Stratégie concernant la place financière : ensemble vers l’avenir

Avec sa « stratégie pour une place financière suisse crédible, conforme aux règles de la fiscalité et compétitive », Eveline Widmer-Schlumpf, la présidente de la Confédération, a montré le chemin à suivre au secteur financier. Pour celui-ci, il n’y a qu’une seule réponse à donner : « saluer ce que l’on ne peut pas empêcher ». Si ce proverbe chinois est pertinent, il ne doit toutefois pas constituer la seule et unique raison.

Lorsque j’ai commencé ma formation bancaire en 1984, le monde était très différent, et ce, à bien des égards. C’était l’époque où les employés de banque restaient habituellement 10, 20, voire 30 ans au sein de la même société. À la bourse, on se tenait en cercle (dans la salle des marchés), on se hurlait mutuellement des choses plus ou moins compréhensibles, et l’on pouvait/devait se regarder dans les yeux. À la fin de l’année, on obtenait quelque chose appelé gratification.

(Keystone)

Le monde politique doit également faire coopérer la place financière (Keystone)

(Keystone)

Le monde semblait en ordre. On s’occupait avec attention des souhaits des clients et l’on remettait peu de choses en question. De nouveaux produits « innovants » allaient et venaient. On remarquait à peine que la chaîne de valeur tendait de plus en plus à se déplacer vers l’étranger. On préférait ne pas se demander si, et dans quelle mesure, le succès de notre place financière était lié au secret bancaire.

Aujourd’hui, certains se mettent à la recherche du secret bancaire… Ah oui, il existe encore, mais ce n’est plus ce que c’était avant. Il est censé protéger la vie privée du client, mais dans le même temps, il ne faut servir que des clients qui n’ont rien à cacher… et nous devons le prendre comme une chance pour l’avenir ?

Oui, nous le devons, car cela remet en vigueur le principe qui avait cours il y a des années : une banque vit des mauvaises affaires qu’elle s’abstient de faire. La stratégie présentée par Eveline Widmer-Schlumpf est donc raisonnable et prometteuse. Il est tout simplement impossible d’expliquer pourquoi la Suisse, place financière d’importance mondiale, ne devrait par exemple pas se conformer à toutes les normes internationales en vigueur ; il faut le faire si l’on veut être crédible pour l’exiger des autres. De même, il est difficile d’expliquer pourquoi le respect des normes internationales devrait être un inconvénient concurrentiel. « To be ethical, because it is profitable, is not ethical. – But ethical is profitable. »

Il est tout simplement impossible d’expliquer pourquoi la Suisse, place financière d’importance mondiale, ne devrait par exemple pas se conformer à toutes les normes internationales en vigueur

Au bout du compte, nous allons conserver un secret bancaire, quoi qu’en disent les mauvaises langues. Un secret qui protège la sphère privée des clients qui méritent d’être protégés. Un secret libéré du sempiternel reproche de la dissimulation d’actes délictueux. À l’étranger comme en Suisse !

Cette démarche ne sera pas simple pour la place financière. Mais si l’on ne change rien, on perd ce que l’on souhaite conserver… Le secteur doit ici s’engager dans une coopération constructive. Le monde politique doit également faire coopérer la place financière. Seul un travail commun permettra de trouver des solutions qui remporteront l’adhésion de tous et pourront être mises en pratique de façon raisonnable. Et seule la recherche commune de solutions permettra de rétablir une confiance mutuelle.

53 commentaires sur «Stratégie concernant la place financière : ensemble vers l’avenir»

  • lucius mayer dit :

    Das klingt alles wunderbar und verdient deshalb auch laut und nachhaltig in Florida, Delaware, Idaho, Jersey, Guernsey, Monaco, Kamaninseln, Singapur, London usw. gepredigt zu werden.

    • L. Meister dit :

      …und das nach dem ewig kindischen Motto: « Wir nicht, die Anderen aber auch » ?

