Drei Dinge, die Sie beim Joggen vermeiden sollten

Heute ein Gastblog von Res Strehle*.

(Keystone/Martin Rütschi)

Nur wer ohne Kopfhörer unterwegs ist, hat den vollen Laufgenuss: Jogger in einem Schweizer Wald. (Keystone/Martin Rütschi)

Joggen ist die einfachste Sportart der Welt. Sie braucht guten Willen und ein paar gedämpfte Turnschuhe (am Strand gehts auch ohne) und das wärs schon. Trotzdem schreiben sich im deutsch-englischsprachigen Raum zahllose Experten und ehemalige Spitzenathleten die Finger wund, was man beim Joggen alles tun und lassen sollte. Die Ratgeberliteratur für Einsteiger füllt inzwischen ganze Gestelle und wird Einsteiger weniger ermutigen als einschüchtern.

Der Laie hats einfacher. Er hält sich an drei bewährte Grundregeln und kommt damit gut über die Runden. Er wird es so womöglich nicht bis zum Marathonläufer bringen, aber für eine allwöchentliche Lockerung, gute Gespräche mit Laufpartnern und vielleicht sogar mal eine Runde um den Pfäffiker- oder Greifensee reicht es allemal. Und er wird ohne Krankheit eine Bewegungsart, die er im Kleinkindalter mit Freude entdeckt hat, auch im Alter nicht verlernen.

Folgende Regeln seien zur Beachtung empfohlen:

  1. Vermeiden Sie längere Asphaltstrecken, sie wirken sich wie Schläge auf Knie- und Hüftgelenke aus. Zu empfehlen sind Naturböden, am besten ein weicher Waldboden. Joggen auf Schnee und Sand mag anstrengend sein, aber es ist einer längeren Strecke auf Asphalt oder gar Steinboden in jedem Fall vorzuziehen.
  2. Starten Sie nie so schnell, wie Sie eigentlich laufen könnten. Vor allem ambitionierte, oft zugleich schlecht trainierte Läufer übertun sich in der Startphase, speziell auf steil ansteigendem Gelände, und leiden danach auf der gesamten Strecke. Wenn Sie langsam starten, vorzugsweise auf flachem oder nur leicht ansteigendem Gelände, können Sie später jederzeit zulegen. Und Ihr Puls wird nach und nach den idealen Belastungspuls erreichen. Lassen Sie sich folglich jederzeit mit Freude überholen – der Wettlaufgedanke hat beim Joggen nichts zu suchen.
  3. Hören Sie keine Musik. Musik aus Kopfhörern ist eine schöne Sache, vor allem dann, wenn einen die Umgebung mit unangenehmen Geräuschen malträtiert. Quietschende Trams, eine S-Bahn, die aus dem Tunnel donnert, die Nähe zur Autobahn oder Sitznachbarn, deren Gespräche Sie nichts angehen, sind eine ideale Umgebung für die Flucht in eine andere Klangwelt. Joggen im Wald ist es nicht: Nur ohne Kopfhörer werden Sie die Vogelstimmen hören, mit der Zeit die verschiedenen Rufe, Stimmungen und Vogelarten unterscheiden lernen – eine wunderbare Erfahrung, auch leise Geräusche wahrzunehmen. Wie Blinde werden Sie sich zu den Vogelstimmen innere Bilder machen, unterstützt durch das Glückshormon Endorphin, das bei Beachtung von Regel 1 und 2 nach einer halben Stunde ausgeschüttet wird.

So werden Sie als Laie diese Sport-, Unterhaltungs- und Meditationsart lieben lernen. Von Durchhalten oder gar Spitzenzeiten an internationalen Marathonläufen werden Sie nicht berichten können, aber was ist das schon gegen diesen wunderbaren Ruf des Wiedehopfs?

*Res Strehle ist Chefredaktor des «Tages-Anzeigers».

96 Kommentare zu «Drei Dinge, die Sie beim Joggen vermeiden sollten»

  • Peter sagt:

    Also ich finde es schön ein Hörbuch beim laufen zu hören. Da kann man geistig richtig drin versinken und total vergessen das man läuft. natürlich muss die Lauftechnik aus dem FF kommen :)

  • Stefan sagt:

    Wo gehen Sie joggen, dass Sie den Ruf des Wiedehopf hören?

  • Ein Barfuss-Läufer sagt:

    Punkt 2: völlig einverstanden.
    Punkt 3: Geschmacksache.
    Punkt 1: Völliger Quatsch. Asphalt ist einer der besten Böden zum Joggen überhaupt. Sogar barfuss sind Marathons auf nassem Asphalt völlig unproblematisch, vorausgesetzt natürlich, man hat den richtigen Laufstil. Aber diesen entwickelt man beim Barfuss-Joggen fast automatisch. Gedämpfte Schuhe sind unnötig, manche sagen sogar ’nicht optimal‘.

  • Hans Knecht sagt:

    Herrn Strehle kann ich nur zustimmen.
    Das Problem in der CH ist; wo gibt es weiche Waldböden und brauchbare Finnenbahnen zum Joggen?
    War gerade für ein paar Monate in Schweden. Und dort gibt es bei dem Städtchen an unterschiedlichen Orten zwei 5 km Finnenbahen quer durch den Wald, leicht erreichbar egal wo man in dem Städtchen wohnte. Plus 10 km, 7.5 km und 2.5 km Waldstrecken. Sport treiben war dort ein Genuss und so ging man zwei bis drei mal die Woche Joggen. Andere noch öfter.
    Zurück in der CH gibt es in der Nähe einen kleinen Viaparcour. Das Problem bei diesem ist, dass er einen Kiesboden hat. Und dies merke ich nun erheblich beim Sport, so dass ich nun wieder besser kein Sport mehr treibe.
    Ca. 3 km entfernt gibt es eine ganz kleine Finnenbahn, aber diese hat im wahrsten Sinne des Wortes Ecken, so dass man es besser es sein lässt.
    Vielleicht kauf ich mir demnächst ein Auto damit ich wieder Sport treiben kann. Das Problem ist dabei aber; wo gibt es in der CH gute Finnenbahen und weiche Wald-Jogginstrecken? Vielleicht kann die Redaktion hier solch eine Liste inklusive Bewertung veröffentlichen.

