Arme Fische? Arme Kinder!

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Armer Fisch? Ein Junge kämpft mit einem Karpfen. Foto: Keystone

Frage: Was ist langweiliger als Fischen? Antwort: Beim Fischen zuschauen! Früher fand ich diesen Witz lustig. Aber vor einigen Tagen beobachtete ich zwei Buben beim Fischen. Zwei gut ausgerüstete Zwölfjährige ganz allein eifrig und konzentriert bei der Sache. Langweilig war das nicht.

Die Geschichte ereignete sich im grünen Berner Mittelland. Mein Sportsfreund und ich joggten um einen See. Zufällig kamen wir bei den Jungs vorbei und legten interessiert einen Stopp ein. Die Buben schienen ein eingespieltes Team zu sein. Neben sich hatten sie einen weissen Plastikeimer. Darin schwammen zwei kleine Fische. Eine bescheidene Beute nach zwei Stunden, wie sie etwas enttäuscht erklärten. Deshalb wollten sie nun ihren Standplatz wechseln. Um die Beute mitzunehmen, konnten sie diese nicht einfach aus dem Eimer nehmen und an der Luft verenden lassen. Sie mussten sie hier und jetzt ins Jenseits befördern: zielsicherer Schlag auf den Kopf, dann mit dem Sackmesser Kiemen durchschneiden. Das machten die Buben fachmännisch. Wahrscheinlich hatten sie einen Kurs besucht.

Beeindruckt liefen wir weiter und kamen auf den Schweizer Tierschutz zu sprechen, der Kindern neuerdings «das Töten von Fischen» verbieten will. Man ist der Meinung, solche Handlungen könnten zu einer «Abstumpfung gegenüber tierischem Leid» führen und das Verhalten prägen, da Kinder Gewalteindrücke besonders stark wahrnähmen. Mein Sportsfreund meinte, dies sei eine Idee, die «nur Städtern in den Sinn kommen kann». «Wäre es gescheiter gewesen, diese Buben hätten den schönen Nachmittag vor dem Fernseher verbracht?», fragte er. Oder am Computer? Am Handy?

Ich selber war als Kind zwar nie fischen. Aber ich erinnere mich, dass wir im Berner Oberland noch andere tierische Dinge auf Lager hatten: Wir schnitten mal einen Regenwurm in zwei Hälften, um zu sehen, ob er sich trotzdem noch bewegt. Wir spiessten Käfer auf. Wir hoben die Katze am Schwanz vom Boden. Aber vor allem waren wir jede freie Minute draussen in der Natur. Zu jeder Jahreszeit. So wie diese zwei Buben. Heutzutage sehe ich nicht einmal mehr auf dem Land viele Kinder, die «unbegleitet» an der frischen Luft spielen, auf Entdeckungsreise durch Wiesen und Wälder streifen, auf Bäume klettern – oder eben leidenschaftlich gerne fischen. In der Stadt, wo ich jetzt lebe, sowieso nicht.

Ein weiter Sportsfreund arbeitet in Zürich als Lehrer. Unter anderem unterrichtet er Turnen. Er sagt, die meisten der 14-Jährigen seien nicht in der Lage, einen Purzelbaum geradeaus zu schlagen. Einfache Balanceübungen auf einem Bein bringen sie nicht zustande. Körperspannung, was ist das? Das Einzige, was sie richtig flink bewegen können, sind ihre Daumen am Handy und ihre Zeigefinger an der Computermaus.

In der Schweiz lebende Kinder zwischen 10 und 14 Jahren treiben laut neustem Bericht des Bundesamts für Sport immer weniger Sport. Wäre «Scrollen» bereits als Sportart anerkannt, wäre das Resultat ein anderes.

Abstumpfung gegenüber tierischem Leid. Abstumpfung gegenüber körperlicher Aktivität. Arme Jugend! Fast wie die gefangenen Fische.

Was ist Ihre Meinung?

105 Kommentare zu «Arme Fische? Arme Kinder!»

  • Marc Altheer sagt:

    Danke für den super Artikel. Trifft den Nagel auf den Kopf. Ich lebe im beschaulichen Thurgau. Unsere Kids wachsen hier durchschnittlich normal auf würde ich sagen. Sie sind öfters in der Natur und durch die KiGa und Schule waren sie auch schon auf Bauernhöfen (Buuresohn-Gspänli in der Klasse) und durften etwas von Land-/Viehwirtschaft erfahren. Das Thema Töten wurde auf natürliche Art erklärt. Die Kuh gibt Milch und wird zu Fleisch verarbeitet. That’s it! Die Kinder fanden das logisch und natürlich gibts auch kritische Fragen die man ehrlich und korrekt beantwortet hat. Aus meiner Sicht brauchs eine gesunde Mischung. Alles was extrem ist (Veganer etc.) sollte man ablehnen. Es gehört zu unserer Natur Fleisch zu essen und Tiere zu verarbeiten. Das war vor Tausenden Jahren schon so und wird es auch in Zukunft. Gerne kann man „optimieren“. Wir können vernünftiger produzieren und unseren Konsum etwas reduzieren. Wir können Tötungen schonend durchführen. Wir können die Haltung verbessern. Zum Schluss: Fischen ist nicht nur interessant und macht Spass. Die Kids lernen auch Geduld zu haben. Sie lernen Respekt vor der Kreatur zu haben. Man muss es nur richtig vermitteln.

  • Ivan sagt:

    ich finde den Artikel super! Auch weil ich selber fische, aber besonders weil es genau meine meinung ist!!! Daumen hoch

  • tststs sagt:

    Eigentlich ganz simpel:
    Fall A: Der Fisch wird nachher gegessen. Kinder lernen hier ein wertvolle Lektion über den Wert von Leben, wo das Essen herkommt, Ehrfurcht und Demut vor dem Leben etc.
    Fall B: Der Fisch wird nicht verspeist. Lebewesen fangen und töten – zum Spass?! Wohl eher nicht… Und hier finde ich es schon ok, dass ein Riegel geschoben wird. Aber dann bitte auch bei den Erwachsenen!

    • Hans Hintermeier sagt:

      @tststs: Sie vergessen Fall C: ich ernähre mich ohne Blut, d.h. Kinder lernen durch die vegetarische Lebensweise, dass es nicht nötig ist andere Lebewesen zu töten, da man auch ohne Fleisch sehr gut leben kann. Ist es gerechtfertigt für eine kleine Gaumenfreude (ca. 5 Minuten Genuss) ein anderes Lebewesen ein lebenlang zuerst zu quälen (Massentierhaltung) und ihm am Schhluss sogar das Leben zu nehmen? Frei gemäss dem moralischen Prinzip/Imperativ von Schopenhauer: “Verletze niemanden, vielmehr hilf allen, soweit du kannst.“ D.h. Leid, welches vermieden werden kann, sollte auch vermieden werden, wenn man ethisch Handeln möchte. Warum anderen extra Leid zufügen? Warum überhaupt jemandem das Leben nehmen? Leben wir nicht alle gern?

    • Hans Hintermeier sagt:

      @tststs: Bedeutet für Sie „Ehrfurcht & Demut vor dem Leben“ es ohne wirklichen Grund auszulösen, nur für eine kurze Gaumenfreude? Es gibt genug köstliche vegetarische Speisen zum Essen, es gibt keine Notwendigkeit zum Fleischkonsum!

  • Bernhard Trachsel sagt:

    Frau Knecht übt sich in derselben Süffisanz gegenüber dem Thema wie viele ihrer Journalistenkollegen. Und tut so, als ob die Kinder keine Alternative als das Fischen hätten, wenn sie denn mal nicht an Handys und Computer hängen. Es ist billig und unreif, wenn man sich des Themas entledigt, indem man es in Lächerliche zieht. In der Logik von Frau Knecht müsste man dann den Kindern auch erlauben, junge Kätzchen zu ersäufen oder Hundewelpli totzuschlagen. Oder etwa doch nicht? Dann wäre es aber sehr hilfreich, wenn uns Frau Knecht den Unterschied zwischen dem Leiden eines Fisches und jenem einer Katze erklären würde. Das würde uns in der Diskussion bringen.

  • Rolf Schatz sagt:

    Diese Forderung vom Tierschutz, welche nicht wirklich neu ist, taucht alle paar Jahre mal wieder auf. Leider deklassiert sich damit der Schweizer Tierschutz erneut selber. Einer Forderung stimmen wir allerdings auch voll und ganz zu: Das Freiangelrecht ohne Ausbildung (SaNa) muss fallen! Eine Ausbildungspflicht für alle muss schnellstens umgesetzt werden. Wir müssen sicherstellen, dass gefangene Fische auch korrekt behandelt werden. Punkt. Der Kanton Aargau hat dies bereits ab 2015 umgesetzt.

