen ja auch immer das Märchen vom Staat totsparen – gell.
            Rohstoffkonzerne verteidigt wenn nötig, unsere Verfassung alles andere ist einfach linker Blabla-Mist

          • @Zeller Deutschlands Staatsschulden sind nun wirklich das unsinnigste Beispiel, wenn man die “Übernahmekosten” der ehemaligen DDR nicht gesondert betrachtet. Dann fallen die 200 Mrd durch die Bankenkrise auch deutlicher stärker ins Gewicht!

          • Daniel Fäh says:

            Ich wusste gar nicht, dass der einzige Profiteur der Finanzkrise repräsentativ ist für die allgemeine wirtschaftliche Situation?
            Der zweite Punkt meint doch nichts weiter als Korruption; und ob dies politisch gebunden ist, dürfte ein Blick in die Geschichtsbücher klären. Vielleicht glauben Sie aber auch, dass der Staat sein Geld in Bildung, Gesundheitswesen, Entwicklungshilfe, etc. verprasst; dann wären wir beim Punkt der fehlenden Weitsichtigkeit angelangt.
            Was meinen Sie mit Rechtsstaatlichkeit und der Verfassung? Etwa, dass der Mehrheit eine absolute Legitimation zusteht? Ochlokratie?

          • Simone Zeller says:

            Fäh sie können auch andere Gewinner haben F,1.8 Bio. Schulden I, 2 Bio. E GR P etc.
            Baur, soso, separat betrachten muss man das, dann gibt es also verschiedene Schuldenberg-€.
            Aber Baur, kann Sie beruhigen die Linken werden die Schweiz genau so abwracken wie Grossdeutschland mit 8 Mio. Mini/1€/HarzIV/ Aufstocker-Jobber neben 4 Mio. Arbeitslosen. Wer dort 500€ Miete bezahlt, bezieht 2025 eine Rente von 500€. Und wenn dann da wieder zufällig ein Ösi mit seinen Ideen kommt?!?!
            Und PS. um dem Chauvinismus zu frönen werden aber DDR-Medailllen ganz grosszügig mitgezählt, trotz doppel- Startplätzen

          • gunnar jauch says:

            “Rohstoffkonzerne verteidigt (sic) wenn nötig, unsere Verfassung alles andere ist einfach linker Blabla-Mist”.
            Soso, die nahezu steuerbefreite Glencore verteidigt unsere Verfassung. Für informierte Menschen, die wissen, was der Handel mit Grundnahrungsmitteln in den Entwicklungsländern bewirkt, erscheint Ihr Rülpser geradezu obszön. Unterhaltsam auch Ihr buntes Potpourri des “Linken Neidvirus”, bemühend aber Ihr Kolportieren der antiquierten “Links-Rechts”-Dichotomie — es gibt heute nur noch ein “oben – unten”.

      • Daniel Fäh says:

        Allgemein bin ich der Ansicht, dass jeder dort leben kann, solange es genügend Platz gibt (Raumplanung!), die Sprache beherrscht wird und je nach Migrationsart gewisse Bedingungen erfüllt werden. Bei der Wirtschaftsmigration sollte man darauf achten, dass die Löhne nicht gedrückt werden (allgemeiner Mindestlohn!) und ein Strukturwandel unterbunden werden kann (Regionalpolitik!). Mal abgesehen davon, ist die PFZ ein Segen für die Schweiz, wenn man sich den Mangel an Fachkräften vergegenwärtigt (S. Zeller gehört wohl nicht dazu ) und besonders auf die demographische Entwicklung achtet.

      • Carlo Huber says:

        Bravo Frau Zeller ,kann nichts hinzufügen .Übrigen bin ein 59er und haben uns nicht getraut gegen den Lehrmeister zu Meutern.
        Aber ich lebe immer noch und nicht mal so schlecht.

    • Marcel Müller says:

      Normales ökonomische Denken: Das Angebot (der möglichen Arbeitskräfte aus ganz Europa) ist grösser als die Nachfrage (alle Stellen in der Schweiz) und somit sinkt der Preis (nämlich der Lohn der Angestellten in der Schweiz). Heute kommen auf 1 ausgeschriebene Stelle Hunderte von Bewerbungen aus ganz Europa und der Schweiz. Was glauben Sie steigt oder sinkt so der Lohn ? Es ist klar, wenn die PFZ in dieser unkontrollierten Art weitergeführt wird, dann werden die Löhne SINKEN ! Das ist gut für die Firmen und schlecht für die Menschen in der Schweiz. Am 9.2.2014 haben wir es in der Hand.

      • willi haenni says:

        Sehr geehrter Herr Müller
        Das Problem der Ökonomie ist ist der Schweiz wie in Griechenland:
        -> Löhne in der privaten Wirtschaft sinken
        -> Löhne in der Verwaltung inkl der ganzen Politiker-Kaste steigen
        -> die Mieten bleiben hoch
        -> die Grundstückpreise und Immobilien-Preise bleiben hoch
        Insbesondere sinkende Immobilienpreise ist ein MUSS, was von den Banken, Besitzern und Vermietern mit allen Mitteln verhindert wird.
        Wobei natürlich der einfachere Weg die Freigabe des Wechselkurses ist. Da werden ALLE Preise gleichzeitig verändert und nicht nur die Arbeiter-Löhne.

    • Viktor Markus says:

      Dem kann man nur zustimmen und fragen: Wer sorgt dafür, dass diese Kaufkraft am Sinken ist? Es ist unsere Demokratie, welche nur noch für die Wohlhabenden funktionier und durch Parolen, wie Populismus die Anhänger dem Trugschluss verfallen, es werde etwas für sie gemacht. Nein, das sind in unserer Regierung genau diejenigen, welche dann immer das Gegenteil machen! Ja sie können dies, weil die Ideologisten nur WeWo, Blick, oder Stammtisch-Parolen folgen, jedoch keine Abstimmungen im NR. oder STR verfolgen. Einfacher das Gehirnausschalten, als selber kritisch hinterfragen!

    • Roberto Conte says:

      Die Jungen Leute glaube ich ticken halt anders. Sie sind in den 80/90er Jahren geboren und aufgewachsen. Es wurde viel verlangt und dem Druck gewachsen sind nur ein kleinerer Teil. Festzustellen ist dies auch bei den Sportlern. Von 10’000 Personen werden vielleicht 100 den Durchbruch bis in die Spitze schaffen. Nur @Herren, sind dann halt die Partys an den Wochenenden gestrichen. Vielleicht kapieren es die Einen. Wichtig sind auch die Ziele im Leben wohin ich will und nur mit einem Karton voll Diplomen und dem nicht Wissen wie diese umzusetzen sind stellt sich kein Erfolg ein.

      • Viktor Markus says:

        @Roberto Conte, was für ein Quatsch, sorry! Nehmen sie die Pyramide als Beispiel und setzen ihre 100 daneben mit gleicher Ausbildung, vielleicht noch Sozialkompetenz und Quizfrage: Wie mancher schafft es auf die Unternehmerspitze!?
        Das Gegenteil ist der Fall! Wer hält die Unternehmungen am Laufen? Es sind die die in der Wertschöpfungskette die Wertschöpfung erbringen! Diese verlieren von Jahr zu Jahr. Vielleicht sollten sie mal bei Prof. Dopfer an der Uni St. Gallen ein Semester belegen!

        • Roberto Conte says:

          @Victor Markus; habe ich nicht behauptet. Sie haben mich falsch verstanden. Es ist mir wohl bewusst, dass die Wertschöpfung in den Produktionsstätten, Gewerbebetrieben und wo auch immer noch erzielt werden. Habe einige Erfahrung in der Produktion wie auch in kaufmännischen Belangen. Tut mir leid wenn Sie aus meinem Text falsche Schlüsse ziehen.

  • Hans Kohler says:

    Ich bin gegen Lohnsklaverei, soziale Ungleichheit und Selbstbedienungsmentalität auf Kosten der Allgemeinheit. Und genau darum geht es hier.
    Übrigens, und das nur am Rande: In der Schweiz sind die Preise unverändert unverhältnismässig hoch.
    Aber das Geld landet bei der Teppichetage, statt bei den schwer schuftenden und allzeit abrufbaren Mitarbeitern.
    Machen wir uns nichts vor: Die kleinen, wehrlosen Leute werden immer ausgebeutet werden, wenn sie keinen Schutz erhalten. Und das hat nichts mit Angebot und Nachfrage zu tun. Sondern mit Gier, Macht und Gewalt.

    • Beat Stocker says:

      Wie war das bei den Römern? Und den Franzosen Ende 18. Jh. oder den Russen Anfang 20.? Sind alle wegrevolutioniert worden, als die Elite das Mass verlor. Wie lange machen unsere Abzocker noch den grossen Reibach???

