Sportklamotten in XXL? Fehlanzeige!

Ein Beitrag von Alexandra Baumann*:

Autorin Alexandra Baumann findet für ihre Figur fast keine passende Funktionskleidung.

Autorin Alexandra Baumann findet für ihre Figur fast keine passende Funktionskleidung.

Ausnahmslos jedem Übergewichtigen wird irgendwann von einem Arzt, einem Bekannten oder manchmal auch von einem Fremden empfohlen, er solle mit Sport anfangen. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man sich hier oft bereits an den Ausrüstungsmöglichkeiten schwertut.

Ich bin ein Jeans/T-Shirt/Sneakers-Mädchen und falle in die Kategorie «uneitel». Es geht mir nicht darum, beim Sport hübsch auszusehen – dafür ist meine Gesichtsfarbe sowieso immer zu nahe bei der Variante «Vesuv-Rot». Aber: Ich würde beim Sport gerne Funktionskleidung tragen, weil es angenehmer ist. Jeder, der schon mal den Fehler machte, in einem Baumwoll-T-Shirt einen Lauf bei 25 Grad zu absolvieren, weiss, wovon ich rede. Das ist aber einfacher gesagt als getan.

Negative Sportgeschäfts-Erfahrungen

Als ich mal Trekkingschuhe kaufen wollte, wurde ich in einem Sportgeschäft komplett ignoriert. Ich hatte mich ungefähr eine Viertelstunde umgeschaut und – in Sichtweite von zwei Verkäufern – mehrere Schuhmodelle anprobiert. Die beiden Sportartikel-Fachpersonen unterhielten sich lieber über Sport, als mich zu bedienen. Und stürzten sich dafür dann gleich zu zweit auf einen sportlichen Herrn, als dieser das Geschäft betrat (die ganze Story dazu gibts hier).

Als ich darüber bloggte, erhielt ich unzählige Mails von anderen Sportmoppeln, denen es ähnlich erging – einige wurden sogar richtiggehend von Verkaufspersonen beleidigt, im Sinne von: solch grosse Grössen führen wir hier SICHER nicht. Für mich ist dieses Verhalten symptomatisch für die ganze Fitness-Industrie: Ich habe bis dato in der Schweiz kein einziges namhaftes Fitnessartikel-Label gefunden, das Work-out-Klamotten jenseits von Grösse 42 anbietet.

Erklären kann ich mir das nicht wirklich. Immer wieder wird davon geschrieben, dass die Epidemie «Übergewicht» voranschreitet und wie wichtig Sport und Bewegung sind. Natürlich kann man auch im Baumwoll-Trainer Sport machen. Aber wer will schon, dass in einer Zumba-Stunde das Shirt am wohlgerundeten Körper klebt? Ich jedenfalls nicht. Ich würde mir gerne Funktionsklamotten für unsere Läufe kaufen können – nicht, weil ich auf Marken stehe. Sondern aus praktischen Gründen. Und wer nun findet, ich könne mich ja bei den Herren einkleiden: Das sieht dann bei meiner Körpergrösse von 160 Zentimetern SO aus. Dies war übrigens mein Versuch, ein Paar gefütterte Hosen für Wintersportaktivitäten zu finden.

Herrengrössen sind auch keine Lösung.

Herrengrössen sind auch keine Lösung.

Liebe Fitness-Industrie: Warum blendet Ihr Sportmoppel aus?

Sind wir euch zu wenig sexy? Möchtet Ihr eure Funktionskleider nur an bereits perfekt modellierten Körpern sehen? Oder was ist der Grund, weshalb Ihr jenseits der Standardgrössen einfach nichts anbietet? Wir Sportmoppel sind zahlreich und entsprechen wohl – wenn man die Schweizer Gesamtbevölkerung anschaut – einem realistischeren, durchschnittlicheren Körperbild als extrem durchtrainierte Athleten.

Darum, liebe Fitnesskleider-Hersteller, mein heutiger Appell: Überlegt euch doch mal, ob wir Sportmoppel nicht doch eine interessante Zielgruppe für euch wären. In Sachen Werbefläche für eure Logos würden wir ja schliesslich einiges mehr bieten als der durchschnittliche Marathonläufer.

*Alexandra Baumann ist Journalistin, Texterin und Bloggerin. Sie lebt und walkt im Sihltal zwischen Zürich und Zug. Auf www.runcouchpotatoesrun.com berichtet sie über das Dasein als moppeliger Ex-Couchpotato.

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151 Kommentare zu «Sportklamotten in XXL? Fehlanzeige!»

  • Maria sagt:

    Sehr sympathisch, Nike wirbt mit Plus Size Models…Das heisst, dass es auch diese Kleidung geben muss.
    http://www.friday-magazine.ch/de/2016/07/18/nike-wirbt-mit-plus-size-models.html

  • Michael sagt:

    Das ist doch nur ein Beispiel von vielen. Die Industrie produziert nur Massenware, wovon vieles gekauft wird. XXL Jogginghosen gehören nun mal nicht dazu. Ebensowenig wie schicke Damenschuhe in Grösse 42 aufwärts. Oder sexy BHs ohne Bügel.

  • Tina Balmer sagt:

    Bei mir gingen die Herrensachen zwar von der Länge her aber wenn die Hose über Oberschenkel und Hintern passt, kann ich in die Taille locker einen Knoten reinmachen. Gehöre zum Typus „Sanduhr für Leute mit viel Zeit“, bin gern sportlich aktiv, für Obenrum werde ich fündig aber Unterteile – nope. H&M hat bei der Übergrössenkollektion zwar Tights aber das will an mir keiner sehen, am allerwenigsten ich selbst. Fühle mich schon so oft wie bei einem Spiessrutenlauf, wenn ich im Schneckentempo durch die Gegend jogge oder in der Natur sehr vereinfachte Versionen von Übungen mit dem Körpergewicht mache. Gaffen, mit dem Finger zeigen, auslachen – alles schon erlebt. Viele Dicke geben den Sport genau wegen solcher Dinge wieder auf, also hört doch mal auf ihr Miesepeter!

    • Alexandra sagt:

      „Sanduhr für Leute mit viel Zeit“ tönt äusserst sympathisch :-) Liebe Tina, ich wünsche dir wenig Spiessrutenlauf und VIEL Freude an der Bewegung!

  • Joanna sagt:

    Mein lieber Schwan! Im Artikel geht es um Funktionswäsche imfall. Gut gemeinte Ratschläge, Intolleranz und vorallem Gehässigkeiten sind Fehl am Platz und verletzend. Wir, ich schliesse mich mit Gr. 46/48 und alle anderen anders aussehenden mit ein, möchten lediglich die gleichen Grundlagen zur Verfügung gestellt bekommen wie alle anderen auch. Ich treibe gerne Wintersport. Eine neue Skihose zu kaufen ist jedes Mal eine Tortur – meine persönliche Mission Impossible. So geht es vielen wenn man in Betracht zieht, dass jedes dritte verkaufte Kleidungsstück > Gr. 42 hat. Die Nachfrage ist da, das Angebot jedoch nicht. Also liebe Kleiderindustrie: hophop!

    • Alexandra sagt:

      Amen Joanna. Ich freu mich uf euses nögschte gmeinsame Training :-)

    • ÄlKah sagt:

      Ich selber trage Kleidergrösse «XS». Ich selber trage gerne eng anliegende Kleidung, dabei kann ich aus einem riesigen Sortiment auswählen. Witzig finde ich aber, dass nicht enganliegende Kleidung mittlerweile eine Mangelware ist. Noch seltener habe ich XXL-Grössen in Sportgeschäften gesehen. Ich sehe dort ebenfalls Nachholbedarf. Wieso mache ich diese beiden Vergleiche? Ich trage ebenfalls nicht die sogenannt normierte Kleidungsgrösse «M» und trotzdem wird praktisch nur noch enge Mode angeboten, was ich sehr speziell finde.

  • Annina sagt:

    Ich verstehe hier diesen Blog nicht.

    Gehts allgemein um Sport? Und ob dieser gesund ist und wie oft man das nun machen soll?
    Gehts um Sportklamotten und warum Adidas etc. solche nicht herstellen, obwohl es Onlineshops gibt für Menschen mit mehr Umfang?
    Gehts darum zu erklären, warum fülligere Menschen nun füllig sind (Stoffwechsel)?
    Geht es darum fülligere Menschen politisch korrekt zu behandeln?
    Gehts darum ob Frau Baumann nun Sport macht oder nicht?

    Zuviele Themen und es fehlt der rote Faden. Schade um das Thema, es wäre eigentlich ein sehr gutes gewesen. Uebrigens auch Grösse 38 (meine) ist nicht immer 38, sondern manchmal 36, manchmal auch 42 – je nach Hersteller.

    • Alexandra sagt:

      Liebe Annina
      Es geht mir wie Ihnen – ich habe mittlerweile auch den Überblick verloren, worum es manchen Kommentar-Schreibern eigentlich geht. Als Autorin dieses Beitrags gings mir usprünglich tatsächlich mal noch um Sportklamotten – mittlerweile haben wir hier eine bunte Themen-Vielfalt….
      Im letzten von Ihnen erwähnten Punkt (also den mit den Kleidergrössen), sind wir uns glaub aber alle einig :-)
      Beste Grüsse
      Alexandra Baumann (die also tatsächlich auch in Baumwoll Shirts regelmässig Sport treibt… dass das auch mal noch gesagt ist).