      • Sepp Breitenmoser dit :

        … sich andererseits der Illusion hinzugeben, sich als Streber beim Lehrer zueinschleimen bringe irgendwelche relevante Extrapunkte, ist einfach nur dumm…

      • Thomas Meier dit :

        Wenn Sie das kindisch finden, können sie das dann ja den entlassenen Staatsangestellten erklären. Ich glaube kaum, dass wir die noch alle beschäftigen können, wenn 10% der Steuern fehlen und gleichzeitig die Arbeitslosigkeit steigt. Sorry, aber Wettbewerb funktioniert nun mal nur dann, wenn alle die gleichen Regeln haben. Würden diese Länder sich für intern. Regeln einsetzten und diese umsetzten, fände ich es ja okay, wenn CH mitmacht. Aber hier werden nur für CH härtere Regeln eingeführt oder zumindest habe ich noch nie davon gehört, dass die USA Schwarzgeld im eigenen Land bekämpfen will…

        • Urs Holzapfel dit :

          Ich hab da mal ein (vielleicht naive) Frage:Wenn hier ständig die Rede davon ist,dass die USA grosszügig Schwarzgeldparadiese in ihrem Land dulden,so widerspricht das doch der ebenfalls oft hier geäusserten Meinung,dass die US-Finanzbehörde IRS die schärfste der Welt sei.Ich wäre dankbar für Aufklärung.

          • Roman Günter dit :

            Da besteht kein Widerspruch, Herr Holzapfel. Wenn die IRS sich in ihre Opfer verbeisst, heisst das nicht, dass sie dies oft tut.

    • Stephan Brupbacher dit :

      Immer die gleiche Litanei! Wenn andere nicht anständig sein wollen, dann wollen wir auch nicht anständig sein. Billig, billig.

      • markus roth dit :

        nein steuerflucht ist nicht ok. wir sollten aber nicht vorsätzlich und naiv unsere (finanz)wirtschaft zerstören, damit sich die andern den schwei.teil des kuchens genüsslich aufteilen. entweder internationale konferenz und alle ziehen am gleichen strick und es gilt für alle die gleichen regeln. die enklave londoner city und wall street verschieben via steueroasen: cayman-inseln, bermuda, brit. vergin inseln, turks- und caicosinseln, gibraltar, bahamas milliardenbeträge und über die hälfte der weltweiten geldströme werden via diesen steueroasen abgewickelt, siehe: nicholas shaxon, schatzinseln

    • Florian Meier dit :

      Da gibt es nur ein Problem. Hinter den Orten,die Sie genannt haben, stehen Nationen, die wesentlich mächtiger sind als die kleine Schweiz. Ausserdem stellen diese Nationen die Regeln auf. Die Schweiz hat da nichts zu melden oder wieso sind Sie nicht in den G20 vertreten. Das hat schon alles seine Gründe.

    • Joe dit :

      Genau! Zu erwähnen ist noch, dass bei den aufgezählten Steuerparadiesen Staaten figurieren, die zuerst für Ordnung und eine Sauberweste im eigenen Land zu sorgen hätten, bevor sie mit dem Finger auf andere zeigen. Gegenseitigkeit hiesse das Schlüsselwort.

      • lucius mayer dit :

        Sehr geehrte Herren, die kleine, hörige, abhängige Helvetia wagt es nicht, auf Gegenseitigkeit zu pochen, einmal «Njet» nicht nur für die einheimische Galerie zu sagen. Gegenüber dem Ausland gefällt sie sich offensichtlich viel besser in der Rolle einer devoten Dienerin, einer Heidi.

  • Cassandra Dürr dit :

    Unrecht Gut, tut nicht gut! Nicht in der Schweiz, nicht sonstwo auf der Welt, nicht früher, nicht heute und auch in Zukunft nicht.
    Wollen wir etwas tun für’s Land, muss dieser alte Zopf abgeschnitten werden!

  • Walter Schöb dit :

    so einfach ist es nicht. wenn sich new york oder london ihrerseits die regeln geben, die ihnen am meisten nützen, (da sind
    anglikaner spitze), soll auch der hiesige finanzplatz nicht mit vorauseilendem gehorsam auf seine interessen verzichten. es
    in der politik wie immer ein machtspiel…

  • Armin Koellner dit :

    Dass EWS gerade den internationalen Standard der Steuereintreibung für fremde Staaten, den internationalen Standard der rechtswidrigen Auslieferung der Steuerdaten geschützter Kunden, den internationalen Standard der Auslieferung eigener Staatsbürgerintressen an erspresste Abkommen für fremde Staaten sowie bedingungslose einseitige Staatsverträge eingeführt hat, ist Landolt wohl entgangen.

