Eine ganze Serie von linken Anliegen für mehr Verteilungsgerechtigkeit

Wer vermutet, dass die SP sich von ihrem Parteiprogramm verabschiedet, weil sie die Abzockerinitiative unterstützt, hat zwei Dinge nicht ganz verstanden: Die Bedeutung  dieser Initiative und das ganz grundsätzliche Anliegen der SP für mehr Verteilungsgerechtigkeit.

Es ist richtig, dass die Abzockerinitiative nicht alle Probleme hinsichtlich überrissener und unverdienter Saläre und Boni wird lösen können. Aber die Aktionärinnen und Aktionäre erhalten ein Instrument, um die Selbstbedienungsmentalität vieler Manager zu stoppen. In den letzten Jahren gab es in den Schweizer Teppichetagen genug Beispiele von schamloser Bereicherung ohne entsprechende Leistung. So lassen sich mit der Initiative – im Gegensatz zum Gegenvorschlag – beispielsweise goldene Fallschirme für gescheiterte Führungsleute oder millionenschwere Willkommensgeschenke unter Manager-Kollegen konsequent verhindern. Und das soll kein linkes oder soziales Anliegen sein?

Natürlich lässt sich nicht ausschliessen, dass auch mit der Initiative Aktionäre ihren Managern absolut unanständig hohe Entschädigungen zahlen möchten.

Eine Pensionärin beim Essen. (Keystone/Martin Rütschi)

Über die Pensionskassen profitieren auch Angestellte von der Abzockerinitiative: Eine Seniorin beim Essen. (Keystone/Martin Rütschi)

Natürlich lässt sich nicht ausschliessen, dass auch mit der Initiative Aktionäre offenen Auges und mit Absicht ihren Verwaltungsräten oder Managern absolut unanständig hohe Entschädigungen zahlen möchten. Hier greift die Abzockerinitiative nicht. Aber zum Glück folgt schon bald die 1-zu-12-Initiative quasi als Nachbrenner. Diese fordert eine Lohnbandbreite von 1:12 innerhalb eines Unternehmens. Und in der Folge wird auch über die Mindestlohninitiative abgestimmt. Diese verlangt als Minimum 22 Franken pro Stunde, was rund 4000 Franken im Monat entspricht. Mit diesem Betrag ist kein Luxusleben möglich, aber es reicht für die dringendsten Bedürfnisse.

Während die beiden Initiativen bei den Einkommen ansetzen, hat anschliessend die Pauschalbesteuerungsinitiative zum Ziel, endlich das Verfassungsprinzip der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit auch bei sehr wohlhabenden ausländischen Personen durchzusetzen und die Erbschaftssteuerinitiative verhindert die Entstehung von fast schon feudalistisch anmutenden Vermögenskonzentrationen bei immer weniger Familien.

So hat das Stimmvolk in nächster Zeit die Gelegenheit über mehrere Vorlagen zu entscheiden, die alle etwas gemeinsam haben: Sie tragen dazu bei, dass sich die Vermögens- und Lohnschere in der Schweiz nicht immer weiter öffnet. Und das ist klassische sozialdemokratische Politik im Interesse aller statt ein paar weniger.

Dass die Basis der SP diesen Weg unterstützt, hat sich an der letzten Delegiertenversammlung in Thun Anfang Dezember unmissverständlich gezeigt: Nach einer angeregten Debatte zum Thema votierten die anwesenden Delegierten mit 144 zu 2 stimmen für die Ja-Parole. Dieser Entscheid fiel klar und frühzeitig; unabhängig davon, ob andere, uns beileibe nicht nahestehende Parteien für einmal zum gleichen Schluss kommen wie wir. Und auch unabhängig davon, dass der Vater der Initiative heute der SVP-Fraktion des Ständerats angehört.

Wenn in diesem Abstimmungskampf versucht wird, zwischen Aktionärinnen und sogenannt einfachen Angestellten einen unüberwindbaren Konflikt aufzuzeichnen, dann wird dabei vergessen, dass alle Angestellten zumindest indirekt auch Aktionäre sind. Sie haben ein Interesse daran, dass ihre Anliegen über die Pensionskassen effektiv vertreten werden. Und darum ist es auch richtig, dass die Abzockerinitiative einfordert, dass die Pensionskassen ihre Verantwortung wahrnehmen und Position beziehen. Schliesslich handelt es sich bei den Pensionskassen um die ganz grossen Investoren insbesondere in Aktien der führenden Schweizer Konzerne.

Und ist jetzt wegen der Abschaffung der Depot- und Organstimmen eine neue Heuschreckenplage in der Schweizer Wirtschaft zu befürchten? Kaum, denn diese skrupellosen Profitoptimierer stellten schon früher und schon lange bevor Genosse Franz Müntefering ihnen diesen Namen gab, ein Problem dar. Damals stammten die gefrässigen Insekten hierzulande auch (noch) nicht aus Russland, sondern von der Zürcher Goldküste und dem schwyzerischen Wilen. Die Abzockerinitiative wird das auch nicht verhindern können, denn dazu braucht es andere gesetzliche Eingriffe. Nun aber die Initiative dafür zu kritisieren, dass sie dieses Problem nicht löst, ist lächerlich. Schliesslich stellt auch niemand die neue Grossbankenregulierung darum in Frage, weil sie nicht unterbindet, dass sich mittlerweile auch biedere Kantonalbanken bezüglich Salären und Beihilfe zur Steuerflucht verhalten wie in der Vergangenheit nur die Gross-Banker.