  • Rosche sagt:

    Mit Rat 2+3 bin ich völlig einverstanden.

    Rat 1. naja.
    Zu Barfuss ja oder nein (bzw. Minimal-Schuhe) will ich mich mal nicht äussern. Sicher ist jedoch: Die Empfehlung für Sand und Schnee kann und wird i.d.R. grausam ins Auge gehen. Das ist der Achillessehnen-Killer Deluxe, ob in Schuhen oder nicht. Die Grundregel müsste daher eher lauten: unerheblich, auf welcher Grundlage man läuft, sachte beginnen und kontinuierlich steigern, denn Sehnen/Bänder/Knochen haben ungleich viel länger als die Muskulatur, um sich an Belastungen zu gewöhnen. Zudem: 170-180 Schritte die Minute verinnerlichen, dann gibts automatisch keinen Fersenlaufstil mehr wie auf dem Bildchen, was die Gelenke viel mehr entlasten wird als in Dämpfungsmonstern über Waldwege zu schnaufen.

  • Antonio sagt:

    Zu Punkt 3: Ist immer eine Frage der Sichtweise. Beides kann enorm spannend und bereichernd sein. Das Zwitschern der Vögel im Wald, den sommerregen riechen und spüren, die untergehende Sonne bewusst wahrnehmen, alles unbezahlbare Momente! Aber, auch ein Laufen mit der passenden Musik zum individuellen Lauftempo (z.B. bpm) hat es definitiv in sich und kann sehr wohl helfen, z.B. angestrebte Trainingsergebnisse zu unterstützen. Viel Spass mit beidem, der Musik der Natur und „künstlichen“, Hauptsache: “All music should have no other end and aim than the glory of God and the soul’s refreshment“ (Johann Sebastian Bach)

  • benjamine sagt:

    Was ist denn der Untereschied zwischen 1 Stunde laufen oder 1 Stunde Joggen? Ich weiss dass ich beim Jopggen mehr Kalorien verbrauche aber vom gesundheits Standpunkt finde ich laufen sehr gut? Was ist ihre Meinung dazu.

  • Robert sagt:

    Dass sich der Tagi-Chefredaktor als Jogger outet, ist durchaus unterhaltsam. Da er dies gemäss seinen Worten als Laie für Laien tut, kann über die Allgemeingültigkeit und die Qualität seiner Tipps natürlich diskutiert werden. Der Beitrag scheint aber punkto Aufmerksamkeit zu funktionieren und dies ist heute für eine Medium vermutlich ebenso wichtig wie es für ambitioniertere Jogger/Läufer der Blick auf die Stoppuhr oder das Training mit Gleichgesinnten sein kann.

  • Jonas sagt:

    Danke für den interessanten Artikel. Nur Regel 3 mit der Musik kann ich nicht befolgen, denn diese motiviert mich erst zum Laufen. Den Wald und die Natur geniesse ich mehr auf langen Spaziergängen mit dem Hund.

  • Jacques sagt:

    Mit Musik oder ohne Musik – das ist die Frage. Wobei Musik kann beim Joggen die Endorphinausschüttung zusätzlich fördern.
    Der Trick: Man beginne mit Musik, die der momentanen Stimmung entspricht, und wechsle langsam zu Musik, die der Stimmung entspräche, die man gerne hätte. Also, ich beginne meist mit „Moody Blues“ ….

  • Edgar Schaad sagt:

    Und schon sind sie wieder aktiv, all die Fachidio…, pardon, all die Fachleute. Jeder glaubt, das Ei des Kolumbus nicht nur gefunden zu haben, sondern alle und jede in diesem Forum mit seinen Weisheiten beglücken zu müssen. Selbst die unvermeidliche Studie fehlt nicht. Von den nur Eingeweihten bekannten Markennamen ganz zu schweigen. Lest doch noch einmal den Gastblog und versucht, ihn zu begreifen. Dann erübrigen sich fast alle Kommentare.

  • Edi Berner sagt:

    Ein Tipp fehlt auch noch: man muss NICHT für 349 Franken Nike-Addidas-Puma-Run-Zeugs anhaben. Wobei schlimmer sind da nur Mountain-Biker im Thömus-Partnerlook mit Oakley-Thermonuklear-Brillen und Händschli für 139 Franken von Airwoolf, X-Booster oder Mudwar etc. Gute Schuhe kosten was: aber die gibt’s im Ottos oder im Ausverkauf billiger. Achja: wollte ich auch immer mal sagen an die Polar-Suunto-Fraktion. Leute, es braucht keinen Herzschrittmesser mit GPS. Wer sich im Bremer verläuft…sollte vielleicht mal besser Schach spielen. Und: Herzfrequenz ist WURST. Wenn man normal joggt, sodass man die ganze Zeit dazu mit einem Partner reden könnte, spielt der Puls keine Rolle. Und schon wieder 495 Franken gespart. Und wenn ich schon dabei bin. Unvergessen der Top-Ausgerüstete Hobbyjogger mit Odlo-Komplett-Ausstattung und Björn-Borg-Stirnband (was eigentlich das einzig cool war…) der für seine 8 Km-Runde hinten zwei 0.75 Sigg-Bottles im Nierengurt hatte… Prost! PS: es gibt u.a. den Glasbrunnen im Bremer…

    • Lukas Aeschbacher sagt:

      Berner: An Wettkämpfen ist das manchmal noch bizarrer. So habe ich nie herausgefunden, was jemanden dazu bewegen kann, einen CamelBak-Wasserrucksack 42km weit zu schleppen, wo es doch alle 5km eine Tränke gibt. Während GPS-Geräte an einem Wettkampf ziemlich sinnfrei aber dennoch in reichlicher Anzahl vorhanden sind, bieten Pulsuhren den unverkennbarem Soundtrack im Startbereich mit ihrem Amokfiepen, weil sie untern den unzähligen Sendergurten nicht entschieden können, welcher zu ihrem Herrchen oder Frauchen gehört. Und dann noch die Parade der nigelnagelneuen Laufschuhe der Preisklasse „sauteuer“.