    • Cassandra Dürr dit :

      Natürlich ist hier gute Gelegenheit, EWS wieder mal zu brandmarken. OK, wenn EWS eine einzige Regel, Gesetz oder sonst etwas Massgebliches verletzt hat, dann zeigen Sie das bitte klar u.deutlich auf.
      Ansonsten hören Sie auf mit dieser primitiven SVP-Hetze!

      • M. Bättiger dit :

        Das Bundesgericht hat EWS bei der Auslieferung von 2000 Kundendaten an die USA zurückgepfiffen. Dies ein Beispiel von vielen. Riecht Ihnen dies als « Aufzeigen von Regelverletzungen »? Oder ist das Bundesgericht nicht so wichtig, weil EWS ja eine Heilige ist. Mit gesundem Menschenverstand wäre man übrigens auch auf die Idee gekommen, dass die Auslieferung von tausenden Daten an die USA – nach dem diese ein Ultimatum stellten – rechtsstaatlich nicht i.O. ist. Dass die USA selber keine Bankdaten austauschen (z.B. mit Mexiko/Drogenhandel) zeigt die Heuchelei entgültig!

      • Armin Koellner dit :

        Das Bundesverwaltungsgericht hat die Auslieferung der Daten 2009 als rechtswidrig taxiert. 2012 wiederum wurde die ESTV gerügt diese illegale Praxis zu unterlassen. Aber vermutlich hat ja auch nicht das Finanzdepartement sondern der Kaninchenzüchterverein diese Praxis abgesegnet. Die Steuerabkommen wurden ja auch nicht von EWS gemacht sondern das war ein Gemeinschaftswerk der Caritas und des Samariterbundes. Man darf auch ein Nichtwähler sein um herauszifinden dass diese Frau eine wahre Katastrophe für den Finanzplatz Schweiz ist! Vielleicht sollten sie die Seligsprechung von EWS beantragen…

    • Thomas Hanhart dit :

      Ach Herr Koellner, stehen doch Sie mal hin und übernehmen die Verantwortung von EWS, sofern Sie können. Es ist ja auch ganz easy, wenn nebenbei rauskommt, dass selbst noch letztes Jahr ein weiterer arrivierter Schlaumeier einer renomierten Schweizer Privatbank unzähligen US-Kunden einen Weg zur Steuerhinterziehung öffnen wollte. DIESE Dummheiten sind es, welche unser Land belasten und den BR zu Kompromissen nötigen. Das Primat, die Oberhoheit über den Finanzplatz muss deshalb noch viel konsequenter zurück an den Staat. Denn dort wird dem Gesamtwohl noch am ehesten Sorge getragen!

  • Eine logische Konsequenz der neoliberalen Denkweise. Kein Wettbewerbsvorteil bedeutet Wettbewerbsnachteil.

  • Marlies dit :

    das Bankgeheimnis der Schweizer Banken- es ist keine Schweizer Tradition wie viele glauben.
    Weshalb schafft man es nicht ab oder passt sich zum Mindesten an? Man hat den Verdacht dass die Banken ein Interesse haben unsauberes Geld zu verwalten. Seit Jahren redet man nur von Schweizerbanken und ihren dubiosen Geschäften ( Juden Kontos, Mafia, Tyrannen, Steuerhinterzieher) Hat die Schweiz das nötig? Kann die Schweiz sich das leisten? Eigentlich ein Armutszeugnis.

    • Alois Krieger dit :

      Es ist mindestens eine Schweizer Tradition, dass wir einem zu mächtigen Staat skeptisch gegenüberstehen. Schwarzgeld ist eine Versicherung vor Entwicklungen wie in Griechenland, wo der Staat einfach Geld ausgibt, die Mächtigen können ihr Geld sowieso in Sicherheit bringen. Mit dem Bankgeheimnis ist dies auch einfachen Leuten möglich. Wo der Staat vertrauenswürdig ist, ist der Anteil der Schattenwirtschaft tief. Schwarzgeld hat auch Nachteile. Das Problem sind die korrupten Politiker, nicht die Leute, die ihren Verdienst vor diesen Dieben in Sicherheit bringen wollen.