Noch ein letzter Punkt: Es entbehrt doch nicht einer gewissen Ironie, dass sich dieser Tage mit einem Budget von mehreren Millionen Franken genau jene Kreise für den Gegenvorschlag engagieren, die zuvor alles unternommen haben, um diesem Gesetzesprojekt die Zähne zu ziehen. Dass der Gegenvorschlag heute ist, was er ist, verdanken wir dem Drohpotenzial der Abzockerinitiative sowie der Beharrlichkeit der SP in den Eidgenössischen Räten.

Also: Jene, die heute die griffigen Punkte des Gegenvorschlags preisen, haben zuvor alles unternommen, um genau das zu verhindern – und sie versprechen heute wieder hoch und heilig, dass im Fall eines Neins zur Initiative das Referendum gegen den Gegenvorschlag ganz sicher nicht ergriffen wird … Das bezweifle ich.

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69 Kommentare zu «Eine ganze Serie von linken Anliegen für mehr Verteilungsgerechtigkeit»

  • Dan sagt:

    Angesichts dieser populistischen und diffamierenden Hetzschrift frage ich mich ernsthaft, ob ich im falschen Jahr gelandet bin, zumindest stimmt es mit dem rückständigen Parteiprogramm mit den idiologischen Feindbildern überein. Schamlose Bereicherung ohne entsprechende Leistung – die gibt es vorallem auch bei den Wählern von Levrat, was für eine Ironie. Trotzdem kann man „ja“ zur Abzocker-Initiative sagen..auch wenn Levrat unterste Schublade ist.

    • Kurt stierli sagt:

      Dan,haben Sie den gleichen Artikel gelesen wie ich? Ausdrücke wie: populistisch, diffamierende Hetzschrift, rückständiges Parteiprogramm, schamlose Bereicherung, sind Sie sicher dass Sie Herrn Levrat und die SP meinen? Oder haben Sie die Partei verwechselt? Die Leute die sich schamlos bereichern in den VR und GL sind meines Wissens kaum in der SP zu suchen.
      Levrat unterste Schublade? Ich hoffe Ihre abwertenden Kommentare sind dem Montagmorgen und dem schlechten Wetter zuzuschreiben.

      • Dan sagt:

        Wenn für Kurt Stierli Formulierungen wie „Heuschreckenplage“, „gefrässigen Insekten“, „skrupellosen Profitoptimierer“, „feudalistisch anmutenden Vermögenskonzentrationen“, „Schamlose Bereicherung ohne entsprechende Leistung“ etc. als normaler Wortschatz gilt, um seine politischen Gengner zu umschreiben und diffamieren… dann sind Sie auch unterste Schublade.

        • Kurt stierli sagt:

          Die Gegner der Abzockerinitiative sprechen dauernd von erleichterten Firmenübernahmen durch Heuschrecken. Ich glaube dass ist die normale gängige Formulierung in der Presse, sogar die noble NZZ spricht von Heuschrecken, sind nun mal gefrässige Insekten. Können Sie mir sagen wieviel die reichsten Schweizer am Nationalvermögen haben? Ich zitiere eine CS Studie (nicht SP) 1% der Bevölkerung hat 59% des Volksvermögens, nimmt man die 5% Reichsten sind es 75%. Prüfen sie es nach. Darum spricht Hr. Levrat von feudalistisch anmutenden Vermögenskonzentrationen. Präzise formuliert!

      • dan sagt:

        Wenn für Kurt Stierli Formulierungen wie „Heuschreckenplage“, „gefrässigen Insekten“, „skrupellosen Profitoptimierer“, „feudalistisch anmutenden Vermögenskonzentrationen“, „Schamlose Bereicherung ohne entsprechende Leistung“ etc. als normaler Wortschatz und Umgangston gilt, um seine politischen Gengner zu umschreiben und diffamieren… dann sind Sie auch unterste Schublade.

        • Heinz Kremsner sagt:

          Gratuliere Herr Levrat die Sache richtig erkannt.
          @dan : Sie haben offensichtlich keine Ahnung was Diffamierung ist siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Diffamierung
          Herr Levrat stellt mit den Ihnen kritisierten Formulierungen Sachverhalte dar. Die Formulierungen sind nicht direkt gegen Personen gerichtet, allenfalls Gruppen von Personen. Wie kommen Sie dazu ihm Diffamierung zu unterstellen (Diffamierung richtet sich gezielt direkt gegen Personen; nicht gewusst ?)
          Also wenn Sie seine Aussagen nicht verstehen dann sind wie sie selbst schreiben Ihre eigenen Aussagen unterste Schublade

    • Markus Eisenring sagt:

      Ideologen und Populisten, das sind immer die Anderen, nicht wahr Dan? Wo bitte sehr hetzt Herr Levrat in seinem Beitrag? Wurden und werden etwa nicht unanständig hohe Boni oder Abgangsentschädigungen an Top-Manager ausbezahlt, die in keinem Verhältnis zu erbrachten Leistung stehen? Ebenso ist es Tatsache, dass global wie auch regional die Einkommens- und Vermögensverteilung immer schiefer, eben „feudalistisch“ wird, was den sozialen Frieden und unsere Zukunft als Zivilisation mehr bedroht, als ein paar Sozialhilfe- oder IV-Missbraucher aus den unterster Einkommenskategorie.

    • Martina Puls sagt:

      Bin ganz bei Ihnen, Kurt Stierli! Danke für diese Weitsicht ohne Scheuklappendenken ins eigene Portemonnaie.

