Warum ich den Sommer hasse

Outdoor

Dafür ist der menschliche Körper nicht gemacht: Jogger mühen sich an der Sommersonne ab. Foto: Chris Hunkeler/Flickr

Ein heisser Sommertag, ich sitze am Zürichsee, esse Zmittag und beobachte, wie reihenweise Frauen und Männer vorbeijoggen. Wahrscheinlich Investmentbanker, Sekretärinnen, Journalisten, Hipster, Ultramarathon-Läufer, Immobilienmakler, Porsche-Fahrer. Die meisten von ihnen laufen keineswegs frisch-fröhlich daher, sondern mit errötetem Kopf, leidendem Gesichtsausdruck und auffällig schwitzend. Ich bewundere diese Sportler. Sie können, was ich nicht kann: in der prallen Sonne trainieren.

Temperaturen über 25 Grad Celsius machen mich kaputt, noch bevor ich die Schuhe geschnürt habe. Zum Glück dauert unser Sommer nur ein paar Wochen. Dennoch muss ich sogar in dieser kurzen Zeitspanne jeweils schauen, meinen gewohnten Laufrhythmus nicht zu verlieren.

Logischerweise wäre es das Klügste, frühmorgens zu laufen, wenn die Temperatur am angenehmsten ist. Aber dafür muss man noch früher aufstehen als sowieso schon. Wegen eines 40-Minuten-Intervalltrainings um
5.30 Uhr aus dem Bett zu kriechen, das ist für mich schier ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb tue ich das fast nie. Ehrlich gesagt: nie. Mir fehlt die Kraft (im Kopf). Mein Frühaufsteher-Kontingent decke ich mit Alpintouren ab, mein Wecker piepst oft genug um 3 Uhr. Berghütten haben im Sommer viele motivierende Vorteile gegenüber dem heimeligen Daheim: Zum Beispiel herrschen dort draussen Temperaturen unter null, mein Wohlfühlklima.

Outdoor

Diese Frische! Bergsteiger klettern einen Berg empor. Foto: Mitch Barrie/Flickr

Mittags im Flachland, wenn die Strassen in der Hitze flimmern, ist es mir selbst im markant kühleren Wald zu warm. Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen, dass es gesund sein soll, in der Mittagshitze im oberen Pulsbereich Gas zu geben. Und einfach nur langsam und gemütlich zu joggen, wird schon nach dem dritten Tag langweilig. Bürokollegen sagen zwar, das stimme nicht, und es sei «im Fall» gar nicht so schlimm. Wer glaubt das?

Also wären wir schon beim Abend. Manchmal ist es genau gleich heiss wie am Mittag. Aber ich kann das Training auf keinen späteren Zeitpunkt verschieben. Der nächstmögliche wäre wieder der frühe Morgen, und dasselbe Spiel ginge wieder von vorne los. Endlos. Und dann ist man irgendwann derart aus der gewohnten Fitness und Routine raus, dass es einen sogenannt «monumentalen Effort» braucht, um wieder reinzukommen. Aus meiner Erfahrung ist dieser monumentale Effort noch anstrengender, als über die Sommerwochen trotz Hitze nach Feierabend regelmässig eine Runde im Wald zu drehen. Motto: Der gestaffelte Schweinehund.

So viel zu meiner Taktik im Sommer. Jeder Sportler funktioniert anders und entwickelt seine eigene Strategie. Nichtsportler fragen sich vielleicht, wozu wir das überhaupt machen. Ja, wozu? Für meinen Part kann ich antworten: Weil ich mich schon jetzt Mitte Juli ganz fest auf den Winter freue, und wenn er endlich kommt, will ich sportlich parat sein. Das ist mein Ziel. Ein bescheidenes, aber es ist ein Ziel, und ich kann am Mittag weiterhin am See unter einem Sonnenschirm sitzen und die Jogger bewundern.

Beliebte Blogbeiträge

49 Kommentare zu «Warum ich den Sommer hasse»

  • hallo mitenand

    in grosser hitze zu trainieren ist nichts anderes als dummheit. in der hitze zeit soll man sich erholen, und auch mal 1 – 2 monate nicht joggen gehen. wie sagte mal ein berümter langläufer: „erholung ist auch tarininig.“

    gruss von
    raphael wellig
    http://www.raphaelwellig.ch

  • Cybot sagt:

    Deshalb gehe ich im Sommer einfach schwimmen, dabei kommt man garantiert nicht ins Schwitzen. Ein Spitzensportler muss sich vielleicht Sorgen machen, wenn er ein paar Wochen seinen Trainingsrhythmus nicht einhält, aber ein Normalbürger sicher nicht.

