Die 10 dicksten Fettverbrennungs-Mythen

Laufen macht schlank – aber nicht alle Tipps sind mehr als MythenWer ein paar Kilos abnehmen will, ist mit dem Laufsport auf sicherem Weg. Aber die Pfunde purzeln nur, wenn man die fettesten Irrtümer vermeidet:

Der Fettverbrennungspuls liegt zwischen 120 und 130
1. Irrtum! Solange das Training im aeroben Bereich stattfindet, werden bei jeder Pulsfrequenz Fett und Kohlenhydrate verbrannt. Aber das Verhältnis verändert sich! Bei hohem Puls nimmt der Anteil verbrauchter Kohlenhydrate prozentual zu, da Zucker für die Muskeln schneller verfügbar ist. Bei niedriger Intensität und langer Belastungsdauer nimmt hingegen der Anteil Fett prozentual zu. Aber: Beim langsamen Training ist der Energie- oder Kalorienverbrauch pro Zeiteinheit tiefer – und somit auch das absolut verbrannte Fett. Eine wesentliche Rolle spielt die Belastungsdauer und der individuelle Trainingsstand.

Grundsätzlich gilt: Je moderater das Training, desto länger kann die Belastung durchgehalten werden – besonders mit Übergewicht oder von Laufanfängern. Über den individuellen Trainingsstand und den damit verbundenen «ökonomischsten» Fettverbrennungspuls gibt einzig der Laktatstufentest exakten Aufschluss.

Die Fettverbrennung beginnt erst nach 30 Minuten
2. Irrtum! Unterschiedliche Energiequellen werden nicht nacheinander, sondern stets gleichzeitig angezapft, aber in unterschiedlichem Verhältnis. Während zu Beginn vor allem leicht verfügbare Kohlenhydrate verbraucht werden, steigt der Anteil der Fettverbrennung von Minute zu Minute. Das Ausmass hängt von der Trainingsintensität ab. Bis der Fettstoffwechsel so richtig auf Touren kommt , dauert es eine halbe Stunde. Wer abnehmen will, läuft darum idealerweise 3 bis 4 x pro Woche mindestens 40 Minuten. Davon ein Mal mehr: 50 Minuten, 60 Minuten – gut Trainierte durchaus 90 Minuten unter der anaeroben Schwelle.

Sport verwandelt Fett in Muskeln
3. Irrtum! Muskeln bestehen aus Proteinen (Eiweiss), Fett aus Fett. Es ist unmöglich, dass sich Fett direkt in Muskelmasse umwandelt. Aber: Beim Laufen verbrennt der Körper durch den erhöhten Kalorienverbrauch Fett – und setzt Trainingsreize für die Muskeln. Und: Je mehr trainierte Muskelmasse, desto höher der Kalorienumsatz – selbst im Schlaf!

Je mehr Schweiss, desto mehr Fettverbrennung

4. Irrtum! Schwitzen gehört zwar zum Lauftraining. Aber mit der Fettverbrennung direkt hat es nichts zu tun. Auch wenn das Körpergewicht unmittelbar danach auf der Waage weniger anzeigt. Verloren gehen mehrheitlich Wasser und wichtige Mineralstoffe. Gut trainierte Sportler schwitzen übrigens mehr als Untrainierte, da auch ihr Wärmehaushalt besser trainiert ist.

Durch Laufen verliere ich gezielt Fett an Po und Beinen
5. Irrtum! Leider kann man mit keiner Sportart beeinflussen, an welchen Stellen man genau abnehmen will. Mit gezieltem Muskeltraining lässt sich hingegen das Körper-Shaping beeinflussen.

Fünf Mahlzeiten pro Tag sind ideal, um abzunehmen
6. Irrtum! Wer ein paar Kilo verlieren will, beschränkt sich besser auf drei Mahlzeiten am Tag. Besonders die süssen Zwischenmahlzeiten – etwa Trauben, Gipfeli, Guetsli, Schöggeli, etc. – aktivieren die Insulinausschüttung, was die Fettverbrennung für Stunden unterdrückt. Und gerade wer gegen Übergewicht kämpft, weiss: Einmal angefangen zu essen, kann man nur mit Disziplin wieder aufhören. Drei Mal pro Tag fällt das wesentlich einfacher, als fünf Mal.

Früchte machen schlank
7. Irrtum! Obst liefert zwar viele Vitamine. Wer aber abnehmen möchte, sollte besonders die stark zuckerhaltigen Früchte meiden. Gerade die aktuellen Herbst-/Winterfrüchte sind wahre Zuckerbomben: Trauben, Kaki, Banane, etc. Ebenso sämtliche Trockenfrüchte: Feigen, Datteln, Aprikosen, Rosinen, etc. Der Fruchtzucker stoppt die Fettverbrennung rasch – und über Stunden.

Morgens vor dem Lauf ein Glas Orangensaft
8. Irrtum! Orangensaft enthält ähnlich viel Zucker wie Coca Cola. Der Zuckerspiegel schnellt erst in die Höhe, dann in die Tiefe – der typische Hungerast folgt! So kann der Körper nicht an die Fettspeicher. Besser vor dem Lauf Wasser, Kaffee oder Grüntee trinken. Koffein und Teein stimulieren den Stoffwechsel.

Nach dem Training darf ich zuschlagen

9. Irrtum! Wenn man seine Fettpölsterchen loshaben möchte, sollte besonders nach einem Abend-Workout auf Kohlenhydrate verzichtet werden. Statt Brot, Pasta und Alkohol auf leicht verdauliches Gemüse mit Fisch oder Pouletbrüstli setzen. Am besten nicht vor einer Stunde nach dem Training essen, um von einem optimalen Nachbrenneffekt zu profitieren.

Ein tiefer glykämischer Index ist ausschlaggebend

10. Irrtum! Der glykämische Index berücksichtigt nicht Portionsgrössen von Lebensmitteln und ist darum nicht praxisrelevant. Ausschlaggebend ist die «glykämische Ladung », sie vergleicht den Zuckergehalt der verschiedenen Lebensmittel unter Berücksichtigung der Portionsgrösse. Etwa Wassermelone, die einen hohen glykämischen Index aufweist, bringt keine Zuckerlast. Anders Dörrfrüchte, die einen geringen glykämischen Index haben. Sie sind Zuckerbomben und mit Vorsicht zu geniessen.

