Läuferärgernis Hund und Hündeler

Reizen sich gegenseitig: Hund und Jogger.

Reizen sich gegenseitig: Hund und Jogger.

Was man beim Outdoor-Joggen so alles erlebt? Zum Beispiel herumstreunende Mitbürger. Gestern als ich über den Schnee auf den Zürcher Hausberg rannte, am helllichten Nachmittag, stand ein merkwürdiger Typ mitten auf einem einsamen Seitenweg. Ein verwahrlost wirkender Mensch, der gebückt an der Innenseite seines zerknitterten Mantels fummelte und mich schon von weitem an «Aktenzeichen XY ungelöst» erinnerte. Achtung, dachte ich. Aber er war harmlos. Beim Vorbeilaufen stach mir allerdings ein grausamer Geruch von Harninkontinez in die Nase. Pfui. Ich gab Gas. Joggte den Steilhang im Eiltempo hoch. Schnellstmöglich weg von diesem armen Stinker.

Toleranz gegenüber jedem Wald-Mitbenützer finde ich wichtig. Und als Ausdauersportlerin mit tiefem Ruhepuls regt mich selten etwas richtig auf. Trotzdem gibt es Super-Mega-Ärgernisse, für die ich weder Akzeptanz noch Nerven aufbringen kann. Dazu gehören insbesondere:

1.    Hunde

Wie oft hatte ich auf Naturpfaden schon bedrohliche Situationen mit kläffenden und knurrenden Kötern? Oft! Die Wahrscheinlichkeit, dass mir ein Hund den Unterarm zerfleischt oder die Wade zerfetzt, dass ich danach mit Starrkrampf und Schmerzen monatelang sportinvalid bin, ist gemäss meiner persönlichen Erfahrungsstatistik höher (massiv höher) als von einem streunenden Mitbürger angegriffen oder von einem Zeckenbiss ausser Gefecht gesetzt zu werden.

Wie oft bin ich schon gedankenverloren zwecks Stressabbau durch den Wald gelaufen und wie aus dem Nichts von einem gewaltbereiten Monsterbello abrupt gestoppt worden. Kürzlich, etwa vor drei Wochen, ich übertreibe nicht, steuerte ein scheinbar herrenloser deutscher Schäfer schnurstracks auf mich zu, in krasser Windhund-Geschwindigkeit. Mein Herz blieb vor Schreck stehen, ich auch. Hilfe. Hallo. SOS. Mayday. Ist da jemand? Das Tier bellte laut, sprang vor mir hoch, schwang seinen Kopf. Ich sah nur noch fletschende Hundezähne und rief in der Not: Sitz! … Platz! … Hau ab! Aber Monsterbello blieb an mir dran, vor allem an meinen Schuhen. Er wollte schnüffeln, schnappen, keine Ahnung.

2.   Hündeler

Nachdem der Halter dieses Schäferhunds endlich aufgetaucht war und mir mitteilte «der will nur spielen», hörte es bei mir auf mit der Toleranz. Nur spielen? Er wollte mich fressen! Die Diskussion, die ich mit dem Hündeler  (Typ Primarlehrer) hatte, will ich Ihnen hier ersparen. Sie war unnett und unsportlich. Und ähnelt den Gesprächen, die ich leider nicht das erste Mal mit Besitzern von attackierenden, unberechenbaren, widerlich sabbernden, überflüssigen und unsinnig jeden zweiten Baum markierenden Kläffern führen musste.

Es sage mir mal einer:

1. Gibt es eigentlich keine Leinenpflicht auf Waldwegen?

2. Kann man untaugliche Hundehalter verbieten?

3. Wie viel Hund muss ich als Joggerin ertragen?

Lesen Sie zu diesem Thema auch:
– «Hilfe, Hündeler pinkeln mir ans Bein»

377 Kommentare zu «Läuferärgernis Hund und Hündeler»

  • Tiersitter sagt:

    Manchmal ist es doch besser das Joggen und das Gassigehen zu trennen. Alleine wenn man joggt, hat man unmöglich die volle Konzentration oder Reaktionsfähigkeit wie wenn man normal geht. Klar wieso soltle ein Hund ohne jegliche Gefahr angreifen, das passiert schon nicht…Manchmal aber doch! gibt genug unerklärliche Hundeangriffe. Ich habe deswegen einen Hundesitter engagiert, da mein Hund recht groß und kräftig ist und ich beim laufen nicht die ganze zeit aufpassen muss, dass auch nichts passiert.

  • Pat sagt:

    Liebe Blogger und auch Sie Frau Knecht

    Ich jogge nun mehr seit 20 Jahren durch Stock und Stein, im Wald und sonst wo immer, bin Hunderten von Hunden begegnet, die nicht an der Leine geführt wurden, aber noch nie gebissen worden! Vielleicht liegt es daran, dass ich vor Hunden keine Angst habe? Und somit auch nicht zeige? Und deshalb der Hund keinen Grund hat, mich anzufallen? Schönen Tag noch.

  • Thomas sagt:

    Liebe Jogger Liebe Hundehalter.
    Ich bin beides. Ich jogge sowohl mit meinen beiden Hunden (Husky und Weisser Schäfer) wie auch ohne.
    Jogger denkt daran. Joggt ihr an der Leistungsgrenze schüttet ihr Hormone aus. Der Hund riecht dass und interpretieret das als Angriff auf Ihn oder seinen Meister. Die Reaktion ist Unsicherheit oder Verteidigung.
    Liebe Hundehalter. Auch ihr MÜSST euch dessen bewusst sein und seit für die Reaktion eures Hundes verantwortlich.
    Da ich keine Angst vor Hunden habe, werde ich nicht oft angebellt oder Ähnliches. Aber auch bei mir kommt das vor.
    Da ich aber die Hunde beobachte und das Verhalten oft frühzeitig richtig deute ist es immer glimpflich ausgegangen.
    Ich danke allen Joggern die mir die Zeit lassen meine Hunde abzurufen. Ich danke allen Hundehaltern die Einfluss auf Ihre Hunde Nehmen wenn ich Jogge und mir so Ihre Kompetenz signalisieren. Ich bitte die Andern sich bewusst zu sein dass wir alle mit der nötigen Rücksichtnahme unsere Ausflüge in die Natur geniessen können.

  • Diana sagt:

    Als Reiterin mit Hundebegleitung ein Tip an die Jogger:
    Ein guterzogener Hund ist keine Maschine. Der Abruf kommt an – doch bis der Hund bei Fuss ist dauert es logischerweise ein Weilchen. Böse dreinschauend schnellstmöglich weiter zu rennen könnte eine Möglichkeit sein – dem Hundehalter und dem Hund kurz Zeit zu lassen um die Situation zu ordnen wäre die sinnvollere Variante. Danke!

  • James sagt:

    Danke der Autorin für diesen Artikel, auch wenn er vielleicht etwas provokativ daherkommt.
    Ich gehe auch joggen von Zeit zu Zeit. Bei 99% aller Hunde, resp. Hundehalter gibts da auch berhaupt keine Probleme. Trotzdem kommt das unbehagliche Gefühl jedensmal auf, wenn man joggend einem Hund vorbeiläuft. Der Besitzer weiss, dass sein Hund nichts macht. Der Jogger weiss das nie.
    Liebe Hundebesitzer: Bitte versteht, dass es Leute gibt, welche vor Hunden Angst haben.

  • thomas sagt:

    Ganz einfach: Zwei mal NEIN und einmal VIEL! So ist das Leben – eben. Grüsse an die humorvollen Antworten.

  • roger borer sagt:

    Als verantwortungsvoller Hundehalter, ist man verpflichtet sein Tier unter Kontrolle zu halten! Wie der Hund, so auch sein Meister. Wo viele Menschen sich begegnen, sei es im Park, auf Wanderwegen, in der Stadt, gehören Hunde an die Leine! Ich bin Hundebesitzer, weiss daher, mein Hund gehorcht mir, aber nicht immer! Kein Tier ist berrechenbar, auch der besterzogenste Hund nicht. Allerdings stören mich penetrante Tierhasser, die trotz angeleintem Hund, immer noch blöde Bemerkungen von sich geben. Menschen die Tiere nicht mögen, haben meistens auch Probleme mit anderen Menschen! Mein Hund hat genügend Auslauf, ich weiss mittlerweile wann die meisten Jogger und Biker unterwegs sind! Diese Zeiten werden gemieden, wie im Supermarkt, gehe ich auch nicht zu den Stosszeiten hin. Wenn ich meinen Hund frei springen lassen will, wähle ich einfach den frühen Nachmittag oder den späten Abend. Leider wird der Hund zu sehr vermenschlicht, gewinnt so bei manchen Besitzern, die Oberhand! Heisst: Der Hund fühlt sich als Chef!
    Ich liebe meinen Hund, aber der Chef bin ich! Viele Hundebesitzer gehen mir auf die Nerven, mein Hund ist angeleint, kommt sicher so ein Fifi, ohne Leine! Er will numme schpiele, sagt der/die Besitzer/in! Der Kläffer wird dann meistens aufdringlich, was meiner Hundedame gar nicht passt! Mal ehrlich, spielen sie mit Menschen die ihnen unsympathisch sind? Also liebe Hundebesitzer und Jogger, mit gegenseitigem Respekt, gehts doch auch! Mein Hund kennt übrigens einen ganz netten Jogger, der hat Gutzeli dabei!
    Falls Sie Leser sind, wie immer Danggschön! Wiese Basel täglich ca. 22h15! Der Hundekot ist auch so ein Problem, an jedem Ecken, gibt es einen robidog. Die Leute schmeissen die Säckchen, aber lieber in den Strassengraben, oder lassen den Kot einfach liegen. Das ist eine Sauerei!

  • Gottardo Pestalozzi sagt:

    Hallo Natascha, nimmst du in deinem Blog bei Gelegenheit XCO auf? Die mit Sand gefüllten Rohrpoststäbe verwende ich seit bald zwei Jahren fürs Outdoor-Ganzkörpertraining. Gleichzeitig sind sie schlagkräftige Argumente gegen Monsterbellos :-)

  • Gisela Nowak sagt:

    Frau Knecht hat die Hetze gegen Hunde wieder mal auf den Punkt gebracht. Würden Menschen die Grundregeln des Anstandes und des gegenseitigen Respekts befolgen, wären solche Beiträge unnötig. Mit etwas mehr gegenseitiger Rücksichtnahme von Nicht-Hundehaltern und Hundehaltern wäre das Leben viel angenehmer.

    Im Gegensatz zu Joggern und Bikern sind Hundehalter per Gesetz dazu verpflichtet, ihren Hunden täglich Freilauf zu gewähren. Da wir in vielen Gegenden sehr eng aufeinander leben und zu viele verschiedene Interessen aufeinanderprallen wäre die Einführung von eingezäunten ‚off-leash-areas‘, wie das in vielen Ländern weltweit erfolgreich praktiziert wird, sehr sinnvoll. Dann wüssten Menschen, die ungerne Hunden begegnen, wo sie auf keinen Fall unterwegs sein sollten. Viele Konflikte könnten verhindert werden, wenn es genügend offizielle Freilaufgebiete für Hunde gäbe und an allen anderen Orten der Gemeinden strenger Leinenzwang gelten würde.

    Was ich als unreife Machtdemonstration empfinde, ist, wenn Jogger und Biker auf Wegen, die fast nur von Hundehaltern frequentiert werden und wo Velo fahren verboten ist, unterwegs sein müssen. Und das, obwohl 20 Meter entfernt ein Weg wäre, der angenehm zu laufen wäre und auf dem kaum (unangeleinte) Hunde unterwegs sind.

    • kurt sagt:

      ja, das sind wirklich viele fakten, die sie uns da auf den tisch legen, insbesondere zum thema radfahren (neudeutsch für: biken) im wald, da steht doch tatsächlich, dass im wald nur auf waldwegen gefahren werden darf. das zu wissen, und jetzt sogar schwarz auf weiss zu lesen, bringt hündeler und läufer, und um die geht’s in dieser „diskussion“ letztendlich, natürlich einen rechten schritt weiter.
      die fakten zur leinenpflicht sind da schon aufschlussreicher, insbesondere das „hundegesetz“, wenn man nur dafür sorgen könnte, es auch einzuhalten, dann wäre das noch schön, aber so weit sind wir leider noch lange nicht.
      und zu guter letzt wieder eine blöde frage, die wie andere fragen auch gerne ohne konkrete antwort bleiben darf: was steht denn im joggergesetz?

  • Carlo Morini sagt:

    „gutes niveau“ zu „populärem thema“. ich bin oft in der selben gegend unterwegs wie sie. mit meinem hund.
    der interessiert sich übrigens nicht die „bohne“ für jogger oder biker. warum sollte er auch.
    schwitzende, keuchende, mit schmerzverzerrten gesicht durch den wald torkelnde sportautisten
    sind nun mal kein anblick den man sich regelmässig antun sollte, will man als hund nicht depressiv werden.
    gleiches gilt für die sportsfreunde mit den zweirädern. lustig kostümierten und mit eigenartigen
    kopfbedeckungen ausgestatteten ferdiküblerjüngern, die mit ernsten gesichtern, aber relativ intelligenzfrei
    durch den wald brettern, sollte man aus dem weg gehen, wenn einem sein hundeleben lieb ist. da sieht mein
    hund zu recht mit grausen weg.

    mir als mensch, sind fröhliche hundehalter und ebensolche hunde allemal lieber wie sauertöpfische sportsfreunde,
    die sich vorsätzlich den tag vermiesen. vielleicht sollte man den wald in biker, jogger und hundehalterzonen einteilen,
    dann könnte sich jeder seinem niveau entsprechend entfalten.

    • kurt sagt:

      darf ich fragen, wie schwer sie ungefähr sind?
      und welche partei wählen sie?
      haben sie einen schnauz?
      sind sie häufig oder immer in feldgrau unterwegs?
      lesen sie?
      wie würde man aussehen, wenn man nicht intelligenzfrei velo fährt?
      würde sie sich als fröhlichen menschen einschätzen?

      • Carlo Morini sagt:

        sie dürfen.
        welche partei wählen sie?
        und haare auf der brust.
        seit 30 jahren nicht mehr.
        und schreiben kann ich auch.
        anders.
        muss erst in den spiegel schauen.

  • Werner Meier sagt:

    Wenn viele Hundehalter (nicht alle, aber viele, denen ich begegne) sich ebenso um Mitmenschen kümmern würden wie um ihre Hunde, wäre die Welt etwas menschlicher. Und wenn manche Menschen (nicht viele, aber einige) sich ebenso um andere, auch Tiere, kümmern würden, wäre die Welt etwas weniger egoistischer.

  • Jan sagt:

    Auch Hunde haben eine Achilles-Ferse – mitten im Gesicht, die Nase. Das wissen Katzen genau, darum haben sie Krallen. Wir Menschen haben keine Krallen, dafür wissen wir: Ein harter Schlag mit Faust oder Joggingschuh gegen die Nase eines angreifenden Hundes versetzt diesen augenblicklich ins Jenseits, das Nasenbein rammt sich wie ein Pfeil in sein Hirn.

    • Eni sagt:

      Fühlen Sie sich jetzt besser?

      • Mirjam sagt:

        Mh, das ist zwar sehr direkt und auch nicht unbedingt sinnvoll so etwas zu veröffentlichen. ABER: Es gibt leider derart viele Hundehalter welche ihre Tiere nicht unter Kontrolle haben dass Mann/Frau sich manchmal leider wehren muss. Und das wollte der Jan wohl damit ausdrücken. Die Formulierung ist etwas sehr direkt ausgefallen, aber ich kann ihn verstehen. Wenn die Hundebesitzer ihre Tiere unter Kontrolle hätten würden derartige Blogs und Beiträge wie der von Jan gar nicht entstehen. Deshalb an alle Hundebesitzer: Ihr habt es in Eurer Hand. Wenn Ihr Euer Tier unter Kontrolle habt, es einwandfrei erzieht – ja dann habt Ihr nichts zu befürchten.

        • Peter sagt:

          Nun, sollte sich Jan oder ein anderer Jogger sich an einem Hund so auslassen, kann ich nur sagen, es gibt bei Joggern gewisse Stellen am Körper, die sehr empfindlich auf Schmerz reagieren, ausserdem wäre dann noch eine Anzeige bei der Polizei wegen Tierquälerei angesagt. Viel niveauoloser als Sie geht es nun wirklich nicht. Würden Sie das meinem Hund antun, müssten Sie sich sehr warm anziehen, da ich dann absolut keinen Grund mehr sehe, mich zurückzuhalten. Es ist wirklich interessant, wie die Hundehasser sich hier formieren und jede halbwegs sinvolle Diskussion verunmöglichen. Aber es ist halt gleich wie mit allen anderen Gruppen, einige benehmen sich wie Idioten, also sind alle, die dieser Gruppe angehören Iditoten (Z.b. Töfffahrer, Skateboarder etc etc). Vielleicht sollte ich dem nächsten Jogger, der ABSICHTLICH zu nahe an mir vorbeirennt, obwohl mein Hund bei meiner Seite ist, sich nicht um den Jogger kümmert, der Weg breit genug ist, genügend Raum vorhanden ist und keine entgegenkommenden Personen oder andere Hindernisse ein weiträumiges Kreuzen verhindern (hoffentlich habe ich damit alle Eventualitäten eingeschlossen), ein Bein stellen….

          • Eni sagt:

            @ Mirjam

            Mir ist schon klar, dass Jan sich über angreifende Hunde mokiert, aber seine Tötungsphantasien gehen schon ins Krankhafte finde ich. So wie er geifert habe ich den Eindruck dass er jeden Tag beim Joggen hofft, dass er endlich mal eine Töle tottreten darf, nur leider wird er anscheinend nie angegriffen was er wohl bedauert. Sorry, so kommt es für mich rüber.

            Was mich an dieser ganzen Diskussion stört, ist dass manche Leute nach einem schlechten Erlebnis noch 50 Jahre später darüber schimpfen, dass sie auch viele neutrale Erlebnisse mit Hunden haben (hoffe ich wenigstens) wird einfach ignoriert. Hunde als Sündenböcke: Niemand schreit nach Autoverboten, trotz der vielen Verkehtstoten und noch viel mehr Pflegefällen und Invaliden. Aber eben: die Autofahrer haben eine grossen Lobby.

            Verstehen Sie mich nicht falsch: jeder Biss ist einer zuviel und der Vorfall mir dem kleinen Süleyman ist unvorstellbar schrecklich. Das der Hundehalter nicht lebenslänglich hinter Gitter musste ist völlig unverständlich, denn wenn man die Hintergründe kennt wie diese Hunde aufgewachsen sind und gehalten wurden (mehr Schläge als Futter) kann man von diesen Tieren nichts anderes erwarten.

          • Mirjam sagt:

            Ich denke, der Jan beschreibt hier das Vorgehen, wie er bei NOTWEHR handeln würde. Er würde wohl niemals grundlos einem Hund derart hässliche Dinge antun. Und glauben Sie mir, ich mache einen Riesenbogen um alle Hunde – ich habe das mich-anspringen, mich-ablecken, mich-ansabbern ect. satt. Und seit mein kleiner Sohn mit 18 Monaten von einem Hund angeknurrt und angefletscht wurde hat er eine Riesenangst vor Hunden. Vorher liebte er Hunde. Nur weil der doofe Hundehalter sein Viech unaufbesichtigt im Quartier rumlaufen lässt (es ist der gleiche Hundehalter welcher sein Tier in unseren Sandkasten sche…en liess) und immer zu faul ist mit dem Tier laufen zu gehen ist dies geschehen. Alles mit dem Hundehalter reden wollen hat nichts genützt. Ach ja, der Hundehalter ist 80 Jahre alt, geht an Stöcken da gehbehindert. Aber er hat einen grossen belgischen Schäfer. Sowas sollte verboten werden. Der Mann hat ja absolut keine Chance das Tier zurückzuhalten wenn irgendwas geschieht. Und als langjährige Mitarbeiterin der Gerichtsmedizin und der Pathologie habe ich derart viele schlimme Hundebissverletzungen bei Menschen (vor allem bei Kindern!) gesehen dass es mir reicht. Warum werden vor allem Kinder gebissen? Ganz einfache Erklärung. Kinder sind klein, sind häufig auf Augenhöhe der Hunde. Deshalb beissen Hunde die Kinder vor allem ins Gesicht. Riss-Quetschwunden mit ausgefransten Wundrändern (heilen sehr, sehr langsam und bilden wüste, wulstige, schmerzhafte Narben), Millionen von pathogenen Keimen im Hundesabber welche die Wundheilung verzögern oder sogar verunmöglichen. Wunden im Gesicht enden meistens in schlimmen, völlig entstellenden Narben. Und das nur, weil so ein doofer, seniler Hundehalter meint, er müsse sein Viech unaufbesichtigt im Quartier rumstrolchen lassen. Die Polizei kann offensichtlich nichts dagegen tun – erst wenn der Hund jemanden angegriffen UND verletzt hat! Vorher kann die Polizei nicht handeln da es im Gesetz nicht festgelegt wurde.
            Und es gibt tausende von Hundehaltern welche nicht wissen, was für eine potentiell letale Gefahr ihre Tiere für kleine Kinder darstellen.

          • Eni sagt:

            @Mirjam

            Ich kann Ihren Ärger verstehen, finde es auch immer wieder erstaunlich, dass man nicht eine Hunderasse wählen kann, welche in die Umwelt wo man wohnt passt, da sieht man dann immer wieder Hunde die mit ihren Herrchen/Frauchen spazieren gehen. Mir selber würden ja auch Rottweiler oder Molosser gefallen, aber die Vernunft obsiegt. Ich kann mit meiner Kleinen (fast) überallhin gehen ohne dass jemand in Panik gerät vor dem bisschen Hund. Ich lebe zwar eher ländlich, aber trotzdem müssen die Naherholungszonen mit sehr vielen geteilt werden, da habe ich keine Lust auf Stress. Bei uns ist auch im Wald kein Leinenzwan (sofern der Hund unter Kontrolle gehalten wird) und ich kann meine Kleine laufen lassen ohne dass jeder 2. Angst haben muss.

  • Luke sagt:

    Ohne sämtliche Kommentare gelesen zu haben, muss ich (als Hundebesitzer) sagen, dass sowohl der Blog als auch die meisten Kommentare reichlich undifferenziert daher kommen. Ja es gibt leider viele „Hündeler“ welche ihr Tier nur ungenügend unter Kontrolle haben und nur wenig Rücksicht auf die Mitbenutzer der Wälder nehmen. Zu meiner/unserer Verteidigung ist anzumerken, dass die „gedankenverlorenen“ Jogger, Nordic-Walker (meist im Rudel) und Biker in der Regel eher unbeholfen reagieren sobald ein Hund (der den Namen „Hund“ verdient- 20KG+) um die Ecke biegt. Dies ist nicht zuletzt auf die moderne „Hundehexenjagd“ in öffentlichen Debatten zurückzuführen. Ähnlich wie bei der Stigmatisierung von Rauchern und zunehmend auch von Autofahrern. Desweiteren fällt auf, dass die Mensch-Tier-Sozialisation in urbanen Regionen verkümmert. D.h.: Kinder scheinen keinen natürlichen Umgang mit Tieren im Allgemeinen und Hunden im Speziellen zu erlernen.

  • Eni sagt:

    Liebe Hündeler

    erzieht doch einfach Eure Hunde, dann habt ihr keine Probleme mit Joggern und Eltern. Kein Mensch musss sich dafür rechtfertigen, wenn er angst vor Hunden hat. Man sieht es ja von weitem an der Gestik an ob jemand angst hat oder nicht. Nein, niemand muss seine Kinder ermahnen sich auf Wanderwegen und im Wald im Schrittempo zu bewegen, denn auch Kinder haben ein Recht zum Austoben. Einen gut erzogenen Hund ruft man einfach zu sich und fertig und wenn er nicht gut erzogen ist, dann hält man ihn an der Leine und fertig. Selbstverständlich lässt man auch den Kot nicht rumliegen und zwar nirgens, so wie man auch sonst keinen Abfall einfach auf den Boden wirft. Das soll aber bitte auch für Nichthundehalter gelten.

    Ich habe selber eine kleine Hündin, die bis vor ein paar Monaten aufs Wort gehorchte und sich mit Handzeichen dirigieren liess. Leider ist sie jetzt schon 14, manchmal etwas senil und ihre Sehkraft hat stark nachgelassen. So kann ich halt keine grösseren Abstände als ein paar Meter zu ihr halten und muss sehen, dass sie nicht aus Versehen in ein Velo läuft. In den 14 Jahren hatte ich nie Probleme mit anderen Menschen, ausser mit Bikern die im Renntempo im Fahrverbot rasen, zumal diese auch eine Gefahr für meine Kinder darestellen.

    Viele Menschen mögen keine Hunde, ist mir egal, ich belästige Niemanden mit meinem Hund.

    Mit etwas mehr Vernunft, weniger bequemlichkeit den Hund zu erziehen und Rücksichtsnahme auf Andere wäre dieses Thema völlig überflüssig.

    @ Natascha Knecht

    Ich nehme Ihnen nicht ab, dass Sie durchwegs nur negative Erlebnisse mit Hunden und ihren Besitzern haben, indem Sie Ihren bodenlosen Hundehass schüren, lösen Sie keine Probleme sonder lassen nur Ihren Frust aus den Sie an anderem Ort nicht auslassen dürfen. Ob Hunde überflüssig sind oder nicht, liegt nicht in Ihrem Ermessen darüber zu urteilen, wir leben hier nicht in einer Diktatur.

    Im Übrigen denke ich, dass Ihr im Kanton Zürich ein grosses Toleranzproblem habt, an allem habt Ihr was auszusetzen, sei es Kinder, Alte oder Hunde.

    • kurt sagt:

      eni, endlich mal ein schöner kommentar, ein schritt in die richtige richtung.
      bis zum @
      alles was danach kommt, ist überflüssig.

      • Eni sagt:

        Warum ist das überflüssig? Ich empfinde meine Hündin nicht als überflüssig und habe meinen Unmut kundgetan.

        Das mit dem Zürich war sicher ein Allgenmeinplatz, ist mir einfach aufgefallen, da ich vorher noch den Blog über Pferdemist überfogen bin.

        Ich denke schon, dass es etwas damit zu tun hat, dass Zürich einfach überbevölkert ist. Da lobe ich mir mein 20000 Einwohnerkaff :-)

  • Wanja Roteberger sagt:

    Anhand dieser Kommenater müssten eigetlich monatlich 10’000 Jogger (Wir dürfen es auch auf „Menschen“ ausweiten“ von Hunden gebissen oder angefallen werden. Sehr mal in die Beisstatistik des Bundes. Es ist offensichtlich, dass die joggende Partei hier masslos übertreibt oder einfach schon so naturentfremdet und assozial ist, dass sie keine anderen Lebewesen als sich selber mehr schätzen können.

    • kurt sagt:

      die statistik redet von fast 3000 bissen im jahr an menschen, fast 2000 bissen an tieren und fast 500 vorfällen von aggressiven hunden. und das sind nur die gemeldeten fälle!
      ich finde, diese statistik spricht jetzt nicht unbedingt gegen läufer, immerhin sind das fast acht gemeldete hundebissen an menschen pro tag.
      und ich möchte nur einmal von einem hündeler hören, dass jeder biss einer zu viel ist, und dass bei jedem biss nicht der gebissene schuld ist, sondern immer der hund oder der hündeler.

    • Beatrice sagt:

      Jeder Biss und jede Belästigung durch „er will nur spielen“ ist zu viel. Hätten Sie es den gerne, wenn sie von fremden Personen angesprungen, beschnuppert werden usw. Sie würden sicher per sofort Anzeige gegen den Miitmenschen erstatten – dieses Verhalten ist assozial……

  • Peter sagt:

    @independent
    Es wäre schön, wenn Du Stellung beziehen würdest zu der von weber, mir und anderen angesprochenen Tatsache, dass gewisse Jogger meinen, sie müssten 1 Meter oder näher an einem Hund vorbeirennen, nur um zu demonstrieren, dass sie die Kings des Weges sind, und das, obwohl genügend Platz zum Kreuzen vorhanden ist. Ich kann meinen Hund so kurznehmen bis er fast stranguliert wird, es hilft aber nichts, wenn ihm ein Jogger in nächster Nähe um die Ohren flitzt. Dass ein Jogger sich dann noch über den Hund beschwert ist nur noch die Kirsche auf dem Kuchen. Wieso ist es für Jogger inakzeptabel, einen kleinen Bogen um den Hündeler zu rennen?

    • kurt sagt:

      und wo soll ich durchlaufen, wenn der weg zwei meter breit ist, und der hund sein häufchen in der mitte des weges macht?
      wir läufer suchen den kontakt zu hunden und hündeler wirklich nicht, und wo’s geht, laufen wir so weit wie möglich um den hund und hündeler herum, nur gibt’s halt fälle, wo das nicht möglich ist, weil der weg zu schmal ist oder eben zu viele hunde im weg stehen. darf mich der hund dann beissen?

      • Peter sagt:

        Kurt, ich sagte nichts von „den Weg dekorieren“. Offensichtlich gehörst Du nicht in die von mir beschriebene Gruppe, und genau um Jogger auszuschliessen, welche ihren Teil zum guten Auskommen beitragen, schrieb ich „gewisse Jogger“. Die Haufen werden übrigens meist von „Fusshupen“ verursacht, welche von ihrem aufgetakelten Mami spazieren geführt werden und Mami ist sich dann auch zu fein, aufzulesen…iiigitt. Ordinäre Hunde bevorzugen weiche Unterlagen, sprich angrenzende Wiesenstücke etc für’s Geschäft. ;-). Der Hund darf niemanden beissen, und da spielt weder die Wegbreite noch sonst etwas eine Rolle und wie oben von mir geschrieben ist es mir auch total egal ob ein Hund „nur spielen“ will. Wenn der Hund beisst hat ein Mensch versagt.

    • Beatrice sagt:

      @Peter: es ist an vielen Stellen fast unmöglich einen grossen Bogen um Hund und seinen Begleiter zu machen, da diese eben nicht immer Rechts laufen, sondern mehrheitlich in der Mitte des Weges. und somit bleibt allen Anderen nichts anderes übrig.
      Also liebe Hündeler: immer Rechts gehen und der Hund ebenfalls rechts

      • Wanja Roteberger sagt:

        @Beatrice. Hunde führt man IMMER links von einem selbst. Nur so zur Information. Ich gehe persönlich auf der linken Seite des Weges mit meinem Hund an der Leine links von mir. Also ist der Hund durch meinen Körper vom Weg getrennt. Aber selbst dann haben gewisse Leute noch ein dummes Maul, weil sie einfach irren und meinen, dass jeder Hund per se Jogger zum Fressen gern hat.

        • Beatrice sagt:

          falsch, zur Sicherheit immer rechts – Wie im Strassenverkehr.

          • independent sagt:

            Jetzt hört aber auf! Wenn jemand den Hund links von sich am linken Wegrand führt, dann finde ich das vorbildlich. Wenn jemand den Hund rechts am rechten Rand führt soll mir das auch recht sein.