  • Ammann Hugo sagt:

    Liebe Frau Knecht, ich wünsche Ihnen, dass Sie Selbstvertrauen und Lebensglück nicht nur von Ihrer Leistungsfähigkeit abhängig machen. Warum nur quälen sich viele Menschen so?!

  • ri kauf sagt:

    bin i c h froh um diesen Kommentar! bin zwar keine supersportlerin aber ich hasse auch den heissen sommer! so bis 27 grad ist er ok. auch ich habe dann das Problem mit dem regelmässigen trainieren. frühling und herbst sind mir am liebsten weil in der regel gemässigt. ich finde sommeranbeterinnen auch schrecklich!

  • gabi bossert sagt:

    Und ich hasse unser egozentrisches Menschenverhalten. Es gibt vier Jahreszeiten. Und Fauna und Flora benötigen sie. Wenn wir zukünftig damit zufrieden leben und es unseren kommenden Generationen zumuten möchten, dann freuen wir uns auf Gen manipulierte Lebensmittel aus China, denn unsere Landwirtschaft wird zugrunde gehen und unbezahlbar werden.
    Das Gros der Menschheit möchte seine individuellen Wünsche erfüllt wissen und ansonsten gibt es keine weitere Verantwortung, kein langfristiges Denken und Handeln, der Wohlstand hat uns fest im Griff und damit werden unsere Lebensgrundlagen systematisch geopfert. Ja, dann viel Spass beim Sport und Eurer persönlichen Befriedigungen.

  • Sandra sagt:

    Schön zu lesen, dass es anderen auch so geht. Meine Fitness und Leistungsfähigkeit nimmt gegen Ende Sommer immer ab, da ich unmöglich bei über 25 Grad trainieren kann. Da geht mir nach 5 Minuten die Luft aus, das Herz pocht wie wild, ich bin so k.o. wie sonst nach 45 Minuten. Meine Taktik ist möglich spät abends und nur im Wald oder Waldnähe trainieren.

    Freuen wir uns auf den Herbst und geniessen das schöne heisse Wetter halt anders – faul im Liegestuhl liegend!

  • Nicole Hänni sagt:

    Frau Knecht spricht mir aus dem Herzen!

  • Peter sagt:

    Alles Luxusprobleme. Entweder man joggt oder man lässt es bleiben. Sollte das jedes Jahr so sein, das die Temperaturen zu heiss zum laufen sind, dann gibt es genau zwei Möglichkeiten: Aufhören mit diesem Sport oder in ein Land auswandern, wo es im Jahresmittel kühler ist. Aber nicht hier rumjammern über Dinge, die nicht zu ändern sind.

  • Roman sagt:

    Für mich ist es schon erstaunlich, dass man den Sommer hasst wegen einer solchen Kleinigkeit hasst. Versuchen Sie es doch im Sommer einmal mit Schwimmen. Ich würde auch mein letztes Hemd darauf verwetten, dass Sie bei tieferen Temperature als -5 Grad Celsius nicht mehr laufen/joggen gehen. Sagen Sie mir jetzt ja nicht, dass Sie bei so tiefen Temperaturen besser atmen können und sich das verschwitzte T-Shirt am Rücken gut anfühlt :)

  • Adi sagt:

    Laufen bei Hitze kann trainiert werden. Das Ganze nennt sich Hitzeadaption. Die ersten 3 Trainingseinheiten sollten in gemächlichem Tempo gelaufen werden (GA1). 45 Minuten bis eine Stunde reicht. Anschliessend kann die Trainingsintensität und Trainingsdauer langsam gesteigert werden. Bereits nach 10 Einheiten hat sich der Körper an die Hitze besser angepasst und das Laufen fühlt sich deutlich angenehmer an. Jetzt sind auch Intervallläufe und Trainings bis zu 3 Stunden möglich. Aber bitte nicht vergessen: Bei solchen Hitzeläufen viel Wasser trinken und das Training sofort beenden sollte man sich unwohl fühlen!

  • Rolf Huber sagt:

    Und wegen dieser Kleinigkeit HASSEN Sie den Sommer??!!! Äääh hallo…???