  • Marion Schimanke sagt:

    http://Www.pfundig.ch

    Wir bieten Funktions-Sportbekleidung in grossen Grössen. Bei uns ist auch Alexandra schon fündig geworden. Aber ich verstehe natür dass man sich eine grössere Auswahl wünscht :-)

    • Alexandra sagt:

      Ich liebe euer Sortiment! Und eure Kleider sind auch tatsächlich diejenigen, die ich mit Abstand am meisten trage beim spörteln :-) Trotzdem wäre es schön, wenn man mal in einen Sport XX oder so reinlaufen könnte und einfach so eine Wanderhose anprobieren könnte.
      Also: Pfundig Sortiment goes Sport XX – DAS fände ich zum Beispiel sehr cool ;-) Alles Liebe für dich!

  • Christoph Bögli sagt:

    Ich denke nicht, dass sowas bewusste, aktive Diskriminierung ist, sondern halt einfach der klassische Effekt, dass sich Markt nach der erwarteten Nachfrage ausrichtet und damit den status quo zementiert. Was in diesem Fall bedeutet, dass stark Übergewichtige nun einmal eine marginale Käufergruppe sind im Sportsektor und damit gar nicht erst auf dem Radar von Produzenten/Verkäufern sind bzw. angenommen wird, dass sich die Produktion/Lagerung solcher Nischengrössen nicht lohnt. Wodurch natürlich ein Teufelskreis entsteht, dass die (wenigen) Interessenten nichts finden und damit erst recht abgeschreckt werden. Das mag zwar im Einzelfall Schade sein, aber man kann schlecht erwarten, dass Läden jeden Sonderfall bedienen können. Zur Not gibts ja meist Spezialisten/das Internet..

    • Markus sagt:

      Sorry Christoph, Aber Adidas, Puma, Asics etc. produzieren durchaus grosse Grössen. Grösse 56 im Herrenbereich ist in den USA eine Standart-Grösse, hier findest Du nada. Was hier unter XXL verkauft wird ist in den USA ein M oder vielleicht ein L.
      Fakt ist, dass viele Sportgeschäfte diese Grössen bewusst nicht einkaufen, weil sie keine solchen Kunden wünschen. Und in den USA einzukaufen ist wegen den CH-Zollbestimmungen verdammt mühsam, da kommen die Gebühren teurer als das Leibchen.

    • Alexandra sagt:

      Danke Christoph, für diesen neutralen Kommentar. Ich erwarte auch nicht, dass Läden jeden Sonderfall bedienen können. Denke aber nach wie vor, dass z.B. gerade bei Wander-Kleidung durchaus eine Zielgruppe da wäre. Und zwar keine allzu kleine. Wer weiss – vielleicht meldet sich ja hier noch ein Sportartikel-Hersteller zu Wort, spannend wäre es auf alle Fälle :-)

  • Tanja sagt:

    Himmel Herrgott! Das ist ja hier kaum zum Aushalten!
    Ich habe u. wollte mich als sehr gute Freundin von Alexandra zurückhalten, weil es sonst so wirkt, als wollte ich sie beschützen. Aber bei diesen teils sehr gehässigen u. bösen Kommentaren, möchte ich jetzt doch noch meine Meinung sagen: Ich bin überzeugt davon, dass sich niemand mit normalem Gewicht (mich eingeschlossen!) vorstellen kann wie es ist, wenn man zu den „Dicken“ in unserer Gesellschaft gehört. Kommentare wie z.B. „Fette sollen nicht Sport treiben, die sollen erstmal abnehmen“ zeigen dies sehr deutlich auf. Es ist widerlich so zu denken! I mean, suscht ghats?! Dicke Menschen, egal aus welchem der 99 Gründe sie dick sind, sollten mit mehr Respekt behandelt werden. Und Sport kennt keine Grenze, nur jene der Intoleranz!

    • Alexandra sagt:

      Himmel Herrgott Tanja, mir chiflet ja amigs au gell. Aber im Verglich zu gwüssne Ussage simmer ja also würklich na harmlos. Danke für dini Wort!

  • diva sagt:

    solange es im fitness-bereich keine getrennten studios für „klapper-gestelle“ auf der einen seite und normale (vielleicht auch ältere) menschen gibt, wird das thema ein problem bleiben. die leute, die eigentlich dringend trainig nötig haben, schämen sich inzwischen all den magerpüppchen (die sich in knappster bekleidung „showen“) und ugah-ugah-bubis (die aber keine 10 liegenstützen a la bruce leee auf zwei finger hinkriegen). kommt erschwerend noch dazu, dass die markenhersteller bei Grösse L (selten XL)aufhören (was jedoch nur einer grösse 40) entspricht. ich selber passe knapp in XL und L und fühle mich schon unwohl, darum finde ich es eine diskriminerung und beleidigung, dass die Hersteller da nichts anbieten!

    • Christoph Bögli sagt:

      Fitness-Studios unterscheiden sich durchaus in ihrer Kundenstruktur und damit der jeweiligen Atmosphäre. Wenn man nicht auf Bodybuilder oder Poser-Kiddies steht muss man halt die Studios meiden, in denen sich diese ansammeln. Funktioniert bei mir jedenfalls recht gut. Aber ansonsten auch einfach mal entspannt bleiben. Nur weil jemand etwas fitter ist oder etwas mehr Gewichte auflegt, muss man nicht gleich eingeschnappt sein. Denn das ist mancherorts die Kehrseite davon: reihum böse Blicke nur weil man es „wagt“, richtig zu trainieren und nicht auf „Fettverbrennungspuls“ ein Kaffeekränzchen zu halten wie der Rest im Studio..

      • Christoph Bögli sagt:

        Ähnliches gilt übrigens bei der Kleidung, das hängt doch sehr stark von der Marke und z.T. auch der landesspezifischen Ausmessung verschiedener Grössen ab. Und entwickelt sich darum teilweise eher bedenklich in die andere Richtung. Bei manchen Marken muss ich mittlerweile schon fast zur Grösse S greifen, obwohl ein alles andere als zierlicher Mann, während manche XXL-Shirts geeignet scheinen, Segelboote auszurüsten..

  • Angelika Kemmerich sagt:

    Über manche Kommentare hier kann ich einfach nur den Kopf schütteln… der Autorin nützen solche „gut gemeinten“(?) Ratschläge überhaupt nichts, wenn man ihr rät, doch abzunehmen und nicht mehr so viel zu futtern (woher wissen diese Kommentarschreiber das denn???) – sie WILL doch abnehmen und sie WILL doch Sport machen. Und herabwürdigende Kommentare helfen dabei absolut gar nicht. Fakt ist, der Bedarf nach Funktionskleidung in großen Größen ist da, ob nun bei vielen oder wenigen. Ich komme aus Deutschland und habe das Glück, bei https://www.big-size-shop.de/Damen-Sportbekleidung:::266.html einkaufen zu können. Versuch dein Glück mal dort!

  • Annina sagt:

    Ich finde den Ton hier etwas unpassend. Es gibt nun mal Menschen die sehen so oder anders aus. Nach dem Baby hatte ich auch zuviele Pfunde, die einfach weg mussten. Ich arbeite heute noch dran nach 5 Jahren, und ich bewege mich wirklich oft und viel, mache regelmässig Sport (oder was auch immer die Leute darunter verstehen). Es sind nicht alle Fitnessfreaks. Ich denke es haben sich auch viele Informationen beigetragen wo man passende Sportsachen findet. Ich persönlich möchte noch Zalando hinzufügen. Es gibt auch dort grosse Grössen und man kann sich in Ruhe, ohne affigen Kommentare, sich die Sachen aussuchen und gratis wieder zurück schicken. Es gibt übrigens auch Sportstudios die für Frauen gedacht sind oder kleinere, dort wird nicht gelacht.

  • Sportskanone sagt:

    Kenne das Problem…
    Hier wurde ich fündig:
    http://www.ullapopken.ch
    http://www.jelmoli-shop.ch (grosse Grössen nur online)
    http://www.happy-size.ch
    Trotzdem weiterhin viel Spass beim Sport!

    • Alexandra sagt:

      Danke für die Tipps, Sportskanone – den Jelmoli-Shop hatte ich gar nicht auf dem Radar, da schaue ich gleich mal rein. Merci!

  • Markus Schneider sagt:

    Fette sollen nicht Sport treiben, die sollen erstmal abnehmen. Wer glaubt, auch beim Fettsein noch Markensportklamotten tragen zu müssen hat definitiv nicht gerafft, worum es wirklich geht. Schlimm genug, dass die Dünnen glauben, mit der jahreszeitlich abgestimmten Kollektion von „Sportklamotten“ ging’s irgendwie besser mit dem Sport. Aber sollen diejenigen die es nötig haben ruhig weiterhin „Sport“ machen, das ist besser für sie und besser für die Allgemeinheit.

    • barbara v.e. sagt:

      ich bin seit über 20 Jahren über 100 Kg und habe diverse Versuche unternommen ab zu nehmen. Meistens ohne Sport. Jetzt mit Sport. Weil mein Arzt dies so will und weil der Kalorien-Grundumsatz steigt, so dass das weniger-Essen nachhaltiger wird. Beim Sport möchte ich, dass die anderen Mit-Sportler so wenig wie möglich von meiner Figur sehen (also, dass alles verdeckt ist, was verdeckt sein muss) und die Kleider nicht so eng sind, dass ich aussehe wie eine Presswurst. Wenn ich dazu noch ein Material habe, was angenehm zu tragen ist, bei starkem Schwitzen (wie es auch schlanke Sportler mögen) dann reicht mir das. Mir ist die Marke schnurz. Ich möchte als Dicke, die an ihrer Gesundheit arbeitet, die gleichen Möglichkeiten haben wie eine Schlanke. So von den Textilien her.