    Wir Fischer stehen mit beiden Füssen auf dem Boden und lieben es, das wertvollste Lebensmittel zu essen welches es überhaupt gibt, nämlich das natürlich gewachsene. Den Jungfischern und den Einsteigern zeigen wir in der Ausbildung auf, was es wirklich braucht, bis ein Fisch so weit gediehen ist, dass man ihn auch nachhaltig nutzen kann. Dieser Aufbau von Wissen ist letztlich der beste Schutz für unsere Fische und vor allem auch ihrer Lebensräume.

    Wer glaubt, dass Kinder eine bessere Jugend haben, nur weil sie vom Fischen und dem Töten ferngehalten werden, irrt gewaltig. Genau diese Auseinandersetzung löst in jungen Menschen einen Prozess aus, welcher ihnen keinesfalls schadet, im Gegenteil. Sie reifen dadurch zu verantwortungsvollen Jugendlichen und Erwachsenen heran. Notabene ist es in unserer Konsumgesellschaft auch wichtig, dass die Kinder das Bewusstsein wieder entwickeln, dass auch hinter dem Kotelett oder dem Fischstäbchen aus dem Supermarkt mal ein Tier gelebt hat, welches zuvor getötet werden musste…..!

    Deshalb ist klar: Ausgebildete Jungfischer braucht das Land – mehr denn je!

    Rolf Schatz, Präsident IG Dä Neu Fischer

  • Wale sagt:

    Ich habe das aufmerksam gelesen amuesant. Wo ist Euer Problem?
    Fische werden getoetet Schweine werden getoetet Rinder unsw. sogar in Euerem Schweizer Servelat hats Schwein.
    Bei uns hat es frueher geheissen was Haenschen nicht lernt lernt Hans nimmermehr.
    Kinder sin Kinder und muessen alles ausprobieren, nehmt Euch selber an der Nase und fragt Euch mal was Ihr frueher als Kinder gemacht habt.
    Ich bin froh das ich nicht mehr in dieser Kleinbuergerlichen Schweiz mehr Lebe, wo die Menschen nichts anderes zu tun haben als sich solchen banalen Sachen zu widmen. Ich bin stolz darauf das meine Kinder auch einmal einen Fisch fangen toeten und ihn verspeisen. Was ist falsch daran?????

  • Irene feldmann sagt:

    Frau Knechts Artikel finde ich sehr gut. Es geht darum dass Kinder durch Erfahrungen lernen, sprich woher kommt was? Was ist wenn? Wenn dies nicht mehr möglich ist dann besteht der Lernprozess und das eigenerfahren aus purer Theorie welches wiederum die gefühlswelt der Kidds zur Taubheit und zur fehlenden Empathie bringt. Resultat? Erwachsene welche wohl viel wissen doch nicht wirklich lebensfähig sind.

    • Hans Hintermeier sagt:

      @IF: Habe ich Sie richtig verstanden? Um Empathie/Gefühlswelt entwickeln zu können, muss man zuerst ein Lebewesen töten?

      • Irene feldmann sagt:

        Es ist alles eine Frage der Interpretion Monsieur hintermeier. Erfahrungen macht man auf theoretischer und praktischer Basis, eine kurze Zwischenfrage: haben Sie schon einmal eine Fliege, eine Ameise, eine Mücke getötet???? Was ist der Unterschied ZWISCHEN den Tieren? Masse, Vorkommen etc.? Gibt es privilegiertere Tiere? Zum zweiten: ABSOLUT JA, d.h nicht das Tier töten um des KILLENS WILLEN, nein, doch es kann vorkommen das dies geschieht. Nicht jedes Kind geht aufs Ganze, doch einige brauchen diese Erfahrung um gefühlsmäßig zu verstehen das dies: 1. für einige ohne mit der Wimper zu zucken ein Akt der Möglichkeit ist und sie dabei nichts verspüren, 2. es Kinder gibt welche die Tötung vollziehen um nachher zu spüren das dies falsch ist und sie dieses nie mehr machen würden. Her. Hintermeier, wenn dass Leben, erwachsen werden und seine Wahl dazu, so einfach wäre, oder wenn wir alle gleicher Meinung wären, was würde dann noch vorhanden sein???? Die Philosophie der Natur ist eigendlich klar, doch wir 2 beiner haben die Wahl, ä schüüs tägglii nuch…..

        • Hans Hintermeier sagt:

          @Irene Feldmann: Versuchen Sie es doch mal mit der Philosophie des Geistes z.B. Platon, Plotin, Fichte, Schelling, Hegel oder Schopenhauer. Evtl. ist der Mensch nicht nur Natur und kann sich deshalb auch ein Stück weit über die Natur erheben (z.B. mittels Ethik). Sehr zu empfehlen z.B. die Betrachtungen von Schopenhauer über die Kunst und Ästhetik, weiters seine Mitleidethik (in die Welt als Wille und Vorstellung). Schade, dass Sie es oft so eilig haben. Wünsche Ihnen auch ein schönes Tägli (ist wirklich nicht ironisch gemeint).

          • Irene feldmann sagt:

            Netter Herr hintermeier: vielen Dank für Ihre Inputs, ich gebe zu mir fehlt es an BILDUNG, (auch nicht zynisch gemeint) . Ich müsste mich Jahre in einer einsamen alphütte verschanzen welche bis zum Bersten gefüllt mit Büchern wäre.( nicht Internet,iPad oder Laptop) für Right now versuche ich es mal so: sie haben da einen großen Kuchen angeschnitten, Ethik, Welt mit Wille und Vorstellung. Ein Gespräch welches stunden über Stunden besprochen werden könnte. Für jetzt nehme ich ihre Empfehlungen an Literatur und werde mir dies heute Abend zu Leibe nehmen, jedenfalls einen Teil davon. So nun gehe ich wieder CHRAMPFEN….:)

  • Christine sagt:

    Klar gehört das Fischen für Kinder verboten.
    Ich war auch nicht fischen und trotzdem immer in der Natur – Hütten bauen, auf Bäume klettern, über Baumstämme balancieren, untersuchen, was in den Bächen lebt, aber Fische töten? Sicher nicht! Uns wurde Respekt und Achtung vor Lebewesen jeder Art beigebracht.Töten zum Spass geht schon gar nicht.Sorgen wir doch dafür, dass die Kinder vor allem wieder mehr Bewegung haben und Leben leben lassen.

  • sternschnuppe sagt:

    Das „Fischverbot“ für Kinder hat mit deren sportlicher Leistungsfähigkeit nichts zu tun. Fischen wird bei Jugend und Sport (J+S) nicht als Sportart aufgeführt, wohl deshalb nicht, weil sich die körperliche Ertüchtigung beim Fischen in Grenzen hält. Und eben so wenig werden die koordinativen Fähigkeiten gefördert die es fürs Balancieren und Purzelbäume schlagen braucht. Also sind fischende Kinder nicht unbedingt bessere Sportler als Fernsehkinder, nur weil sie am Wasser sitzen.
    Auch mit den Erfahrungen von Käfer aufspiessen und Katzen am Schwanz hochheben bekommt man keine bessere Körperspannung. Was damit gefördert wird ist vielleicht der naturwissenschaftliche Sinn der Kinder.
    Was hingegen zur sportlichen Entwicklung der Kinder beiträgt ist BEWEGUNG jeglicher Art. So oft und so vielseitig wie möglich. Und nochmals: Bewegung hat nichts mit Töten von Tieren zu tun.
    Das Thema Tiere töten ist ein Thema für sich und sollte mit den Kindern besprochen werden.
    Von mir aus gesehen hat jedes Lebe-wesen ein Anrecht auf das Leben.

  • Luise sagt:

    Was ist den mit unzähligen Krimis, die im TV laufen, wo Menschen erschossen, erniedrigt, gequält werden? Da lob ich mir Kinder, die einen Fisch fangen und der Mama zum Braten heimbringen! Diese Kinder haben wenigstens einen gesunden Bezug zur Nahrung und können sich vorstellen, woraus Fischstäbchen bestehen!

  • Paul Brun sagt:

    Sehr schwach!
    Neuerdings determiniert anscheinend nicht-Fernseh-Schauen das Fische-töten kausal?!?

    Sorry aber ein bisschen Denken wäre auch angebracht. Man will dafür argumentieren, dass Kinder Fische töten dürfen, führt einen lächerlichen Zusammenhang implizit ein und Assertiert dann die (natürlich zutreffende) langweiligste ewig gleiche Leier, dass heutige Kinder zu viel vor dem TV/Handy sitzen, auf besonders unoriginelle Weise.