Dr. Antoinette Sarasin

Dr. Antoinette Sarasin.

Von Natascha Knecht und
Dr. Antoinette Sarasin Gianduzzo,
Dipl. Humanernährung ETH Zürich und
Präventivmedizin. Sie ist bei «Running im Outdoorblog»
Expertin für alle Ernährungsfragen.


95 Kommentare zu «Die 10 dicksten Fettverbrennungs-Mythen»

  • Cladiac sagt:

    Schaut das ihr mehr Energie verbraucht als ihr aufnehmt und dies solange bis ihr euer Gewicht erreicht habt. Dann kann wieder so viel mehr gegessen werden, dass das Gewicht bleibt und das langfristig. Mit zusätzlichem gesunden Sport geht es noch besser. Und ohne die richtigen Nahrungsmittel zu Essen bleibt der Erfolg eher aus. Was sind die richtigen Nahrungsmittel? Ganz einfach, keine industriell verarbeiteten Nahrungsmittel. Harte Wahrheit eben.

  • Aufschluss reicher Bericht. Ich selber habe sehr Positiv Erfahrungen gemacht mit HIT Training.
    Kann ich nur weiterempfehlen.

  • Wunderbare Infos! Danke, dass ihr euch die Mühe gemacht habt. Der Mythos mit der Fettverbrennung an den Beinen hält sich äußerst tapfer, wie ich leider immer wieder feststellen muss.

  • Pulsuhr sagt:

    Ich laufe seit ca. 4 Jahren regelmäßig und seit 1,5 Jahren nur noch morgens vor dem Frühstück und vor der Arbeit. Mittlerweile ist es schon fast eine Sucht. Es ist einfach ein wunderbares Gefühl, zur Arbeit zu gehen und zuvor schon 1 Std. frische Luft getankt zu haben. Also es muss nicht immer um das Abnehmen gehen.

  • Ich war im Mai diesen Jahres auf einem Gesundheitsseminar. Dort wurde gesagt, dass es wichtig sei… vor und nach dem Essen zu trinken – aber nicht während des Essens. Warum? Wenn wir kurz, während oder direkt nach dem Essen Flüssigkeit zu uns nehmen, dann hat unser Körper nicht genug Verdauungsflüssgikeit, um die Nahrung schnellstmöglich zu verdauen. Die Folge: Es dauert wesentlich länger, bis die augenommene Nahrung vollständig verdaut wird – was dazu führt, dass wir weniger Energie haben. Merke: 20 Min davor und 20 Min danach!

  • Oli sagt:

    Übergewicht ist die Folge von Übersäuerung. Wer den Körper erst mal entgiftet und anschließend die richtigen Lebensmittel RICHTIG kombiniert, der wird schnell abnehmen und er wird gesund abnehmen. Dazu kommt noch ein aerobes Training etwa 3mal die Woche.

  • Maria sagt:

    Abnehmen beginnt grundsätzlich im Kopf, dieses ist allgemein bekannt und genau hier liegt oftmals das Problem. Angst vor Verzicht, Hunger oder einseitiger Ernährung behindern eine erfolgreiche Abnahme. Der Wunsch die Kilos, die häufig über Jahre hinweg Gramm für Gramm auf den Hüften gelandet sind, möglichst über Nacht wieder zu verlieren sind zusätzliche Hindernisse für eine schnelle Abnahme, die durchaus möglich ist.

  • Hallo,
    es ist ein sehr informatives Artikel, die leute heut zu Tage sind nicht optimal informiert.
    Verwirrend ist das Thema tatsächlich. es gibt hunderte von Diäten, die meisten zielen darauf ab so schnell wie möglich viel abzunehmen. Dabei ist das doch genau der falsche Weg.Das Ganze kann unterstützend durch Sport weiter potenziert werden, damit das Ganze noch schneller geht. Viele Proteine zuführen und die Kohlenhydratzufuhr etwas einschränken.
    Sie finden bei uns im Blog auch zahlreiche Tips zum Abnehmen.
    http://www.personal-trainer-spartak.de/de/personal-fitness-blog/spartak-personal-fitness-blog-index.html

    viele Grüße aus Stuttgart

    Alexander

  • Harry sagt:

    Hallo,

    vielen Dank für den tollen Artikel. Ich hoffe, viele Leute lesen diesen Artikel aufmerksam durch. Endlich bringt es jemand auf dem Punkt. Ich habe echt genug von diesen Mythen, die alle für bare Münze nehmen.

    Grüße

    Harry

  • …ist und bleibt nun einmal nur durch harte Arbeit und Disziplin in der Küche möglich. Dazu lässt sich übrigens gleich noch ein Mythos beseitigen: Fett (in der Nahrung) macht nämlich nicht Fett! Aber das werden einige leider nie begreifen und so verbreiten sich diese ganzen Mythen immer und immer weiter. Unsachliche Artikel in manchen Medien tun ihr Übriges dazu!

  • Bei mir klappt es nun seit zähem hin und her nun endlich auch. Nach jahrelanger Sport-Abneigung habe ich nun wieder angefangen regelmäßig zu laufen und meine Ernährung schon im Vorfeld komplett umgestellt. Das war dann ausreichend. LG Chana

  • Ronald sagt:

    Ich sehe es ähnlich wie mein Vorschreiber. Wenn man abnehmen möchte, dann kann man das auch . Man eben etwas weniger essen und Sport treiben. Dann kann auch jeder abnehmen …. ist mir echt unverständlich.

  • Deals sagt:

    Ich verstehe es einfach nicht. Man muss doch nur etwas auf die Ernaehrung achten und Sport treiben und schon purzeln die Pfunde ohne Ende ….

  • Abnehmen beginnt im Kopf. Ein Klient von mir hat mit Affirmationen gute Erfahrungen gemacht. Nur wer sich echte Ziele setzt und diese knallhart verfolgt, erzielt echte vorzeigbare Resulatete.

  • Tim sagt:

    Schöne Auflistung in diesem Artikel. Leider nehmen immer noch viel zu viele Übergewichtige einige dieser Mythen für bare Münze, da kann gar nicht genug Aufklärung betrieben werden!