  • René sagt:

    Es geht im Grunde genommen Levrat und seinen Genossen darum, den Sozialismus in der CH fest zu verankern. Die These der Linken: jedem der gutes Geld verdient oder ererbt hat das Geld wegzunehmen. Jeder soll CHF 4000.- als Grundgehalt erhalten ob er arbeiten will oder nicht. In ein paar Jahren würde es auf 4500.- erhöht und so weiter. Levrat und Konsorten belohnen nicht den fleissigen, arbeitsamen Bürger der sich weiterbildet, sondern verteidigt vehement die faulen, unangepassten Bürger und Sozialschmarotzer. In der Asylpolitik unterstützt er abgewiesene und kriminelle Asylanten. Eine Schande!

    • Kurt stierli sagt:

      Erzählen sie bitte nicht solchen Unsinn! Was sie hier behaupten hat doch nichts mit Tatsachen zu tun, was Sie hier verbreiten ist Polemik pur. Keine Ahnung wo Sie die faulen, unangepassten Bürger und Sozialschmarotzer orten, es müssen gemäss Ihrer Aussagen ja Hunderttausende sein.

      • Yves Namel sagt:

        Lesen, Stierli, lesen! Wenn die Vorschläge von Levrat verwirklicht werden, dann haben wir Zustände, wie sie René ganz zu Recht und sehr treffend beschreibt. Sie, Stierli, sollen dann einfach nicht jammern kommen, es hätte es Ihnen niemand gesagt. Der gute Herr Levrat wird sich post festum dann natürlich nicht mehr erinnern, was er hier schreibt. Minders Initiative wird nichts von alledem bringen, was sich Levrat wünscht. Aber eben, mit der Realität und dem realexistierenden Menschen hat sich Levrat noch nie wirklich gross beschäftigt – einfach mit seinen Träumen und dem Geld anderer.

        • Kurt stierli sagt:

          @Namel bitte machen sie nicht einfach pauschale Aussagen was alles passieren könnte, sondern begründen sie es! Ich habe nicht eine einzige konkrete Aussage in Ihrem Beitrag gefunden! Aber Sie haben Angst. Vor was?
          Wenn ein Arbeiter SFr. 4’000.- im Monat als Mindestlohn für eine 100% Stelle bekommt ist dass mehr als nur gerecht, oder haben sie das Gefühl die Schweiz geht dann unter? Genau die Herren mit den Riesensalären und Bonis wollen uns erzählen das Volk solch sich mässigen? Ich schlage vor wir fangen damit oben an, wenn sich diese Herren mässigen geht es allen andern besser.

      • René sagt:

        ja ja Hr. Stierli- die rosarote Brille verstellt halt das Sehen der Wirklichkeit. Es bedrückt einem schon, dass es immer noch Genossen wie Sie gibt die es für selbstverständlich halten, dass fleissige Steuerzahler jeden linken Wunsch und Unsinn gefälligst zu befriedigen haben- sei es Kultur (Hafenkran etc.) oder gleiche Rechte für CH-Bürger und Asylbewerber oder Ausweisungverbot und Menschenrechte für kriminelle Berufsverbrecher oder Asylanten (aber nicht für CH-Opfer)! Wir brauchen keine solchen verirrten Gutmenschen mehr sondern korrekte und anständige Bürger, die für die CH einstehen!

      • René sagt:

        Und wie steht es mit den unbezahlten Krankenkassenprämien- hunderte von Millionen ausstehend im 2012, Tendenz steigend! Der Verantwortliche der Krankenkasenvereinigung sagt, tausende von Versicherten brauchen das Geld für Konsum- sie wollen keine Beiträge zahlen- der Staat müsse so oder so für die Bürger aufkommen und auch die ausstehenden Prämien bezahlen- wie bei den Asylanten. Da hat die SP auch Schuld, weil sie immer wieder verkündet, der Saat müsse für die Bürger sorgen! So sieht es heute in der CH aus, Hr. Stierli. Aber das scheint Genossen wie Sie nicht zu stören!

        • Kurt stierli sagt:

          Ich staune über ihre Rundumschläge. Offenbar ist die SP an allem Schuld. Vermutlich auch am Fischsterben in der Thur letzes Jahr. Sie scheinen zu vergessen dass in unseren Parlamenten in der Regel etwa 60% bürgerliche Politiker sitzen. Glaubt man Ihren Worten wird diese Mehrheit von den Sozis und Grünen dominiert?! Bevor Sie anfangen auf die sozial Schwachen einzuprügeln, versuchen Sie das Gleiche doch mal mit den paar Millionen-Abzockern. Ist allerdings nicht so leicht die können sich wehren. Aergert mich aber masslos wenn man immer auf die Schwächsten losgeht.

          • René sagt:

            nein, Hr. Stierli- die Sozis haben die Mehrheit, da die CVP meistens mit der SP stimmt. Und in der Verwaltung nicht nur in Bern hocken meistens SP-und CVP-Sympathisanten, die vielfach den linken Kurs begrüssen und unterstützen. Und unterstellen Sie mir bitte nicht, ich wüsste nicht wovon ich spreche. Sachlich haben Sie mir aber nichts entgegenzusetzen, Hr. Stierli, wie ich Ihrem Statement entnehme. Die von mir erwähnten Probleme bestehen auf weiter Front und ich habe noch nie gelesen oder gehört, dass sich Levrat vehement gegen den Missbrauch wendet. Die Kuschelpolitik der Linken muss aufhören

    • will williamson sagt:

      „Jeder soll CHF 4000.- als Grundgehalt erhalten ob er arbeiten will oder nicht.“
      Völliger Quatsch, was Sie da erzählen. Es geht hier nicht um das bedingungslose Grundeinkommen, sondern um den Minimallohn für Vollzeit Arbeitende.