        • Wanja Rotenberger sagt:

          @Beatrice. Ihre Borniertheit grenzt ja wirklich an gernzenlose Dummheit. Als Nichthundehalterin wissen Sie natürlich alles über Hunde, deren Haltung, deren Bedürfnisse, Rechten und Pflichten. Dies obwohl Sie ja in unzähligen Kommentaren in diesem Blog blöken, dass Sie sich zu schön sind, sich mit Hunden und deren Besitzern auseinanderzusetzen. Wollen Sie wirklich einen Profi belehren? Schauen Sie odch mal bei einer Lektion für Anfänger rein, vielleicht werden Sie dann etwas schlauer. Aber nur vielleicht.

    • independent sagt:

      Wenn der Weg nur zwei Meter breit ist und der Hund in der Mitte steht oder läuft, dann geht’s fast nicht anders als einen Meter am Hund vorbei zu joggen.

      Wenn der Hund aber vom Halter am Rand geführt wird, dann sehe ich eigentlich nicht ein, weshalb ich nahe am Hund vorbei laufen sollte – und tue es auch nicht.

      Aber um diese Position nochmals deutlich zu machen: wenn es für den Hund „schlecht“ ist, resp. sich der Hund wegen des nahe vorbei laufenden Mensch falsch benimmt (z. B. sich provoziert fühlt), dann ist es Sache des Hündelers, den Hund abzuhalten. Ob das Vieh dabei fast stranguliert wird, ist mir an sich egal. Es ist Sache des Hundebesitzers das Tier so zu erziehen, dass es auch ohne Beinahe-Strangulation geht.

      • Eni sagt:

        @ Peter

        Ich bin selber in Besitz einer Fusshupe (musste zuerst überlegen was eine Fusshupe ist) von 4700 Gramm, nehme den Kot meiner Hündin auf und zwar überall auch auf Wiesen und im Wald. Kein Landwirt hat Freude an versch….. Heu für sein Vieh und die Kühe finden das auch nicht appetitlich.

        • Peter sagt:

          @Eni,

          Finde ich gut, dass Du aufnimmst, ich sagte ja auch nicht, dass jedermann/frau mit Kleinsthund nicht aufnimmt, es fällt mir zumindest auf, dass manche Häufchen kleine Häufchen sind, nach dem Motto: Ist ja nicht viel, und es stinkt halt zu sehr, so dass ich Fifi’s Hinterlassenschaft ja nicht anrühren will.

          @independent
          Dass man auf schmalen Wegen sich halt arrangieren muss ist logisch, wenn’s eng wird stehe ich in die Wiese oder was auch immer gerade zum Ausweichen geeignet ist. Ich wollte eigentlich nicht jede spezifische Situation ausbeinen. Wovon ich sprach sind Wege, welche breit genug sind, dass man locker kreuzen kann, z.B. die Breite eines Veloweges (das ist sicher irgendwo genormt) und der Jogger explizit einem fast streift, um zu demonstrieren, dass er Hunde nicht mag und sich dann beschwert.

          Um es generell zu sagen, es gibt anständige Jogger, es gibt anständige Hündeler und wenn immer ich von einer Gruppe rede, meine ich explizit diejenigen, welche es nicht in ihren Kopf kriegen, dass andere Menschen die Welt vielleicht nicht gleich sehen und nicht mit dem Hund spielen, dem Jogger ausweichen, den Kot aufnehmen, den Hund an die Leine nehmen wollen etc etc.

          • Michael Thiessen sagt:

            Wenn es sich um einen Hund handelt, der im Weg ist, will sich der Jogger erlauben können, dem Gegenüber alle Schande zu sagen. Dies wohl deshalb, weil er/sie dasselbe nicht kann, wenn es sich um ein Kind auf dem Dreirad handelt, das im Weg ist, oder ein Kinderwagen, oder ältere Leute z.B. mit Gehstock. Schliesslich ist das Tier ja eine Sache — das Dreirad, der Kinderwagen und der Gehstock jedoch auch.

          • kurt sagt:

            endlich ein kommentar, der dem dadaismus den gehörigen respekt zollt!

          • Eni sagt:

            @ Peter

            Das Problem vom Kot nicht aufnehmen schlängelt sich durch Hundebesitzer aller Grössen, ich staune manchmal, wenn da Haufen liegen, die einem Rosshaufen Konkurrenz machen können. Im Allgemeinen ist dort wo ich wohne die Disziplin diesbezüglich sehr gross, schätze bei über 90%, im Kanton Zürich scheint das nicht der Fall zu sein, es gibt da auch viel weniger Robidogkästen als bei uns und die Hundesteuer ist das Dreifache.

  • independent sagt:

    Es ist nicht nötig, dass sich Leute Wissen über Hunde aneignen (1). Es ist Aufgabe der Hundehalter den Hund so zu halten, dass er andere Leute nicht stört (was u.a. stören heisst, wurde oben wenigstens grob umrissen).

    (1) Ich bin mit Hunden aufgewachsen und viel mit Hunden spazieren gegangen. Ich bilde mir ein, von Hunden mehr als genug zu verstehen. Aber, ich wiederhole mich, es ist nicht meine Aufgabe. Natürlich wehre ich einen Hund so „ab“, dass weder mir noch dem Vieh etwas passiert. Es bleibt Aufgabe des Hundehalters zu verhindern, dass das notwendig wird.

    Und bitte, seid doch so vernünftig, dass breitere Wege („Strassen“) nicht versperrt werden. Auf 3 oder 4 m breiteren oder noch breiteren Strassen werden wir doch wohl noch aneinander vorbeikommen, ohne dass ein 12 km/h „schneller“ Jogger als Belästigung empfunden wird. Gerade wenn man – was offenbar häufig vorkommt – jemanden trifft und Pläuschen halten will, dann kann man doch so hinstehen, dass nicht der ganze Weg blockiert wird. Wenn man den oder die Hunde so hält, dass sie am Wegesrand sind, dann kommen beide Gruppierungen problemlos aneinander vorbei.

    • weber sagt:

      Doch ich bin der Meinung sie sollten sich Wissen über Hunde aneignen wenigstens in Grobform.

      Laufe nie frontal auf einen Hund zu!!
      Ein Hund der wedelt ist nicht nur freundlich…
      Ein Hund nicht am Kopf streichlen und nicht mit den Händen direkt auf ihn zu
      Geb Ihnen recht das der die HalterIn den Hund so erzieht das er nicht stört…..mich stören JoggerInnen die 1 Meter am Hund vorbeirennen und sich wundern das er reagiert…..
      Darum seis nochmals geschrieben geht in eine gute Hundeschule…..

      • chris sagt:

        Ich war heute Joggen, bin insgesamt etwa 6 Hunden mitsamt Herrchen/Frauchen begegnet. Die Hunde interessierten sich nicht die Bohne für mich, ich mich auch nicht für sie. Hundehalter wurden jeweils von mir freundlich gegrüsst (trotz meiner Stöpsel in den Ohren),diese grüssten zurück (was man von anderen Joggern, die unterwegs waren, nicht behaupten kann…).

      • kurt sagt:

        ich war heute laufen, bin etwa zwölf hunden mitsamt hündeler begegnet. die hunde interessierten sich nicht für mich, ich mich nicht für sie, von den hündelern wollen wir gar nicht reden. von diesen über zehn hunden waren etwa sechs nicht angeleint in einem park, wo vorne und hinten diese schilder prangen, wo es heisst, dass es sich um einen öffentlichen park handelt und dass hunde an der leine zu führen sind, und hündeler auch. die hündeler darauf aufmerksam zu machen, hab ich mir verkniffen, das führt zu nichts, die antworten und ausreden, warum gerade ihr hund nicht angeleint werden muss, sind in den wenigsten fällen kreativ, meistens einfach nur primitiv. im übrigen bin ich in den vergangenen jahren weit über 10000 hunden begegnet, gebissen wurde ich bisher nicht, dafür dreimal angesprungen und einmal geschnappt (und dutzende male mit dem hündeler aneinander geraten, weil ich mit seinem köter nicht spielen wollte), da wage ich jetzt mal zu behaupten, dass das nicht an mir gelegen hat, in 10000 fällen gings ja gut, und ich hab mich ja nicht anders verhalten. aber, und jetzt kommt der springende punkt, um genau diese wenigen fälle geht’s, und um nichts anderes.
        läufer grüsse ich jeweils, die meisten grüssen zurück,

        • weber sagt:

          Lieber Kurt

          Ich lese immer wieder in ihren beiträgen von “ nicht spielen wollen“ der Hund will nicht mit ihnen spielen. Hunde die sie anspringen haben oder hatten eine schlechte Erziehung. Hunde die schnappen habe vorgängig geknurrt und sie gewarnt komm mir nicht näher.

          Hunde spielen untereinander nur bis 6 Monate danach gehts nur um die Rangordung.

          • kurt sagt:

            ja, herr weber, ich weiss natürlich, dass diese hunde nicht mit mir spielen wollen, nur, genau das bekommt man ja immer zu hören. und ich will auch nicht wissen, warum mich ein hund anspringt oder beisst, er soll es nicht tun und fertig. und wenn ein hund knurrt oder bellt, interessiert mich das ebenfalls nicht, soll er halt bellen, deswegen laufe oder renne ich trotzdem (mit gebührendem abstand) vorbei, und er darf mich nicht beissen, auch wenn er geknurrt hat, dafür hat der hündeler zu sorgen, und wenn ich dem hund auf den schwanz stehe, darf er mich ebenfalls nicht beissen, so einfach ist das, und wer das nicht einsehen mag, der sieht es eben nicht ein.

    • Kappa Blu sagt:

      Doch, es ist für ein entspannteres Miteinander genauso wichtig, Grundwissen über Hunde zu haben. Und über Verkehrsregeln, und über Umgang mit Kindern und über so vieles mehr. Das entlässt den Hundehalter keineswegs aus seiner Verantwortung. Der muss seinen Hund zu Anstand und Höflichkeit erziehen. Und ihn artgerecht halten – wenn ein Hund physisch und geistig richtig ausgelastet ist, kommt er auch viel weniger auf eigene Ideen, die wir Menschen nur bedingt lustig finden.

      Und noch eine Ergänzung zu den unten aufgeführten Hinweisen: Schaue einem Hund, den du nicht kennst nicht frontal in die Augen. Direkter Augenkontakt ist Menschenverhalten, in der Hundesprache ist das eine sehr grobe Unhöflichkeit. Und da wären wir denn wieder beim Anstand – hüben wie drüben.

  • Kappa Blu sagt:

    Hier noch ein Hinweis zur Problemlösung oder zumindest dessen Minderung: Man kann die Basics über das hundliche Ausdrucksverhalten lernen. Ist gar nicht so schwer. Zum Beispiel indem man ein Buch liest (z.B. Viviane Theby: Verstehe einen Hund) oder sich von einem Hundekundigen aufklären lässt. Und wer eine echte Hundephobie hat (was ja wirklich sehr unangenehm ist), kann diese ja auch angehen. Und nochmals deutlicher: Eigenverantwortung ist hier gefragt. Das gilt auch für Hundehalter, bitte.

    Und bitte bitte, hört auf zu schimpfen wie die Rohrspatzen – dieses Zeit könntet ihr ja eben besser nutzen.

    Nochmals hundesportliche Grüsse & cool down, wenn ihr euch draussen begegnet :-))

  • Andi sagt:

    Ich bin Hundehalter einses grossen gut erzogenen Hundes (Mischling). Er läuft Fuss ist gut sozialisiert und befolgt viele andere Kommandos. Ich gehe mit ihm in Kindergärten, damit Kinder von klein auf richtiges Verhalten gegenüber Hunden lernen können – was leider viel fach ein Problem ist. Nun ich verstehe, dass man sich über Hunde ärgert die Joggern und Velofahrer hinterher äfzen, das mag ich ja auch nicht. Deshalb ist klar, dass diese Hunde an die Leine gehören. Hunde die dieses Verhalten jedoch nicht zeigen können meiner Meinung nach gut frei laufen. Ich möchte den Joggern noch einen Rat geben: Nehmt die Arme nie hoch (das verunsichert den Hund da sie sich grösser machen und sie somit unberechenbarer sind, der Hund wird bellen), macht nie einen Bogen um Hunde er meint sie wollen ihm wergrennen und er merkt das und denkt dass irgendwetwas nicht stimmt und will ihnen nachrennen und rennt auch nicht schneller ein hund rennt immer schneller als sie!! Schauen sie hunden nicht in die augen, ziehen sie ihre arme nicht weg etc…. das sind normale dinge, die leute die mit hunden aufwachsen oder vom land kommen beherrschen, dan gibts auch keine probleme. viele leute haben jedoch den umgang mit hunden verloren und deshalb müssen die hundbesitzer verantwortung tragen, da es ja bekannt ist, dass viele leute nicht wissen wie sich gegenüber hunden verhalten….

  • Marcel Biefer sagt:

    Ich gehe regelmässig Joggen und ich bin kein Hundehasser. Und ich gehöre zu jenen Läufern, die sich bedanken wenn ein Hundebesitzer den „vierbeinigen Freund“ an die Leine nimmt oder mir zu verstehen gibt, dass er seinen Freund unter Kontrolle hat, in dem er den Hund zu sich ruft. Für mich wäre das als Hundehalter selbstverständlich, schon alleine darum um dem zu befürchtenden Ärger aus dem Weg zu gehen.
    Ich möchte mir keine schlauen Bemerkungen wie „keine Angst, der macht nichts“ anhören. Da ich die Hunde jeweils nicht kenne und nicht weiss wie sie reagieren ist mir immer etwas mulmig, wenn ich den Weg eines freilaufenden Vierbeiners kreuze.

    Es liegt nun einmal in der Natur des Hundes, etwas zu verfolgen das „wegrennt“. Genau das sollte ein verantwortungsvoller Hundehalter wissen und sich bitte entsprechend verhalten, in dem er den anderen Passanten (nicht nur Sportlern sondern auch Spaziergängern) zeigt dass von seinem vierbeinigen Freund keine Gefahr ausgeht.
    Für Reaktionen einiger Hundebesitzer in diesem Blog habe ich überhaupt kein Verständnis! Es wird Rücksichtnahme gefordert, aber selbstverständlich nur von der anderen Seite. Ich kann mich nun mal als Jogger nicht in Luft auflösen, wenn ich einem Hund begegne. Ich kann mein Tempo verringern, kann langsam gehen, kann einen anderen Weg einschlagen. Doch in Luft auflösen kann ich mich mit bestem Willen nicht.
    Die Hundehalter haben die Möglichkeit ihren Hund zu führen und zu kontrollieren und wenn das ohne Leine nicht möglich ist müssen sie ihn an der Leine halten. Das klingt einfach und simpel, doch es scheint offenbar nicht für alle ganz so einfach zu sein. Warum auch immer!
    Und dass man beim Joggen nicht immer ein entspanntes Gesicht machen kann liegt in der Natur der Sache und es ist kindisch das einem Sportler vorzuwerfen.
    Keinerlei Verständnis habe ich für so egoistische Aussagen, dass man als Jogger ein Laufband benutzen soll! Gohts no guet? Wer kommt nur auf so intelligente Ideen? Ich verlange ja auch nicht, die Hundehalter sollen mit ihren Hunden auf einem Laufband im Keller spazieren gehen. So ein Aussage kann nicht ernst gemeint sein!
    Das Zauberwort heisst auch hier „Rücksicht“.
    Glücklicherweise ist ein grosser Teil der Hundebesitzer einsichtig und verhält sich auch korrekt. Ich freue mich jedenfalls immer wieder wenn auch auf mich Rücksicht genommen wird.

  • weber sagt:

    Um Himmelswillen was für Menschen schreiben hier …..Keine Ahnung von Hunden wirklich keine sie denken wohl ein Hund der wedelt freut sich …….dem ist aber nicht immer so……Wenn sie von vorne auf einen Hund zulaufen löst das eine Reaktion aus Punkt….und wenn sie der Hund nicht kennt dann ist fertig luschtig.
    Und Schleppleine ist ne gute Sache Irene.
    Jetzt setzt ich dem noch eins drauf das schlimmste sind joggende Hundehalter Ich seh immer eine Frau mit 2 Leonberger das sind rund 140 kg Hund.

  • weber sagt:

    Liebe HundebesitzerInnen……

    Im Wald ist der Hund an der Leine …..den wegen euch die dies nicht tun haben wir soviele Probleme und immer mehr verbote weil sich viele mit Hunden nicht auskennen und sich vor der Anschaffung nicht damit befassen und plötzlich ist der Hund 40 kg schwer und geht Himmeldonnerwetternochmal in die Hundeschule und vermenschlicht eueren 4 Beiner nicht. Hundemamis und Papis.
    Ein Hund ist ein domilieszierter Wolf und nichts anderes

  • Ich bin Hundehalter, Spitzensportler und renne, velofahre, langlaufe mit meinen zwei Pudeln jeden Tag ca. 1.5 Stunden durch Feld , Wald und Wiese. Mein Mittelpudel wurde mit 1.5 Jahren von einem Walkingman mit seinen Stöcken spitalreif geschlagen (Bemerkung: der Hund befand sich an der kurzen Leine, wir traversierten uns, der Mann schlug in meinem Rücken mit voller Kraft auf seinen Hals). Fazit: Gestauchter Halswirbel. => und 1200 Fr. Busse weil per Zufall ein Polizist in Zivil dabeistand. Ich muss gestehen, trotz meiner friedliebender Gesinnung hätte ich den Verursacher am liebsten Spitalreif geschlagen.

    Ich habe mir die Mühe gemacht diesen Blog mal quer zu lesen. Es war richtiggehend anstrengend sich da durchzuwühlen. Dieser Blog ist emotional und hat mit Realität sehr wenig zu tun.

    Auf der einen Seite die Hundehalter und auf der anderen die Hundehasser und inmitten einige wenige Voten, die beide Seiten beleuchten.

    Ich gehe nicht auf die Hunde ein, weil diese nicht in Frage stehen (koten und urinieren tut übrigens auch der Mensch im Wald und anderswo etc.!). Der Mensch ist das Problem und der Hund nur ein Angriffspunkt. Die Problematik ist das Leben unter uns – Homo sapiens – mit Toleranz und Respekt, die in der heutigen Zeit sehr klein geschrieben werden.
    Das Leben ist sicher nicht leicht, man muss sich nämlich mit seinen Mitmenschen und Freiheiten auseinandersetzen, dies gelingt aber den meisten der Blogschreiber nicht und so bleibt alles beim Alten.

    Es geht nicht darum die 10% aller schwarzer Peter anzuprangern. Die gibt es überall und niemand kann diese umstimmen. Es ist aber schon eigenartig, wie heutzutage Freiheiten gewertet werden:
    – Die Autofahrer, auch ich bin einer, fahren tausende von Menschen jedes Jahr tod. Werden da aber die Autos verboten!
    – In den Spitälern sterben jedes Jahr tausende an Spitalinternen Infekten. Wird die Schulmedizin abgeschafft? Es geht da um handfeste monetäre Ansprüche und Lobbys. Da aber die Politik und Wirtschaft immer fast immer den Weg des kleinsten Wiederstandes und grössten Wähleranteiles gehen, gibt es keine Möglichkeit diesen Trend der Ignoranz zu durchbrechen, der uns immer mehr einnimmt, da die Hundefreunde keine Lobby haben. Würden sich alle Hundehalter zusammenschliessen würden sie alle Abstimmungen und Wahlen gewinnnen! Ich schliesse mich Erica an und wünsche euch allen einen schönen, verschneiten, Wintertag für ALLE.

  • Lehmann sagt:

    Allgemeine Polizeiverordnung
    Stadtratsbeschluss vom 30. März 19771
    mit Änderungen bis 11. April 2001
    Art. 36 Wildschonreviere
    1Wild darf im städtischen Wildschonrevier weder angelockt, verfolgt
    noch weggetragen werden.
    8
    2In Wäldern und an Waldrändern sind Hunde an der Leine zu
    führen.
    Wälder im Perimeter der Stadt Zürich gehören zum Wildschonrevier.

    554.5
    Gesetz
    über das Halten von Hunden:
    Beaufsichtigung § 11. In Wäldern und an Waldrändern sowie zur Nachtzeit im
    Freien dürfen Hunde nicht unbeaufsichtigt gelassen werden.
    Die Bestimmungen der Jagdgesetzgebung bleiben vorbehalten.

    • Peter Fessler sagt:

      Darf ich hier ein wenig updaten?
      Gemäss kantonalem Hundegesetz vom 14.4.2008 ist es so:

      Hunde sind an folgenden Orten an der Leine zu führen:

      * in öffentlich zugänglichen Gebäuden,
      * auf verkehrsreichen Strassen,
      * in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Bahnhöfen und an Haltestellen,
      * an Orten, die von den zuständigen Behörden enstprechend signalisiert wurden.

      §11 des Kantonalen Hundegesetzes (HuG) vom 14.4.2008.

      In Wäldern und an Waldrändern sind Hunde in Sichtweite und auf kurze Distanz zu führen. Auf den Schildern steht dann übrigens auch: „Sportler, bleibt auf den Wegen“.

      Und schliesslich heisst es: „Leinenpflicht besteht an Orten, die von den zuständigen Behörden entsprechend signalisiert wurden.“

      „Independent“ stellt oben dann verschiedentlich fest, dass er sich nicht mit Hundebesitzern abgeben wolle. Das sei ihm unbenommen. Tatsache ist aber, dass es Hunde gibt. Und dass man als Jogger auch einem Hund begegnen kann. Weiter ist es eine Tatsache, dass nicht jede dieser Begegnungen schon vorhergesehen werden kann, noch lässt sich von weitem erkennen, wer was wann wie miteinander umgehen will.

      Die Stadt verteilt deshalb auch die BVET-Broschüre, in welcher für Menschen, die Angst vor Hunden haben, folgende Tips gegeben werden:

      „Ihre schnellen Bewegungen können beim Hund ein Verfolungsverhalten auslösen, das der Hundehalter möglicherweise nicht unter Kontrolle hat.
      — Machen Sie sich früh genug beim Besitzer bemerkbar, damit dieser Zeit zum Reagieren hat und seinen Hund herbeirufen kann, solange Sie noch auf Distanz sind.
      — Wenn Ihnen ein Hund nachrennt, halten Sie an und warten Sie, bis der Besitzer ihn wieder unter Kontrolle hat.

      Wenn Sie keinen Kontakt mit einem entgegenkommenden Hund aufnehmen wollen, ignorieren Sie ihn und er wird Sie ebenfalls ignorieren.“

      • independent sagt:

        > Weiter ist es eine Tatsache, dass nicht jede dieser Begegnungen schon vorhergesehen werden kann, noch lässt sich von weitem erkennen, wer was wann wie miteinander umgehen will.

        Dann geh halt davon aus, dass andere, namentlich unbekannte Leute nicht mit deinem Hund spielen will. Das will eigentlich keiner, ausser vielleicht eine ganz kleine Minderheit. Und wenn du den Hund nicht andersweitig so führen kannst, dass er niemanden belästigt, dann nimm in an die Leine; gerne auch an die kurz gehaltene. Sonst spaziert der Hund mit dir – nicht du mit ihm.

        Du hast den Hund in den Wald resp. auf das Strässchen gebracht. Du bist auch dafür verantwortlich.

        • Peter Fessler sagt:

          Sorry, bei so viel Borniertheit, wie Du sie an den Tag legst, muss ich jetzt leider mal Tacheles schreiben – und das „Du“ hast Du mir nicht angeboten, sondern aufgedrängt. Ob ich es wollte oder nicht. Schon damit signalisierst Du, wes Geistes Kind Du bist: Andere, ALLE anderen, müssen sich Dir anpassen. Du hältst Dich für das Zentrum des Seins, für das Gestirn, um das sich alles dreht. Mit Verlaub: Da gibt es geeignete Medikamente, um solches Denken zu kurieren. Und wie weit Du Dich damit von einem der Hunde unterscheidest, welche Du hier so gerne in ein schlechtes Licht stellst, liegt auf der Hand.
          Meinen Hund habe ich im Griff – Du jedoch scheinst offensichtlich nicht mal Dich selbst im Griff zu haben. Ich zitiere eine BVET-Broschüre, und sofort unterstellst Du mir, mein Hund wolle jemanden belästigen. Auch das kann ich im besten Fall noch als pathologisches Gehabe von Dir abtun. Im besten Fall. Hätte mein Hund einen solchen Beiss-Reflex, wie Du ihn an den Tag legst, müsste ich mir ernsthafte Gedanken machen über seine Zukunft. Bei Dir bleibt mir jedoch lediglich übrig, auf ein wenig Sozialisierung zu hoffen. Ansonsten trifft man Leute wie Dich dann leider später als kleine Blockwarte, die geifern und kläffen, aber keine Substanz vermitteln.

          • giacomo rinaldi sagt:

            und ich sag noch, das problem ist nicht der hund, sondern der hündeler …
            ist ja schon auffallend, wie agressiv und besserwisserisch und arrogant und beleidigend die meisten hündeler hier schreiben

          • independent sagt:

            Ein Sie wäre übertrieben gewesen. Wenn du mir schon den Hund aufdrängst, wird ein du doch das mindeste sein.

            Im übrigen bin ich entsetzt über deine Aussagen – du scheinst meinen Standpunkt nicht mal ansatzweise begriffen. Leider traue ich dir aus im weiteren nicht mehr zu: Diskussion zwecklos; ich könnte auch, wie die Frau in Twin Peaks, mit einem Stück Holz oder mit einem Hund (sic!) sprechen. :-D

          • Peter Fessler sagt:

            Nun, wie man in den Wald ruft, Giacomo Rinaldi, so tönt es zurück. Da Sie das nicht zu wissen scheinen, unterstelle ich Ihnen mal, dass Sie lediglich ein Schreibtischtäter sind.
            Ich weiss ja nicht, wie Sie es so im Geschäftsleben und auf der Strasse haben, aber geduzt werde ich in der Regel meist von solchen mir fremden Menschen, wie sie Natascha Knecht als Erstbegegnung beschrieben haben. Die fragen dann nach einem Stutz für die Notschlafstelle/den Hamburger/die Droge. Und verstehen auch nur Bahnhof, wenn man Ihnen antwortet.
            Dass mag Ihnen gefallen. Aber wenn Sie für sich die Freiheit reklamieren, nicht belästigt zu werden, von wem auch immer, so haben Sie wenigstens den Anflug von Grösse, dies auch einem Ihrer Mitmenschen zuzugestehen.

          • giacomo rinaldi sagt:

            nun, es ist so: ich versteh‘ beim besten willen nicht, was du sagen willst. freu dich doch einfach, dass du sämtliche abstimmungen vom wochenende gewonnen hast, und gut ist.

      • giacomo rinaldi sagt:

        „Ihre schnellen Bewegungen können beim Hund ein Verfolungsverhalten auslösen, das der Hundehalter möglicherweise nicht unter Kontrolle hat.“
        und? darf ich mich jetzt nicht mehr schnell bewegen, oder was soll dieser hinweis? soll mich das trösten, wenn ich dann verfolgt werde, was ja nicht so lange dauert, die verfolgung meine ich, weil der köter mit noch schnelleren bewegungen auftrumpfen kann.

        „Machen Sie sich früh genug beim Besitzer bemerkbar, damit dieser Zeit zum Reagieren hat und seinen Hund herbeirufen kann, solange Sie noch auf Distanz sind.“
        „Grau is alle Theorie, maßgebend is auffen Platz.“ im ernst, wie soll das denn gehen, soll ich alle zehn meter stehen bleiben, und den hündeler ausfindig machen und dann rufen oder pfeifen oder bellen, und dieser rat verkennt natürlich völlig, dass das problem nicht der hund ist sondern der hündeler …

        „Wenn Ihnen ein Hund nachrennt, halten Sie an und warten Sie, bis der Besitzer ihn wieder unter Kontrolle hat.“
        „wenn ihnen ein köter nachrennt, halten sie an, strecken sie dem köter den arm oder das bein entgegen, vielleicht ziehen sie sogar die jacke aus, dann hat er’s nicht so schwer mit beissen, und dann warten sie, bis der besitzer sagt, ach der will ja nur spielen“

        • Peter Fessler sagt:

          Das war jetzt aber mal ein ausgezeichneter Beitrag. Ich gehe davon aus, dass Sie soviel Ahnung von Hunden haben, dass Sie sich dem BVET anbieten, um eine bessere Version der Broschüre auszuarbeiten.

          • giacomo rinaldi sagt:

            nein, von hunden hab ich nicht so viel ahnung, aber von menschen, und als solcher möchte ich nicht angesprungen oder gebissen werden, das ist schon alles, und wenn in dieser broschüre nicht steht, dass der hündeler dafür zu sorgen hat, dass niemand angesprungen oder gebissen wird, dann ist diese broschüre ungefähr so viel wert wie deine sinnbefreiten kommentare, und dann würde ich mich allerdings anbieten, um eine „bessere“ version der „broschüre“ zu erarbeiten.

          • independent sagt:

            Nachschlag: wenn das BVET meint, der Nicht-Hündeler müsse sich dem Hund entsprechend verhalten, dann hätte es tatsächlich einen weiteren Experten nötig.

          • Peter Fessler sagt:

            lol…. die beiden geben das Beste, das sie haben :-) und entpuppen sich dabei offensichtlich als beissenthemte Verbalamok :-)

          • Sabrina sagt:

            Eigentlich finde ich es sehr schade, dass trotz den vielen Bemühungen vieler Hundehalter hier, von der anderen Seite nur wenig bis gar kein Verständnis entgegengebracht wird! Und immer kommt ihr mit der alten Leier, der will ja nur spielen… sorry tut mir leid, aber mal ganz ehrlich, wie viele von den Begegnungen mit Hunden die man als regelmässiger Jogger hat sind unangenehm? In der heutigen Zeit wo der Hundehalter zunehmend sensibiliert wird die wenigsten. Und wenn der Jogger dann halt im „Notfall“ dem Hundehalter entgegenkommt ist dies wohl auch kein Weltuntergang! Sie schreiben hier alle als ob sie tagtäglich von Hunden regelrecht zerfleischt werden und Abends ihre wunden pflegen müssen. Die Ausnahme bestätigt die Regel, und der Hund „der nur spielen will“ ist die Ausnahme und deshalb noch lange kein Grund, sämtliche Hundehalter derart anzugreifen! Der Hundehalter ist permanent an der „kürzeren Leine“ als die anderen „Verkehrsteilnehmer“ also schätzt doch lieber mal die Gewissenhaftigkeit derer die sich respektvoll verhalten als immer nur alle in den gleichen Topf zu werfen!

          • giacomo rinaldi sagt:

            peter und sabrina, jetzt wäre vielleicht ein guter zeitpunkt, das stöckchen aus dem a…. zu ziehen.
            und weil bei hündelern und anderen svp-wählern meine beiträge offenbar nicht so gut ankommen, ziehe ich mich zurück und werde ihr geschreibsel nicht weiter kommentieren.