  • Bredar sagt:

    Lauftipps.ch schreibt aber zu Asphalt das Gegenteil: „Die Meinung ist immer noch weit verbreitet, dass Laufen auf dem Asphalt schädlich für die Gelenke sei. Fakt ist aber, dass Gelenkschäden beim Laufen meist dann auftreten, wenn das gesunde Mass der Trainingssteigerung überschritten wird oder wichtige Muskulaturen zu wenig trainiert sind und geringere Stabilitäten verursachen.
    [..]“ Und gerade auf Schnee oder Waldwegen ist die Gefahr eines Misstritts deutlich grösser.

    Ich würde daher eher empfehlen, LANGSAM zu beginnen und den Trainingsumfang immer nur leicht zu erhöhen.

  • Navajo sagt:

    Barfuss-Schuhe! So was dämliches. Man läuft barfuss oder in Schuhen, alles andere ist ein neuer Bullshit-Trend in Sachen Erfindungen, die kein Mensch braucht.

    • Josef sagt:

      Ich trete ungern ohne Sohle in Hundehaufen oder Scherben. Beides ist leider Standard auf Schweizer Wander-, Wald- und Feldwegen. Darum Barfuss-Schuhe: Als Schutzschicht gegen den modernen Unrat.

      • Ein Barfuss-Läufer sagt:

        Und eine Schutzschicht für alle Nerven, die in der Fusssohle enden. Laufen Sie besser barfuss und machen Sie dabei die Augen auf. Ich bin schon durch einige Scherbenhaufen heil durchgekommen. Ab und an erwischt man allerdings etwas Glas. Auf der Sohle verheilen Wunden aber sehr schnell.

  • Natürlich gibt es auch Leute, die es stört, wenn sich andere (für sie selbst unhörbar) beim Joggen Musik anhören. Doch dies ist ein Fall für die Psychiatrie und hat mit Gymnastik nichts zu tun.

  • Ob jemand beim Laufen (für mich nicht hörbar) Musik konsumiert oder was auch sonst immer tut, braucht mich nicht zu kümmern. Auch hier gilt: Jeder kann tun und lassen, was er (oder sie) will, solange er die anderen nicht – sagen wir mal: stört.

  • Peter Müller sagt:

    Zu Regel 1: wenn man ledigich auf den Fussballen läuft und nicht über die Fersen abrollt, bekommt man überhaupt keine Schläge auf Kniee und Hüftgelenke. Da kann man Stunden auf dem Asphalt laufen und hat trotzdem keine Probleme. Zudem sieht es auch viel eleganter aus.
    Zu Regel 3: Jeder soll selber entscheiden, ob er Musik hören will oder nicht. Es gibt da kein richtig oder falsch. Falsch ist es hingegen, anderen weismachen zu wollen, was richtig ist.

    • Herr Müller, Sie haben völlig recht. Indem man mit dem Vorderfuss auftritt, wird der Schlag, der unvermeidlich ist, wie mit einem im Fersengelenk verankerten Hebel abgefedert. Ich fand das schon bald heraus und musste nur mit den neuartigen Katern von Muskeln im Unterschenkel fertigwerden, die sich mit dieser bisher ungewohnten Gangart abzufinden hatten. Das ganze sieht dann auch wie eine Art Hüpfgang aus und mag andere belustigen, was mich aber nicht stört, da ich ohnehin nicht in Eile bin und nur wieder nach Hause und sonst nirgendwo hinkommen will.
      Einmal dachte ich sogar daran, meine Vorstellung eines Laufschuhs, der diesen Ablauf unterstützen oder gar erzwingen könnte, patentieren zu lassen. Sie liegt, wie ein paar andere auch, irgendwo in einer tiefen Schublade.

    • Ein Barfuss-Läufer sagt:

      Klatschen Sie den ganzen Fuess auf den Boden. Die Ferse muss den Boden berühren, allerdings nicht vor dem Vorfuss, entweder kurz danach oder gleichzeitig. Das schont die Unterschenkelmuskulatur extrem, da sie mit jedem Schritt kurz entspannen kann.

  • Jan sagt:

    Ich laufe manchmal mit iPod, weil ich gerade Lust auf Musik habe, muss nicht unbedingt „laufmusik“ sein. Aber es ist schon so, die wirklich schönen Lauferlebnisse stellen sich so nicht ein. Ausserdem brauche ich dann zwingend einen Pulsmesser um nicht zu überziehen, irgendwie spüre ich mich dann nicht so richtig.