      • iskra sagt:

        An RENE: Die CVP als Links zu bezeichnen, ist nun wirklich völlig daneben.Schauen sie doch einmal ihre Exponenten an:
        Lombardi, Schwaller, Pfister, Bischof, Darbellay usw. sind doch alle Mitte-Rechts-Politiker. Wenn einer gegen die Rechtsaussenpolitik der SVP stimmt, ist er noch lange kein Linker !

  • Patrick sagt:

    Ich reguliere also bin ich.
    Guter Wille alleine löst Probleme nicht (sofern es sie denn gibt). Und manch eine Medizin hat Nebenwirkungen, die Herr Levrat gerne verschweigt.
    Bezüglich der Stimmen an der GV durch die PK’s wäre die schönere Lösung, das Stimmrecht jedem Einzelnen zu geben, das Kollektive im BVG ein Stück weit zu individualisieren und so auch gleich die Verwaltungskosten deutlich zu reduzieren (individuelle BVG-Kontos bei einer zentralen staatl. Stelle). .

  • Agnes Juillerat sagt:

    Die Illustration des Blogs mit einer gutgelaunten, essenden Seniorin ist ja selbstrednend. Trotzdem wird nachgedoppelt, „Eine Seniorin beim Essen“. Überflüssige Sinnhäufung oder dunkle Prophezeiung, im Sinn von: Wenn Ihr nicht für die Minder-Initiative seid, gehts den Alten an den Kragen – anstelle eines vollen Tellers gibts dann ein Hungertuch? Keine unnötige Gestikulation; die Abzocker-Initiative wird angenommen werden.

  • R. Merten sagt:

    Abzocker-Initiative hin oder her- es gibt viel wichtigere Themen in unserem Land, die endlich gelöst werden müssen. Wie werden z.B. die Milliardenverluste in den Pensionskassen, die in den links regierten Städten wie Zürfich, Genf, Bern etc. ausgeglichen? Für alle linken Nichtwisser: die UBS-Affäre hat den Staat nichts gekostet! Wie lange überweisen wir noch Kohäsionszahlungen etc. in Milliardenhöhe, obwohl wir von der EU laufend niedergemacht und erpresst werden? Warum will die SP in die Geldverschleuderungs-EU, obwohl jeder venünftige Mensch sieht, dass das uns fast nur Nachteile bringt?

    • Philipp Rittermann sagt:

      auch die sp beginnt (glücklicherweise) im umgang mit der eu kritischer zu sein. das problem liegt beim schwachen bundesrat. auch die sp wird von ihrer eigenen bundesrätin angelogen.

      • Agnes Juillerat sagt:

        Von einer Bundesrätin angelogen zu werden ist das eine, von einer baronesshaft anmutenden SP-Magistratin herrührend ist solches indes unerträglich. Noch keinen Bundesrat erlebt, der soviel ungenierten Abstand gegenüber seinen Bürgern demonstriert.

    • Kurt stierli sagt:

      Herr Merten die Milliardenverluste der BVK Zürich haben rechte Regierungsräte zu verantworten. Das haben SVP und FDP Regierungsräte zu verantworten.
      Ohne Staatshilfe gäbe es die UBS heute nicht mehr und hunderte anderer Firmen ebenfalls nicht. Ohne Wechselanleihe und Uebernahme der Schrottpapiere durch die Nationalbank wäre die UBS Pleite gegangen. Dass für den Staat kein Verlust entstanden ist, dafür kann die UBS nichts. Wollen sie uns die Herren, Ospel, Rohner etc. noch als Helden verkaufen? Die haben abgezockt, Millionen Boni garniert und 50 Milliarden mit dem Investmentbanking verbraten

    • Oliver Burkardsmaier sagt:

      Herr Merten, Sie sagen, die UBS-Affäre hätte den Staat nichts gekostet.
      Wenn ihc mich nicht irre, zahlt die UBS immer noch keine Steuern. Die Steuerausfällte werden von uns allen getragen, entweder durch höhere Steuern, oder durch reduzierte staatliche Leistungen.
      In Zürich hatten wir gerade den BVK-Skandal, wobei sich besonders diverse Rechte (mal wieder) profileirt haben, indem sie bei jeder Mauschelei und jedem Betrug involviert waren.
      Und warum genau haben Sie das Bedürfnis, mal schnell vom Thema abzulenken?

      • R.Merten sagt:

        Die Sozialschmarotzer zahlen auch keine Steuern- von den kriminellen und abgewiesenen Asylbewerber gar nicht zu reden!

        • Heinz Kremsner sagt:

          @Merten: So ein Gugus ! Sozialschmarotzer (wer/was immer das ist) bezahlen keine Steuern ? So ein Gugus ! Auch diese Personen gehen Einkaufen und bezahlen mit jedem Einkauf Steuern ! Nicht gewusst ? Ah ja ! Tatsächlich gibt es Personen in der Schweiz die die Steuern nicht bezahlen die sie bezahlen müssten. Suche in google „Ein Schwyzer legt 90 Millionen Franken Schwarzgeld offen“ Und ein kleiner Hinweis: Hier geht es um 90 Millionen. Würde man die Steuerhinterziehung nur die grossen Fälle ab 1 Mio zusammenzählen so kommt man sicher auf eine Summe von mindestens 20 Milliarden pro Jahr!