  • interessante Infos, war mir so bisher auch noch nicht bekannt

  • Marion sagt:

    Wirklich interessanter Artikel, den ich sofort für meine Unterlagen abgespeichert habe. Finde es sehr interessant, was die meisten Menschen so für Vorstellungen haben in Bezug abnehmen. Aber es kann so einfach sein! Meiner Meinung nach ist „Punkt 2 – Die Fettverbrennung beginnt erst nach 30 Minuten“ ein ganz wichtiger. Wie schon beschrieben ist das ein Irrglaube. Als Tipp kann ich aber noch hinzufügen, dass man gerade vor dem Fettverbrennungstraining keine Kohlenhydrate zu sich nehmen sollte. Isst man beispielsweise vor dem Laufen Nudeln oder ähnliches, so werden diese Kohlenhydrate als erstes im Körper verbrannt, da diese sofort als Energiequelle zur Verfügung stellen.

  • Thorsten sagt:

    Meiner Meinung nach ist zunächst mal die Ernährung der Abnehmfaktor Nr. 1. Mit einem Kaloriendefizit nimmt man nunmal ab und verbrennt automatisch mehr Fett. Das Ganze kann unterstützend durch Sport weiter potenziert werden, damit das Ganze noch schneller geht. Viele Proteine zuführen und die Kohlenhydratzufuhr etwas einschränken. Dann wird das schon.

  • Zalliiii sagt:

    Einfach Gas geben beim Sport und etwas auf dier Ernaehrung achten. Das sollte doch kein Problem sein ?!

  • Gustav sagt:

    Man muss einfach nur konsequent sein und ordentlich Sport treiben. Dann klappt das auch mit dem abnehmen

  • Andy sagt:

    Stimme ich zu… bis auf die Sache mit den Früchten. Auch Tony Robbins sagt, dass die Großteil unserer Nahrung aus Wasser bestehen sollte. Und Früchte, Obst und Gemüse bestehen ja größtenteils aus Wasser. Von daher, kann man gar nicht genug davon essen.

  • Wi verliert man gezielt Fett am Po und an den Beinen?

    • Luise sagt:

      Laufen, Velofahren, Crawlschwimmen – täglich etwas davon, aber sicher 3, 4 Mal pro Woche. Das klappt!

    • Regina sagt:

      Geziel an einer Stelle Fett zu verlieren geht gar nicht denn der Körper hat da seinen eigenen Plan der nicht unbedingt mit Deinen Plänen übereinstimmt ;-)

      Aber Du kannst Deine Problemzonen Shapen mit Bein und Po Übungen . Man findet davon viele zum Beispiel auf Youtube.

  • Bob sagt:

    Dem Sport ist zu aller Zeit und vor allem von allen Regierungen aus gutem Grund immer die größte Bedeutung beigemessen worden: er unterhält und benebelt und verdummt die Massen; und vor allem die Diktatoren wissen, warum sie immer und in jedem Fall für den Sport sind.

  • Felicitas sagt:

    Verwirrend ist das Thema tatsächlich. es gibt hunderte von Diäten, die meisten zielen darauf ab so schnell wie möglich viel abzunehmen. Dabei ist das doch genau der falsche Weg. Zuerst muss man sich erst einmal bewusst werden, wie ernst es einem mit dem abnehmen ist. Hubatsch hat ja schon gesagt, es fängt im Kopf an und genau da muss es Klick machen. Man sollten abenhmen weil man es möchte, weil man sich unwohl fühlt oder es die Gesundheit erfordert. Nicht weil es einem gesagt wird oder die Menschen im Fernsehen alle so schlank sind! Die oben genannten Irrtümer sind sicher hilfreich und interessant, aber in erster Linie sollte jeder eine Lebensstil finden, mit dem er sich wohlfühlt und zurecht kommt. Vor allem bei der Ernährung ist das wichtig. Hier ein netter Artikel zum Thema: http://www.yazio.de/artikel/nie-wieder-diaet.html. Man sollte sein Leben nicht durch Diäten bestimmen lassen. Schlank sein ist eine Frage des eigenen Wohlbefindens. Das muss jeder für sich selbst entscheiden!!!

  • sandra sagt:

    Mit anderen Worten: jeder behauptet etwas anderes, jeder weiss es besser (sogar mit Dr. Titel), jeder empfiehlt ein anderes Vorgehen.
    Ich als Laie höre auf meinen Körper, esse mal 3x am Tag, mal 6x, laufe mal schneller, mal langsamer, schwitze mal stärker mal schwächer und halte so seit 10 Jahren mein Gewicht und meine Gesundheit.

    Hoffe das sorgt nicht für allzuviel Verwirrung!

  • Hubatsch sagt:

    Die Aussagen sind etwas spektakulär aufgemacht, aber in sich schlüssig.

    Wenn jemand mit 5-6 Mahlzeiten schlank und durchtrainiert ein erfülltes Leben führt, wäre es schwachsinnig etwas zu ändern!

    Wenn ein/e Andere/r nicht merh durchblickt, vor lauter Abnehmetipps hat er mit den 10 Gewissheiten durchaus eine Orientierung, aber noch kein Gramm abgenommen.

    Abnehmen ist ein Prozeß der im Gehirn beginnen muss. Dazu muss man es überhaupt erst mal wollen. Wer dick ist hat dazu auch seine Gründe und kann auf die Belehrungen verzichten.

    Von einem, der schon viel gelaufen ist (darunter auch 2 Marathons) und heute 50 Kilo Übergewicht und einen BMI jenseits von Gut und Böse hat.

    Herzliche Grüße an alle Dicken und alle Schlanken
    Das Leben besteht aus mehr, wioe aus der Frage des richtigen Körperumfangs

    Hubatsch

    • Katharina sagt:

      …ich finde den Artikel auch schlüssig und konnte sogar noch einiges dazulernen. Ich habe auf meiner kostenlosen Webseite ebenfalls Tipps zum abnhemen bereitgestellt. Einiges aus diesem Artikel werde ich bestimmt berücksichtigen können mit einem Verweis aif diese Seite. Vielen Dank

  • Michelle sagt:

    Ich würde mir mehr Beiträge über das Laufen wünschen. Als Anfängerin frage ich mich: Wie zieht man sich im Winter am besten an? Lohnt sich die Anschaffung einer Pulsuhr? Wie oft muss ich als Anfängerin pro Woche trainieren, wie lange und wie intensiv? Wann bemerke ich die ersten Fortschritte? etc etc. Es gäbe noch so viele interessante Themen, stattdessen scheint hier aber vorzugsweise auf der Fettverbrennung rumgeritten zu werden. Schade!