    Ich will nicht sagen, Kinder dürfen keine Fische töten (auch nicht das Gegenteil), hingegen die Autorin dürfte nicht mehr solchen Schwachsinn schreiben.
    Es ist vorsätzliche Täuschung, denn mindestens die Hälfte aller Leser meint jetzt tatsächlich hier ein Argument für das Fische-Töten von Kindern gelesen zu haben…

  • Danielle sagt:

    Bisschen simples Denken, Frau Knecht. Diese Wunder’Buben‘ könnten ja wohl auch ohne sinnloses Töten den Tag draussen verbringen. Wie machen das bloss die Mädchen? Denen bleibt ja dann nichts anderes übrig als der Fernseher, nicht wahr… Der Tierschutz mag manchmal übertreiben, aber dass Fische töten nicht unbedingt eine erstrebenswerte Kinderbeschäftigung ist, müsste eigentlich jedem Erwachsenen einleuchten.

  • Lea sagt:

    Ich glaube nicht dass früher alles besser war und dass Jugendliche die ganze Zeit das selbe machen. Die zwei Jungfischer surfen vermutlich auch im Internet, gamen, schauen TV, machen Sport, hängen mit Kollegen rum und machen Blödsinn wie normale Menschen auch und das ist gut so.
    Kindern den Umgang mit aktuellen Technologien (Handy, PC…) zu verbieten halte ich für schädlich und kontraproduktiv. Einerseits, weil dies oft zu Überkompensation führt (Übermässiges Gamen in erster eigener Wohnung) und weil so für den Alltag wichtige Technologien nicht gelernt werden (Eine Schulfreundin durfte zuhause NIE ans Telefon und war in der Lehre deshalb überfordert).

    Während meiner Kindheit war das töten und essen von (herzigen) Tieren normal. Deshalb sehe bis heute Tiere als Nutztiere und finde schlachten (auch von herzigen Katzen) nicht verwerflich. Die meisten meiner Veganen Freunde realisierten erst während oder nach der Pubertät, dass und wie Tiere getötet werden. Ich halte deshalb den Zeitpunkt für entscheidend. Wenn der STS der Meinung ist, dass Kinder bei (Fisch)Schlachtungen nicht dabei sein sollen, damit sie so später Tiere vermenschlichen, sollen sie dies mit den zur Verfügung stehenden demokratischen Mitteln versuchen. Da davon nur wenige Betroffen sind, es alternativen gibt (Erwachsener tötet, angeln und ausnehmen darf Kind) und weil die Fähigkeit Tiere zu töten in unserer Gesellschaft nicht wichtig ist, stört mich dieses Verbot nicht. Im Gegensatz zu Verboten die die Bewegungsfreiheit einschränken (Rumhängen an öffentlichen Orten, Sportplatz abends nutzen, Öffentlich Alkohol trinken…) oder wenn Eltern den Gebrauch von Kommunikationsmitteln (Handy, Internet…) so stark einschränken, dass das aufrechterhalten von sozialen Kontakten stark erschwert ist.

  • Marianne Knecht sagt:

    Was ist denn hier los? Bis auf zwei Frauen nur Männer, die kommentieren und die schlagen sich die Köpfe ein, als ginge es um die Legalisierung von Mord um Totschlag? Ein weiteres Klischee wird bestätigt: Wo Männer was zu sagen haben, herrscht Krieg.
    Abgesehen davon, finde ich ebenfalls, dass man Kindern Respekt vor jedem Lebewesen beibringen kann und ihnen trotzdem das Töten von Tieren – sei es durch andere Tiere oder durch den Menschen – erklären kann. Solange der grösste Teil der Menschheit noch nicht vegan lebt, d.h. solange wir tiereische Produkte nutzen, so lange ist es heuchlerisch, das Töten von Tieren von sich zu weisen, als ginge es uns nichts an.

  • Katharina Meier sagt:

    Einen Regenwur in zwei Hälften schneiden oder eine Katze am Schwanz hochheben hätte weder ich noch meine Tochter als Kind je getan. Und warum nicht? Weil mir meine Eltern ein ethisches Bewusstsein mitgegeben haben – und sei es nur den Satz „Quäle nie ein Tier zum Scherz denn es fühlt wie du den Schmerz“. Das haben Ihre Eltern evtl. versäumt, Frau Knecht. Ich mag mich auch an Beiträge von Ihnen erinnern, in denen Sie eine grosse Angst vor Hunden bekunden. Also ist es mit Ihrer Tierliebe wohl nicht weit her. Das bedeutet aber nicht, dass es natürlich oder richtig ist, wenn Kinder Tiere quälen.

  • Corinne sagt:

    Ich finde es noch entscheidend, ob die Kinder die Fische nach Hause gebracht haben.und sie gekocht u gegessen wurden. Falls ja, dürften nur noch Veganer weiter kritisieren..

  • Nationless sagt:

    Auch ich habe in den Achtzigerjahren als Kind gerne Schnecken zertrampelt, Katzen gequält und Ameisenhaufen zerstreut. Da bekam ich im Kinderinternat Schelte, was mir einfalle das Tieren und Pflanzen anzutun, die sind Lebewesen und hätten eine Seele und empfänden Schmerz. Ich konnte die nicht ernst nehmen. Als Probe zeigte ich einer Erzieherin wie ich mit einem Besenstiel einer Tanne in den Stamm schlug, kurz darauf schlug die Pädagogin mit dem Besenstiel mir in den Oberschenkel. Solche Leute begreife ich bis heute nicht! Sorry ich habe weniger Emphatie für Tiere und noch weniger für Pflanzen und gar Steine. Der Mensch jagde, fischte, quälte, vergewaltigte und aß Fleisch schon immer. Tiere und Pflanzen sind Spezies für sich welche ich nicht mit Menschen gleichsetzen will. Tiere und Pflanzen sollen uns dienen und sind für unsere Nahrung und Wertschöpfung da. Wir sollten aber mit unserer Natur allgemein Verantwortungsbewusster und weniger Ausbeuterisch umgehen können. Das Problem ist Übervölkerung und die Gier.

  • L. N. sagt:

    Hauptsache, die Kids verfolgen und nehmen keinen Schaden beim zuschauen, wie sich Menschen gegenseitig sinnlos abschlachten. Da ist es schon unzumutbar, beim verantwortungsvollen Nahrungsgewinn anwesend zu sein.

  • Peter Schneider sagt:

    Haben Sie sich schon gefragt wie in den Schweizer-Seen der Profi die Fische fängt? Der legt die Netze (10-20 Stück Tag) um 16.00 Uhr aus und zieht diese um 8.00 am nächsten Tag wieder ein. Fische, die ins Netz gehen verenden kläglich, oder nicht (in Arte gesehen). Am Morgen werden diese Fische dann hochgezogen und wenn noch lebendig – weiss nicht wie getötet – t mit einem Kiemenschnitt?

    Bin am Zürichsee aufgewachsen und wir haben nie und nimmer auf „Masse gefischt“ wir waren sehr glücklich 1-2 Brachsen zu fangen oder ev. 10 Winterleugel, später dann 3-4 Egli. Die Mutter war glücklich, denn sie musste diese ausnehmen und braten. Dass die Buben geschult werden ist doch OK. Mehr daraus ableiten finde ich deplatziert.

  • Marie-Françoise Eigner sagt:

    So ein Ärger dieser Artikel!
    Früher War alles besser, als man noch Regenwürmer zerschneiden „durfte“! Da konnten alle automatisch einen Purzelbaum schlagen. Wie wurden Due denn erzogen Frau Knecht? Zusammenhangslos und undifferenziert. Ihre Schlüsse finde ich. Wir haben das als Kinder schon nicht gewollt, weil wir lernten was der Respekt vor dem Tier bedeutet. Mein Sohn, Stadtkind, kam immer mal wieder zu spät zum Mittagessen, weil er alle Schnecken auf seinem Schulweg aufhob und in die Büsche zurück legte :-). Man kann dem Zugang zur Natur auch lernen ohne Tiere zu quälen. Heute weiss man das besser, alles andere sind Ausreden und nicht statthaft.
    Marie-Françoise Eigner

  • The American sagt:

    Der Vorstoss des Tierschutzes zeigt vor allem, dass in der Schweiz das Tier generell sehr gut geschuetzt ist. So gut, dass der Schweizer Tierschutz sich nun mit solch Absurden Vorschlaegen im Gespraech halten muss. Das Toeten soll aus den Augen und aus dem Sinn. Lehren wir unsere Kinder am besten, dass Fische in der Konservendose gross werden.