  • RoRi sagt:

    Zum Glück bin ich ein Frühaufsteher…

  • Jean-Luc sagt:

    Ich finde es immer wieder traurig, wie ca 95% der Jogger total falsch joggen. Erstens mal an der Sonne. Die Schwitzen fast einen Liter in 40 min, danach denken die noch sie haetten abgenommen. Zusaetzlich dazu kommt es das 95% falsch Joggen. Das Knie wird nicht raufgezogen, die Fusslandung total falsch, Gewichtsverlagerung komplett daneben, mit anderen Worten, kaputte Knie und Ruecken in ein paar Jahren ahoy. Was ich am meisten hasse am Sommer in der CH ist das die meisten Orte komplett ueberhitzt sind, z.B. die Post, Banken oder andere Orte, da offenbar viele noch nie was von einer Klimaanlage oder Ventilator hoerten. Aber eben, wir CH haben es ja gerne „natuerlich“, aber im Winter sofort Maximum was Heizung anbelangt.

    • Adi sagt:

      Haben Sie bemerkt, dass Sie zu 95% am Thema vorbei argumentieren?

    • Fabian Frei sagt:

      Ich sehe den Zusammenhang zum Thema nur bedingt. Bin allerdings immer wieder erstaunt, mit welcher Geschwindigkeit und in welchem Alter noch Läufer mit ganz seltsamen Laufstilen unterwegs sind. Aber das einfach die wenigen Ausnahmen ohne sofortige Schäden sind? Vielleicht verträgt es aber bei einer Mehrzahl der Läufer auch einfach einen nicht perfekten Laufstil. Dass sich 95% der Jogger die Gelenke ruinieren mag ich auf alle Fälle nicht glauben. Lieber nicht perfekt Laufen als gar nicht bewegen.

    • Bruno sagt:

      Es sind halt nicht alle so perfekt wie Sie, Jean-Luc… Abgesehen davon, Sie plaudern an Thema vorbei.

  • H. Roger sagt:

    Frau Knecht, ich fühle ähnlich wie Sie! Es gibt kein „schönes“ Wetter, und auch kein „schlechtes“. Oftmals gefällt es mir am besten, wenn es grau und nass ist, weil dann alle zur Vernunft zurück finden und es so schön unaufgeregt ist draussen. Und drinnen wird es gemütlich, und man schläft gut. Im Wald ist es dann richtig mystisch schön. Aber ein paar ausgelassene Tage im Hochsommer mit open air Aktivitäten sind doch auch schön. Es lebe unser Klima mit den vier Jahreszeiten! Frau Knecht: schwimmen im See ist jetzt himmlisch schön und tut gut für Körper, Geist, Kondition!

  • Amélie sagt:

    Da habe ich es bedeutend einfacher: Ich schätze jede Jahreszeit. Liegt vielleicht daran, dass ich nicht renne, sondern täglich mindestens einen ausgedehnten, zügigen Spaziergang mache, vornehmlich im Wald. Ist sowieso viel gesünder und braucht nichts dazu ausser guten Schuhen und ab und zu einem Regenschutz. Wär‘ vielleicht mal eine Überlegung wert?

  • Luise sagt:

    Also sooo schlimm ist der Sommer 2014 auch wieder nicht. Sogar in der Mittagszeit ist es im Wald gut auszuhalten. Sonst raffe ich mich eben frühmorgens auf und an zu heissen Tagen absolviere ich ein Training mit dem Rennrad. Ich stelle fest: Nach einer Woche, in der ich ausschliesslich Rennrad gefahren bin, läuft es sich sehr gut. Aber ich laufe natürlich in einer anderen Liga als Natascha, die locker meine Tochter sein könnte.

  • Philipp Rittermann sagt:

    Ist so. aber ich liebe den sommer. er ist gut für’s gemüt. es ist mir aber auch unverständlich, wie man sich bei 30 grad im schatten auf dem asphalt abmühen kann. ich halte meine wöchentlichen trainingseinheiten jeweils morgens um 6 ab, dann ist’s noch angenehm.

    • issey schnyder sagt:

      Unverständlich ist es für sie ev. nur, weil sie davon ausgehen, dass jeder der gerne Sprot macht, auch früher aufstehen kann. Ich fange meinen Arbeitstag normalerweise zwischen 05.00 Uhr und 06.00 Uhr. Ich müsste also zwischen 03.30 Uhr und 04.30 Uhr aufstehen um Sport zu machen. Das ist mir dann doch zu früh. Arbeitschluss habe ich jeweils zwischen 17.00 Uhr und 18.00 Uhr.