      • Sergio Padovano says:

        Lassen sie sich nicht vom Neid auffressen lieber Beat.
        Als die Wirtschaft Schwung aufnahm, hatte man noch Achtung/Respekt vor Unternehmern/Arbeitgebern.
        Europas Linke aber träumten mit/ohne Bomben/Morde, vom Sozialismus à la Ex-UdSSR/Ex-DDR/Cuba etc.
        Auch in Seldwyla sind die Parolen von Vaterschaftsurlaub, Rente mit 60, 35-Std.-Woche, 6 W Ferien, etc etc. noch präsent. Damit linke Apparatschiks nun weiter im Staatsfilz abzocken können, obwohl ihre immer neueren Versprechungen längst unbezahlbar sind, inszenieren sie typisch linke Neid-Anfälle, wie 1930 müssen Arbeit-/Sparsame herhalten-gell

        • Armando says:

          @ Padovano. Ist ja der völlige Irrsinn, was Sie hier zum Schlechtesten geben. Lernen Sie klar und analytisch denken, bevor Sie solchen Unsinn zu Papier geben, nur noch lächerlich.

          • Amadio Clute says:

            Armando, Padovano hat sicher recht. Der Gewerkschaften traue ich nicsie kaputt gemacht. Der Vorstand der UNIA besteht zu 70% aus Italienern. Wir brauchen eine Bundes- Kantonalegewerkschaft welche aus Beamten besteht und absolut keine Politik betreibt. Die jetzige Gewerkschaften verbieten.

          • Amadio Clute says:

            …es soll heissen, Der Unia traue ich nicht, die kopiert italienische Methoden welche Italien kaputt gemacht haben….

          • Jack Stoffel says:

            Amadio Clute: Grossartig! Unabhängige Gewerkschaften verbieten und durch staatliche Einheits-Zwangsorganisationen ersetzen! Das haben im 20. Jh. schon leuchtende demokratische Vorbilder wie die Herrren Schicklgruber, Uljanow und Mussolini mitsamt ihren Nachahmern und Nachfolgern in diversen europäischen Ländern gemacht – mit durchschlagendem Erfolg…

          • Amadio Clute says:

            Herr Stoffel, Sie sehen es falsch. Die Schweiz ist eine Musterdemokratie. Ihre rote Brille siehr schwarz, oder? Und: sind die Gewerkschaften unabhängig? auf keinen Fall, Daher noch einmal: freie Beamtengewrkschaften und weg mit den politisch-marxistischen Gewerkschaften. Wer hat unbedingt die PFZ und Schengen gewollt? Aber natürlich die Gewerkschaften!

          • Jack Stoffel says:

            Amadio Clute: Gewerkschaften als marxistische Organisationen diffamieren, wie Sie es tun, und verbieten: Das geschah im 20 Jh. tatsächlich – in faschistisch regierten Diktaturen (Deutschland, Italien, Chile usw.). Dass Sie exakt dies für die Schweiz fordern, lässt nur einen Schluss zu… Abgesehen davon, dass Sie keine Ahnung von Geschichte haben, gehen Ihre Beleidigungen in die falsche Richtung: Die unabhängige Gewerkschaft Unia, von Ihnen als marxistisch beschimpft, würde in einer marxistischen Diktatur mit Sicherheit verboten und wäre gnadenloser Verfolgung ausgesetzt.

        • Josef Marti says:

          Ich vermute Sie sind gerade aus einem 20 jährigen Winterschlaf aufgewacht, schön wenn man sich das leisten kann. Wahrscheinlich haben Sie vorher so schwer gearbeitet und sind deshalb etwas überarbeitet.

          • Amadio Clute says:

            Hr. Stoffel, sind Sie Gewerkschafter? Die Gewerkschaften sind doch ein Pendent denen, welche das Kapitalismus überwinden wollen… Die Diktaturen habe ich direkt erlebet, für mich keine Geschichte ansonsten bin ich mit 3000 Jahre Geschichte sehr informiert und kann gut vergleichen. Chile habe ich ebenfalls persönlich erlebet. Nicht dass ich Pinochet verteildigen möchte aber mit den Komunisten lief nichts mehr dort, alles stand still. Chile hat 30 Jahre benützt um die Schäden, materielle und geistliche, zu beseitengen.

          • Jack Stoffel says:

            Na dann, Herr Clute, habe verstanden. Sachliche Diskussionen mit rechten Ideologen, die faschistische Diktaturen als Vorbilder anpreisen, linke demokratische Bewegungen generell Kommunisten und Gewerkschafter Marxisten nennen, ansonsten aber weder etwas von Sozialdemokratie noch von der Geschichte des 20.Jh. verstehen und offensichtlich auch nichts daraus lernen wollen, müssen zwangsläufig scheitern. Da hilft nur noch Ausgrenzung. Danke für die Aufmerksamkeit.

        • Jack Stoffel says:

          Ihr Beitrag, Herr Padovano, ist in gewisser Weise exemplarisch. Wovon Ihresgleichen, also Europas nationalistische Rechte, träumen, darf ich hier nicht mal leise andeuten, da sonst die Zensur zuschlägt. Mehr als die üblichen hochintelligenten Sprüche aus dem SVP-Puurezmorge-Sortiment gibt Ihr Text nicht her. Warum nur überrascht mich das nicht?

          • Sergio Padovano says:

            Genau Stoffel ich weiss auch nicht warum in Italien Österreich Portugal oder Irland etc. all die Nationalistischen mir immer und immer wieder solchen Stuss erzählen…….und P.S. bin dort jeweils nicht nur für ein paar Tage in den Ferien.
            Vermutlich wurden meine Gesprächspartner nur noch nie wie Sie, an einem DDR-Folge-Kürsli informiert und “aus-/weitergebildet”.

        • hans müller says:

          @ Sergio wusste garnicht, dass der Herr Mörgeli einLinker war, an der Uni so einen Linken posten besetzte

  • Stefan Hintermeister says:

    Falsch. Jedem Land in der EU (bzw. auf der Welt) geht es einzig darum, möglichst viele Privilegien für sich an Land zu ziehen. Dieses Motto “gemeinsam sind wir stark” wird nur vorgegaukelt. Einzig die Schweiz hat noch nicht begriffen, wie die Welt tickt und glaubt, es allen anderen Staaten recht machen zu müssen. Dabei sollten wir uns vielmehr auf unsere Stärke und Freiheit besinnen. Früher hatten wir zur Wahrung dieser einmal einen starken Bankenplatz, eine respektable Armee und politische Neutralität. Mit der Classe Politique der letzten Jahre geht nun alles schön langsam den Bach runter…

    • Stefan Hintermeister says:

      Den wirtschaftlich starken EU-Ländern dient die Gemeinschaft einzig zur Ausdehnung ihrer Macht, indem sie die schwächeren Länder mit Hilfe der Währungsunion in die Abhängigkeit treiben. Diese Länder wiederum sehen ihre EU-Mitgliedschaft als Versicherung, falls die eigene Wirtschaft kollabiert. Die Schweiz hätte als kleines Land keine Chance politischen Druck auszuüben und käme auch nie in den Genuss von Finanzhilfe, weil es allen anderen noch lange immer etwas schlechter gehen wird. Die Schweiz als EU-Land müsste einzig zahlen, zahlen und nochmals zahlen.

      • Leisi Rolf says:

        Sie sehen das genau richtig Herr hintermeister
        Den die europäische Gemeinschaft ist ein auslaufmodell nach dem 2. Weltkrieg hat das in Anbetracht der Lage noch funktioniert . Da müssen 27 verschiedene Kulturen alle gleich denken damit ” Madame” zufrieden ist.

        • Mark Keller says:

          Die europäischen Staaten haben nur GEMEINSAM ein Zukunft gegenüber den entsehenden Wirtschaftsblöcken im Osten. Wenn EUropa sich nicht zusammen rauft, werden die europäischen Staaten zum wirtschaftlichen Niemandsland und in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

          • andre steiner says:

            Herr Keller, grosse Staatsgebilde waren schon immer zum Untergang verdammt. Kleine Gebilde sind Flexibler und können sich schnell wirtschaftlichen Situationan anpassen. Europa hatte die letzen 30 Jahre vor dem Euro nie die Probleme die es jetzt hat. In Griechenland, Spanien, Frankreich und Italien gibt es grössere Proteste als in der Ukraine. Nein, Klein, Flexibel, und Kommpetenz in Sozial und Wirtschaftsfragen sind die Skils zum Erfolg. Und nicht Grösse Verwaltungen und Korruptionen. Denn was für Italien gut ist muss nicht auch für Deutschland gut sein. Was für Deutschland gut ist….

          • Vladimir says:

            Hallo Herr Keller,
            Können Sie diese Behauptungen irgendwie begründen? Bis jetzt konnten einige Kleinstaaten doch auch ganz gut neben den verschiedenen Wirtschaftsblöcken leben. Gute nachbarliche Beziehungen und jeder regelt seine Sachen selber, funktioniert in meinen Augen viel besser. Wenn Du gut arbeitest und etwas zu bieten hast, dann läuft es Dir gut und wenn nicht, dann halt nicht. Das stimmt doch auch für Staaten. Grosse Organisationsklötze bremsen die guten Leistungen einzelner eher als umgekehrt.