  • christine jenni sagt:

    lasst doch das geschreibe und die diskussion und nützt die zeit zum laufen, das macht zufrieden und kühlt den heissen kopf

  • Walter sagt:

    Ich sehe ein Problem darin, daß gesagt wurde, daß gerade für Anfänger und Übergewichtige die Dauer der Belastung erhöht werden soll, wenn die Intensität schon nicht so groß ist. Genau darin liegt aber der Grund dafür, daß viele Anfänger und Übergewichtige sehr bald wiieder aufgeben. Ihr Körper kann längere Belastungen einfach noch nicht so richtig wegstecken. Meist wird ja auf Asphalt gelaufen – und die langdauernde Belastung, gepaart mit unökonomischen Bewegungen resultieren in Gelenks- und Bänderschmerzen, Beinhautreizungen u.v.m. Darum: lieber gaaaaaaanz langsam und kurz angehen lassen und dem (untrainierten) Körper Gelegenheit geben, sich über Wochen und Monate an die Belastung zu gewöhnen. Regelmäßig statt Laufen mal Radfahren oder Schwimmen!

    • Hotel Papa sagt:

      Jup. Ist hier im Running Blog natürlich unpopulär, aber Laufen ist für Übergewichtige wirklich nicht der ideale Ausdauersport. Wenn es also ums Abnehmen geht, und nicht um die Freude am Laufen, Alternativen ins Auge fassen.

  • andi sagt:

    Man kann sich auch jeden Tag 2 Stunden ins eiskalte Badewasser legen. Dann verbraucht der Körper Energie zum Heizen (die Körpertemperatur zu halten).

  • es wird so viel geschrieben, aber die wenigsten haben eine Ahnung. Wer einen besser definierten Körper vorweisen kann als ich, oder einen solchen Körper haben möchte, der solle an rogerlampert@hotmail.com schreiben

  • Ute Z. sagt:

    Ich halte es für gefährlich keine Kohlenhydrate nach einer langen Laufeinheit zu essen, mir ist es schon passiert, dass ich nach einem 2 Stundenlauf mit Unterzucker umgekippt bin, trotz Frühstück. Also lieber ein paar Kohlenhydrate im Lauf oder spätestens danach zu sich nehmen, Fettverbrennung hin oder her.

    Gruß

    Ute

  • Super! Endlich mal ein Artikel, der die wahre Wahrheit sagt.
    Als Gesundheits- und Fitnesstrainer erschrecke ich immer wieder, in wie vielen zum Teil einschlägigen Blättern immer noch so viel Unsinn über die Fettverbrennung resp. Fettabbau geschrieben wird.
    Einzig mit Punkt 6 bin ich nicht so ganz einer Meinung. Das mit der Fettverbrennung stimmt zwar, aber meine Erfahrung zeigt, dass die Meisten Menschen nicht die Disziplin haben, wirklich 6 Stunden lang NICHTS zu essen. Unser Alltag ist von Stress und vielerlei emotionalen Hochs und Tiefs gespickt. Wer da keinen eisernen Willen hat, wird sehr schnell zu einem Schokoriegel oder dergleichen greifen.
    5-6 Mahlzeiten pro Tag helfen dies im Griff zu halten. Natürlich ist mit „Mahlzeit“ nicht ein Menü mit Reis, Gemüse und Fleisch gemeint. Ein Apfel oder frische Ananas in den Zwischenmahlzeiten mit etwas Hüttenkäse oder Naturjoghurt sind hervorragen.
    Gruss Steve

  • peter sagt:

    was hat es mit diesem körper-shaping auf sich? das thema interessiert mich, da es ja immer, -wie auch hier, heisst man könne nicht gezielt an einer körperstelle abnehmen. heisst das aber das man durch gezieltes muskeltraining in gewisserweise seinen körper doch eine art formen kann? so tönt es für mich zumindest…

  • Markus Schneider sagt:

    Wieso macht man den Dicken immer noch vor, sie seien durch irgendetwas anderes zu ihrem Fett gekommen als durch zuviel essen? Man sperre sie eine Woche ohne Essen ein und ihr Gewicht wird sich auf wunderbare Weise verringern, wie es kein Lauftraining je zustandebrächte. Aber natürlich lebt Frau Dr. Sarasin und mit ihr die ganze Ärzteschaft vom klugen reden weiter besser als von der einfachen Wahrheit.

  • Aline sagt:

    Immer diese komischen Einteilungen in „gute“ und „böse“ Lebensmittel. Der Körper weiss, was er gerade braucht. Wenn man sich daran hält, stets bewusst das zu essen, worauf man gerade Lust hat und davon nur bis man satt ist, wird er sich darauf einstellen, dass er immer das bekommt, was er gerade braucht und die Vorräte abbauen. Dazu ein Training, das ihn nicht kaputt macht und möglichst viel Bewegung, in den Alltag eingebaut, und man hat einen gesunden Körper, der für einen alles gibt. Dann kann man die Hirnkapazitäten für besseres einsetzen als für die Essenskontrolle.

    • Philippe sagt:

      Völlig einverstanden. Ich bin ein Bewegungsmensch, treibe seit Jahren regelmässig Ausdauersport mit einem Riesengenuss an der Natur und frischer Luft…..und esse immer wieder „total ungesundes Zeugs“. Resultat: Gesunder und schlanker Körper und gesunder Geist – nach meiner Beurteilung. Wichtig für mich: Abwechslung und alles in einem für mich gesunden Mass – ohne Rechner.

  • Mephisto sagt:

    Wenn ich sehe mit wieviel Eifer hier Befürworter und Gegendarsteller des Artikels mit Erklärungen um sich schmeissen, dann frage ich mich wer hat den nun wirklich recht? Eines ist wohl klar. Es ist so ziemlich alles unklar. ;-)

  • siegenthaler sagt:

    Frage:Welche Fruechte und welches Gemuese wuerden Sie zum Abnehmen empfehlen?

