Weshalb laufe ich eigentlich?

Laufen macht schlicht glücklich: Teilnehmerin des Silvesterlaufs 2010 in Zürich.

Laufen macht schlicht glücklich: Teilnehmerin des Silvesterlaufs 2010 in Zürich.

Motivationshänger kennt jeder. Unterschied ist lediglich: Angefressene Sportler können sich mühelos überwinden, sie sind süchtig, würden ohne Training wahrscheinlich eingehen. Alle anderen brauchen aber hin und wieder Motivationshilfen. Das Problem ist allerdings: Jeder Trick funktioniert meistens nur einmal, dann nie wieder.

Irgendwann kommt die Frage: Weshalb laufe ich eigentlich? Hier 5 sind gute Gründe:

1. Bessere Laune

Laufen macht zufrieden. Es erhöht den Endorphinspiegel im Blut – das Glückshormon. Regelmässiges Joggen vertreibt die Sorgen, hilft sogar bei Depressionen, und macht deutlich stressresistenter. Ein Sprichwort sagt: «Laufen funktioniert wie ein Beruhigungsmedikament oder ein Antidepressivum. Es ist einfach gesünder.»

2. Besser denken

Auch die geistige Fitness wird durch Laufen gefördert. Die erhöhte Sauerstoffversorgung verbessert die Leistungsfähigkeit des Gehirns, verlangsamt den natürlichen, altersbedingten Schrumpfungsprozess der Hirnzellen und erhöht logisches Denken und Kreativität. Darum ist Laufen am Morgen oder in der Mittagspause für die Produktivität am Arbeitsplatz Gold wert.

3. Bessere Gesundheit

Laufen hilft, Krankheiten vorzubeugen und stärkt das Immunsystem. Es ist ein optimales Krafttraining für das Herz, senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel. Und ist – in normalem Rahmen betrieben – auch gesund für Knorpel und Gelenke, auch wenn manche Theorien anderes behaupten. Gift ist einzig das Nichtstun – und zwar für Körper und Geist.

4. Besserer Schutz vor Volkskrankheiten

Studien zeigen, dass Läufer seltener an Volkskrankheiten leiden als Nichtsportler. Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck, Alkoholismus, Rauchen, etc. Exakt jene Krankheiten, gegen die sich Läufer durch ihren Sport besonders gut schützen.

5. Bessere Ernährung

Wer konsequent trainiert, achtet automatisch auf seine Ernährung. Fettreiche und stark zuckerhaltige Lebensmittel, übermässige Portionen oder «Snacking» zwischendurch liegen nicht drin: Sonst wird die Laufrunde zur Qual. Aber zum Glück reguliert Ausdauersport den Appetit von selbst. Und: Er verbraucht Kalorien. Regelmässige Läufer brauchen keine Diät, sie bleiben schlank und rank.

Weshalb laufen Sie?

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