      • kurt mäschli dit :

        Richtig erkannt Alois Krieger, das Problem sind die korrupten Politiker, auch bei uns in der (vermeintlich heilen) Schweiz! Wenn ich die Staatlichen Abzockergebaren in den umliegenden Ländern anschaue, würde ich mein verdientes Geld auch ausserhalb des Landes bringen, an einen sicheren Ort! Darum müssen wir in der Schweiz sehr aufpassen dass uns nicht das gleiche geschieht!

    • M. Bättiger dit :

      Tja, stimmt. Seit Jahren spricht man darüber und seit Jahren sind die Unterstellungen falsch, wie gerade das beispiel der jüdischen Vermögen zeigte: 10 Milliarden Klage in den USA, 1,25 Mrd. haben die Banken schliesslich gezahlt. Tatsächliche nachrichtenlose Vermögen in der CH: 65 Mio inkl. Zins und Ziinseszins. Und die Banken wurden von jeglicher rechtlicher oder moralischer Schuld freigesprochen durch die US-Paul-Volker-Kommission. Ein Armutszeugnis finde ich höchstens, wie naiv wir uns von Staaten vorführen lassen, die selber ein Bankgeheimnis (o.ä.) haben wie GB, USA, Ö etc.

    • L. Meister dit :

      BRAVO @Marlies für ein offenes ehrliches, bzw. selbstbewustes Statement was sich wohltuend von den üblichen verklemmt-parasitären Gepflogenheiten und Meinungen diverser CH Kommentatoren abhebt – Kompliment.

  • Kusi Gallati dit :

    Dieser Artikel ist an Ironie nicht zu überbieten, war es doch genau dieser Hr. Landolt, welcher die Glarner Kantonalbank im Jahre 1999 fristlos gefeuert hat, weil er und seine Kollegen Risikogeschäfte getätigt haben. Da kann er noch lange darauf hinweisen, dass er nicht gegen den Arbeitsvertrag verstossen und sich aussergerichtlich mit der GLKB geeinigt hat. Jeder aus dem Umfeld der GLKB weiss, dass er mit seinen damaligen Geschäften die GLKB fast an die Wand gefahren hat. Und so ein Heuchler spielt heute den Moralapostel. Ich könnte glatt kotzen, so widerlich ist das Ganze.

  • Philipp Rittermann dit :

    es ist eine gratwanderung nach dem motto « wie kann ich den kleinen finger geben, ohne dass gleich der ganze arm abgerissen wird. » einerseits gilt es den finanzplatz ch zu schützen; andererseits aber auch die weissgeld-strategie konsequent zu verfolgen. ich denke, dies geht nur auf dem bilateralen weg, eine bedingungslose übernahme der internationalen rechte wäre sehr komplex und in der anwendung wohl auch nicht über alle zweifel erhaben und ich bezweifle, dass dann der druck nachlassen würde.

  • So ein Blödsinn Herr Landolt. Die Schweiz hat eigene Gesetze, eigene Richtlinien und ist ein unabhängiger Staat. Das soll die Schweiz auch bleiben.
    Für EU-Turbos hat die Schweiz kein Gehör und EU-Turbos sind Faulpelze die nicht selber denken und handeln wollen, Faulpelze weil sie das Regieren dem Ausland (EU) überlassen. Das sind KEINE echten Eidgenossen mehr. PFUI!
    ewz

    • Marc Lenzlinger dit :

      Wow, soviel Frust auf so wenigen Zeilen.
      Wo ist die Schweiz denn unabhängig, wo kommen denn unsere Einkünfte her, an wen verkaufen wir unsere Produkte?
      Wie entstehen denn die schamlosen Bankengewinne?
      Es gibt wohl kaum ein anderes Land, dessen Reichtum so fragil, weil von den Nachbarn abhängig ist.
      Aber schön, dass Sie das « Regieren » nicht dem Ausland überlassen.

    • Alex Gehret dit :

      Frau Weber, was hat das hier jetzt mit EU-Turbos & Faulpelzen zu tun? Wenn sie keine sachlichen Argumente finden und darum zu Verunglimpfungen von Andersdenkenden greifen müssen, dann lassen sie doch lieber ihre Kommentare sein. Oder welchen Mehrwert bringt dies der Diskussion?