    • Albert Gabriel sagt:

      Intelligenzmässig Herausgeforderte sollen nicht Kommentare schreiben, die sollen erstmal ihr Hirn einschalten. Wer glaubt, auch mit einem IQ im Bereich der Raumtemperatur Kommentare schreiben zu müssen hat definitiv nicht gerafft, worum es wirklich geht. Usw, usf…

    • Albert Gabriel sagt:

      @Markus Schneider: Noch was. Jemanden als „fett“ zu bezeichnen ist einfach falsch und eine Frechheit! Das hat nichts mit political correctness zu tun, sondern nur mit Intelligenz. Ich bin dick, sehr dick, enorm dick, aber mein Körper besteht nur zu einem, wenn auch übermässig grossen Anteil aus Fett. Würden sie mich im persönlichen Bereich als dick bezeichnen, müsste ich ihnen ehrlicherweise zustimmen, würden sie mich aber als fett bezeichnen, dann wäre ich persönlich beleidigt und könnte auch ziemlich ausfällig über ihren Geisteszustand werden…

      • ÄlKah sagt:

        Lieber Markus….Ich versteh dein Problem nicht. Bist du unzufrieden und gibst daher diskriminierende Kommentare von dir? Ich bin schon seit Jahren Fitnesstrainer und kann überhaupt nicht nachvollziehen was du mit deinem Kommentar sagen willst. Ich finde nichts besser als wenn sich Menschen sportlich betätigen und du kannst doch nicht einfach jemanden der beispielsweise eine Krankheit hat als „fett“ bezeichnen. Ich wünsche dir Ernüchterung und ein wenig mehr Anstand und Intelligenz.

    • Isabel Mauro sagt:

      Herr Schneider, Sie sind eine emotionsverkorkste, ignorante Analöffnung. Sprühen Sie doch Ihr Gift auf Ihre Tastatur, damit Sie online keine weiteren Menschen beleidigen können. Vermutlich haben Sie nur halb so viel drauf wie Frau Baumann, denn hätten Sie mehr drauf, würden Sie sie nicht beleidigen.

  • Robert Hasler sagt:

    Ich als Mann mit BMI über 30 habe noch immer passende Sportklamotten gefunden – das meiste ganz schlicht im Migros/ SportX.
    Allerdings muss ich oft die Hosen kürzen, was ich schon ein Leben lang selber mache und mit der Nähmaschine kein wirkliches Problem darstellt. Wanderhosen habe ich von Columbia. Beim Skianzug geht Kürzen am besten mit einem Einnäher unter den Knien, diesen nicht abschneiden. Jogginghosen sind dehnbar genug.
    Es spielt aber eine Rolle, wo und wie sich das Übergewicht so angelagert hat – bei uns Männern ist das meist günstiger verteilt. Da reichen dann auch die zwei X vor dem L…

    • Alexandra sagt:

      Jep, die Verteilung des Übergewichts spielt da tatsächlich eine Rolle. Und ich muss auch zugeben, dass ich nähtechnisch komplett unbegabt bin (ich habe aufgehört, es zu versuchen, als ich mir mit 16 Mal mit einer Nähmaschine in den Finger genäht habe – aber das ist eine andere Geschichte ;-) Die Marke Columbia werde ich mir sicher mal anschauen! Liebe Grüsse, Alexandra

  • Enzo Coloni sagt:

    Meine These: Menschen sind nicht schlank, wil sie Sport treiben. Die treiben Sport, weil sie schlank sind. Ich kenne die abschätzigen Blicke im Fitnessstudio. Ich bin offenbar nicht für Sport gemacht, also habe ich meine Zeit in anderes investiert. Wieviele Menschen mit Sixpack können Klavierspielen? Einen grammatikalisch korrekten Satz formulieren? Verdienen sechsstelllig?
    Eben.

    • Lisa Bär sagt:

      @E.C. – Wie kommt es, dass Sie denken sportliche Menschen seien dumm? Sie müssen ja ein Wahnsinnsfang sein, Sie treiben zwar keinen Sport (zu dumm dafür?) dafür verdienen Sie ein Haufen Geld, spielen Mozart und können schreiben … WOW

    • Christoph Bögli sagt:

      Wenn man schon mit solchen Kategorien hantieren will: Leider zeigen sämtliche Studien das Gegenteil Ihrer These. Tendenziell geht Intelligenz, Bildung, Sportlichkeit und beruflicher Erfolg Hand in Hand, u.a. aufgrund diverser Wechselwirkungen. Gebildete Menschen kümmern sich etwa mehr um einen gesunden Lebensstil inkl. Sport, während körperliche Aktivität nachweislich die Denkfähigkeit anregt. Dass man also nur schlank und sportlich oder schlau und erfolgreich sein kann, ist völliger Unsinn. Vielmehr ist Übergewicht und Unsportlichkeit leider in erster Linie ein Problem bildungsferner Schichten..

  • Katharina (Mama hat jetzt keine Zeit) sagt:

    Man sieht ja an manchen Kommentaren hier, weshalb sich XXL-Frauen kaum ins Fitnessstudio etc. trauen und wer nicht öffentlich Sport treibt, sondern nur ganz heimlich, der braucht auch keine bequemen, lässigen Klamotten in denen er/sie sich wohl (und attraktiv) fühlt.

    • Alexandra sagt:

      Liebe Katharina und genau das finde ich unglaublich schade. Genau das versuche ich zu ändern resp. andere zu ermutigen, es mir gleichzutun. Aber ich muss schon zugeben: Gewisse Kommentare können einem schon einen Dämpfer geben….

  • Waldi Noellmer sagt:

    Nix gegen die sympathische Artikelschreiberin und ihre Anmerkungen zu dem Problem mit ihren Sportklamotten,

    aber das, was sie auf dem Bild macht, mit Übergewicht Lauftraining machen, das ist sicher ungesund.

    Selbst bei den meisten Normalgewichtigen schadet regelmäßiges Lauftraining offensichtlich der Gesundheit. Die größte deutsche Krankenkasse hat eine Studie mit 6.000 Personen gemacht, die regelmäßig laufen und als Ergebnis festgestellt: Zwei Drittel dieser Leute schaden damit ihrer Gesundheit.

    • Alexandra sagt:

      Hallo Waldi. Ich habe nach einem ärztlichen Check-Up mit ganz vorsichtigem Laufsport angefangen. Die Bedingung war: SOFORT aufhören, wenn etwas weh tut. Und ja, ich bin seither (und schon bald) auf das gelenkschonendere Walking umgestiegen. Und JA, das empfehle ich auch anderen, die mit Übergewicht einen Sport-Einstieg suchen.
      Trotzdem: Mir hat die erste Laufteilnahme vor 4 Jahren einen Motivationskick gegeben und ich bin froh, habe ich so den Einstieg in ein regelmässiges, moderates Bewegungsprogramm gefunden, das passt. Man muss manchmal auch zuerst Erfahrungswerte sammeln. Und sein Training dann entsprechend anpassen :-)

      • Waldi Noellmer sagt:

        Sehr gut so, man muss das machen, was zu einem passt – und das kann man am besten nur selber herausfinden. Man muss deshalb nicht mit dem Mainstream „mitlaufen“.

        Viele Freizeitsportler glauben leider, wenn’s schön schmerzt, dann haben sie richtig etwas für ihre Gesundheit getan. Dabei ist Schmerz ein Alarmzeichen des Körpers, der einem damit sagen will, dass man etwas falsch gemacht hat.

    • Thomas sagt:

      „Zwei Drittel dieser Leute schaden damit ihrer Gesundheit.“

      Naja, für mich ist diese Feststellung nicht so klar wie sie scheint. Ist das „brutto“ oder „netto“ betrachtet? Klingt vielleicht komisch, halte ich aber doch für sehr wichtig.

      Eine übergewichtige Person kann damit allenfalls die Blutwerte verbessern, das Herz-/Kreislaufsystem gesunden, Diabetes beseitigen und gleichzeitig noch die Wirbelsäule stärken. Dafür aber die Knie stärker abnutzen und somit der Gesundheit schaden. Wenn die Studie nicht sagt ob netto oder brutto, ist sie für mich wertlos. Eine Wertung dieser Pro und Kontra wäre aber sowieso sehr schwierig.

      Klar ist aber, dass es für stark übergewichtige Personen bessere Sportarten gibt (Schwimmen, Rad).

      • Alexandra sagt:

        Ich möchte etwas zu dieser Schwimm-Thematik sagen… da ist ein ganz grosser Schamfaktor im Spiel. Ich verstehe, dass viele normalgewichtige Menschen nicht an diesen denken, wenn sie schwimmen als Sportart vorschlagen – vermutlich kennen sie ihn selber nicht . Aber auch für mich ist genau das einer der Gründe, weshalb ich ganz und gar nicht gerne schwimmen gehe – obwohl es mir an sich von der Sportart her echt Spass machen würde. Wenn man aber schon über die Jahre hinweg dutzende verbale Angriffe über sich musste ergehen lassen (unterster Schublade, da ist das futternde Pferd hier heilig dagegen), dann hinterlässt das Spuren…. die man nicht einfach so beiseite wischen kann, auch wenn man das manchmal gerne würde.

      • Waldi Noellmer sagt:

        Soweit ich das in Erinnerung habe schaden die Leute bevorzugt ihrem Herzkreislaufsystem und den Gelenken. (Der Mensch ist nicht „gebaut“, um nonstop kilometerlange Strecken zu laufen. In der Entwicklungsgeschichte ist der Urmensch nur selten weit gelaufen, allenfalls, wenn er vor einem gefräßigen Tier Angst hatte).

    • flori Antha sagt:

      @Noellmer: können Sie das mal ausführen, inwiefern Läufer ihrer Gesundheit schaden?