          • Sabrina sagt:

            da Ihnen, Herr Rinaldi sowieso nicht nur der Anstand und Respekt sondern auch die Einsicht und das Verständnis fehlt, bedanke ich mich ganz herzlich, dass Sie sich zurückmelden. Wohl ist bei Ihrem einzigen Argument „der will ja nur spielen“ auch langsam die Luft raus! Ich darf nur hoffen, Ihnen einmal beim Spazieren-Joggen zu begegnen und Ihnen ein Hallo in Ihr trauriges und einsames Gesicht zu lachen.

      • Beatrice sagt:

        Zur Info, in den Wäldern in und um die Stadt Zürich (inkl. Irchelpark) ist Leinenpflicht, steht am Eingang vom Wald und Park gross und deutlich angeschrieben.

  • Der Artikel ist von einer Frau geschrieben, die wahrscheinlich auch bei einer Maus auf den nächsten Stuhl flüchtet. Wir zahlen Hundesteuer – habe noch nie etwas von Joggingsteuer gehört. Wenn man sich gegenseitig achtet klappt das mit Joggern, Pferden , Kutschen usw. Die Abstimmung hat gezeigt, wie wir stolz auf unser Schweizertum sind. Offenbar geht Toleranz nur bis zur Wahlurne. Schade um dien Artikel hier. Wäre schön gewesen, wenn anstatt über soziale Armut in der Schweiz der Platz genützt würde. Jogger sind unfreundliche Egoisten, die auch einen Grundkurs brauchen würden wie Hunde. Eine ewige Diskussion die sich um sich selbst dreht.

    • giacomo rinaldi sagt:

      und dieser kommentar ist von einem hündeler geschrieben, der wahrscheinlich seinen köter auf den nächsten läufer hetzt, dann aber trotzdem behauptet, dass man sich nur gegenseitig achten muss, und dann klappt das, dann kann man auch jogger als unfreundliche egoisten betiteln, dazu braucht man noch nicht mal einen grundkurs, das geht auch so.

    • Beatrice sagt:

      was ist daran egoistisch, wenn ich ohne Belästigung durch Hunde und Ihrer Besitzer mich draussen aufhalten will? Wo bleiben die Menschenrechte von allen Nichthündeller? Gehen Sie mit Ihrem Hund in einen Hundeclub, dort kann der Hund sich auf der Wiese vom Club austoben und versäubern.

  • Irene sagt:

    Ich nehme mal auf was Kappa Blu und Erica angeregt haben; sachliche Diskussion/Erklärung/Information/Anregung; i
    ch denke, mit dem Hund muss wirklich viel gearbeitet werden. Meine Hündin ist jetzt 14 Monate alt und ich muss mir dessen bewusst sein, dass sie noch immer in der Flegelphase ist. Sie kann wochenlang gehorchen, lieb sein, gehorsam und dann kommt plötzlich der Tag wo sie auf nix mehr hört. Da gibt’s nur eines; ich nehm sie dann sofort wieder an die Schleppleine für einige Tage oder Wochen. Erlaubt dem Hund mehr Bewegungsfreiheit als an der kurzen Leine, ich hab sie aber immer in Griffweite. Ich mache täglich Uebungen mit ihr, auf Befehl hinsetzen, hinlegen, zu mir kommen, aber auch andere Leute zu ignorieren. Das ist viel Arbeit und erfordert absolute Konsequenz – trotzdem bin ich heute immer noch so dran wie noch vor einem Jahr. Aber letztendlich ist ein Hund ein Wesen mit eigenem Willen – selbst wenn dieses Wesen gut erzogen und folgsam ist. Und ich kann nicht mit den Fingern schnippen und Hund steht da. Heute rennt er zu mir, morgen wackelt sie eher gemütlich zurück. Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich es bevorzuge alleine oder mit andern Hundehaltern spazieren zu gehen – jemand ohne Hund würde mich a) zu fest von meinem eigenen Vierbeiner ablenken und b) hätte kaum Verständnis dafür wenn ich mehr auf den Hund achte als auf meine Begleitung. Aber es geht einfach nicht anders solange ein Hund nicht so alt ist, dass er einfach einen Meter hinter einem hertrottelt. Und wenn – egal wer oder was – entgegen- oder von hinten kommt, muss ich immer schnell und sofort reagieren. Hund beobachten und entscheiden ob ich rufe oder nicht – und wenn jemand ohne Vorankündigung an mir vorbeifetzt nur noch beten, dass meine Hündin nicht gerade einen Schlenker einlegt. Mein Hund hat gute und schlechte Tage, er hat Tage wo er gut drauf ist, andere wo sie mir beweisen möchte, dass sie der Boss ist (sie hat zwar keine Chance, aber sie versucht es). Mein Hund lebt, kann sich ärgern, kann sich freuen, ist neugierig oder kann ignorieren … alles Gefühlsregungen die teilweise unberechenbar machen. So unberechenbar wie z.B. meine Tochter plötzlich ausflippen oder in Gelächter ausbrechen kann. Darum ist wohl kein Hundehalter je in der Lage, 100%ig vorauszusehen wie sein Pelztier reagiert. Dies gilt es zu beachten; beidseitig. Wobei ich genausowenig weiss wie ein Jogger oder Velofahrer reagiert der mir entgegenkommt. Ich versuche jedenfalls immer, meinen Hund fernzuhalten – und wenn ich mich dazu total zum Affen machen muss mit rumhüpfen, Grimassen schneiden und komischen Geräuschen – alles um mein Tier auf MICH aufmerksam zu machen, um MICH interessant zu machen. Ich habe noch nie gesagt „sie tut schon nichts“ oder „sie will nur spielen“. Wenn jemand Angst vor Hunden hat, ist das Fakt und ich ändere nichts mit solchen Aeusserungen – im Gegenteil. ABER ich kann mich und meinen Hund auch nicht auf Befehl verschwinden lassen. Wir sind da und benötigen unseren Platz genauso wie andere auch. Sollte also meine Hündin je auf jemanden von Ihnen zukommen und sie haben Angst, bitte kommunizieren Sie das und seien Sie sich gewiss, ich gebe alles, um zu verhindern, dass Sie Angst haben müssen … und ich bin ganz sicher, bei entsprechendem Ton (sprich; freundlich) werden 90% der Hundehalter deren Hunde auf Sie zukommen (die meisten interessieren sich vermutlich kaum für Sie wenn Sie selbst keinen Hund dabei haben), sofort gegen reagieren und Ihrem Wunsch entsprechen …
    Falls der Einwand jetzt kommt, dass das nicht Ihre Pflicht sein sollte … haben Sie eigentlich eine Vorstellung davon wieviele Menschen fast jauchzend auf Hunde zugehen, ihnen womöglich noch ungefragt Guzis zustrecken und dabei womöglich noch in die Knie gehen? Alles Zeichen auf die ein Hund mit Freude reagiert; „toll der ist nett zu mir!!“ Und ein erfreuter Hund möchte dann „Hallo“ sagen … Hallo sagen funktioniert in erster Linie von „Schnauze“ zu „Schnauze“. Es ist dann für den Hund oft ziemlich schwierig zu unterscheiden bei wem ist ein Hallo erwünscht und bei wem nicht, selbst für den Hundehalter ist es schwierig. Die einen sagen „ach lassen sie doch, ich liebe Hunde“, andere wollen dann aber gar nichts wissen. Darum: Rücken zudrehen und/oder mit dem Hundehalter – halt schon aus Entfernung – kommunizieren. Bei mir und meiner Hündin würde es so nicht mehr zu unerfreulichen Konfrontationen kommen :-)

    • independent sagt:

      Irene, das ist ja alles gut und recht was sie schreiben, ausser: ich will nicht mit einem Hund oder dessen Halter zwingend kommunizieren müssen. Es ist nicht mein Fehler, wenn ich passiv auf einem breiten Weg oder Forststrasse, wo’s grundsätzlich für alle genug Platz hat, weiter gehen, joggen oder Velo fahren will.

      Für mich ist ein Hund nicht ein Naturereignis, dem ich mich einfach beugen muss (wie z. B. einem Regenfall, einer umstürzenden Tanne etc.) sondern etwas, dass z. B. Sie, der Hundehalter, mir aufdrängen. Und das will ich nicht.

      Sie wollen ja auch nicht, dass der nächstbeste Waldbesucher, egal ob Jogger, Hündeler, Wanderer, Penner etc., sie einfach erstmal umarmt und abknutscht – jedenfalls würde ich das nicht wollen. ;-)

      • Irene sagt:

        abgesehen davon, dass mein Hund jemanden der passiv an uns vorbeigeht auch ignoriert und Sie daher keinenfalls verpflichtet sind, ihn auch nur eines Blickes zu würdigen, erschreckt es mich schon sehr, dass Sie Kommunikation (und das geht by the way auch absolut ohne umarmen und knutschen ;-)) – mit dem Hundehalter, nicht mit seinem Hund – so erschreckend finden. Sie grüssen nie jemanden im Treppenhaus? Sie grüssen nicht wenn Sie ins Büro kommen? Sie reden nie mit der Kassiererin oder dem Kassierer im Geschäft? Sie klären spontane Situationen immer nur schriftlich in Blogs? Menschen sind doch Wesen die mit Kommunikation leben … dachte ich bisher zumindest. Was wäre das für eine Welt in der nicht mit Leuten gesprochen wird, die unvorhergesehen in unser Leben treten? Wo es ein Zwang wäre, mal eine Bitte zu äussern wenn jemand anderes anders lebt?

        • Sabrina sagt:

          Es soll nicht darum gehen etwas zu müssen, sondern etwas zu wollen. Dem Mitmenschen mit einer kleinen Geste das Leben zu erleichtern und nicht sich durchzustieren. Einbisschen Verständnis und Wertschätzung aufbringen, nicht dem Hund gegenüber, aber seinem Halter und Mitmenschen.

          • independent sagt:

            Sorry, aber ich habe wirklich keine Lust, alle 40 m oder auch nur alle 500 m mit einem Hündeler (oder anderen Joggern/Velofahrern/etc.) kommunizieren zu MÜSSEN um nicht „Schuld“ zu sein, weil mich ein fremder Hund anknurrt/anspringt/beisst/oder was auch immer.

            Das ist Ihr Hund und Sie haben Freude an ihm. Das ist völlig OK. Aber es ist hoffentlich auch völlig OK, dass ich mir weder Ihren Hund aufdrängen lassen noch zwingend (!) mit Ihnen kommunizieren will.

          • giacomo rinaldi sagt:

            ach, indy, das kannst du lange schreiben, die wollen oder können das nicht begreifen!

  • Johanna sagt:

    Wow, hier ist was los!!!!

    Ich lebe in München und bei uns im Englischen Garten tummeln sich Hunde, deren Besitzer, Läufer, Fußballspieler, Reiter, Schäfer (ja, wir haben auch einen Schäfer mit entsprechender Herde), Spaziergänger, Kinder, Familien, Fahrradfahrer. Für jeden ist Platz und jeder weiß, worauf er sich einlässt. Ich selbst laufe viel, habe keinen Hund, mag aber Hunde unheimlich gerne und habe für beide Seiten größtes Verständnis. Daher laufe ich nicht im Englischen Garten bzw. wenn, dann nur sehr früh oder spät und niemals am Wochenende. Ich will beim Laufen in erster Linie meine Ruhe haben.

    Hundebesitzer sind aus meiner Erfahrung nicht aggressiver als Jogger. Ich hatte mit beiden Seiten bereits Probleme. Es fehlt an Respekt und Toleranz. Meine Erfahrung ist: Ein Hundebesitzer, der feststellt, dass sein Hund nicht so gut erzogen ist und Fehler macht, wird dies selten zugeben, nimmt seinen Hund immer in Schutz und versteckt seine eigene Unsicherheit gerne hinter leicht aggressivem Verhalten. – Und gibt dem Läufer die Schuld! Ist ja auch einfacher. Und wir Jogger haben wenig Verständnis für die andere Seite. Mit ein bisschen Humor und Freundlichkeit bin ich jedoch in jeder Situation gut klar gekommen. Und wenn ich im Englischen Garten laufe, weiß ich, dass es von Hunden wimmelt.

    Manchmal leihe ich mir den Hund meiner Freundin aus und gehe mit ihm gemeinsam laufen (nicht im Englischen Garten). Er ist top erzogen. Und ich sage allen, die keine Hunde leiden können: es macht riesig Spaß mit ihm zu laufen, vor allem heute im Schnee! Und ich spüre, dass auch er gerne mit mir los zieht. Dieser Hund ist einer meiner treuesten Begleiter … mit ihm zu laufen macht mehr Spaß als mit manchem verbissenen Jogger … Viele Grüsse in die Schweiz!

  • Wanja Rotenberger sagt:

    Mike ist ein arrogantes, egostisches, weltfremdes Grossmaul. Ich hoffe, eine freche Wurzel nimmt sich die hartumkämpfte Freiheit ihnen auf einem ihrer Egosporttrips ein Bein zustellen, damit sie mal so richtig auf die Fresse fallen. Die Schuld können Sie ja dann der Wurzel geben, die sich unglaublicherweise erlaubt hat, sich Ihnen in den Weg zu stellen.

    • Erica sagt:

      Das ist aber nicht besonders sachlich oder anständig. Man soll immer mit den Leuten umgehen, so wie man es gerne selber hätte.

  • Erica sagt:

    Kleine Frage: hat sich jemand schon mal gefragt, wieso Hündeler teilweise aggressiv reagieren? Über die moralische Richtigkeit der Reaktion wird hier nicht diskutiert, aber: man bedenke: seit dem Vorfall von den Pitbulls wurden Hunde immer wieder von den Medien als gefährlich, aggressiv und Gefahr der Gesellschaft dargestellt. Und zwar pauschal. Dies hatte zur Folge, dass auch gut erzogene Hunde mit Argwohn begegnet wurden, und die Hundehalter gleich als Mittäter. Wenn ein Mensch ständig mit Anschuldigungen begegnet wird, ist klar, dass irgendwann die Haltung sich wendet. Wer permanent angegriffen wird, wehrt sich. Wie gesagt, über das Wie des Wehrens könnte man sich ad absurdum unterhalten, und das würde den Rahmen dieser Blog sprengen. Also schlage ich vor: etwas mehr Toleranz, gegenseitger Respekt und nicht gleich alle in den gleichen Topf werfen. Die allermeisten Hunde und ihre Halter wollen genauso ganz einfach die Natur geniessen. In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen, verschneiten, Wintertag.

  • Christoph Geiser sagt:

    Ich hab das andere Problem. Kleine Hunde und rücksichtslose Jogger die keine Probleme haben, drauzutreten. Kauft euch ein Laufband!

  • kaspar meili sagt:

    Ich bin erfahrerener Jogger und habe noch nie mit Probleme mit Hunden gehabt. In 90 Prozent der Faelle sind die Hunde an Joggern uninteressiert oder heben bloss vage den Kopf. In uebrigen 9 Prozent der Faellen will ein Hund tatsaechlich nur spielen und laesst von einem ab falls man kein interesse zeigt (ist aber auch nicht verboten mal die Hand hinzuhalten damit er dran schnueffeln kann). Und falls der Hund tatsaechlich aggresiv ist – einfach nicht beachten, auf alle Faelle keine Angst zeigen, erst recht wenn man welche hat, sonst wirds nur schlimmer. Einfach weiterlaufen, am besten am Halter vorbei, damit der den Hund zaeumen kann.

    Finde es gehoert dazu sich diese einfachen Verhaltensweisen anzueignen wenn man sich im Wald bewegt – schliesslich duerfen Hunde auch dorthin, meiner Meinung nach auch ohne Leine zwischendurch solange der Halter zum Hund schaut.

    Jegliche Verantwortung da von sich wegzuweisen und blindlings Leinenpflicht, Hundeschein usw zu fordern offenbart meiner Meinung nach eine egoistische Einstellung welche so nicht zum allgemeingut Wald/Natur passt.

  • Philippe sagt:

    Liebe Hundehalterinnen und Hundehasser, stinkende Jogger und Jogger-Hasser, sabbernde Biker und duftende, aufgebrezelte Sonntagsspaziergänger und -gängerinnen. Die Lösung heisst: Volksinitiative für die Ausschaffung geifernder Hunde und stinkender Jogger und rasender Biker! Ich bin für ein radikales Durchgreifen. Ich verlange 1. Leinenzwang für alle Zweibeiner und Zweibeinerinnen, ob joggend, spazierend, nordic-walkend, bikend oder was auch immer. Und für alle Hunde, vom zarten Pinscher mit Mäschchen bis zum Riesenviech mit Halter im Schlepptau verlange ich Joggingschuhpflicht – auf allen Pfoten! Und 2.: Wer sich nicht an die Regeln hält wird nach Sibirien oder Nordschweden ausgeschafft.

  • tapis/iwka sagt:

    Die Hunde sind nicht überflüssige Kötter, sondern Haustiere, Kreaturen, die die Natur schuff um eine Funktion, so oder oder anders zu erfüllen. Wir haben zwei Jagdmischlinge, die uns seit Jahren sehr grosse Freude im Alltag bereiten, sich aber ein Deut um widerlich säbbernde, schnäuzende, und ächzände Jogger oder Beiker kümmern. Das stört nur uns ob so viel rücksktslosen Power in der ruhigen Natur. Brrrr! pinkeln werden auch die müssen, wenn sie genug Flüssigkeit einnehmen, was durch den unsinnigen Lauf verloren geht. Und unsere Hunde zahlen Seuern, 135.– Fr. pro Hund und Jahr zusätzlich zu unsern Steuren. Es gibt die, die in der Stadt Zürich unter dem Namen BZ, d.h. Bank Zürich das ganze Jahr die Infrastruktur und den Markennamen Zürich ausgenützt haben, um am 24 Dezember in Kanton Schwyz zu wechseln und die Rechnung für Putzdienst, Sicherheit, Elektrizität und so weiter nicht zu bezahlen. Geht dort holen und nimmt die an die Leine, was das Volk unter dem Motto „schone den Reichen“, wie immer, abgelehnt hat.

  • Sabrina sagt:

    Das absolut grösste Ärgernis sind eigentlich die Jogger, denn die sind noch schlimmer als MTB’ler. Jede(r) muss ihnen ausweichen, denn sie sind die Könige des Weges und wehe er/sie müsste einen Meter weiterlaufen, dann wäre die Bestzeit dahin… Jogger rennen an Orten wo sie nicht dürften, zerstören damit die Vegation und schrecken das Wild auf, mit ihren verdreckten Schuhen verschmutzen sie Treppenhäuser und unsere saubere Trottoirs, dazu pinkeln sie überall hin… Natürlich trifft dies nur auf sehr wenige
    Joggerinnen und Jogger zu, aber genau so wie man über Hundehalterinnen oder Hundehalter herziehen kann, kann man (frau) auch über die Jogger herziehen. Es geht nur miteinander, egal ob mit Kind, oder Hund, oder mit Velo, mit skateboard oder mit Joggingschuhen! Miteinander gehts besser und lasst euren Frust zu Hause! Nebenbei ich jogge selber und habe einen grossen Hund (kein Kampfhund) und habe zu 90% positive Erfahrungen mit Jogger und Fussgänger oder anderen Hundebesitzer gemacht. Die 10% Nörgeler und Frustrierte gibts überall, auch im Strassenverkehr oder beim Anstehen etc. Über diese sich aufzuregen lohnt sich nicht!

    • giacomo rinaldi sagt:

      das ist ja wohl jetzt der dämlichste kommentar von dir (und von dir gibt’s ja eine menge dämlicher kommentare auf dieser seite). „lasst euren frust zu hause“ und „über diese sich aufzuregen, lohnt sich nicht“ schreibst du in diesen dämlichen kommentaren immer wieder, warum du diese anweisungen selber aber nicht ernst nimmst und dauernd völlig frustriert daherschreibst, würde ich dann schon gern mal wissen.
      vielleicht noch ganz kurz zum thema: spaziergänger und läufer wollen nicht mit hunden spielen (jedenfalls dürft ihr hündeler nicht davon ausgehen, dass sie das wollen) und sie wollen nicht gebissen oder angesprungen oder angebellt werden (auch da gibt es vielleicht ein paar, die sich nichts mehr wünschen, als endlich mal ordentlich gebissen zu werden, aber viele werden es nicht sein), und um nichts anderes geht es.
      (und gebt doch endlich mal der mirjam (29.11. 13:24) eine antwort, dann können wir weiterreden)

      • Sabrina sagt:

        Sorry… tut mir leid, der Kommentar ist nicht vo mir… aber hat auch was wahres dran!
        und bezüglich dämlicher kommentare, das ist nicht nur anstandslos und frech sondern auch unverschämt von dir. eventuell fällt es dir aber schlecht sachlich zu bleiben und du willst einfach aus Prinzip „e dummi schnuure ha“. Tut mir leid für dich.

        • giacomo rinaldi sagt:

          ach so, der dämliche kommentar ist nicht von dir, und der von 09:33 aber schon, oder? der ist ja dann natürlich überhaupt nicht dämlich! und frustriert schon mal gar nicht. vielleicht doch noch kurz zum thema: spaziergänger und läufer wollen nicht mit hunden spielen (jedenfalls dürft ihr hündeler nicht davon ausgehen, dass sie das wollen) und sie wollen nicht gebissen oder angesprungen oder angebellt werden (auch da gibt es vielleicht ein paar, die sich nichts mehr wünschen, als endlich mal ordentlich gebissen zu werden, aber viele werden es nicht sein), und um nichts anderes geht es.
          darauf gibt’s natürlich wieder keine antwort, wie auch natürlich für mirjam (29.11. 13:24) nicht, das kann einem dann leid tun, und ansonsten verzichte ich auf dein mitleid, bedaure dich lieber selber, das hilft dann vielleicht, mit dem frust umzugehen.

          • Sabrina sagt:

            etwas nicht verstanden. der kommentar vom 29.10. 22.04 ist nicht von mir! und ääähhhmmm… VIELLEICHT AUCH MAL GANZ KURZ … meine Hunde spielen nicht mit Joggern, Velofahrern, Kindern, Spaziergängern oder sondergleichen. Denn, es tut mir sehr leid, ich weiss, dass ich ein Tier an der Leine habe, und ich weiss ganz genau was für ein Potential so ein Tier hat und ich weiss auch, dass im falschen Moment unter falschen Umständen eine Gefahr von meinem Tier ausgehen kann. Deshalb rufe ich meine Hunde beim Kreuzen mit Joggern zur Seite, nehme sie an die Leine wenn Kinder oder Eltern mit Kinderwagen kommen. Kreuze andere Passanten so, dass zwischen und Hund und ihm ich stehe und rufe meinem Hund vor jeder Kreuzung, wo ich nicht um die Ecke sehe zu mir. Einzig was vorkommen kann, ist, dass mein Kleiner manchmal jemandem Hallo sagen will, was ich aber mit bestem Willen zu unterbinden versuche. Dabei spielt natürlich die Tatsache, dass junge Hunde gerne angesprochen, angelacht, gestreichelt oder gestreift werden eine entscheidende Rolle, dass mein Jüngling Menschen einfach toll findet. Dass er grösser wird und sich das nicht mehr gehört, ist meine Aufgabe ihm beizubringen. Ich bin aber sehr froh, gibt es solche Menschen oder auch sonst Menschen die Positiv auf meine Hunde reagieren, denn wenn bloss abneigung herrscht, können meine Tiere den Menschen nicht als etwas angenehmnes aufnehmen.

            Und nur damit das auch mal gesagt wird: Auch ich habe Probleme mit Hundehaltern, welche Hunde haben die nur Spielen wollen. Denn mein grosser Hund will nicht mit fremden Spielen, und ist deshalb beim Kreuzen mit anderen Hunden an der Leine. Und auch ich, ja selbst als Hundehalter, kann mich dann in manchen Situationen über die Blauäugigkeit des anderen Nerven. Denn wie viele Tiere werden auch Hunde, die wirklich nur in guter Absicht kommen durch die Reaktion des *Gestörten“ aggressiv, angstaggressiv, übermütig und teilweise unkontrollierbar.

            Frust habe ich übrigens keinen. Weil ich seit dem ich Hunde habe noch nie ein Problem mit jemandem habe, ob Jogger, Velofahrer, Spaziergänger oder selber Hundehalter!

          • Sabrina sagt:

            und damit Du heute in ruhe schlafen kannst möchte ich auch versuchen dir deinen so heiss geliebten Beitrag von Mirjam zu beantworten. Mal vorweg gesagt, ich wurde auch schon von Hunden gebissen. Selbstverständlich nicht von meinen, weil ich keine Aggression gegenüber Menschen dulde, aber es kam schon vor. Also weiss ich, wie weh es tun kann! Und, ach ja, es war sogar auch schon beim joggen! Genauso wurde ich aber auch schon viel Mitmenschen angepöbelt, dumm angemacht, belästigt und weiss ich nicht was alles. Halt auch schlecht erzogene Kinder. Und um solche Dinge zu vermeiden, bin ich übringens gerne Abends mit meinen Hunden unterwegs!

            Zu dem Vorfall in Oberglatt. Ein tragischer Unfall der bestimmt hätte verhindert werden können. Aber nicht durch Rassenverbote oder dergleichen. Sondern durch mehr Aufmerksamkeit des Hundehalters und auch der anderen Dorfbewohner. Ich gehe davon aus, dass sich der potentiellen Gefahr im Dorf bewusst waren! Ein Hund wiederspiegelt immer das Wohlbefinden seines Halters. Sprich er ist sein Ausgleich. Und wenn auf der einen Seite ein total überforderter Hundehalter steht, steht auf der anderen Seite ein total unterforderter Hund. Und jetzt sind Hunde in dieser Angelegenheit gleich wie gelangweilte Kinder. Sie machen sich selbstständig und meistens kommen sie nur auf dumme Gedanken. Wenn das Potential eines Hundes nicht genutzt wird, macht er es sich vielleicht eines Tages selbst zu nutze! Ich bin 4 mal die Woche auf dem Hundeplatz und seit 4 Jahren in der Hundeschule, sodass meine Hunde so gefordert werden, dass sie gar keine Zeit haben, über Blödsinn nachzudenken.
            Verlangen kann man dies aber nicht von jedem Hundehalter. Genausowenig wie man von Eltern verlangen kann, dass ein Elternteil zuhause bleibet und sich um die Kinder kümmern, dass gemeinsam Dinge unternommen werden müssen etc. Und auch Kinder bekommt man, weil man sich welche wünscht. Ich denke es hat einfach auch etwas mit der Unersättlichkeit unserer Gesellschaft zu tun und das viele gar nicht wissen, wieviel sie sich zumuten können. Wären diese Hunde voll ausgelastet gewesen, hätte eventuell so ein Zwischenfall verhindert werden können, gleichzeitig bin ich der Überzeugung, dass auch bei der Haltung von anderen Hunden durch diese Person, die Hunde zu einem Problem hätten werden können.

          • Susanne H sagt:

            @ giacomo rinaldi – haben Sie sich schon mal überlegt, dass es auf dieser Welt mehrere Sabrinas gibt?

          • Sabrina sagt:

            @giacomo ich bin die Sabrina Meier und habe nix mit der anderen Sabrina, die hier regelmässig schreibt, zu tun. Ich habe nur diesen einzigen Kommentar geschrieben 29.11. 22:04). Aber offensichtlich gehört giacomo rinaldi zu den erwähnten 10%… eindeutiger gehts nimmer…

  • Jürgen sagt:

    Hoi !

    Jeder Beitrag hier wird die Fronten nicht aufweichen. Das Ego-Denken in der Schweiz wird weiter zunehmen. Jeder ist im Recht und jeder denkt für sich, richtig zu handeln.
    Oder gab es hier einen einzigen Beitrag, in dem ein Hündeler oder ein Outdoormensch sich zu seinen Fehlern bekannt hat?

    Wohin uns diese Egomanie der Individuen führen wird, weiss ich nicht. Eventuell wird es immer mehr Gesetze geben und immer mehr Sperrzonen, dass jeder bei der Ausübung seiner Freizeit nicht gestört wird. (Aber während der Arbeitzeit im Internet surfen und die eigene Konzentration von der Arbeit ablenken, das geht natürlich)

    Für mich bedeutet das, einen Platz auf der Erde zu finden, wo man als Mensch geschätzt wird und nicht als Statussymbolbesitzer oder weil man in Extremis joggen kann…..

    Viel Spass noch beim gegenseitigen Beschimpfen und Aufregen.

    • Peter sagt:

      Jürgen,
      Leider hast Du vollkommen Recht, da die Rechthaberei eine Schweizerische Grundhaltung ist. Ich versuchte mit meinem Beitrag, die Wogen etwas zu glätten….wird wohl nix nützen….

  • Peter sagt:

    Netter Artikel…wieder einmal ein „die verdammten Hunde“ Artikel im Tagi. Nur wenige Kommentare bringen das Problem auf den Punkt: Rücksichtnahme von ALLEN Seiten. Leider haben GEWISSE Jogger (und auch Velofahrer) das Gefühl, sie seien vortrittsberechtigt gegenüber allem und jedem während sie möglichst „effizient“ zentimeterweise an einem vorbeirennen, da sonst ihre Rundenzeit zu stark leidet, wenn sie einen kleinen Bogen auf die andere Seite des Gehweges machen. Die Aussage, dass man „gefälligst“ alle paar Augenblicke nach hinten zu schauen hat ist ja wohl ein Witz. Macht der Jogger nämlich auch nicht, wenn ein Velofahrer nahen könnte, also reiner Schwachsinn diese Aussage. Das Argument der Jogger, sie könnten beim nach hinten Schauen stürzen mag ich nicht einmal hören. Und leider trifft es zu, dass viele die Ohrenstöpsel drin haben und die Umwelt nicht wahrnehmen.

    Nun zu den Hundehaltern:
    Ich bin Hundehalter, und es wird aufgenommen was „produziert“ wird. Ist für mich selbstverständlich und ich ärgere mich genauso wie Jogger wenn ich denn mal in eine Hinterlassenschaft reintrete. Genauso wie die Saumode, davon auszugehen, dass der Schnee „es“ schon zudeckt….der nächste Frühling kommt bestimmt. Es gibt leider GEWISSE „Hundehalter“, welche absolut keine Ahnung von Hundehaltung haben. Mein Hund ist sehr ruhig und was auch immer man hören möchte. Lasse ich ihn deshalb frei wenn andere Leute unterwegs sind? NEIN! Nicht jedermann mag Hunde und dafür habe ich Verständnis, also wird er kurz genommen wenn Leute kommen. Gleichzeitig darf ich aber erwarten, dass man dann halt auch nicht fast in den Hund reinrennt und sich dann noch beschwert. Uebrigens, auch wenn andere Hunde entgegen kommen wird er kurz genommen, bis sichergestellt ist, dass eine Hundebgrüssung geordnet abläuft. Nichts ärgerlicheres als einen Hundestreit aufbrechen zu müssen, während der andere Hundehalter wie ein Depp danebensteht und sagt „der macht ja nichts, er spielt nur“.

    • independent sagt:

      Nein, die Aussage, dass man rücksichtsvoll sein soll, ist kein Witz. Natürlich gilt das für jeden, der damit rechnen muss, dass er anderen auf einem breiten Weg resp. einer Forststrasse im Weg sein könnte (also auch für Jogger, Velofahrer, Forstautofahrer, die ihren Wagen mitten auf der Forstrasse abstellen usw.).