          • René sagt:

            Die Linken sind die Abzocker, Hr. Kremsner und Stierli. Mit ihrer Laisser-faire-Politik auch im Asylwesen und der Unterstützung des weit verbreiteten Missbrauchs, die im Jahr mehr als 1 Milliarde kostet, belasten die Sozis die Allgemeinheit in grossem Ausmass. Die Cüplisozialisten sollten endlich einmal im eigenen Stall ausmisten. Und wenn Sie es nicht glauben, gehen Sie einmal am Abend oder in der Nacht in den Kreis 4 und 5 in Zürich. Grauenhaft wieviele Sozial- oder Asylschmarotzer dort auftauchen und sich den Abend und die Nacht gemütlich oder kriminell um die Ohren schlagen.

      • dan sagt:

        Burkardsmaier/Stierli: Jetzt wird es wirklich absurd und absurder… sollen denn Unternehmer noch mit zusätzlichen Steuern bestraft werden, wenn sie nicht genug Steuern abliefern??? Leute wie Sie oder Kurt Stierli sind das Pendant der Abzocker auf den Banken, sogenannte Sozial-Abzocker. Und zu verantworten hat das BVK-Desaster die Betrüger, welche nicht genug kontrolliert wurden, von linken wie rechten Politikern. Zahlen für die überhöhten Beamnten-Renten müssen jetzt wir Steuerzahler – aber da sind sie sicher einverstanden.

        • Kurt stierli sagt:

          Fakten. Hr. Burkardsmaier sagt wenn die UBS nicht zu hohe Risiken eingegangen wäre würden sie Steuern bezahlen. Leider haben die Riesen Boni dazu geführt dass sich die Herren sich wie im Casino aufgeführt haben.Aber im Casino gewinnt die Bank immer, in der realen Wirtschaft halt nicht.
          Ein Teil der Schäden im BVK Desaster haben die „Amigos“ verursacht, den Grossteil aber die verantwortlichen SVP / FDP Regierungsräte. Die Beitragssätze der Beamten wurden reduziert. Wenn nicht genügend Geld reinkommt, gibt es irgendwann ein Loch, logisch. Die Steuerzahler sollen zahlen? Nein. Vorschläge?

        • Kurt stierli sagt:

          @ Dan: Habe gerade ein Projekt im Kreis 4 abgeschlossen. Ich habe dort viele Freier, Prostituierte, Zuhälter, Polizisten und Partygänger gesehen. Wie die Sozial-Abzocker aussehen weiss ich nicht, die oben erwähnten können es ja nicht sein, die gehen ja einer Beschäftigung nach. Ob allerdings der Kreis 4+5 Rückschlüsse auf den Rest der Schweiz zulässt wage ich zu bezweifeln. Sie nennen mich einen Sozial-Abzocker, vermutlich haben sie recht. Ich arbeite als Selbstständiger 60 bis 70 Std. die Woche, der Prototyp des Sozial-Abzockers. Ein typischer Sozi eben. Aber am 3. März JA zu Minder!

  • Philipp Rittermann sagt:

    ich schliesse mich den vorrednern grösstenteils an; obwohl hier levrat werbung in eigener sache nach dem motto „der zweck heiligt die mittel macht, werde ich unabhängig davon die minder-initiative klar annehmen.

  • Bernie Graezer sagt:

    Grundfalsch Genosse Levrat. Alles, was an exzessiven Managementvergütungen und Dividenden ausbezahlt wird kommt von Lohneinsparungen. Warum sollen sich Arbeitnehmer via BVG teilweise als Dividenden auszahlen lassen, was ihnen als Lohn vorenthalten wurde? Die 1:12 Initative ist ein bisschen besser, erhöht aber tendenziell nur die Dividenden zulasten der Sozialabgaben. Das Grundübel ist, dass die Arbeitnehmer via BVG an einem Spiel teilnehmen, welches nicht zu gewinnen ist. SP-Wirtschaftspapier lesen Genosse Levrat!

    • Christian Weiss sagt:

      „SP-Wirtschaftspapier lesen“? Steht dort etwa noch grösserer Unsinn als uns hier Levrat verzapft?

  • Kurt stierli sagt:

    Jemand von der SP der positiv Stellung zur Abzocker-Initiative bezieht. Bravo! Die Abzocker-Initiative schafft einige griffige Instrumente den Abzockern im VR, GL und Beirat einen Riegel zu schieben. Es wird immer lamentiert es gehe ja nur darum Kapitalisten zu schützen, dass ist absoluter Blödsinn. Wie Hr. Levrat richtig bemerkt sind alle Arbeitnehmer über Ihre PK mit Aktien in den börsenkotierten Unternehmen investiert. Die Gesamtvermögen aller PKs in der Schweiz sind zurzeit bei ca. 700 Milliarden Franken und endlich müssen auch die PK’s im Sinne der Versicherten abstimmen an der GV.

  • Gurtner Fredi sagt:

    Herr Levrat,eigentlich denken Sie gar nicht gross an uns Kleinen. Ja leider sind die Pensionskassen an die Aktien Märkte gegangen und das müsst man schon lange wieder verbieten. Denn genauso haben uns die Reichen und Grossen in den Fingern. Genau aus diesem Grund müssen wir Kleine uns diesmal nicht beirren lasse und Abzocker Initiative annehmen. Wir müssen einmal ein Zeichen setzen. Also ein ganz starkes JA in die Urne

    • Patrick sagt:

      Beim aktuellen Zinsniveau ist mir ein Rätsel, wie die PK uns in Zukunft ohne Investitionen in die Aktienmärkte eine Pension auszahlen sollen, mit der wir überleben können.