    • Roland K. Moser sagt:

      Was trainieren Sie morgens um 6.00?

  • Issey Schnyder sagt:

    Tut gut das zu lesen! Ich kann die Leute auch nicht verstehen die sich über dieses „schöne Wetter“ freuen. Trotzdem gehe ich am Mittag aufs Bike. Obwohl ich sehr stark schwitze, habe ich mich daran gewöhnt. In der momentanen Hitze verliere ich in 45 Minute über 1 Liter Wasser. Nicht sonderlich angenehm, doch es geht.

  • Ashiro sagt:

    Leider liegen sie falsch. Unser Körper ist für warmes, tropisches Klima gemacht. Unser Gang ist sehr energieeffizient und wir können schwitzen. Der Winter ist nichts für uns Menschen. Nur dank Kleidung und unserem Weitblick können wir ihn bestehen. Wenn sie die Herkunft der besten Läufer anschauen, dann sollte ihnen klar sein, dass Sonne und Wärme für ein gutes Training nicht schädlich sein können. Ehrlich gesagt, müssten wir das Gegenteil daraus schliessen.

    • Peter Camenzind sagt:

      Lieber Ashiro – leider stimmt das nicht ganz, da muss man differenzieren. Es gibt unterschiedliche Rassen und schliesslich ist jeder Körper ein Unikat. Ich glaube nicht, das z.B. Innuit für tropisches Klima geeignet sind.

      • Ashiro sagt:

        Natürlich hat sich der Körpers des Innuits an die Kälte gewöhnt (evtl. auch epigenetisch). Würde er aber in Afrika aufwachsen, wäre er nach ein paar Generationen auch diesen klimatischen Bedingungen gewachsen. Als Läufer würde er aufgrund seiner kurzen Extremitäten zwar kaum überzeugen. Wenn sie jedoch die nativen Südamerikaner oder die ausgewanderten Europäer (z.B. Tunesier (ehem. Vandalen), Brasilianer, Südafrikaner, etc.), dann sehen sie, dass die Menschen adaptiv sind und der Wärme sehr gut widerstehen können. Schliesslich zeigt sich, dass der Mensch dann evolutiv erfolgreich ist, wenn es warm ist und er genügend Nahrungsmittel hat (z.B. in Südindien, Südchina, etc.).

      • Matthias sagt:

        @Peter: Es gibt keine verschiedene Rassen bei den Menschen. Kein Biologe teilt Menschen in Rassen ein, das machen höchstens Politiker.

    • Daniel S. sagt:

      Danke Ashiro sehe ich genau gleich, die Wiege des Menschen liegt in Afrika und nicht im Norden. Ich laufe auch am Mittag bei grosser Hitze aber fast nie auf Asphalt, sprich fast ausschliesslich im Wald und ein paar Höhenmeter gehören auch noch dazu.

    • Hans Guet sagt:

      Also mein Körper sicher nicht… Alles über 30 Grad empfinde ich quasi als Körperverletzung (zumindest wenn es wie in der Schweiz alle 2 Wochen wieder unter 20 einbricht)… Ich Schwitze wohl an die 20h/Tag sobald das Thermometer die ~30 Grad übersteigt…
      Nach 2-3 Wochen „angweöhnung“ geht es jeweils besser, aber die gibt’s in der Schweiz ja nur selten ;)

  • Tom sagt:

    50 min Jogging ab 5.00 Uhr morgens und 15 min Turbo-Sieste am Mittag. Dies ist mein Kompromiss mit dem eigenen Schweinehund. Und es klappt, er freut sich auf die 15min und ich auf einen motivierenden Tagesanfang!

  • Daniel Degen sagt:

    Nicht jede(r) braucht eine wahnsinnige Taktik um im Sommer Sport treiben zu können. einzig genügend Trinken ist angesagt. Unser Körper funktioniert super und kann sich durch Schwitzen abkühlen. Ich jedenfalls bin auch schon einen Halbmarathon bei 42 Grad gelaufen – Wohlfühltemperatur!

    • ka sagt:

      Ich schwitze immer erst nach dem Joggen. Mein Kopf wird während des Joggens immer röter und röter und fühlt sich an wie ein Dampfkochtopf kurz vor der Explosion. Deshalb liebe ich es zu joggen wenn es regnet, dann hab ich die Kühlung von oben :)

      • Sandra sagt:

        Bei mir gleich! Schweiss läuft erst ca. 1-2 Minuten nach dem Joggen. Hohe Temperaturen gehen deshalb gar nicht!