    • Jeanclaude dit :

      Einbverstanden, Frau Weber, was Her Landolt da von sich gegeben hat ist typisches bla bla eines halben Politikrers und halben Bankers. Nach allen Seiten recht tun, wenn auch nur halbbatzig. Aber Blödsinn ist, wenn man am Thema vorbeifaselt und die Bürger beschimpft, die eine liberalere Ansicht haben als die geknechteten SVP-Schafe mit ihrem greisen Oberhirten. Ihre Einstellung ist längst hinreichend bekannt. Sie dürfen sie glücklicherweise in unserem Land auch beibehalten und zu verbreiten suchen. Das Potential der der Dummköpfe ist noch nicht ausgeschöpft.

  • Daniel Studer dit :

    « alle international gültigen Standards übernehmen » ist keine Wahl, die wir hätten; dazu werden wir schlicht gezwungen – und diese Entwicklung wurde schlicht von den Banken, die eben nicht mitgearbeitet haben, verschlafen. Es hätte einige schlechte Geschäfte gegeben, die man nicht hätte machen sollen – aber die Versuchung war wohl zu gross.
    Jetzt braucht es doch sehr viel mehr Anstrengung, um das ramponierte Image wieder herzustellen: Eine Marke aufbauen, geht sehr lange, sie zu zerstören, kann sehr, sehr schnell gehen.

    • M. Bättiger dit :

      Und wer macht diese « Internationalen Standarts »? Richtig, Länder wie die USA, China, England oder Deutschland. Alles « mächtige » Staaten. Die machen die Standarts natürlich so, dass sie selber nicht negativ tangiert werden und dass andere Mitkonkurrenten wie die CH möglichst Schaden nehmen. So ist dann das Bankgehmis mit « internat. Standarts » nicht kompatibel, wohl aber z.B. der englische Trust, wo man als Privatperson eine Namenlose Stiftung gründen zur « Steueroptimierung ». Wäre die CH ein mächtiges Land und würde solche « einseitigen Standarts » durchdrücken, wäre ich auch dafür!

      • Daniel Studer dit :

        Herr Bättiger, lesen Sie bitte in dieser Zeitung nach, wie die Banken reagiert haben, als man sie in der WAK wegen dem Steuerabkommen mit Deutschland befragt hatte.
        Es geht schon lange nicht mehr darum, ob Sie dafür sind. Es geht um wirtschaftliche und rechtliche Notwendigkeiten – wenn Ihnen da jemand was anderes erzählt, dann möchte er gerne mit dem Kopf durch die Wand. Viel Spass dabei.

  • Gautier Irgendwo dit :

    Anpassen bedeutet gleichzeitig Unterwerfen, unsere Zürcher Finanzträumer haben immer noch nicht mitbekommen, wie ihnen zurzeit von allen Seiten her über viele unterschiedlichste Forderungen, laufend ihr Wasser abgegraben wird.

  • Thomas Meier dit :

    « Es lässt sich schlichtweg nicht erklären, warum beispielsweise die Schweiz als global bedeutender Finanzplatz nicht konsequent alle international gültigen Standards übernehmen sollte ». Er hätte wohl eher schreiben sollen « Ich bin unfähig zu verstehen wie Finanzmärkte funktionieren. », den « es lässt sich » sehr einfach erklären, warum die Schweiz nicht int. Standards übernehmen sollen. Es ist ein alles entscheidender Faktor für einen Finanzplatz, dass man eine attraktivere Regulierung als andere hat. Der int. Standard ist das Worst-Case Szenario, alles was drüber geht einfach nur dumm.

  • Gautier Irgendwo dit :

    Anpassen bedeutet gleichzeitig Unterwerfen. Unsere Zürcher Finanzträumer haben immer noch nicht mitbekommen, wie ihnen zurzeit von allen Seiten her über viele unterschiedlichste Forderungen, laufend ihr Wasser abgegraben wird?

  • Ernst Pauli dit :

    Klein aber fein, das wäre das Rezept auf lange Zeit gewesen. Aber die UBS/CS haben weltweit übertrieben, Grössenwahn betrieben und so den Bankenplatz Schweiz in Gefahr gebracht. Jetzt den Politikern jeglicher Couleur Vorwürfe zu machen, ist daneben.