  • Simon Hirschhofer sagt:

    Danke!!! Ich finde es enorm wichtig, dass unsere Jüngsten den Bezug zur Natur nicht verlieren. Ob nun der Fisch von Erwachsenen oder von Kindern geangelt wird, dürfte ihm wahrscheinlich ziemlich egal sein. Uns sollte es aber nicht egal sein, wenn Kinder jeglichen Bezug dazu verlieren, dass Fische auch mal gelebt haben und herum geschwommen sind, bevor sie als Filet im nächsten Migros oder Coop gelandet sind.
    Man sollte froh sein fischen Kinder heute noch, schult es doch Geduld und Beobachtungsfähigkeit.

  • Sportpapi sagt:

    Ach, was für Klischees. Mag sein, dass heute weniger Kinder unbeaufsichtigt im Freien spielen als früher. Dafür sind sie viel mehr im organsierten Sport (Vereine), in Waldspielgruppen, usw und gehen mit Kindergarten und Schule regelmässig in den Wald. Dafür, dass sie sich heute weniger bewegen, gibt es wenig Hinweise. Vermutlich die einen mehr, die anderen weniger. Ebenso ist unklar, dass sie es schlechter tun. Oder glauben Sie wirklich, die Jugendlichen hätten „früher“ den Purzelbaum besser gekonnt? Wer hat damals so etwas gemessen? Fragen Sie doch mal unsportliche 40jährige, sie sollen das mal demonstrieren…

  • Laura sagt:

    Auch ich habe in meiner Kindheit häufiger draussen gespielt als ich dies bei der heutigen Jugend beobachten kann. Allerdings hat mein Verständnis für das Behandeln von Tieren bereits in Kindertagen an mein Mitgefühl appelliert als ein Freund aus der Nachbarschaft eine Schnecke anzündete. Das selbe mit dem Regenwurm in zwei Hälften schneiden oder die Käfer aufspiessen. So etwas gehört doch nicht zum Kind sein dazu?! Das ist einfach nur dumm und egoistisch. Und es liegt meiner Meinung nach an den Eltern, ihren Kindern diese Werte beizubringen und ein Verständnis davon zu vermitteln, wie man mit Tieren umzugehen hat. Von mir aus kann ein Kind auch fischen gehen – solange ihm erklärt wird, dass dieser Fisch ebenfalls ein Lebewesen ist und man ihn nicht einfach so zum Spass tötet. Respekt gegenüber allen Geschöpfen dieser Erde ist wichtig!

    • Peter sagt:

      Man soll dem Kind beibringen, dass man den Fisch nicht zum Spass tötet, den man grade zum Spass tötet?

      Leute, fischt ihr alle für den eigenen Lebensunterhalt oder wie? Wir reden hier über das Freizeitvergnügen, Fische zu töten. Ich glaube, ich bin im falschen Film.

      • Tobi sagt:

        Ich fische nicht für meinen Lebensunterhalt sonder weil ich gerne ab und zu selbst für mein Essen sorge. Angefangen von den Kräutern und dem Gemüse aus dem eigenen Garten bis hin zum Fisch aus dem nahen See.

      • Laura sagt:

        Ach herje zum Spass Tiere töten!? Wie hohl!! Es geht darum, zu spüren wie es ist, selbst für sein Essen verantwortlich zu sein. Diesen Aspekt finde ich begrüssenswert, einmal zu sehen, was es braucht, damit das Essen auf den Tisch kommt. Aber einfach nur aus Langeweile und weil man nichts besseres mit seiner Zeit anzufangen weiss, ist wirklich fragwürdig.

  • Werner Kneubühl sagt:

    Ich habe schon als ca. 6-jähriger Knabe gefischt und es hat mir nicht geschadet. Ich habe trotzdem eine Achtung vor Fischen und würde nie aus Lust einen Fisch töten.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Ein Fisch und jedes andere sogeschimpfte „Nutztier“ wird IMMER aus Lust getötet. Aus Lust am Fleischessen nämlich. Dieses Töten für die eigene Lust ist völlig unnötig und daher unmoralisch.

      • Gerhard Engler sagt:

        und ist es auch unmoralisch, eine Pflanze aus Lust zu töten? Rosen für einen Strauss abzuknicken?

        • Lieselotte sagt:

          Bei den Rosen ist das sicher auch unmoralisch, weil ja – in den Augen glaubensstarker Überzeugungsvegetarier/-veganer – keine Notwendigkeit besteht, die Rosensträucher zu massakrieren. Bie Salat, Kräutern, Gemüse und Obst, muss man sich halt bei Salat, dem Obstbau oder den Beerensträuchern dafür entshuldigen und ihnen erklären, dass man ihre Früchte bzw. sie selbst leider braucht, um zu überleben. Bleibt natürlich die Frage ungelöst, weshalb das menschliche Leben über jenes der Pflanzen gestellt wird. Raubtiere vertiefen sich im Zweifelsfall nicht in solch philisophische Fragen: Wenn sie Hunger haben und nur ein Mensch greifbar ist, um ihn zu stillen, wird er genutzt.
          Zur Frage des Fische tötens: Ich denke, die fischenden Knaben wissen wenigstens, was sie tun und, dass sich das Schwein nicht totgelacht hat, von dem das Kotelett auf dem Teller stammt bzw. der Saibling, der auf dem Teller liegt. Und sie haben gelernt, dass man die Fische nicht zu Tode quälen darf.

        • Hans Hintermeier sagt:

          @GH: Pflanzen haben kein Nervensystem. Sie sind also nicht im gleichen Mass leidensfähig. Es ist wie bei einer Narkose, da ist such Ihr Nervensystem auch ausgeschaltet. Zwischen Pflanze und Tier ist ein viel grösserer Abstand als zwischen Tier und Mensch.

          • Gerhard Engler sagt:

            Dann ist es also Ihrer Meinung nach zulässig, ein Tier zu töten, welches narkostisiert wurde? Oder wie viel Abstand vom Menschen muss ein Lebewesen haben, damit man es töten/ausreissen darf?

          • Hans Hintermeier sagt:

            @GE: Nein, das mit der Narkose, war ein Hinweis, dass Pflanzen nicht im gleichen Umfange leidensfähig sind wie Tiere. Tiere leiden heute bereits unter der Aufzucht (Massentierhaltung) und auch unter dem Stess bevor sie geschlachtet werden. Ich esse deshalb gar keine Tiere.

          • Hans Hintermeier sagt:

            @GE; Ist es für Sie so schwer nachvollziehbar, dass jemand kein anderes Lebewesen töten möchte? Dass er ihm das Leben von Herzen gönnt?

        • Hans Hintermeier sagt:

          @Lieselotte: Bevor Sie nächstes Mal darüber spekulieren, was Vegetarier/Veganer denken, können Sie doch direkt einen fragen, anstatt solche Polemik in die Welt zu setzen. Ich finde es extrem weit hergeholt, geradezu willkürlich (und zeugt davon, dass man/frau sich nicht wirklich mit dem Thema auseinandersetzen möchte), wenn man Pflanzen mit Tieren gleichstellt, dann aber einen grossen Unterschied macht zwischen Tieren und Menschen: Menschen haben zwei Augen: Tiere haben zwei Augen! Pflanzen haben keine Augen. Tiere haben einen Mund, Menschen haben einen Mund: …. Bitte schauen Sie dem Tier zuerst Mal in die Augen, bevor Sie es töten.

          • Martin sagt:

            @Hans Hintermeier: Und ich finde Ihre Polemik, dass Angler Fische nur zum Spass töten völlig daneben! Fragen Sie doch erst mal einen Angler, weshalb er/sie angelt, bevor Sie hier irgendwelche Hasstiraden zum Besten geben. Es gibt im Übrigen auch Pflanzen, die Fleisch fressen. Und wenn wir schon bei den Tieren sind: Was ist mit Insekten? Die haben mehr als zwei Augen. Sind die jetzt besser als der Mensch?

          • Hans Hintermeier sagt:

            @Martin: Das mit den Pflanzen, die Fleisch fressen ist schon sehr sehr weit hergeholt. Merken Sie es selber? Recht gebe ich Ihnen insofern, dass Angler nicht nur aus Langeweile töten, sondern auch die Natur geniessen. Hierfür möchte ich mich entschuldigen. Ich frage mich nur, warum können sie nicht einfach so die Natur geniessen? Es ist doch schön einfach so in der Natur zu sein, ihre Schönheit zu beobachten. Ich lebe bereits mehr als 18 Jahren vegetarisch/z.T. vegan. Es ist überhaupt kein Problem! Für mich gibt es deshalb überhaupt keine Notwendigkeit Tiere zu töten. Wir brauchen es nicht zum überleben/leben. Es gibt so tolle Fleischalternativen, da vermissen sie wirklich nichts!