          • Reto Stadelman says:

            @Keller
            Sie haben zu 100% recht. Vorher waren wir Vasalen der USA, bald werden wir die von China sein. Wenn Europa etwas in der Welt melden will, hält es entweder zusammen, oder geht unter. Wobei das untergehen ein langsamer schmerzhafter Prozess sein wird.
            @Steiner
            Jaja, klein und Flexibel. Das wird immer wieder gerne behauptet. Fakt ist: Europa verschwendet schon heute mehr Energie damit, sich gegenseitig fertig zu machen, als sich global die Ressourcen zu sichern.
            @Vladimir
            Den Beweis sehen wir tagtäglich. Die USA werden wahrgenommen, die Chinesen, die Russen. Und Europa?

    • Viktor Markus says:

      Wie wollen sie diese Stärke wieder Stärken!? Die FDP, welche mal dafür sorgte, das genau die soziale Verantwortung wahrgenommen wurde, wurde zur Ausbeuter Partei. Beispiele gibt es genug davon, wo sie mit der Finanzwelt florierende Unternehmungen, welche übrigens von Ausländer gegründet wurden, vernichtet sind betr. Gewinnmaximierung. Die SVP geschickt mit Parolen das Volk an der Nase rumführt. Siehe z.B. manche Kantone Einsparungen im Bereich Stärkung der Ausbildung, wird gespart, jedoch 20% mehr Gehalt für RE-Mitglieder wie Kt. Bern, oder was war in Freienbach Kt. Schwyz

  • Joseph Müller says:

    Hand aufs Herz: Diese negativen Auswirkungen für die Werktätigen mussten doch schon vor der Abstimmung über die PFZ jedem klar sein, der nicht auf den Kopf gefallen ist und wurden auch (von der einzigen Partei, welche dagegen war) dargelegt. Aber das haben die Leute wieder vergessen und werden 2015 wieder die Parteien und Grinden wählen, welche uns dies alles eingebrockt haben.

    • Andreas Keller says:

      Die PFZ war ein Versuch, ich habe zwar dagegen gestimmt, aber ich verstehe, dass eine Mehrheit für die Bilateralen Verträge gestimmt hat, die PFZ war ja nur ein Teil davon.
      Jetzt ist des Zeit, dass die unbegrenzte Zuwanderung durch einen neuen Versuch abgelöst wird. Weil auch vor der PFZ andere Varianten versagt haben, sehe ich es als die beste Lösung direkt das Bevölkerungswachstum zu Begrenzen (ECOPOP-Initiative). Wenn das Bevölkerungswachstum limitiert ist, wird automatisch auch die Zuwanderung (egal welcher Art) begrenzt.

  • Guido Greger says:

    “Mitunter” heisst “gelegentlich”, nicht “unter anderem”. Der Autor schaue mal in den Duden.

  • Max Berchtold says:

    Ein Land hat keine Freunde, sondern Interessen. Bei der EU hat sich jedes Land seinen Vorteil ausgerechnet und erhofft. D hat vorerst eine günstige Währung erhalten. Zu schlechter Letzt, wir sehen z.Z. netto keinen Vorteil in einem Beitritt, also treten wir nicht bei. Und als Reporter müsste MC wissen, dass der Bodenpreis einer der grundlegenden Treiber der Kosten von Allem sind. Und, tiefe Löhne = tiefer Konsum = wenig Steuereinnahmen = grössere Staatsverschuldug = höhere Steuern (siehe D). Am Schluss müssen wir essen und wohnen können, entweder via Salär oder via Bezuschussung. So oder so…

  • Elisabeth Krail says:

    “Bei grösserem Angebot (v günstigeren Arbeitskräften) steigt automatisch der Druck auf d Löhne, d Unternehmen können folglich billiger produzieren.” Und sie haben eine höhere Gewinnmarge, aber nur temporär. Die Folge ist, immer mehr Cher gehen im Ausland einkaufen u d eigenen Produzenten u Händler jammern. Im Weihnachtseinkauf wird es nur zu sichtbar, die Ware ist 30% bis 50% günstiger, d Läden sind alles andere als überfüllt, und d Qualität dr Ware ist erschreckend gesunken, selbst in dn guten Geschäften. Der “freie Markt” richtet alles von alleine, man muss ihn nur “frei” lassen.

  • Matti De Grecco says:

    Die Schweiz ist bisher gut gefahren mit der Personenfreizügigkeit. Die Zuwanderung hat einen Witschaftsboom ausgelöst, ohne dieses Wachstum ginge es uns viel schlechter. Der Druck auf die Löhne kommt nicht durch die PFZ, sondern durch die Globalisierung. Die Konkurrenz ist heute global, jedes Jahr gehen 10000 produktive Industriearbeitsplätze in der Schweiz verloren. Mit dem Wegfall der flankierenden Massnahmen nach dem Abkommen über institutionelle Fragen geht es erst richtig los auf unserem Arbeitsmarkt!

    • Rainer Brugger says:

      @ De Grecco. Es geht hier um die Auswirkungen auf die LÖHNE der Mitarbeitenden, nciht um die Wirtschaft. Ausländische Bewerber arbeiten fast für jeden Lohn. Ich kenne viele Absolventen von Hotelfachschulen die einfach keinen Job finden. Die Stellen werden mit deutschsprachigen Ausländern besetzt. Und wenn die Schweizerinnen und Schweizer einen Job angeboten bekommen, dann nur zu einem unakzeptablen Lohn. Und dies alles haben wir der PFZ zu verdanken. Die Löhne stagnieren seit langem.

      • Mark Keller says:

        Aha, dann sind also die im GAV festgelegten Löhne inakzeptabel? Oder sind die Lohnvorstellungen der Hotelfachschüler nicht realistisch? Alles wird der PFZ in die Schuhe geschoben. Andere Gründe will man nicht wahrhaben, wozu auch, es ist so doch einfacher: das Sündenbockdenken.

        • Rainer Brugger says:

          @Mark Keller – Absolventen einer Hotelfachschule sind – der entsprechenden Ausbilung und damit höheren Position wegen – in der Regel nicht dem L-GAV unterstellt. Doch auch dann ist die Lohnfrage meist keine mehr. Ich würde auch niemals mehr (nach 45 Jahren Praxis in der Gastronomie und Hotellerie) auf die Frage meiner Lohnvorstellungen antworten. Der Betrieb soll mir eine Offerte unterbreiten. Aus den Zeugnissen und dem Lebenslauf geht ja meine Qualifikation zur Beurteilung hervor. Nur wer in der Hotellerie eine recht hohe Position inne hat, kann gut leben. Die Wirtschaft zahlt andere Löhne.

        • Peter Schmid says:

          @M. Keller. Nur ein sehr kleiner Anteil der x-tausend Berufe hat seine Löhne über einen GAV geregelt. Und ja, würde man dies nun bei all diesen Jobs nachholen, dann wäre der heutzutage wohl weit unter den heutigen Löhnen. Dazu kommt noch, dort wo die Löhne über GAV festgelegt sind, wird das System mitels Scheinselbständigkeit und Sub-, Sub-, Sub- Subunternehmern umgangen. TATSACHE ist; 99% der Schweizer haben seit der PFZ am Ende des Monats weniger in der Tasche!!!

        • Martin says:

          Ja klar, die schlecht bezahlten sind selbst schuld, da haben wir doch den Sündenbock.

  • Anton Schneider says:

    Die PFZ bedient fast ausschliesslich die AG-Interessen währenddem Arbeitssuchende im Euroraum davon profitieren. Der CH-Arbeitsmarkt ist im desolaten Arbeitsmark Europas ein Tropfen auf den heissen Stein, für die CH ist es die Aufgabe der Lohninsel und des Wohlstandes über alle Wohlstands- und Einkommensschichten. Die CH wird sich mit deutschen Einkommensstrukturen begnügen müssen – bereits in wenigen Jahren wird es soweit sein. Viele Politiker wussten das und handelten trotzdem nicht im Interesse der CH, noch mehr Politikern fehlt die Wirtschaftskompetenz vollends. Das ist das Schlimmste!

  • Joe Amberg says:

    Wir stehen an der Spitze bei was??
    – höchste Gesundheitskosten!
    – höchste Wohnkosten!
    – höchste Lebensmittelpreise!
    – höchster Ausländeranteil / höchste Einwanderungsquote
    – höchster Quotient der Lohnschere
    Inwischen haben wir auch noch
    – neuen Rekord im Sozialhilfebezug (250’000 Personen)
    – bereits 4.7% Arbeitslosigkeit
    – über 10% Jugendarbeitslosigkeit
    Was für eine supertolle Bilanz…

    • Leisi Rolf says:

      Genau richtig Herr Amberg
      Die 7 Schlaumeier mit ihren teuren Beratern sehen es immer noch nicht !!
      Aber was sagt doch der Psychiater am Schluss:
      Gut haben wir darüber gesprochen.

    • Mark Keller says:

      Joe Amberg, und an allem ist die PFZ schuld, oder was?

      • Martin says:

        Ja Herr Keller, bei fast allem, nur die Lebensmittelpreise werden nicht durch die Bevölkerungsexplosion in die Höhe getrieben. Kann man das wirklich abstreiten, ohne sich der Lächerlichkeit preis zu geben?