      Aber der Schweizer scheint mittlerweile Freude daran zu haben, im Weg zu stehen.

  • Runner & Hundeflüsterer sagt:

    Ich jogge in einem Gebiet, dass den Anschein hat, dass 1-2 Hunde auf einen Bewohner kommen. Und während dem joggen muss ich zuweilen gut aufpassen, dass ich über keinen Hund oder kein Hund in mich rein rennt. ABER: bis jetzt hat mich zum Glück keiner gebissen und bei uns gibts die grossen und gefürchigen (Rottweiler, Dobermännlein, Doggen, etc.) Es ist einfach so; die Viecher spühren (wie die meisten Tiere) ob man Schiss hat oder nicht – und reagieren entsprechend. Ist einfach eine Tatsache. Klar, es kann auch mal richtig dumm ‚laufen‘ und man begegnet einem Psycho-Hund, aber das ist dann eine andere Geschichte. 99% sind nicht abgerichtet und keine ‚fehlgeleiteten Monster, sondern einfach Tiere, die spühren wenn man sich fürchtet. Und die Diskussion ob es die Hunde geben darf oder nicht, ist eh überflüssig, weil sich daran sowieso nix ändern wird. Also, besser an seiner Angst arbeiten und cool weiterjoggen und an etwas schönes denken. Im Wald könnte einem schlimmeres auflauern…. sei froh, wenn es nur der Kläffer von nebenan ist.

  • Stoessel Verena sagt:

    Hallo Hündeler

    ich war auch Joggerin – musste mir nur nur „Schimpfworte“ von Euch anhören – obwohl man in Weesen (Walensee) ebenfalls einmal Hundeleinenpflicht verordnet hat ist das schon längst wieder aufgehoben worden – das sagen mir alle Hundehalter die jetzt sogar die gesetze selber festlegen – kommt alle nach Weesen am Walensee dort darf man die Hunde freiherum laufen lassen und auch den Kot liegen lassen – hier schaut kein Schwein – das Hundedorf Weesen. Hier ist sowieso alles erlaubt –

  • Marlis sagt:

    ich gehe gern ganz normal spazieren- also nicht joggen oder velofahren…. und ich muss da leider sagen dass nicht alle Hunde gut erzogen sind. ich finde es gar nicht amüsant wenn mir so ein Riesenkalb entgegenrennt und mit Dreckpfoten an mir hochsteht- es ist mir ganz egal ob der Fido spielen will ….. ich will NICHT spielen. Was ich dann aber überhaupt nicht schätze ist so einen abschätzige idiotische Ausrede vom Hündeler….wenn der Hundebesitzer sein Viech nicht unter Kontrolle hat wenn es spielen will wird er es kaum besser schaffen wenn der Hund dann ein Wild sieht, oder aus irgend einem Grund einmal ernsthaft zubeissen will. Hundebesitzer in diesem Forum nehmen sich gegenseitig in Schutz- gut so- ? Denken Sie aber auch einmal an die Konsequenzen wenn ihr liebster Fido ein Kind zerfleischt.

  • Liebe Kommentierer

    Danke für die vielen Beiträge. Einerseits freue ich mich, andererseits bin ich auch etwas erstaunt. Die Fronten sind offenbar mehr als verhärtet.

    Bitte zerfleischen Sie sich nicht!

    Ich werde in meinem nächsten Running-Post nochmals auf die Diskussion eingehen, insbesondere auf einzelne Kommentare.

    Sportliche Grüsse
    Natascha Knecht

    • Kappa Blu sagt:

      Guten Tag Frau Knecht

      Lassen Sie es doch einfach bleiben. Polemik dient zwar Ihrem Blatt und vermutlich auch Ihnen. Der Rest der Menschheit braucht das aber nicht. Ebenso wenig wie jeder Mann ein potenzieller Vergewaltiger, jede Frau eine potenzielle Scheidungsabzockerin und jeder Gutverdienende ein Steuerhinterzieher ist, ist jeder Hund ein gewaltbereiter Monsterbello. Das Zusammenleben von Menschen (mit und ohne Tiere) ist zu komplex, als dass simple Schubladisierungen irgend einen Nutzen hätten.

      Und dann noch meine drei Frage, über die Sie einfach mal nachdenken können (Sie brauchen auch gar nichts aufzuschreiben und wenn doch, dann einfach nicht veröffentlichen):

      1. Was ist Affektkontinenz resp. der Mangel davon?
      2. Was hat das mit Ihnen zu tun?
      3. Was hat das mit dem Schäfer zu tun, der Ihnen im Wald begegnet ist?
      4. Und wo liegt der Unterschied?

      Mit hundesportlichen Grüssen und den besten Wünschen für einen entspannten Tag

  • Franziska sagt:

    Bravo Thomas! Du bringst es auf den Punkt!

  • Vanessa sagt:

    Bin mit dem Artikel völlig einverstanden, mir geht es genauso!! Und dieses Blöde: „Er will ja nur spielen!“ kann ich nicht mehr hören! Weil nämlich: ICH will NICHT mit ihm (oder ihr) spielen!! Ich will einfach in Ruhe gelassen werden!!! … aber es ändert sich ja gar nix: und ich habe deswegen mit dem Jogging aufgehört, LEIDER!! – ich fühle mich genötigt und vergewaltigt!!

    • Tino sagt:

      Danke für das Votum. So geht es mir auch.
      Ich habe NULL INTERESSE mich mit Hunden abzugeben.
      Und ich hasse es auch, wenn ich dazu noch in eine Hundekacke stehe! LEIDER immer noch ÜBLICH diese SAUEREI!
      Dafür kann der Hund nichts. Aber der Halter, dem sollte man seine Nase direkt in die Kacke halten, damit er es vielleicht mal lernt!

      • Mirjam sagt:

        @Tino: Ihr Kommentar hat mich zum Tränen-lachen gebracht. Genauso fühle ich mich manchmal auch wenn ich wieder mal so in eine verd….te Hundek….e gestanden bin, oder die Schuhe oder Kleider meiner beiden Kinder durch diese Sch….haufen ruiniert wurden. Nur weil so ein rücksichtsloser Hundehalter die Hinterlassenschaft seines Köters nicht wegräumen wollte. Wir wohnen in einem recht hundereichen aber auch kinderreichen Quartier – eine schlechte Kombination. Durch den Sommer hindurch muss ich jedes Mal, bevor ich die Kinder auf dem Spielplatz rumrennen lasse die Hundehaufen zusammenlesen gehen. Letzten Sommer erwischte ich gerade einen benachbarten Hundehalter wie er sein Tier in den Sandkasten (!) sch…en liess. Als ich ihn aufforderte, dies in Zukunft zu unterlassen, weil der Sandkasten für die Kinder da ist und nicht als Hundeklo missbraucht werden kann, wurde der Typ noch frech und meinte, das sei ja nur ein kleiner Haufen und der werde sehr schnell verrottet sein. So ein blöder A…..! Ich drückte ihm dann einen kleinen Sack in die Hand und forderte ihn auf, das zu machen. Er kam drohend auf mich zu und meinte, ich soll meine Klappe halten ansonsten würde er die Polizei anrufen. Meine Antwort: Nur zu, er soll die Polizei rufen. Ich sei froh, ich werde da ja schliesslich von ihm bedroht und er soll die Sauerei wegräumen ansonsten würden ihm die Beamten sicher sagen, dass er es machen soll. Er brummelte dann irgendwas von „blöde Schla….e“ was ich geflissentlich überhörte, räumte den Haufen mürrisch weg. Solche Hundehalter machen den Ruf aller anständigen Hundehalter kaputt. Jedoch bin ich nicht sicher, ob es mehr derartige Hundehalter gibt als anständige. Ich bin jedenfalls noch nie einem Hundehalter begegnet welcher gerade den Haufen seines Tieres weggeräumt hat.

        • Irene sagt:

          @Mirjam; Spazier bitte mal hinter mir her … da hat sich wohl manch einer schon pucklig gelacht, meine Hündin sucht sich grundsätzlich die unwegsamsten Gelände aus für ihr grosses Geschäft. Bin auch schon auf Zehenspitzen zwischen Zuckerrüben durch in den Acker getänzelt um den Kot zusammenzunehmen. Und da geb ich den Leuten recht die beklagen, dass Hundehaufen liegen bleiben. Seit ich selbst einen Hund habe, fällt mir das immer wieder auf und es ist tatsächlich übel – es wäre echt das kleinste Uebel, sich zwei- bis drei Mal pro Tag zu bücken und aufzuräumen! So ein grosses Geschäft braucht in unseren Breitengraden bis zu 4 Monaten um zu verrotten – ich will gar nicht ausrechnen wieviele weitere Haufen in den 4 Monaten vom gleichen Hund auch liegenbleiben!
          Bitte, bitte Hundehalter, nehmt das Zeug zusammen. Es ist so einfach und ich denke viel Aerger und Agression gegenüber uns könnten wir so beseitigen!

      • Heinz sagt:

        Zum Glück geben Sie sich nicht mit Hunden ab. Das ginge voll in die Kacke!

  • Thomas Michel sagt:

    Habe mich nun köstlich amüsiert über die verschiedenen Kommentare. ;-)
    Dass es gleich raus ist: Ich bin ein begeisterter Hundehalter – und Jogger – mit Hund.
    Zwei bis dreimal die Woche trainieren wir zusammen. Da ist es selbstverständlich, dass mein Hund rechtzeitig abgerufen wird und bei mir im Fuss kontrolliert wird. Das geht auch joggenderweise. Die Erziehung dahin war nicht in einem Tag zu machen, aber ich nahm den Hund halt erst mit, als er soweit erzogen war.
    – Mich stören die Hundehalter, welche ihre Hunde nicht unter Kontrolle haben. Das gehört sich nicht und ist respektlos gegenüber den Mitmenschen. Dito mit dem liegengelassenen Hundekot.
    – Mich stören die Velofahrer, die meinen, sie müssten möglichst lautlos an einem vorbeizischen und ich müsste merken, ohne ein Geräusch von ihnen zu vernehmen, wenn sie von hinten her überholen. Das ist schlicht dumm.
    – Mich stören die Menchen, die ihren Abfall überall liegen lassen. Dass ist egoistische Umweltverschmutzung.
    – Mich stören die Menschen, die meinen Hund bloss weil er folgsam ist, meinen jederzeit (auch von hinten) einfach mal kurz anfassen zu dürfen. Das ist respektlos gegenüber dem Tier und zeigt eine rechte Unwissenheit im Umgang mit Tieren.

    Ich begegne diesen Schwierigkeiten indem ich freundlich grüsse, mit rechtzeitig akustisch bemerkbar mache, wenn ich von hinten komme, meinen Hund unter Kontrolle frei laufen lasse, wenn niemand in der Nähe ist, meinem Hund nicht verbiete mir PET-Flaschen und Büchsen einzusammeln… einfach ein bisschen Menschenverstand und Rücksicht. Das passt dann eigentlich fast immer.
    Und die Pulsuhr hält mich in keiner Weise davon ab, meine Umwelt wahrzunehmen, die fehlenden Ohrstöpsel noch weniger.
    Auf die nächsten Begegnungen beim Joggen mit Hund! ;-)

  • Kappa Blu sagt:

    Sehr emotional, dieser Blog. Kein Wunder, aber wäre es nicht lösungsorientierter, eine sachliche Diskussion zu führen? Eine Diskussion über Respekt, Anstand, Toleranz und Rücksichtnahme. Und über antizipierendes Verhalten (vulgo vorausschauen und -denken). Wie ich das mache? Ich habe meinen Hund (frz. Schäfer, 40kg und kohlenrabenschwarz – passt exakt ins Angstschema der handelsüblichen Bevölkerung) immer unter Kontrolle. In unübersichtlichem Gelände an der Leine, in übersichtlichem Gelände frei, aber jederzeit abrufbar. Nur muss man mir ein bisschen Zeit geben, meinen Hund abzurufen, er muss den Weg zu mir nämlich unter die Pfoten nehmen und kann sich nicht zu mir hinbeamen. Heisst: Velofahrer, Joger etc. die von hinten kommen: macht euch früh genug bemerkbar und drosselt das Tempo. Und Grüezi und Danke sagen dient der guten Stimmung. Und so spazieren mein Hund und ich zumeist recht fröhlich durch die Landschaft. Dabei haben wir zumeist positive Erlebnisse, oft mit geäussertem Lob oder auch nur einem Lächeln. Was ich dann sehr gerne zurückgebe. Deshalb mein Wunsch: wenn alle sich ein bisschen zurücknehmen, haben wir auch in der engen Schweiz genug Platz, um unseren Leidenschaften zu frönen: joggen, Velo fahren und mit dem Hund unterwegs sein.

    • Erica sagt:

      Finde ich genau richtig, wie Sie das beschreiben. Deckt sich mit meiner Ansicht – schade, dass wir in der Minderheit sind.

      • Simone sagt:

        Ich wäre auch dafür. Und ich denke, die meisten eigentlich auch. Eigentlich…. wenn die Emotionen nicht zu hoch gehen würden.

  • Sabrina sagt:

    Ich mag keine Jogger. Mal ganz ehrlich. Jeden Mittag wenn ich spazieren gehe ist eine ganze Joggerinvarsion auf unseren Spazierwegen. Praktisch im Minutentakt muss ich anhalten um eine Horde Jogger verbeizulassen. Meistens muss ich noch neben den Weg stehen weil sie den gesamten Platz in Beschlag nehmen. Aber was solls, ich rufe meine Hunde ab, sie setzten sich, kriegen ein Guetzli, es wird Gegrüsst, wir warten bis die Horde vorbeigezogen ist, schauen ob gleich die nächste kommt und laufen dann weiter. Toleranz und Respekt. Von Mensch zu Mensch. Ob es jetzt ein Jogger oder ein Hundehalter ist. Per Definition ein Mensch. Beide haben eine Leidenschaft und beide benötigen um diese ausüben zu können das Entgegenkommen von ihren Mitmenschen. Also selbst wenn sie Hunde hassen, vielleicht ist das Gegenüber auch kein Freund von Ihrer Leidenschaft und entgegenet Ihnen trotzdem mit Respekt.

  • Kathy sagt:

    Das grösste Ärgernis sind LäuferInnen, welche Angst vor Hunden haben. Die ziehen sie magisch an…

    • independent sagt:

      Habe zwar selber keine Angst vor Hunden. Aber Ihre Haltung geht mir ziemlich auf den Senkel. Wenn ihr Hund sich „magisch“ von Leuten angezogen fühlt, die Schiss haben, und sie darum belästigt, dann ist es am Hundehalters (oder der Halterin) den Hund von irgendwelchen „Kontaktaufnahmen“ abzuhalten, und zwar konsequent. Notfalls wird halt, wenn wirklich viele Leute unterwegs sind, der Hund nur noch an der Leine mit Abstand 70 cm geführt.

  • Erica sagt:

    Ich habe einen Hund und muss sagen – mit dieser Art des Schreibens habe ich schon etwas Mühe. Hier geht es nur darum, hundefeindliche Gefühle zu schüren resp. zu verstärken. Dabei sind Hunde, genauso wie Katzen, Vögel und weiss der Geier sonst was, Haustiere, Genossen und Teil unserer Gesellschaft. Es braucht – auf dem engen Raum, den wir Mutter Erde nennen – Toleranz von beiden Seiten. Sprich von Hundehaltern wie aber auch von Nichthundehaltern. Ich verstehe, dass keine Freude entsteht, wenn ein Hund auf einen Spaziergänger zugerannt kommt. Das ist auch nicht in Ordung und die Sprüche „er will nur spielen“ ist schlicht ungenügend. Als Hundehalter hat man eine Verantwortung wahrzunehmen und damit basta. Lässt man den Hund von der Leine, hat man als Hundehalter seine Augen überall offen zu haben und nach anderen „Verkehrsteilnehmer“ Ausschau zu halten. Sieht man jemand kommen, kommt der Hund an der Leine. Keine Diskussion. So mache ich das mit meinem Hund. Er ist ein Deutscher Schäferhund und ein feiner Kerl. Da er aber 48kg auf die Waage bringt, wirkt er imposant und es gibt Menschen, die vor ihm Angst haben. Das habe ich zu respektieren und ich verhalte mich entsprechend. Das gleiche würde ich gerne von Radfahren und Joggern aber gerne auch erwarten – sie kommen teilweise ohne sich akustisch bemerkbar zu machen von hinten, überraschen uns und sind dann sauer, wenn man zu wenig schnell reagiert (v.a. Radfahrer, die teilweise im Tempo des geheltzen Waldaffen fahren). Für ein angenehmes Zusammenleben braucht es ein Geben und Nehmen von beiden Seiten. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

    • Remo sagt:

      Vielen Dank für Ihre Aussage. Ich danke Ihnen für Ihre Um- und Rücksicht und werde meinerseits gerne das gleiche machen, wenn ich mit den Laufschuhen unterwegs bin.

  • Paul sagt:

    Frau Knecht ist möglicherweise etwas ängstlich – es fängt ja schon damit an, dass sie beim Anblick eines ihr unbekannten (vielleicht etwas älteren) Mannes zuerst Mal an Aktenzeichen XY denkt. Damit wird dann natürlich auch automatisch ein Hund, der an ihren Turnschuhen schnüffelt, zu einem „gewaltbereiten Monsterbello“ mit „fletschenden Zähnen“.

    Selbstverständlich hätte der Halter seinen Hund abrufen sollen, aber irgendwie erscheint mir der Artikel als eine Art Hasspredigt gegen Leute, die es wagen den Wald auch für andere Hobbys in Anspruch zu nehmen. Morgen wird sie wohl auf die Reiter losgehen (Mountainbiker vermutlich nicht, die hat sie sicher im Freundeskreis).

  • Remo sagt:

    Nix für ungut – ich bin kein Hundehasser aber ich fühle mich einfach nicht wohl mit fremden Tieren. Im Gegensatz zu den BesitzerInnen kann ich nämlich nicht abschätzen was das Tier mit mir anstellen wird: Beisst es oder „möchte es nur spielen“.

    Natürlich könnte ich mich mit der Hundepsychologie auseinandersetzen und mich auf die spezifischen Wünsche der Vierbeiner anpassen aber eigentlich möchte mich so nicht einem Vierbeiner unterordnen müssen.

    Ich erachte es als eine Pflicht von jedem Hundehalter bzw. jeder Hundehalterin, dass das persönliche Hobby nicht zum Problem anderer Leute wird. Das klappt glücklicherweise auch meistens so. Ein herzliches Merci an die netten Damen und Herren, die dafür sorgen dass ich als Jogger auch an die frische Luft kann.

    PS an alle, die das Rennen verbieten möchten: Das kann vielleicht umgangen werden, wenn sich die JoggerInnen verpflichten, im Gegenzug niemanden mehr anzuspringen, abzulecken oder zu beissen, oder?

  • Michael Baumann sagt:

    Ich empfehle in diesem Fall:
    a) Ausdauerfähigen Hund zulegen; b) Hunde-Joggingleine kaufen; c) Immer mit dem eigenen Hund laufen gehen. Hunde regeln die Sache unter sich, joggende Herrchen und Frauchen werden nicht mehr belästigt (falls sie sich nicht einmischen, das ist natürlich dann ungeschickt. Und ja, fallweise muss der eigene Hund ziemlich rasch abgeleint werden, dass sollte man üben!). Es bliebe aber noch das Problem der Pferde und der Rösseler, die nämlich haben vor joggenden Hundehaltern ähnlich Angst wie JoggerInnen vor freilaufenden Hunden…

  • cla sagt:

    Liebe Frau Knecht
    Die Hund merken halt wie ein Läufer ihnen gegenüber eingestellt ist und verhalten sich dementsprechend.
    Ich bin selber Langstreckläufer und trainiere praktisch nur in Naherholungsgebieten mit vielen „Hündelern“ und hatte
    noch nie solche Zwischenfälle.
    Dem Text nach zu urteilen sind Sie grundsätzlich hundeavers, besitzen aber womöglich eine Katze die auf alle
    Gartenmöbel markieren geht…

  • Heinz sagt:

    Hurra! die nächste helvetische Abstimmung lautet: Ausschaffungsinitiative für unflätige Jogger, rücksichtslose Biker und intolerante Menschen. Das gäbe Platz in der Schweiz.

  • Mirjam sagt:

    @ HPKrähenbühl: Nur ein paar Frage: Haben Sie Ihre 9 Hunde unter Kontrolle? Wenn Ihnen eine Familie mit Kleinkindern entgegenkommt – nehmen Sie alle 9 Hunde an die Leine? So wie es der Anstand und die Rücksicht verlangen? Wissen Sie immer und zu jeder Zeit wo Ihre 9 Tiere sind, was sie tun? Nehmen Sie den Hundekot Ihrer Tiere auf und entsorgen Sie ihn in einem Robidog-Behälter? Können Sie garantieren dass nie einer Ihrer 9 Tiere einem anderen Tier Verletzungen beifügt, wildert oder Menschen angreift? Wissen Sie dass Animal horting eine von der WHO ankerannte Krankheit ist? 9 Hunde ist nur dann ok, wenn Sie jedes Ihrer Tiere unter Kontrolle haben. Sie als Hundebesitzer sind Haftbar für Schäden welche durch Ihre Tiere verursacht werden.
    Ach ja, die drei Pittbulls welche den 6 jährigen Suleyman zerfleischt haben – ja die Pittbulls wollten ja auch nur spielen. Aber aus diesem Spiel wurde tödlicher Ernst der dem kleinen Buben das Leben gekostet hat.
    Hunde sind domestizierte Wildtiere welche vom Wolf abstammen. Sie sind zwar domestiziert, aber haben immer noch einen wilden Kern. Denken Sie daran, dass Sie mit 9 Tieren zusammenleben welche tödliche Waffen mit sich tragen: Spitze Reisszähne mit einer ultrastarken Kiefermuskulatur. Schauen Sie sich mal ein paar Bilder im Google an. Geben Sie mal den Begriff „Hundebiss“ ein. Da sehen sie dutzende von erschütternden, grausigen Bildern schwer verstümmelter Hundebissopfer. Ich als langjährige Mitarbeiterin der Gerichtsmedizin und der Pathologie musste viele solche Bilder ertragen. Das brennt sich im Gedächtnis ein.

  • Heinz sagt:

    Mike, sind Sie zugedröhnt? Seit wann sind denn Menschen, die am Waldrand auf den Boden scheissen und ihre Papierchen rund um’s „Häufchen“ liegen lassen, etwas Natürliches? Das erlebe ich nämlich fast täglich. Jedenfalls im Sommer. Mein Hund macht mich jeweils darauf aufmerksam!! Etwas mehr Toleranz und Rücksichtnahme aller Beteiligten wäre angebracht. Dann bin ich überzeugt, dass VIeles vermieden werden kann.
    Und Sie, Tino. Schon mal daran gedacht, dass für viele Menschen der Hund das Wichtigste ist für Geist und Seele? Würde Ihnen vielleicht auch nicht schaden, wenn Sie sich vermehr an der frischen Luft aufhalten würden und dadurch Ihren benebelten Geist lüften könnten. Und zum Schluss noch mein Lieblingsvers:
    Dass Dir der Hund das Liebste sei,
    sagst Du, oh Mensch sei Sünde.
    Der Hund blieb mir im Sturme treu,
    der Mensch nicht mal im Winde.

    • edi sagt:

      Bravo Heinz! Kurz und bündig auf den Punkt gebracht. Für mich ist die Spezies Mensch schon seit langem überflüssig und das Allerletzte.

  • Quick vom Entenfall sagt:

    Es schneit draussen. Endlich. Ich liebe Schnee. Mein Dosenöffner, der manchmal meint, er sei mein Meister, stöhnt schon wieder. Denn jetzt geht es rund. Fast jedes Wochenende. Dann gehen wir zwar spazieren, aber meist nicht weit von zuhause weg. Denn es könnte ja sein, dass wir aufgeboten werden. Dann müssen wir sofort ins Auto und so schnell als möglich zur Unfallstelle. Dorthin, wo einige Outdoor-Freaks ein Schneebrett oder eine Lawine ausgelöst haben. Für mich ist das ja noch angenehm: Ich darf manchmal stundenlang draussen sein. Klar bin ich nach einer halben Stunde Sucharbeit erschöpft, würde gerne mehr tun, kann aber meiner Nase nicht mehr zutrauen. Und meinem Meister fehlen drei Zehen, weil er bei der Suche nach verschütteten Kindern nicht vom Platz wollte und Erfrierungen davon trug.
    Übrigens: Eines der Kinder fand mein Kollege. Lebend. Nachdem es ihm wieder besser ging, erhielt der Chef unserer Organisation einen Brief der Eltern. Ob es nicht möglich sei, in Zukunft andere Tiere für die Suche einzusetzen, da viele Menschen, wie eben auch das gerettete Kind, Angst vor Hunden hätten.
    So gesehen wäre ich manchmal froh, es gäbe einen Hundeplaneten.

    • giacomo rinaldi sagt:

      noch ein so origineller bericht, vielen dank, kaum zu glauben, wie viele menschen so ein hund tagtäglich retten darf!
      was das alles mit dem thema zu tun hat, weiss ich zwar auch nicht, aber egal, gib uns doch bitte noch mehr einblick in dein hundeleben! es darf gelacht werden.

      • Quick vom Entenfall sagt:

        Naja, viele sind es nicht, die ich gerettet habe. Aber viele Einsätze waren es. Und in meinen sieben Jahren habe ich sage und schreibe einen Menschen lebend gefunden. Immerhin. Aber eigentlich wollte ich ja lediglich das Votum von „Matin Bern“ unterstützen, der mich auf einen anderen Planeten auswandern lassen will. Das würde ich bisweilen ja gerne tun… „Leika“ hat seinerzeit den Anfang gemacht, aber seither hat es in Sachen Hunderaumfahrt leider keine grundlegenden Fortschritte gegeben.

        • giacomo rinaldi sagt:

          mein kommentar wäre ja eigentlich ironisch zu verstehen, aber sei’s drum.
          dann halt noch einmal die frage, was das mit dem thema zu tun hat?

          • Quick vom Entenfall sagt:

            Sorry: Wir Hunde haben nur ein ausserordentlich kleines, wenn nicht gar inexistentes Gefühl für Ironie…
            Aber ich kann auch ganz kurz zusammenfassen: Jeden Hund kann man erziehen. Aber man kann auch vor jedem Hund Angst haben.
            Mein Meister bietet beispielsweise auch an, mit mir Kindergärten zu besuchen. Dort können die Menschenbonsais lernen, wie sie auf einen Hund zugehen dürfen und wie nicht. Das hilft zweifellos, einerseits Ängste ab- und Wissen aufzubauen (gut, mit einem Kengal würde das wohl nicht funktionieren), andererseits aber auch, den nötigen Respekt zu lernen.
            Seit einiger Zeit müssen Menschen mit uns auch zur Hundeschule. Das finde ich gut. Nur gibt es leider bei diesen Hundeschulen noch keine Gütesiegel. Da wird bisweilen einfach kurz der Stoff durchgepaukt, und schon hat Mensch seinen „Hundeführerschein“.
            Da würde auch ich als nicht eben gross gewachsene Hündin ein strengeres Regime begrüssen. Denn: Vor Hunden, die beissen, fürchten sich nicht nur Menschen.

  • Anne Baynor sagt:

    Unglaublich, wie viele Hundehasser es gibt. Der „Extrem-Kinderwagen-Stosser“ Martin wird sein Kind bedauerlicherweise mit seiner intoleranten hundehasser Art zu einem ebenso intoleranten Menschen erziehen. Diese Leute sind dann leider auch prädestiniert gebissen zu werden, da die Tiere die Angst und Ablehnung spüren. Die unsympathische Joggerin, die offensichtlich auch Primarlehrer nicht mag, ist das beste Beispiel, was aus Menschen wird, wenn die Eltern es versäumen, ihnen die Liebe zum besten Freund des Menschen näher zu bringen. In diesem Fall tun sie nicht das Beste für ihren Nachwuchs. Wie schade.

  • matin bern sagt:

    Mein Vorschlag, alle Hundebesitzer/innen sollen auf einen anderen Planet auswandern,
    dan können wir normalen Jogger, Wanderer wieder ohne Stress draussen herum laufen, ohne immer schauen zu müssen wo ein Hundekot ist, ohne grundlos angebellt zu werden von Bello, dessen Besitzer/in den Köter nicht im Griff hat.
    Oder Hunde gehören generell verboten.
    Habe sonst nicht gegen Hunde, aber es hat zuviele und schaut mal die Tiernahrungsregale in den Läden und auf der anderen Seite, die Menschen die nichts zu Essen haben. Die ganze Diskution um Hunde, das bewegt die Menschen täglich irgendwo.
    In China da wandern Bellos halt einfach in der Pfanne, tja so ist das halt anderswo.

    • Silvia sagt:

      bitte nicht mehr joggen gehen, du verbrennst da immer so viel energie, und dann ist du so viel pasta, und dann haben die armen menschen in afrika nichts mehr zu essen!
      so ein quark!

    • Roger Selz sagt:

      Auf der anderen Seite der Tiernahrungsregale sind meistens entweder Haushaltspapier oder Waschmittel.

  • Beatrice I. Reinle sagt:

    Frau Knecht ist etwas verspannt….

  • Marius sagt:

    Kann mir jemand erklären, wodurch sich eine Leinenpflicht in den Wäldern der Stadt Zürich ableiten lässt? Auf der leider etwas verwirrlich gestalteten offiziellen Seite (http://www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/gsz/angebote_u_beratung/beratung/hunde.html) ist davon jedenfalls nicht ausdrücklich die Rede. Lediglich das Gebot „In Wäldern und an Waldrändern sind Hunde in Sichtweite und auf kurze Distanz zu führen.“

  • Martin sagt:

    Guter Blogeintrag.

    Bin kein Jogger – meine Natursportart ist „Extrem-Kinderwagen-Stosser“ und ich finde die blöden Köter auch eine Zumutung. Hündeler verlieren mit der Zeit einfach das Gespür für wieviel Hund anderen Menschen zugemutet werden kann. Ich kann mit der Verfasserin mitfühlen. Jeder Hund mit einer Schultergrösse von mehr als 30 cm gehört einfach an die Leine (alles was kleiner ist kann ich bei Belästigung immer noch zertreten …).

    • Marc M. sagt:

      Genauso wie Extrem-Kinderwagen-Stosser das Gefühl haben sie müssten die ganze Breite des Gehweges in Beschlag nehmen. Überall und immer Eingänge und Zug/Tramabteile mit ihren überdimensionalen Kinderwagen zu blockieren und das plärrende Balg zur Schau zu stellen. In einem haben sie dann aber schon defintiv etwas hundeartiges, nämlich den Hundeblick aufsetzten während man um Hilfe beim hineinhieven des Kinderwagens ins Tram oder Zug benötigt!

    • HPKrähenbühl sagt:

      Die Bestie Mensch zeigt sich von ihrer besten Seite!