  • Peter Eberhard sagt:

    Es sind genau diese plump-parteipolitischen Ergüsse, die dem nüchtern selbstdenkenen Bürger die Politik vergällen. Und damit meine ich durchaus auch Elaborate von seiten der Bürgerlichen.

    • Agnes Juillerat sagt:

      „Plump-parteipolitische Ergüsse“ versus „nüchtern selbstdenkende Bürger“? Möglicherweise ist Ihnen nicht bekannt, dass der Schweizer seit jeher mit Feudalismus nichts am Hut hat – auch dann nicht, wenn er in einem neo-kapitalistischen Gewand daherkommt. Eben nüchterne, selbstdenkende und selbsthandelnde Bürger.

  • Fabien sagt:

    Einmal mehr zeigt dieses Pamphlet: Man liegt richtig, wenn man einfach das Gegenteil von dem macht, was die SP empfiehlt.

  • Georges Graff sagt:

    Die bisher eher bösartigen Tiraden kommen vermutlich von Möchtegern Abzockern. Der Vorschlag von Herrn Levrat die Lohnschere auf 1 zu 12 zu begrenzen ist ja immer noch sehr sehr grosszügig. Also wenn der unterste Mitarbeiter SFR 3000.- erhält, verdient der Chef SFR 36000.- pro Monat, mehr als das Doppelte der deutschen Bundeskanzlerin. Wenn man bedenkt, dass in den letzten Jahren oft „Manager“ in den Sattel gehievt wurden, deren Fehlentscheidungen nur Dank dem beherzten Einsatz ihrer Untergebenen wieder ausgebügelt werden können, sind diese Fehlbesetzungen immer noch schamlos überbezahlt.

    • will williamson sagt:

      Ich bin genau der gleichen Meinung. Wenn der Chef 1,2 Mio im Jahr verdient, kriegt derjenige mit dem tiefsten Vollzeitlohn 100,000. Davon lebt der dann auch nicht ganz schlecht. Ich hab das schon wiederholt vertreten, bin dann aber auf Skepsis gestossen. Einige waren der Meinung, dass das System dann über outsourcing umgangen wird.

      • Kurt stierli sagt:

        @Williamson. Die Idee mit dem Outsourcing finde ich brillant. Wir geben unseren Abzocker, bzw. die Creme de la Creme an Unternehmen in die USA, die UK oder an Deutschland ab. Dadurch können unsere börsenkotierten Unternehmen die Kosten senken und die durch unsere Eliten verursachten Schäden helfen unserer Export Industrie!

  • Bettina Ramseier sagt:

    Das übliche und zu erwartende brachialsozialistische Gesülze! Verteilungsgerechtigkeit ist das sozialistische Synonym für Abzocke der Steuerzahler durch immer neue und höhere Steuern und mit Hilfe einer schamlosen Steuerprogression. Die schamloser Bereicherung ohne entsprechende Leistung ist das Kernporgramm der Linken: überzogene und ungerechtigte Ansprüche von leistungsunwilligen Sozialempfängern in der Form von KK-Beträgen, Wohnungszuschüssen und Anrecht auf zahllose unentgeltliche Staatsdienstleistungen. Das ist Abzocke der Steuerzahler und Stimmenkauf der Linken. Widerlich!

    • will williamson sagt:

      Schon wieder die Frau Ramseier, aber „nöd bim grase“, sondern beim Verbreiten ihrer sozialdarwinistisch anmutenden Thesen!

    • Kurt stierli sagt:

      Frau Ramseier
      Verteilung des Schweizer Volksvermögens 2011.
      1% Reichste haben 59% des Volksvermögens
      2-5% Reiche haben weitere 16% des Volksvermögens
      6-10% unser breeeeeiter Mittelstand haben weitere 8%
      Die restlichen 90% der Schweizer besitzen 17% am Volksvermögen.
      Uebrigens 1997 hatten die vorher erwähnten 90% der Bevölkerung noch 29% am Volksvermögen.
      Man sieht also wie 90% der Bevölkerung sich auf Kosten der Reichen und Superreichen bereichert!
      Die Zahlen stammen aus einer CS Studie.
      Bevor Sie weiter auf die Linken schimpfen, Zahlen prüfen, nachdenken.
      Die Superreichen alles Linke?

      • Joachim Ziemssen sagt:

        @Stieri Kurt: Und was wollen Sie mit Ihrer Zahlenkleisterei sagen? Ist das ein Vorwand für Enteignung? Die beiden Grundpfeiler der Demokratie bestehen aus der Garantie der persönlichen Freiheit eines jeden und auf dem Recht auf persönliches Eigentum. Es gibt keine Verteilgerechtigkeit ausser derjenigen der Linken.Allen Linksparteien ging und geht es nie um Volkswohl und wirtschafltiches Fortkommen oder gar Wettbewerb, sondern aus staatlicheh Misswirtschaft und Elendsbewirtschaftung. Daraus ziehen die Linken ihre Daseinsberechtigung und ihren materiellen Vorteil. Widerlich!

        • Kurt stierli sagt:

          Herr Ziemsen sie bedienen sich des links – rechts Schemas und bringen dann eine Reihe von Schlagwörtern, Tiraden,nur keine konkreten Beispiele. Was Sie als Zahlenkleisterei beschreiben sind Fakten, sorry. Offenbar gehören Sie in die Kategorie 1-5% reichsten Schweizer und befürchten dass es wieder einmal in die andere Richtung gehen könnte. Zu den Staaten mit der höchsten Lebensqualität gehören immer die skandinavischen Staaten, die seit Jahren unter sozialistischer Misswirtschaft leiden. Das Wohlergehen der Schweiz hängt stark davon ab, dass es allen Bevölkerungsschichten gut geht.