    • Daniel Mühlauer says:

      Schweizerische Arroganz par excélence. Aber die überarroganten Kommentatoren hier werden die ersten sein, die beim Kollaps weinend in der Ecke sitzen werden und fragen, warum das alles denn niemand hat kommen sehen. Aber eben – momentan ist das Portemonnaie halt noch zu voll, als dass der unglaublich schlauer Schweizer zu denken anfangen würde….
      Stimme Ihnen voll und ganz zu Herr Amberg, einfach lächerlich, woraus wir hier stolz sind… Ich freue mich zumindest, dass es noch Leute wie Sie gibt, die es durchschauen.

    • Marcel Du Pont says:

      Die PFZ hätte einen Wirschaftsboom ausgelöst. Muss sie doch auch! In Tat und Wahrheit ist es doch so, dass eine steigende Anzahl von Menschen auch mehr Jobs brauchen. Ist dies nachhaltig? NEIN! Auch vor der PFZ war es möglich, Jobs zu finden, (noch viel einfacher als jetzt, denn der Druck auf die Menschen ist immens und die Arbeitslosenzahlen und Sozialhilfeempfänger sind gestiegen, drastisch). Dieser Wirschafstboom auf Kosten der Umwelt, steigende Mietzinsen, Platzverknappung, Naturzerstörung und kultureller Degeneration passt nicht ins Erfolgsmodell Schweiz.

      • Rainer Brugger says:

        @Marcel Du Pont – sie sprechen mir aus der Seele. Einzig die Wirtschaft profitiert von der PFZ. Und natürlich die EU Länder, welche Arbeitssuchende in die Schweiz schicken, um so selbst weniger Arbeitslose zu haben. Das Nachsehen haben wir, die arbeitenden Schweizerinnen und Schweizer, die die Kosten für die Sozialwerke und das RAF bezahlen.

    • Felix Heinzer says:

      @Amberg, Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen !! Vollste Zustimmung !

  • Sportpapi says:

    Diese Widersprüchlichkeit ist richtig gesehen. Selbst die SVP möchte ja die wertvollen bilateralen Verträge, nur ohne Personenfreizügigkeit. Und eben das geht nicht, weil es systemwidrig ist. Und wir wohl nicht auf die Gutmütigkeit und Grosszügigkeit der europäischen Länder hoffen dürfen. Insofern wäre es im Abstimmungskampf wenigstens ehrlich, die SVP würde das mit ihrem Vorstoss verbundene Risiko auch kommunizieren, statt zu verharmlosen und so zu tun, als können wir 5er und Weggli haben, wenn wir nur lange genug trötzeln.

    • Hansjürg says:

      Es würde mich schon interessieren, wie Sie auf diese Aussagen kommen? War es nicht die SVP, die damals das Referendum gegen die “Bilateralen” organisierte? Und welches Risiko muss wer kommunizieren? Die SVP behauptet, dass die Schweiz die “Bilateralen” nicht kündigen müsse, wenn wir die Zuwanderung beschränken. Schon vergessen, dass wir auch mit der PFZ hätten Kontingente einführen können, nur wollte das der BR nicht? Schliesslich, wer will den 5er und das Weggli? Die SVP? Dann sagen Sie klar, wo, wie, das so kommuniziert wurde.
      Und jetzt lesen Sie nochmals Ihren Beitrag! Merken Sie was?

      • Jack Stoffel says:

        Hansjürg: Ein Tipp zum Thema “Fünfer und Weggli”: Wer wehrt sich mit Händen und Füssen gegen die sogenannten flankierenden Massnahmen, z. B. gegen effiziente Kontrollen bei ausländischen Baufirmen bzw. Leiharbeitern, die auf hiesigen Baustellen tätig sind? – Richtig: die Fünfer-und-Weggli-SVP. – Und warum? – Richtig: 1. hat die SVP – v.a. ihre Bauern- und Unternehmerkundschaft – ein Interesse an tiefen Löhnen ausländischer Bllig- und Schwarzarbeiter, und 2. will die SVP das Killerargument aller Fremdenfeinde nicht verlieren, die bösen Ausländer seien Lohndrücker.

  • Markus Zobrist says:

    Diese Ideologie des ewigen Wachstums als Ursprungs des Reichtums ist der Anfang des Endes. Die Schweiz hat ihre Wirtschaft aufgebläht und importiert Arbeitnehmer, um diese aufgeblähte Wirtschaft am Laufen zu halten. Das mag für die Unternehmer und die Reichen gut sein, die von billigen Arbeitnehmer und tiefen Steuern profitieren. Die Zeche zahlt Otto Normalverbraucher: Zersiedelung, Lohndumping, Arbeitslosigkeit 50+, hohe Mietkosten, Infrastrukturkosten, Migration in die Sozialsystems, etc… Und irgendwann platzt jede Blase, spätestens dann ist fertig lustig. Darum Schluss mit der PFZ!

    • Mark Keller says:

      Die Zersiedelung hat nichts mit der PFZ zu tun. Man hat schon von Zersiedelung geprochen als es die PFZ noch gar nicht gab. Die Zersiedelung ist eine Folge der inexistenten, gesamtschweizerischen Raumplanung. Der Wohnraumbedarf pro Person ist ebenfalls markant angestiegen. Man baut immer noch verschwenderische Wohnbauten weil die Ausnützungsziffer viel zu tief angesetzt ist. Die hohen Mietkosten sind dann die Folgen, nebst der Spekulation und dem unsinnigen ortsüblichen Mietpreis. Auch wenn es immer wieder wiederholt wird, wird die Migration in die Sozialsysteme nicht wahrer!

      • max neuer says:

        herr keller, erst gestern im tagi, der wohnraumbedarf pro pers ist nicht angestiegen. gestern auch im tagi, dass wir mehr sozialhilfeempfänger haben und zwar markant steigend. wenn ich mal all ihre unsinnigen kommentare anschaue, frage ich mich, ob sie ein schreiberling einer lobby sind oder einfach die leute nur ärgern wollen oder einfach nur blind sind. sie dürfen wählen!

  • Frank Tobler says:

    Früher sollten sich die Arbeitenden solidarisieren und für höhere Löhne kämpfen. Heute sollen sich die Arbeitenden hingegen solidarisieren und auf gute Entlöhnung verzichten. Die Ideologie der Linken des 21. Jahrhunderts entspricht offenbar dem wirtschaftlichen Neoliberalismus. Wie auch immer, einen solchen Schwachsinn habe ich selten gelesen.

  • Pascal Meister says:

    Nichts dagegen, echte Fachkräfte in die Schweiz zu holen. Aber was jetzt geschieht ist grenzenlose und exponenziell steigende Zuwanderung, auch von Geringqualifizierten – oder welche die Mindestlöhne mit einer leicht besseren Voraussetzung als hier bereits ansässige Menschen ausfüllen. Ohne verbindliche Freizügigkeit ist die Schweiz nach wie vor frei, beliebig viele Menschen ins Land zu holen, aber sie MUSS NICHT MEHR. Das ist das Entscheidende. Deshalb werde ich bei allen Initiativen zur Begrenzung der Zuwanderung überzeugt JA stimmen.

    • Mark Keller says:

      Und damit den wirtschaftlichen Niedergang der Schweiz einläuten, besonders mit der Ecopop-Initiative. Was eine rückläufige Wirtschaft im derzeitigen global gültigen Wirtschaftssystem bedeutet, sieht man in Südeuropa.
      Man hat die in den letzten Jahren zugewanderten Menschen nicht holen müssen! Diese Menschen sind gekommen weil hier in der Schweiz bewusst und GEWOLLT Arbeitsplätze geschaffen wurden, welche Arbeitskräfte benötigten, die in der Schweiz nicht vorhanden waren. Also bitte nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Die Leute sind nicht wegen der PFZ gekommen.

      • Peter Schmid says:

        Ihre Kommentare sind einfach komplett wirr und je länger desto unlogischer.
        Fakt 1: es kommen seit der PFZ auch jährlich ca. 5000 Pfz-ler mal einfach so auf gut Glück und ohne Arbeitsstelle.
        Fakt 2: Benötigtes Personal konnte auch schon vor der PFZ rekrutiert werden.
        Fakt 3: Seit der Aufhebung der Kontigente (volle PFZ seit 2007), hat sich der Bedarf an Ausländern von einem Jahr auf das Andere urplötzlich verdoppelt. Es wurden aber nicht doppelt so viele Arbeitsstellen geschaffen, sondern es kam erwiesenermassen zu einem Verdrängungseffekt (am stärksten bei den über 50igern).

  • Andreas Keller says:

    Es gibt im Prinzip 2 Varianten:
    a) wir werden weiterhin von Zuwandern überschwemmt, dann öffnet sich die Lohnschere weiter
    b) die Zuwanderung wird begrenzt, dann nimmt der Wert der inländischen Arbeitskräfte automatisch wieder zu

    Damit wir von der aktuellen Situation a) zur Situation b) kämen, müsste das Stimmvolk Ja zur ECOPOP-Initiative sagen (ev. ist auch schon ein Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative hilfreich).