  • Patrick Frei dit :

    Herr Landolt verliert leider auch kein Wort darüber, wie diese so schöne neue Welt in der Praxis aussehen soll. Sollen nun die Banken nebenbei auch noch Steuerfahnder spielen und die Kunden durchleuchten? Wohl kaum. Dann gibt es nur noch die Möglichkeit, alle Kunden in Form eines automatischen Informationsaustauschs den jeweiligen Staaten zu melden. Und sorry, wir sind schlicht nicht da, um die Spitzel und Steuereintreiber für die ganze Welt zu spielen. Wer glaubt, damit dann noch Geld in die Schweiz holen zu können, träumt wohl. Die Kunden werden danke sagen und nach Singapur gehen…

  • sepp z. dit :

    Bei uns geniessen Banken wie im Ausland auch eine Staatsgarantie, da systemrelevant.
    D.h., der Steuerzahler haftet unlimitiert für allfällige Spekulationsverluste der Banken.
    Soll also keiner sagen, bei uns gelten die internationalen Standards nicht.

  • Hans B. Schneider dit :

    « his Master’s voice ». BDP dürfte wohl weiterhin nichts mehr als ein EWS Fan Club bleiben. Schade!

  • Fred Raab dit :

    Man kann nur hoffen und wünschen, dass es in Zukunft weitere Politiker vom Typus Landolt geben wird.

    • Alois Krieger dit :

      Sie meinen Leute, die schöne Worte von sich geben und nichts von der Sache verstehen? Solche naive Typen haben wir schon genug. Der Informationsaustausch wie von der EU gefordert ist übrigens nicht ein weltweit gültiger internationaler Standard. Dazu funktionieren die Anfragen in den wenigsten Staaten wirklich. Die Vorteile hätten dann Staaten, in denen die Verwaltung unzuverlässig ist.

  • Ali Ferkous dit :

    Gute Idee – die Gefahr besteht bloss, dass die Schweiz auch wirklich umsetzt, was sie proklamiert. In der internationalen Politik sind jedoch Lippenbekenntnisse die Usanz – und nicht Taten, die Worten folgen. Die Schweizer müssen endlich einmal lernen, dass die Welt draussen nicht funktioniert wie die Gemeindeversammlung zuhause – und dass die Unterschrift unter einem Vertrag nicht bedeutet, dass man sich an den Vertrag hält.

  • Walter dit :

    Wem nützt denn dieses Bankkundengeheimnis überhaubt wenn nicht denjenigen, die etwas verstecken wollen? Meinen Lohnausweis und somit mein ganzes Jahreseinkommen muss ich ja sowiso dem Steueramt offenlegen ob ich will oder nicht. Bisher habe ich mich deswegen nie gläsern gefühlt. Warum fühlen sich denn all diejenigen, die Steuerspartricks anwenden plötzlich so unwohl ohne Schutz durch das Bankgeheimnis? Wohl weil sie Steuern « optimieren » oder? Legal? Ich bin für Gleichberechtigung und daher gehört dieses « Geheimnis » schleunigst abgeschafft – national und international!

  • Roman Günter dit :

    Wie definiert Herr Landolt international gültige Standards? Es ist schon schwierig, auf internationaler Ebene zu definieren, was eine Bank ist. Wie sehen internationale Standardbankgeschäfte aus? Wie gross ist die wirtschaftliche und politische Verbindung in einzelnen Ländern, international standardisiert betrachtet? Wie werden gesetzliche Bestimmungen in einzelnen Länder umgesetzt und wie kann das international standardisiert betrachtet werden? Ein einfaches Beispiel sind die Geldwäschebestimmungen. Obwohl umfassend und detailliert umschrieben, hinkt deren internationale Umsetzung gewaltig.

  • Sandy G. dit :

    In erster Linie müssen die Bankmitarbeiter die Schweizer Gesetze befolgen und bei Geschäften im Ausland die dortige Rechtsordnung beachten. Es gibt Institute, die diesbezüglich Elefanten im Porzellanladen waren und nun zu wissen glauben, was der Staat zu tun habe. Wenn die UBS darüber hinaus noch weitere « Standards » befolgen will, ist ihr das unbenommen. « Internationaler Standard » ist ein Neologismus für ein Gesetz, von dem niemand so genau weiss, wer es erlässt. Die vorschnelle Unterwerfung unter solche « Standards » birgt die Gefahr, dass die Schweiz sie als einziger Staat zum Gesetz erklärt.