    • Trix Abdelmejid sagt:

      Wirklich? Ich erfreue mich an der natur auch mit kopfhörer. Wenn alles blüht, die sonne in die bäume scheint, im herbst die farbigen blätter ect… Das allein macht mich schon glücklich. Aber eben, jedem das seine :-)

  • markus gerat sagt:

    in 2. und 3. stimme ich dem autor zu.
    in punkt 1. nur teilweise. propriozeptiv ist waldlauf sinnvoll, auch was training der rumpfmuskulatur betrifft. zum entwickeln einer guten und (!) gelenkschonenden lauftechnik geht es nicht ohne asphalt: schmerz ist der beste lehrmeister. wenn auf asphalt etwas weh tut (und es sind mal nicht die laufschuhe) dann stimmt meine gesamttechnik nicht. die lösung ist ausprobieren anderer stile: körperhaltung, rumposition, armeinsatz, fussaufsatz, schrittamplitude, armamplitude und das ständig neu ausprobieren auf asphalt. genauso wichtig ist es, nicht nur mit den beinen zu laufen, sondern mit körperspannung und aktivem armeinsatz: ein läufer ist nur so schnell wie sein rumpf. damit entwickelt sich neben reaktivkraft eine neue lauftechnik und körpergefühl heraus, grad was die eigenen limitationen betrifft.

    • Otto Liebschitz sagt:

      Die Rumposition gefällt mir am besten.

      • markus gerat sagt:

        das kommt vom vielen rumtrinken beim laufen gehen *scherz*.
        es soll rumpfposition oder oberkörperhaltung heissen *lach*

    • Ein Barfuss-Läufer sagt:

      Ich renne barfuss auf Asphalt und mir tut nie etwas weh, ausser ich schlage mal meinen Zeh irgendwo an, was praktisch nie vorkommt. Mache ich etwas falsch? Die Fusssohlen sind unsere besten Lehrmeister, laufen Sie barfuss und Sie werden nicht darum herumkommen, Ihren Laufstil zum Besseren zu verändern.

  • Sabine sagt:

    „Joggen ist die einfachste Sportart der Welt. Sie braucht guten Willen und ein paar gedämpfte Turnschuhe „. Lieber Herr Strehle: die gedämpften Schuhe sind schon wieder out: man hat herausgefunden, dass es was viel besseres gibt: Barfuss-Joggen. Ich selber benutze Barfuss-Schuhe von Merrell, die das natürlilch abrolen fördern; so gibt es keine Schläge in den Körper und das Ganze ist sehr gesund. Am Anfang einfach aufpassen und die Schuhe während dem Tag mehrmals testen und dann zuerst mit kurzen Einheiten anfangen (sonst gibt es Probleme mit der Achilles-Sehne). Ich jogge seit einem Jahr so, auch im Winter (ohen Socken), das tut den Füssen, aber auch dem ganzen Körper gut!!

    • Ein Barfuss-Läufer sagt:

      So ein Quatsch. Was ist ’natürlich abrollen‘, wo haben Sie das gelernt? Wenn Sie mit ‚barfussschuhen‘ rennen wie es mit gedämpften Schuhen üblich ist, also die Ferse in den Boden hämmern, ist das nicht optimal. Setzen Sie mit dem ganzen Fuss auf dem Boden auf, gehen Sie in die Knie und entspannen Sie so viele Muskeln wie möglich.

  • Road Runner sagt:

    Immerhin hat es in der freien Natur keine Glastüren. Damit kann ich mitleiden, weil ich mir vor vielen Jahren damit auch schon eine blutige Nase geholt habe. Schnell „comme d’habitude“ um die Ecke – und da war plötzlich diese neue, unsichtbar-blöde Glastür.

  • Gabriele Ivanotti sagt:

    Gedämpfte Turnschuhe sind nur für harte Böden wie Asphalt nötig. Die unlängst in Mode gekommenen Barfuss-Schuhe stärken nachweislich die Füsse durch einen natürlicheren (und anspruchsvolleren) Laufstil. Vgl. dazu den Artikel „Natural Running. Minimalschuhe für maximalen Laufspass“ in: Runner’s World vom Juli 2013.

    • Richi sagt:

      Na, ja – ob die Schuhe für den schweren Gelegheitsläufer wirklich das Wahre sind? Der Artikel lautet ja auch nicht „… für den maximalen Jogging-Spass, sondern Laufspass“. Übrigens ein richtig verdichteter Kiesweg ist genau so hart, wie ein Asphaltbelag. Lange Rede kurzer Sinn: Es ist halt so eine Sache mit den Wahrheiten; speziell auch im Sport: Was heute gut und richtig sein sollte, ist morgen schon wieder schlecht (siehe etwa Streching)!

  • Road Runner sagt:

    Aber auch im Wald und an Waldlichtungen lauern viele Gefahren, wie herabstürzende Bussarde, Hasenlöcher, knorrige Wurzeln und wilde Bienenschwärme in Erdlöchern. Seit mehreren Blessuren – spiele ich Mini-Golf, also Golf für die Armen.
    Weil auch das richtige Golf ist eher ein missglückter Spaziergang.

  • Trix Abdelmejid sagt:

    Zu punkt 2: ich hätte damals, am anfang, keine 5min am stück joggen können. Darum habe ich mit dem intervall training begonnen. 1min joggen, 2min gehen usw… Sehr zu empfehlen für alle die wirklich über keine kondition verfügen und trotzdem gerne joggen möchten.
    Im übrigen jogge ich nur mit musik. Ich höre sämtliche schandmusik aus den 80ger und 90er jahren. Es ist toll! Die musik beschwingt mich und wenn ich da in die anderen gesichter blicke, täte musik auch einigen gut.

  • Josef sagt:

    Auch mit gedämpften Schuhen schädigt man Rücken und Gelenke. Verschiedene Studien (und eigene Erfahrungen) belegen, dass das „natürliche Abrollen“ nur beim Gehen, nicht aber beim Laufen wirklich natürlich ist. Schon mal barfuss auf Laufband oder Asphalt gelaufen? Wer seine Gelenke und seinen Rücken schonen will, und gleichzeitig seine Fuss- und Wadenmuskelatur stärken möchte, ist mit „Barfuss-Schuhen“ wohl besser bedient, egal ob Merrell Glove oder Vibram FiveFingers. Darum:

    1a: Verwenden Sie Barfuss-Schuhe. Gewöhnen Sie sich langsam daran, um Ermüdungsbrüche und Überforderung der verkümmerten Muskulatur und Bänder zu vermeiden. Sobald Sie sich an die verwunderten Blicke gewöhnt haben, hat sich Ihr Bewegungsapparat an Schuhe und Laufstil (Vorderfuss-Laufen) gewöhnt.