    • Mark Keller says:

      Wundern Sie sich dann einfach nicht wenn die Wirtschaft stagnieren oder sogar schrumpfen wird. Wollen Sie die Auswirkungen einer schrumpfenden Wirtschaft wirklich tragen?

      • Peter Schmid says:

        Ihnen geht es doch gar nicht um die Wirschaft Herr Keller. Denn dann würden Sie sich Sorgen darüber machen dass das BSP/Kopf seit der PFZ nicht steigt, dh dass die Wirschaft eben jetzt schon am stagnieren ist. Das “Wirschaftswachstum” der letzten Jahre ist eine reine Illusion, erzeugt durch die erhöhte Binnennachfrage der Neuzuzüger und absolut nicht Nachhaltig. Und ja, für den Erhalt meiner Lebensqualität bin ich bereit die Auswirkungen einer schrumpfenden Wirschaft zu ertragen!

      • Andreas Keller says:

        @Mark Keller: Die CH-Wirtschaft wächst auch pro Kopf bzw. pro Person. Es ist als überhaupt nicht nötig die Anzahl Personen auch noch anwachsen zu lassen. Das gegenwärtige pro-Kopf-Wachstum ist ausreichend für die Wohlstandsmehrung.

  • markus roth says:

    “die lohninsel” eine rethorische, suggestive und hypothetische frage. wir haben dutzende von handelsabkommen mit anderen ländern auf bilateraler basis. das hat sich offensichtlich bewährt. wirtschaftlich stehen wir gut da, wohingegen viele andere europäische länder wie spanien, griechenland, portugal, italien, frankreich, selbst deutschland und uk viel mehr probleme haben als vor jahren. also mit dem “gemeinsamen stark” ist es nicht weit her. wir haben das beste strassen und schienennetzt, sehr gute infrastruktur, tiefe arbeitslosenzahlen, usw.; wir sind ein beispiel für andere länder.

    • Rainer Brugger says:

      Richtig Markus Roth – mir sind einige Unternehmen bekannt, die auch vor dem bestehen der EU INTERNATIONAL erfolgreich waren. Und sie sind es auch Heute noch. Und dies ohne EU Beitritt der Schweiz. Das sagt doch schon alles. Sie sind es auch, die ihre (einheimischen) Mitarbeitenden pflegen, und die Löhne stets anpassen. Die EU wird übrigens weder von den USA, noch von Russland oder China als Einheit wahr genommen. Das ist Tatsache. Es wird stets eine Illusion bleiben.

  • Marcel Du Pont says:

    Ich finde es immer wieder interessant, wenn Leute erklären, die PFZ hätte einen Wirschaftsboom ausgelöst. In Tat und Wahrheit ist es doch so, dass eine steigende Anzahl von Menschen auch mehr Jobs brauchen. Ist dies nachhaltig? Auch vor der PFZ war es möglich, Jobs zu finden, (noch viel einfacher als jetzt, denn der Druck auf die Menschen ist immens und die Arbeitslosenzahlen und Sozialhilfeempfänger sind gestiegen, drastisch). Dieser Wirschafstboom auf Kosten der Umwelt, steigende Mietzinsen, Platzverknappung, Naturzerstörung und kultureller Degeneration passt nicht ins Erfolgsmodell Schweiz.

  • Peter Colberg says:

    Zitat:”Und mit der Lohninsel kämpfen wir quasi gegen die Ziele des einheitlichen Europäischen Marktes.” Der einheitliche Europäische Markt war schon zu Zeiten der EG eine positive Realität, die jedoch durch die forcierte politische Union im Namen der EU und des Euros zum Zerstörer von individuellen Freiheiten und des ehemaligen, mehr sozialen Kapitalismus geworden ist. Gegenwärtig bemüht sich eine kleine politische und wirtschaftliche Elite einen neo-feudalen Kapitalismus Europaweit zu fördern, der letztlich zur Verarmung der Massen führen wird. Das entspricht nicht den Schweizer Prinzipien.

  • Philipp M. Rittermann says:

    dazu mag ich eigentlich gar nicht mehr viel sagen…ausser – “armut für alle” – frei nach “unserem……….” bundesrat.

  • es ist richtig das wir für unsere löhne kämpfen.hingegen ist es nicht richtig, dass die wo die arbeit verrichten dafür immer weniger bekommen. die wirtschaft hat ein interesse möglichst tiefe löhne zu bezahlen um sich selber am arbeiter zu bereichern. die usa ist ein sehr schlechtes wirtschftsvorbild, denn in diesem land leben ix milionen menschen an oder unter der armutsgrenze.
    oder ist es ein globales ziel mölichst viele menschen in die armut zu schicken? wenn ja sind wir auf dem richtigen weg.

  • Marcel Zufferey says:

    Lohninsel Schweiz? Wir haben, alleine im Vergleich zu Deutschland, erheblich höhere Wochenarbeitszeiten. Also hamma auch höhere Löhne, logisch, oder? So. Und nun betrachten wir das hiesige Preisniveau aus Sicht der Kaufkraftparitäten: Da haben wir Schweizer die mit weitem Abstand höchsten Preise: Kein Wunder: 80 Prozent des Marktes im Detailhandelsbereich werden vom Coop und der Migros kontrolliert. Dann haben wir ganz andere (und anders finanzierte) Sozialversicherungssysteme. Also müssen die Lohnstückkosten auch höher sein, als im europ. Umfeld: Oder sollen wir etwa verhungern..?!

  • H.R. Bänziger says:

    It is the exchange rate, stupid.
    Die Lohninsel wird vom verfälschten Wechselkurs des CHF hervorgerufen. Alles andere ist Beilage.

  • Josef Marti says:

    An der Lohnhochpreisinsel haben va. die Multis ein Interesse, weil sie mit vertikaler Preisbindung / regionaler Patenterschöpfung (und somit Abschottung von Parallelimporten) die Hochpreisinsel bewirtschaften und abzocken können; auch die Grund- und Wohnhausbesitzer haben ihre helle Freude an den überhöhten Mieten. Wenn sich die Löhne nach unten nivellieren ists längerfristig allerdings fertig mit der Abzockerparty des Kapitals. Die Mächtigen, bzw. das Kapital, hat jetzt schon Angst vor den Folgen entweder einer Deflationsspirale oder Inflationsspirale die anstehen könnte, je nach Lohnpolitik.

  • Tourane Morel says:

    I am half Swiss and half Egyptian and I’m sorry to say that Mr. Matthias Chapman is SO WRONG. Where did study? I never heard something so “&*….. Since the beginning Switzerland is known for it’s work and professionalism (we were paid to protect the Pope and different Kings and were the last to protect them); you want to have a good service in good conditions, well you have to pay the price. It’s not because the others are letting the market get advantages of them that we have to follow this path. Markets move, Switzerland doesn’t and never should.

  • Marcel Zufferey says:

    Relative Preisniveauindizes: Das Preisniveau auf der Ebene des gesamten BIP ist in D, F und CH höher als
    im Durchschnitt der EU-Mitgliedsländer: In der Schweiz um 32, in Frankreich um 9 und in Deutschland um 6 Indexpunkte
    (EU-Durchschnitt =100). Zu den Kaufkraftparitäten: Für einen identischen Warenkorb von Gütern und Dienstleistungen, der im Mittel der EU 100 € kostet, muss man in Frankreich 109 €, in Deutschland 106 € und in der Schweiz 204 CHF bezahlen. Nachzulesen in: Vergleichsprogramm von der OECD und Eurostat / Bundesamt für Statistik, 2007. Noch Fragen?

  • Max Boriero says:

    Für alle, die jetzt einen einheitlichen grossen Markt, mit all seinen Vorzügen huldigen, man sollte auch die Nachteile nicht verschweigen. Nehmen wir die USA, eine Wirtschaftsmacht aber mit lausiger Infrastruktur, hoher Arbeitslosigkeit, Armut und einer enormen Vetternwirtschaft. Mit China und Russland sieht es nicht anders aus. Einige wenige profitieren übermässig, Verantwortung wird ans Volk und den Staat abgeschoben, wenn es mal in die Hosen geht.
    Also lieber klein und fein und nicht immer mit dem Strom schwimmen

  • Hans Müller says:

    Der gemeinsame europäische Markt ist kein Selbstzweck. Wenn es der Schweiz keinen zusätzlichen Wohlstand bringt und den Vorteil des CH-Lebensstandards gegenüber dem (inner- und ausser-)europäischen Ausland nicht aufrechtzuerhalten vermag, dann kann man eigentlich getrost auf diesen Markt verzichten.

  • Reto Stadelman says:

    Es ist schon interessant das wir trotz globaler Wirtschaftskrise und sich verschärfender Töne in der Politik es immer noch nicht begreifen wollen: Europa hält zusammen, oder geht langsam unter.
    Wie so etwas aussehen kann sieht man z.B. in Syrien. Der Ursprung des Konfliktes ist zwar ein anderer, aber die Folgen werden für Europa auf nationaler Ebene etwa die gleichen sein. Viele kleine Splittergruppen (Nationen) die sich gegenseitig um Macht und Einfluss kloppen ohne auch nur den geringsten Einfluss in der Welt.