  • Simon Meier sagt:

    Der Artikel enthält viele gute Punkte, ist jedoch zum Teil etwas zu wenig differenziert geschrieben. Folgendes möchte ich anmerken:

    Die Autorinnen schreiben: „Solange das Training im aeroben Bereich stattfindet, werden bei jeder Pulsfrequenz Fett und Kohlenhydrate verbrannt.“ Dies stimmt sehr wohl, impliziert jedoch fälschlicherweise, dass dies auf den anaeroben Bereich nicht zutrifft. Ich möchte klarstellen, dass auch im anaeroben Bereich Fett verbrannt wird, denn wie später richtig gesagt wird, laufen die verschiedenen Arten der Energiebereitstellung immer parallel ab. Dies ist zwar bloss ein Detail, ich erachte es aber dennoch für wichtig, da dies Laufanfänger von einem teilweise anaeroben Intervalltraining abhalten könnte, was aber nicht geschehen sollte, da gerade dies die Fähigkeit des Körpers zur vermehrten Fettverbrennung auch bei höheren Geschwindigkeiten trainiert.

    Weiter wird geschrieben: „Je moderater das Training, desto länger kann die Belastung durchgehalten werden – besonders mit Übergewicht oder von Laufanfängern.“ Hier sollte angemerkt werden, dass dies keine Ausrede für eine zu tiefe Trainingsintensität sein darf. Der falsche Mythos des optimalen Fettverbrennungspulses führt leider oft dazu, dass viel zu wenig intensiv trainiert wird. Das ist in Ordnung, wenn das Training lange genug ist, um auch wirklich anstrengend zu sein; im Alltag ist dafür jedoch oft nicht genug Zeit vorhanden. Auch wenn Fettverbrennung das primäre Ziel ist, sollte ein Training anstrengend und anspruchsvoll sein, da dabei erstens mehr Fett verbrennt wird und zweitens Muskelmasse (=Fettverbrenner) aufgebaut wird und weitere Trainings effizienter sein werden. Eine halbe Stunde gemütlich spazieren reicht dafür nicht; es gibt also sehr wohl ein ZU moderates Training.

    mfG

    • Jürg sagt:

      wie finde ich die richtige Intensität des Trainings heraus?

      • Hotel Papa sagt:

        Man sollte zumindest leicht ausser Atem kommen. Für ideal aerobes Training wird immer angegeben, dass man sich noch mit dem Mittrainierenden unterhalten kann. Stichwort ist „noch“. Es sollte leicht grenzwertig sein.

        Und wenn Du es geanz genau wissen willst, Laktatstufentest und dann trainieren mit Pulsuhr. Macht aber nicht jedem Spass.

  • Jenni sagt:

    Wenn ich das alles lese stockt mir der Atem und ich bekomme Schweissausbrüche :-): Das Laufen ist auch Meditation, Beruhigung und Ausgleich! Bitte hört auf, Euch den Kopf zu zerbrechen und euch in ‚wissenschaftlichen Fakten‘ zu verheddern. Sinnvolles Ziel wäre doch, wieder zu lernen auf den Körper zu hören, dann würde man es in allen Bereichen für sich richtig machen. Jeder Körper ist anders und: es gibt so viele Wahrheiten wie es Menschen gibt. Also: Kopf lüften und gut durchatmen.

  • Hans Wurst sagt:

    Um abzunehmen, muss man ausscheiden. Wir können keine Masse direkt in Energie verwandeln, denn wir sind kein Fusionsreaktor. Der Körper kann auch kein Fett direkt ausscheiden (mal abgesehen über die Haut). Fett wird verbrannt und ein wesentlicher Anteil der Abbauprodukte ist Wasser. Und diese scheiden wir aus. Durch Schwitzen und Urin. Allerdings sind die Mengen natürlich relativ gering im Vergleich zu dem, was man täglich trinkt.

    Zudem darf man nicht vergessen, dass die Zahl der Kalorien, die man beim Sport verbrennt ebenfalls relativ gering ist (600 kcal pro Stunde?). Eine Stunde Sport hat man subito mit der nächsten Mahlzeit wieder kompensiert, weil man einfach mehr Hunger hat. Im Wesentlichen geht es also darum, seine Ernährung so umzustellen, dass die Kalorienbilanz negativ ist. Sport kann dabei helfen, ist aber keine Garantie fürs Abnehmen.

    An Ende des Tages ist es simple Arithmetik aus der Grundschule.

  • Murat Asik sagt:

    Nur 9 stimmt nur wenn man Fett abbauen will, bei Muskelaufbau ist es nach dem Training wichtig Energie zuzuführen. Aber auch hier am besten Proteine, quasi Aminosäuren, und ein bisschen Kohlenhydrate (aber auf keinen Fall Zucker, der ist eigentlich immer schlecht)

    Punkt 6 widerspreche ich, weil mehrere Mahlzeiten mir gegen den Heisshunger geholfen haben. So konnte ich ideal Fett verbrennen, weil ich zu den Hauptmahlzeiten nur noch „kleinere normale“ Portionen zu mir nahm.

    Prinzipiell einfach: Je mehr Sport desto mehr Kalorien verbrennt man. Deshalb kommt auch der Heisshunger, also dann einfach aufgepasst dass der Kalorienhaushalt beachtet wird und gesund bleibt.

  • Irrtum Nr. NULL
    Konfusion herrscht!
    Konfusion, Unsicherheit, Besserwisserei und Halbwahrheiten charakterisieren die Antworten, aber auch die unvollständige Darstellung von Seiten der beiden Expertinnen!
    Liebe Kolleginnen Knecht und Sarasin, Ihrer Darstellung fehlen die Angaben über die individuelle Energiebilanz, die bekanntlich massgebend vom persönlichen Grundumsatz abhängig ist! Der Grundumsatz, den man heutzutage in wenigen Minuten messen kann, ist bekanntlich die Kalorienmenge, welche bei Ruhe innerhalb von 24 Stunden benötigt wird, um alle Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Dazu gehören Herzschlag, Atmung, Aufrechterhaltung der Körpertemperatur und des Stoffwechsels. Der Grundumsatz wird in Kilokalorien (Kcal pro) 24 Stunden angegeben.
    Der Grundumsatz entspricht vergleichsweise der PS-Zahl eines Autos!
    Zwei Ferrari mit einer unterschiedlichen PS-Zahl (Ferrari 3000 ccm und Ferrari 5000 ccm) verbrauchen bekanntlich unterschiedliche Mengen an Benzin, sei es im Leerlauf oder sei es, um dieselbe Distanz mit der gleichen Geschwindigkeit zurückzulegen .
    Dementsprechend verbrennt eine Person mit einem Grundumsatz von 1500 kcal in Ruhe während 24 Stunden 1000 kcal WENIGER als eine Person mit einem Grundumsatz von 2500 kcal.
    Laufen beide einen Marathon mit derselben Geschwindigkeit (z.B. 17 km pro Stunde), verbrennt die Person mit dem niedrigeren Grundumsatz zirka 2000 kcal und die andere zirka 5000 Kcal!
    Fazit: Solange ich meinen Grundumsatz nicht kenne,… bleibt alles (Einschätzung, wieviel Kalorien man wirklich verbrennt) HOKUSPOKUS!
    Wer mehr wissen will, dem empfehlen wir das Buch mit dem Titel : ‚Gesund Essen und dick sterben‘

    Buon Appetito und viel Spass beim Laufen!