          • Hennes Grunning sagt:

            @ Stierer Kurt: Die skandinavischen Staaten können sich – im Gegensatz zu den Griechen etwa – ihre sozialistische Misswirtschaft leisten, denn die Oelquellen sprudeln Milliarden von EUR in die Staatskasse. Gleich wie das rotgrüne Basel, das sich seine überteuerten und untauglichen Umwelt- und Sozialexperimente mit den Steuern der schlechtgeredeten Pharma bezahlen lassen. So funktioniert halt linke Politik: sich mit Wahlversprechen die Wählerstimmen kaufen, als Linkspolitiker abzocken dass sich die Balken biegen (der Spesenritter der Nation ist ein SP-Exponent) und andere dafür bluten lassen.

    • Warum ist mein vorgehender Kommentar nicht veröffentlicht worden?
      Ich bin froh, dass sich endlich jemand einsetzt, um die Lohnexzesse ein zu dämmen. Die Wertschätzung einer Arbeit ist aus den Fugen geraten. Warum wird die geleistete Arbeit einer Hilfsbetreuerin oder Pflegerin, die 365 Tage im Jahr zur Verfügung steht, psychisch und physisch bis an die Grenzen gefordert wird, aussergewöhnliche Arbeitszeiten leistet und für die Gesellschaft gutes tut, mit einem Monatslohn von 4600.-Fr. abgespeist. Um einen Jahreslohn von 20 000 000.- Mil. zu erreichen müsste sie über 200 Jahre .

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Früher war Abstimmen einfach, ich musste einfach schauen was die Linken empfehlen und das Gegenteil stimmen (linke Empfehlungen haben mich immer Geld gekostet). Inzwischen ist die Sache viel komplizierter. Obwohl ich den Schreiber des Artikels nicht mag, muss ich ihm in dieser Sache Recht geben und ich finde er hat einige Sachen genau auf den Punkt getroffen (Was für eine blöde Einstellung eine Initiative abzulehnen, weil sie nicht alle Probleme löst). Ich werde auf jeden Fall ja stimmen, und sei es nur um mal ein Zeichen zu setzen.

    • Hans Meier sagt:

      Abstimmen ist immer noch so einfach. Die Initiative muss auch nicht abgelehnt werden, weil sie nicht alle Probleme loest, sondern weil sie mehr neue Probleme schafft!

      • Kurt stierli sagt:

        Herr Meier in diesem Punkt stimme ich Ihnen für einmal zu. Die Abzocker-initiative schafft tatsächlich neue Probleme, für die Abzocker nämlich. Endlich wird den Abzocker der Riegel geschoben, der Selbstbedienungsladen geschlossen. Vor den drastischen Strafen, bis 3 Jahre Gefängnis und Bussen bis zu 6 Jahresbezügen, das macht diesen Herren offensichtlich Angst.

    • Kurt stierli sagt:

      @ Herr Joerg es empfiehlt sich doch immer selber zu denken. Man traue keinem AnFührer, weder links noch rechts. Jeder hat seine Präferenzen, soll auch so sein. Nur geht es bei der Abzocker-Initiative nicht um links oder rechts, sondern um unten gegen oben. Der Politiker- und Wirtschaftsfilz hat nur zwei Chance diese Abstimmung zu gewinnen, viel Geld in die Hand zu nehmen und Angst machen. Zahlenmässig sind uns die Abzocker eindeutig unterlegen, deshalb am 3. März ein klares und eindeutiges Ja zur Abzocker-Initiative! Wir sind das Volk.

  • Martina Puls sagt:

    Die besten Argumente die ich bisher zur Abzockerinitiative gelesen habe FÜR eine Verteilungsgerechtigkeit, die einer humanitären Tradition der Schweiz seit den Pionieren Alfred Schweitzer, Pestalozzi, etc. Rechnung trägt! Was soll denn dieses Gemotze und Wortklaubereien wegen den träfen Begriffen für skrupellose Abzocker wie z.B. Heuschrecken, Profitoptimierer etc. im Artikel des Verfassers, wenn sich nicht genau Betroffene angesprochen fühlen dadurch?! Endlich Klartext zu reden ist mehr als angebracht in dieser Richtung, wo diese FAST die CH an die Wand gefahren haben durch ihre Gier!!

    • Christian Weiss sagt:

      Alfred Schweitzer ist ein Schweizer, wie der Name ja sagt. Albert Schweitzer ist hingegen Elsässer. Ansonsten: Wenn Sie sich mal die Liste der Topverdiener in der Schweiz anschauen und welchen Unternehmen sie vorstehen, dann möchte ich wissen, wo Sie hier die skrupellosen Abzocker sehen wollen, welche die Schweiz angeblich fast an die Wand gefahren haben? Das sind von Daniel Vasella über Nick Hayek bis Peter Brabeck Chefs florierender Unternehmen, die hunderttausende von Arbeistplätzen schaffen und erhalten, und von denen wir alle profitieren.

  • Dieter C. Kuser sagt:

    Wer was will, lerne zu koennen, strenge sich an, gebe sich Muehe und hoffe auch auf etwas Glueck! Nur warten, bis ‚die Anderen‘ was hergeben, ist nichts anderes als billiges traeumen.