    • Reto Stadelman says:

      Ich für meinen Teil werde versuchen in die USA oder nach Kanada auszuwandern, wenn sich das Verhältnis der Europäer zur EU nicht drastisch bessert. Ich habe keine Lust darauf, dass meine Kinder auf einem verlorenen Kontinent aufwachsen. Ich wünsche mir etwas besseres für meine Nachkommen. Das mag jetzt noch als Panikmache und Dystopie gelten, ich halte diese Vision aber für nicht ausgeschlossen wenn die EU zerbricht.

      • Gion Saram says:

        Jeder Versuch Europa mit Macht zu einigen geriet zu einem Desaster dessen Folgen jeweils die Bürger auszubaden hatten. Den Menschen in kleinen staatlichen Einheiten geht es weltweit besser als den Menschen in grossen Imperien. z.B. China versus Singapore, CH versus D, Finnland versus Russland. Es ist mir unwichtig ob der Kontinent auf dem ich lebe global mächtig und einflussreich ist, wichtig ist es mir das ich in Freiheit, Sicherheit vor staatlicher Unterdrückung und einem gewissen Wohlstand leben kann. Europa war dann am stärksten wenn es im gegenseitigen friedlichen Wettbewerb stand.

  • joggel bume says:

    Es scheint heute auch ein Oberbegriff zu sein für jeden scheiss ein extradiplom zu haben. Eidu. Dipl. Grossmutter oder salatschüssel Spezialist. Wenn ich dann diese dipl. Ing.und Spezialisten in der wirklichkeit antreffe,…….. generiert bis zum geht nicht mehr, aber Suuuuper diplome.

  • Bruno Baumgärtner says:

    Herr Chapmann hat etwas ganz wesentliches übersehen:

    Die normalen Einwohner der EU-Länder haben weder demokratische Rechte (Initiative, Referendum) sich zu äussern, noch haben sie die Möglichkeit direkt in die Politik einzugreifen. Da wo sie noch waren, Irland, Portugal, zB, wurden sie solange mit Geld und Versprechungen aus Brüssel geködert, bis sie sich dummerweise breitschlagen liessen. Wenn man mit diesen Leuten spricht, sei es in der CH oder in ihren Wohnländern, zeigt sich ein ganz anderes Bild. Bei freier ungebundener Auswahl würden wohl keine 25% mehr für einen Verbleib in der EU sein

  • Hans-Markus Wild says:

    <>.

    Das tönt, als ob der Schweizer Durchschnittsbürger irgend einen Profit aus einem einheitlichen europäischen Markt schlagen könnte. Das Gegenteil ist der Fall. Wenigen Unternehmen vor allem im Exportsektor nützt dies; Private haben nur die Nachteile, etwa des Lohndrucks, zu gewärtigen.

  • Claudia Knecht says:

    Hallo ihr alle, Suchende! Und was sucht ihr? Die Fehler der anderen! Verantwortung übernehmen für das eigene tun, aufhören mit warten auf was die anderen tun und im Bestenfall diese noch dafür kritisieren. Die Veränderung fängt in der eigenen Umgebung an und wirkt wunder. Das zweite Zauberwort heisst Respekt für andere und auch sich selber. Das verändert die Welt! Alles andere sind Sprechblasen im grosse www und verhallen ungehört. Frau Zeller sie scheinen Energie für 7 zu haben, nutzen sie sie 😉

  • Hans Nötig says:

    Kniehet nieder vor der Wirtschaft und lasset euch knechten, der Tanz ums goldene Kalb die Erfüllung bringet. Oder irgendwie so steht es in diesem lustigen Märchenbuch geschrieben.

  • Andreas Dietrich says:

    Was jetzt geschieht wurde bereits 1996 im Buch “Die Globalisierungsfalle” exakt beschrieben. Neo-Liberalismus, heute eher Neo-Feudalismus, ist auch eine “Schweizer Erfindung” der sog. Mont Pelerin Society. Über Vevey sind die Berater geschult worden, die dann Thatcher, Bush usw. neoliberal beraten haben.
    Die gottähnliche “Hand des Marktes” ein klassischer Mythos, besser ein Märchen, soll alle Probleme der Menschen ökonomisch lösen. Die Realität erleben wir jetzt; pardon nur 99% für das restliche Prozent ist das Ganze ja eingeführt worden!

  • Die letzten 60 Jahren waren im in Zentraleuropa friedlich und recht erfolgreich. Dies war auch darum so, weil die Menschen Arbeit hatten bzw. für sie gesorgt wurde. Wenn wir jetzt die Menschen in die Armut schicken, und dies geschieht zwangsläufig wenn die Entlöhnung nicht mehr für ein menschenwürdiges Leben reicht, wird es grosse soziale Unruhen geben. Diese Unruhen werden in Nationalismus und am Ende in Kriege münden. Leider ist der Geiz,der Drang nach Macht und Geld grösser als der normale Verstand und die Einsicht nach Gerechtigkeit. Alle Menschen haben ein Anrecht auf würdiges Leben.

  • Hans Käslin says:

    Die EU als Heilsbringer darstellen. Na ja – Netter Versuch. Die Schweiz ist reich wegen der klugen Vermeidung zweier Weltkriege und sicher nicht wegen der EU. Flächendeckende Ausbeutung der Randstaaten, mit damit einghergehender Verarmung. Ausbeutung durch Prostitution und Dreckjobs für die Massen. Das ist dei EU-Realität. In Bratislava produziert Porsche Luxusautos und zahlt Mitarbeitern 200 Euro Monatslohn. Die Alten bekommen 100 Euro Rente. Ein Salatkopf kostet aber einen Euro. Wer uns so etwas als erstrebenswert verkaufen will, ist ein Verbrecher lieber Herr Chapman.

  • Matthias Meier says:

    Die vermehrte Arbeitsmigration nützt ja nur den Unternehmen und den eh schon reichen Leuten, die noch reicher werden, während der normale Arbeitnehmer auf der Strecke bleibt. Und dieser normale Arbeitnehmer hat jetzt schon überhaupt nichts von der gestiegenen Produktivität der letzten Jahrzente, ausser mehr Stress, im dümmsten Fall Krankheit und IV-Rente. Erstrebenswert sind solche Zustände nur für einen ganz kleinen Kreis auf diesem Planeten.

  • Markus Grimm says:

    “Lohninseln” gibt es vielerorts und sind eigentlich eher ein Abbild verschiedener anderer sozio-oekonomischer Faktoren. Beispiele gibt es zuhauf: So sind viele Löhne in Manhattan massiv höher als im nahegelegenen Newark, in Central Hong Kong sind die Löhne gar teilweise ein vielfaches von denen in Vororten von Hong Kong, gleichfalls in London, usf. – und das jeweils immer OHNE Landesgrenzen. Somit nur logisch, dass die Löhne in gewissen teilen der Schweiz auch höher sind – und vom Markt nur teilweise weg-arbitragiert werden können

  • markus gerat says:

    erst wenn tatsächlich 99% arm sind, ist das 1% zufrieden. deshalb: auch bald mehr armut in der schweiz und löhne von denen man nicht leben kann. erst dann sind wir alle glücklichere menschen! ;-S

  • Lennart Kirill says:

    Der Artikel bringt es schön auf den Punkt, der Zweck des freien Marktes in Europa ist es für den Firmen eine möglichst grosse Auswahl an billigen und kompetenten Arbeitskräften zu bieten damit die Firmengewinne möglichst hoch sind. Die Interessen und Wünsche der Einwohner Europas sind dabei nicht systemrelevant. Wenn Nokia eine Fabik von D nach Rumänien verlegt ist das O.K. im Rahmen des freien Kapitalverkehrs, wenn ein Deutscher Bürger 50’000 über die deutsche Grenze verlegt ist das eine mutmassliche Steuerhinterziehung. Die EU nützt den Reichen & Mächtigen aber nicht den Menschen selber.

  • Nicole Wermelinger says:

    Das von M. Chapman beschriebene Europa ist in der Tat der Traum aller Grosskonzerne und wohl auch der Alptraum der europäischen Arbeitnehmer. Mich wundert es immer weshalb gerade deshalb die Linken dieses
    Alptraumprojekt mit soviel Inbrunst verteidigen? Sind ihnen etwa am Ende die Arbeitnehmenden völlig egal?

    • will williamson says:

      Denen dröhnt halt immer noch die Aufforderung von Marx in den Ohren: “Proletarier aller Länder, vereinigt euch!”
      Statt der Proletarier haben sich inzwischen die internationalen Konzerne vereinigt.

  • PB says:

    L’Europe n’a amené que désolation et lamentations dans la très grande majorité des citoyens européens. Il en vient meme l’envie de souffler à ces pauvres ukrainiens de se tourner vers leurs voisins russes.
    Il est toujours paradoxal de rencontrer, en tete des défilés anti mondialisation,les memes personnes militant pour L’Europe.
    L’Europisation, tout comme la mondialisation, et à une échelle moins importante, le “grand Genève”, ne sont que des concepts qui
    desservent l’économie et qui asservissent la base de la pyramide économique: NOUS!