  • Es herrscht das Gesetz des Stärkeren. Es gibt ganz viele anständige Hunde, Hundehalter und Jogger. Nur hat wohl noch nie ein Jogger einen Hundehalter gebissen oder bedroht. Jeder Jogger wurde aber schon x-mal von Hunden bedroht. Mir würde eine Hundefreie Zone pro Dorf / Stadt genügen und ich würde auf diese ausweichen.

    • HPKrähenbühl sagt:

      Das wäre eine gute Lösung. Oder umgekehrt. Lasst uns unsere Wege und wir lassen euch eure Wege. Nur wirst du rasch feststellen, dass da dann genau wieder welche auftauchen, die freien Zugang zu allen Wegen fordern und keinerlei Rücksicht auf die sich gegenseitig „zerfleischenden“ Minderheiten nehmen. Das sind wir doch alle, oder?
      Hündeler, Reiter, Jogger oder Biker. Jeder geht jedem auf den Wecker und Vorgenannte noch dem ganzen Rest der Spaziergänger und Wanderer.

    • Franz Zauber sagt:

      Eine hundefreie Zone? Wenn schon: Eine definierte Hundezone!

  • martin sagt:

    ein herz für tiere aber nur dann wenns einem gerade in den kram passt – der hund per definition schon ein ausrechenbares wesen, welches sich exakt 0.75 meter neben seinem herrchen bewegen soll und sitz, platz und gib laut auf kommando macht. kommt das nur mir komisch vor ? der velofahrer per definition ein rüder sich nicht an verkehrsregeln haltender strasseneinzelkämpfer bzw. querfeldein, wald- und radweg querulant – stimmt doch alles nicht ?! TOLERANZ auf beiden seiten ist gefragt! vergessen wir unsere kinder bitte nicht die ja auch nicht immer auf kommando das tun was eltern wollen (wenn sie überhaupt aufpassen). mehr leute, mehr verkehr und mehr tiere bringen halt einfach auch mehr probleme und mehr regeln mit sich. da hilft es nicht, wenn sich der jogger aufregt, weil ein hund im weg steht in „seiner“ spur. oder der velofahrer unbeirrt seine zeit unterbieten möchte während ein hund auf dem weg halt schnüffelt. was ist den los mit uns – bleibt wirklich keine zeit mehr um abzubremsen bzw. die spur zu wechseln… tiere und kinder kann man nicht auf kommando zu jeder zeit kontrollieren DAS sollte der mündige mensch eigentlich wissen. wenn der hund nicht irgendwo freilauf kriegt dann weiss ich nicht was man unter gefangenschaft versteht. ja ein herz für tiere aber nur dann wenn …. – platz da ich komme!

  • Obwohl ich Personaltrainer bin; der Hund war zuerst da:) Also respektiert die Hunde. Es ist ganz einfach, nehmt ein paar Hundeguetzli mit auf den Weg und das Problem ist gelöst. Falls nicht, könnt ihr auch ein Laufband bei mir kaufen – zu 15% Rabatt:) Obwohl das Laufband das Laufen nicht ersetzen sollte, ist es manchmal trotzdem zum Nutze, falls es draussen sehr ergiebige Niederschläge hat und glatteisgefahr ist. Jetzt wäre die Zeit super um den Liebsten Gesundheit zu schenken:)
    Frohe Weihnachtszeit wünsche ich euch allen!

    • Werner Meier sagt:

      Wieviel Energie würden wir sparen, wenn alle Laufband-Jogger draussen an der frischen Luft ihr Pensum abspulen würden? AKW nein danke, aber Laufbänder, Klimaanlagen, …? Das geht einfach nicht auf.

  • Tanya sagt:

    also ich liebe ja hunde, bin mit hunden aufgewachsen. aber ein bestimmtes erlebnis möchte ich hier nicht vorenthalten: diesen sommer war ich joggen, immer die selbe runde, auf der ich natürlich auch oft auf hündeler traf. kein problem, bis dahin. ich joggte gemütlich mit meinem i-pod in den ohren, da kreuzte ein mann meinen weg (ohne hund…) er rief mir etwas nach, was ich als „eifach wiiterlaufe“ identifizierte, da ich aber meine musik hörte verlangsamte ich mein tempo, nahm einen stöpsel aus den ohren und wollte nochmals mit „was?“ nachfragen, dann wiederholte er nochmals: „eifach wiiterlaufe, er macht nüt“, ich dachte nur, ok, was meint er denn bloss? ich joggte also weiter und kurz nachdem ich in der kurve war kam auch schon etwas auf mich zugerannt: ein deutscher schäferhund, gross wie ein kalb. easy, dachte ich, ich hab ja zum glück keine angst vor hunden (gottseidank!!! ansonsten hätte ich wohl ein herzchriesi bekommen….) ich nahm mir den rat des herrchens zu herzen und wollte normal weiterjoggen. was allerdings nicht möglich war, denn der hund versperrte mir den weg, gumpte an mir hoch und sabberte mich ab (ja jöh herzig, aber ich wollte endlich meinen inneren schweinehund überwinden und SPORT machen!) ich hatte keine chance weiterzurennen. jedes abwimmeln half nichts. hilfesuchend schaute ich mich um – vom herrchen fehlte doch jede spur! irgendwie hab ichs dann doch noch geschafft dem „monster“ zu entkommen =) was mich an dem ganzen gestört hat ist sicherlich, dass wenn der hundehalter schon weiss, dass sein hund evtl. die spörtler behindert, sollte er bestimmt in der nähe bleiben und auf seinen hund schauen, oder netterweise schnell festhalten bis der jogger in sicherer reichweite ist.

    in diesem sinne, tolleranz von beiden seiten wäre wünschenswert.

  • maja sagt:

    Was haben Jogger und Velofahrer gemeinsam – sie werden nicht älter sie sehen nur alt aus und behnemen sich, kaum sind sie im Freien, wie die Herren der Welt. Sie sind Rücksichtlos und alles soll nach ihrer Pfeiffe tanzen.

    • Beatrice Stolz sagt:

      @Maja wie so frustriert? Ich rate aktiv Sport zu treiben, dann ist man zufriedener, ausgeglichener, gessünder und nicht so frustriert.

      • Irene sagt:

        oder sich einen Hund zuzulegen … die erinnern einem täglich daran, an welch Kleinigkeiten man sich erfreuen kann :-) (und NEIN, mit „Kleinigkeit“ meine ich weder Jogger, Velofahrer noch andere Nichthundehalter ;-))

        • Max Müller sagt:

          Irene das ist so, Hunde sind Toll.

          Als Hundehalter mag man manchmal sogar den Regen irgendwie.
          Auch wenn es eine schweine Arbeit ist den Hund danach zu trocknen. :)
          Dafür aber wird man belohnt mit einem schönen Spaziergang, man sieht die Freude des Hundes
          erfreut sich daran einen Begleiter zu haben.

          Aber das beste all die selbsternannten „naturnahen“ Jogger und Velofahrer sind zuhause im trockenen.
          Die echten Naturliebhaber (zwangsläufig) kriegen jedes mal ein schönes Erlebnis zur Belohnung.

      • maja sagt:

        ich bin mit den Stöcken unterwegs und hatte noch nie Probleme mit Hunden. Wenn nötig halte ich halt einmal die Stöcke ruhig wenn ich denke, dass ein Hund freude daran haben könnte. Was solls. Manchmal spreche ich mit den Hundebesitzer und lass mich begrüssen von ihren Begleiter. Wie eine Idiotin im Wald herum tiggern und nicht nach rechts oder links schauen ist nicht mein Ding.

  • Stefan N. sagt:

    Anfang 2010: ich sitze im Wald, mache gerade eine Pause beim Biken und höre Musik.. plötzlich steht ein Husky vor mir. Ich erschrack mich, aber welch ein schöner Hund! Heute morgen läuft der Arbeitskollege mit seinem Hund ins Büro. Der Hund sieht mich, läuft direkt auf mich zu und Bellt und Jauchzt was das Zeug hält. Gibt es nichts schöneres als mit soviel Freude begrüsst zu werden??? Den Rest den ich angetroffen habe, von denen kam nur ein kurzes verpenntes Hallo.. Da werd ich doch viel lieber ab und zu von einem fröhlichen Hund begrüsst, als von einem stinkenden Jogger!!!

    • Beatrice Stolz sagt:

      @Stefan, Jogger stinken nicht

      • HPKrähenbühl sagt:

        Haben sie eine Ahnung!
        Manchmal penetranter als ein schwitzendes Pferd mit Mückenspray und mit Zigarre qualmendem Reiter drauf …

        • Beatrice Stolz sagt:

          nach den obigen Kommentare ist es fast unmöglich einen Jogger zu richen, da dieser ja im hohen Temnpo an einem vorbei rasst. Wie nahme kommen Sie den Jogger im Walde – auf Körperkontakt?

          • Max Mueller sagt:

            Wahrscheinlich riecht er auch wen ein Eichhörnchen in 50 Meter Entfernung zu schwitzen beginnt.

          • HPKrähenbühl sagt:

            Wenn ich mit meinen Hunden schnell oder auch langsamer gehe, habe ich zu langsamen Joggern keine grosse Geschwindigkeitsdifferenz. Und wenn der Jogger gerade Dehnungsübungen macht oder überdreht stehen bleibt mit knallrotem Kopf, dann kann ihn jeder, der vorbei kommt riechen inkl. dem Knoblauch von gestern abend, den er übermässig ausschwitzt.
            Ach, Max und Bea, sind Jogger für euch nur Waldraser? Die müssen zwischen durch auch mal und pinklen gegen einen Baum, oder müssen ausschnaufen oder geniessen gar mal die Aussicht…

  • Quick vom Entenfall sagt:

    Am liebsten lese ich am Morgen Zeitung. Schon seit Jahren. Ich gehe in den Wald, auf meiner üblichen Strecke, und schnuppere rum, was während der Nacht so alles über meinen Spazierweg gelaufen ist. Neulich jedoch wurde ich bei meiner Morgenlektüre arg gestört. Einige hundert Meter entfernt hüpfte eine Frau rauf und runter, wedelte mit den Armen und rief mir etwas zu. Selbstverständlich lief ich, neugierig, wie ich bin, in ihre Richtung. Mein Meister war mindestens ebenso erstaunt wie ich und lief neben mir her (manchmal denkt er, ich gehe neben ihm – ach, lasse ich ihn doch in diesem Glauben!). Je näher wir der Frau kamen, desto lauter wurde sie, hüpfte heftiger, brüllte noch lauter unverständliche Befehle. Wahrscheinlich wollte sie Hilfe. Oder hatte Jagdbeute entdeckt. Oder wollte Spielen. Was auch immer. Ich erfuhr es nicht, denn mein Meister nahm mich an die Leine. Dann trat er in den Wald. Die Frau brüllte noch immer. Er ging noch tiefer in den Wald. Noch immer hüpfte, wedelte und brüllte die Frau. „Platz“, meinte mein Meister. Also legte ich mich nieder und beobachtete das merkwürdige Treiben der Frau, die nun auf der anderen Seite des Weges im Wald verschwand. Dort legte sie zu einem Spurt an und rannte durchs Unterholz los, um fünfzig Meter weiter hinten wieder auf den Weg zu wechseln. „Die hatte Angst“, erklärte mir mein Meister.
    Angst? Naja. Ich habe mitunter auch Angst. Etwa, wenn ich mitten im Wald stehe und aus dem Nichts eine Kolonne von Velofahrern heranzurasen kommt, die ohne Rüchsicht auf Verluste durch den weichen Waldboden pflügt.
    Aber sei’s drum. Bald waren wir wieder auf dem Weg, als uns ein Pferd entgegenkam. Wie ich das gelernt habe, legte ich mich auf den Boden und wartete. Das Pferd hielt, und sein Reiter meinte zu meinem Meister: „Erschrecken Sie bitte nicht, aber dort vorne hat es einen Mann in den Bäumen.“ Dann erklärte der Reiter: „Es ist ein Jogger. Er hat so Schiss vor Pferden“ – ich schwöre, er sagte es genau so! – „dass er auf einen Baum kletterte. Jetzt kann er nicht mehr alleine runter.“
    Mein Meister hatte eine langes Seil dabei. Das verwendet er jeweilen, wenn er mit mir das Fährtensuchen übt. Mit diesem Seil, so dachte er, sollte es möglich sein, den Mann wieder vom Baum runter zu holen. Als wir aber dort waren, kreischte der in lustige farbige Kleider gehüllte Kerl noch mehr, kletterte auf dünne Äste und meinte, er habe auch vor Hunden Angst.
    Da fragte ich mich zum ersten Mal, was wohl all die Leute in der Natur suchen, die sich vor der Natur so fürchten. Wahrscheinlich ist das ein modernes Angstbewältigungstraining. Ob die dafür was zahlen?
    Auf jeden Fall freue ich mich auf Regen und Kälte. Dann nämlich sind all die vielen Menschen, die nur aus Furcht und Unwissen gegenüber der Natur zu bestehen scheinen, wieder in ihren Stuben, während ich wieder jeden Tag meine Zeitung lesen kann.

    • giacomo rinaldi sagt:

      das ist jetzt aber mal ein lustiger kommentar. aus der sicht eines hundes geschrieben, so eine originelle idee!

    • HPKrähenbühl sagt:

      Ja lieber Quick. So sehen es meine 9 Hunde auch: „Am meisten Ruhe haben wir bei schlechtem Wetter, während der Woche oder nachts.“
      Und drum sind wir aufs Land hinausgezogen, wo wir mit unseren Wuffis vor diesen neurotischen Stadtmenschen möglichst Ruhe haben …

      • Mirjam sagt:

        HPKrähenbühl: Nur ein paar Frage: Haben Sie Ihre 9 Hunde unter Kontrolle? Wenn Ihnen eine Familie mit Kleinkindern entgegenkommt – nehmen Sie alle 9 Hunde an die Leine? So wie es der Anstand und die Rücksicht verlangen? Wissen Sie immer und zu jeder Zeit wo Ihre 9 Tiere sind, was sie tun? Nehmen Sie den Hundekot Ihrer Tiere auf und entsorgen Sie ihn in einem Robidog-Behälter? Können Sie garantieren dass nie einer Ihrer 9 Tiere einem anderen Tier Verletzungen beifügt, wildert oder Menschen angreift? Wissen Sie dass Animal horting eine von der WHO ankerannte Krankheit ist? 9 Hunde ist nur dann ok, wenn Sie jedes Ihrer Tiere unter Kontrolle haben. Sie als Hundebesitzer sind Haftbar für Schäden welche durch Ihre Tiere verursacht werden.
        Ach ja, die drei Pittbulls welche den 6 jährigen Suleyman zerfleischt haben – ja die Pittbulls wollten ja auch nur spielen. Aber aus diesem Spiel wurde tödlicher Ernst der dem kleinen Buben das Leben gekostet hat.
        Hunde sind domestizierte Wildtiere welche vom Wolf abstammen. Sie sind zwar domestiziert, aber haben immer noch einen wilden Kern. Denken Sie daran, dass Sie mit 9 Tieren zusammenleben welche tödliche Waffen mit sich tragen: Spitze Reisszähne mit einer ultrastarken Kiefermuskulatur. Schauen Sie sich mal ein paar Bilder im Google an. Geben Sie mal den Begriff “Hundebiss” ein. Da sehen sie dutzende von erschütternden, grausigen Bildern schwer verstümmelter Hundebissopfer. Ich als langjährige Mitarbeiterin der Gerichtsmedizin und der Pathologie musste viele solche Bilder ertragen. Das brennt sich im Gedächtnis ein.

        • Mirjam sagt:

          @Quick vom Entenfall: Dieser Name tönt, als seist Du ein gut erzogener Schutzhund (Einsatzhund bei der Polizei?). Gegen Polizeihunde habe ich absolut nichts – im Gegenteil. Dienst- und Schutzhunde wie z.B. Lawinensuchhunde, Drogenspürhunde ect. sind sehr gut ausgebildete und meistens hervorragend gehorchende Tiere. Und deren Herrchen dienen der Gesellschaft. Ich möchte einfach mit meinem Beitrag zeigen, dass ich nicht prinzipiell was gegen Hunde habe, sondern nur gegen verantwortungslose Herrchen, welche ihre Tiere nicht im Griff haben, die Hunde nicht richtig erziehen, sich rücksichtslos verhalten, die Hinterlassenschaften nicht wegräumen.
          Ich möchte ganz klar differenzieren zwischen gut erzogenen Tieren und solche welche ihren Herrchen nicht gehorchen, strolchen gehen, wildern, andere Tiere beissen, Menschen gefährden. All diese Tiere sind mir ein Dorn im Auge. Ich habe jahrelange Erfahrung als Mitarbeiterin der Pathologie und Gerichtsmedizin. Was ich da alles für Bilder von Hundebissen habe sehen müssen – einfach nur der reinste Horror. Deshalb bin ich so allergisch auf dieses Thema. Weil es trotz des schlimmen Tötungsfalles „Suleyman“ immer noch Hundehalter gibt, welche ihre Tiere frei rumlaufen lassen, sie schlecht erziehen und dann noch so lapidar sagen: er will ja nur spielen. Kannst Du meine Gedanken nachvollziehen?

          • Quick vom Entenfall sagt:

            Hallo Miriam,
            selbstverständlich kann ich das nachvollziehen – denn mir geht es nicht anders. Mein Problem liegt aber hier: Als Welpe musste ich das alles zuerst einmal lernen. Mein Dosenöffner ging deshalb mit mir in den Wald. Und heute bin ich so weit, dass ich sogar vor einem Reh einfach sitzen bleiben kann, ohne dass es Angst bekommt – naja, zumindest so lange, bis es mich wittert. Rennt es davon, dann bleibe ich sitzen.
            Ein Reh kann ich also einschätzen. Bei Menschen fällt mir das sehr schwer. Es gibt solche, die merken, dass sie vor mir nichts zu Befürchten haben wenn ich auf Fährtensuche bin, andere wiederum haben Respekt, dann gibt es solche, die einfach Angst, nein: Panik haben. Daran tragen tatsächlich HundeführerInnen eine grosse Mitschuld. Wenn das Abrufen, ein wenig „Sitz“ und noch weniger „Platz“ das Maximum an Erziehung ist, welches diesen Hunden angediehen werden kann, dann reicht das nicht. Auch für den Hund nicht, denn der WILL beschäftigt sein – und zwar nicht nur körperlich. Auf der anderen Seite sehe ich auch Menschen, die sich daneben benehmen. Vor einigen Wochen war ich im Wald, während Menschen mit ihren merkwürdigen Nordic-Walking-Stöcken auf einem Weg gingen. Obwohl ich IM Wald war, verliess eine ältere Dame den Weg und schlug mich unter Absingen wüster Lieder mit ihrem Stock. Meine wandelnde Futtertüte musste anschliessend viel Zeit aufwenden, damit ich mich nicht mehr vor Leuten mit Stöcken fürchtete. Der Punkt ist: Mein Meister kann und will sich die Zeit nehmen. Und ja: Jeder Hundehalter müsste etwas über „Hundepsychologie“ – was für ein hässliches Wort, es geht ja um Verhaltenserfahrungen – wissen. Wenn hier alle Seiten ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Lernbereitschaft an den Tag legten, wäre allen gedient und ein – wie diese Blog-Kommentare zeigen – riesiges Konfliktpotential teilweise erledigt. Mein Meister geht übrigens mit mir auch in Kindergärten und zeigt dort verschiedene Fotos von mir. Die Kinder erkennen dann sofort, welche Stimmung ich auf den Fotos zeige. Als er das mal mit Erwachsenen versuchte, war das Resultat ernüchternd…
            Eine kleine Anmerkung noch: Den Schutzhund durfte ich nicht machen. Das hätte meinem Wesen einerseits nicht entsprochen, andererseits aber wollte dies mein Meister nicht, nachdem ihm von einem Schutzhund, der aus seinem Zwinger ausgebrochen war, der Unterschenkel zerfleischt worden war.
            Und noch so ganz unter uns: Ich habe zwar gelernt, dass und wie man gehorcht, aber manchmal foppe auch ich meinen Meister und schalte auf „taub“ – Donnerwetter hin oder her.

        • HPKrähenbühl sagt:

          Aber ja, wir sind zu zweit. Wir haben seit 1972 immer mehrere Hunde gehabt und diese immer unter Kontrolle gehalten.
          Die Familie mit Kleinkindern wird uns begegnen und wir haben die Hunde an der Leine, mehr noch, wenn möglich weichen wir aus, wählen einen anderen Weg oder gehen mit ihnen abseits, geben ein Gutzeli, lassen sitzen, lenken ab. Wir wollen auch nicht, dass andere Leute kommen und unsere Hunde einfach so streicheln ohne um Erlaubnis zu fragen. Wir produzieren mit unseren Hunden einen recht grossen Haufen Kot, den wir zusammennehmen, egal wo er produziert wird (Stadt, Feld, Wald, Ufer,what ever).
          Im Wald sind sie nie ab der Leine.
          Unsere 9 Hunde setzen sich wie folgt zusammen:
          2 grosse Windhunde von je 35 kg (die dürfen nur ab der Leine, wenn wirklich niemand/kein Tier in der Nähe ist und das Gelände über grosse Distanz einsehbar ist)
          2 halbjährige Whippets von je 15 kg (sie gehorchen sehr gut und sind oft ab der Leine, aber nie in der Nähe von Menschen)
          5 kleine Pudel von je etwa 5 kg (sie gehorchen aufs Wort, sind sehr anhänglich, gehen nie weit weg und sind trotzdem in der Nähe von Menschen immer an der Leine)
          Wir machen den Auslauf einerseits in unserem Garten und andererseits draussen, wo wir uns oft mit den Hundegruppen trennen, diese durchmischen, auch mal mit den einen einzeln gehen, aber nie einer mit allen gleichzeitig!
          Zufrieden?

  • Sabrina sagt:

    Wieviel Jogger muss eigentlich einem Hundehalter zugemutet werden? Das ist aus meiner Sicht auch eine berechtigte Frage! Als Hundehalter muss man immer auf alles und jeden Rücksicht nehmen. Ich rufe meine Hunde bei jedem Jogger zurück, dank gibt es nur selten. Am besten sind die Jogger die ohne Voranmeldung einfach von Hinten gerannt kommen und sich dann noch beschweren, wenn ein Hund im Weg steht!

    Erst gerade gestern als ich mit meiner Kollegin und ihrem Hund spazieren war, alle drei an der Leine ist von Hinten ein Jogger zwischen uns durch und hat meinen kleinen Welpen überrannt. Und wenn dann Unfälle passieren ist natürlich der Hundehalter schuld! Zudem kann ich nicht verstehen warum Jogger, vorallem welche die noch Angst vor Hunden haben, demonstrativ auf beliebten Hundewegen spazieren müssen. Unsere Tiere haben sonst schon fast keinen Freiraum mehr und können so nicht mal dann ihren Freilauf geniessen!

    Auch ein Jogger kann lernen sich anständig zu verhalten und einwenig Rücksicht auf Hundehalter nehmen. Schliesslich gehört der Gehweg allen und muss nicht für jede Joggerbande freigräumt und abgesperrt werden!

    • Franz Amrein sagt:

      Exemplarisch, Ihr Kommentar. Sie rufen Ihren Hund zurück. Wäre er an der Leine, wo er hingehört, müssten Sie nicht dauernd nach Joggern Ausschau halten und könnten Ihren Spaziergang geniessen. Sie würden keinen Dank erwarten für eine Selbstverständlichkeit (dass Ihr Hund bei Ihnen ist und keine Jogger belästigt). Damit wären Sie und alle anderen zufrieden. So einfach.

      • Sabrina sagt:

        Herr Amrein,

        muss ich meinen Hund denn den gesammten Tag an der Leine lassen? Hat er weniger das Recht als Sie sich frei bewegen zu können und seinen Bedürfnissen nachzukommen? Für mich ist wichtig das MEIN HUND MIT MIR DEN SPAZIERGANG GENIESSEN KANN! Meine Bedürfnisse können dabei auch mal zurückgeschraubt werden. Der Hund gehört nicht generell an die Leine! Genauso wenig wie eine Katze den ganzen Tag in die Wohnung gesperrt gehört! Aber es gibt halt leider viele Menschen die der Meinung sind ihnen gehöre diese Welt und einfach alles muss ihnen Platz machen und aus dem Weg geräumt werden! Eigentlich schade! Und dass meine Hunde Jogger belästigen habe ich weder gesagt noch war das jemals der Fall. Sie haben gelernt, dass man sich für Jogger nicht zu interessieren hat und lassen diese deshalb links liegen! Trotzdem wäre es sehr wünschenswert, wenn auch einmal ein Jogger oder Velofahrer das Tempo einwenig runterschrauben könnte und dem sonst schon bemühten Hundehalter das Leben zu erleichtern!

        • Franz Amrein sagt:

          Genau. Ihr Hund hat weniger Rechte als ich. Ihr Hund ist ein Tier – ich ein Mensch. Da gibt es Unterschiede. So einfach ist das. Dass Sie das nicht so sehen wollen, erklärt Ihr Unverständnis und Ihre Wut. Sie tun sich keinen Gefallen, wenn Sie mit der Meinung leben, dass Ihr Hund dem Menschen gegenüber ein gleichberechtigtes Wesen ist.

          • Peter Fessler sagt:

            Mit Verlaub – auch Tiere haben Rechte. Und es ist falsch, die für sich selbst reklamierte persönliche Freiheit mit den einem zustehenden Rechten zu verwechseln.
            Ihre Argumentation zielt unter dem Strich darauf ab, dass der Mensch mit der Kreatur und der Natur tun und lasse könne, was er will. Das zeugt nicht eben von einem differenzierten Denken, wie auch Ihre Antworten nicht eben von einer weit ausgebildeten Lesekompetenz zeugt.
            Was kommt bei Ihnen als nächstes? Dass Sie ein Mann seien und folglich die Frau Ihnen Unteranin zu sein habe?
            Dabei ist die Frage von „Sabrina“ durchaus berechtigt, denn einen Hund, wie von Ihnen gefordert, nur an der Leine zu halten kann unter Umständen eine Verletzung des Tierschutzgesetzes darstellen.

          • Franz Amrein sagt:

            Den hier finde ich echt gut:
            „nicht eben von einer weit ausgebildeten Lesekompetenz“

            Herr Fessler, ich habe nicht geschrieben, dass Tiere KEINE Rechte haben, sondern, dass sie WENIGER Rechte als Menschen haben. Das wollen Sie doch nicht allen Ernstes diskutieren?

            Ihre weiteren Schlüsse bezgl Mann und Frau lassen tief blicken. Oh je, was ist da alles schief gelaufen.

          • L. B. sagt:

            nicht die tiere fahren unseren planeten gegen die wand, sondern der mensch.
            also wem sollte man dann wohl mehr respekt entgegenbringen?
            schönen tag noch.

      • HPKrähenbühl sagt:

        Im Staat sind alle gleich und einige gleicher!
        Der heilige St. Jogger hat gesprochen.
        Der Hund ist als mein Besitz am Ort, wo keine Leinenpflicht herrscht, gleichberechtigt durch mich als seinen Halter.
        Herr Amrein, Sie sind diesbezüglich falsch gewickelt.
        Hier kommt nicht die Rücksicht des Hundes gegenüber dem Jogger, sondern die Rücksicht des Hundehalters gegenüber dem Jogger und umgekehrt zur Diskussion. Wenn wir zusammen vor Gericht gehen, wird nicht der Hund, sondern sein Meister als Gegenpunkt dastehen.
        Und dementsprechend wäre es unter gleichberechtigten Menschen nichts als anständig, wenn man tolerant und rücksichtsvoll miteinander umginge.

        • giacomo rinaldi sagt:

          ja, herr krähenbühl, sämtliche kommentare von ihnen zeigen deutlich, wie anständig, tolerant und rücksichtsvoll sie mit anderen menschen umgehen.

          • HPKrähenbühl sagt:

            Ich versuche es zumindest. Und meine Begegnung draussen trieft nicht von Ironie wie ihre sarkastischen Bemerkungen.

    • Franz Zauber sagt:

      Genau, Jogger die ohne Voranmeldung von hinten kommen. Soll ich eine Polizeipartouille voranschicken, die Hundhalter an ihre Pflicht erinnert, ihre Tiere unter Kontrolle zu haben bevor ich im öffentlichen Raum irgendwo durchrenne?
      Genau, Jogger auf beliebten Hundewegen. Was bitte ist ein Hundeweg, ausser der Macht des Faktischen? Einfach, weil irgendwo viele Hunde sind, entsteht wohl kaum ein Recht darauf, dort andere zum „er will doch nur Spielen“ zu zwingen.
      Es gibt Wege, darauf dürfen alle. Unaufmerksame Hundehalter schränken die Freiheit anderer ein – umgekehrt wohl kaum, solange ein Mensch noch mehr gilt als ein Tier.

      • Sabrina sagt:

        Herr Zauber,

        Ja genau, Jogger die ohne Voranmeldung von hinten kommen. Ich habe leider keine Augen am Hinterkopf, genauso wenig wie mein Hund. Was wenn ich meinen Hund an der Leine habe und auf einmal kommt jemand von hinten, harscharf an mir vorbei ohne einen Ton von sich zu geben. Mal abgesehen davon, dass ich teilweise, vorallem Abends wenn es dunkel ist, zu tode erschrecke besteht auch die Möglichkeit dass mein Tier erschickt. Und tut mir leid, bei aller Liebe, aber auch an einer Leine hat ein Hund Spielraum und genau wie mir Menschen reagieren alle Tiere anderst auf eine mögliche Gefahr wenn sie erschrecken oder angerempelt werden. Es sollte auch im Interesse des Joggers oder Velofahrers sein sich bemerkbar zu machen und hat auch mit Anstand zu tun!! Man kann nicht immer die gesamte Verantwortung dem Hundehalter zuschieben sondern vielleicht auch einmal etwas dazu beitragen! Leider wurde vielen Menschen nicht gelernt, dass Anstand nicht nur dem Mensch gegenüber gezeigt werden soll, sondern der gesamten Umwelt und selbst wenn Sie es nicht wahrhaben möchten, wir sind nicht alleine auf dieser Welt!

        • independent sagt:

          Rücksicht heisst, dass man nach hinten schaut. Wenn ich mit einem Hund oder etwas anderem (z. B. einem langsamen Fahrzeug) unterwegs bin, dann fühle ich mich verpflichtet, häufig in relativ kurzen Abständen nach hinten zu schauen.

          Gerade wenn man sich leicht erschrickt oder einen Hund dabei hat, der leicht zu erschrecken ist, dann wäre es sehr sinnvoll, immer wieder kurz über die Schulter zu schauen.

          Hunde kann man übrigens an der kurz gehaltenen Leine – je nach Hund ca. 50 bis 70 cm – führen, wenn sich andere Leute nähern und Gefahr besteht, dass der an der 1.5 m langen Leine Kreise um den Halter zieht.

          Ich bin mit Hunden aufgewachsen und bis 25jährig regelmässig mit den Familienhunden (immer nur einem pro Spaziergang) Gassi gegangen. Mir ist bewusst, was es heisst, mit einem Hund zu spazieren und was noch vertretbar ist. Leider scheinen viele Hundehalter (aber nicht alle!) nicht mehr über genügend Wissen oder Disziplin zu verfügen um möglichst unstörend zu „hündelen“.