  • @Frau Ramseier: aber, aber Frau Ramseier, warum so viel Hass und Wut im Bauch? Die Wertschätzung für Arbeit ist ausser Rand und Band geraten. Ich verstehe nicht, warum eine Hilfspflegerin, die 365 Tage zur Verfügung steht, aussergewöhnliche Dienste leistet, einen psychisch und physisch strengen Job macht und für das allgemeine Wohl dieser Gesellschaft viel dazu beiträgt, nur einen Lohn von 4600.-Fr. im Monat verdient? Wo liegt da die Gerechtigkeit? Sie müsste mehr als zwei Jahrhunderte arbeiten um einen Jahreslohn von einer führenden Persönlichkeit im Bankenwesen und Co. zu erreichen.

  • D. Oertli sagt:

    Zur Abzocker Initiative: dem PK-Versicherten wuerde die Minder-Variante unterm Strich mehr Kosten als Nutzen bescheren. Das sollte den Ausschlag geben, und nicht, welche Variante den Abzocker haerter anpackt. Das Levratsche Wunschkonzert erhellt ausserdem in seiner Summe deutlich, worauf die „Ueberwindung des Kapitalismus“ herauslaeuft: auf Kommunismus light. Die Kosten sollen die anderen tragen; nur dumm, dass nach Erfuellung saemtlicher Wuensche keine „anderen“ mehr da sein werden. Hat vorher schon nicht funktioniert, und wuerde so auch wieder nicht funktionieren.

    • Kurt stierli sagt:

      @Oertli auf Ihre Begründung bin ich gespannt. Wieso entstehen dem PK-Versicherten mehr Kosten nach Annahme der Abzocker-Initiative? Schreiben sie doch Abzocker-Initiative, es geht nicht um Minder sondern gegen die Abzocker.
      Meiner Meinung nach profitieren die PK-Versicherten wenn die Abzocker-Initiative angenommen wird. Die Vertreter der PK werden zu verhindern wissen dass sich die Herren des VR, der GL und des Beirat unangemessen bedienen, deshalb bleibt mehr Geld in der Firma. Keine Vergütungen im Voraus und keine goldenen Fallschirme, es bleibt noch mehr Geld für Dividenden übrig.

  • Benz sagt:

    Leider ist Politiker derzeit neben Richte rder einzige Job, die für nichts verantwortlich sind. Die meisten Politiker wählen diesen Weg, um mehr zu verdienen. Ein Nationalrat muss an sich nichts leisten, wenn er nicht will, aber CHF 150’000 brutto hat er auf sich, und uferlose Einladungen zu Gott und der Welt. Nicht anders ist es bei vielen Regierungsräten, GEmeindepräsidenten und Stadtpräsidenten, ruhige Kugel, sich geschäftig geben, für nichts verantworltich, hohe Säläre: Manager risikieren immerhin zur Verantwortung gezogen zu werden, Politiker nie.

  • Kurt stierli sagt:

    Herr Levrat Ihre im Polit Blog dargelegten Vorschläge, neben Zustimmung zur Abzocker-Initiative, können tatsächlich dazu führen, dass auch die 90% des Volkes welches gerade noch 17% am Volksvermögen besitzen, wieder einmal in den Genuss eines grösseren Stück des Kuchens kommen. Selbst in Nicaragua und Mazedonien ist die Verteilung des Volksvermögens nicht derart krass. Ich hoffe es genügt in der Schweiz nicht mehr einfach den Untergang der Wirtschaft zu predigen um das Volk willig zu machen. In den letzen Jahren haben sich nur die Reichen und Superreichen bedient.

  • Ich habe zwei Kommentare geschrieben und sind nicht veröffentlicht worden. Was ist da los?
    Arbeit – Wertschätzung in unserer Gesellschaft.
    Z.b. Hilfsbetreuerin- oder Pflegerin Fr. 4600.- Fr im Monat. 365 Tage einsatzbereit, psychisch und physisch, bis an ihre Grenzen, streng, aussergewöhnliche Dienstzeiten, tut der Gesellschaft etwas zu gute.
    Das ganze hat nichts mit Neid zu tun, sondern mit Gerechtigkeit. Wer leidet unter den Sparmassnahmen?

  • Es stimmt schon: Die Abzockerinitiative stammt nicht von einem Linken. Sie tendiert aber in eine Richtung, die auch Linke einschlagen können. Ich glaube fest daran, dass sie mässigend auf die Managerlöhne wirkt. Dass Leute von der Hochfinanz sich davor fürchten wie die Pest, zeigen ihre fiesen Methoden, sie zu Fall zu bringen.

  • Sven Zimmermann sagt:

    Ich erwarte, dass alle die für die Abzocker initiative gestimmt haben, mir eine Vollmacht für ihr privates Konto geben. Ich will
    schliesslich mitbestimmen wieviel Geld sie monatlich für sich und ihre Familie zu verfügen haben. Obwohl es mich eigentlich gar nichts angeht, habe ich das Recht auf ihr persönliches Konto zuzugreifen und mit zu entscheiden wieviel Geld sie haben dürfen. Aus ihrer Sicht müsste das absolut logisch erscheinen. Sie wollen ja auch bei Firmen mit entscheiden, bei denen Sie nicht Mitglied sind, geschweige denn Aktionär sind.

  • Andé Dünner sagt:

    Es scheint immer mehr, wir kriegen nicht mehr alles unter einen Hut. Jede/r vertritt sich, oder eine Interessen dermassen wehement, als gehöre ihm/ihr alles.

    Teil sein einer grossen Sache, ganz alleine für sich? Riesen Gewinn auf dem Konto und andere auf dem Trockenen stehen oder liegen lassen ist wohl nicht mit Tugend gleichzusetzen.

    Muss Tugend neu definiert werden? Einiges im Artikel ist bereits Gewohnheit. Können wir dies bitte ändern, „ja“?

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