  • Martin Frey says:

    Gute Analyse von Hr. Chapman der der europhilen Linken auf sachliche Art den Spiegel hinhält. Er demaskiert an dieser Stelle eine der grossen linken Lebenslügen, nämlich das europapolit. Rosinenpicken à la carte. Die Linken wollen den EU-Beitritt um gemäss ihrer sozialist. Agenda mitbestimmen und mitbeeinflussen zu können. Sie wollen alle Vorteile einer neo(!)-liberalen Marktwirtschaft wie Qualitätsimporte auf Preisniveaus von Billigländern. Daneben Höchstlöhne mit Mindestlöhnen auf vglw. absurdem Niveau. Zudem quasi-Kündigungsschutz der etablierten Arbeitnehmer. Was so nie funktionieren kann.

  • Ben Zibble says:

    Leider, der ganze Artikel ist gut gepackt mit den tpyisch Markt Neoliberalen Argumenten die uns alle heutigen ungelösten Probleme eingebrockt haben.
    .
    Ungelöst heisst in diesem Fall… die Teilhabe der Bevölkerung, Länder und Regionen an den enormen Wohlstands- Profit- Produktivititäsfortschritten. Keine Antwort auf die völlig aus dem Ruder gelaufenen Entwicklung von immer ärmer und reicher. Keine Antwortfür die 99% die immer mehr zurück gelassen werden. Keine Antwort für den Mensch. Alle Antworten für Bilanzen, Kapital, Finanzmarktindices, das können wir. Das wäre es dann aber schon…

  • sabine zeltner says:

    “Sie profitieren von wegfallenden Zöllen” …Bestellt sich ein gewöhnlicher Bürger etwas übers Internet bspw. eine DVD bei Amazon DE, werden happige Zölle und Bearbeitungsgebühren fällig! Wo sind da die “wegfallenden Zölle”! Gelten die nur für die Wirtschaft? Wieder einer dieser verlogenen Artikel, in dem eine PFZ schöngeredet wird aus schierer Angst vor der Abstimmung am 9.2. Angleichung der Preise? Bei stetig steigenden Mieten, KK-Prämien merken wir leider nicht viel davon, dazu kommt eine Teuerung die eindeutig höher ist als offiziell zugegeben. In welcher Welt lebt eigentlich Hr. Chapman?

  • Peter Rohrer says:

    Deutschland hat mit der Agenda 2010 die Lohnkosten massiv gesenkt, in der Folge wird zwar mehr exportiert, aber die Innovation im Bereich der Produktion geht zurück. Es ist günstiger einen schlecht bezahlten Arbeiter in einem veralteten Produktionsverfahren zu beschäftigen als in modernere Fabriken zu investieren.
    Die Einnahmen aus dem Exportüberschuss wurden nicht in die Rentensicherung oder in die Infrastruktur investiert, vieles wurde mit fragwürdigen Investitionen im Ausland (griechische Staatsanleihen, etc) verbrannt, und jetzt haftet der Steuerzahler noch für die Fehler der Banker.

    • will williamson says:

      Der deutsche Exportüberschuss kann nicht in die Rentensicherung und in die Infrastruktur investiert werden, weil der zum grossen Teil im Target2 Saldo verschwindet, die möglicherweise einmal abgeschrieben werden müssen. Man könnte auch sagen, die Deutschen zahlen ihre Exporte auch noch selber.

  • Peter Singer says:

    Die Schweiz denkt, der europäische Markt lenkt. Die Igelmentalität lässt grüssen. Der hohe Kostenblock für KMU’s dank Mieten, Löhne, Gebühren macht zunehmend Branchen nicht mehr wettbewerbsfähig. Der Arbeitnehmer glaubt den Lebenskosten mit höheren Lohnforderungen entgegentreten zu können. Unser Sozialsystem könnte durch Zusammenlegung mit der BVG (ohne gedeckelte Obergrenze) gestärkt werden, ohne mündelsichere Anlagen der PK in Immobilien besteht kein Renditenzwang mehr. Die Kosten und die Löhne sind dem EU-Standard rechtzeitig anzupassen. Die Attraktivität der CH für Zuwanderer muss sinken!

  • Martin Berlinger says:

    Ich habe selten einen so banalen Artikel zu Politik und Wirtschaft gelesen wie diesen. Er enthält keine einzige interessante Erkenntnis, die ich nicht schon zig-mal gelesen habe. Auch werden keinerlei Zusammenhänge herausgearbeitet. Gleichzeitig werden die Arbeitnehmer nicht als Menschen oder Individuen, sondern bloss als Pool von Arbeitskräften betrachtet. Wenn gedruckt, wer er das Papier nicht wert…

  • Thomas Rilke says:

    Das Interessanteste hier sind die Kommentare von Simone Zeller. Dieses Versli mit Linken, Guten, Netten, Sozialschmarotzer, das hat sie wirklich gut auswendig gelernt. Aber sonst sind ihre Aussagen ideologisch und blutleer. Der Artikel allerdings haut mich auch nicht vom Hocker, nichts Neues. Die Anforderungen – das weiss fast jeder – sind enorm gestiegen. Ob all die Bachelor- und Masterstudiengänge wirklich notwendig sind wage ich zu bezweifeln. Aber solange wir das duale Ausbildungssystem (Berufslehre/Schule) haben, werden wir auf der guten Seite sein. “Nur Studierte” haben es schwer

  • will williamson says:

    “Die Länder auf dem alten Kontinent haben sich zusammengeschlossen, um als Gemeinschaft an Stärke zu gewinnen.”

    Dieser Verein ist doch explizit dazu gegründet worden, damit die internationalen Konzerne schrankenlos ihren Geschäften nachgehen können. Die Völker in der südlichen Peripherie fragen sich angesichts des aktuellen Elends sicherlich, wo sie durch die EU an Stärke gewonnen haben.

    • Alain Wolf says:

      Das liegt aber schon auch daran, dass die Unternehmen die Potentiale sehen und wahrnehmen, während die Bürger lieber ihre, nur noch in den Köpfen existierenden, nationalen Landesgrenzen pflegen. Würden sie sich zusammentun und ihre demokratischen Rechte einfordern wäre alles nicht so einseitig. Statt zum Beispiel über “faulen Griechen” herziehen, wäre es an der Zeit mal zu sagen was für ein Europa man will. Der Nationalstaat ist nicht mehr überlebensfähig. Das sehen wir doch alle. Aber es wird gejammert, statt eine starke solidarische Europäische Zivilgesellschaft aufzubauen.

  • Jutzi says:

    Um stärker da zu stehen als Asean und USA … Soll ich da lachen oder haha schreiben … Die genannten Märkte sind doch nicht stark. Die Leute von diesen Märkten habe keine Kaufkraft mehr. Die Kaufkraft wurde den Unternehmen abgetreten in mehr Profit. Wenn das das Zield der EU ist, dann ist es ein falsches, jedenfalls für die Menschen in der EU.

  • Markus says:

    Ist die Leistung eines Arbeitnehmners nichts mehr wert ? Ist es ein erstrebenswerter Zustand in einem Vollzeitjob 1600-2000 Euro Brutto zu verdienen ? Die Sozialabgaben in Deutschland sind katastrophal von 50000 Euro jährlich gehen 10000 Euro für die Lohnsteuer und nochmal 10000 Euro für die Sozialabgaben drauf. Nur haben 10 Milionen Arbeiter in Deutschland diesen Lohn nicht, das Rentenniveau von 43 % des letzten Nettolohnes macht bei 1200 € Netto(ca. 2000 € brutto) ca. 516 Euro, davon müssen noch Krankenversicherung gezahlt werden. Soll das das Ziel sein ?

  • gabi bossert says:

    Anfangs steht’ s, ” die Länder auf dem alten Kontinent haben sich zusammen geschlossen, um als Gemeinschaft an Stärke zu gewinnen, etc.” Die CH will sich nicht zusammen schliessen, sie möchte mit ihren eigenständigen Gesetzen eine profitable Integration erreichen, Die sie schlussendlich allen Verantwortlichkeiten in dieser grossen Gemeinschaft befreit. Wir werden unseren hoch gestochenen Wirtschftsanspruch nicht mehr im gewohnten Stil fortführen können. Versprechen wie keine Steuererhöhungen, Sozialstaat abbauen bis zum Limit, Steuerprivilegien und Steuerhinterziehungspraktiken,werden sterben

    • Alain Wolf says:

      Die Schweiz ist ironischerweise das beste und schlechteste Beispiel gleichzeitig. Wir haben eine föderalistische, mehrsprachige Gesellschaft und fühlen uns doch in erster Linie solidarisch als Schweizer. Wir kämen nicht auf die Idee die Tessiner gegen die Zürcher auszuspielen, wie in Europa die Griechen gegen die Deutschen. Hingegen sind wir, obwohl geografisch im Herzen gelegen, wohl die anti-europäischsten Europäer überhaupt. Etwa so, wie wenn der Kanton Nidwalden aus der Schweiz austreten würde. Warum kann man sich ein Genfer als Schweizer sehen, ein Schweizer aber nicht als Europäer?