          • Martin sagt:

            @Hans Hintermeier: Und ich gehe seit ich 14 Jahre alt bin immer wieder mal mehr oder weniger intensiv angeln. Viele der von mir gefangen Fische verschenke ich an Leute, die gerne Fisch essen. Angeln ist spannend. Es ist zehnmal besser, als ein Computerspiel. Jeden Moment kann ein Fisch den Köder nehmen. Es ist eine Faszination. Sie schreiben, dass Sie vegan leben. Das muss jeder für sich selber entscheiden. Ich persönlich esse sehr gerne Fleisch und habe keine Mühe damit ein Tier oder einen Fisch zu diesem Zweck sachgerecht zu töten. Aber: Es ist wichtig, beinahe schon ein Muss, ein Ehrenkodex, dem Tier dabei unnötige Qualen zu ersparen. Sportangler und Sportjäger, weiss selber nicht was das „Sport“ im Wort soll, sind in der Regel sehr darauf bedacht, diese Tiere schnell und möglichst schmerzlos zu töten. Würden keine Tiere getötet, bspw. Rotwild, oder Fische gefangen und gegessen werden, könnten sich bald Überpopulationen bilden. Wieso also die Tiere bloss töten und wegwerfen, wenn man sie essen kann? Selbst unsere Steinzeit Vorfahren, welche noch wirklich in der Natur lebten, taten dies und es hat den Populationen nicht geschadet.

          • Dorli Knüsli sagt:

            Herr Hintermeier, über Vegetarier/Veganer gibt es nichts zu spekulieren.
            Ich bin überzeugter Vegetarier. Nicht weil ich Tiere liebe, sondern weil ich Pflanzen hasse.
            So einfach ist das.

    • Olivia sagt:

      @Werner Kneubühl
      Hahaha!! Der ist vielleicht gut… Na, Gott sei Dank hat es Ihnen nicht geschadet. Haben Sie den Fisch auch mal gefragt? Schön, dass Sie so eine Achtung vor Fischen haben… oder wie war das? Sie haben sie getötet?

  • Peter Waldner sagt:

    Der Artikel spricht mir aus dem Herzen! Schön, dass damit auch eine zutreffende Sicht auf unser Menschen Leben und die Natur zum Ausdruck gebracht wird, die frei von (für Medien) so attraktivem, hysterischem und völlig unnatürlichem Sektierertum ist.

    • Peter sagt:

      „Unnatürliches Sektierertum“, ich kringle mich vor lachen. Da hat einer gleich zwei uralte Fleischesser-Mythen in eines verpackt: 1. Tierschützer sind religiöse Fanatiker; 2. Fleisch essen ist „natürlich“. Dass beides völlig falsch bzw. irrelevant für die ethische Bewertung des Fleischessens ist, wissen Sie selbst, das muss ich ihnen nicht erklären. Darum war es Ihnen ja auch zu peinlich, ihre verzweifelten Rationalisierungen explizit von sich zu geben, Sie mussten es irgendwie grausam in ein Wortgebilde verwursteln. Das ist eben, was Tierschutzgegner gern machen, wursteln.

      • Christoph sagt:

        @Peter: Sie zeigen tatsächlich alle Symptome eines religiösen Fantikers. Selbstverständlich ist das Essen von Fleisch die natürlichste Sache der Welt. Wenn Sie Ihren von der Gehirnwäsche leer gefegten Kopf mal benutzen würden, dann könnten Sie das verstehen. Und es gibt kein Absolutum von Ethik. Es gibt Ihre Ansichten dazu. Die sind genau so gut wie die ethischen Ansichten von jemand anderem. Nur Fanatiker denken, dass ihre Ethik die einzig Wahre sei.

        • Olivia sagt:

          @Christoph: „Nur Fanatiker denken, dass hre Ethik die einzig wahre sei“…. Da haben Sie sich ja gleich selbst ins Aus befördert – herzlichen Glückwunsch Herr Fanatiker :). @Peter und @Hansi Hintermeier: vielen Dank für die wohltuenden und endlich geistreichen Kommentare hier.

        • Peter sagt:

          Tipp nochmal in deinen Computer, dass nur das gut ist, was natürlich ist!

        • Peter sagt:

          Zu denken, die eigene Moral sei die absolut richtige, ist also absolut unmoralisch? Ist es das, was du sagen willst?

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Christoph: Bitte lesen Sie Ihren Beiträte nochmals mit folgenden von Ihnen selbst gestellten Fragen: Bin ich ein Fanatiker d.h. lasse ich die Meinung von anderen zu oder gehe ich davon aus, dass sie nur zu blöde sind meine Meinung zu verstehen? Glaube ich auch an etwas z.B., dass Fleischessen die natürlichste Sache der Welt sei (glaube vehement vertreten=religiöser Fanatiker). Beleidige ich ständig andere weil ich in einem religiösen Kampf bin (andere sind Gehirngewaschen…) Bin gespannt auf Ihr Ergebnis!

      • Adrian Wehrli sagt:

        … Veganer und doch so unzufried, Peter? Da muss tief unten was liegen …

  • Christoph sagt:

    Die Tierschutz-„Sekten“ laufen wieder mal Amok. Wie oft in letzter Zeit mussten wir solches von verschiedenen Tierschutz- und Umweltverbänden schon ertragen und wie oft müssen wir es eigentlich noch?
    Leider hat nur zu oft der Tier- und Umweltschutz das Gebiet des gesunden Menschenverstandes verlassen und sich in die dunklen Gefilde der puren Ideologie, des Dogmatismus und des Fanatismus begeben. Damit schaden sie dem eigentlich guten Zweck. Leider sind sie aber meistens nicht in der Lage ihre Verirrung zu erkennen. Das ist sehr schade.

    • Peter sagt:

      So viele Zeilen geschrieben und kein einziges Beispiel einer „Tierschutz-Sekte“ geliefert.

      Aber schon klar, jeder der gegen das spassige Töten von Tieren ist, gehört sofort zu den Verrückten. Sie sind hier der Vernünftige, Sie wissen noch, dass man Tiere getrost abtöten darf, wenn einem grade danach ist. Auch als Zwölfjähriger. Auch nur zum Spass an einem freien Nachmittag. Weil’s halt so naturverbunden ist, gell!

      • Nationless sagt:

        Kinder und Jugendliche quälen nicht nur Tiere, sondern sich auch gegenseitig als Spiel, Spaß, Langeweile, Beweis, Auskundschaftung, Grenzerfahrung und Ergötzung zum Teil mit erheblichen Verletzungen und Todesfolge. Jugendliche prügelten, raubten und Vergewaltigten sich auch Gegenseitig wie Jüngere und Ältere. Genau diese Kreise sahen es als normal und hinnehmbar. Erwachsene tun das auch mit ihren Armeen, Geheimdienste oder Untergrund/ Terrororganisationen um Profit und Interessen zu wahren. Also was soll diese dämliche Tierethik? Das Leben ist kein Ponyhof. Es gibt Jäger und Gejagte, fressen und gefressen werden. Je länger je mehr schenkt uns niemand was und allen sind du und ich egal. Das wird Fakt.

      • Marc Altheer sagt:

        @Peter: Wo leben sie eigentlich? Ich kenne kaum einen der als Kind nicht schon experimentierte mit Tieren. Als Kleinkind verdrückt man Ameisen und Feuerwanzen im Garten. Wenn man grösser war hat man Schnecken und Würmer „vertrampet“ und seziert. Später dann hat man in der Pfadi mal einen Frosch aufgeblasen bis er geplatz ist. Ok das mit dem Frosch war grenzwertig. Aber man tat solche Dinge. Willkommen im Leben ihr Gutmenschen und Weltverbesserer! Nun ist wohl ein grosser Teil dieser Leute psychisch krank weil sie das taten? Verkennen wir nicht was wir sind. Nämlich Menschen! Die Kreatur die auch Bestie sein kann. Das höchste der Schöpfung dass sich das Tier zum Untertan gemacht hat. Welcome on Earth!

    • Hans Hintermeier sagt:

      @Christoph: 1. ich lese hier vor allem von Fischern die Amok laufen 2. Was Fische töten mit gesundem Menschenverstand zu tun hat, ist meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar und somit Punkt 1 geschuldet (hat nicht wirklich etwas mit Logik zu tun) 3. Die Fischer sind mindestens so ideologisch, dogmatisch und fanatisch wie die Tierschützer 4. „Die Verirrung zu erkennen“ kann man auch auf diejenigen anwenden, die aus Spass/Langeweile Tier abmurksen!

      • Christoph sagt:

        @Peter: danke, dass Sie meine Ansichten zu dem Thema so wunderbar bestätigen. Ich bin überzeugt, dass Sie nicht im Stande sind das zu verstehen. Ich hoffe für Sie, dass Sie nie über das Gras laufen, denn sonst würden Sie ja dabei tausende Tiere unfachmännisch töten. Wie können Sie das nur mit Ihrem Gewissen vereinbaren?
        Dabei ist das Töten von Tieren das Natürlichste der Welt. Oder wollen Sie ein Gesetz erlassen, dass es z.B. einem Reiher verbietet einen Fisch lebendig zu schlucken und zu verdauen oder einer Meute Hyänen untersagt eine Gazelle lebendig in Stücke zu reissen?