  • maurus candrian dit :

    grundsätzlich nichts gegen die aussagen von landolt einzuwenden. aber es ist für mich dennoch äusserst stossend, wenn die ch auf druck der usa den musterknaben spielen soll, während insbesondere die usa selber weiterhin oder erst recht hunderte von milliarden an schwarz- und despotengeldern bunkern. die usa führen einen eigentlichen wirtschaftskrieg gegen die schweiz. wir sollten uns von dieser schlimmsten macht der menschheitsgeschichte nicht mehr alles gefallen lassen. europa und die schweiz sollten sich endlich von den usa distanzieren

  • Rolf Leigh dit :

    Was denn für ‘internationale Standards’? Vorredner haben bereits aufgezeigt, dass es diese gar nicht gibt! Ich bin der Meinung, dass Gesetze einzuhalten sind. Den Bankkunden in der Schweiz wurde das Bankgeheimnis zugesichert. Wenn man neue Regeln trifft, dann sollten, wenn schon, nur künftige Kunden betroffen sein. Alles andere wäre nicht rechtsstaatlich! Wer sich entscheidet kriminelle Handlungen zu begehen – Steuerflucht -, der findet auch andere Mittel und Wege, indem er z. B. Kunstgegenstände oder teuren Schmuck kauft. Es geht in meinen Augen nicht, wie man sich auf die CH einschiesst!

  • M. Bättiger dit :

    Gut. Offenkundig will man 10’000 Arbeitsstellen weniger in der Schweiz, 4-6 Mrd. weniger Steuereinnahmen und ein beträchtlich höheres Zinsniveau (mit folgen für die Mietpreise). Das ist reichlich naiv und das übliche Gutmenschentum – die 51 anderen Staaten, die ebenfalls ein Bankgeheimnis oder ein Äquivalent kennen (u.a. China, GB und USA), werden nämlich sicherlich nicht ihre Vorteile gratis abgeben. Die Naivität gipfelte für mich im Steuerabkommen mit Österreich – die CH besteuert österreichisches Geld in der CH für Ö, wogegen Ö sich zu nichts verpflichtet (Ö hat auch ein Bankgeheimnis!!!!)

  • Paul B. dit :

    Herr Landolt, haben sie die Rundschaureportage über die Veröffentlichung sämtlicher Bankmitarbeiterdaten an die USA mitbekommen?? Ihre BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf wusste vor Ausreden noch kaum aus!! So eine Schweinerei allle Bankangestellten unter Generalverdacht zu verraten! Und die UBS müsste mit Steuergeldfinanzierung mehr als interessiert sein die schwarzen Schafe zu finden, statt ewig die Reichen zu decken!!!

  • Beat Tobler dit :

    Ob sich da Landolt nicht um Kopf und Kragen schreibt ? Er mag im einzelnen durchaus recht haben, aber transparent wird uns eigentlich etwas ganz anderes: wie weit sind wir plötzlich gekommen, dass wir Banker auch noch in wichtige Schlüsselpositionen der Politik hieven ? Dass man als Glarner irgendwann mal merkt, dass die Welt grösser ist als man meinte, ist schon klar. Aber gleich « internationalen Standards » durch die Hintertüre bringen – es bleibt ein irririerender Eindruck

  • Jens Gloor dit :

    International gültige Standards sind ja gut und recht, wenn sie denn auf für alle internationalen Finanzplätze zur Anwendung kämen. Wieso werden diese Standards konsequenterweise nicht auf sämtliche, Offshore-Finanzplätze angewandt? Wieso gewährt die Eidgenossenschaft der ‘Offshore’-BIZ in Basel extraterritoriale Standort-Rechte, sowie die Befreiung von Justiz- und Steuerpflicht?

    Mir erscheint das Ganze mit der ‘Transparenz’ und den ‘internationalen Standards’ doch etwas sehr einseitig umgesetzt – dies sollte auch Frau Widmer-Schlumpf erkennen können.

  • He(h)lvetia dit :

    « Deutschland überrascht mit deutlichem BIP-Wachstum » ….und wir warten auf die unausbleiblichen Neidkommentare der CH’s 😉

    « Neue Kundengelder flossen besonders aus den Wachstumsmärkten sowie aus Deutschland zu. » ….und ewig wird die fütternde Hand von der Profiteurin He(h)lvetia gebissen 😉

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