      • ÄlKah sagt:

        @Noellmer: Haha Laufen schadet ihrer Gesundheit… Haben Sie das auf Facebook in einem Beitrag spassigen Smiley gelesen?
        Okay, ich gebe Ihnen aber im Punkto Belastung der Gelenke recht. Aber wieso verallgemeinern Sie diese Aussage? Ich denke dass ein gewisses Mass sich positiv auf die Gesundheit auswirken kann.

  • Thomas sagt:

    Hallo Alexandra

    Es sieht aber auch am anderen Ende der Skala nicht wirklich rosig aus. Ich bin Single-Gigathlon-Finisher und mehrfacher Ironman, und habe/hatte trotzdem oft grosse Mühe was zu finden. Mit meinen 1.91m und 73 – 80 kg (je nach Trainingsstand), habe ich Kleider der Grössen M bis XXL im Kleiderschrank! Und wirklich passen tun viele nicht. Insbesondere langärmelige Teile sind kaum zu finden. Sind die Gliedmassen über die gesamte Länge eingepackt, trage ich oft einen Sack an mir. Dafür kenne ich dann aber auch wieder Teile, welche mir in Grösse XL gerade noch so passen, da bereits eng. Völlig kurios. Von den Schuhen fange ich gar nicht erst an… (Gr. 46 – 49, die sind ja auch so uneinheitlich). Im Durchschnitt wären wir beide aber gut gekleidet :)

    Schöne Grüsse

    Thomas

    • Alexandra sagt:

      Hallo Thomas. Hihi „Im Durchschnitt wären wir beide aber gut gekleidet“ – wie wahr. Tut mir leid, dass du diese Erfahrungen gemacht hast.
      Dann wünsche ich uns beiden doch die passenden Kleider – vielleicht werden wir irgendwo mal fündig :-) Lieber Gruss, Alexandra

  • Alexandra sagt:

    Ich lese gewisse Kommentare hier und möchte doch noch ein paar Worte loswerden: Übergewicht kann verschiedenste Ursachen haben. Es gibt u.a. komplexe Stoffwechsel-Erkrankungen, schwerwiegende psychische Ursachen, manche haben hormonelle Probleme. Das hat mit „futtern wie ein Pferd“ nur wenig zu tun. Nicht alle Probleme von übergewichtigen Menschen sind mit der magischen Zauberformel „Mehr Bewegung – weniger essen“ lösbar. Gewisse Dinge brauchen Zeit, Rat, Unterstützung von Fachpersonen.
    Mehr Respekt, eine Prise Einfühlungsvermögen in ein Problem, dass einem selber nicht betrifft und vielleicht auch einfach mal ein ermunterndes Wort wären ganz klar positivere Signale als der Vergleich mit Wesen aus der Tierwelt. Vielleicht mag es der eine oder die andere hier ja mal ausprobieren?

    • Lena sagt:

      Genau deshalb, Alexandra, finde ich, hätten Sie zu den ignoranten Verkäufern hingehen sollen und sich höflich, aber bestimmt bemerkbar machen sollen (Merke: Höflichkeit gewinnt immer!). Wenn diese beiden Herren ihren Job verfehlt haben, ist das ja nicht ihr Problem, sondern deren.

      • Alexandra sagt:

        Da haben Sie wohl recht – ich hoffe ja, ich muss es nicht nochmals erleben, aber falls doch, würde ich von Anfang an anders reagieren. Man lernt ja wie gesagt nie aus.

    • Sarah sagt:

      Oftmals sind diese Gründe nur vorgeschoben, denn nur die wenigsten leiden tatsächlich unter Stoffwechselerkrankungen / Hormonstörungen (und selbst bei diesen ist der Effekt meistens nicht so hoch wie angenommen – wenn ich mich recht entsinne war bei Schilddrüsenunterfunktion der effektive Unterschied so ca. 300 Kcal am Tag die weniger verbraucht wurden als normal)
      Sehr empfehlenswertes Buch hierzu übrigens „Fettlogik überwinden“, in welchem die Autorin gezielt solche „Ausreden“ wissenschaftlich analysiert und entkräftet.

  • Lena sagt:

    Ich höre nur „mimimi…“ Wie wäre es, wenn Sie einfach zu den Verkäufern hingegangen wären und einfach um Hilfe gebeten hätten – simply as that? Aber lieber dreimal schmollend die Faust im Sack machen und sich dann diskriminiert fühlen…. Mir absolut unverständlich!

    • Alexandra sagt:

      Wie unten schon mal gesagt: Ja, heute würde ich die beiden ansprechen und nein, vermutlich habe ich in dem Moment auch nicht optimal reagiert – man lernt ja schliesslich nie aus. ABER: Ich habe meine Erfahrung an die entsprechende Filiale des Sportgeschäfts weitergeleitet (einfach so von wegen schmollend die Faust im Sack machen und nix sagen). Eine Antwort darauf blieb bis heute aus….

    • Tina Balmer sagt:

      Wenn schon einen auf cool und Englisch machen, dann bitte richtig, hmm? Simple as that.

  • egal sagt:

    gibt es bei outdoorland.ch, auch zum Anprobieren in Mönchaltdorf

  • maurena salzmann sagt:

    Liebe Alexandra
    Danke für den Artikel, Du sprichst mir aus dem Herzen. Mit Grösse 46/48 hab ich es aufgegeben, in einem Sportgeschäft nach Sportklamotten zu suchen.
    Ich suche mir die Sachen so gut es geht zusammen, teilweise finde ich was in der Migros oder bestelle was bei Ulla. Ab und zu finde ich auch etwas bei La Redoute, die ich für ihre sonstigen Klamotten in grossen Grössen absolut verehre, zumal diese wirklich schön sind. H&M hat auch ab und zu was. Aber ja, es bleibt eine Detektivsarbeit….

    Und alle hier die losplärren, dass man eben abnehmen muss damit man schöne Sportklamotten kaufen kann, sind ein wunderbares Beispiel dafür, warum Menschen mit extra Pfunden nicht in der Öffentlichkeit Sport treiben. Man spürt eure Blicke und hört eure Gedanken.

    • Alexandra sagt:

      Liebe Maurena
      Na dann hoffen wir doch darauf, dass es irgendwann nicht mehr Detektivarbeit ist… und wir auch im ganz normalen Handel was passendes finden.
      Deine Aussage „Man spürt eure Blicke und hört eure Gedanken“ gefällt mir übrigens sehr – geht mir oft auch so!
      Alles Gute für dich!

      • zora sagt:

        ich bestelle seit Jahren meine Sportwäsche bei Tchibo. Aber beispielsweise gute Windjacken von Wolfskin kann man rauchen. Die kriegt man offenbar nur, wenn man gar keine Oberweite hat.

        • maurena salzmann sagt:

          Stimmt! Am besten hat man keine Oberweite aber dafür 2 Meter lange Arme ;-)

          Helly Hansen ist diesbezüglich auch eine riesige Enttäuschung….

  • Peter sagt:

    Danke für den Mut und den Willen, den Sie hier zeigen. Ich wollte, ich hätte Ihre Disziplin und Engagement.
    Wenn ich die Bewegung nicht so gut wie möglich in den Alltag einbauen würde, würde ich gar nichts machen :-)
    Kennen Sie den Lutz Balschuweit?
    http://balschuweit.de/blog2/

    • Alexandra sagt:

      Hallo Peter
      Vielen Dank – das mit dem Engagement ist so eine Sache: Wenn einem dann wieder der „Ihr Dicken seid doch sowieso alle selbst schuld, werft mal eure Chipstüten und Cola-Flaschen weg und bewegt euch“ Gegenwind entgegenbläst, entmutigt einem dass manchmal schon ein Stück weit :-)
      Danke für den Blog-Tipp, den kannte ich noch nicht, da schaue ich gerne mal rein.
      Alles Gute!

  • Lorenz sagt:

    Ich war selbst Jahre lang sehr übergewichtig und konnte mich in „normalen“ Mode-Geschäften nicht einkleiden. Wenn ich mal ein passendes T-Shirt finden wollte (ohne in ein Spezialgeschäft für übergrossen zu gehen) ging ich jeweils ins Sportgeschäft. Dort fand man immer noch XXL-Shirts die passten (während man bei Mode-Klamotten ein XXL nicht mal anprobieren konnte aus Angst es beim anziehen zu zerreissen :-) )
    Meine Erfahrung ist also eher, dass gerade im Sportbereich grössere Grössen erhältlich sind. Kann aber sein, dass dies bei Frauen anders ist.

    Mittlerweile trage ich übrigens Grösse M und ärgere mich regelmässig, dass nur L, XL und XXL am Gestell hängt.

    • Alexandra sagt:

      Hallo Lorenz. Das mit dem „sich nicht getrauen, etwas anzuprobieren“ kenne ich auch ;-) Also ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass ich bei den Frauengrössen in bisher allen Sportläden, in denen ich war, nichts finde. Ja, bei den Herrengrössen passts dann vom Umfang her manchmal – ist aber oft viel zu lang.
      Kann mir vorstellen, dass die vergebliche Suche nach einem M T-Shirt aber auch recht frustrierend sein kann. Jedes Problem hat 2 Seiten – spannend, auch mal die andere Seite zu lesen.

  • Liz sagt:

    Es gibt hier mit grosser Sicherheit eine Marktlücke.

    Calling McKinsey. Wir brauchen einen Business Plan, einen Financier, tolle Designer und Feedback von der Front der Endkunden.

    :)

    • Alexandra sagt:

      Ich glaube eben schon, dass es eine Marktlücke sein könnte…. ;-) bis dato konnte mich noch niemand konkret vom Gegenteil überzeugen.