    • bernd sagt:

      Ach, die tollen Barfusschuhe… schon mal drüber nachgedacht, das 99% der Leute nicht erst ein einjähriges Fusstraining machen wollen, damit sie mit Joggen beginnen können?
      Schon mal drüber nachgedacht, warum Spitzenathleten alle MIT Schuhen laufen?
      Der Barfusschuhläufer sind doch die Liegeradfahrer unter den Joggern. Immer bereit, allen anderen ihre Ideologie aufzudrängen. Schweinemässig individuell. Aber spätestens, wenn 10% der Leute das nutzen würden, müssen sie sich was anderes suchen, weil das ja nun viel zu mainstreamig ist. Also seid froh, dass den Quatsch kaum jemand mimacht.

      • Richi sagt:

        Danke, Herr Bernd, meine Rede!!! Am besten hat mir ja beim Anfangskommentar der gut gemeinte Hinweis „Gewöhnen Sie sich langsam daran, um Ermüdungsbrüche und Überforderung der verkümmerten Muskulatur und Bänder zu vermeiden“ gefallen. Barfussschuhlaufen scheint eine Extremsportart zu sein.

        • captain kirk sagt:

          Gehen Sie doch mal auf eine Sägemehlbahn wo man gut Barfuss Joggen/Rennen kann und machen es mal.
          Ich sagen Ihnen, es ist etwas vom schönsten was es gibt. Es rennt sich einfach besser. Aber Achtung, der Muskelkater welchen Sie bekommen werden nach dem ersten mal wird sehr hart sein.

          Und von wegen Profis. Glauben Sie mir die Rennen im Training sehr oft Barfuss.

          • Otto Liebschitz sagt:

            Der Captain Kirk ist doch der von der Enterprise. Warum weiss der soviel von irdischen Dingen?

          • Richi sagt:

            Reglemässig, lieber Herr Kirk, regelmässig! Bin mit unter der einzige ohne Schuhe auf der Bahn, aber das ist ok…. Ganz toll ist in den Ferien am Sandstrand!
            Ich verstehe deshalb nicht, wie man da noch Unsummen für trendy Schuhe ausgeben muss, die nicht viel bieten, aber viel kosten! Marketing, eben und selbsternannte Ideologie-Evanelisten, Herr Bernd hat schon recht!

  • Jürg Heldner sagt:

    Ich renne drei Mal die Woche, um die 35 KM. Immer in schöner Umgebung. Dazu gibts Pink Floyd „Dark Side of the Moon“, The XX oder Iggy Pop and the Stooges. Es gibt nichts besseres :)

  • Andreas Huber sagt:

    Ich hätte noch eine weitere Grundregel: vergessen Sie all die gut gemeinten Ratschläge und Regeln und laufen Sie einfach, wie es Ihnen gefällt (darf auch auf einem Laufband mit Bildschirm und Kopfhörer im Fitness-Center sein).

  • Mia sagt:

    Zum Glück bin ich Läuferin und keine Joggerin und muss mich also an diese Ratschläge nicht zwingend halten :-P

  • Gerhard Mächt sagt:

    Jogger mit lauter Musik und dazu noch spontane Seitenwechsel auf dem Rad/Laufweg….eine Freude für jeden Velofahrer, der an diesen vorbei möchte. Auch schön: klassische Vierer-Abwehrkette von trekking-stöckelnden Senioren über die gesamte Breite des Weges, da hilft auch läuten nichts mehr.

    • Ernst Miotti sagt:

      Als nicht Musik Jogger wäre ich dann aber auch froh, wenn alle die Super Biker 15 M hinter mir als Vorwarnung klingeln würden und nicht einfach an einem vorbei zischen. Das kann auch ganz erheblich erschrecken.

  • Herr Strehle, heute mal keine Politik?! Eine der wichtigsten Regeln haben Sie unterlassen zu erwähnen. Ich amüsiere mich immer wieder ob den Superschlauen die bei höchsten Sonnenstand (12.00) und somit auch höchsten Ozonwerten ihre Lungen fühlen und dabei behaupten: Rauchen schädige die Lunge. Und bevor eine/r daher kommt und meinen Beitrag torpedieren will, ja Rauchen schädigt die Lungen genauso wie eine Stunde im Sommer zur Mittagszeit joggen.

    • Christian Bernhart sagt:

      Um 12 Uhr, respektive um 13 Uhr – wir haben ja die vermaledeite Sommerzeit – ist zwar der Höchststand der Sonne, am meisten Ozon hats aber meistens gegen 16 Uhr. Das kann man messen und es deckt sich auch mit meiner Erfahrung auf dem Bike. An den heissesten Sommertagen wird die Kehle bis 12 Uhr kaum trocken, aber am Nachmittag schmerzen die Augen, trocknet die Nase und kratzt es im Rachen.

    • Mike sagt:

      Über die Mittagszeit im Wald zu joggen, kann sehr angenehm sein.
      Schade, dass sie über die anderen ablästern. Hauptsache man bewegt sich und kurbelt den Blutkreislauf an.
      Sie werden immer und überall etwas negatives finden z.B. a la „Sport ist Mord“
      Schon gehört, dass man sich beim Sport verletzen kann z.B. den Fuss übertrampen etc.
      Soll man jetzt total auf Sport verzichten?
      Schon mal daran gedacht, dass gewisse Leute villeicht einfach nur über die Mittagszeit, ein Zeitfenster finden,
      weil sie am Abend für die Familie da sein wollen oder ähnliches.
      Der Blick von oben herab empfehe ich Ihnen nicht. Es ist schade, wenn Sie andere Personen schlechter machen müssen, um selber das Gefühl zu haben, besser da zu stehen.
      Der Artikel steht für mehr Genuss und nicht für mehr Nörgelei!
      Dazu können Sie auch gerne die Antwort von Christian Bernhart lesen. Ich sage nicht, dass seine Worte in Stein gemeiselt ist. Wäre aber eine Möglichkeit Ihren Horizont zu erweitern. Es soll jeder seine Erfahrungen für sich selber machen.