      • Hans Hintermeier sagt:

        Christoph: Jetzt machen Sie sich doch nicht lächerlich, wir sprechen über Menschen und nicht über Fischreiher/Hyäenen (sind sie bereits so verzweifelt, dass Ihnen keine anderen Argumente mehr in den Sinn kommen?)! Wir Menschen können ethisch handeln, ein Fischreiher nicht. Und ja, wenn ich irgendwo ein Tier sehe, versuche ich es nicht extra zu zertrampeln, frei gemäss dem moralischen Prinzip/Imperativ von Schopenhauer: „Verletze niemanden, vielmehr hilf allen, soweit du kannst.“ D.h. Leid, welches vermieden werden kann, sollte auch vermieden werden, wenn man ethisch Handeln möchte. Warum anderen extra Leid zufügen?

      • Martin sagt:

        @Hans Hintermeier: Was heisst denn hier aus Spass/ Langeweile? Das Fischereigesetz verbietet das Zurücksetzen gefangener Fische, in der Anglersprache auch catch & release genannt. Und ja, man kann sauber gehakte Fische wieder zurück setzen, es ist überhaupt kein Problem! Fische werden getötet, wenn sie gegessen werden sollen. In Punkt 3 gebe ich Ihnen teilweise sogar recht. Nicht alle Angler sind so, aber doch einige. Ah und noch was: Nicht jeder Angeltag verläuft erfolgreich. Es gibt auch sogenannte „Schneider Tage“.

        • Hans Hintermeier sagt:

          @ Martin: Recht gebe ich Ihnen insofern, dass Angler nicht nur aus Langeweile töten, sondern auch die Natur geniessen. Ich frage mich nur, warum können sie nicht einfach so die Natur geniessen? Es ist doch schön einfach so in der Natur zu sein, ihre Schönheit zu beobachten. Ich lebe bereits mehr als 18 Jahren vegetarisch/z.T. vegan. Es ist überhaupt kein Problem! Für mich gibt es deshalb überhaupt keine Notwendigkeit Tiere zu töten und kann mir Fischen deshalb nur mit a) Langeweile b) Spass am abmurksen c) Lust auf Gaumenkitzel erklären. Wir brauchen es nicht zum überleben/leben. Es gibt so tolle Fleischalternativen, da vermissen sie wirklich nichts! Die Vegiwürste haben die gleichen Gewürze wie die Metzger, das schmecken Sie keinen Unterschied mehr!

  • Peter sagt:

    Idiotischer Artikel. Genau weil Kinder die Grenzen der Grausamkeit gern mal austesten (Hallo? Die Katze am Schwanz aufheben? Geht’s noch?) sollte man ihnen nicht die gesetzliche Autorität geben, Tiere zu töten.

    Wir lassen Kinder keine Katzen töten, wir lassen Kinder keine Kälber töten, wir lassen Kinder keine Mäuse töten. Also sollten wir sie auch keine Fische töten lassen. Alles andere ist logikfeindliche Gehirngymnastik.

    • Dani sagt:

      Wieso geht’s noch? Katzen massakrieren ihre Opfer, vorwiegend einheimisch geschützte Arten, auch auf brutalste Art und Weise und lassen sie nachher geschändet und verstümmelt liegen. Mit einer Katze habe ich nicht das geringste Mitleid! Und wenn Sie jetzt kommen, die Katze ist ein Raubtier? Ja das stimmt, aber auch ein Haustier, welches in unserer einheimischen Fauna nichts, aber auch gar nichts zu suchen hätte!

      • Lieselotte sagt:

        Katzen haben in der einheimischen Fauna nichts zu suchen? Hä bitte, wie? Schon mal was davon gehört, dass es Wildkatzen gibt (und damit sind jetzt nicht die Luchse gemeint)? Hauskatzen und Wildkatzen sind sich so ähnlich, dass auch Fachleute sie kaum unterscheiden können, wenn sie im Wld unterwegs sind. Wildkatzen/Waldkatzen sind bei uns selten geworden – aber nicht, weil sie nicht zur einheimischen Fauna gehören würden, sondern weil der Mensch alles ausrottete/verfolgte, was er als Bedrohung oder Jagdkonkurrent empfand. Und Ja: Katzen „massakrieren“ auch mal eine geschützte Art, wenn ihne ein Exemplar davon in die Krallen gerät. Viel öfter aber ernähren sie sich von Mäusen (gibt’s deutlich öfter als „geschützte Arten“) und auch mal von einem Vogel, der nicht rechtzeitig die Flatter macht/Machen kann. Da es aber mehr ungeschützte als geschützte Vogelarten in den Gärten und Strassen gibt, erwischt’s dann auch ehr solche. Vor allem aber lassen sich Katzen ernähren – warum arbeiten, wenn einem das Futter serviert wird. Übrigens „geschändet“ ist ja wohl als Ausdruck bescheuert: Katzen misshandeln nicht mit sexuellem Motiv, sie vergewaltigen keine zum Widerstand unfähigen Kreaturen. Verstümmelt – ja, es bleibt auch mal von einer Maus nur der Kopf oder die Galle übrig oder ein Vogel wird zwar getötet, aber nicht gefressen. Raubtiere wissen nicht, dass sie hinter sich aufzuräumen hätten, um sensible Menschen nicht zu traumatisieren.

    • Toni sagt:

      super dass keine Tiere getötet werden, zum Glück kann man das Fleisch in der Migros kaufen

      • Thomas sagt:

        Genau!
        Zu meinen, man könne Zivilisation und Natur noch als isolierbare Pole einander gegenüber stellen, verkennt die Realität: die Natur ist zumindest in der Schweiz überall von Zivilisation durchdrungen. Anstrebbar ist höchstens noch eine verantwortbare Balance des Miteinanders von Zivilisation und Natur. Der Weg hierzu ist eine achtsame Nutzung der Natur. Wer gegen Jagd und Fischerei wettert, dafür aber mithilft, die Wälder 24h täglich durch Freizeitaktivitäten zu beunruhigen, 50%-Rindsentercôtes aus Uruguay und Fischstäbchen kauft, schadet der Natur deutlich mehr, als jemand, der ein Tier für den Eigengebrauch gezielt und gekonnt erlegt und mit Achtung und Respekt verwendet. Man lernt so nicht Brutalität, sondern eine respektvolle und verantwortungsvolle Nutzung der Natur – das empfinde ich schlicht als ehrlicher als den Einkauf in der Migros. Wer Fleisch konsumieren will, sollte in der Lage sein, die Verantwortung des Tötens zu übernehmen, oder auf den Fleischkonsum konsequenterweise verzichten.

      • Peter sagt:

        Vegan ginge auch…

        • Nico sagt:

          Pflanzen sind auch Lebewesen!

          • Hans Hintermeier sagt:

            @Nico: Ich finde es extrem weit hergeholt, geradezu willkürlich (und zeugt davon, dass man/frau sich nicht wirklich mit dem Thema auseinandersetzen möchte), wenn man Pflanzen mit Tieren gleichstellt, dann aber einen grossen Unterschied macht zwischen Tieren und Menschen: Menschen haben zwei Augen: Tiere haben zwei Augen! Pflanzen haben keine Augen. Tiere haben einen Mund, Menschen haben einen Mund: …. Bitte schauen Sie dem Tier zuerst Mal in die Augen, bevor Sie es töten. Pflanzen haben kein Nervensystem. Sie sind also nicht im gleichen Mass leidensfähig. Es ist wie bei einer Narkose, da ist such Ihr Nervensystem auch ausgeschaltet. Zwischen Pflanze und Tier ist ein viel grösserer Abstand als zwischen Tier und Mensch.

    • Gerhard Engler sagt:

      es ist erlaubt, dass Kinder Katzen töten, es ist erlaubt, dass Kinder Mäuse töten, warum soll es dann verboten sein, dass Kinder Fische töten? Konsequnterweise müsste man verbieten, dass Kinder überhaupt Tiere töten. Gilt das dann nur für Wirbeltiere oder auch für Insekten?

    • andi j sagt:

      aber essen darf man die viecher das fleisch kommt ja aus dem suppermarkt (katzen ausgenommen), dass nenn ich logikfeindliche gehirngymnastik, das sage ich als überzeugter vegi.

  • Mattias sagt:

    Man kann auch draussen sein ohne Tiere zu töten!