        • Dietmar Schlager sagt:

          Dito. Aber wie kommt*s?
          Solange man läuft, kühlt der im Fahrtwind verdunstende und dadurch allenfalls positiv wahrgenommene Schweiß. Fehlt plötzlich der Fahrtwind, kommt der Hitzestau mit entsprechend verzweifelter und folgenreicher Schweißausschüttung…
          Deshalb im Sommer am besten nur so lockerl joggen, daß gerade mal die Kühlung verbessert wird. Oder einfach ohne Endspurt mit abruptem Stehenbleiben. Ich für meine Person genieße allerdings hin und wieder das folgende Schweißbad. Hohe Temperaturen mag ich aber auch nicht mehr so wie noch mit 25-30.

  • Sophie sagt:

    Ich freue mich auch jetzt schon auf den Winter, kanns kaum erwarten…

    • henriette sagt:

      Sind denn diese Winterfreunde alle im Winter geboren worden?
      Sommer ist das Herrlichste überhaupt. Alles blüht, grünt, Vögel ohne Zahl zwitschern, Grillen, Grashüpfer, Schmetterlinge,
      von den Beeren und Früchten gar nicht zu reden. Sommer ist das wahre Leben!

    • Marco sagt:

      *kopfschüttel* geniessen sie doch einfach den Tag!

    • Thomas sagt:

      Ja genau, der Winter soll kommen! Ich habs jeweils richtig satt, wenn ich dieses Geheule von, „Wann wird es jetzt endlich Frühling“ im Februar anhören muss. Leider geht es im Frühling dann gleich weiter mit, „Wann wird es jetzt endlich richtig Sommer“. Die sollen doch in der Sahara wohnen, dann hats auch wieder genügend Schnee für alle anderen.

  • Peter Camenzind sagt:

    Geht mir ähnlich (Marathon-Bestzeit unter 3h). Was ich super finde im Sommer ist mein Concept 2 Ruder-Ergometer im Keller. Schön kühl und trotzdem kann man jegliche Art von Training durchführen. Gibt auch eine gute Grundlage für die Berge :-)

  • Bruno sagt:

    Ich gehe bei jedem Wetter laufen, auch am Mittag bei hoher Temperatur. Wenn man sich ein oder zwei Ziele gesetzt hat, braucht es kaum Überwindung dazu. Den Hinweis auf die Porsche-Fahrer hätte sie sich aber sparen können… Wo ist bitte der Zusammenhang. ;-)

  • Hans Osterwalder sagt:

    Ich arbeite unregelmässig und kann daher auch nicht immer zur gleiche Zeit Joggen gehen. Ich liebe es frühmorgens oder nach Sonnenuntergang meine Laufschuhe zu schnüren. Nicht nur ist es dann angenehmer, sondern ich habe oft das Gefühl, die Welt und der Wald gehört mir ganz allein.

  • Thomas Aebersold sagt:

    Liebe Frau Knecht, endlich mal eine Frau die NICHT den Sommer anbetet! Wie herrlich! So eine wie Sie suche ich schon lange. Ich hasse den Sommer auch, an Sport ist kaum zu denken, die Mücken und Wespen überall, die schwülwarme Hitze selbst nachts. Nein das ist auch nicht meine Jahreszeit. Ich freue mich schon jetzt auf kühlere Temperaturen!

    • Franziska sagt:

      Lieber Thomas Aebersold, Sie sind nicht alleine, also ich sehne mich j e d e n Sommer nach dem Nebel, dem Regen und den Herbststürmen & auch auf Eis & den wunderbaren Schnee freue ich mich, ohja.
      Übrigens wussten Sie, dass keine Schneeflocke gleich aussieht ? Es lohnt sich die Schönheiten anzuschauen, geht nur ganz kurz & flüchtig halt, aber Wunderwerke sind sie allemal. . .Schauen Sie, da ist doch die Sommersonne ein faules Ei dagegen, immer entdeckt sie alles & lässt mich aussehen & fühlen, wie ein gekochter Hinterschinken. . .nee schön ist das nicht.
      Ich geniesse die frische Luft & spotte heimlich über das herbstliche Schuhwerk & die Regenparkas städtischer Warmduscher ;-)).

    • Heinz Blaser sagt:

      Weiss jemand, wie ich 523 Likes als Smiley darstelle ;-))
      Ich will ja nicht den Kommentar wiederholen, deshalb nur: JAWOLL

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.