    • Frau Schellenberg, es gibt aber zwei sehr wichtige Unterschiede zwischen dem Einfluss des Rauchens und des Ozons auf den Menschen. Erstens macht Nikotin süchtig und abhängig – Ozonsucht scheint es nicht zu geben – und zweitens bewegt man sich beim Joggen, was der Gesundheit zuträglich ist.

    • Lukas Aeschbacher sagt:

      Ich habe vor gut 10 Jahren die Tagesverläufe der Ozonbelastung angeschaut: Am tiefsten waren sie am frühen Morgen (5 Uhr oder so) und am höchsten gegen Abend. Dies, zusammen mit dem Umstand, dass am Morgen auch die Temperaturen am tiefsten sind, haben mich zum Umstellen vom Abend- zum Morgen-Jogger bewogen.

    • Roland K. Moser sagt:

      Wissen Sie überhaupt, wie Joggen funktioniert?

    • Ch. Bernhart, Besten Dank für die Info. Dass die Luftbelastung im Laufe des Tages zunimmt wusste ich, aber das es um 16.00 am Höchsten ist, wusste ich nicht. Ich dachte erst nach der Rush Hour beim Abkühlen der Luft.

      L. Aeschbacher, wenn schon, dann wie Sie schreiben; nur am Morgen nicht nur der Luftbelastung wegen sondern vor allem wegen der kühlen Luft die erfrischt.

      Mike, Boahhh jetzt haben’s Sie mir aber gegeben. Ich suche immer noch den Horizonttttttttt

      H. Tscheulin, Sucht ist relativ. Sagen Sie das mal einer Person die täglich 10-20KM joggt. Doch ich weiss was Sie meinen.

      R. K. Moser Es fehlen mir die Worte….. ‚ ! ‚ Ironie

    • Gaëlle sagt:

      Aha, dann habe ich heute um 12 Uhr auf 1600 Höhenmeter im Obwaldner Gebirge im schattigen Wald eines SingleTrails wohl willentlich einen Beitrag zur Schädigung meiner Gesundheit geleistet…ui ui ui….da muss zur Beruhigung gleich ne Zigarette rauchen!!

  • Julius Hadorn sagt:

    Ich hätte noch eine 4. Regel: Sich vor einem Hund durch räuspern oder kurzer Ruf bemerkbar machen und eventuell Tempo drosseln. Ein Hund, der von einem Fremden überrascht wird, kann ziemlich ungehalten reagieren oder könnte, wenn der Hund agressiv ist und der Jogger mit unverminderter Geschwindigkeit auf ihn zuläuft,dies als Angriff auf ihn auslegen.

    • M.Tschopp sagt:

      Ganz ehrlich… Die Hunde sind überall! Wie soll man da in einem normallen Tempo daran vorbei kommen?
      Mein Tipp an Sie und an alle Hundehalter: Haben Sie einfach mal Ihren Hund im Griff und er nicht Sie.

      • Karl Kühne sagt:

        Genau Herr Tschopp und sagen sie dann auch anständig DANKE!

        • Eigenartige Sichtweise, Herr Kühne. Seit wann muss ich mich bei den anderen bedanken, wenn sie mich nicht belästigen oder angreifen?

          • Karl Kühne sagt:

            Herr Tscheulin, stellen Sie sich in der Rangordnung einfach mal prinzipiell über alle Anderen? Der Biker (er klingelt natürlich vorher) bedankt sich ja auch beim Wanderer wenn dieser Platz macht. So nach der Regel des Schnelleren Objekts. Freundlichkeit schadet nie und die Natur wird ja gemeinsam genutzt.

        • Peter Meier sagt:

          Ich bedanke mich nicht für etwas das selbstverständlich für jeden anständigen Menschen ist (und alle anderen verdienen es eh nicht); oder erwarte ich etwa Ihr Danke, dass ich Sie nicht physisch attackiere?

          • Karl Kühne sagt:

            Hr.Meier sich auch für eine Selbstverständlichkeit zu bedanken tut gar nicht weh und kostet nichts. Als Fussgänger bedanke ich mich auch beim Auofahrer wenn er anhält und mir den selbstverständlichen Vortritt gewährt. Klar kann man Toleranz und Respekt zuerst nur vom Umfeld fordern. Ist eine Frage der Haltung.

    • Herr Hadorn hat recht. Ich trage aber immer einen recht dicken Prügel mit mir herum, mal in der linken, mal in der rechten Hand. Das kräftigt die Armmuskeln – und scheint auch den Hunden Eindruck zu machen – sogar ihren Besitzerinnen und Besitzern, die immer wieder betonen, wie gut sie ihren Liebling im Griffe hätten, was aber meistens nicht der Fall ist.
      Ich schlage noch eine 5. Regel vor: Vor dem Joggen richtig ausschlafen. Nicht der Kopf (Wille) sollte einen zum Laufen treiben, sondern der sich nach Bewegung sehnende Körper.

      • Herr Kühne, Sie versuchen, mir etwas zu unterstellen, was nicht zutrifft. Ich grüsse die mir Begegnenden; aber ich muss mich nicht auch noch dafür bedanken, dass mich ihr Hund nicht in den Hintern beisst, was auch schon geschehen ist, denn dieses Vieh hat kein Recht, das zu tun.