    • hans sagt:

      Ja da kann man! Und zum Znacht gibts Fischtäbli! Die „Stäbli“ sind in der Nordsee im 7 Km langen Schleppnetz elend verreckt. Erstickt im Netz oder erdrückt im Frachtraum. Sieben Liter Diesel und ein paar Kilowattstunden Strom (ununterbrochene Kühlkette) kleben an jedem Kilo des meisst tiefgefrorenen Industriefoods. Unsere Nahrung hat eine Herkunft die wir einfach auf der Rückseite der tiefgefrohrenen Packungen lesen können. Aber lesen ist nur die halbe Wahrheit. Respeckt für die unsere Nahrung erlangt man nur wenn man man die Herkunftsgeschichte der Kreaturen und Pflanzen kennt. Überlassen Sie den Fischtrawlern Ihren Eiweissreichen Tisch zu decken oder leben Sie vegan.

  • Martin sagt:

    Der Tierschutz sollte sich um andere Dinge kümmern, als ein paar Fische, die von Jugendlichen getötet werden. In der von Naturschützern geliebten „ach so tollen Natur“ verenden jedes Jahr viele Fische auf viel grausamere Art und Weise, als durch das sie von Kindern und Anglern getötet werden. Frisst ein Raubfisch einen anderen Fisch, so tötet er diesen auch nicht erst, sondern verschlingt ihn bei lebendigem Leib. Einige grosse Raubfische fressen sogar kleine Enten oder sogar Haubentaucher und die werden auch nicht erst geschlachtet. Durch das Töten eines Fisches, erleidet kein Kind schaden, erst durch den Psychoterror der Erwachsenen. Es sind halt die Nachwehen, der alt 68 Generation.

    • Hans Hintermeier sagt:

      @Martin: Finden Sie wirklich, wir sollten unsere Kinder zu Raubfischen erziehen? Willkommen dann im Raubtierkapitalismus: der Stärkere frisst den Schwächeren (=Gegenteil von sozialer Marktwirtschaft, in der auch der Schwache einigermassen überleben kann). Wir Menschen haben im Gegensatz zu Tieren eine Ethik, wir sollten uns also nicht auf die gleiche Stufe stellen wie Raubfische.

      • Heiri Wolf sagt:

        Danke für Ihren Beitrag, Herr Hintermeier. Emotionale/Etische Entwicklung scheint für viele Mitbürger nicht mehr vorgesehen, Leiden egal, wenn es einem nicht selber trifft – ABER DANN ..!!!

        • Luise sagt:

          Und die armen Salate, Karotten und Kräuter, die bei lebendigem Leib verspiesen werden?

          • Hans Hintermeier sagt:

            @Luise: Ich finde es extrem weit hergeholt, geradezu willkürlich (und zeugt davon, dass man/frau sich nicht wirklich mit dem Thema auseinandersetzen möchte), wenn man Pflanzen mit Tieren gleichstellt, dann aber einen grossen Unterschied macht zwischen Tieren und Menschen: Menschen haben zwei Augen: Tiere haben zwei Augen! Pflanzen haben keine Augen. Tiere haben einen Mund, Menschen haben einen Mund: …. Bitte schauen Sie dem Tier zuerst Mal in die Augen, bevor Sie es töten. Pflanzen haben kein Nervensystem. Sie sind also nicht im gleichen Mass leidensfähig. Es ist wie bei einer Narkose, da ist such Ihr Nervensystem auch ausgeschaltet. Zwischen Pflanze und Tier ist ein viel grösserer Abstand als zwischen Tier und Mensch.

    • Urs Engler sagt:

      „Durch das Töten eines Fisches, erleidet kein Kind schaden, …“ schreibt Martin. Mag ja sein. Aber vielleicht wird damit Fischen unnötiges Leid zugefügt, vor allem dann, wenn das Töten ungeschickt erfolgt, wie dies wohl häufig der Fall ist. Der Tierschutz wandte sich in Basel gegen einen Ferienkurs, in dem Kindern das Fischen beigebracht werden sollte mit Fischen, die zu diesem Zweck extra in einem Weiher ausgesetzt worden sind.

      • Martin sagt:

        Es gibt auch professionell geführte Anlagen, wo Fische bloss zum Zweck des Fangens ausgesetzt werden. Sogenannte Forellenteiche. Gegen Entgelt, darf man dort angeln und die Fische töten und mitnehmen. @Hintermeier: Sind Sie so einer, der denkt, die Milch kommt aus der Migros? Der Mensch soll eine Ethik haben? Schauen wir mal in den Osten, zu IS beispielsweise. Wo ist da Ihre Ethik, wenn man mit dem Messer einen anderen Menschen köpft? Ihre Parallele zur Marktwirtschaft finde ich mehr als gesucht. Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun! Auf Fischtrawlern werden Fische viel brutaler behandelt. Bei der Netzfischerei verenden viele Fische bereits im Netz. Aber Hauptsache, man findet einen weiteren Grund, um der Jugend die Freude an etwas zu vermiesen. Ihr Alt-Hippies habt eindeutig zu viel gekifft!

        • Hans Hintermeier sagt:

          @Martin: ich versuche Ihrer Logik zu folgen: also weil die IS Menschen köpft (ergo Menschen nicht ethisch sein können und die IS die ganze Menschheit repräsentiert) dürfen wir andere Lebewesen töten? Ich lebe auf dem Land, ich weiss woher die Milch kommt und lebe deshalb zu 90% vegan. Wie es herauskommt, wenn der Mensch Raubtiere zum Vorbild nimmt können Sie sich ja denken, vielleicht fällt Ihnen noch ein anderes Feld ein als die von mir genannte Marktwirtschaft. Ich möchte der Jugend nichts vermiesen, bin jedoch davon überzeugt, dass es auch viel Fun & Action in der Natur gibt, ohne Tiere abzumurksen.

          • Martin sagt:

            @H. Hintermeier: Der Mensch ist ein Raubtier. Es gibt durchaus die Möglichkeit auf Action in der Natur, ohne Tiere zu töten, da gebe ich Ihnen sogar recht. Man kann auch Fahrrad fahren gehen, Schwimmen, Tauchen, Segeln, Klettern usw.. Aber im Gegensatz zur Jagd, kann ein Angler den gefangenen Fisch wieder zurück setzen. Der Fisch nimmt dabei in der Regel keinen Schaden. Da Sie vegan leben, gehe ich davon aus, dass Sie viele Soja Produkte konsumieren. Das ist bei Vegetariern und Veganern so üblich. Nur: Um diese Sojabohnen anzubauen, wird sehr häufig Regenwald gerodet. Ich mag da lieber die Milch aus der Region, das Fleisch aus der CH und den Fisch aus CH Seen. Alles nahe bei mir und ökologisch sinnvoller, als Soja Milch aus Übersee zu importieren.

          • Martin sagt:

            @Hans H.: Dies ist ein aktuelles und sehr bekanntes Beispiel mit IS. Aber ich kann auch ein anderes nehmen, bspw. Europa im Mittelalter, was praktisch das selbe ist. Dort wurden Hexen verbrannt, massenhaft Leute geköpft und gefoltert. Oder der WWII. Da muss ich wohl nichts mehr dazu sagen. Oder wie wär’s mit Mao und Stalin, die als kommunistische Anführer ca. 100 Millionen Menschen getötet haben. Das nannte sich „Säuberung“ und war ungefähr das selbe, wie im WWII. Oder die rote Khmer? Jugoslawienkrieg? Ich kann ewig so weiter machen. Wo ist da die Ethik, ich erkenne sie nicht! Ergo: Der Mensch ist schon ein Raubtier. Durch die oben genannten Beispiele erleiden Kinder einen Schaden!

          • Marcel Mertz sagt:

            @Martin: „Wo ist da die Ethik, ich erkenne sie nicht!“ – Sie liegt gewissermassen direkt vor Ihnen, in dem, was Sie sagen: Warum wuerden Sie diese Aufzaehlung machen, wenn Sie nicht implizieren wuerden, dass die Geschehnisse in dieser Aufzaehlung Beispiele unmoralischer Handlungen darstellen? Dass das unmoralische Handlungen sind (moralisch schlechte Handlungen, moralisch zu vermeidende Handlungen), koennen Sie aber nur deshalb sagen, weil Sie zur Ethik faehig sind, d.h. zur Reflexion darueber, was moralisch richtig und falsch ist. (Das ist es, was wir Menschen z.B. im Gegensatz zu Tieren koennen: darueber nachdenken, ob etwas falsch oder richtig ist. – Zu sagen, dass Menschen eine Ethik haben, heisst nicht, dass sie immer moralisch korrekt handeln!).