    Dipl.oec.troph. Marion Dürr
    Dr. Leoluca Criscione
    Basel

    • Simon Meier sagt:

      Okay, liebe „Gegenexperten“,
      ich bin mit Euer Kritik an den beiden Expertinnen teilweise einverstanden. Aber wenn Ihr schon verbessern wollt, könnt Ihr das bitte richtig machen?
      1. Der Grundumsatz ist kaum mit der PS-Zahl eines Autos vergleichbar, da die PS-Zahl die Leistung(sfähigkeit) des Autos misst, der Grundumsatz eines Menschen jedoch nicht mit der Leistungsfähigkeit dieser Person korreliert, sondern diese nur einer von zahlreichen Faktoren ist, welche den Grundumsatz bestimmt.
      2. Ist die Gegenüberstellung der 2000 und 5000 kcal KOMPLETTER Schwachsinn. Die Fettverbrennung beim Marathon besteht aus Grundumsatz + Leistungsumsatz. Beide können interpersonell variieren, der Grundumsatz zweier Personen kann jedoch noch so verschieden sein, bei dieser Leistung macht der Leistungsumsatz den Löwenanteil der Kalorienverbrennung aus und dieser weist definitiv NICHT so hohe interpersonelle Schwankungen auf.
      3. Aha, Eure beiden so unterschiedlichen Personen laufen also einen Marathon mit 17km/h? Ist Euch eigentlich bewusst, dass sich diese beiden Läufer bestimmt keine Gedanken um ihre Fettverbrennung machen werden, da sie sicherlich kein Übergewicht haben, sondern beim Züri-Marathon unter die Top30 laufen? Wenn Ihr schon Beispiele anbringen müsst, möchte ich Euch doch aus rein sportwissenschaftlicher Sicht darum bitten, diese auch an den Artikel und das Zielpublikum anzupassen.
      4. Habe ich den Eindruck, dass es Euch bei diesem unfundierten Beitrag vor allem darum ging, Werbung für Euer Buch zu machen. Einerseits finde ich, macht dieser Beitrag wenn man über ein gewisses Hintergrundwissen verfügt nicht gerade Lust darauf, dieses Buch zu lesen; andererseits finde ich es deplaziert, an dieser Stelle Werbung zu machen, welches Ihr selbst herausgebt.
      5. Möchte ich allen Lesern empfehlen, nicht alles zu glauben, was unter dem ein (Doktor)titel steht.

      Beste Grüsse,
      Simon Meier
      Student der Sportwissenschaft

    • Paulo Ludici sagt:

      Das Buch von Dipl.oec.troph. Marion Dürr und Dr. Leoluca Criscione (für das sie hier Schleichwerbung machen) muss ein ziemlicher Nonsense sein, wenn man Ihre Angaben hier zum Massstab nimmt.

      So entspricht PS-Zahl in keinster Weise dem Grundumsatz, sondern der (Maximal)-Leistung. Es stimmt nicht mal, dass Autos mit mehr PS zwingend einen höheren Benzinverbrauch haben (in der Tendenz schon, v.a. weil höhere PS-Zahl meist mit mehr Gewicht verbunden ist).

      Auch der Kalorienverbrauch bei einem Marathon ist total falsch! Der Kalorienverbrauch beim Laufen ist ca. 1 kcal pro km und kg Körpergewicht, ziemlich unabhängig von der Geschwindigkeit – also für eine 75 kg schwere Person auf 42.195 km ca. 3160 kcal. Die Unterschiede im Grundumsatz spielen dabei keine grosse Rolle, im Gegensatz zu Gewichtsunterschieden.

      Die beiden haben anscheinend nicht mal die einfachsten Grundlagen von Physik und Stoffwechsel verstanden…

    • habe selten einen derartigen technischen- und thermodynamisch/physikalischen schwachsinn über grundumsatz und ferraris gelesen. wie schon ein poster erwähnt hat, hat die maximalleistung eines autos nicht zwingend mit dessen leerlaufverbrauch zu tun (die ccm schon eher, die korrelieren aber wiederum nicht mit der maximalleistung), der am ehesten dem grundumsatz einer kalorienverbrennungsmaschine (mensch) gleichkommt.
      bitte doktorarbeit dringend überprüfen lassen und schulbücher lesen, statt blödsinn zu schreiben.

  • Helen sagt:

    Wenn das staerkste Tier der Welt Gorilla und Elefant von Fruechten und Pflanzen dick wuerde dann waere das ein grosser Irtum der Wissenschachaft .Aber wieder mal typisch Der Mensch weiss immer alles besser Schaut doch das Tierreich an speziell die wilde Tierwelt Dort gibt es keine probleme mit Gewicht Also das ganze geschwaffel fuer das Menschliche Gehirn ist Irrtum NUMMER 11

  • Heidi sagt:

    Wenn Frauen alle 21/2 – 3 Stunden ca. 5x am Tag etwas kleines essen (damit die Verbrennung nicht auf Sparflamme geht), genügend Proteine zu sich nehmen, dafür aber die Kohlenhydrate runterschrauben (Früchte, Salat und Gemüse haben auch Kohlenhydrate aber weniger) und dazu noch etwas Bewegung haben, schmelzen die Pfunde langsam dahin. Ausserdem verhindert dunkle Schokolade Heisshunger auf zuckriges.
    Es ist ja möglich, dass es bei Männern anders läuft…
    Fett wandelt sich nicht in Muskeln, aber Muskeln verbrennen Fett.

    • Stefan sagt:

      Den Ratschlag mit den 3 Mahlzeiten kann ich auch nicht nachvollziehen. Ich esse 5 bis 6 mal am Tag und habe keine Probleme mit dem Gewicht, der BMI liegt seit 20 Jahren etwa bei 22 bis 23. Vielleicht habe ich den Vorteil dass ich mich gesund und vegetarisch ernähre, sonst schwellen die Fettpolster wohl schneller an, aber 3 Mahlzeiten halte ich so oder so für zu wenig.