  • Alain Wolf says:

    Im Prinzip nicht falsch, aber etwas gar einseitig. Der Satz “… dass die Wirtschaft mit möglichst grossen Freiheiten und möglichst wenig Reibung funktioniert.” Kein Wort über die Zivilgesellschaft. Was danach passiert: Die Linken wollen verständlicherweise Lohn-Polizei und laufen Gefahr als Neider aufzutreten. Die Rechten fühlen sich, ebenso verständlich, von billigen Ausländern überrannt. Auf beiden Seiten nur Verlierer, entsprechend giftig wird der Diskurs und umso kontraproduktiver die Lösungsansätze. Die USA sind eine Zivilgesellschaft, die Asiaten kommen von ganz unten.

  • Joachim Schippers says:

    Die Zugehörigkeit zur EU oder nicht ist letztendlich irrelevant. Ein brauchbarer Hinweis ist die untergangene Swissair. Die Piloten der Swiss der Swiss verdienen 13 Jahre später ca. 1/3 weniger als die der Lufthansa. Eine Folge des Untergangs und bis heute nicht egalisiert. Wenn die Bilateralen fallen geht die Schweiz unsicheren Zeiten entgegen, die Löhne fallen und am Ende ist die CH Mitglied der EU und die Bürgerlichen werden beteuern, sie hätten wie ein Löwe für die Eigenständigkeit gekämpft. Der Dumme ist der Mittelstand. Hier ordentliche Krach erzeugen um dort abzusahnen, so sieht es aus.

  • abaddon says:

    Löhne sind vor allem von der Produktivität abhänging. Einfach um das mal in Erinnerung zu rufen. Falls jemand wieder meint, alles durcheinanderwürfeln zu müssen und beim höheren Lohn auf die teurere Elmex-Tube und die teureren Medikamente verweist und denkt, dass das eine das andere bedinge.

    • Alain Wolf says:

      Wenn das so ist, dann müssen sie mir jetzt nur noch erklären warum die Löhne sinken, während die Produktivität steigt.

  • Max Bernard says:

    “Und mit der Lohninsel kämpfen wir quasi gegen die Ziele des einheitlichen Europäischen Marktes. Ziel ist nämlich gerade die vermehrte Arbeitsmigration ….”
    Schön, dass ein EU-Fan hier endlich offen ausspricht um was es letztendlich bei der Masseneinwanderung geht! Die CH-Arbeitnehmer sollen zum Einen in Sachen Lohn auf das jämmerliche Niveau der EU-Staaten gedrückt werden und zum Anderen sich ihren Lebensunterhalt europaweit dort verdienen wo das Kapital sie gerade braucht – notfalls auch im finnischen Polarmeer! Danke für die unbeabsichtigte Klarstellung.

  • Ulrich Koller says:

    Jaja, die Firmen möchte profitieren; darum gehts doch. Es interessiert bei denen in der Chefetage überhaupt niemand, wem sie wenig Lohn bezahlen müssen; hauptsache, der Lohn ist so wenig wie möglich ()für die anderen). Im Februar muss jeder logisch denkende Arbeiter Ja stimmen; schliesslich geht es um unsere Zukunft! Mich interessiert nicht der Wohlstand der Wirtschaftsbosse, der bei Annahme der Initative gefährdet ist. Mein Lohn ist in den letzten 10 Jahren um mehr als 600sfr. gesunken-pro Monat, drotz teuren Weiterbildungen + hoher Erfahr. Was habe ich also von eurer Personenfreizügigkeit ?

  • Hans Walther says:

    wie lange noch ? So lange, bis die Lebenskosten auch eine “Insel* sind.
    Sollten dann die Lebenskosten in der CH auf EU level sinken, “brauchen” wir auch nicht mehr “übermässige” Löhne.
    man kann nicht einerseits die hohen löhne ansehen, und anderseits die hohen lebenskosten vergessen, oder ?

  • Heinrich Vogelsang says:

    Ich vermag in der Chinesisierung der Detuschen und in Hartz IV nichts erstrebenswertes sehen. Und bestimmt gibt es Bestrebungen gegen das Hochpreisland Schweiz vorzugehen, aber sind die auch erfolgreich? Bei Medi-Preisen, KK-Prämien, Fleischpreisen, Mieten etc. etc. etc .etc. ist davon nichts zu spüren.

    Herr Chapman steht es frei das Hohelied des Kapitalismus und des gemeinsamen europäischen Marktes zu singen. Irgendwann wird auch er wie die anderen verwöhnten Shhweizer Schreiberlinge durch deutsche Discount-Journalisten ersetzt. Das hat er dann davon.

  • Rene Wetter says:

    Lohninsel? Mag sein, aber wir sind auch eine Preisinsel. Letzten Endes bleibt Ende Monats auch nicht mehr übrig. Mit einem normalen Lohn kann sich der Schweizer kaum ein Hundehütte leisten

  • May says:

    Wie soll so gemeinsamer Markt mit EU entstehen? Also ist das Ziel dass alle scheisse Verdienen Hauptsache alle Arbeiter sind gleich scheisse dran. Ist es dass was die Schweiz will? Gleichheit um jeden Preis? Oder werden die Scheffler auch auf Ihre enormen Gehälter verzichten damit genügend Geld für die Allgemeinheit zur Verfügung steht, einen Topf aus dem wir uns ein angenehmes Leben erbauen können? Für alle – es sollen ja alle Gleich werden? Ziel der grossartigen EU wie es heisst.

  • Klaus P. Schüle says:

    Was haben die Deutschen davon in der wirtschaftlich stärksten Volkswirtschaft in Europa zu leben ? Haben sie das beste Prokopfeinkommen in Europa, die niedrigsten Steuerbelastungen, die niedrigste Prokopfverschulung, das beste Schul- und Sozialsystem etc., etc.? In Deutschland glaubt keiner mehr daran das ein gemeinsamer Markt, ungeregelter Arbeitszuzug, eine gemeinsame Währung insgesamt eine Verbesserung der Lebensqualität für den Einzelnen bringt. Oder warum werden in Deutschland wohl über so wesentliche Themen keine Volksabstimmungen erlaubt bzw. dafür sehr hohe Hürden aufgebaut? Ihr Schweizer habt so viel zu verlieren, warum wollt ihr die gleichen Fehler machen ?

  • G. Nardone says:

    “Die Länder in Europa haben sich zusammengeschlossen, um als Gemeinschaft an Stärke zu gewinnen. Das stärkt den Binnenmarkt & macht Europa konkurrenzfähiger gegenüber anderen, z.B. den USA oder die Asean-Staaten.”
    Das stimmt nicht ganz & macht auch keinen Sinn:
    1. Man hat den Euro als Gemeinschafts-Währung eingeführt, um sich vor Währungs-Spekulanten zu schützen, weil sie das Angebot/Nachfrage-Währungs-Verhältnis das die realen wirtsch. Vorgänge zwischen Nationen wiederspiegelt entscheidend stören können.

  • G. Nardone says:

    2. Man hat sich in Europa zusammengeschlossen wegen der gleichen Idee der “Globalisierung” übrigens: Die Idee, dass Unternehmen in den jew. Ländern untereinander konkurrenzieren und NICHT Nationen untereinander.
    Leider ist das in Europa ziemlich schiefgelaufen, weil man dennoch Wettkampf zwischen Nationen betrieben hat, & das führt zu einer gegenseitigen Blockierung der nat. wirtsch. Weiterentwicklung.
    Und so wie die Situation heute ist, wird es den Euro wohl in einigen Jahren nicht mehr geben, ausser es findet in Europa ein Gesinnungswandel statt, den der Autor selbst auch benötigen würde.

  • G. Nardone says:

    Angleichung von Preisen und Löhnen zwischen der CH und Europa zu fordern ist auch ein Unsinn, denn das macht ja der Wechselkurs CHF/EURO bereits.
    Wenn die CH der EU beitreten & den Euro einführen würde, dann kostet ein Produkt in der CH nicht mehr chf 10 sondern ca. 8 euro, dasselbe mit den Löhnen; Preise & Löhne in der CHF würden sich nominal reduzieren, nicht real natürlich.
    Und man darf nicht einfach nur Löhne zwischen versch. Ländern verlgeichen, sondern man muss Löhne im Verhältnis zur Produktivität im eigenen Land mit den Löhnen im Verhältnis der Prod. der anderen Länder vergleichen!

    • G. Nardone says:

      Weiterhin sind die Preise in anderen Länder deshalb auch tiefer, weil sie als Ganzes ärmer im Vergleich sind. Wenn Schweizer ins Ausland einkaufen gehen weil billiger, machen sie sich als Ganzes nur ÄRMER, denn sie passen sich freiweillig nacht unten an mit der Folge von Erhöhung der Arbeitslosigkeit.
      Das gründet auf Makro-Wirtschaft, dessen Prinzipien so ziemlich das Gegenteil von Mikro- bzw. Betriebs-Wirtschaft sind.
      Deshalb gründen wirtsch. Krisen hauptsächlich darauf, dass wir betriebs-wirtsch. Prinzipien mit makro- bzw. volks-wirtschaftlichen Prinzipien gleichsetzen!

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