  • Dominik sagt:

    Einfach im Internet aus den USA bestellen!
    Ich selbst trage XXL oder XXXL von Under Armour.
    Ebay, Amazon etc. die Moeglichkeiten sind endlos.
    Gruss aus Amerika

    • Alexandra sagt:

      Hallo Dominik
      Das wurde mir auch schon empfohlen – ich würde es aber trotzdem begrüssen, wenn auch einheimische Marken grössere Grössen führen würden. Wer weiss, vielleicht kommt es ja mal noch dazu :-)

    • Robert Hasler sagt:

      Ey, das stimmt! Irgendwann hab ich mal festgestellt, dass es von Levi die ganz normale 501 genau in meiner Grösse gibt, passt mir mit BMI >30 einwandfrei. Aber alle Levi-Verkäufer hier in der Schweiz – verkaufen diese Grössen nicht und Levi verschickt nicht in die Schweiz. Warum? Weil hierzulande die Wiederverkäufer pro Jeans einen Hunderter wollen, während dieselben in den USA 50$ kosten.

  • Maja Müller sagt:

    Die Frage bleibt, warum sich jemand erniedrigt fühlt, wenn seine Grösse nicht geführt wird. Das hat nichts mit Verurteilen von Übergewicht zu tun, sondern schlicht und einfach mit Umsatz und Gewinnstreben.
    Mein Sohn trägt Schuhgrösse 48. Die ist längst nicht überall erhältlich und wenn, dann nur in kleiner Auswahl. Dann muss er oft das kaufen, was passt, und nicht das, was gefällt. Aber sich deshalb von der Menschheit verschupft fühlen? Nein, das hat doch einfach damit zu tun, dass nur eine kleine Gruppe Menschen diese Grösse sucht. Mit nichts anderem.
    Einen Unterschied gibt’s dann doch: Gegen die Schuhgrösse kann er nichts machen.

    • maurena salzmann sagt:

      Man fühlt sich nicht zwingend erniedrigt sondern 1. genervt über die ganze Zeit, die man fürs Suchen vergeudet und 2. verhindert in seinem Vorhaben, Sport zu treiben.
      Und Ihre Aussage, dass man gegen die Schuhgrösse (im Gegensatz zum Gewicht) nichts machen kann, lass ich mal so stehen. Übergewichtige Menschen scheinen solche Belehrungen aushalten zu müssen, keine Ahnung wieso?

  • tststs sagt:

    Man könnte es auch als Kompliment anschauen: Den Mehrbeleibten wird doch immerhin noch etwas Hirn zugetraut, denn diese würden kein Geld für völlig überteuerte (und z.T. nicht einmal wirklich bessere, sprich funktionerfüllende) Funktionswäsche ausgeben… ;-) Den Freaks (also diejenigen, die sich schon dünngeschwitzt haben) wird das Geld aus den Taschen gezogen…

  • Claudia sagt:

    Auch in der Schweiz gibt es einen Laden der Sportkleider für Übergewichtige verkauft und dieser Laden ist bestens bekannt, ganz einfach: Dosenbach

    • Alexandra sagt:

      Hallo Claudia
      Ich wurde bis anhin im Dosenbach leider nie fündig – aber ich gerne also gerne nochmals schauen, merci für den Tipp :-)

  • Petra sagt:

    Ich war mal schwerstübergewichtig…….und ja es stimmt. Es ist fast unmöglich, gerade wenn man klein ist, Sportkleider zu finden. egal ob man joggt, wandert, Velo fährt, walkt oder schwimmt. Das schlimmste für mich war, dass ich jeweils kaufen musste, was passt und nicht was mir gefiel…….
    Heute mit Kleidergrösse M oder L geniesse ich es unheimlich in Geschäfte zu gehen und einfach das zu kaufen, was nicht nur passt, sondern zu mir passt ;-)

    Ich glaube da sollte man in der Schweiz mal über die Bücher in der Modeindustrie….denn klar gibt es Ulla Popken und Co…..Nur sind dort die grösseren Sportkleider extrem schnell ausverkauft. Also wäre die Nachfrage doch da……

  • Amélie M. sagt:

    Fürs Walken braucht es ja wirklich nicht mehr als ein Paar guter Schuhe und ev. Stöcke. Fürs Schwimmen reicht eine Badehose.
    Für Leute mit massivem Übergewicht sind dies wohl die geeignetsten Einstiegssportarten. Wenn sie ihr Gewicht dann reduzieren, vergrössert sich auch das Angebot an Sportkleidung.

    • maurena salzmann sagt:

      Ok, ich versuchs mal nur mit Schuhen und Stöcken loszumarschieren :-). Und ein gutes Badekleid zum Schwimmen in einer grossen Grösse findet man natürlich auch um die Ecke. Unser Übergewicht drückt imfall nicht auf unser Hirn…..

  • Marco sagt:

    Wieso denken hier Leute, die Sportartikelhersteller müssen Funktionskleider in Übergrösse herstellen? Würde ein Markt bestehen würden die das machen. Es ist doch nicht deren Aufgabe dafür zu sorgen, dass Übergewichtige Menschen in Funktionskleidern trainieren können. Das Ziel von Firmen wie Adidas, Nike, etc. ist es doch möglichst viel Geld zu verdienen. Denen ist es doch sch****egal ob eine gewisse Alexandra Baumann ein passendes TShirt findet…..

    • Enzo Coloni sagt:

      Soll ich denn im Anzug Sport treiben? Die stehen mir nämlich ausgezeichnet. Aber T-Shirts sind entweder zu eng oder zu lang, ebenso kurze Hosen.

      • ÄlKah sagt:

        @Marco: Ich finde deinen Kommentar zwar inhaltlich korrekt aber nicht sehr passend formuliert.

        Als Ergänzung: Nicht der Markt macht die Nachfrage sondern der Kunde. Wäre eine grössere Nachfrage da würde auch Adidas, Nike oder wie sie alle heissen darauf anspringen.

  • Karl Schweizer sagt:

    Zu Angebot/ Nachfrage: Geld regiert die Welt. Hersteller und Verkäufer gestalten ihr Sortiment nach betriebswirtschaftlichen Überlegungen. Offenbar rentiert es nicht, diese Grössen zu produzieren / anzubieten, sonst würden sie es tun.

    Zu Sport allgemein: Bei Übergewicht ist mit Sport vorsichtig umzugehen. Von Laufsport ist abzuraten. Schwimmen und Radfahren sind eher angesagt. Will man wirklich Gewicht verlieren, so empfiehlt sich mit erster Priorität eine Ernährungsumstellung. Diese kann von leichten Aktivitäten wie Home Trainer, lockeres Schwimmen oder Spaziergängen begleitet werden. Bewegt man sich dann gewichtsmässig in die Nähe seines Ziels kann/soll Sport intensiviert werden. Dann sollte es aber auch kein Problem mehr sein, die passende Kleidung zu finden.

    • Stadelman Reto sagt:

      Ich bezweifle dass das marktwirtschafliche Gründe hat. Der BMI der Bevölkerung kennt seit Jahren nur eine Richtung. Das Problem liegt wohl wo anders. Kleidung wird schnell mit Schönheit, Sexapeal etc. in Verbindung gebracht. Da passen Übergrössen einfach nicht rein, schon aus markentechnischer Sicht nicht. Stellen sie sich mal die Abercrombie & Fitsch Modells für Grösse 48 vor. Damit kann man keine Werbung machen.
      Übergewicht ist ein Tabu. Wie kein anderes Laster (welche man alle verstecken kann) wird es geächtet. Und aus diesem Grund bleiben Übergrössen in der Mode unsichtbar. Das Marktpotential wäre da, aber niemand will es (bis jetzt) richtig bedienen.
      Bei ihrer Einschätzung zu Sport bin ich absolut einverstanden.

      • Karl Schweizer sagt:

        Wäre das Marktpotential vorhanden, würde es bedient, das – und das sage ich ihnen als Betriebsökonom – ist so sicher wie sas Amen in der Kirche.

  • Elisabeth sagt:

    Wie hier bereits mehrfach festgestellt, gehen bei den Damen die meisten Sportbekleidungen nur bis Grösse 42 oder 44. Ab und zu findet sich ein 46, das ich normalerweise trage, doch das ist meist viel zu eng geschnitten. Fündig werde ich häufig in Deutschland, da ist der Markt offenbar grösser und es werden auch Teile in grösseren Grössen angeboten. Aber dann geht ja wieder das Gezeter los, dass man nicht im Ausland einkaufen soll. Wenn ich Sport treibe bin ich halt gern zweckmässig angezogen, und auch Wandern macht in einer funktionellen Wanderhose mehr Spass und Sinn als in einer Jeans, die sich bei Regen einfach vollsaugt.
    Die Bekleidungsindustrie wird sich davon aber kaum beeindrucken lassen und weiterhin produzieren, was am häufigsten verkauft werden kann.

    • Alexandra sagt:

      Hallo Elisabeth. Ja, ich glaube auch nicht, dass die Bekleidungsindustrie bei den Sportartikeln da so schnell umdenken wird. Aber ein Denkanstoss kann es ja VIELLEICHT sein, wer weiss :-)

  • Claire sagt:

    Danke für diesen Artikel!
    In Sportgeschäfte gehe ich schon lange nicht mehr, zu erniedrigend ist es wenn man rein gar nichts in seiner Grösse findet und die Verkäufer einen dann noch hämisch angrinsen und finden in Ihrem Geschäft nein da sei mal wohl am falschen Ort für so jemanden wie mich führen sie nichts. Dabei will man ja was gegen sein Übergewicht unternehmen und dazu gehören auch die entsprechenden Klamotten man soll sich ja auch sehen lassen können… Fazit Sport ja, aber nur daheim am Heimtrainer oder dann irgendwo in der Natur wo es keine Passanten hat. Kleidung kaufe ich nur noch im Versand. Regenkleidung in Grösse 56 die irgendwie noch akzeptabel aussieht wenn man nur 160 gross ist ? Gibt es nicht.