    • independent sagt:

      > Wieviel Jogger muss eigentlich einem Hundehalter zugemutet werden?

      Alle. Jogger – eigentlich: Menschen – haben Vorrecht vor Hunden.

      • Michael Thiessen sagt:

        Es geht um Menschen und Menschen mit Hunden, nicht um Menschen und Hunde.

        • independent sagt:

          Eben – der Mensch muss andere Menschen ertragen (sofern sie sich vernünftig, im Notfall auch einfach gesetzeskonform verhalten). D. h., dass man als Hündeler alle anderen Menschen, auch Jogger ertragen muss. Damit sollte die oben gestellte rhetorische Frage beantwortet sein, wenn auch nicht unbedingt im Sinne der Fragerin (Sabrina). ;-)

          • Sabrina sagt:

            Ja der Mensch muss andere Menschen ertragen! Und zumindest ICH, wenn auch nicht meine Hunde, muss auch von anderen Menschen ertragen werden! Und darunter verstehe ich auch dass man mir Anstand entgegenbringt und man sich anmeldet wenn man von hinten kommt! (Es kann auch mal ein kleines Kind auf die andere Seite des Spazierweges gehen weil es etwas gesehen hat und der Velofahrer merkt es zu spät!) Und klar, ich schaue sehr oft zurück während dem Spaziergang finde aber es ist, in einer rücksichtnehmenden Gesellschaft, auch die Pflicht des Überholenden sich anzumelden! Zum Glück bin ich ein sehr ruhiger und geduldiger Mensch und habe fantastische Hunde die andere Menschen und vorallem Jogger auf dem Spaziergang grundsätzlich ignorieren und kann somit auch viele Jogger ertragen. Und zum Glück begengnet man manchmal auch Joggern die es Wertschätzen wenn man seinen Hunden ruft und sich mit einem Grüezi oder Danke gewinnbringend für die Hundehalter, Spaziergänger und sonstige Nicht-Jogger – Jogger Beziehung engagiert..

          • independent sagt:

            Anmelden? Nein, muss man nicht, kann aber sehr sinnvoll ist. Trotz der möglichen Sinnhaftigkeit ist es aber falsch, wenn du darauf bestehst. Du hast kein Recht darauf.

            Es ist mir aber unverständlich, dass man auf Wegen resp. Forststrassen, wo man mit Joggern, Radfahrern und ähnlichen (Skikker – jaja, die nächste Klasse von Feinden wird kommen!) konfrontiert wird, nicht regelmässig kurz nach hinten blickt, wenn man mit Hunden unterwegs ist und versucht, wenigstens auf den breiten Wegen und Strassen ca. die Hälfte des Weges frei zu halten oder rechtzeitig frei zu machen,

          • Sabrina sagt:

            Kurze Frage, für das ist denn die Fahrradglocke z.B. obligatorisch? Wenn ein Jogger oder Fahrradfahrer Verantwortungsbeswusst ist gibt er sich zu erkennen. Alles andere ist fahrlässig! Wie bereits gesagt, gestern Abend beispielsweise ist ein Jogger um die Ecke zwischen mir und meiner Kollegin durchgerannt. Im Dunkeln und angerempelt hat er uns auch noch. Wir hatten zwei Schäfer auf der Seite angeleint und ein Welpe zwischen uns welcher überrannt wurde… Man kann sich ja schliesslich auch selbst in die Höhle des Löwen werfen!

          • independent sagt:

            Zum Joggen ist eine Fahrradglocke definitiv nicht obligatorisch. Primär reden wir hier erstmal übers Joggen.

            Wenn man als Radfahrer die Glocke benutzt, werden übrigens auch einige Leute ranzig, weil sie sich weg gescheucht vorkommen. Die anderen stören immer, ausser sie bitten untertänigst um Durchlass…

          • Michael Thiessen sagt:

            Zweimal die fast gleiche Situation:
            Der Jogger läuft / der Biker fährt dem zickzacklaufenden Hund in den Weg und es kommt zum Zusammenprall. Wer ist schuld? Natürlich der Hund, resp. der Hundehalter.
            Der Jogger läuft / der Biker fährt läuft dem zickzacklaufenden Kleinkind in den Weg und es kommt zum Zusammenprall. Wer ist schuld? Naürlich der Jogger resp. Biker.
            Letzten Endes also ein moral-hazard Problem: weil der Hund nachrangig ist, glaubt der Jogger/Biker weniger Rücksicht nehmen zu müssen.

          • Sabrina sagt:

            An Independent.. Es wäre bestimmt interessant wenn ich Ihnen einmal auf einem schönen Waldweg begegnen würde… Sie am Joggen und ich mit meinen Hunden. Denn selbst wenn ich Jogger noch so hassen würde und somit eine abgrundtiefe Abneigung gegen sie habe weil sie meinen schönen Spaziergang andauernd unterbrechen, würde ich meine Hunde zu mir rufen, sie sich setzten lassen, ein Guetzli rauskramen, ihnen einen guten Tag wünschen und warten bis sie an mir vorbeigerannt sind. Und sogar wenn sie in meinen angeleinten Hund rennen, über in stolpern, unangemeldet an mir vorbeirasen oder sich sonst rücksichtslos verhalten würden, rufe ich meine Hunde zu mir, lasse sie sich hinsetzten, gebe ihnen ein Guetzli und Grüsse sie. Denn selbst wenn ich sie nicht mag, habe ich Anstand, toleriere sie und bringe ihnen Respekt entgegen.

          • independent sagt:

            Sabrina, Ihr Verhalten ist sehr erfreulich und vorbildlich.

            Wären alle Hundehalter wie Sie, dann wäre dieser Blog nie geschrieben worden und Leute wie ich würden das Verhalten mancher Hündeler nicht so unverständlich finden.

            Im dem Sinne: „Hut zieh!“

  • Dino Cardelli sagt:

    Ich gehe seit Jahren regelmässig joggen, bin dabei diversen Hunden begegnet, wurde jedoch erst ein einziges Mal von einem angesprungen, ohne dass er mich aber verletzt hätte oder es sonst irgendwelche Folgen gehabt hätte. Auch wenn ich damals zugegebenermassen im momentanen Ärger ein „Sch***-Köter“ rausgezischt und den Hundehalter verflucht habe, halte ich die uralte Jogger-Hündeler-Diskussion für völlig überbewertet. Es gibt zahlreiche Dinge, die mich beim Joggen mehr stören als Hunde. Ausserdem gilt hier wie überall: Mit gegenseitigem Respekt und Toleranz lassen sich 99% aller Probleme vermeiden.

  • Christian Cortesi sagt:

    Ich als Normalsterblicher muss sagen, dass mich diese Hochleistungs-Sportler in Neongelb und -grün sehr viel mehr ärgern, als irgend ein Hund. Das normale Gehvolk wird von Joggern Mountainbikern weit öfters gestört als von Hunden.

    Was nun?

    • Silvia sagt:

      verbieten!

      • Rat Schlag sagt:

        Leinenpflicht :) oder doch eher Toleranz von allen. Wobei über irgendetwas müssen wir uns ja ärgern, wenn wir sonst keine Probleme haben…

    • Alex D sagt:

      Dieses ist ein Beispiel von Intoleranz. Ich zum Beispiel habe nichts gegen Hunde, mich stören einfach nur die Hunde die mich grundlos bedrohen. Wir hatten 13 Jahre einen Hund, einmal wurde sogar unser Hund von einem anderen agressiven Hund in den Nacken gebissen und lies nicht lost bis wir zu Dritt das Maul des beissenden HUndes öffnen könnten. Und nein, wir haben keine Anzeige gemacht.

      • HPKrähenbühl sagt:

        Wäre vielleicht besser gewesen.

        • Alex D sagt:

          Wir wollten nicht dass der beissende Hund eingeschläfert wird. Der Hunderhalter hat uns versichert ein Hundetraining zu starten.

          • HPKrähenbühl sagt:

            Und hat er es getan?

          • Alex D sagt:

            :-) das weiss ich nicht und wenn er es nicht getan hat, dann hat er dann schlaflose Nächte weil er sein Versprechen nicht gehalten hat. Und er hat vermutlich noch grössere schlaflose Nächte, wenn etwas in der Zwischenzeit mehr passiert ist als ein Hundebiss zu einem anderen Hund.

  • Reto von Allmen sagt:

    Der deutsche Schäferhund muss sofort ausgewiesen werden

    • HPKrähenbühl sagt:

      Frau Knecht kommt wie ich aus dem Bernbiet und wir müssen beide, wenn auch aus verschiedenen Gründen damit rechnen, aus dem Züribiet ausgeschafft zu werden, grins …

  • Linda-Sue sagt:

    Frau Knecht, ist doch ganz einfach: Laufband kaufen und zu Hause joggen (kostet nicht die Welt) und bei geöffneten Fenstern ist es fast wie draussen. Man kann ganz, ganz für sich alleine sein. Keine Hunde die nerven, Besitzer mit denen man sich rumärgern muss, keine stinkenden Penner oder Unholde die am Wegrand lauern… nur Sie und das Laufband und evlt. ein paar neue Gedanken im Kopf für einen neuen Artikel: „Läuferärgernis, es ist so langweilig allein daheim.“

  • Michel sagt:

    Das meiste wurde schon geschrieben. Aber wie gut, dass man die „armen“ Zecken nicht auch noch verurteilen kann, denn vor denen müsste die Autorin wirklich Angst haben! Manchmal erstaunlich vor was sich die Leute fürchten und vor was nicht. Beispiel: Autofahren vs. Fliegen…

  • Peter Nis sagt:

    Ich mag Hunde, ich mag Katzen und ich mag eigentlich alle Tiere, die auf diesem Planeten ihrem Dasein fröhnen. Was ich aber nicht mag sind Hündeler, die ihr „Baby“ über alles stellen, die Rechte anderer Personen verletzen und mir Vorschriften machen wollen, wie ich mich gegenüber ihrem unerzogenen „Baby“ verhalten soll.
    Ich bin aktiver „Biker“ (nicht offroad, das macht die Natur kaputt und ich entschuldige mich auch gleich für einige meiner rücksichtlosen Mitbiker, die meinen Fussgänger seien Statisten auf ihrer Rennbahn) und muss regelmässig auf explizit dafür vorgesehenen Velowegen irgendwelchen agressiven Hunden ausweichen und muss mich noch blöde von den im Unrecht liegenden Hündeler anpissen lassen.
    Den Tipp mit dem Pfefferspray werde ich aber für den kommenden Frühling berücksichtigen. Danke.

  • edi sagt:

    Als Hundebesitzer ist man à priori schon kriminalisiert. Gerade in unserem total überbevölkerten Land wäre gegenseitige Toleranz in jeder Beziehung (z.B. auch im Strassenverkehr) absolut notwendig. Leider existiert das Wort Toleranz in unserem engen Land überhaupt nicht. Schade! Wäre evt. auch noch ein neues Schulfach, welches eingeführt werden müsste.

    • Alex D sagt:

      Sich anbellen lassen oder sogar beissen lassen hat doch nichts zu tun mit Toleranz!

    • HPKrähenbühl sagt:

      Erstens lehren wir das unsere Schüler und Schülerinnen bis zum Abwinken, aber wenn es zu Hause nicht kultiviert wird, nützt der ganze Aufwand nichts.
      Und zweitens zu Alex unten:
      Sich beissen lassen gebe ich dir recht, aber anbellen lassen kann verschiedene Gründe haben. Wie bist du evtl. vorher dem Hundebesitzer und dem Hund begegnet? Der spürt nämlich deine Ablehnung, deine Angst und Wut schon sehr früh und reagiert entsprechend, wenn du seinen Meister z.B. beschimpfst. Du hast ihn vielleicht erschreckt, als du mit deinem Mountainbike wie der Blitz unerwartet aufgetaucht bist…

      • Karl Bolliger sagt:

        @HPKrähenbühl – Können ein Lama und ein Esel zusammen glücklich sein? Nein, befand die Zürcher Kantonstierärztin. Wenn man dieses Urteil konsequent auf Hunde anwendent sind Sie also Hundequäler: Hunde sind Rudeltiere und deshalb dürfte man sie – wie das Lama, nur mit mehreren Artgenossen halten. Hunde im Rudel sind wiederum gefährlich und deshalb gehören sie eher in den Zoo als die Wölfe, welche auch im Rudel – im Gegensatz zu Hunden – in der Regel keine Menschen angreifen.

    • independent sagt:

      Ich will einem Hund der sich mir auf einem vier Meter breiten Waldweg anbellt gar nicht tolerant sein müssen. Ich will weiter spazieren, joggen, Velo fahren (so fern das dort erlaubt ist) usw. Ich will auch mit geschätzten 20 km/h an einem Hund und seinem Besitzer auf dem breiten Weg (eigentlich: Forststrasse) vorbeifahren können. Wegen eines Autos gehen die gleichen Leute in der gleichen Situation ja auch zur Seite.

  • Karl Bolliger sagt:

    In den Wäldern der Stadt Zürich herrscht Leinenpflicht – streunende Hunde darf der Wildhüter hingegen nicht abschiessen – dazu bedarf es eines Stadtrat-Beschlusses. Interessant, nicht, für was der Zürcher Stadtrat Zeit finden? Übrigens, eigentlich ist es ungerecht, die vernunftlosen Hunde abzuschiessen, gerechter wäre es, die unvernünftigen Halter/innen von einem scharfen Hund ein paar Mal in den Arsch beissen zu lassen.

  • Martin M. sagt:

    Ein beliebtes, aber völlig abgelutschtes Thema aus alten Joggerzeiten.

    Seit einigen Jahren rennen doch die Hunde beim Anblick eines Joggers sofort zu Frauchen/Herrchen und warten auf das Happ-Schnapp-Leckerli – zumindest in Wintrerthur. Oder leben hier einfach die besser erzogenen Hunde resp. anständigeren Leute?

    • independent sagt:

      Schon möglich, dass in Winterthur die besseren erzogenen Hunde mit vernünftigeren Halter leben als in der Allmend Brunau spazieren. In der Allmend ist die Situation jedenfalls eine andere.

      • Sabrina sagt:

        Tipp an independent… versuchs mal in der Hundeverbotszone auf der Allmend Brunau! Ich gehe auch einmal die Woche mit meinen Hunden auf die Allmend.. aber nicht um sie vor Joggern zu schützen, sondern damit sie sich mit ihren Artgenossen austoben können. Schön gibt es einen Ort, zumindest dachte ich das, es noch möglich ist Hunde ungestört spielen zu lassen und ihren natürlichen Trieben nachzukommen. Habt doch auch ein wenig Verständnis uns gebt den Hunden ein bisschen Freiheit!

  • Alex Dosedla sagt:

    Leider mache ich die gleichen Erfahrungen wie im Artikel beschreiben. Ich jogge mehrmals wöchentlich und früher war ich wöchentlich mit dem Mountainbike unterwegs gewesen und die negativen und die positiven Hundeerfahrungen halten sich die Waage. Es gibt tatsächlich all die netten und anständigen Hundehalter (siehe Blogeinträge) aber die nagativen Erfahrungen nerven doch. Mich hat kürzlich am Abend, auf einer Nebenstrasse ein mittelgrosser Hund aus dem Nichts überrascht und angebellt. Ich blieb stehen und wartete auf den Hundehalter, dieser kam und hat den Hund nicht zurückgepfiffen. Dann habe ich wieder langsam angefangen loszurennen und der Hund wollte mich offensichtlich am Bein packen (habe die Berührung am Hosenbein gespürt) und erst dann hat der Hundehalter seinen Hund zurückgepfiffen. Offensichtlich hat dieser Hundehalter diese Situation genossen und erst als der Hund beissen wollte, eingegriffen. Ich habe mich beschwert aber ich denke, das hat nichts genützt.

    • Leonidas sagt:

      genau in solchen fällen hilft nur ein kräftiger tritt in die schnauze des hundes.. und bei bedarf auch in diejenige des herrchens. ich frage mich manchmal, wer hier in der schweiz mehr rechte hat, der mensch oder das tier? ich würde auf jeden fall nie von irgendeinem tier einen angriff hinnehmen. die rangordnung muss unverzüglich wieder klargestellt werden. aber eben, bisher hatte ich nie probleme, zum glück für die hunde und ihre halter.

      • ruhender Pool sagt:

        Einen dümmeren rat könnte man kaum geben. Mit einem Fußtritt in die schnauze und danach noch einen angriff auf den Führer, um die Rangordnung wieder herzustellen. Damit würden Sie den Hund zum Kampf herausfordern, den sie zumindest bei meinem Hund Deutscher Schäfer ausgebildet zum IPO 3 (früher Schutzhund3) mit Sicherheit verlieren würden. Dies könnte sogar tödlich für sie ausgehen. Jemand der diesbezüglich so unwissend ist wie sie, sollte niemandem einen derartig idiotischen Rat erteilen.

    • HPKrähenbühl sagt:

      Ich kann das völlig nachvollziehen. Das ist wirklich äusserst unangenehm. Solche Hundehalter sind eine Schande für alle anderen. Die schaden der Sache völlig.
      Ich bin froh, dass Ihnen nichts passiert ist, aber das Frustgefühl, das einem in so einem Moment beschleicht, ist übel.

      Andererseits bin ich für Sie froh, dass Sie Ruhe bewahrt haben und nicht in die unteren Gefilde eines Leonidas abgerutscht sind und weder dem verzogenen Hund noch dem Herrchen einen kräftigen Tritt in die „Schnauze“ verpasst haben.

      Ich wünsche Ihnen möglichst wenige dieser unangenehmen Begegnungen und grüsse Sie als Hundehalter freundlich.

      • Alex D sagt:

        Hmm, ich habe mich über die Antwort ein wenig amüsiert, denn es käme mir nie in den Sinn, einem Hund oder jemanden Anderen in die Schnauze zu treten. Da müsste der Hund mich schon richtig beissen und nicht nur an der Hose ziehen.

  • Sara W. sagt:

    Das mit den Hunden und Joggern ist doch eine alte Leier…
    Ich stamme aus Graubünden und war dort früher oft mit dem eigenen Hund unterwegs. Dann bin ich nach Zürich gezogen und habe hier keinen Hund mehr. Aber ich gehe fast jeden Tag joggen. Ich hatte zuerst etwas Vorbehalte der Hundeerziehung gegenüber. Aber: Dickes Lob an die Hundehalter vom Käferberg und Hönggerberg. Noch NIE habe ich hier schlechte Erfahrungen gemacht mit Hunden oder ihren Haltern. Die meisten Hundehalter hier nehmen ihren Hund zur Seite wenn ich vorbei renne. Die Hunde, die nicht abgerufen werden ignorieren mich einfach. Also ich hatte noch nie Probleme. Die Hundehalter, die den Hund zur Seite nehmen Grüsse ich auch immer, sozusagen als Wertschätzung. Ich habe das früher auch immer sehr geschätzt. Und wenn mal ein Hund auf dem Weg steht, sollte man halt abbremsen als Jogger, wenn der Hund gerade konzentriert an etwas schnüffelt kann es sonst schon sein, dass er erschrickt, wenn man vorbei rennt. Also hier ist halt auch ein bisschen Rücksicht seitens der Jogger gefordert, da Hunde eben keine Maschinen sind, die man 100%ig auf Abruf programmieren kann.
    Wie gesagt, bislang habe ich nur gute Erfahrungen gemacht hier in Zürich und dies bestätigen mir auch viele andere Jogger aus der Gegend hier. Schwarze Schafe gibt es bekanntlich überall, auch unter uns Joggern-

  • Kude Feller sagt:

    Obwohl an der Leine,gelang es einem Hund meinen Unterarm zu schnappen,glücklicherweise ohne zuzubeissen.Ich frage mich,wie Hundebesitzer so eingebildet sein können,ihr Liebling will ja nur spielen!In Wirklichkeit weiss man nie,wie ein Hund reagiert und das sollten sich die Hundebestzer merken.Es gibt genügend Hundebisse,die das bestätigen.Punkt.

  • Ben Tiser sagt:

    Schon mal was von Hunde fressende Menschen gehört? Ich nicht. Schon mal was von Menschen fressende Hunde Gehört? Ich schon… Ich gaube das erklährt vieles oder? Wildtiere gehören nach Alaska oder in den Steppen Russlands aber nicht in einem Wald (angbunden oder nicht) in einem Land mit 190 menschen pro km2.

    • Michael Thiessen sagt:

      Bravo, du erhältst den Preis für den idiotischsten Kommentar des Tages — und es ist noch nicht mal Mittag

    • Hobbes sagt:

      1. Hunde sind keine Wildtiere!
      2. Joggen Indoors ist besser, da die Wildtiere (Reh, Fuchs, Hase etc.) dann Ihre Ruhe von Joggern haben.
      3. Der Wald gehört dem Besitzer, und dann dem Wild … ;)

    • Silvia sagt:

      Schon mal was von Orthographie gehört?
      Abgesehen davon täuschen Sie sich: es sterben bestimmt mehr Hunde durch Menschenhand als Menschen durch Hundezähne!

  • Andre Schmid sagt:

    Wieso soll ich als Jogger mich dem Hund anpassen??? Wer ein Tier, und der Hund ist nichts weiter als ein Tier, halten will, der soll gefälligst dafür besorgt sein, dass niemand davor bedroht wird! Ansonsten Frau Knecht, versuchen Sie es mal mit Pfefferspray, das wirkt ganz bestimmt.

  • Andreas H sagt:

    Ganz einfach im öffentlichen Raum Leinenpflicht! Für gewisse Hunde druchaus auch Maulkorb pflicht. Leinen-frei nur auf privaten Grundstücken und in abgesperrten Hunde-Parks.

    Interessanterweise sehe ich praktisch nie Hundebesitzer welche Ihre Hunde an der Hauptstrasse von der Leine lassen. Aber sobald man auf einem Velo-Weg oder Wald-Weg ist, lässt man den Hund frei, jetzt kann ihm ja nichts mehr passieren. Dies ist eine Gefahr für Velofahrer, Jogger, alte Menschen und Kinder.

    • Mike sagt:

      Meiner Rede: Generelle Leinenpflicht und speziell gekennzeichnete Zonen wo Hunde frei laufen können.

      • HPKrähenbühl sagt:

        Interessanterweise sehe ich aber auch keine Eltern, die ihre Kinder an der Hauptstrasse ab der Leine lassen, schreibe sie dort spielen lassen.
        Am Veloweg gebe ich euch Recht, dort gehört der Hund an die Leine. Auf dem Waldweg meistenorts und -zeits auch.
        Aber auf dem Feld, in der Landschaft draussen,wo es a) weniger Leute und b) übersichtlichere Wege hat, sollte man auch den Mitmenschen mit Hund leben lassen.
        Ihr tut jetzt so, als seien sämtliche Hundehalter A… löcher und sämtliche Hunde Monster.
        Ich sage ja auch nicht, alle Jogger, Reiter, Velofahrer, Mountainbiker, welche sich an (keine) Fahr- und Reitverbote halten, welche das Gefühl haben, ihnen allein gehöre die Welt, seien allesamt solche Öffnungen.
        Wie ich schon oben gesagt habe, käme man mit ein wenig mehr Toleranz und Rücksichtsnahme und einem freundlichen Lächeln und „Grüezi“ bei der Begegnung besser aneinenander vorbei, oder?

        • Beni Schärer sagt:

          Sie können also auch anders! Das ist der beste Blogeintrag von Ihnen. Alles andere von ihnen ist destruktiv und rechthaberisch. Es gibt Hunde, die sind tatsächlich Monster. Und es gibt Sportler (um zu verallgemeinern) die sich um irgendwelche Verbote foutieren und das tun was Ihnen passt. Es gibt Hundehalter, die sich einen Deut um die Leinentragpflicht scheren oder die Ausscheidungen liegen lassen.

          Und dann gibts noch diejenigen, die beim Joggen anhalten, wenn ein Hund auf sie zurennt, diejenigen, die den Hund an die Leine nehmen, wenn sie einen Jogger gesehen haben, die den Kot ihrer Hunde aufnehmen, die nicht auf Fahrverbotswegen rumkurven, klingeln, wenn sie angefahren kommen usw. usw.

          Es gibt beiderlei Menschen. Nur haben einige immer das Gefühl, sie haben mehr Rechte als andere.

  • HPKrähenbühl sagt:

    Meine Frau und ich besitzen 9 dieser überflüssigen Kläffer, gehen vor allem wegen der Zecken, aber auch wegen solchen Zeitgenossinnen und -genossen (wie der Schreiberin) kaum mit den Hundis in den Wald, sondern vor allem über die Felder, wo man „Kontrahenden“ bereits von weitem kommen sieht. Ich bin Sekundarlehrer, nicht mehr Primarlehrer und mir eigentlich gar nicht bewusst, einen gelben Lehrerstern zu tragen.
    Toleranz, gegenseitiger Anstand scheinen für die Schreiberin Fremdwörter zu sein.
    Wir möchten unseren Hunden auch Freilauf gewähren, nehmen sie aber bei jedem, sich von weitem nähernden „Verkehrsteilnehmer“ wieder an die Leine. Es gibt viele Wege bei uns, aber die gehässigsten Mitmenschen wählen regelmässig den Weg, wo sie uns kreuzen müssen. Zufall?
    Wir alle dürfen hier lang gehen. Nur bedarf es bei der heutigen Dichte einer gewissen gegenseitigen Rücksichtsnahme!

    • Mike sagt:

      Für was zum Henker braucht man eigentlich 9 (!!) Hunde? Sorry, aber das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ich meine, da haben wir kaum genug Ressourcen auf diesem Planeten um allen Menschen ein anständiges Leben zu ermöglichen. Da sehe ich wirklich nicht ein wieso man welche für Hunde verschwenden soll.

      • Michael Thiessen sagt:

        Für was zum Henker braucht die Erde eigentlich 6.5 (!!) Milliarden Menschen?
        Und was hat jemand mit 9 Hunden damit zu tun, dass nicht alle Menschen ein anständiges Leben haben?
        Gleichzeitig haben Jogger und Leistungssportler ja einen erhöhten Energieverbrauch und somit auch -bedarf: ist das nicht auch eine Ressourcen-Verschwendung?

        Ich bin selber auch Runner (nicht Jogger) und bin mit Hunden aufgewachsen, gehe 5-6 Mal pro Woche laufen und habe noch nie ein Problem mit Hunden oder Hündelern gehabt. Mich regen vielmehr die vielen Ampeln und unfreiwilligen Stops auf, bis ich von der Stadt zu Wald und Wiese gelange.

        Seien wir doch froh, dass es noch Wälder gibt. Vielleicht sogar ausreichend viel für Jogger, Biker, Hündeler, Hunde, Spaziergänger, und Wölfe allesamt.

        • Michael Thiessen sagt:

          ah, und für Wildtiere natürlich auch — falls sie (siehe unten) wegen Ben Tiser nicht schon alle nach Alaska oder Russland ausgewandert sind, resp. ausgewiesen wurden.

      • Helen sagt:

        @Mike: andere haben 10 Kinder. Wieso sollte man denn nicht neun Hunde halten? Braucht immerhin weniger Energie als 10 Kinder und wenn man im Kanton/Stadt Zürich wohnt hat man eh ziemlich schnell einen Herzinfarkt wegen irgendwelchen Joggern/Bikern/Rentnern die einem in guter Terrier-Manier anblaffen, insofern gleicht sich das Energieproblem aus. Schön, dass bei uns (Kt. Zug) die Leute noch einigermassen klar kommen miteinander im Wald, also die Reiter/Biker/Jogger/Walker… Schwarze Schafe gibts immer. Aber eben, die Berechtigunsfrage erübrigt sich, ausser deine Energiebilanz ist schön bei Null verbrauch…

      • HPKrähenbühl sagt:

        Ja lieber Mike
        Deshalb musst du ja nicht gleich den Henker bemühen. Verschieden Geschmäcker, verschiedene Denkweisen. Gott sei Dank gibt es die. Wie langweilig wäre es, wenn alle gleich denken würden. Hunde würden beispielsweise niemals ihrem Meister in den Rücken fallen. Siehst du, du willst keine Ressourcen für Hunde verschwenden. Ich lebe auf dem Land, sehr naturverbunden und bin froh, wenn ich Hundehassern oder-negierern möglichst ausweichen kann. Dann ist die Chance auch ziemlich hoch (ausser am Wochenende und bei strahlendem Wetter) dass ich all denen nicht begegne, die sich während der Woche oder bei schlechtem Wetter nicht mehr als nötig nach draussen begeben.
        Tja, jedem das Seine und mir das Meine! Ich frage dich ja auch nicht nach deinen Hinter- und Abgründen.

  • Annelies Jenny sagt:

    Sonntag morgen gehört der Wald den Hündelern und den Joggern. d.h. wir teilen ihn. Alle die überschlagsmässig elf Hundehalter, die ich auf meiner gestrigen Runde im Bremer (Berner Stadtwald) gekreuzt habe, hatten ein grosses Auge darauf, mir unangenehme Stresssituationen zu ersparen. In den letzten zehn Jahren bin ich vielleicht an drei aggressive Hunde geraten (eher Typ Hofhund als Stadt und Stubenhund)… Dieses billige Hündeler Bashing hier kann ich folglich nicht unterstützen, sondern muss es unter Ignoranz in den eigenen Reihen abbuchen.

    Annelis (100 Lauftrainings p.a.)

    • Ruedi Hündeler sagt:

      Danke für dieses Statement Annelies!
      Als Hündeler bin ich stehts bemüht meinen Hund bei mir zu halten wenn ich Jogger oder Spaziergänger kreuze – denn ich respektiere das andere Waldbenützer Hunde ev. nicht mögen.
      All diese polemischen Kommentare in beide Richtungen lösen das Problem nicht – ja es ist ein Problem. Wie bereits mehrfach erwähnt können nur Tolereanz und gegnseiteger Respekt eine Verbesserung der Situation bringen.
      Daher mein Appell an alle Hundehalter: Respektiert dass es Menschen gibt die Angst vor Hunden haben, machen wir es ihnen einfacher indem wir unsere Hunde jederzeit kontrollieren und zu uns rufen (fördert auch die Bindung zum eignen Hund!). Und bitte entsorgt die Hinterlassenschaften Eurer Vierbeiner in den unzähligen Robidogs.
      Und an alle nicht-Hundehalter: Bedenkt einmal was Hunde in unserem Sozials!ystem alles leisten (auch als Begleiter ansonsten einsamer Menschen). Fehler der Hunde sind in 98% der Fälle Unterlassenschaften oder Inkompetenzen der Halter – wendet Euch an diese!
      Hunde geben soooooo viel, aber leider verstehen das nur Hundehalter (logischer-weise!) :-)

  • stefan k sagt:

    liebt es wenn outdoor freaks sich ab dem natürlichsten aufregen und findet das diese mit kunststoff verpackten augenbeleidigungen eine bessere figur im fitnessstudio unter ihresgleichen machen.