      • Heidi sagt:

        Mit zuwenig tierischen Eiweissen habe ich zugenommen, auch mit zuviel Kohlenhydraten, was die Gefahr bei vegetarischer Kost ist. Die einen Männer brauchen wohl mehr Kohlenhydrate.
        Ich spreche aus 35jähriger Diäterfahrung.

        • Stefan sagt:

          Ja, das ist richitg, vegetarische Kost birgt auch gewisse Gefahren. Allerdings sehe ich weniger bei Kohlenhydraten und Fetten eine Gefahr, da geht es im wesentlichen darum nur so viele kJ wie angebracht zu essen. Mit Eiern und Tofu ist auch bei den Eiweissen kein Problem, aufpassen muss man aber z.B. bei B12 und Omega-3. Diäterfahrung habe ich keine ;-)

  • Luisa sagt:

    kommt’s bei den „zuckerbomben“ (pkt. 7) nicht auch (wie bei allem) auf die menge drauf an? wenn ich nach dem training oder nach dem dinner jeweils 4-5 trauben esse, wird dann tatsächlich die fettverbrennung verhindert, bei der kleinen menge? und reicht 1 einzige feige auch schon? wäre froh, um eine detailliertere erklärung. dankeschön!

  • Gut sagt:

    Nach 50 Jahren Kampf gegen Uebergewicht bin ich immer wieder erstaunt was für ein Blödsinn darüber geschrieben wird. Uebergewicht ist genetisch bedingt und von den Umständen wie man in der Kindheit ernährt wurde. Maxime wie: „Dessert gibt’s erst wenn alles aufgegessen ist“ und „zuerst die Schulaufgaben und Musikübungen bevor Sport“ haben bei mir überdurchschnittliche Intelligenz in einem ruinierten Körper verursacht. Abhilfe gibt es nur mit drastischen Aenderungen zB Leben im und Ernährung aus dem Urwald. Letztlich bleibt nur die Akkzeptanz nicht dem allgemeingültigen Ideal zu entsprechen.

  • AlexD sagt:

    Ist die Aussage in Punkt 4 nicht umgekehrt? Das heisst, richtig wäre, dass gut trainierte Sportler weniger schwitzen.

    • karin sagt:

      nein….ein „trainierter“ mensch schwitzt schneller, da der körper das „kennt“ und somit auch schneller den wärmeausgleich beginnt…

    • Tatjana sagt:

      …..nein das stimmt so schon, gut Trainierte schwitzen eher…..:-)

    • Ruedi sagt:

      @Alex: Nein, die Aussage ist so richtig. Wie im Text steht haben gut trainierte Läufer auch einen verbesserten Wärmehaushalt. Der Körper lernt mit der Zeit, sich frühzeitig auf die kommende sportliche Belastung einzustellen. Schwitzen ist letztlich Teil des Kühlungsprozesses des Körpers ist und dient damit der Reglierung der Körpertemperatur. Bei einem gut trainierten Sportler setzt dieser Prozess unter Belastung früher ein, und damit produziert ein gut trainierter Sportler auch mehr Schweiss.

    • Thomas Hubschmied sagt:

      Nein, das stimmt so, schwitzen will gelernt sein! Ich weiss noch genau, wie ich kaum schwitzen konnte, bevor ich begann, mich regelmässig sportlich zu betätigen. Es ist aber so, dass trainierte Leute weniger schnell schwitzen, weil sie nicht so rasch ausser Atem geraten – beispielsweise beim Treppensteigen oder bei einem Sprint um Zug/Tram zu erwischen…

      • AlexD sagt:

        @ Thomas Hubschmied

        Interessanterweise habe ich früher (viel früher ;-)) mehr geschwitzt, als ich mehr auf Kraftsport und Kampfkunst gesetzt habe (4-5 x Woche über 2-3 Jahre). Ich habe ca. 15-20 Kg mehr gewogen, bei 7% Körperfett. Klar, hat vielleicht auch mit der Temperatur im Fitnessstudio zu tun, aber grundsätzlich habe ich richtig viel geschwitzt. Nun, setzte ich aufs Laufen (4-5 x Woche) und ich schwitze wesentlich weniger, ist mein Eindruck. Mir ist der Hintergrund hinter dem Schwitzen klar, aber ich habe Mühe den Erklärungen zu glauben, dass ich jetzt mehr schwitzen soll als früher. Denn Fakt ist, wenn ich früher auf den Bus gerannt bin, habe ich relativ schnell angefangen und viel zu schwitzen. Jetzt schwitze ich kaum, wenn ich mal auf den Bus rennen muss. Heute wiege ich 68Kg bei ca. 15% Körperfett.

        Ich kann mir nur vorstellen, dass der Kühlungsprozess jetzt effizienter und gleichmässiger abläuft, nun als Läufer und nicht als Kraftsportler. Vielleicht fange ich tatsächlich an, früher (wie behauptet) an zu schwitzen, ich merke es jedenfalls nicht. Vielleicht kann mein Körper jetzt besser einschätzen, durch das Lauftraining, um wieviel die Körpertemperatur herunter gekühlt werden muss.

        Darum kann ich die gemachte Aussage dass gut trainierte Laufsportler (Running Artikel) mehr schwitzen, einfach nicht unterschreiben.

        • Thomas Hubschmied sagt:

          Sie geben die Erklärung gleich selbst – mit drinnen und draussen trainieren! Draussen verdunstet der Schweiss viel schneller, dies auch dank des Fahrtwindes. Im Sommer bin ich in der freien Natur auf dem Bike, im Winter mache ich ab und zu bei einer Lektion Spinning mit (im Studio = null Wind, null Fahrtwind). Der Unterschied ist frappant, nach dem Spinning bin ich jeweils ‚platschnass‘, nach einer Bikerunde draussen ist dem gar nicht so. Obwohl ich mich – auch gemäss Herzfrequenzuhr – gleich stark angestrengt hab.