  • Lucas Cannolari sagt:

    Es muss hier einfach wieder mal gesagt werden: für klar übergewichtige Leute ist Joggen nicht die Lösung! Sonst kommt zur Ernährungsberatung auch bald der regelmässige Termin beim Orthopäden und früher oder später die Knie-OP in der Schulthess-Klinik dazu. Ebenfalls ist es illusorisch zu glauben, nur durch etwas Sport abnehmen zu können. Beim typischen Tempo übergewichtiger Jogger verbrennt man bestenfalls 500 kcal/h. Viel wichtiger ist also erst mal die Ernährung drastisch anpassen und mit gelenkschonenden Sportarten (z. B. schwimmen, radfahren, aqua-walking, etc) anfangen.
    @Martin: ich bin 1.85 m, 73 kg und 48 passt für mich absolut perfekt.

    • Martin sagt:

      @Lucas: Falls es Ihnen hilft: Ich war bei 1.8m 82 kg schwer. Habe jetzt zugenommen wegen Rückenschmerzen und somit fehlendem Sport. Selbst als ich 82 kg wog, war Grösse 48 für mich viel zu klein. Meistens bewegte ich mich bei 54-56. Jacken oftmals 58; es muss ja noch ein Hemd und Pullover darunter passen. Schon da war es schwierig, was anständiges zu finden. Im Ausverkauf sehe ich immer Grösse 48, aber nie grosse Nummern. T-Shirts waren oftmals zu kurz und bei den Hosen ist das Problem, dass nur lowcut Mode war, der mir überhaupt nicht gepasst hat. Ist etwas Mode, kann man in der ganzen Stadt bloss noch das kaufen. Alles unter Grösse 50 gehört in die Kinder und Damenabteilung. Bei den Schuhen alles unter Grösse 42. Welcher Mann hat schon so kleine Füsse?

      • Lucas Cannolari sagt:

        Bei Herren-Konfektion sind die Standardgrössen 46 bis 56. Das entspricht ziemlich genau S bis XXL. Falls Sie deutlich über 56 brauchen, handelt es sich nunmal um Übergrössen, die für die meisten Kleiderläden nicht rentieren. Dann gilt online-shopping oder Spezialgeschäft. In der Regel sind beim Ausverkauf bei Herren die Grössen M und L am schnellsten vergriffen. Mit sexistischen Kommentaren halten Sie sich lieber zurück. Sonst dürfen Sie sich auch nicht über allfällige Kommentare zum Körperumfang enervieren.

        • Martin sagt:

          @Lucas: Wieso sexistisch? Wegen der Kinder- und Damenabteilung? Finden Sie sexistisch? Frauen haben nun mal kleinere Füsse als Männer und sind in der Regel auch schlanker. Tut mir leid, aber 56 ist einfach zu klein. Nicht nur für mich, sondern für viele Männer. Ein Schulkollege von mir war so Schwingerformat gebaut. Ich habe mich immer gefragt, wo der seine Kleider kauft. Die Modeindustrie muss umdenken. Kleidung bis Grösse 62 oder grösser muss drin liegen. Wer nicht mitgeht mit der Zeit, der geht mit der Zeit. Die Amis haben es längst begriffen, nur in Europa klammert man sich an ewig gestriges. In der Schweiz jammert der Detailhandel, dass die Leute im Ausland einkaufen. Wieso wohl? Nur wegen der Preise?

    • alice sagt:

      nein das ist fast Richtig so aber ich gehe nicht mal mehr normal Spazieren denn ich Schwitze zu sehr in den normalen Plastic>?? Kleider !denn Baumwolle oder Leinen Hosen gibt es auuch nicht !weil sich DIe Kleider -Chefs schämen so etwas nur zu Verkaufen ?seid Jahren das Gleiche !einzig Holland und Amerika machen das aber wer kann schon Reisen um Klamotten zu Kaufen??

  • Lia sagt:

    und dann lese ich Blogs wie den dieser sportverrückten Magermaus, die sich beschwert, dass die „ich habe am Marathon teilgenommen“- Shirts nur in S oder M, nicht aber in XS erhältlich sind, weil ein grosses Shirt unweiblich sei. Ich hoffe, sie liest hier mit und sieht, womit sich schon normal gebaute bis kräftig gebaute Menschen herum schlagen müssen (ich muss mit 1.82m und 72 kg auch oft genug schon zu einem XL greifen, obwohl ich schlank bin).

  • D. Byrd sagt:

    Der deutsche Sportfunktionsbekleidungshersteller Gonso hat viele Teile bis Grösse 6XL. Die meisten Produkte sind zwar fürs Radfahren ausgelegt aber man kann auch problemlos darin joggen gehen. Da die Detailhändler die wirklich grossen Grössen fast nie am Lager haben empfiehlt es sich in Internetshops zu bestellen oder direkt beim Hersteller anzufragen. Ich wünsche Dir weiterhin viel Spass und Erfolg mit Deinem Fitnessprogramm und hoffe Du findest bald die passenden, bequemen Kleider.

    • Alexandra sagt:

      Danke für den Tipp, da schaue ich sehr gerne mal rein! Und Merci für die aufmunternden Worte.

    • Dieter Walker sagt:

      Deutschland ist auch ein Tipp (Waldshut, Konstanz). Mein Sohn ist das pure Gegenteil (schlank, drahtig, muskulös) und wir finden und fanden in der CH nie eine passende Hose. In D ist und war es das Paradies. Endlich (Un)Grössen. Auch Schuhe; er hat Grösse wie ein Mann und die Schmalheit einer Frau. Bei Zalando konnten wir auch stressfrei für die Kleinen Kleider zusammenfinden.
      In D finde ich mit meiner lächerlichen Grösse von 172 Kleider in der Kinderabteilung die dafür günstiger sind. ;-)

  • Carina sagt:

    Ich weiss, für diesen Kommentar werde ich hier gelyncht. Aber Fakt ist: Probleme mit Gewicht, ob Unter- oder Uebergewicht, haben ganz klar mit Input und Verbrennung zu tun. Wenn man isst wie ein Pferd, dann noch meint, dass ganze verbrennt sich, wenn man vor dem TV Chips isst, dann klappts eben mit dem Gewicht nicht. Man braucht viel mehr Bewegung als man landläufig annimmt. Also hopp, raus in die Natur und sich jeden Tag 2 Std. bewegen, ins Schwimmbad, CrossFit, etc. etc. Es gibt tausende von Sportarten, sucht euch eine aus und vor allem findet das was Spass macht. Auch Essen reduzieren hat noch niemandem geschadet.

    • Reto sagt:

      Diese Erkenntnis ist durchaus da. Aber gerade der Spassfaktor im Sport hängt bei mir mit Normalgrösse auch davon ab, mit funktionaler, passender und auch cooler Ausrüstung unterwegs zu sein. Wenn ich als Triathlet eine Trainingseinheit auf dem Velo mit einer Baumwolltrainerhose machen würde, würde ich mir sowas von einem Wolf einfangen. Aber von Dicken Sporteinsteigern verlang man das? Ist doch absurd.

    • T.Maurer sagt:

      Prima. Sie haben das Thema komplett verfehlt und Ihre Weisheit taugt auch nur für diejenigen, die sowieso feststellen, dass sie was ändern müssen und somit keine Carina benötigen. Der Rest gibt keinen Pfifferling auf Ihren Kommentar. Wenn Sie aber etwas zu Sportbekleidung für Übergewichtige zu sagen haben, dann immer raus damit.

    • Natalie sagt:

      Irgendwie muss ich Ihnen schon wieder antworten. :-) Erklären Sie mir mal, wie man bei einem 100%-Job zwei Stunden Sport im Tag macht (wenn ein Arbeitsweg dazu noch zwei Stunden dauert).

      Des weiteren ist täglicher Sport – liest man sich ein bisschen in die Fachliteratur ein – ungesund.

      Und glauben Sie mir – kein Übergewichtiger denkt, dass er abnehme, wenn er vor dem Fernseher Chips isst… Wir sind zwar dick, aber nicht dumm.

      • Millie sagt:

        In welcher Fachliteratur steht, dass täglicher Sport ungesund ist? Man muss ja nicht jeden Tag einen Halbmarathon laufen. Das ist einfach auch nur wieder so eine Ausrede. Sorry klingt hart aber ist so.

        • Natalie sagt:

          Liebe Millie

          Reden Sie mal mit einem, der von Sport Ahnung hat.

          Sie haben offensichtlich keine. Sorry, klingt hart, ist aber so.

          • Millie sagt:

            Liebe Natalie
            Schön, dass Sie wissen wie viel Sport ich treibe und wie viel Ahnung ich davon habe. Nennen Sie mir doch endlich einmal die Fachliteratur auf welche sich Ihre Aussage bezieht.

      • Carina sagt:

        Liebe Nathalie

        Machen Sie sich nichts vor und suchen Sie keine Ausreden.

        5.30 aufstehen: halbe Stunde Yoga oder Stretching
        Arbeiten bis 12.00: Spazieren in der Mittagspause
        Am Abend: halbe Stunde schnelles gehen, walken oder joggen.

        Sagen Sie es mir, wie Sie Sport in den Alltag einbauen möchten.
        Täglicher Sport ist übrigens nicht ungesund. Tägliches Sitzen allerdings schon.