        • Karl Kühne sagt:

          Jetzt wird es schwierig. Ich orientiere mich an Ihrem geschriebenen. Ich denke in Ihrem Fall ist der Knüppel doch die beste Lösung um der Welt zu begegnen, aber vorher freundlich Grüssen denn das Danke hören die Betroffenen ja nicht mehr.

        • Herr Kühne, ich jogge seit 1990 – allerdings nicht andauernd – und trage den Prügel erst seit 1997 mit mir herum, als mich jenes Viech anfiel, das laut seinem Besitzer niemandem etwas antue, was er mir vorher immer wieder einzureden versucht hatte. Ich musste noch nie zuschlagen. Ein einziges Mal ist es vorgekommen, dass eines jener Tiere, die ihren Herrchen oder Herrinchen angeblich aufs Wort gehorchen, auf mich losfuhr, sich beim Anblick des auf sich gerichteten Holzes aber eines besseren und wohl auch auf seinen Ruf eines folgsamen Schosshündchens besann, zwar nicht kehrtmachte, sondern seitwärts auswich und sich angeblich für eine in der Ferne mit blossem Auge gerade noch sichtbare Katze zu interessieren begann, womit es seine Ehre wahren konnte.

        • Fischbacher, Chrigel sagt:

          Sind Sie ev. Beamter meinlieber Tscheulin??.

      • Karl Kühne sagt:

        Genau und die rechte Gehirnhälfte wird dazu auch noch trainiert, cerebral Denken hält sie auf dem Siegeszug.

    • Peter Weierstrass sagt:

      Ein guter Tipp. Denn Hunde sind neugierig und wollen wissen, wer da vorbeigerannt kommt.

      Lasst ihnen Zeit zum Beschnuppern.

      • Eni sagt:

        Warum muss bei jedem 2. Thema auf den Hundehaltern rumgehackt werden? Sorry, ich nehme meine kleine, gestörte Tierheimhündin IMMER an die Leine, wenn wir von Passanten gekreuzt werden (auch von hinten), weil ich nicht sicher sein kann, ob sie jemandem ans Hosenbein geht und ich möchte nicht ständig mit ignoranten und egoistischen Hundehaltern in den gleichen Topf geworfen werden!

        @ Peter Weierstrass

        Ihr Kommentar ist sicher gut gemeint um die ewig unerfreuliche Situation zwischen Joggern und Hundehaltern zu entschärfen, aber nicht wirklich realisierbar; nicht jeder mag Hunde, viele haben Angst und der Rest möchte auch nicht bei jeder Hundebegegnung das Tempo drosseln oder gar anhalten Hundi schnuppern zu lassen.

        @ Hundehalter

        Bitte besucht doch endlich mit Euren Tieren eine Hundeschule oder leint die Hunde permanent an. Mich nervt, wenn ich mit unvernünftigen Hundehalter in einen Topf geworfen werde. Danke vielmal!

      • Florian Leibarzt sagt:

        Ich dachte ernsthaft, ich darf mich als Bürger frei bewegen, aber offensichtlich bin ich nur ein öffentlicher Stinkbaum.

        Ich hoffe, Sie meinen das nicht im Ernst?!

  • Gaëlle sagt:

    Das mit dem Kopfhhörer ist wohl eine Sache des Alters – Pardon: der Reife ;-). Ich bin in meinem Umfeld die Einzige, die ohne Kopfhörer rennt, und Spitzenathleten wie Chrissie Wellington (34, Triathlon) oder Kilian Jornet (27, Ultramarathon/Trailrunning) empfehlen Musik als Motivationsspritze. Jornet empfiehlt „mystische, schaurige Musik“, um die Monotonie von Nachtdurchquerungen von Ultras zu umgehen, Wellington für „monotone Strategietrainings“ (vermutlich Intervall-Läufe ect.)

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    die tips sind sicher richtig. der mit den knöpfen im ohr ist sowieso daneben; man will ja was von der natur haben. die konzentration auf den atem-rythmus ist hilfreich um in den subjektiv richtigen rythmus beim laufen zu kommen; das geht nur ohne nebengeräusche.

    • Konradin sagt:

      Sind Sie wirklich Läufer/Jogger, Herr Rittermann? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie sich hier einfach noch rasch verewigen wollten. Aber ich lasse mich gerne belehren! ;)

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        ich war läufer – langstrecken bis zu 40 km. heute trete ich aber kürzer, da haben sie recht.

  • Roland K. Moser sagt:

    HÖREN SIE KEINE MUSIK BEIM JOGGEN!!!

    Danke, dass es mal geschrieben wird!

    Und nehmen Sie Wasser und Kohlenhydrate mit, sobald Sie länger als 20 Min. unterwegs sind.

    • Konradin sagt:

      Das mit den 20min haben Sie wohl im „20min“ gelesen, Herr Moser. Bis zu einer Stunde Laufen muss kein Mensch Wasser oder gar Kohlenhydrate mitnehmen (ausser Sie laufen in der Sahara..)

      • Sabine sagt:

        Das sehe ich auch so…. Jogge seit Jahren ca. 1 Stunde und nehme nie was mit (aber: ich trinke vorher was und auch sonst während dem Tag genügen – Wasser und Tee ….)

        • Peter Weierstrass sagt:

          Ich jogge seit Jahren bis 3 Stunden am Stück und esse unterwegs nichts. Aber auf der Strecke Brunnen und Quellen anzusteuern, ist sehr schön.

    • Oliver sagt:

      Bei Läufen welche länger gehen als 30 min. brauchts noch folgende Artikel: Anti Bärenspray, Stock gegen Wölfe, Feuerzeug, Signalpfeiffe, und und und….