    • Das mit dem Schwitzen hat mit den eingenommenen Kohlenhydrate zu tun. Je mehr Kohlenhydrate gegessen wird, desto mehr wird auch geschwitzt, da 1g Kohlenhydrat 2,7g Wasser im Körper bindet:)

      • Paulo Ludici sagt:

        Roger Lampert scheint sich auf die Verbreitung von Unsinn zu spezialisieren – könnte auch ein Weg sein, die Diskussion am Laufen zu halten. Richtig wäre (wenn schon), dass 1 Gramm Glykogen (Kohlenhydratspeicher in den Muskeln und der Leber) 2.7 Gramm Wasser bindet.

        Mit Schwitzen hat das nichts zu tun. Übergewichtige schwitzen mehr (grössere Masse pro Oberfläche = mehr Hitzestau), Sportler schwitzen „besser“, also gleichmässiger und dem Kühlungsbedarf angepasst.

      • Thomas Hubschmied sagt:

        Das Schwitzen hat mit dem Stoffwechsel zu tun! Je stärker wir uns bewegen umso mehr Energie benötigt der Körper. Ein Teil der Energie wird in Muskelbewegung umgewandelt, der Rest wird in Form von Schweiss abgeführt. Die Abführung und die nachfolgende Verdunstung hilft uns den Körper abzukühlen – ansonsten würden wir schnell überhitzen und in der Folge kollabieren.

  • Cettl sagt:

    Es sind sicher gute Hinweisse und auch Tatsachen. Aber Problem liegt völlig anders, unsere Gesellschaft ist „zerfressen“, wir nehmen uns ohne viel etwas dafür zu tun müsse, alles was wir gerade wollen. Wenn jeder, für das was er ist, genug Bewegung machen würde, gibt’s solche Probleme nicht. Aber der Menschheit kann man jetzt nicht helfen, die Ansprüche sind höher als die Vernunft ist.
    Also dann guter Appetit

    • @Cettl: das stimmt leider:( je gelangweilt eine Person ist, desto mehr isst sie. Versucht aktiv zu sein, nicht nur sportlich auch unternehmungslustig, ruft jemanden an, macht etwas miteinander usw., dann denkt ihr auch weniger ans Essen:)

  • Karl sagt:

    Wäre toll, wenn Sie zu Punkt 7 nicht nur die „verbotenen“, sondern auch die besonders empfohlenen Früchte nennen würden.

  • Mike sagt:

    Punkt 6 kann ich nur bedingt zustimmen. Essen darf man soviel und so oft wie man will. Solange man sich auf Salat und Gemüse beschränkt. Am Ende des Tages muss einfach die Bilanz von Energiezufuhr und Verbraucht stimmen.

    • Heidi sagt:

      Danke Mike! Das perfekte Rezept, ja einfach die perfekte Diät für ein erfolgreiches unausgewogenes und muskelabbauendes Essverhalten. Es grüsst der siegreiche Jojo-Effekt

    • David sagt:

      Auch von mir ein herzliches Danke Mike.

      Ich mache es genau so, solange die Bilanz am Tagesende stimmt ist das mit dem Abnehmen gar kein Problem!

      Grüße aus Witterschlick
      David

  • Nr. 9 stimmt nicht, da nach dem Training der Akku leer ist, müssen die Muskeln so schnell wie möglich aufgeladen werde. Das geht nur, wenn man schnellverdauliche Kohlenhydrate wie Gatorade, Marmelade, Weissbrot zu sich nimmt. Die Bauchspeicheldrüse wird Insulin produzieren und die schnellverdaulichen Kohlenhydrate in die Muskeln transportieren:)
    viel Erfolg^^

    • Cybot sagt:

      „Muskeln aufladen“? Ja, genau, klingt super überzeugend…
      Aus welcher „wissenschaftlichen“ Quelle stammt diese seltsame Auffassung? Blick oder 20min?

    • Reto von Allmen sagt:

      Doch es stimmt, weil die Idee ist der Nachbrenneffekt, dh wenn man ein, zwei Stunden wartet mit Kohlenhydrat-Aufnahme macht der Körper sich selbst an die Arbeit zur Wiederauffüllung der Glykogen-Speicher, somit wird der Fettverbrennungs-Stoffwechsel auch während dieser Zeit nach dem Training angeregt. Natürlich sollen nach einer gewissen Zeit wieder Kohlenhydrate zu sich genommen werden, das ist Teil der Regenerationsphase, insbesondere wenn am nächsten Tag wieder ein Training ansteht.

    • Mik sagt:

      @Roger: Hier ist von Fettabbau die Rede, nicht von Muskelaufbau. Bei Muskelaufbau sollte man natürlich vor und nach dem Training genug zu sich nehmen.

    • Tatjana sagt:

      Es ist beides nicht falsch……es kommt drauf an wo man den Fokus setzt…..bei der fettverbrennung oder beim Muskelaufbau. Wer in erster Linie Fett verbrennen will weil sich Pirellis um den Bauch ringen, der soll moderat trainieren, lange trainieren und auf die Kohlehydrate vor allem am Abend und nach dem Training verzichten damit die Fettverbrennung so gut als möglich weiter oder eben während der Nacht läuft. Für die Muskelaufbau-Gruppe ist es wichtig die Muskeln mit Glykogen zu versorgen damit sie nicht „flach“ werden, da heisst es nach dem Training am besten schnelle Kohlehydrate wie gummibärli oder marmelade + aber auch zB Molkeprotein für die Muskeln. Viel Spass beim Training! :-)

    • Paco sagt:

      Völlig einverstanden, eines ist Herrn Lampert hinzuzufügen: Der psychologische Umgang mit dem Hunger. Wenn sie nach dem Sport nicht sofort was kleines Essen, am Besten Brot, Banane oder was zum Hunger stillen dann, haben Sie eine Stunde später einen Bärenhunger. Wenn man abnehmen will muss man den Bärenhunger wie die Pest meiden.

      • 7prozentfettverbrenntin8monaten sagt:

        Paco, von mir aus psychologisch einverstanden (also nicht, dass ich persönlich nach dem Sport übrigens Hunger hätte!), ABER nicht mit dem WAS!!! Wer Fett verbrennen will ist NACH dem Sport KEINE Kohlenhydrate mehr, sofern das Training am Abend stattfindet, SONDERN Protein!
        Für die akuthungrigen Sportler gilt also: 30 min.nach dem Training einen Proteinhshake (oder Riegel, wobei diese oft eher viel Zucker enthalten), um Heisshunger zu stillen. Danach wie im Artikel erwähnt am besten Fisch oder Poulet. En Guete. :-)

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