        • Natalie sagt:

          Liebe Carina

          Mein Name schreibt sich ohne th.

          Mein Tagesablauf:
          5.30 Aufstehen
          6.05 aus dem Haus
          8.05 im Büro
          12 bis 12.30 Mittag
          16.50 aus dem Büro
          18.50 zuhause

          Und noch früher stehe ich nicht auf. :-)

          Ich treibe übrigens dreimal die Woche Sport. Aber täglichen Sport halte ich für Firlefanz.

    • Lia sagt:

      mir ist eine faule Übergewichtige lieber als eine wie du, die offenbar nicht lesen kann. Die Autorin WILL ja Sport machen, deshalb HAT sie ja das Problem, dass sie keine Sportbekleidung findet. Und „wie ein Pferd“ ist einfach nur despektierlich. Wetten, dass du zur Sorte geschniegeltes Magermodel gehörst, die sich über alles mokieren, was nicht in ihr Weltbild passt? Und dabei wohl noch eine reiche „Ehefrau von..“ ohne Kinder bist, die die Zeit hat, 2h pro Tag Sport zu machen?

      • Carina sagt:

        @Lia:Wo steht, dass ich so über Frau Baumann spreche? Nirgends oder? Es war ein allgemeiner Kommentar. Leute die mehr essen als sie sich bewegen, haben eine Plusbilanz bezüglich Kalorienzufuhr. Das ist alles.

    • arbeiter sagt:

      Hallo Carina, also jeden Tag 2 Std. Sport treiben mit einem 100% Job, geht nun wirklich nicht. Ich habe durch ein neues Kniegelenk(Arthose) im April eingesetzt, runde 6 Kilo zugenommen. Jetzt langsam 2 runter. Und joggen, ja, da wird jeder Orthopäde nur den Kopf schütteln, ist reines Gift für die Gelenke. Auch ich trage bei 67 Kilo gerne 2 Grössen mehr, bin ja als Sportlerin keine Modepuppe. Zum vergleich mit den Grufti Männern, die meinen, das neueste, das engste was es gibt, dies ist zum lachen. Ich gehe 3x in der Woche ins Fitness, verbunden mit schwimmen und beim Fernseh gucken, wenn Reklame kommt, dreimal meine Treppe runter und wieder rauf.Also, allen viel Durchhaltewillen.

      • Alexandra sagt:

        Falls ich hier als Autorin des Beitrages auch mal noch was loswerden darf ;-) Ich habe in den letzten 4 Jahren 12 Läufe absolviert und mache praktisch täglich in meinen Baumwollklamotten Sport. Ich lasse mich also nicht davon abhalten, mich TROTZDEM zu bewegen. Nichts desto trotz wäre es schön, wenn ich dies in Funktionskleidung tun könnte. That’s all.

        • Millie sagt:

          @Alexandra: Und das finde ich toll. Herzliche Gratulation! Ich hoffe für Sie, dass Sie in naher Zukunft endlich passende Sportbekleidung finden.

    • Insel sagt:

      Du bist wohl eine ganz Schlaue !!!

    • Martin sagt:

      @Carina: 2 h Sport, pro Tag? Das ist viel! Yoga ist kein Sport; das ist Stretching. Ich habe früher 4 x mal die Woche trainiert, jeweils 1 h. Das reicht vollkommen. Das Problem ist, dass wenn der Hunger kommt, dann wird gegessen. Es gibt auch Leute die dick sind, ohne Chips zu essen, ohne Bier zu trinken und ohne Süssigkeiten. Das soll keine Ausrede sein, aber es ist so. Zudem: Was machen, wenn man mit jemandem zusammen lebt, der alles essen kann, aber bei einem selber setzt alles an? Da wird es doppelt schwierig! Es ist schon genug schwer, aus alten Verhaltensmustern auszubrechen.

    • Tina Balmer sagt:

      Erklären Sie das bitte meinem Stoffwechsel. Wegen Kummer und Stress ernähre ich mich hauptsächlich von zuckerfreiem Kaffee, Beef Jerky, Omletten mit Gemüse und Früchten – seit etwa vier Wochen. Frühmorgens ist jeden zweiten Tag HIIT angesagt und Mittags gehe ich meist spazieren. Habe zwei Kilo zugenommen. Ein befreundeter Personal Trainer versteht die Welt nicht mehr, er meint ich müsse mehr essen aber ich mag einfach nicht. Wenn ich dann wieder so Blicke von Frauen wie dir kassiere, streckt in meinem Kopf ein kleiner Dämon seinen Kopf hoch und sagt „sieh, sie denken alle, dass du keine Disziplin hast, denen zeigen wirs!“ – und ich esse dann einfach gar nichts mehr. Wie viele Dicke bin ich schon seit Teenageralter ziemlich essgestört, mein BMI war mal 17.4, aber auch schon 35.7.

  • Peter sagt:

    @Martin
    Auch wenn’s dir wohl nicht gross weiterhilft, aber 48 passt tiptop für mich mit 1.81m und 72kg. Im Ausverkauf finde ich Kleider in dieser Grösse kaum. Mir fallen dort jeweils aber die Vielzahl an X…Ls auf. Ich schliesse daraus, dass die Designer resp. Einkäufer ihren Job zumindest für die Normalgrössen doch nicht so schlecht machen.

    • Martin sagt:

      @Peter: Wenn ich magersüchtig wäre, würde ich das ja auch behaupten! Ich war vor nicht all zu kurzer Zeit 1.8 m gross und wog 82 kg. Hemden gab es, Pullover wurde es knapp und bei den Jacken konnte ich schauen, dass ich noch etwas halbwegs anständiges fand. 72 kg für einen Mann bei 1.80m? Machst Du keinen Sport? Kein bisschen Muskeln? Ein Windhund? Ich kenne viele Männer von über 1.8 m und keiner von denen wiegt auch nur annähernd 72 kg! Die meisten 85-95 kg.

      • Peter sagt:

        Deine beschämende Antwort ist eigentlich kein Kommentar wert, Anstand und Respekt scheinen dir leider fern zu liegen (vgl. auch ein paar Kommentare weiter oben). Aber wenn’s dir Spass macht zu provozieren, lasse ich dir diesen gerne.
        Falls du Zeit findest, lege ich dir etwas Recherche zu den Themen BMI und Trolls nahe.

  • Reto sagt:

    Meine Frau, etwa in deinem Format, wird in der Regel bei Ulla Popken oder in ganz grossen Karstadt Sport Filialen (München oder Stuttgart) fündig. Und es gibt also auch Verkäufer, die sehr engagiert den Laden nach geeigneten Stücken durchkämmen, aber der Frust, wenn es dann trotzdem wieder nichts hat ist enorm. Vielleicht sollten wir mal bei Gesundheitspolitikern Druck machen, die gerne Massnahmen gegen Fettleibigkeit fordern. Ich freue mich immer sehr darüber, wenn meine Frau mit mir Sport macht und lasse auch sofort jede Triathlon- Trainingseinheit dafür sausen. Und noch mehr würde ich mich darüber freuen, wenn wir einfach in den Laden gehen und eine Handvoll Funktional T-Shirts kaufen könnten, bei Bedarf.

    • Alexandra sagt:

      Hallo Reto
      Super, wie du deine Frau unterstützt! Aus eigener Erfahrung merke ich immer wieder, wie wichtig ein Umfeld ist, welches einem supported. Vielleicht muss ich mal nach München oder so einkaufen gehen – aber eben, dann gehen wieder die Aufschreie los, man soll sich nicht im Ausland mit Kleidern eindecken. Danke jedenfalls für die Tipps, ich werde mich mal bei UP in Zürich umschauen. Dir und deiner Frau viel Freude beim spörteln!

  • lora kamm sagt:

    „Ich bin ein Jeans … – Mädchen“ : Sorry, aber ich hätte Sie rein von der Foto her als Frau eingestuft.

  • Carina sagt:

    Es kommt auch etwas auf einen selbst an. Ich bin sicher, dass es Sportsachen in XXL gibt. Man muss sie nur suchen und wenn man selbst von Uebergewicht betroffen ist, dann weiss man auch wo die Läden sind, die einem die notwendigen Sachen verkaufen können. Ich bin nicht übergewichtig, aber wenn ich als Ü50j. in ein Sportgeschäft gehe wo das Ladenpersonal um die 20 ist, dann gibt es auch tausend Sachen die ich beanstanden könnte. Ich tu es eben nicht, sondern gehe eben aufs Personal zu. Sie hätten ja schlichtwegs fragen können, wenn die so herum stehen. Das hat auch nichts mit Ihnen zu tun. Herum stehendes Ladenpersonal ist irgendwie ein Züri-Phänomen. Das gibts sehr oft und überall. Nicht immer alles persönlich nehmen.

    • Natalie sagt:

      Sie haben also keine Ahnung, sind sich aber trotzdem sicher?

      Ich bin übergewichtig und treibe Sport. Und Sie dürfen mir glauben – es gibt keine Sportlersachen. Ich habe online nach langem Suchen einen Sport-BH gefunden. Funktionskleidung? Fehlanzeige.

      Und auch das mit dem Personal kenne ich zu Genüge. Selbst wenn man fragt, wird man nach gründlichem Mustern mit einer lapidaren Antwort wie «Schauen Sie mal dort äne» abgespeist. Nicht nur in Zürich.

      • Carina sagt:

        Wo bleibt denn der Pragmatismus hier? Ich kenne sehr viele die bestellen sich die Sachen einfach in den USA. Warum? Weil dann alles passt. Ich mag dieses kindliche Gemeckere nicht wirklich. Hat man ein Problem, sucht man eben eine Lösung. Punkt aus.