          • Hans Hintermeier sagt:

            Lieber Martin: ich esse kein Soja, weil es eine ähnliche Wirkung hat auf Männer wie Östrogen. Zweitens: um 1kg Rindfleisch zu erzeugen brauchen Sie ca. 15’000 Liter Wasser (bei Getreide 100 Liter) Quelle: zeit.de. Für 1kg Fleisch benötigen Sie 16kg Getreide. Die Fäkalien belasten die Abwasser/Seen, das Methan in der Atmosphäre heizt den Treibhauseffekt an. Es gibt mehr als genug Nahrung auf der Welt, um die gesamte Menschheit zu ernähren. Fleisch ist Lebensmittelverschwender Nummer eins.

          • Hans Hintermeier sagt:

            @Martin: Rinder und andere Wiederkäuer weiden auf der Hälfte der Landfläche unseres Planeten. Seit 1970 wurden über 20 Mio. Hektar der feuchten Tropenwälder in Rinderweiden umgewandelt (Worldwatch Institute). Wenn alle soviel Fleisch essen würden wie der Westen, bräuchten wir 3 Erden!

          • Martin sagt:

            @Marcel Mertz: Das stimmt natürlich so wie Sie das sagen. Ich wollte bloss damit zeigen, dass ein paar Jungs, die ein paar Fische töten, nicht den Weltuntergang bedeuten. Zudem zeigt es, dass es weitaus schlimmer ethische bzw. moralische Probleme auf der Welt gibt und der Mensch eben doch ein Raubtier ist. @H. Hintermeier: Ich will mich hier nicht auf eine Diskussion pro/ contra Fleisch einlassen. Weshalb aber für Fleisch Getreide gebraucht wird, ist mir Schleierhaft. Meist wird das Futter aus Getreideabfällen hergestellt. Also aus nicht verkauf baren Resten. Normalerweise fressen Kühe Gras. Sehr häufig werden die Fäkalien der Tiere als Dünger verwertet. Ergo: Es ist nicht immer alles so einfach zu berechnen wie 1kg Fleisch = 16 kg Getreide = 100 Liter Wasser usw.. Wissen Sie eigentlich, dass es für Gemüse EU Normen gibt? Das eine Gurke nur xy krumm sein darf, eine Kartoffel xy auszusehen hat? Da gibt es auch viel Verschwendung.

          • Hans Hintermeier sagt:

            @Martin: Zur Sojabohne und was Masttiere wirklich essen: Cervelat, Schnitzel und Steak: Fleisch macht die Sojabohne zum gefragten Gut. In nur 20 Jahren (1990 bis 2009) hat sich die weltweite Sojaproduktion verdoppelt.Die enorme Nachfrage nach Soja geht vor allem auf den weltweit steigenden Fleischkonsum zurück: Rund 85 Prozent der weltweiten Produktion – landet in den Futtertrögen von Rindern, Kühen, Schweinen und Hühnern in China und Europa. Die Anbaufläche für Soja wächst dabei auf Kosten von Tropenwäldern und anderer wertvoller Lebensräume. In der Schweiz haben sich die Importe von Soja in den letzten 20 Jahren verzehnfacht. Grund für diesen Anstieg ist das Fütterungsverbot von tierischem Eiweiss und die Intensivierung der Fleisch- und Milchproduktion.

  • Hans Hintermeier sagt:

    «Wäre es gescheiter gewesen, diese Buben hätten den schönen Nachmittag vor dem Fernseher verbracht?» Ein bisschen schwarz-weiss die Aussage, als ob es nur Entweder-Oder gibt! Es gibt ja noch viele Graubereiche zwischen Fische töten und Fernseher. Wie wäre es mit: (Baum)hüttenbauen, Bach stauen, Seifenkiste oder Vogelhäuschen basteln, Schnitzeljagd, Räuber und Poli, Rollerbladen, Jungwacht/Pfadi/ Blauring….(Also ich empfehle Räuber und Poli, da fand ich als Knabe immer heraus, wer in mich verknallt war ;-) war immer spannend mit den Mädchen, besser als meine Kumpels, die alleine fischten!

    • Alexander Roski sagt:

      Das habe ich mir auch gedacht! Ich habe zwar gegen Fischen nichts einzuwenden, finde es aber gewagt zu behaupten, Kinder sässen immer vor dem Fernseher, weil sie nicht angeln dürfen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

      • Dodimi sagt:

        Fischen an Stelle von Fernsehen…und schon finden sich „Tüpflischisser“, die’s ganz genau nehmen. Dabei wiedergibt der Autor ja nur ein Beispiel. Ist dies nicht logisch – EIN Beispiel! Alles klar?

        • Hans Hintermeier sagt:

          @Dodimi: Das mit dem Fernseher vs. Fischen ist eben das typische Argument der Fischer für das Fischen. Insofern war es gut, dass die Autoren dieses Argument aufgegriffen haben.

  • Hebeisen sagt:

    Die Sache auf den Punkt gebracht

  • peter sagt:

    Wunderbarer Artikel. Sie haben ein riesiges Glück, dass sie inzwischen Erwachsen sind. Heute würden sie nach dem Zerschneiden eines Regenwurmes und dem Aufspiessen von Käfern sofort einer sonderpädagogische „Abklärung“ zugeführt, und riskierten zudem, dass in der Folge verschiedenste Störungen auch bei ihren Eltern und Grosseltern diagnostiziert, sie in einer Fremdplazierung untergebracht und ihre Familie danach durch die KESB aufgelöst würde.

    • pierre roth sagt:

      Sie haben da nicht so Glück, wie ich sehe, Sie hängen noch immer Stereotypen nach, die der Propagandaschleim der Rechtsnationalisten absondert. Schöne rechte Welt, kann ich da nur sagen, wer mit derartigen Feindbildern aufwächst bzw. lebt, hat auch sonst keine Feinde nötig…

      • peter sagt:

        Wohl kaum, das ist leider die für Kinder bittere Realität, wie sie heute nach DDR- Manier in unseren Schulen herrscht. Was hat ihre Genossin Aeppli in unserem Schulsystem installiert? Ein Spitzelsystem von Blockwarten, gut getarnt als Schulleiter bezeichnet!

        • pierre roth sagt:

          Oh, ein ganz Verblendeter, DDR- Phobien gepaart mit Hausmeister-Horror, ich seh schon, Sie gehören zu der unbelehrbaren Stahlhelmfraktion, die sich in Hetze und Hass suhlt und trotzdem ernsthaft glaubt, im Recht zu sein, da kann man nicht mehr erwarten… Mein tief empfundenes Beileid für den Verlust des Denkorgans…

          • Christoph sagt:

            Hören Sie sich eigentlich selber zu? Sie zeigen ein erschreckendes und sehr faschistoides Weltbild. Wer anderer Meinung ist als Sie wird von Ihnen gleich als verkappter Nazi beschimpft. Toleranz und freies Denken gehören wohl nicht zu Ihrem Charakter. Hetze und Hass zeigen Sie selber in Reinkultur. Die Verblendung liegt ganz auf Ihrer Seite.

          • peter sagt:

            @roth: Hier die amtliche Quelle: Vorsicht! lesen könnte Bilden
            http://www.bstu.bund.de/DE/BundesbeauftragterUndBehoerde/Aktuelles/graz_vortrag.html

          • pierre roth sagt:

            Tja peter, Lesen bildet nur dann, wenn man Informationen in den richtigen Zusammenhang einzuordnen weiss. Das ist offensichtlich nicht Ihre Stärke, aber glauben Sie ruhig Ihren bevorzugten Propagandalügen, das ändert eh nichts! @Christoph: Auch Sie schienen wohl eher gesinnungsideologisiert zu sein und merken nicht mal, wenn die eigene Gesinnung einem ein Schnippchen schlägt. Schuld sind immer die Anderen, welch seltsam und sattsam bekannte Vorgehensweise der Rechtsnationalisten. Sie gehören auch dazu, gelle!!?!

          • Martin sagt:

            peters beiträge sind ein bisschen überspitzt, aber im grunde korrekt. mir persönlich bekannt: lehrer, denen es ein horror ist, sich mausbeinallein mit einem minderjährigen abgeben zu müssen; minderjähriger mit permanenzhintergrund, der infolge mehrfacher fragen nach dem sinn des stoffes in die psychiatrische abklärung geschickt wird; schulpsychologe, der grundsätzlich allen kandidaten – patienten? – eine therapie verordnet, weil die *lehrperson* entlastet werden will; unendlich viele gründe, kinder spezialbehandeln zu lassen – die von peter aufgeführten handlungen an regenwurm und käfer gehören dazu! kesb-mitarbeiter, die sich – trotz anzeigen – mit händen und füssen dagegen wehren, verantwortung zu übernehmen – was zu bereits erwähntem familienzerfall führt. fischen ist lebensqualität und bildung in einem!

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