      • Urs sagt:

        Herr Konradin

        Selbstverständlich müssen Sie für 1 Stunde laufen kein Wasser Mitnehmen, falls Sie aber beabsichtigen in der Stunde 15-20km zu machen und es noch Sommer ist, würde ich Ihnen das sehr empfehlen. Die Frage ist nicht nur wie lange sie laufen wollen sondern auch wie schnell. Da Flüssigkeitsverlust schnell zu einer Abnahme der Leistungsfähigkeit führt ist es ratsam früh mit trinken zu beginnen. Dabei müssen sie auch berücksichtigen das der Körper Zeit braucht um die Flüssigkeit ins Blut und die Zellen zu bringen. Es ist dabei ratsam gerade für längere Läufe 2-4 Stunden schon früh mit dem Trinken zu beginnen ansonsten rennen sie mit einem Flüssgkeitsdefizit dass sie nicht mehr sinnvoll ausgleichen können. Die Frage ist nicht ab wann sie trinken sollen sondern wie weit sie noch wie schnell laufen wollen, daran ist dann das trinken anszupassen. Also ist der Rat ab 20min wasser mitzunehmen sehr sinnvoll. Ich trage immer 2-4 dl. mit mir, ob ich sie dann brauche oder nicht entscheidet sich auf der Strecke.

        • Konradin sagt:

          Lieber Urs, meine Leistungsfähigkeit beschränkt sich auf etwa 12km/h. Sollte ich mal in der Lage sein, 15-20(!)km in einer Stunde zu laufen, würde ich mir keine Tipps mehr im Bereich „Jogging“ kümmern ;-))

      • Natalia sagt:

        Ich musste schmunzeln wegen Ihrer Anwort. Ehrlich, das war auch gleich das Erste, dass mir in den Sinn gekommen ist… Ich gehe fast täglich 50 Min. joggen und nehme gar nichts mit. Überlebe trotzdem…

    • Roland K. Moser sagt:

      Ganz im Gegenteil natürlich wie ganz immer. Wer vernünftig trainieren will, führt ab der 20. Minute Wasser und Kohlenhydrate zu. Natürlich nicht, wenn Sie nur 30 Min trainieren :-)

      • Blub sagt:

        So ein Quatsch. Selbst bei Hitzetagen trinke ich bei Longruns erst ab Kilometer 10 etwas Wasser (ausser bei Wettkämpfen). Dass man bei längeren Einheiten Wasser, resp. Flüsslgkeit zu sich nehmen muss, ist unbestritten. Aber ab 20 Minuten völlig verfrüht.

        • Roland K. Moser sagt:

          Ich befehle Ihnen ausdrücklich nicht, es richtig zu machen.

          • Blub sagt:

            „Richtig machen“ ist da völlig deplatziert. Bei Läufe, welche unter eine 1 Stunde dauern, muss man definitiv nichts zu sich nehmen. Und wenn man sich an das Dauertrinken und -Essen gewöhnt, verliert man den Verstand, wenn mal nichts zu trinken oder zu essen rum gibt. Ergo lieber soviel trinken, wie auch der Körper aufnehmen kann = 1 dl pro Stunde. Und die Aufnahme von Kohlenhydraten macht erst bei richtig langen Einheiten richtig Sinn… da ist der Anfänger noch weit davon entfernt.
            Super Informationen zum Thema sind hier zu finden: http://marathon.pitsch-aktiv.de
            (In der Navi auf „Themen für alle Läufer / Was und wie trinken?“ klicken).

        • Läufer sagt:

          es geht hier um den Hobby-Läufer, wohlgemerkt.
          Keiner MUSS sich Flüssigkeit nach 20min joggen zufügen. Der Körper kommt ganz gut klar ohne.
          Aber es ist erfrischend, wenn man dabei hat. Bei längereren Distanzen (25-30 km… natürlich NICHT in einer Stunde) führe ich Wasser im CamelBag mit und nutze diesen schon nach den ersten paar 100m….. Also mit Wasser dabei ist sicher nicht verkehrt.
          Das Joggen und Laufen kann – wie jede Sportart – optimiert werden. Aber für den einmaldiewoche Jogger genügt ein bequemes Baumwolle Shirt, kurze Hose, gute Laufschuhe (diese sind schon wichtig) und eben eine Trinkflasche. Tiefe Kosten und viel Spass ohne gressen Schnickschnak!
          Grüsse

    • Otto Liebschitz sagt:

      > 20 Min. – ein alkoholfreies Bier
      > 60 Min. – ein alkoholhaltige Bier
      > 90 Min. – ein Fass Bier
      > 120 Min. – ein Halt in einem Restaurant
      darüber habe ich keine Erfahrung…

    • Edi Westphale sagt:

      Warum soll ich beim Joggen keine Musik hören? Die Stimmen im Wald sind zwar nett, aber ab und an möchte ich mich auch mit Musik beschallen. Laut oder Leise. Rock oder Pop. Und natürlich geht ab und an auch ein Hörbuch.
      Bei Joggen braucht es doch keine Regeln (du sollt dies und dafür jenes nicht). Jeder der sich vom Sofa erhebt und raus geht ist ein Gewinner und wenn dies mit Musik im Ohr stattfindet so ist doch da nichts verkehrt.

      • E. R. Ster sagt:

        Wie jeder weiss, sitzt der Gleichgewichtssinn sozusagen im Ohr. Für einen Beginner- oder Hobby-Läufer kann daher der Ohrhöhrer durchaus den Gleichgewichtssinn stören. Verstehe mich nicht falsch, du stolperst natürlich nicht über deine eigenen Füsse oder so. Aber man hat vielleicht Schwierigkeiten einen schönen Rhythmus zu finden oder sauber „rund“ zu laufen. Darum kann ich für Anfänger nur empfehlen mal ohne Musik zu laufen und sich auf die Laufökonomie und den Stil zu konzentrieren…

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