  • B. Höhn sagt:

    Liebe Hundebesitzer

    seit kurzem gehöre auch ich zu den Joggern. Es begegnen auch mir frei laufende Hunde, aber meistens werden sie vom Hundebesitzer zu sich gerufen am Halshand gehalten oder an die Leine genommen. Ich sage, Danke mit einem Lächeln. Was mich aber ziemlich stört sind die vielen, vielen Hundekote, die am Wegrand wie sogar auch mitten auf dem Weg liegen bleiben und denen ich ausweichen muss……..das stört mich massiv! Es wäre also richtig toll, wenn sich die Hundebesitzer daran halten, den Kot ihrer Vierbeiner immer aufzunehmen und in den braunen Säckli in die grünen Robidogs zu werfen (nicht im Säckli auf dem Weg liegen lassen, das bringt nämlich auch nichts). Also auch von mir an die vielen Hundebesitzer: vielen Dank, wenn sie sich an diese Regel halten würden.

  • Donmartin sagt:

    eigentlich schade dass der Hund Sie nicht „gefressen“ hat….obwohl das arme Tier hätte dann wohl elendes Bauchweh…..!!

  • Adriano Tinger sagt:

    Wenn ich die hiessigen Hundepsychologen richtig verstehe, ist es die Pflicht jeden Waldläufers, zunächst ein Ueberlebenstraining im Umgang mit gefährlichen Wildtieren (und ausgewilderten Tieren) zu absolvieren und bei der Annäherung an solche ungezogenen Bestien stets seinen Lauf für 10 Minuten zu unterbrechen, um das Geübte anzuwenden?
    1) Ist mir egal ob der Hund nur Spielen will: ich will es nicht und muss es daher auch nicht!
    2) @ PR: Laufende sind Beute: So? Also doch? Meinte er wolle nur spielen! Ich will den Hund nicht verstehen, er soll mich in Ruhe lassen! An die Leine! Notfalls Halter auch!
    3) @ PB: Alle haben ein Recht auf Natur; der Hund ist aber nicht Natur, er ist Zucht in unnatürlicher Behausung! Wäre er Natur, würde er mich meiden. Hund nicht mit Wolf verwechseln! Uebrigens, Menschenrechte gehen Hunderechten vor!
    4) @ Markus: „in den allermeisten Fällen unbegründet“. Und in der weniger meisten Fällen? Und im konkreten Fall?!
    5) Habe viele gebissenen Kinder behandelt (meistens Gesicht, halbes Ohr weg, Schranz ums Auge, etc – bin Arzt): Standard-Kommentar: Noch nie hat er gebissen, so ein lieber, kann das nicht verstehen, hätte das nie gedacht… Danke, hat mich sehr beruhigt

  • tina frischknecht sagt:

    liebe sportlerin
    ich jogge auch, trainiere mit ruhepuls und hohem puls auf bergmarathons, überall in der schweiz wo es gerade schön ist. im unterschied ist mein hund dabei – ich habe nie ein problem, weder mit hündelern noch hunden. liegt es vielleicht an der inneren einstellung? mir scheint du liebst tiere nicht. das merken sie. instinktiv. und wollen deshalb zur freundschaft auffordern. im wald oder sonstwo. oder hast du noch nie davon gehört, dass hunde genau zu den menschen gehen und wedeln, die angst vor ihnen haben?
    einfach gehen, stehenbleiben, und dann weiterlaufen. das ist alles. und akzeptieren, dass es menschen gibt, die sport machen und/oder hunde lieben!
    sportliche grüsse, tina

  • Franz Zauber sagt:

    Sehr geehrte Hündeler! Verlangen Sie wirklich, für ihre halbdomestizierten Raubtiere müsse im Wald und auf dem Feld jeder Verständnis haben, der aus Erfahrung mit Bösem rechnet? Ob wirklich böse oder „nur spielen“, kann (und will!) ich gar nicht unterscheiden müssen: Ich brauche beides nicht, auch nicht bei gnz jungen, ganz alten oder sonstwie speziell und aussergewöhnlichen Hunden (das interessiert mich nämlich auch nicht!).
    Was soll der Ratschlag, nicht zu laufen, wenn ein Hund komme? Öffentlicher Grund ist für öffentlich, auch für Sportler und Kinder. Sie behindern oder gefährden niemanden, im Gegensatz zu Hundebesitzern, die ihr Tier nicht unter Kontrolle haben, wie es die Polizeiverordnungen allerorts vorschreiben. Wenn ich – ganz theoretisch natürlich! – im Wald Schiessübungen mache, sind Sie dann auch selber Schuld, wenn Sie in die Flugbahn meiner Kugel laufen? Wenn ich mit 120 durch Dorf rase, ist dann der Schuld am Unfall, der dummerweise vors Auto kommt? Ich wollte ja nur spielen…
    So argumentiert aber, wer wie Frau Principe verlangt, dass man anhalte, kommt ein Hund in Sicht. Ihre Freiheit geht soweit, wie diejenige des Mitmenschen beginnt.
    Übrigens gibt es durchaus auch Hundehalter, die sich gut verhalten, ihre Tiere zu sich rufen und/oder halten, begegnen sie jemandem. Danke ihnen.

  • chris w. sagt:

    herr zierman bringts auf den punkt. die natur gehört nicht dem menschen alleine…
    und wieso lässt der tagi eigentlich immer mehr solche unsachlichen und unrelevanten schreiberlinge zu papier kommen???

  • Tschegger sagt:

    Ich erinnere mich gut an früher (60er-jahre) als ich mit Schäferhund Dino im Wald „secklen“ (Jogger gab es damals noch nicht, da sprach man noch deutsch in der Schweiz) ging. Kein Fussgänger störte sich daran. Auch heute gehe ich noch mit Hunden, welche einen guten Gehorsam vorzeigen gerne in den Wald und staune, dass diese kaum reagieren wenn Jogger oder Biker sich lautlos von hinten nähern!

  • Franz sagt:

    Im Grunde muss man als Jogger diesem Artikel gar nichts beifügen. Nur soviel, laufen sie mal über Mittag durch die grösste Hundetoilette der Schweiz, der Allmend Brunau! Was sie dort erleben werden schlägt einfach alles! Wenn man sich mal anschaut was für welche Typen Hundebesitzer oder Hundesitter sich dort rumtreiben wundert man sich schon, dass es nicht häufiger zu Ausschreitungen kommt. Es gibt praktisch keine(n) der die sein/ihr Tier unter Kontrolle geschweige denn an der Leine hat. Ist ja auch nicht möglich, wenn man mit sechzehn Tieren gleichzeitig unterwegs ist…….

    • Mike sagt:

      Exakt! Diesen Hundesitter bin ich auch schon begegnet. Das ist grob fahrlässig was die da tun. Mich erstaunt wieso dagegen nicht vorgegangen wird.

      • Sabrina sagt:

        Auf der Allmend Brunau hat jeder Jogger, Velofahrer oder Spaziergänger ohne Hund die Möglichkeit in dem Bereich in welchem Hundeverbot herrscht sich zu bewegen. Ich kann nicht verstehen wieso sogar dieser Ort an welchem Hunde ungestört aufeinander Treffen können und sich austoben Jogger durchrasen müssen wenn sie auch ganz relaxt auf der nicht weniger schönen anderen Seite joggen könnten… Für mich eine reine Machtdemonstration!

  • Irene sagt:

    Ich finde den Blog ziemlich unter der Gürtellinie geschrieben; als erwachsener Mensch müsste man doch in der Lage sein, das Prinzip „leben und leben lassen“ kennen. Ich bin Hundehalterin und ecke sehr oft an, resp. werde behandelt wie eine Schwerverbrecherin … meine Hündin an der Leine brav bei Fuss gehend wohlgemerkt. In all der Zeit ist es mir einmal vorgekommen, dass eine Frau schon von Weitem gerufen hat „ich hab Angst vor Hunden“. Keine Frage, ich habe meine Hündin sofort abgerufen, sie an die Leine genommen und weit weg von der Dame gehalten. Und als wir uns kreuzten, bedankte sich die Frau und fragte wie sie mit der Situation umgehen könnte. Ich habe sehr gerne zwei, drei grundlegende Tips gegeben und mich ganz ehrlich gefreut, dass auch mal Interesse kam. Es ist nämlich so simpel: 1. Hände immer unten behalten, 2. Hund nicht anschauen oder ansprechen und/oder 3. dem Hund sogar den Rücken zudrehen und Sie werden sehen, Sie sind sowas von uninteressant für den Vierbeiner und er wird sich am Boden schnüffelnd von Ihnen abwenden!

    Und zu allen Fahrradfahrern möchte ich bei dieser Gelegenheit noch etwas sagen; sehr oft fahren diese auch auf Wegen mit Fahrverbot, womit der Hundespaziergang auf Veloweg wieder ausgeglichen wäre und zum anderen; ein kurzes Klingeln ein paar Meter bevor man jeweils an Hund und Hundehalter vorbeiflitzt wäre so ein kleines Ding und Hund wie Hundehalter würden weder erschrecken und daher unkoordinierte Bewegungen machen und könnten sich allenfalls sogar an die Seite stellen.

    Mir ist klar, dass es auch Hundehalter gibt denen das alles total egal ist und sich einen Dreck um Mitmenschen kümmern. Glauben Sie, diese Art von Mensch geht auch mir auf den Wecker, weil die verhalten sich nicht nur mit Hund so, sondern auch im sonstigen Leben. Und es gibt auch solche Menschen ohne Hund die es nicht interessiert wie sie bei ihren Mitmenschen ankommen und einfach mit dem Egoblick durch’s Leben gehen. Aber grundsätzlich ist es doch so, dass unsere Welt ohne Tiere eine traurige Welt wäre … und dass Hunde – vor allem die Jungen – leider oft im „Chrüzlistich“ spazieren ist wohl etwas was ihrer Natur entspricht und nichts mit der Bösartigkeit oder Gleichgültigkeit ihres Halters zu tun hat.

    Bitte beidseitig mehr Verständnis und der Tag ist gerettet :-)

    DANKE!!

    • Alex D sagt:

      Hmm…Hände unten halten > Schwierig beim Joggen, also stoppen. Hund nicht anschauen und nicht ansprechen > Hmm, gilt auch für Verbrecher. Hund nicht Rücken zudrehen > Gilt wieder auch für Verbrecher. Finde ich wirklich komisch dass ich mich so verhalten muss aber ok, ich werde mal schauen was es bewirkt.

      • Irene sagt:

        ;-) ok, wäre beim Joggen ein neuer Laufstil mit Händen unten geb ich zu … aber meine Tips sind ja lediglich dann von „Nöten“ wenn ein Hund pfeilgerade auf Sie zurennt, und Ihnen dabei nicht wohl ist. Mein Hund zum Beispiel interessiert sich keinen Deut für Jogger und ich kenne viele andere Hunde die auch nicht reagieren. Und betreffend Rücken – Sie sollen den Rücken zudrehen wenn Sie Angst haben … weil mit einem Rücken kommuniziert kein Hund und wendet sich wieder ab.

        Zudem sage ich nicht, Sie müssen sich so verhalten, aber wenn ich gefragt werde, dann versuche ich zu helfen und manchmal wissen Leute einfach nicht wie reagieren …

        Und noch an alle: miteinander Leben erfordert einfach gegenseitige Toleranz. Nur weil ich über die Strasse will und die Autos theoretisch vor dem Fussgängerstreifen anhalten müssen, schaue ich doch erst links und recht und bleibe stehen … weil obwohl sie nicht dürften, blochen viele Autofahrer trotzdem einfach weiter. Und da sag ich auch nicht; was interessiert mich dessen Eile und dass er ein Auto hat, ich bin im Recht also gehe ich. So funktioniert das Zusammenleben einfach nicht.

  • Beat Graf sagt:

    hallo Natascha, Sie sind gebissen worden, oder eben fast „sportinvalid“ nach dieser Hunde-Attacke? Als Biker erlebe ich oft ähnlich spannende Begegnungen mit Hunden. Die Hunde wollen und müssen doch uns einen heiligen Schrecken einjagen – mehr nicht. Sehen Sie dem Hund nicht in die Augen, auch nicht die eigenen Zähne zeigen , sondern irgend was in ruhigem Ton sagen. Hunde hören besser als Menschen. Der Typ im Zugsabteil, welcher Sie anstarrt, wie reagieren Sie… zu Punkt 3: freunden Sie sich mal mit so einem Hund an (das dauert nur einen Moment) – und vergessen Sie den lauten Hundehalter!

  • Schneider sagt:

    Wieso nehmen eigentlich so viele „rücksichts- und verständnisvolle“ Hündeler Ihres doch sooo liebe Hündchen an die Leine wenn eine Jogger sich nähert, wo’s doch eigentlich eine Leinenpflicht gibt ? (ich meine in der Stadt Zürich) Wieso muss ich als Mensch mit rennen aufhören wenn sich ein freilaufender Hund nähert ? Darf sich der Hund dann im Gegenzug auch nur noch im Schritttempo bewegen ? oder hat er womöglich mehr Rechte als ich ? Wieso setzt die Polizei die Leinenpflicht nicht durch und verzeigt die uneinsichtigen Hundebesitzer ?
    Weils die Polizei schlicht nicht interessiert dieses Gesetz durchzusetzen. Die Finnenbahn in Witikon (Quartier der Stadt Zürich) wird fast regelmässig als „Hundefreilaufzone“ missbraucht, den Quartierpolizisten interessiert das leider gar nicht. Parkbussen schreiben ist halt wesentlich stressfreier und gibt auch keine dreckigen Schuhe. Würden konsequent Bussen verteilt wegen Hunde freilaufen lassen, dann gäbe es viel weniger brenzliche Situationen in den Stadtwäldern.
    Ich habe übrigens selber einen Hund und lasse ihn in der Stadt nur von der Leine, wenn die Gefahr besteht, dass er von einem freilaufenden Hund angegriffen wird.

  • bluetime sagt:

    „Wieviel Jogger/innen muss ein „Hündeler“ ertragen???
    Zum Glück gibt es auch solche unter Euch, die Respekt+Toleranz zum Gegenüber zeigen, sie verlangsamen zb.ihren Schritt oder halten gar kurz an.
    Für mich ist es selbstverständlich, dass ich meinen Hund an die Leine nehme,sobald ich joggende Menschen erspähe, obwohl meiner eh kein Interesse an ihnen hat.
    Geben und nehmen….Anstand und Toleranz
    Dann bräuchte es keine solchen Artikel!

  • Dominik Burkhart sagt:

    Das einzige was überflüssig ist, sind solche dümmlich, hetzerische Artikel. Ich würde Ihnen raten vom Outdoor-Joggen aufs Indoor-Joggen umzusteigen. Da müssen Sie sich weder mit Hunden, Zecken, Pferdeäpfeln und dergleichen Problemen herumschlagen. Sie schreiben „Toleranz ge-genüber jedem Wald-Mitbenützer finde ich wichtig“. Ich glaube das einzige was aus Ihrem Artikel hervorgeht, ist Ihre Intoleranz gegenüber Menschen die nicht Ihren Vorstellungen eines Wald-Mitbenutzers entsprechen und gegenüber allem was Ihnen nicht vertraut ist.

    • HPKrähenbühl sagt:

      Wir müssten vielleicht den Waldmitbenutzer richtig definieren:
      1) Wildtiere, die wohnen nämlich hier.
      2) Spaziergänger, Wanderer: die durchqueren normalerweise den Wald AUF dem Weg ohne Lärm und ohne Rückstände zu hinterlassen.
      3) Jogger, die durchqueren normalerweise den Wald auf oder neben dem Weg, allerdings bunt und für viele Waldtiere zu schnell.
      4) Hundehalter, mit Hund an der Leine, wenn sie sich an die Regeln halten, hinterlassen manchmal ein Häufchen (bitte auch hier zusammennehmen).
      5) Biker und Reiter, zerwühlen die wege, besonders wenn es nass ist, hinterlassen stinkende Haufen (Biker eher selten, grins) und sind oft für 1), 2) und 4) viel zu schnell.
      6) Hundehalter, mit Hund ab der Leine, die sich an keine Regeln halten und 1 – 5 gefährden.

      Ich zähle mich zur Kategorie 4, wobei ich mit meinen Hunden keine Häufchen hinterlasse, werde aber von den meisten Teilnehmern der Kategorien 3 und 5 (ohne Reiter) automatisch zur Kategorie 6 gerechnet.

      Mann, ist das kompliziert!

      • Anita Beeler sagt:

        Betreff Reiter. Wildtiere (vor allem Rehe) scheinen vor Berittenen Waldbenutzern viel weniger Angst zu haben als vor unberittenen.

        Das ist auf alle Fälle meine Erfahrung, denn nicht einmal als (sehr ruhiger) Fussgänger habe ich je soviel Wild gesehen (ruhig dastehend, wenige Meter neben dem Pfad, ohne wegzurennen) wie als Reiter.

      • tom sagt:

        Nach Ihrer Definition, wünsche ich Ihnen (Kat. 4) viel Spass auf einem 2 tägigen Ausflug in freier Natur mit Ihren Hunden.Da ich mich sträube mich der Norm ihrer Definition zu unterwerfen, darf ich dann am Abend ins Gebüsch machen, und mein Füdli mit Blättern putzen, während dann Ihr Rucksack ständig schwerer wird.Ich denke in jedem steckt ne 1! Zum Glück ist alles noch viel komplizierter!

        • HPKrähenbühl sagt:

          Lieber Tom
          In unserer Zivilisation gibts glücklicherweise unterdessen fast überall Robbydogkübel und -säckli. Womit ich den Unrat nicht weit schleppen muss und ihnen empfehle ich, eine Rolle WC-Papier einzupacken, dann beisst und brennt es nicht so, wenn sie im Dunkeln Brennnesseln gegriffen haben …

  • Leonidas sagt:

    Ich jogge drei- bis viermal in der woche. probleme mit hunden hatte ich bisher keine, habe aber auch keine angst vor hunden und glaube abschätzen zu können, ob sie bloss neugierig nachschnuffeln wollen oder aggressiv sind. aggressiven hunden bin ich in meinen über 10 laufjahren zum glück nie begegnet, zumindest keinen gefährlichen. sollte ich jedoch einmal von einem hund angegriffen werden, wird der hundehalter kurz darauf einen platz im tierfriedhof für seinen wauwau buchen müssen.

    • Walter sagt:

      20 Kommentare gelesen, und endlich spricht Leonidas das eigentliche Problem an: Was läuft nach einem Biss ? Als Hundehalter würde ich jede Lüge auftischen, damit ich meinen besten Freund, den Hund, nicht einschläfen müsste. Das heisst, ich müsste das Opfer belasten, somit verleumden. Das wäre für das Opfer viel schlimmer als der Biss. Beispiel: Eine Frau beschuldigt das Opfer, sie angegriffen zu haben. Keine Zeugen, Aussage gegen Aussage. Vielleicht ist die Halterin sogar in Begleitung. Also 2 Aussagen gegen jene des Opfers !! Deshalb wird leider die generelle Leinenpflicht kommen, früher oder später. Die Schwyzer sind den Zürchern einfach voraus. Bravo !

    • Urs Erwin Breuss sagt:

      Gibts auch Jogger Friedhöfe?

      • Beni Schärer sagt:

        Gibts auch Breuss-Friedhöfe??

      • Kathy sagt:

        Walter, das ist Schwachsinn. Ich als Hundebesitzerin würde meinen Hund, wenn auch schweren Herzens, einschläfern lassen, wenn er jemanden beissen würde. Und die meisten meiner Hündeler-Bekannten würden dasselbe tun. Wenn nicht, dann halt Maulkorb und Leinenzwang. Aber dies gesetzlich zu regeln ginge zu weit und würde gegen die Natur des Hundes verstossen.

        • Zettel sagt:

          Wenn ein Hund beisst, hat der Halter versagt.
          Also lieber den Hund das eigene Versagen per Einschläferung ausbaden lassen?
          Oder doch lieber dran arbeiten?

  • Beatrice Stolz sagt:

    Genau so ist es – jeder Waldwegbenutzer ohne Hund hat sicher schon ähnliche Situationen erleben dürfen.

  • Meier sagt:

    Im Kanton Schwyz gilt überall Leinenpflicht. Heute der Wald, morgen die Wiese, übermorgen überall in der Schweiz Leinenpflicht? Braucht der Hund nicht – ab und zu – freien Auslauf?

    Wäre es nicht weit sinnvoller, Hundeschulung für Halter gewalttätiger Hunde auf einen Wesenstest auszudehnen. Wo wie in Deutschland entschieden wird, ob man überhaupt einen solchen Hund halten darf.

    Mein Mischling – mit Name Caruso Casanova – wird nie jemandem ein Leid antun, noch einem Jogger nachjagen bzw. trotzdem er Jagdhundegene in sich trägt auf Jagd gehen. Er hat menschliche Freundinnen, die jünger sind als 10 und die mit ihm ganz allein spazieren gehen. Nie ein Problem!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Immer ist es der Mensch, den man ändern muss und den man, wenn schon an die Leine legen sollte.

    • Urs Erwin Breuss sagt:

      Das nächste ist dann ein wesenstest ob man Kinder zeugen darf?

      • Zettel sagt:

        Eignungstest für Eltern!

        Oh ja bitte. Das wäre doch mal eine Alternative.

        Gegenseitige Rücksichtnahme ist leider nichts mehr wert.
        Wenn ich einem Jogger Platz mache (sieht dann so aus das man auf die Seite springt um nicht umgerannt zu werden) erwarte ich natürlich kein Dankeschön. Himmel, das wäre ja dreist. Ausserdem bekommen die ja sowieso nichts mit von der Umwelt wenn der Blick auf dem Boden ist und das Gehirn wird von der lauten Musik zugedröhnt. Auch ist es eine Zumutung mal hintereinander zu laufen wenn zwei Jogger zusammen unterwegs sind. Welch Unverfrorenheit von mir nicht sofort in die Büsche zu springen um den edlen Herrschaften Platz zu schaffen. Wir niederes Fussvolk werden aber auch immer aufmüpfiger.

        Ausserdem; was haben wir eigentlich in der freien Natur zu suchen? Und dann auch noch mit zwei nicht sabbernden, nicht nach Schweiss duftenden Hunden.

        Verdient ein Mensch Respekt, wenn er kein Respekt vor anderen Lebewesen hat?

      • Susanne H sagt:

        Oh ja, ja, ja. Das wäre endlich an der Zeit! Für alles braucht man einen Ausweis, nur für’s Brüten nicht!

  • christoph schweitzer sagt:

    ich kann diese fragen nur unterschreiben. allerdings beziehe ich mich auf die situation auf den velowegen. da ich zur arbeit täglich mit dem velo unterwegs bin sind für mich hund/hündeler mittlerweile zum roten tuch geworden. eben wieder heute morgen; dunkelheit, vereister veloweg und zweimal ein hund der frei und unbeleuchtet kreuz und quer über den veloweg rennt. der eine schiesst mit vollgas aus dem wald direkt vor mein rad. solches erlebe ich jeden zweiten tag. in all den jahren habe ich mich irgendwie damit abgefunden.
    trotzdem, soweit ich weiss ist die leinenpflicht im wald saisonal geregelt, wegen dem jungwild. aber wie stehts mit der leinenpflicht auf velowegen?

    • Hans Dampf sagt:

      Velowege? So kann man die auch nennen. Eigentlich sind es aber eher Fussgängerwege, auf denen Velofahren gestattet ist. Grundsätzlich bin ich aber auch für Leinenpflicht auf Velowegen. Vielleicht wären dann die Fussgänger von diesen rasenden Sportbikern ohne Klingel in Sicherheit. Oder haben sie die Hunde gemeint?

    • Urs Erwin Breuss sagt:

      Sind Sie immer beleuchtet?

  • 1. Gibt es eigentlicht keine Stilpflicht hier?
    2. Wie könnte man diese unruhigen Zeitgenossen die ständig gehetzt unterwegs aus der Ruhe des Waldes verbannen?
    3. Wieviel penetrant Deo riechende, anzüglich schnaufende Raser auf Turnschuhen muss ich im Wald eigentlich ertragen?

  • Principe Rosmarie sagt:

    Sorry, aber dasselbe könnte ich von Joggern sagen. Unfreundlich, verständnislos, laufen sie durch den Wald ohne sich um andere Waldbenutzer zu kümmern. Es geht nur mit Verständnis von beiden Seiten. Versuchen Sie es doch mal mit gehen, wenn Ihnen ein Hund entgegen kommt. Laufende Leute sind für den Hund instinktiv „Beute“. Versuchen Sie einmal ein Buch über Hundepsychologie zu lesen. Dient zum besseren Verständnis. Mit freundlichem Gruss.

    • Mike sagt:

      Also bittesher!!! Gaht’s no?! Es liegt doch wohl am Hundehalter dafür zu sorgen dass sein Tier keine Menschen anspringt – egal ob diese joggend oder gehend unterwegs sind. Zudem liegt es nicht an uns Nicht-Hundehalter uns mit Hundepsychologie zu beschäftigen sondern an euch Hundehaltern. Herrje….

      • HPKrähenbühl sagt:

        Mein Gott Walter!
        Mike lernts nie!

      • Urs Erwin Breuss sagt:

        Ist ihr Verhalten gegenüber Hunden eine Krankheit oder einfach nur eingebildete Arroganz?
        Das beschäftigen mit Hundepsychologie wäre gewiss sinnvoller und gesünder als Joggen. Sie würden dabei auch noch was lernen.

        • C.Mendler sagt:

          Wie bitte?! Genau diese „Theoretiker“ und selbst ernannten „Intellektuellen“ sind es, denen es besser gehen würde, wenn Sie endlich mal in der Natur abschalten und Sport treiben könnten, statt den Frust anhand eines völlig dämlichen Kommentars loszuwerden! Ich sehe echt den Zusammenhang vom von Ihnen kritisierten Kommentar mit Arroganz nicht ganz!?
          Übrigens: Wenn Sie so wissbegierig sind, dann wäre die deutsche Rechtschreibung sicher noch ein Gebiet, das zu verbessern wäre…

      • Paul sagt:

        Ja Mike, was soll man da sagen? Es ist sicher auch an den Jägern, sich mit der Psychologie von Füchsen und Wildschweinen zu beschäftigen, und diese sofort an die (ja nicht zu lange) Leine zu nehmen, damit die Jogger keinesfalls mit einer gewaltbereiten Wildsau konfrontiert werden (man halte bitteschön den Wald sauber!).

        Meiner Meinung nach liegt das Problem eher darin, dass gewisse Leute (tendenziell vermutlich eher aus der Stadt oder der Ruhe wegen aufs Land gezogen (aber bitte sofort den Gestank der Misthaufen abstellen!)) heutzutage einfach wirklich derart von der Natur entfremdet sind, dass sie einen freudig wedelnden Hund nicht mehr von einer aggresiven Töle unterscheiden können. Ist daran jetzt der Hund schuld? Klar hätte der Hundebesitzer seinen Hund abrufen sollen, als die Joggerin kam (keine Frage) aber nein, ein Hund gehört im Wald nicht an die Leine – genau wie Frau Knecht braucht er nämlich Auslauf.

        Das wirklich traurige finde ich an der Story, dass in der Schweiz und vor allem im Kanton Zürich ein Nebeneinander in der Natur offenbar nicht mehr möglich ist: Der Jogger beschwert sich über den Hund, der Wanderer über den Reiter und der Reiter über den Mountainbiker (wenn dann noch ein Motor ins Spiel kommt, dann ist es eh des Teufels – selbst wenn man den heutzutage wirklich leisen Schalldämpfer eigentlich gar nicht gehört hat, bevor der Töffahrer freundlich gegrüsst hat. Dabei müsste man nur den Hund abrufen, etwas langsamer an Kindern oder Hunden vorbeijoggen, oder sich freuen, dass der Mountainbiker extra abgebremst hat, langsam vorbeirollt und fründli grüezi gesagt hat.

        Ich gehe übrigens auch regelmässig joggen aber irgendwie passiert mir sowas nicht. Mich befremdet es viel mehr, dass viele Hundebesitzer bei meinem Anblick panisch ihre halbe Portion Dackel in Ketten legen, weil sie sofort befürchten von mir vor Bundesgericht gezerrt zu werden, sollte Wasti wagen an meinen Turnschuhen zu schnuppern.

        • Wanja Rotenberger sagt:

          Danke Paul für Ihren Kommentar! Endlich einmal etwas Konstruktives! Leider begreifen Leute wie Mike nicht, dass sich die Welt nicht um sie und ihre subjektiven Bedürfnisse dreht. Etwas arg begrenz und oberbünzlig solche Leute – und vor allem anderen obermegamässig arrogant und egoistisch in ihrem Denken und Handeln.

      • Peter Steiner sagt:

        Absolut Ihrer Meinung Mike. Ich hatte zwar bis heute trotz vielen Trainingskilometern im Wald kaum Probleme mit Hunden – aber ich sehe weder ein, dass ich mein Trainingstempo drosseln soll nur weil ein Hund nicht das tut was Herrchen will noch will ich mich mit Hundepsychologie befassen. Aber der Hund ist ja meist nur so gestört wie sein Herrchen, also müsste ich ja gleich ein Psychologiestudium absolvieren ;-)

        • independent sagt:

          Hart, aber wahr!

        • Paul sagt:

          Ich sehe auch nicht ein, warum ich mein Tempo drosseln soll, wenn Kinder nicht tun was ihre Eltern wollen, aber ich bremse halt trotzdem wenn sie vor mir über die Starsse rennen ;-) Und das schaffe ich tatsächlich, ohnel mich mit Kinderpsychologie befassen zu müssen.
          Irgendwie traurig, wenn man so borniert durchs Leben gehen und dauern zwängele muss „aber ich wott doch gar nöd und alli müend uf d Siite wenn ich jogge wott…“

          • Peter Steiner sagt:

            Lieber Paul, es geht nicht darum dass ich nicht auf die Seite gehe, Spaziergänger rücksichtsvoll passiere oder jemandem nicht ausweichen will. Es geht darum, dass ich nicht bereit bin bei jedem Hund präventiv stehenzubleiben, nur weil der möglicherweise unerzogen und aggressiv ist. Ich will davon ausgehen können, dass Hunde, Hündeler, Nordic-Walker, Biker und Autofahrer nicht auf mich losgehen, wenn ich an ihnen vorbeijogge. Was haben Sie bloss für ein Bild von Läufern? Hier geht’s doch darum, dass Hunde aggressiv gegenüber Menschen sind und dass es die Verantwortung der Hundebesitzer ist, dies zu verhindern. Der Vergleich mit den Kindern auf dem Fussgängerstreifen ist also völlig deplaziert, weil genau verkehrt herum gedacht…

          • Paul sagt:

            Lieber Peter Steiner

            1) Ich hab kein schlechtes Bild von Joggern, wie weiter oben geschrieben bin ich selber einer.
            2) Ich habe nirgends geschrieben, dass jemand bei einem Hund präventiv stehen bleibe muss
            3) Es ist schön, dass Sie kein Problem damit haben, „jemandem“ auszuweichen – bei einem Hund scheint für sie aber nicht mal eine Drosselung des Tempos drinzuliegen – der Hund hat gefälligst zu erstarren wenn sie nahen
            4) Wie Frau Knecht schreibt, weiss sie selber nicht, ob der Hund schnüffeln (schnüffeln!) oder schnappen wollte – also einfach mal munter Aggresion unterstellen („er wollte mich fressen“ – ach wie dramatisch!) – das macht mich sauer

            Ich sage lediglich: Der Hundebesitzer soll seinen Hund abrufen, wenn ein Jogger naht, und der Jogger soll halt – wenn das mal nicht klappt – sein Tempo ein bisschen verlangsamen und alle sind glücklich und können gemeinsam die Natur geniessen. Nicht so schwierig oder verstehe ich den Punkt nicht?
            Gruss Paul

            PS: Wenn der Jogger highspeed am Hund vorbeizieht, kann es sein, dass der Hund das als Aufforderung zu einem Wettrennen versteht und mitzieht (von Beissen keine Spur). Trotzdem verstehe ich natürlich, dass gewisse Leute dann Angst bekommen – durch Drosseln des Tempos lässt sich das vermeiden. Dieser von vielen Leuten hier gemachte Vorschlag ist nicht als Befehl an die Jogger zu verstehen sondern einfach als Tipp für Leute, die Angst vor Hunden haben. Und ja, das „ich sehe nicht warum ich wegen einem Hund das Tempo drosseln soll“ kommt für mich stark als zwängele rüber.