        • Martin sagt:

          @Carina: Und ich lese in der Zeitung, wie der Detailhandel Probleme hat, da die Leute lieber im benachbarten Ausland einkaufen gehen. Weshalb wohl? Nur weil es billiger ist? Wohl kaum. Die Auswahl ist auch viel grösser als bei uns. Die Geschäfte in der Schweiz jammern wegen fehlendem Umsatz, weil sie an den Kunden vorbei einkaufen. Da unsere Läden nur „spindeldürr“ und „kleinwüchsig“ wollen und Herrenschuhe nur bis Grösse 44 einkaufen, vergraulen sie einen Grossteil der Kunden. Selber schuld.

    • T.Maurer sagt:

      Wer ist denn mehr daran interessiert, dass Umsatz gemacht wird???? Die haben es nötiger, dass ich mein Geld dort ausgebe als ich es nötig hätte es genau be denen auszugeben. Das nennt sich Dienstleistung. Hat ein Verkäufer keinen Kunden obwohl Kunden dort sind, macht er etwas falsch. So einfach ist das. Ein Fachgeschäft nennt sich nicht Fachgeschäft, weil es die Kunden ignoriert wie ein C&A. Es ist für spezielle Wünsche und eben auch für Beratung. Das kann eine Carina nicht wissen. Die kann nur einfach sinnlos schreiben.

      • Alexandra sagt:

        @Carina – ja, ich hätte die beiden Herren ansprechen sollen. Das sehe ich jetzt auch so. Aber in dem Moment war ich ganz einfach nur angenervt. In einem zukünftigen Fall würde ich auch anders reagieren.
        @Natalie, Tipp von mir nach SEHR vielen Recherchen: Ich wurde (bis jetzt ausschliesslich) im Bonprix Versandhandel fündig, was passende Sport BHs angeht – viel Glück beim finden. Es macht einen riesigen Unterschied, wenn der sitzt.

      • Carina sagt:

        Man muss sich wehren können im Leben und nicht alles in sich hinein fressen. Sagt jemand, der es auch auf die harte Tour lernen musste, das sich wehren.

      • Tom sagt:

        Und Sie, Herr Maurer, sind der grosse Schlauberger, nicht?
        Statt andere zu diskreditieren, sollten Sie lernen, dass Ihre Weisheiten nicht unfehlbar und auch andere Meinungen zu akzeptieren sind. Leider sind Leute wie Sie davon aber nur schwer zu überzeugen, weshalb Sie sich doch bitte gleich bei der nächsten Sedisvakanz in Rom lauthals bewerben sollten.

  • Brummi sagt:

    Die richtige Grösse zu finden ist heutzutage weder für Mann noch Frau einfach, da jeder Hersteller die Grösse nach seinem Gusto auslegt. Ich trage normalerweise Grösse 38/M. Auch all meine Sportsachen habe ich in dieser Grösse und sitzen tut alles. Habe mir dann vor zwei Monaten zwei neue Sport-Shirts gekauft, wohlgemerkt in L, da mir sonst alles viel zu eng war, zugenommen habe ich aber nicht. War dann am Freitag auf der Suche nach einem Kleid, Grösse 38 genommen – Der Reissverschluss ging bei Weitem nicht zu, da hätte nicht mal Grösse 40 gereicht. In einem anderen Laden dann wieder die 38 genommen und voila, ging ruckzuck zu und sitzt nun perfekt.
    Schaden kann man nicht wie früher in den Laden und sich auf seine Grösse verlassen!

    • Martin sagt:

      Leider stimmt das, was Sie da schreiben. Zudem muss man erst mal herausfinden, was für eine Art Grösse der Laden verkauft, denn es gibt unterschiedliche Standards! Bspw. entspricht ein französisches xxxxl einem amerikanischen xxl usw. Bei den Grössen, ich rede jetzt von Herren, wäre es eigentlich ganz einfach: 48= Brustumfang: 96 cm; 50 = 100 cm Brustumfang usw. Wenn mal der Umfang passt, passt die Länge nicht mehr; es ist zum Verrückt werden!

      • Alexandra sagt:

        Ja das geht mir wirklich auch sehr oft so – wie schon unten geschrieben, wären Normen mit detaillierten Angaben, wie gross welche Grösse ganz genau ist, da sicherlich sehr hilfreich.

  • Iris R. sagt:

    Ja genau so ist es leider! Aber vielleicht gibt es ja noch Hoffnung?! Und liebe Sportbekleider, wir reden dann nicht von „Übergrösse“ Gr. 48, sondern wirklich grosse Grössen, auch mal bis Gr. 60/62. Denn auch wenn man nicht joggen, nur gehen kann, schwitzt man, wenn man so viel Gewicht stemmt! Das wäre echt toll, wenn uns hier jemand „hören“ würde….

    • Alexandra sagt:

      Liebe Iris – hoffen wir, dass uns jemand hört. Ich habe kürzlich noch einen spannenden, persönlichen Kontakt in einem Sportgeschäft knüpfen können, an den ich diesen Beitrag auch weiterleiten werde. Schauen wir mal, was passiert – ich gebe so schnell nicht auf ;-)

  • Esther Müller sagt:

    Danke! Danke! Endlich mal jemand der sich getraut das zu schreiben. Alle sagen immer mach mal Sport, Bewegung ist gesund und und und ….
    Aber die Kleidung dafür ist in der Schweiz nicht zu finden!
    Eine Regenjacke die auch wirklich Wasser abhalten würde in einer Grösse ab 50 für Damen ist nicht erhältlich. Funktionswäsche, T-Shirts und Wanderhosen: Fehlanzeige.
    Jeder einigermassen vernünftige Versuch einer Gewichtsreduktion muss, wenn er erfolgreich sein soll, von Bewegung (Sport) begleitet sein.

    • Alexandra sagt:

      Liebe Esther, ich habe meine Regenjacke in Irland gekauft ;-) Denn es ging mir genau gleich wie von dir geschildert: Ich fand einfach in der Schweiz nichts passendes. Es gibt schon Spezial-Anbieter wie Happysize, wo man auch grössere Regenjacken findet. Bei Wanderhosen hatte ich jedoch bis dato noch gar kein Glück :-( Dir weiterhin viel Spass bei der Bewegung!

  • Amélie M. sagt:

    Angebot und Nachfrage.

  • Martin sagt:

    Als wäre das nur bei den Frauen so! Mir selber ist das aufgefallen, als ich mir Kleider kaufen wollte. Gute Klamotten in Grösse 60? Fehlanzeige! Es gibt vielleicht die Grösse, aber der Schnitt stimmt nicht; denn: Leider interpretiert jede Marke die Grösse auf ihre eigene Art und Weise! Diese Problem besteht nicht nur bei Sportkleidern, sondern generell bei Kleidern. Ergo: Geld verdienen und es auf Mass fertigen lassen! Schade ist die Modeindustrie immer noch so blind und verkauft lieber Grösse 48 als Grösse 60. Ich kenne niemanden, der Grösse 48 trägt, schon gar nicht Männer um die 1, 8 m.

    • Alexandra sagt:

      Hallo Martin. Ich kann mir gut vorstellen, dass es als kräftiger Mann auch schwierig ist, passende Kleider zu finden. Und ja, das mit diesen Kleidergrössen ist wirklich eine Krux: beim einen Anbieter passt mir auch 48, beim anderen brauche ich 54-56… gewisse Normen wären hier sicherlich hilfreich.

  • Marcos sagt:

    Wer schon einmal in den Vereinigten Staaten ein Sportgeschäft besucht hat, weiss: Viele Hersteller produzieren Sportkleidung für Übergewichtige. Das Problem dürfte also eher daran liegen, dass in Mitteleuropa der Markt für diese Kleider zu klein ist. Die Detailhändler kaufen diese Produkte deshalb nicht ein.

    • Alexandra sagt:

      Ja das habe ich auch schon von verschiedenen USA-Besuchern gehört, dort sei die Auswahl viel, viel grösser. Mich würde es eben schon noch interessieren, wie klein der Markt in Mitteleuropa wirklich ist für XXL-Sportkleider. Klar, ich bin in meinem Umfeld jetzt auch auf dieses Thema „spezialisiert“, aber ich habe irgendwie immer das Gefühl, es gäbe schon noch so einige sportliche Moppel, die sich über grössere Grössen freuen würden. Bin auf die weitere Entwicklung gespannt.

      • Rita sagt:

        Habe gerade wunderschöne Capri Leggings und Shirts in den USA gekauft in Grösse XXL. Zum Beispiel Calvin Klein macht modische Bekleidung, aber auch andere bekannte und unbekannte Marken. Europa hinkt nach in so vielen Dingen. Leider findet man praktisch keine Damenturnschuhe in Grösse 43, aber zum Glück gibt es bei den Herrenmodellen auch coole Farben.

  • Roland K. Moser sagt:

    Es gibt Sportkleider in XL!
    Ich bin 170 cm gross und 72 kg schwer.
    Bei Knielingen von Sugoi brauche ich mindestens XL, weil ich sonst nicht reinkomme. X-Bionic hat keine Knielinge in meiner Grösse, sogar XL ist dermassen eng, dass nach 100 km die Kniescheibe das Kniegelenk durchgescheuert hätte.
    Gilt auch für die Winter-Velohosen von Gore :-)
    Probieren Sie es mal mit Velofahren – Dann brauchen Sie XXXXL und das gibt es tatsächlich nicht :-)

    • Alexandra sagt:

      Hallo Roland, jetzt musste ich doch zuerst einmal nachschauen, was Knielinge überhaupt sind ;-) Kann mir vorstellen, dass das eine Herausforderung ist, was passendes zu finden – viel Glück weiterhin damit!

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