      • Zettel sagt:

        „Also bittesher!!! Gaht’s no?! Es liegt doch wohl am Hundehalter dafür zu sorgen dass sein Tier keine Menschen anspringt – egal ob diese joggend oder gehend unterwegs sind. Zudem liegt es nicht an uns Nicht-Hundehalter uns mit Hundepsychologie zu beschäftigen sondern an euch Hundehaltern. Herrje….“

        sprachs und ging bei Rot über die Ampel. Wozu Strassenverkehrsregeln lernen wenn ich keinen Führerschein besitze?

    • Max Müller sagt:

      Ach wie schön war es, als man in der Schule noch lernte was Tiere sind. Ganz praktisch, nicht theoretisch.
      Oder die Leute Grosseltern auf dem Land hatten, wo man mit den Tieren umzugehen lernte.

      Aber das ist ja leider aus der mode. :-(

  • die Dame soll mal erklären was das abschätzige „Typ Primarlehrer“ soll. Wenn sie meint, Hunde sind überflüssig so sollte sie sich ein wenig in ihrer Ausdrucksweise mässigen ! Bin selber Hundebesitzer, gehöre aber zu jenen die ihren Hund an die Leine nimmt wenn sich Jogger nähern. Habe selten einen hochnäsigeren und masslos übertriebeneren Blog gelesen!

  • Markus sagt:

    Toleranz ist auf allen Seiten gefragt. Als Jogger UND Hundehalter stelle ich fest, dass oft beide Parteien der Ansicht sind, der Wald gehöre ihnen. Hat Joggerin/Jogger Angst vor Hunden, kann ich den Ärger gut verstehen, gebe jedoch zu bedenken, dass Angst in den allermeisten Fällen unbegründet ist. Hunde sind erstmal einfach neugierige Wesen. Beschriebenes Beispiel zeugt davon: Hätte der Schäferhund dich, liebe Natascha, tatsächlich ‚fressen‘ wollen, wäre dies wohl ziemlich schnell geschehen. Dabei gilt es grundsätzlich bei jeder Begegnung mit einem freilaufenden Hund wie auch einem suspekten Menschen an einsamen Orten: Ruhe bewahren, Selbstbewusstsein (keine Angst) zeigen, freundlich sein. Zappeln und Schreien helfen wenig, im Gegenteil. Geniessen wir den Wald gemeinsam, oder?

    • Mike sagt:

      Es spielt absolut keine Rolle was ein Hund von der Person will die er anfällt. Es gibt nun mal Menschen die haben, wie Sie sagen, eben Angst vor Hunden und es gibt welche die wollen einfach nichts mit Hunden zu tun haben. Und es liegt nun mal an den Hundehalter dafür zu sorgen dass solche Menschen möglichst nicht durch ihre Tiere belästigt werden. Egal ob diese nur schnüffeln oder spielen wollen.

      • Franz Rickenbach sagt:

        Mike, ich bin 100% bei dir; Leinenzwang immer und überall für alle Hunde!

        • HPKrähenbühl sagt:

          Ich auch, überall wo Fahrverbot ist aber zudem Leinenzwang für Biker und Velofahrer, wo Reitverbot ist, Leinenzwang für Ross und Reiter und wo Wanderwege sind, Leinenzwang für zu schnell laufende Jogger!

        • Wanja Rotenberger sagt:

          Mir UND meinem HUND (gross und weiss!) gehen Jogger und Läufer am A…. vorbei. Wir beide interessieren uns nicht für sie. Mein Hund schaut nicht mal hin, wenn da ein Jogger gerade mal 10cm an ihm vorbei rennt und mit bitterbösem Blick mich und mein Tier straft, dass wir uns erlauben, ihn in seinen Kreisen zu stören! Zwei Schritte zur Seite sind zu viel verlangt und verursachen offensichtlich bereits Stress. Meiner Meinung nach gehört der Wald in erster Linie den Tieren, welche da leben – sprich Rehe, Hirsche, Wildschweine, Hasen, Vögel, Eichhörnchen usw. Die joggenden Grossmäuler in dieser Runde dürfen Ihrem Sport gerne mal in einem ECHTEN Wald ausserhalb der Stadt nachgehen. Wenn Sie dann plötzlich vor einem ausgewachsenen Keiler (männl. Wildsau) stehen, möchte ich ja mal sehen, ob sie da immer noch nach Leinenzwang rufen. Glauben Sie mir, in diesem Fall wären Sie glücklich, wäre das Tier vor Ihnen ein Hund. Ich persönlich wäre ja für einen Maulkorbzwang – aber nur für grossmäulige Zweibeiner, die vergessen haben, dass die Welt nicht ihnen alleine gehört.

          • Beatrice sagt:

            genau, auf solche ego Mitmenschen wie Sie sind benötigen wir auf unserer Welt. Mit Ihrerer Mitteilung“ IMir UND meinem HUND (gross und weiss!) gehen Jogger und Läufer am A…. vorbei. Da wundern Sie sich, dass man Sie und Ihrem Hund nicht freundlich begrüsst auf unserer Wlelt.

          • Wanja Roteberger sagt:

            @Beatrice. Haben Sie den Beitrag auch zu Ende gelesen? Sie sehen natürlich nur was Sie sehen wollen. Egoismus wäre wohl eher Jemand anderen zu attestieren. Aber dafür reicht wohl das Denken nicht. Sie argumentieren natürlich aus Ihrer sujektiven Lage. Lassen Sie mich raten: Sie joggen gerne durch den Wald?

    • Anita Beeler sagt:

      Das stimmt eigentlich per se. ABER, man bedenke dass es auch Kleinkinder, ältere Menschen oder schlicht einfach auch ängstliche Menschen gibt die (noch) keine oder wenig Erfahrungen mit Hunden haben.

      Als absolute Hundeliebhaberin (habe leider zu wenig Zeit für einen Eigenen) bleibt mir immer jener Moment im Gedächnis als meine kleine Nichte (3 Jahre) ein paar Meter vor mir lief (auf dem Weg) und plötzlich von vorne ein grosser Hund aus dem Gebüsch kommend voll auf sie zurannte und (obwohl ich noch versuchte dazwischenzugehen) sie umwarf weil er an ihr hochsprang. Der Besitzer des Hundes versuchte seinen Schützling vergebens zurückzurufen. Meine Nichte ist inzwischen 12, aber hat seit diesem Erlebnis panische Angst vor Hunden.

      Vor allem grosse Hunde (aber auch kleine „Wadenbeisser“ müssen entweder an die Leine, oder dann so gut ausgebildet sein, dass diese sofort zurückgepiffen werden können. Wobei wir wieder mal bei der Minderheit die es leider für die Mehrheit versaut wären…..

      • Ina sagt:

        Mein lustiges Hundeerlebnis: Ich war im Spital und ziemlich krank. Jedenfalls hatte ich Blutverdünnung, und aus einer Vene baumelte so ein Schlauch, der an einem Infusionsständer auf Rädern befestigt war. Auf ärztlichen Rat ging ich einmal mit meinem Infusionsständer im Spitalgarten herumschleichen. Plötzlich rannte ein Riesenhund – Typ Rottweiler – unweit einer Hundeverbotstafel fletschend und knurrend auf mich zu. Ich zuckte reflexartig zusammen und stolperte rücklings über eine Blumenrabatte. In panischer Angst um meine Schläuche, Blutverdünnung und Gesundheit schrie ich den Hund an. Da kam der Besitzer mit einem hämischen Grinsen lässig dahergeschlendert und meinte, ich müsse eben cool bleiben, denn es stachele den Hund an, wenn ich davonrenne und schreie… Selbstverständlich brachte es nichts, dass ich mich bei der Spitalverwaltung beschwerte – die zählen eben auf die Eigenverantwortung. (Weitere Müsterli: Hund beisst mein Kind auf dem Heimweg, Frauchen zu meiner Tochter: Das macht doch nichts, er hat ja nur geschnappt. Oder: Ich weiche aggressivem Kläffpudel vorausschauend aus, Halter schimpft mir hinterher, was ich denn so blöd tue. Oder: Hund jagt Nachbars Hühner durch unseren Garten und Frauchen beschwert sich darüber, dass die Hühner frei herumlaufen usw. usw.) Für mich ist klar: Erziehung fehlt oft gleichzeitig den Hunden und ihren Herrchen!

        • Manuela sagt:

          Liebe Ina

          genau das ist das Problem. Zuviele Hundehalter haben echt keine Ahnung und legen auch keinen Wert darauf ihre Hunde so zu erziehen, dass sie keine Gefahr für Menschen (zum Teil auch andere Hunde) darstellen.
          Ich bin im Besitz eines sog. Problemhundes und musste viel Geld investieren um genau die Hilfe zu kriegen, welche er benötigte. Jedes Tier ist in seinem Wesen genaus so einzigartig wie jeder Mensch.
          Witzigerweise erlebe ich die meiste IIntolleranz von Hundebesitzern und nicht von „Hundelosen Mitmenschen“, die bringen mehr Verständis auf und warten manchmal auch bis mein Hund an meiner Seite ist, im Gegenteil von Hundebesitzern welche ihre Tiere nicht abrufen wenn meiner an der Leine ist. Dies wiederum führt zu gefährlichen Auseinandersetzungen zwischen den Hunden und für mich als Besitzer mittendrin auch nicht gerade angenehm.
          Seit ich meinen Hund mitgenommen habe zum joggen und Biken, zeigt er weder an Joggern noch an Bikern oder an Kindern Interesse. Selbst andere agressive Hunde meistert er mitlerweile mit Bravur.
          Unsere Tiere müssen alles auch zuerst kennen lernen und wenn ich als Besitzer nicht bereit bin diese mit Vernunft und Geduld an wichtige Dinge zu gewöhnen dann vergess ich das mit dem Halten von Hunden doch lieber im Intersse meiner Mitmenschen.
          Schade dass du all diese negativen Erfahrungen machen musstes und nie das Verständis der Halter erfahren hast. Dies ist kein Einzelfall sondern zeigt (leider) die Hauptverhalten der Halter auf.

  • Patrick Bucher sagt:

    Und mit solch einem Beitrag wird das Problem nicht vermindert… Es gibt immer 2 Seiten. Ich habe fünf Hunde, wenn Jogger kommen rufe ich sie ab, sie kommen schön zu mir, manchmal kommt ein ganz nettes Dankeschön, das zeigt mir, dass es auch auf der „anderen Seite“ nette Menschen gibt, aber genauso kommen auch dann ganz gehässige Gesichter entgegen, so als ob man meinen könnte, dass man als Hundehalter an sich schon ein Verbrecher ist…
    Alle haben ein Recht auf die Natur, aber Rücksicht muss auf jeden Fall auch gegenseitig genommen werde und da haperts leider auf beiden Seiten…
    Mann kanns weitertreiben Jogger-Velofahrer, spielende Kinder im ruhigen Park, usw.usw.. usw..

  • Peter A. Ziermann sagt:

    Liebe Frau Knecht, das haben Sie aber schön geschrieben! Drei Antworten & Gegenfragen: 1.In städtischen Waldstücken herrscht Leinenpflicht. Auf dem Lande bleibt es den Waldbesitzern überlassen. 2.Nein! 3.Viel!
    1. Gibt es eigentlich nicht auch Laufbänder beim McJogging am Hauptbahnhof? 2. Sollte man Menschen den Titel „Kommunikationsberaterin“ nach einem solchen Blog-Eintrag aberkennen dürfen? 3. Wieviel Jogger und sonstige Sport-Freaks muss ich als Otto Normalo eigentlich noch ertragen? Und als Zückerli: Ihr heutiger Blog-Eintrag ist genauso unflüssig, wie das Markieren eines sabbernden Kläffers. Schönen Tag noch! paz

    • Mike sagt:

      Aber sonst geht es Ihnen noch gut, Herr Ziermann?!? Wollen Sie allen ernstes sagen, wer nicht von einem Hund angefallen werden will soll halt nicht in den Wald sondern auf ein Laufband? Dieser Blog-Eintrag trifft den Nagel auf den Kopf!

      • Tino sagt:

        Gaht’s no Herr Ziermann? Heutzutage sind Hunde zu einer richtigen Plage ausgeartet. Man bekommt das Gefühl, dass jeder einen hat … oder gar zwei. Was soll das? Wozu diese Hunde?
        Wenn überhaupt Hunde, dann auf jeden Fall mit Leinenpflicht. Wie im Kanton Schwyz. Leinenpflicht überall. Und wem das nicht passt, der soll keinen Hund haben. Brauchen tut das eh keiner ausser Blinde, Polizei, Katastrophenschutz und Bauern!

        • matin bern sagt:

          ja Tino, Sie haben Recht, Wozu braucht es diese Hunde.
          Bei mir Zuhause machen Sie auch immer Ihr Geschäft auf meinem Rasen, natürlich schauen die Besitzer noch zu.
          Diese Besitzer hätten es auch nicht gerne wenn ich Ihnen vor die Haustüre machen würde.
          Aber so sind nun mal diese Hündeler. Schade

          • Franziska sagt:

            Nein Marin, so sind die Hündeler nicht!!! Ich bin auch Hundehalterin! Mein Hund (tschechoslowakischer Wolfshund) ist im Wald an der Leine, Hundhaufen werden in schöne blaue Berner-Hundesäckchen gepackt und Joggern gebe ich den Vortritt indem ich mein Hund bei Fuss halte. Manchmal gibts sogar nette Jogger, die sich bedanken!
            Uebrigens, für Leinenpflicht bin ich auch – leider erlebe auch ich oft, dass es sehr viel Hundehalter gibt die keine Ahnung
            von Verantwortung haben…

        • Sabrina sagt:

          Aha, der Hund ist zu einer Plage ausgeartet.. aber dann, wenn er seine genialen Fähigkeiten dem Menschen zu nutze machen kann wie z.B. als Blinden-, Polizei-, Such- oder Treibhund ist er wieder ok.
          Ich halte Diensthunde. Und meine Hunde sind ausserhalb des Dienstes auch ganz normale Haustiere mit welchen ich spazieren gehen muss und nach getaner Arbeit nicht in den Schrank stellen kann!
          Man kann sich nicht immer nur überall das heraus nehmen was einem passt! Wenn alle ein bisschen mehr Verständnis und Rücksicht aufbringen würden gäbe es diese Probleme nicht. Mit dem mit der Leinenpflicht verbundenen fehlenden Freilauf können die Hunde nicht genügend ausgelastet werden, ihnen fehlen Sozialkontakte und genau so entstehen Problemhunde. Aber um das Wohl des Hundes geht es ja schon lange nicht mehr. Hauptsache man kann alles Wegsperren, Ausrotten und Verbieten was die Idylle des Menschen stört!

          • Tino sagt:

            Ja Sabrina wir sollen uns die Fähigkeiten der Hunde zu Nutzen machen. Und wir tun das auch. Und wenn wir nur diese sog. „Schutzhunde“ hätten, gäbe es nämlich auch gar keine Probleme. Denn die Betreuer dieser Schutzhunde (Blinden-, Polizei- und Katastrophen-Hunde) wissen was sie tun. Bei den anderen Hundebesitzern bin ich mir da leider gar nicht
            Wer einen Hund hat, ist zu 100 Prozent für ihn verantwortlich. Diese Person hat zu 100 Prozent dafür zu sorgen, dass sich kein einziger Mensch vor diesem Tier fürchten muss.
            Und noch etwas. Hunde sind keine freilebenden Wildtiere, die es zu schützen gilt. Hunde werden von Menschen aus deren persönlichen Wünschen gehalten (aus welchen Motiven auch immer). Das ist ein riesengrosser Unterschied!

          • Sabrina sagt:

            Jeder Mensch ist für sein Handeln und sein Tun zu 100 % verwantwortlich. Hundehalter zudem für das seiner Hunde. Ich kenne meine Hunde ganz genau und habe gelernt meine Tiere zu lesen. Und ich weiss genau, dass ich die Verantwortung für ihr Tun übernehme. Aber genauso wie im Strassenverkehr würden Sie bestimmt auch eher mal anhalten als auf den Vortritt zu bestehen um eine Kollission zu vermeiden. Oder liege ich da falsch? Verantwortung tragen immer beide Parteien. Genau so wie Eltern in der Pflicht sind ihren Kindern das richtige Verwalten einem Tier gegenüber beizubringen. Und nicht wie bei uns im Dorf. Nicht aus Angst, sondern mit Absicht wild herumrennen und schreien, zappeln, springen oder direkt auf die Hunde zulaufen. Ist ein lustiges Spiel unter Halbwüchsigen musste ich leider feststellen. Ich versuche auch da, meine Hunde und ihre Bedürfnisse den Kindern näherzubringen, sodass sie anstatt am Zaun zu stehen und die Hunde zu ärgern mal klingeln kommen oder draussen fragen ob sie meine Hunde streicheln können. In der Hoffnung, dass diese ihren Kollegen oder später ihren Kindern auch zeigen können, wie man mit Respekt anderen Lebewesen gegenübertritt!

        • Max Müller sagt:

          Hmmm Tino,

          aber bitte die sabbernden, schreienden und an den Hosenbeinen ziehenden Kinder bitte auch gleich anleinen.
          DAS ist meiner Meinung nach die grössere Plage.

          abgesehen davon stimme ich Peter A. Ziermann zu.

          wenn man schon im Wald unterwegs sein will. Wie wäre es mal mit den Tieren dort umzugehen lernen?

          Oder verlangt Natascha Knecht bald noch eine Hundeleine für Wildschweine, Rehe und all die anderen Tiere.
          Wer weiss, vielleicht läuft die Dame ja auch immer mit automatischem insektenspray rum wegen den Ameisen, Spinnen und anderen Lebewesen.

          Liebe Frau Natascha Knecht, das nennt man Natur und gehört nun mal dazu.
          Herzlich Willkommen in der Realität.

          • Tino sagt:

            @Max Müller: Sie müssen aber tief gefallen sein. Die Kinder sind die Zunkft unserer Gesellschaft! – Hunde sicherlich nicht!
            Sie sollten sich einfach schämen. Wer zahlt Ihnen mal Ihre AHV? Hä? Schon vergessen. Mann oh Mann!!

          • Max Mueller sagt:

            Freilaufende Hunde sind aber nicht Natur, sondern nerven nur….

        • maria sagt:

          Ja lieber Tino, Hunde benötigt man wirklich nicht unbedingt. Noch weniger Menschen,,,wie schön wär doch Mutter Erde ohne Menschen..

    • gschwind sagt:

      von allem zu viel auf dem Gebiet zwischen Irchel und Witikon: Hunde, Hundehalter, Jogger, Biker, 4-Bein Wanderer, Zoo-Besucher, 12Stunden-Parkierer, FIFA Geschmierte und davon 33% „Unzürcher“. Ab heute Montag 29.11.:Ausweisen!

      • Ruthli sagt:

        Wenn ich all dies lese, bin ich ein Mal mehr dankbar dafuer, dass ich mich vor Jahren selbst „ausgewiesen“ habe, obwohl ich Schweizerin bin. Intoleranz wo immer es moeglich ist, sie lebt auf jeder Ebene – in der Schweiz….

        • Ueli Müller sagt:

          Bravo Ruthli! Die Schweizer werden jeden Tag schlimmer, Intolleranz wo man sich umsieht, jeder ist sich selbst der nächste und, wenn auch nur für sich selbst, der Beste und Schönste und Tollste und Wichtigste.
          Ich bin selbst Hundehalter, weder blind noch Polizist noch sonst was Spezielles. Wozu hab ich eigentlich nen Hund, gute Frage. Vielleicht weil der nicht ständig meckert? Weil man vielleicht sogar von Tieren etwas lernen könnte? Wer weiss, wer weiss.
          Um unserer Verfasserin dieses durchaus sprachlich gewandten Blogs einen hilfreichen Tipp zu geben. Es gibt nicht mehr viele Orte wo die Hunde ihrem NATUERLICHEN Bedürfnis nach Freilauf nachgkommen dürfen. Wo genau dass die Leine nicht Pflicht ist, erfahren Sie auf dem Hundekontrollamt der Stadt Zürich, und da können Sie ja, wenn Sie wiedermal das Bedürfnis nach Freilauf haben, einen Bogen herumjoggen. Vielen Dank. Ruthli, ich weis mich bald auch aus, nicht mehr auszuhalten hier …

    • Urs Erwin Breuss sagt:

      Sie haben völlig recht Herr Zimmermann, das unnötigste was es im Wald braucht sind Jogger, wenn die mehr arbeiten würden, müssten sie nicht noch in den Wald um sich auszukotzen. Leider verstehen die Jogger irgendwas falsch den Ihre Ansprüche sind nicht relevant. Die meisten dieser unbelehrbaren Jogger rennen mit Blick auf den Boden, Stöpseln in den Ohren und mit Blick auf die Puls- und Stoppuhr und mit penetrantem Körpergeruch (Schweiss) durch die Natur, mit dem eingebildeten Recht alle andern müssten an der Leine geführt werden. Das nennen sie dann Erholung, Stressabbau etc.
      Gott sei Dank gibt es auch noch 5% normale Jogger, die wachsam und verständnisvoll das joggen betreiben, die auch mal stehen bleiben etc. Die haben aber auch keine Stöpsel in den Ohren und tragen keine Puls- und Stoppuhr.
      Jogger sind doch jene Rasse Menschen, die Angst davor haben, sich mit sich selber auseinanderzusetzen und suchen die Flucht in dem Sie sich in der natur mit Stöpsel in den Ohren zudröhnen (somit muss das Hirn nicht viel arbeiten) und die Ergebnisse der Puls- und Stoppuhr tragen dazu bei sich zu bestätigen, aber in was? Ach ja am Arbeitsplatz läuft es gerade nicht so. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man wegen einem andern Lebewesen (Hund) 27.3 Sek. länger brauchte al gestern. Arme Joggerwelt.
      Ein Sprichwort sagt: Wer Tiere hasst, hasst sich selber.

      • Beni Schärer sagt:

        Herr Breuss. Sie scheinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Wer/Was gibt Ihnen das Recht sämtliche Jogger als „fuulie Sieche“ zu beurteilen? Nach Ihrer Sichtweise sind auch alle, die am Morgen im Zug zur Arbeit fahren und Stöpsel im Ohr haben, nicht normal. Ich denke, Sie gehören zu der Rasse Mensch, die andere beschuldigen/belehren um über eigene Unzulänglichkeiten hinwegtäuschen zu können. Wischen Sie erst vor der eigenen Haustür. Aber leeren Sie Ihren Dreck nicht vor anderen Haustüren ab!
        Ich wurde schon gebissen und kenne einige, die auch schon gebissen wurden.Welchen Anspruch haben den Hundehalter im Wald? Ungefähr dieselben, wie sie Jogger haben: Den Drang in die Natur zu gehen.

        • Urs Erwin Breuss sagt:

          Immer wider schön zu erleben, dass wenn man dem Hund auf den Schwanz steht, dass er dann auch tatsächlich bellt und jault und wie wenige provokative Wort es braucht um gewollte Reaktionen zu erzeugen.

          • Peter Steiner sagt:

            Herr Breuss, wäre es nicht viel schöner wenn Sie – spazierend (von mir aus mit Hund an der Leine), joggend, bikend kochend, singend oder sonstwie das Leben geniessen würden anstatt sich hier mit provokativen Voten Ihre Vorurteile bestätigen zu lassen? Ist das zufriedenstellend?

      • Ruedi sagt:

        Ein bisschen viel bünzlige Pauschalisierung, finden Sie nicht? Sie sind offensichtlich kein Sportler, da Sie weder von Sporttreiben an sich noch von den Motiven dazu eine Ahnung haben. Ich laufe seit vielen Jahren praktisch täglich, weil es mir Spass macht (übrigens ohne Stöpsel in den Ohren) und stelle damit überhaupt keine Ansprüche an Andere. Ich bin kein Hundehasser, und ich gestehe jedem das Recht zu, sich im Wald so zu bewegen, wie es ihm passt. Entscheidend sind gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz. Das fällt Ihnen offenbar schwer, aber glücklicherweise sind sie damit, zumindest gemäss meiner Erfahrung, ziemlich alleine.

        • Kathy sagt:

          Aber Ruedi, Urs ist doch nicht allein. Die Natascha ist genau so intolerant. Manchmal muss man den Leuten einen Spiegel vorhalten…

          • Ruedi sagt:

            Absolut korrekt, ich habe auch nicht behauptet, dass mir der Blogeintrag gefällt. Aber von wegen Spiegel vorhalten: „Argumente“ wie die von Urs hört man oft von Leuten, die Sportler schlecht reden, um ihre eigene Faulheit zu rechtfertigen. Das kommt dann jeweils etwas lächerlich daher. Ich würde mir nicht anmassen, den Lebensstil anderer zu kritisieren, nur weil er mir nicht passt. Von mir aus kann Urs weiterhin zu Hause auf dem Sofa sitzen und sich über andere aufregen, damit habe ich kein Problem.

        • Urs Erwin Breuss sagt:

          Nein, ich treibe keinen Sport mehr, schade um die Zeit. Nein ich bin nicht bünzlig und ich pauschalisiere nicht, eher das Gegenteil. Es sind einfach die täglichen Erkenntnisse und Eindrücke welche Jogger (Freizeitsportler im Allgemeinen) so im allgemeinen Hinterlassen. Dazu ein bisschen Ironie und eine Prise Provokation.

          • Ruedi sagt:

            Na ja, Provokation kann ich bei Ihrem Kommentar keine erkennen, das ist in ihrem Fall nur Ihr geschönter Ausdruck für sinnfreies und ahnungsloses Geplaudere. Ich fühle mich davon jedenfalls nicht provziert, ich störe mich nur an den verbohrten Verallgemeinerungen und der damit verbundenen Lebenseinstellung, dass alles, was einem selbst nicht passt, automatisch Blödsinn sein muss. Lassen Sie die Leute Sport treiben, wenn sie wollen, das ist gesünder als sich über alles aufzuregen.

      • Peter Steiner sagt:

        Sagt ein Sprichwort auch etwas über denjenigen, der Jogger hasst? Warum diese Diskussion auf einem derart aggressiven Niveau geführt wird kann ich nicht verstehen – zeigt aber, weshalb sich Hund (Hündeler) und Jogger offenbar nicht riechen können. Obwohl Ihre Einschätzung weshalb jemand joggen geht ein absoluter Affront ist und zudem allerunterste Schublade („sollten mehr arbeiten“ „stinken“ „setzen sich nicht mit sich selber auseinander“)… Ich sehe als als mein gutes Recht in meiner Freizeit das zu tun was mir Spass macht und was mir gut tut – ich jogge, und zwar 50 bis 80 km pro Woche (dabei habe ich äusserst selten negative Erfahrungen mit Hunden). Während also ein Jogger einfach joggt ist es meines Erachtens schon die Pflicht des Hundehalters (der Name sagt’s ja!), dass er sein Tier im Griff hat und dafür besorgt ist, dass es nicht auf andere Menschen losgeht – in welcher Absicht auch immer. Entweder das Tier ist erzogen und hört auf seinen Halter oder es gehört an die Leine. Es ist weder für Jogger, noch für Biker, Wanderer, Spaziergänger, spielende Kinder und Senioren angenehem, wenn ein ihnen unbekannter Hund auf sie zukommt, an ihnen rumschnüffelt oder gar hochspringt. Auch wenn der Hund „nur“ spielen will – ich will nicht mit ihm spielen, das soll Frauchen oder Herrchen mit ihm tun.

        Mit ein wenig gegenseitigem Respekt wäre dies alles überhaupt kein Thema. Schon gar nicht in dem Tonfall. Also Herr Breuss: ich liebe das Joggen und ich liebe Tiere – vermutlich passe ich da gar nicht in Ihr Feind… ähm Menschenbild ;-)

        • Urs Erwin Breuss sagt:

          Doch Sie passen in mein Menschenbild betreffend Jogger.
          Warum diese Diskussion auf einem derart aggressiven Niveau geführt wird müssen Sie Natascha Knecht fragen, Sie spricht die Jogger quasi heilig und braucht das Wort Kötter für die Hunde. Was also soll anderes rauskommen als das was gerade raus kommt? Der von Ihnen angesprochene Affront steht im Verhältnis zum Kötter, (auch eine Bewertung und Abwertung)
          Ihre Rechte möchte Ihnen niemand absprechen aber als Jogger haben Sie ebenfalls Pflichten wie die Hundebesitzer auch.
          Und im Übrigen will wirklich kein Hund mit einem Joggern, Bikern, Wanderern und Spaziergängern spielen, das sind effektiv verbale Beruhigungspillen.
          Wenn Jogger auch Respekt gegenüber den Hunden zeigen (allgemein gesehen) dann müssten die Hundebesitzer sich nicht so Verbal in Blogs und Foren für sie einsetzen.
          Was noch interessant ist in dieser (Diskussion), dass Hundebesitzer sich Mehrheitlich mit Vor- und Nachnahmen registrieren während Jogger sich auf den Vornahmen oder ein Pseudonym beschränken. Hat das etwas mit der offenen Einstellung zum Thema zu tun?

          Mit ein wenig gegenseitigem Respekt wäre dies alles überhaupt kein Thema. Schon gar nicht in dem Tonfall. Also Herr Breuss: ich liebe das Joggen und ich liebe Tiere – vermutlich passe ich da gar nicht in Ihr Feind… ähm Menschenbild

          • Liebe Kommentierer

            Danke für die vielen Beiträge. Einerseits freue ich mich, andererseits bin ich auch etwas erstaunt. Die Fronten sind offenbar mehr als verhärtet.

            Bitte zerfleischen Sie sich nicht!

            Ich werde in meinem nächsten Running-Post nochmals auf die Diskussion eingehen, insbesondere auf einzelne Kommentare.

            Sportliche Grüsse
            Natascha Knecht

      • Max Mueller sagt:

        Mehr Arbeiten? Wie wollen Sie als Bürolist Kalorien verbrennen? Ordner schleppen?

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